CH393299A - Verfahren zur Herstellung einer stabilen trockenen Jod-Stärke-Verbindung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer stabilen trockenen Jod-Stärke-Verbindung

Info

Publication number
CH393299A
CH393299A CH6559358A CH6559358A CH393299A CH 393299 A CH393299 A CH 393299A CH 6559358 A CH6559358 A CH 6559358A CH 6559358 A CH6559358 A CH 6559358A CH 393299 A CH393299 A CH 393299A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
iodine
dry
starch
solution
product
Prior art date
Application number
CH6559358A
Other languages
English (en)
Inventor
Mikschovsky Erwin
Original Assignee
Werfft Chemie Ges Mbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Werfft Chemie Ges Mbh filed Critical Werfft Chemie Ges Mbh
Publication of CH393299A publication Critical patent/CH393299A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B31/00Preparation of derivatives of starch
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K20/00Accessory food factors for animal feeding-stuffs
    • A23K20/20Inorganic substances, e.g. oligoelements
    • A23K20/30Oligoelements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K3/00Use of inorganic substances as compounding ingredients
    • C08K3/02Elements

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung einer stabilen trockenen Jod-Stärke-Verbindung
In der Futtermittelindustrie werden den mineralischen Beifuttermitteln (Knochenmehl, Futterkalk) noch gewisse biologisch wichtige Elemente (Jod, Eisen, Kupfer, Mangan, Cobalt, Zink) in Form von Salzen zugesetzt.



   Mitunter werden diese Spurenelemente auch den vitaminhaltigen Beifuttermitteln zugesetzt.



   Die bisher verwendeten   Jodsalze    haben verschiedene Nachteile, die zu beseitigen der Zweck des erfindungsgemässen Verfahrens ist.



   Die Hygroskopizität von KJ z. B. ermöglicht kaum die Herstellung eines trockenen, feinsten Pulvers und erschwert damit die genaue Dosierung und gleichmässige Verteilung im Mischgut. Ausserdem setzt sich z. B. KJ mit anderen Schwermetallsalzen unter Jodausscheidung um, was einerseits Jodverlust, anderseits eine Gefahr für die Stabilität der verschiedenen Vitamine bedeutet.



   Wie aus der Jodometrie bekannt ist, vermag eine verdünnte Lösung von verkleisterter  löslicher  Stärke (Amylose), begünstigt durch die Anwesenheit von Kaliumjodid, Jod unter Bildung eines blau gefärbten Additionsproduktes zu binden (Mylius).



   Bei dem erfindungsgemässen Verfahren handelt es sich darum, dass elementares Jod in Form einer alkoholischen Lösung unter gleichzeitiger Anwesenheit eines Alkalijodides mit unveränderter, trockener natürlicher Stärke zur Reaktion gebracht wird, worauf das Reaktionsprodukt getrocknet und vermahlen wird.



   Das sich daraus ergebende   Produkt ist weitgehend    stabil und gibt weder freies Jod noch   Alkalijodid    ab, was gegenüber anderen Jodverbindungen den Vorteil hat, dass man ohne Gefahr einer chemischen Umsetzung mit Metallsalzen oder Vitaminen, geeignete   Mineralstoff-oder    Vitaminvormischungen für Futtermittel herstellen kann. Ausserdem ermöglicht seine trockene, feinpulverige Beschaffenheit eine vorzügliche Dosierung und Verteilung im Futter.



   Beispiel 1
89,6 Gew.-Teile Maisstärke werden mit einer wässrigen Lösung von 1,4 Gew.-Teilen Natriumbikarbonat homogen vermischt. Anschliessend sprüht man eine alkoholische Lösung von 10 Gew.-Teilen Jod auf das im Mischer bewegte Mischgut, bis eine gleichmässige Verteilung erreicht ist. Man trocknet bei etwa 600, vermahlt das trockene Produkt und siebt es.



   Beispiel 2
85,06 g Maisstärke werden mit einer Lösung von 13,08 g Kaliumjodid und 2   cm3    Eisessig in 30   cm8    Leitungswasser von normaler Temperatur gut vermischt. Anschliessend werden 1,8 g Wasserstoffsuperoxyd (30%ig) in 10   cm3    Alkohol gelöst und auf das im Mischer bewegte Mischgut aufgesprüht. Das schwarzviolette, homogene Produkt wird bei 50 bis 600 C getrocknet, fein vermahlen und gesiebt.  



   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung einer stabilen trockenen Jod-Stärke-Verbindung, dadurch gekennzeichnet, dass elementares Jod in Form einer alkoholischen Lösung unter gleichzeitiger Anwesenheit eines Alkalijodides mit unveränderter, trockener natürlicher Stärke zur Reaktion gebracht wird, worauf das Reaktionsprodukt getrocknet und vermahlen wird.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Jod, welches aus einem Teil des Jodsalzes, z. B. Kaliumjodid, in der Mischung mit 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



  

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung einer stabilen trockenen Jod-Stärke-Verbindung In der Futtermittelindustrie werden den mineralischen Beifuttermitteln (Knochenmehl, Futterkalk) noch gewisse biologisch wichtige Elemente (Jod, Eisen, Kupfer, Mangan, Cobalt, Zink) in Form von Salzen zugesetzt.
    Mitunter werden diese Spurenelemente auch den vitaminhaltigen Beifuttermitteln zugesetzt.
    Die bisher verwendeten Jodsalze haben verschiedene Nachteile, die zu beseitigen der Zweck des erfindungsgemässen Verfahrens ist.
    Die Hygroskopizität von KJ z. B. ermöglicht kaum die Herstellung eines trockenen, feinsten Pulvers und erschwert damit die genaue Dosierung und gleichmässige Verteilung im Mischgut. Ausserdem setzt sich z. B. KJ mit anderen Schwermetallsalzen unter Jodausscheidung um, was einerseits Jodverlust, anderseits eine Gefahr für die Stabilität der verschiedenen Vitamine bedeutet.
    Wie aus der Jodometrie bekannt ist, vermag eine verdünnte Lösung von verkleisterter löslicher Stärke (Amylose), begünstigt durch die Anwesenheit von Kaliumjodid, Jod unter Bildung eines blau gefärbten Additionsproduktes zu binden (Mylius).
    Bei dem erfindungsgemässen Verfahren handelt es sich darum, dass elementares Jod in Form einer alkoholischen Lösung unter gleichzeitiger Anwesenheit eines Alkalijodides mit unveränderter, trockener natürlicher Stärke zur Reaktion gebracht wird, worauf das Reaktionsprodukt getrocknet und vermahlen wird.
    Das sich daraus ergebende Produkt ist weitgehend stabil und gibt weder freies Jod noch Alkalijodid ab, was gegenüber anderen Jodverbindungen den Vorteil hat, dass man ohne Gefahr einer chemischen Umsetzung mit Metallsalzen oder Vitaminen, geeignete Mineralstoff-oder Vitaminvormischungen für Futtermittel herstellen kann. Ausserdem ermöglicht seine trockene, feinpulverige Beschaffenheit eine vorzügliche Dosierung und Verteilung im Futter.
    Beispiel 1 89,6 Gew.-Teile Maisstärke werden mit einer wässrigen Lösung von 1,4 Gew.-Teilen Natriumbikarbonat homogen vermischt. Anschliessend sprüht man eine alkoholische Lösung von 10 Gew.-Teilen Jod auf das im Mischer bewegte Mischgut, bis eine gleichmässige Verteilung erreicht ist. Man trocknet bei etwa 600, vermahlt das trockene Produkt und siebt es.
    Beispiel 2 85,06 g Maisstärke werden mit einer Lösung von 13,08 g Kaliumjodid und 2 cm3 Eisessig in 30 cm8 Leitungswasser von normaler Temperatur gut vermischt. Anschliessend werden 1,8 g Wasserstoffsuperoxyd (30%ig) in 10 cm3 Alkohol gelöst und auf das im Mischer bewegte Mischgut aufgesprüht. Das schwarzviolette, homogene Produkt wird bei 50 bis 600 C getrocknet, fein vermahlen und gesiebt.
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer stabilen trockenen Jod-Stärke-Verbindung, dadurch gekennzeichnet, dass elementares Jod in Form einer alkoholischen Lösung unter gleichzeitiger Anwesenheit eines Alkalijodides mit unveränderter, trockener natürlicher Stärke zur Reaktion gebracht wird, worauf das Reaktionsprodukt getrocknet und vermahlen wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Jod, welches aus einem Teil des Jodsalzes, z. B. Kaliumjodid, in der Mischung mit Stärke durch Oxydation freigemacht wurde, mit der Stärke zur Reaktion gebracht wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kaliumjodid in essigsaurer Lösung und als Oxydationsmittel Wasserstoffsuperoxyd in alkoholischer Lösung verwendet wird.
CH6559358A 1957-11-06 1958-10-30 Verfahren zur Herstellung einer stabilen trockenen Jod-Stärke-Verbindung CH393299A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT717157 1957-11-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH393299A true CH393299A (de) 1965-06-15

Family

ID=3593385

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH6559358A CH393299A (de) 1957-11-06 1958-10-30 Verfahren zur Herstellung einer stabilen trockenen Jod-Stärke-Verbindung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH393299A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69904370T2 (de) Chelatierte Lebensmittelzusatz und Verfahren zu seiner Herstellung
EP0111628B1 (de) Verwendung von wässrigen L-Lysin-Lösungen zur Supplementierung von Futtermitteln und industriell hergestellten Mischfuttern mit L-Lysin
DE69513533T2 (de) Ein verfahren zur herstellung von metallcarboxylaten, die als tierfutterzusatzstoffe verwendung finden
CH654176A5 (de) Die gewichtszunahme von nutztieren foerdernde futtermittel und futtermittelzusaetze sowie verfahren zu ihrer herstellung.
US2382193A (en) Stabilization of iodine in animal and poultry feeds
DE2600218C3 (de) Bereitstellung von in Futtergemischen einzuetzenden Metallverbindungen
US5580551A (en) Composition and process for reducing odors from animal discharges
AT200428B (de) Verfahren zur Herstellung einer stabilen trockenen Jod-Stärke-Verbindung
EP1399138B1 (de) Verfahren zur herstellung fester formulierungen von natrium-3-hydroxy-3-methylbutyrat
CH620345A5 (de)
EP1211942B1 (de) Verfahren zur herstellung von polyvinylpyrrolidon-iod in wässriger lösung
DE1792109B2 (de) Verwendung von Calcium-Natrium-Phosphat als mineralisches Beifuttermittel
DE60020267T2 (de) Oxidation von stärke
DE1141521B (de) Zusatz zu mineralischen Beifuttermitteln
DE3028388A1 (de) Konservierungsmittel fuer futtergetreide und mischfutter
CH644104A5 (de) (2,2-dimethyl-1,2-dihydro-chinolin-4-yl)-methyl-sulfonsaeure und salze derselben, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als antioxydans.
DE2034692B2 (de) Herstellung von Konzentraten essentieller Spurenelemente
GB1590068A (en) Animal feed compounds
Davidson et al. The stability of iodine in iodized rock salt
DE2525685A1 (de) Desinfektionsmittel mit einem gehalt an aktivem jod
AT93185B (de) Verfahren zum Haltbarmachen von Kalziumhypochlorit.
DE3121978C2 (de)
DE1492904A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Magnesium enthaltenden Viehfutters
DE1207777B (de) Verfahren zum Granulieren mineralischer Beifuttermittel
DE891790C (de) Verfahren zur Herstellung biologisch wirksamer Salze in Mischung mit Rohfaserstoffenund Begleitstoffen aus Humussubstanzen oder leicht Torf bildenden Pflanzen, insbesondere zur Verabreichung an Tiere