CH389639A - Verfahren zur Herstellung von Phenylalanin-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phenylalanin-Derivaten

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CH389639A
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Merck & Co Inc
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Phenylalanin-Derivaten
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Phenylalanin-Derivaten aus einem entsprechenden Nitril.



   Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Verbindungen haben die Formel:
EMI1.1     
 R3 bedeutet ein niedriges Alkylradikal mit mindestens 2 Kohlenstoffatomen. Es wird auch die Herstellung von nichttoxischen sauren Additionssalzen der oben angeführten Verbindungen vorgesehen. Bevorzugte saure Additionssalze sind jene von Mineralsäuren, wie Chlorwasserstoff-, Bromwasserstoff- und Schwefelsäuren.



   Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen sind bei der Behandlung von Hypertonie nützlich.



  Sie sind bei oraler Verabreichung in täglichen Dosen von 0,25 bis 10 g pro Tag, vorteilhafterweise im Laufe des Tages in kleinere Mengen unterteilt, wirksam. Die bevorzugte Menge bewegt sich von 0,5 bis 5 g pro Tag. Diese Verbindungen können in Gelatinekapseln, mit   0,1    bis 0,5 aktiven Bestandteils, oder in Tabletten, mit 0,1 bis 0,5 des aktiven Bestandteils, unter Hinzugabe eines üblichen Trägers, wie Getreidestärke, Laktose, als Gleitmittel Magnesiumstearat, und unter Hinzugabe von Geschmackskorrigenzien und ähnlichem angewendet werden. Diese Verbindungen können auch oral als wässrige Suspensionen dargereicht werden.

   Eine andere Möglichkeit ist, die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen in sterilen Lösungen in passenden Lösungsmitteln, wie Wasser, in täglichen Mengen von 0,1 bis 2 g pro Tag, vorteilhafterweise im Laufe des Tages in kleinere Mengen unterteilt, zu benützen.



   Die Herstellung der oben genannten Verbindung, in welcher   R3 -C0H5    bedeutet, ist durch die Konversion von   3,4-Dimethoxyphenylacetonitril    (I) in das   a-;.thyl-P-(3,4-dioxyphenyl)-alanin    (VI), entsprechend den unten angeführten Gleichungen, gekennzeichnet:
EMI1.2     


<tb>  <SEP> CN <SEP> O
<tb>  <SEP> II <SEP> konz.
<tb>



  HUC <SEP> O--CH2CN <SEP> CH8CH2C <SEP> OOC2H5 <SEP> H3CO- <SEP> O-7\-CH-C-C2H5 <SEP> H2SO4
<tb> H3CO-jJ <SEP> Naoc2Hs <SEP> HOCO-\\/ <SEP> II
<tb>   
EMI2.1     

Die Verbindung 3   ,4-Dimethoxyphenylacetonitril    (I) wird mit   Äthylpropionat    oder einem andern niedrigen Alkylpropionat in Gegenwart von Natrium äthoxyd in Äthanol unter Rückfluss zur Reaktion gebracht. Es entsteht das Natriumsalz von Propionyl  (3 ,4-Dimethoxyphenyl)-acetonitril, welches in das Propionyl-(3,4-dimethoxyphenyl)-acetonitril (II) durch Behandlung mit einer Säure, wie einer verdünnten wässrigen Lösung von Essigsäure, Chlorwasserstoffsäure oder ähnliches, konvertiert wird.



   Durch Reaktion von Propionyl-(3   ,4-dimethoxy-    phenyl)-acetonitril mit konzentrierter wässriger Schwefelsäure einer Konzentration von etwa 75-95 Gew.% an H2SO4, entsteht das   1-(3,4-Dimethoxyphenyl)-    2-butanon (III). Diese Verbindung wird mit Ammoniumcarbonat und einem wasserlöslichen Cyanid, wie Kaliumcyanid, Natriumcyanid oder Ammoniumcyanid, bei einer Temperatur im Bereiche von 20 bis 700 C, vorteilhafterweise etwa   50-600    C, umgesetzt.



  Das erhaltene Produkt   5-Äthyl-5-(3,      4-dimethoxyben-    zyl)-hydantoin (IV) kristallisiert aus der Lösung durch Kühlen. Die Gewinnung des Produktes wird durch Konzentrieren des Reaktionsgemisches im Vakuum erleichtert.



   Durch Reaktion von   5-Äthyl-5-(3      ,4-dimethoxy-    benzyl)-hydantoin (IV) mit einer Base, wie Bariumhydroxyd oder Natriumhydroxyd, in einem wässrigen Medium bei erhöhter Temperatur und vorteilhafterweise unter Druck, wie z. B. in einer Bombe bei 1500 C, erzielt man die Konversion des Hydantoins in das   &alpha;-Äthyl-ss-(3,4-dimethoxyphenyl)alanin    (VI).



  Das Produkt kann aus der wässrigen Lösung durch Verdampfen der Lösung erhalten werden.



   Die Methoxygruppen des   a-lithyl-B-(3,4-c!imeth-    oxy-phenyl)-alanins (V) werden mit Hilfe einer konzentrierten Säure, vorzugsweise mit einer wässrigen Bromwasserstoffsäure einer Konzentration von mindestens 35 Gew. % an HBr, hydrolysiert. Diese Reaktion kann bei einer Temperatur von 900 C bis zur Rückflusstemperatur ausgeführt werden. In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Durchführung, unter Benützung einer konstant siedenden Lösung, welche   48%    Bromwasserstoff enthält, bei der Rückflusstemperatur, welche etwa 1260 C ist, realisiert.



  Das so erhaltene Produkt ist das   a-Äthyl-ss-(3,4-    dioxyphenyl)-alanin-hydrobromid, welches in das freie Amin von   cl-Athyl-ss-(3,    ,4-dioxyphenyl)-alanin (VI), durch Reaktion mit der stöchiometrischen Menge einer verdünnten wässrigen Base, wie Ammoniumhydroxyd oder Natriumhydroxyd, leicht konvertiert.



   Die nichttoxischen Additionssalze von a-Äthyl  ss-(3,4-dioxyphenyl)-alanin,    wie das Sulfat und Hydrochlorid können durch Reaktion von   a-Äthyl-ss-      (3 ,4-dioxyphenyl)-alanin    mit der entsprechenden Säure, wie Schwefel- oder Chlorwasserstoffsäure, erzeugt werden. Die Herstellung des Hydrobromids ist bereits schon erwähnt worden.



   Ester von   a - Äthyl - ss -      (3,4 - dioxyphenyl) - alanin    können durch Reaktion von   a-Äthyl±-(3,4-dioxy-    phenyl)-alanin mit einem gesättigten niedrigen aliphatischen Alkohol, wie einem Methylalkohol, Äthylalkohol, Butylalkohol oder Isoamylalkohol, erzielt werden.



   Homologe von   &alpha;-Äthyl-ss-(3,4-dimethoxyphenyl)-    alanin und   a-Äthyl-ss-(3,    ,4-dioxyphenyl)-alanin sowie die a-(niedrig Alkyl)-ss-(3-oxyphenyl)-alanine können entsprechend dem oben beschriebenen Verfahren hergestellt werden. Die Reaktion von   3,4-Dimethoxy-    phenylacetonitril mit einer Verbindung der Formel    R3COORs    in welcher R3 oben angegeben wurde und R5 ein niedriges Alkylradikal bedeutet, führt zur Bildung einer Verbindung der Formel
EMI2.2     

Diese Verbindung kann mit einer wässrigen 70 bis 95%igen Schwefelsäurelösung zur Reaktion gebracht werden, wobei sich eine Verbindung der Formel:  
EMI3.1     
 bildet, welche Verbindung sofort mit Ammoniumcarbonat und einem wasserlöslichen Cyanidsalz in einem wässrigen Medium, unter Bildung einer Verbindung der Formel:

  
EMI3.2     
 behandelt wird. Durch Reaktion dieser Verbindung mit einer Base gelangt man zu einer Verbindung der Formel:
EMI3.3     
 Diese Verbindung kann mit einer konzentrierten   48% gen    wässrigen Bromwasserstoffsäure hydrolysiert werden und nach Neutralisieren mit einer Base, wie Ammoniumhydroxyd oder Natriumhydroxyd oder einem schwach basischen Ionenaustauschharz  Amberlite   IR-45     in einem wässrigen Medium, bildet sich eine Verbindung der Formel:

  
EMI3.4     

Zur Veranschaulichung des oben beschriebenen Verfahrens wird das 3   ,4-Dimethoxyphenyl-acetonitril    mit   Äthylbutyrat    unter Bildung von   Butyryl-(3 ,4-di-    methoxyphenyl)-acetonitril zur Reaktion gebracht, welche nach Behandlung mit konzentrierter Schwefelsäure das   1-(3,4-Dimethoxyphenyl)-2-pentanon    liefert. Diese Verbindung wird mit Hilfe von Ammoniumcarbonat und einem wasserlöslichen Cyanidsalz in das 5-Propyl-5-(3,4-dimethoxybenzyl)-hydantoin konvertiert.

   Durch Reaktion dieser Verbindung mit einer Base, wie Bariumhydroxyd, erhält man das   &alpha;-Propyl-ss-(3,4-dimethoxyphenyl)-1lanin,    welches durch Hydrolyse mit konzentrierter Bromwasserstoffsäure und nachfolgendem Neutralisieren in das a-Pro  pyl-ss-(3 ,4-dioxyphenyl)-alanin    überführt wird.



   Eine andere Ausführungsart des erfindungsgemässen Verfahrens besteht in der Überführung von 3,4-Dimethoxy-phenyl-acetonitril in das a-Butyl-ss  (3,4-dioxyphenvl)-alamn.    Dabei wird das   3,4-Di-      methox-phenyl-Åacetonitril    mit Äthylvalerat unter Bildung von   Valeryl-(3,      4-dimethoxy-phenyl)-acetonitril    umgesetzt, welches durch die oben beschriebene Reaktionsfolge in das   a-Butyl-ss-(3,    ,4-dioxyphenyl)-alanin umgewandelt wird.



   Beispiel I
Propionyl-(3   ,4-dimethoxy-phenyl)-acetonitril   
Eine Lösung von 88,5 g (0,5 Mole) von   3,4-Di-    methoxy-phenyl-acetonitril in 198 ml von   Sithylpro-    pionat wurde zu einer frisch erzeugten Lösung von Natriumäthoxyd in Athanol, hergestellt durch Auflösen von 34,5 g (1,5 Mole) von Natriummetall in 400 ml absolutem, 2% Benzol enthaltendem Äthanol, hinzugesetzt. Diese Lösung wird unter Rückfluss während 4 Stunden behandelt. Das Gemisch wird, während des Abkühlens in einem Eisbad während 2 Stunden, gerührt und das Filtrat mit 200 ml   Sithyl-    acetat und 200 ml   Ather    gewaschen. Das entstandene Natriumsalz von   Propionyl-(3 ,4-dimethoxy-phenyl)-    acetonitril wird in 1200 ml Wasser gelöst und in einem Eisbad auf 100 C abgekühlt.

   Zu dieser Lösung wird 115 ml Eisessigsäure innerhalb von 30 Min. hinzugefügt. Das Gemisch wird mit Wasser extrahiert und die   Atherschicht    bis neutral gewaschen. Die   Ätherschicht    wird getrocknet und im Vakuum konzentriert, wonach man das   Propionyl-(3 ,4-dimethoxy-    phenyl)-acetonitril (II) als viskoses orange gefärbtes Ö1 vom Gewicht von 103 g in einer 96,5%igen Ausbeute erhält.



      1 -(3 ,4-Dimethoxy-phenyl)-2-butanon   
99 g Propionyl-(3   ,4-dimethoxy-phenyl)-acetonitril    (II) (0,425 Mole) werden unter Rühren innerhalb 1 Stunde einer Lösung von 250 ml konzentrierter, 98% iger, Schwefelsäure und 60 ml Wasser bei einer Temperatur von   0-5     C zugesetzt. Das Gemisch wird auf 800 C während 10 Minuten erhitzt. Die Lösung wird langsam zugesetzt. Das Gemisch wird dann auf einem Dampfbad bei 900 C während 3 Stunden erhitzt. Nach Kühlen scheidet sich ein Öl ab. Dieses Gemisch wird mit vier 200-ml-Portionen, hernach mit 200-ml-Portionen Äther, extrahiert. Die Ätherschichten werden vereinigt und mit 100 ml einer   5 %igen    wässrigen Lösung von Natriumbicarbonat und 100 ml Wasser gewaschen.

   Die Ätherschicht wird getrocknet und konzentriert, bis ein flüssiges
1-(3,4-Dimethoxy-phenyl)-2-butanon (III) erhalten wird. Man erhält 78,3 g mit   89%iger    Ausbeute; Kp = 1180 C bei 0,25 mm Hg;   n2,3      1,5290.   



      5-Äthyl-5-(3, ,4-dimethoxy-phenyl)-hydantoin   
Ein Reaktionsgemisch von 40,0 g (0,192 Mole) von   1 -(3      ,4-Dimethoxy-phenyl)-2-butanon,    150 g von Ammoniumcarbonat, 32,6 g Kaliumcyanid, 225   ml    Äthanol und 225 ml Wasser wurden bei Zimmertemperatur während 16 Stunden gerührt, auf 55 bis 600 C während 2 Stunden erhitzt und dann im Va  Vakuum    auf die Hälfte des ursprünglichen Volumens konzentriert. Das konzentrierte Gemisch wird auf   Zimmertemperatur gekühlt, filtriert und der Niederschlag von 5-Äthyl-5-(3,4-dimethoxybenzyl)-hydantoin mit Wasser und Äther gewaschen und dann getrocknet.



  Ertrag: 50,0 g in 93,5%iger Ausbeute; F = 224 bis 2270 C; Analyse: berechnet für   C14H19H2O4   
C 60,43%, H   6,52%,    N   10,07%    gefunden C   60,69%,    H   6,42X,    N 10,45%.    dl-a-Äthyl-fi-(3    ,4-dimethoxy-phenyl) alanin
Ein Gemisch von 9,3 g (0,033 Mole) von 5-Äthyl5-(3,4-dimethoxybenzyl)-hydantoin, 46,5 g von Bariumhydroxyd und 232 ml Wasser wurden in einer Bombe unter Rühren bei 1500 C während 14 Stunden erhitzt. Der Bombeninhalt wurde auf Zimmertemperatur gekühlt und in eine Flasche überführt.



  Durch das Reaktionsgemisch wurde Kohlendioxyd durchperlen gelassen, bis kein Bariumcarbonat mehr ausfiel. Das Gemisch wurde filtriert und zu dem Filtrat 2 N Schwefelsäure zugesetzt, bis kein Bariumsulfat entstand. Das Gemisch wurde wiederum filtriert und das Filtrat bis zur Trockne konzentriert.



  Das feste Material, von einem Gewicht von etwa 8,3 g, wurde in 25 ml absolutem Äthanol suspendiert und die Suspension gekühlt und filtriert. Der Feststoff   dl-&alpha;-Äthyl-ss-(3,4-dimethoxyphenyl)-alanin    wurde mit kaltem Äthanol und Äther gewaschen und getrocknet. Man erhielt 6,75 g mit einer Ausbeute von   81% ;    F =   250-252     C; Äquivalentgewicht   246,6.       dl-a-2ithyl-ss-(3,    ,4-dioxyphenyl)-alanin
14 g   (0,0553    Mole)   dia-Äthyl-fi-(3,4-dimethoxy-    phenyl)-alanin wurden mit 140 ml   48% iger    wässriger Bromwasserstoffsäure versetzt und bei 1260 C während 15 Stunden unter Rückfluss behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde eingedampft und der feste Rückstand 2mal mit 100 ml von tert.

   Butanol gespült.



  Der feste Rückstand wurde in 140 ml Wasser gelöst, auf pH 6 mit wässriger   Ammoniumhydroxydlösung    neutralisiert und mit 700 mg von   Entfärbungskohle    der Handelsmarke  Darco  erhitzt. Das Gemisch wurde filtriert und eine kleine Menge von Schwefeldioxyd durch das Filtrat durchgeleitet. Das Filtrat wurde im Vakuum in einer Stickstoffatmosphäre bis auf ein Volumen von etwa 40   ml    konzentriert. Das Gemisch wurde danach während etwa 16 Stunden gekühlt, filtriert und der Niederschlag mit kaltem Wasser, hernach mit Äther gewaschen. Das kristalline Produkt   &alpha;-Äthyl-ss-(3,4-dioxyphenyl)-alanin    wurde bei 100  C im Vakuum getrocknet. Ertrag: 10,3 g mit 83%iger Ausbeute; F = 310,5-311,5 C; Äquivalentgewicht 225;   #max    2820 (E% 144), 2190 (E% 289).



  Analyse: berechnet für   CIlHI5NO,   
C 58,65%, H 6,71%, N 6,22% gefunden C 58,90%, H 6,51%, N 6,35%.



   Beispiel II
Butyryl-(3,4-dimethoxy-phenyl)-acetonitril
Die Verbindung 3   ,4-Dimethoxy-phenyl-acetonitril    wurde mit etwa 200 ml von   Äthylbutyrat    in einer äthanolischen Natriumlösung, entsprechend dem Verfahren nach Beispiel I, reagieren gelassen. Es wurde das in Beispiel I beschriebene Verfahren und auch die dort angeführten Reaktionsmengen verwendet, mit der Ausnahme, dass 200 ml Athylbutyrat anstelle das Äthylpropionats genommen wurden.



      1 -(3 ,4-Dimethoxy-phenyl)-2-pentanon   
Das erhaltene Butyryl-   (3,4 - dimethoxy phenyl)-    acetonitril wurde mit einer Lösung von etwa 250 ml konzentrierter Schwefelsäure und 60 ml Wasser, gemäss Beispiel I, zur Reaktion gebracht.



   5-Propyl-5-(3, 4-dimethoxy-benzyl)-hydantoin
Man setzt ein Reaktionsgemisch von etwa 42 g des erhaltenen 1-(3,   4-Dimethoxyphenyl)-2-pentanons,    150 g Ammoniumcarbonat, 32,6 g Kaliumcyanid, 225 ml Äthanol und 225 ml Wasser, entsprechend dem Verfahren nach Beispiel I, um und erhält 5-Propyl-5-(3, 4-dimethoxybenzyl)-hydantoin.    dl-&alpha;-ss-(3,4-dimethoxy-phenyl)-alanin   
Ein Gemisch von etwa 9,5 g von 5-Propyl-5  3, 4-dimethoxybenzyl)-hydantoin,    46,5 g von Bariumhydroxyd und 232 ml Wasser wurden in einer Bombe unter Rühren bei 1500 C während etwa 14 Stunden erhitzt.

   Die Bombe wurde auf Zimmertemperatur gekühlt, der Inhalt entleert und mit Kohlendioxyd und 2n Schwefelsäure, nach jeweiligem Filtrieren, behandelt, wobei man das   dl-&alpha;-Propyl-ss-(3,4-di-    methoxy-phenyl)-alanin erhält.    dl-a-Propyl-ss-(3,    ,4-dioxyphenyl)-alanin
Etwa 14 g von   dl-a-Propyl-B-(3 ,4-dimethoxy-    phenyl)-alanin wurden mit 140 ml   48% dem    wässrigem Bromwasserstoff versetzt und bei 1260 C während 15 Stunden unter Rückfluss behandelt. Aus dem Reaktionsgemisch wurde die Verbindung dl-a-Propyl  ss-(3 ,4-dioxyphenyl)-alanin    isoliert.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Phenylalanin-derivaten der Formel: EMI4.1 worin R3 ein niedriges Alkylradikal mit mindestens zwei Kohlenstoffatomen bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 3,4-Dimethoxy-phenyl-aceto- nitril mit einer Verbindung der Formel: R3COOR5 worin R5 ein niedriges Alkylradikal ist, reagieren lässt, das entstandene Produkt mit einer Säure behandelt, wobei sich eine Verbindung der Formel: EMI5.1 bildet, die genannte Verbindung mit Ammoniumcarbonat und einem wasserlöslichen Cyanidsalz zur Reaktion bringt, unter Bildung einer Verbindung der Formel:
    EMI5.2 auf diese Verbindung eine Base in wässrigem Medium bei erhöhter Temperatur einwirken lässt, wobei sich eine Verbindung der Formel EMI5.3 bildet, diese Verbindung mit wässriger Bromwasserstoffsäurelösung im Bereiche von 900 C bis zur Rückflusstemperatur hydrolysiert und schliesslich das entstandene Produkt neutralisiert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das aus der Reaktion von 3,4-Dimethoxy-phenyl-acetonitril mit einer Verbindung der Formel R3COOR5 entstandene Produkt mit einer wässrigen 75-95gew. % igen Schwefelsäurelösung behandelt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man 3 ,4-Dimethoxy-phenyl-aceto- nitril mit Äthylpropionat reagieren lässt, das entstandene Produkt mit einer wässrigen 75 bis 95gew. % igen Schwefelsäurelösung behandelt, wobei sich das 1-(3, 4-Dimethoxy-phenyl)-2-butanon bildet, dieses mit Ammoniumcarbonat und einem Alkalimetallcyanid in einem wässrigen Medium zum 5-Äthyl-5-(3 ,4-dimethoxybenzyl)-hydantoin umsetzt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung von 1-(3, 4-Dimethoxy-phenyl)-2-butanon mit Ammoniumcarbonat und einem Alkalimetallcyanid in einer Mischung aus Wasser und einem niedrigen aliphatischen Alkohol als Reaktionsmedium bei einer Temperatur von 50-60 C durchführt.
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