CH391926A - Verfahren zur Herstellung von metallhaltigen Monoazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von metallhaltigen Monoazofarbstoffen

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CH391926A
CH391926A CH7211059A CH7211059A CH391926A CH 391926 A CH391926 A CH 391926A CH 7211059 A CH7211059 A CH 7211059A CH 7211059 A CH7211059 A CH 7211059A CH 391926 A CH391926 A CH 391926A
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monoazo
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CH7211059A
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Eric Vellins Cyril
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/02Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/04Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a triazine ring
    • C09B62/08Azo dyes
    • C09B62/095Metal complex azo dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     metallhaltigen        Monoazofarbstoffen       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein  Verfahren zur Herstellung von neuen metallhaltigen       Monoazofarbstoffen,    die sich von     Cyanursäurehalo-          geniden    ableiten und sich zur Erzeugung von sehr  wasch-, bleich- und lichtechten Färbungen auf     Cel-          lulosetextilien    eignen.  



  Die gemäss der Erfindung erhaltenen metallhal  tigen     Monoazofarbstoffe    sind hauptsächlich zum    Färben von     Cellulosetextilien    bestimmt. Bei Durch  führung einer Behandlung mit Alkali liefern die auf  solche Textilien aufgebrachten neuen     Monoazofarb-          stoffe    ausserordentlich wasch-, bleich- und licht  echte Farbtöne.  



  Die erfindungsgemäss erhältlichen wasserlösli  chen metallhaltigen     Monoazofarbstoffe    entsprechen  in Form der freien Säuren der folgenden Formel  
EMI0001.0013     
    in welcher Y die     H,,N-Gruppe    oder eine gegebenen  falls 1 oder 2     Sulfonsäuregruppen    enthaltende     Ani-          linogruppe    darstellt.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstel  lung der oben definierten wasserlöslichen metallhal  tigen     Monoazofarbstoffe    ist dadurch gekennzeichnet,  dass man     Cyanurchlorid    mit einem     Mol    einer     Mono-          azoverbindung    der Formel    und mit einem     Mol    Ammoniak, Anilin oder eines  Mono- oder     Disulfonanilins    kondensiert und die       Monoazoverbindung    vor oder nach der Kondensa  tion mit einem Kupfer liefernden Mittel umsetzt.  



  Man kann z. B. zuerst eine kupferhaltige     Mono-          azoverbindung    der Formel I  
EMI0001.0028     
      durch     Diazotieren    von     6-Chlor-2-aminophenol-4-          sulfonsäure,    Kuppeln der erhaltenen     Diazoverbin-          dung    mit     1-Amino-8-naphtol-3,6-disulfonsäure    in       Gegenwart    von     Natriumcarbonat    und nachträgliche  Behandlung der erhaltenen     Monoazoverbindung    mit    einer kupferabgebenden Substanz, wie z. B.

   Kupfer  sulfat, herstellen und diese dann mit     Cyanurchlorid     zur     metallisierten        Azoverbindung    die in     Form     der freien Säure der folgenden     Formel    ent  spricht  
EMI0002.0015     
    umsetzen, die man ihrerseits mit einer Verbindung  der Formel     H-Y    kondensiert,     zweckmässigerweise     indem man die Verbindung der Formel     H-Y    einer  wässrigen Lösung der metallisierten     Azoverbindung     der Formel     II    zugibt, dem     Gemisch        Natriumcarbonat     zugibt,

   um dessen     pH    auf 7 zu halten, dann Na-         triumchlorid    zusetzt und den ausgefallenen Farb  stoff     abfiltriert.     



  Man kann auch zuerst eine     Monoazoverbindung,     die in Form der freien Säure der folgenden Formel  entspricht  
EMI0002.0027     
    herstellen und sie mit einer kupferabgebenden Sub  stanz umsetzen.  



  Die Umsetzung der     Monoazoverbindung    der  Formel     III    mit der kupferabgebenden Substanz wird  zweckmässig unter solchen Bedingungen durchge  führt, dass das am     Triazinkern    gebundene Chlor  atom während der Behandlung mit der kupferabge  benden Substanz nicht abgespalten wird. Diese Be  handlung kann so erfolgen, dass man eine die     Mono-          azoverbindung    enthaltende wässrige Lösung, die die  kupferabgebende Substanz, z. B.

   Kupfersulfat, und  eine kleine Menge Essigsäure enthält, erhitzt, vor  zugsweise bei einer Temperatur unterhalb     50"    C, bis  die     Monoazoverbindung    vollständig in den Kupfer  komplex übergeführt ist, dann     Natriumchlorid    zu  setzt und den dadurch ausgefällten Farbstoff ab  filtriert.  



  Die erfindungsgemäss erhältlichen metallhaltigen       Monoazofarbstoffe    sind in Form der     Alkalimetall-          salze    in Wasser löslich und werden vorzugsweise zum  Färben von Seide, Wolle, Textilien aus     regenerierten     Proteinen und     Cellulosetextilien,    wie z. B. Baum  wolle, Leinen und     Viskosekunstseide,    verwendet.  Zum Färben dieser Textilien     verwendet    man     zweck-          mässigerweise    eine wässerige Lösung des Farbstoffs,  die zu einer Druckpaste verdickt sein kann, und führt  eine Behandlung mit einer alkalischen Substanz, wie  z.

   B.     Natriumhydroxyd,        Kaliumphosphat,        Natrium-          bicarbonat    oder     Natriumcarbonat,    durch. Die Be-         handlung    mit der alkalischen Substanz kann vor,  gleichzeitig mit oder nach der Behandlung mit dem  Farbstoff erfolgen.  



  Die neuen Farbstoffe können auch auf Seide,  Wolle und Textilien aus regenerierten Proteinen,  Polyamiden oder modifizierten     Polyacrylnitrilen    auf  gebracht werden, indem nach den in der Färberei  dieser Textilien üblichen Methoden, d. h. aus  schwach sauren oder neutralen Färbeflotten, z. B.  aus Essigsäure, Ameisensäure, Natriumsulfat oder       Ammoniumacetat    enthaltenden Färbeflotten, gefärbt  wird.  



  Die Farbstoffe können auch nach den üblichen  Druckmethoden auf Seide, Walle und Textilien aus  regenerierten Proteinen aufgebracht werden.  



  Die erfindungsgemäss erhältlichen metallhaltigen       Monoazofarbstoffe    eignen sich besonders gut zum  Färben von     Cellulosetextilien    nach dem im bel  gischen Patent Nr. 543218 beschriebenen Druckver  fahren, da sie in Druckpasten eine viel höhere Be  ständigkeit aufweisen als die in jenem Patent be  schriebenen Farbstoffe.  



  Die neuen wasserlöslichen metallhaltigen     Mono-          azofarbstoffe    besitzen eine hohe Färbekraft und lie  fern auf     Cellulosetextilien    bei Behandlung mit einem  säurebindenden Mittel tiefe Farbtöne von ausge  zeichneter Wasch- und Lichtechtheit.

   Die auf den       Cellulosetextilien    erzeugten Färbungen besitzen zu  dem eine ausgezeichnete Echtheit gegenüber Bleich-           behandlungen    und sind in dieser Beziehung von bes  serer Qualität als Färbungen, die mit den entspre  chenden, jedoch kein Chloratom im     Benzolkern    ent  haltenden     Farbstoffen    in ähnlicher Weise auf     Cel-          lulosetextilien    erzeugt werden.  



  In den folgenden Ausführungsbeispielen sind  Gewichtsteile durch  Teile   bezeichnet.  



  <I>Beispiel 1</I>       6-Chlor-2-aminophenol-4-sulfonsäure    wird     diazo-          tiert    und in alkalischer Lösung mit     1-Amino-8-naph-          thol-3,6-disulfonsäure    gekuppelt. Die erhaltene       Aminoazoverbindung    wird durch Erhitzen mit einer  wässrigen Lösung von     Kupfersulfat,    die etwas Essig  säure enthält, in den Kupferkomplex übergeführt.  



  Man löst den Kupferkomplex in einer Menge,  die 52,6 Teilen der     Aminoazoverbindung    entspricht,  in Wasser und setzt die Lösung einer Suspension von  18,4 Teilen     Cyanursäurechlorid    in eiskaltem Wasser  zu. Man     rührt    das Gemisch während 1 Stunde un  terhalb     5     C und gibt von Zeit zu Zeit     Natriumcarbo-          nat    zu, um das Gemisch gegen Lackmus zu neutrali  sieren. Man gibt dem Gemisch<B>17,3</B> Teile     Metanil-          säure    zu und erhitzt es auf     30"    C.

   Das Gemisch wird  während     11/-,    Stunden gerührt, wobei man zur Neu  tralisierung gegenüber Lackmus     Natriumcarbonat    zu  gibt.  



  Hierauf gibt man     Natriumchlorid    im Mengenver  hältnis von 10 Teilen auf je 100 Teile Reaktions  gemisch zu. Das dadurch ausgefällte Produkt wird       abfiltriert,    mit Aceton gewaschen und getrocknet.  Das erhaltene Produkt enthält 1,07 Atome organisch  gebundenen Chlors pro     Azogrupp    3 und besteht im         wesentlichen    aus dem zweifachen Kondensationspro  dukt von 1     Mol        Cyanursäurechlorid,    1     Mol    kupfer  haltigem Farbstoff und 1     Mol        Metanilsäure.    Dieses  Produkt färbt     Cellulosefasern    in violetten Farbtönen,

    wenn es nach den oben beschriebenen Methoden auf  die Faser aufgebracht wird. Die dabei erhaltenen  Färbungen weisen eine hervorragende Wasch-,  Bleich- und Lichtechtheit auf.  



  <I>Beispiel 2</I>  Anstelle der gemäss Beispiel 1 verwendeten 17,3  Teile     Metanilsäure        verwendet    man 9,3 Teile Anilin.  Der erhaltene Farbstoff erzeugt auf     Cellulosetexti-          lien    bei Durchführung einer Behandlung mit einem  säurebindenden Mittel violette Farbtöne, die eine  hervorragende Wasch-, Bleich- und Lichtechtheit be  sitzen.  



  <I>Beispiel 3</I>  Anstelle der gemäss Beispiel 1 verwendeten  17,3 Teile     Metanilsäure    verwendet man 5,5 Teile  einer konzentrierten wässrigen     Ammoniaklösung.     Der dabei erhaltene Farbstoff erzeugt auf     Cellulose-          textilien        bei    Durchführung einer Behandlung mit  einem säurebindenden Mittel violette Farbtöne, die  eine hervorragende Wasch-, Bleich- und Lichtecht  heit besitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen metallhaltigen Monoazofarbstoffen, die in Form der freien Säuren der folgenden Formel entsprechen EMI0003.0046 in welcher Y die H" N-Gruppe oder eine gegebenen falls durch 1 oder 2 Sulfonsäuregruppen substituierte Anilinogruppe darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass man Cyanurchlorid mit einem Mol einer Monoazo- verbindung der Formel EMI0003.0055 und mit einem Mol Ammoniak,
    Anilin oder eines Mono- oder Disulfoanilins kondensiert und die Monoazoverbindung vor oder nach der Kondensation mit einem Kupfer liefernden Mittel umsetzt. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Monosulfonanilin Metanil- säure verwendet wird.
CH7211059A 1959-04-16 1959-04-16 Verfahren zur Herstellung von metallhaltigen Monoazofarbstoffen CH391926A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2590264A1 (fr) * 1985-11-21 1987-05-22 Sandoz Sa Nouveaux complexes cupriferes, leur preparation et leur utilisation comme colorants reactifs

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