CH390260A - Verfahren zur Herstellung von neuen Carbostyrilderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Carbostyrilderivaten

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CH390260A
CH390260A CH1554964A CH1554964A CH390260A CH 390260 A CH390260 A CH 390260A CH 1554964 A CH1554964 A CH 1554964A CH 1554964 A CH1554964 A CH 1554964A CH 390260 A CH390260 A CH 390260A
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Rudolf Dr Pfister
Alfred Dr Sallmann
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Geigy Ag J R
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      Verfahren        zur    Herstellung von neuen     Carbostyrilderivaten       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von neuen     Carbostyrilderivaten,    die  insbesondere als Arzneimittel und Zwischenprodukte  zur Herstellung solcher verwendbar sind.  



       Carbostyrilderivate    der Formel  
EMI0001.0006     
    worin       R1    einen     aliphatischen    oder     cycloaliphatischen        Koh-          lenwasserstoffrest    bedeutet, welcher durch Sauer  stoff unterbrochen und/oder an Doppelbindungen  durch Halogenatome substituiert sein kann,       R..,    Wasserstoff oder dasselbe wie     R1,    insbesondere  einen niederen     Alkylrest,          R@    Wasserstoff, ein Halogenatom, eine niedere       Alkyl-    oder     Alkoxygruppe,    die Nitrogruppe,

         Cyanogruppe    oder     Trifluormethylgruppe,          R4    Wasserstoff, ein Halogenatom oder eine niedere       Alkyl-    oder     Alkoxygruppe,          R5    Wasserstoff, dasselbe wie     R1    oder eine niedere       Dialkylaminoalkyl-,        Polymethyleniminoalkyl-    oder       Morpholinoalkylgruppe,    und       R6    Wasserstoff oder einen niederen     Alkylrest     bedeutet, wobei     Alkylreste        R5    und     R,

      auch unter  sich direkt oder über ein Sauerstoffatom oder eine  niedere     Alkyliminogruppe    verbunden sein können,  sind bisher nicht bekanntgeworden. Wie nun über  raschenderweise gefunden wurde, besitzen diese Ver-         bindungen    und ihre     Salze    mit anorganischen oder  organischen Säuren wertvolle pharmakologische  Eigenschaften, insbesondere     analgetische,        antiphlo-          gistische    und     antipyretische    Wirksamkeit. Sie eignen  sich z. B. zur Schmerzlinderung und zur Behandlung  rheumatischer Krankheiten, wobei sie per os oder       parenteral    verabreicht werden.

   In den Verbindungen  der Formel I ist     R1    beispielsweise durch einen     Alkyl-          rest,    wie z. B. den       Methyl-,    Äthyl-,     n-Propyl-,        Isopropyl-,        n-Amyl-,          Isoamyl-    oder     n-Hexylrest,     einen     Alkenylrest,    wie z.

   B. den       Allyl-,        ss-Methallyl-    oder     Crotylrest,     durch den     Propargylrest,    den     P)-Methoxyäthylrest     oder     /3-Athoxyäthylrest,     einen     Cycloalkylrest,    wie z. B. den       Cyclopentyl-,        Cyclohexyl-    oder     Cycloheptylrest,     einen aromatischen Rest, wie z.

   B. den       Phenyl-,        o-Tolyl-,        m-Tolyl-,        p-Tolyl-,          p-Methoxy-phenyl-,        p-Äthoxy-phenyl,          m-Chlor-phenyl-,        p-Chlor-phenyl-,          p-Fluor-phenyl-    oder     p-Brom-phenylrest,     oder einen     araliphatischen    Rest, wie z.

   B. den       Benzyl-,        p-Methyl-benzyl-,        o-Methyl-benzyl-,          p-Methoxy-benzyl-,        3,4-Dimethoxy-benzyl-,          p-Chlor-benzyl-,        p-Brom        benzyl-,          P-Phenyl-äthyl    oder     y-Phenyl-propylrest     verkörpert.     R,    kann beispielsweise Wasserstoff, einen  der bei     R1    genannten Reste sowie z.

   B. den     Tertiär-          butylrest,    2,5     -Endomethylen-1-cyclohexenyl-        (1)-          methylrest    oder     Tetrahydrofurfurylrest    bedeuten. Als       Ringsubstituenten        R3    und R4     kommen    z. B.

   Chlor-,  Brom- oder     Fluoratome,        Methyl-,    Äthyl- und     Iso-          propylreste,        Methoxy-,        Äthoxy-,        n-Propoxy-,        Iso-          propoxy-    und     n-Butoxyreste    sowie für     R3    die in der  Definition spezifisch genannten Reste in Betracht.  Vertreter von Resten, die für     R,    in Frage kommen,      sind neben Wasserstoff z.

   B. die als Beispiele für     R1     genannten Reste sowie die       ssDimethylamino-äthyl-,          ss-Diäthylamino-äthyl-,          p,-(Di-n-butyl-amino)-äthyl-,          ss-Dimethylamino-propyl-,          y-Dimethylamino-propyl-,          y-Diäthylamino-propyl-,          y-Dimethylamino-butyl-,          y-Dimethylamino-P)-methyl-propyl-,          b-Dimethylamino-butyl-,          b-Diäthylamino-butyl-,          ss-Piperidino-äthyl-,          ss-Morpholino-äthyl-,

            fi-Piperidino-propyl-,          y-Pyrrolidyl-(1)        propyl-,          y-Piperidino        propyl-,          y-Morpholino-propyl-        oder          b-Piperidino-butylgruppe;     und Vertreter von     R.,    z. B. Wasserstoff und der       Methyl-,    Äthyl-,     n-Propyl-    und     n-Butylrest.     



       R5    und     R6    können zusammen mit dem anlie  genden Stickstoffatom im weiteren z. B. den       Athylenimino-,        Pyrrolidyl-(1)-,        Piperidino-,          Hexamethylenimino-,        Heptamethylenimino-,          Morpholino-,        4-Methyl-piperazinyl-(1)-,          4-Athyl-piperazinyl-(1)-    oder       4-Isopropyl-piperazinyl-(1)-rest     bedeuten.  



  Zur Herstellung von Verbindungen der Formel 1  setzt man Verbindungen der Formel  
EMI0002.0037     
    in Gegenwart eines säurebindenden Mittels oder nach  Überführung in Salze     einwertiger    Metalle mit reak  tionsfähigen     Estern    von Verbindungen der Formel       Rj-    OH     III     um.  



  Zur     Durchführung    der     Umsetzung    löst man die  Verbindung der Formel     1I    beispielsweise in     methano-          lischer    oder     äthanolischer        Kalilauge    oder Natron  lauge, fügt allmählich den benötigten reaktions  fähigen Ester, wie z.

   B.     Methyljodid,        Athyljodid,     n -     Butylbromid,        Allylbromid,        Methallylbromid,          Benzylchlorid,        Dimethylsulfat    oder     Diäthylsulfat    zu  und erwärmt das     Gemisch,    z. B. zum Kochen unter       Rückfluss    oder auf höhere     Temperaturen    im ge  schlossenen System.     Einige    Ausgangsstoffe der For  mel     II    sind bekannt und weitere in an sich bekann  ter Weise, z.

   B. durch Erhitzen von gegebenenfalls    substituiertem     2,4-Dioxy-chinolin    mit geeigneten       Monoaminen    oder Diaminen,     herstellbar.     



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten Teile  Gewichtsteile. Diese verhalten sich zu     Volumteilen     wie g zu     cm3.    Die Temperaturen     sind    in Celsius  graden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  8 6 Teile 2 -     Hydroxy    - 3 -     butyl-4-amino-chinolin     werden in 1000 Teilen     41/2%iger        methanolischer          Kalilauge    gelöst. Dann werden 260     Teile        Methyljodid     unter Rühren zugesetzt und das     Gemisch    3     Stunden     unter     Rückfluss    gekocht.

   Hierauf befreit man vom  Lösungsmittel und     chromatographiert    den Rückstand  an einer Säule von neutralem     Aluminiumoxyd.    Die  mit Chloroform     eluierten    Fraktionen enthalten das  1-     Methyl-    3 -     butyl-4-amino-carbostyril.    Aus Äther       kristallisiert    es in Nadeln vom     Smp.    105-106 .  



  Unter Verwendung der geeigneten Ausgangs  stoffe erhält man nach dem im obigen     Beispiel    be  schriebenen Verfahren     1-Methyl-4-dimethylamino-          carbostyril    vom     Smp.    56-58 (aus Äther) und 1-y       Dimethylaminopropylamino-4-dimethylamino-carbo-          styril.    Das Hydrochlorid der letztgenannten Verbin  dung     schmilzt    bei 204-205 .  



  <I>Beispiel 2</I>  Zu einer gerührten Mischung von 1,3 Teilen  2 -     Hydroxy    - 4 -     dimethylamino    -     chinolin    und 1,06       Teilen        Soda        in    40     Volumteilen        Dimethylformamid     gibt man tropfenweise 1,5 Teile     Methyljodid    zu.  Die     Suspension    wird 3 Stunden bei 25  und 2 Stun  den bei 45' gerührt und anschliessend auf 200     Vo-          lumteile    Eiswasser gegossen.

   Man saugt es vom aus  geschiedenen     unveränderten        2-Hydroxy-4-dimethyl-          amino-chinolin    und engt das Filtrat am Vakuum zur  Trockne ein. Der Rückstand, ein gelbes Öl, wird an  neutralem Aluminiumoxyd     chromatographiert.    Die  mit     Chloroform-Äther    (1 :8)     eluierten    Fraktionen  enthalten das     1-Methyl-4-dimethylamino-carbostyril.     Es     kristallisiert    aus Äther mit dem Schmelzpunkt  von 58  .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Carbo- styrilderivaten der Formel EMI0002.0114 worin R1 einen aliphatischen oder cycloaliphatischen Koh lenwasserstoffrest bedeutet, welcher durch Sauer stoff unterbrochen und/oder an Doppelbindungen durch Halogenatome substituiert sein kann, R@ Wasserstoff oder dasselbe wie R1, R.3 Wasserstoff, ein Halogenatom, eine niedere Alkyl- oder Alkoxygruppe, die Nitrogruppe,
    Cyanogruppe oder Trifluormethylgruppe, R,3 Wasserstoff, ein Halogenatom oder eine niedere Alkyl- oder Alkoxygruppe, RI Wasserstoff, dasselbe wie R1 oder eine niedere Dialkylaminoalkyl-, Polymethyleniminoalkyl- oder EMI0003.0017 in Gegenwart eines säurebindenden Mittels oder nach überführung in ein Salz eines einwertigen Metalls mit einem reaktionsfähigen Ester einer Verbindung der Formel Ri OH IIl;
    7u einer Verbindung der Formel 1 umsetzt. Morpholinoalkylgruppe, und R, Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest bedeutet, wobei Alkylreste R5 und R, auch unter sich direkt oder über ein Sauerstoffatom oder eine niedere Alkyliminogruppe verbunden sein können, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet,
    dass man die so erhaltenen Amine der Formel I mit organischen und anorganischen Säuren in ihre Säureadditionssalze überführt.
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