CH394816A - Mit einem Stellmotor und einer Steuerpumpe arbeitende hydraulische Regelvorrichtung für Schiffspropeller, Turbinen oder dergleichen - Google Patents
Mit einem Stellmotor und einer Steuerpumpe arbeitende hydraulische Regelvorrichtung für Schiffspropeller, Turbinen oder dergleichenInfo
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Description
Mit einem Stellmotor und einer Steuerpumpe arbeitende hydraulische Regelvorrichtung für Schiffspropeller, Turbinen oder dergleichen Die Erfindung betrifft eine mit einem Stellmotor und einer Steuerpumpe arbeitende hydraulische Re gelvorrichtung für Schiffspropeller, Turbinen oder dergleichen, bei welcher die Regelimpulse auf ein aus der neutralen Lage verschiebbares Steuerglied einwirken, dessen Verschiebungsbetrag die Förder menge der Pumpe bestimmt.
Bei der praktischen Anwendung von Steuerpum pen dieser Art bei Regelvorrichtungen hat sich ge zeigt, dass zum Verschieben des Steuergliedes eine Kraft erforderlich ist, die, wie Messungen ergeben haben, im wesentlichen zum Förderdruck der Pumpe proportional, jedoch nur in geringem Masse vom Verschiebungsweg abhängig ist. Ursache dafür sind von der Pumpe auf das Steuerglied rückwirkende Kräfte. Eine Drehzahlabhängigkeit dieser Kräfte spielt praktisch keine Rolle, da im allgemeinen die Drehzahl der Pumpe im Betrieb konstant gehalten wird.
Der Verlauf der Verstellkraft P für das Steuer glied in Abhängigkeit vom Förderdruck p ist in Fig. 1 beispielsweise dargestellt. Man ersieht daraus, dass bei Förderdruck 0 das Steuerglied ohne Kraft einwirkung verstellbar ist. Steigt jedoch der Förder- druck nach der einen oder andern Seite an, so ist auch zur Verschiebung des Steuergliedes in die ge wünschte Förderrichtung eine Kraft erforderlich, die etwa dem Förderdruck proportional ist.
Die Pumpe kann ohne weiteres auch als Flüssig keitsmotor benutzt werden, wenn ihr Druckflüssig keit zugeführt wird. Bezüglich der erforderlichen Verstellkraft für das Steuerglied stellt man fest, dass beim Flüssigkeitsmotor zur Verschiebung des Steuergliedes keine Kraft aufgewendet werden muss, sondern dass dieses selbst das Bestreben hat, sich aus seiner Mittellage zu verschieben, und zwar mit einer Kraft, die wiederum dem zugeführten Druck proportional ist.
Man muss also im Falle des Flüssig keitsmotors das Steuerglied nicht gewaltsam ver schieben, sondern muss es mit einer gleich grossen Kraft wie bei der Flüssigkeitspumpe gegen sein Be streben des Ausweichens zurückhalten.
Diese von der Pumpe auf das Steuerglied rück wirkenden Kräfte erweisen sich bei Regelvorrich tungen als nachteilig, da oft nur geringe Kräfte zur Verstellung des Steuergliedes zur Verfügung ste hen. Um Störung des Regelvorganges zu vermeiden, ist man daran interessiert, das Steuerglied praktisch ohne Kraftwirkung verstellen zu können.
Bei einer Regelvorrichtung der eingangs beschrie benen Art wird dieses Ziel gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die Steuerpumpe mit einer Einrichtung zum hydrostatischen Ausgleich der von der Pumpe auf das Steuerglied rückwirkenden, vom Förderdruck abhängigen Kräfte versehen ist.
In Fig. 2 der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen hydrau lischen Regelvorrichtung vereinfacht dargestellt.
Die Regelvorrichtung arbeitet mit einem Stell motor 1 und einer Steuerpumpe 2. Der Stellmotor 1 weist einen Zylinder 3 und einen darin verschieb baren Kolben 4 mit Kolbenstange 5 auf. Die Pumpe 2 besitzt ein feststehendes Steuerküken 6, um das sich ein eine zentrale Bohrung aufweisender Läu fer 7 in Pfeilrichtung dreht. Dieser Läufer 7 weist mehrere gegen seinen Umfang hin offene Bohrun gen 8 auf, in denen Kugelkolben 9 angeordnet sind, welche beim Drehen des Läufers 7 auf einem diesen umgebenden Aussenring 10 abrollen. Der Ring 10 ist in zwei Führungen 11 und 12 mittels Zapfen 13 und 14 verschiebbar gelagert. In seiner neu tralen Lage ist er konzentrisch zum Läufer 7.
Das Küken 6 begrenzt zusammen mit der Innen fläche des Läufers 7 zwei Steuerräume 15 und 16, die über Leitungen 17 bzw. 18 mit den Zylinder räumen beidseitig des Stellmotorkolbens 4 verbun den sind. Die Leitungen 17 und 18 sind ferner über mit Rückschlagventilen 19 und 20 versehene Leitungen 21 bzw. 22 mit einem Reservebehälter 23 für die Steuerflüssigkeit verbunden.
Die Grösse der Hubbewegungen, die die Kugel kolben 9 beim Umlauf des Läufers 7 ausführen, ist proportional zur Grösse der Verschiebung des Aussenringes 10 aus der neutralen Lage. Der Aussen ring 10 wirkt somit als Steuerglied, dessen Ver schiebungsbetrag die Fördermenge der Pumpe 2 bestimmt.
Der Zapfen 14 dieses Steuergliedes 10 ist an einem Querbalken 24 angelenkt, der an seinem einen Ende mit der Kolbenstange 5 des Stellmotors 1 gelenkig verbunden ist und auf dessen anderem Ende über eine Stange 25 die Regelimpulse von einem nicht gezeigten Regler aus einwirken.
Zum hydrostatischen Ausgleich der von der Pumpe 2 auf das Steuerglied 10 rückwirkenden, vom Förderdruck abhängigen Kräfte ist nun die Steuer pumpe 2 mit einer Einrichtung versehen, welche in festen Zylindern 26 und 27 angeordnete, in der Verstellrichtung des Steuergliedes 10 verschiebbare Kolben 28 und 29 aufweist. Die durch die Kolben 28, 29 und die Zylinder 26 bzw. 27 begrenzten Zylinderräume sind über Leitungen 30 bzw. 31 mit den Leitungen 17 bzw. 18 verbunden. Die Kolben 28 bzw. 29 liegen an der Gegenseite an Ansätzen 32 bzw. 33 des Steuergliedes 10 auf, so dass das Steuerglied 10 unter dem Einfluss dieser von der Steuerflüssigkeit beaufschlagten Kolben 28 bzw. 29 steht.
Diese Kolben 28, 29 sind in ihrem Querschnitt so bemessen und so gerichtet, dass sie die von der Pumpe auf das Steuerglied rückwirken den, vom Förderdruck abhängigen Kräfte aus gleichen. Je höher der Förderdruck, d. h. der Unter schied zwischen den Drücken in den Leitungen 17 und 18 ist, um ,so grösser ist die Differenz der von den Kolben 28 und 29 auf das Steuerglied 10 ausgeübten, einander entgegenwirkenden Kräfte. Bei der entsprechenden Bemessung des Querschnittes der Kolben 28, 29 werden somit die von der Pumpe auf das Steuerglied 10 rückwirkenden, zum Förder- druck proportionalen Kräfte bei jeder Grösse des Förderdruckes ausgeglichen.
Statt der beiden Kolben 28, 29 kann zum Er reichen des gleichen Ziels natürlich auch nur ein einziger Kolben verwendet werden, auf den der Unterschied zwischen Förderdruck und Saugdruck der Pumpe einwirkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mit einem Stellmotor und einer Steuerpumpe arbeitende hydraulische Regelvorrichtung für Schiffs propeller, Turbinen oder dergleichen, bei welcher die Regelimpulse auf ein aus der neutralen Lage ver schiebbares Steuerglied einwirken, dessen Verschie bungsbetrag die Fördermenge der Pumpe bestimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerpumpe (2) mit einer Einrichtung (28, 29) zum hydrostatischen Ausgleich der von der Pumpe auf das Steuerglied (10) rückwirkenden, vom Förderdruck abhängigen Kräfte versehen ist. UNTERANSPRUCH Regelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerglied (10) unter dem Einfluss mindestens eines von der Steuerflüssigkeit beaufschlagten Kolbens (28 bzw. 29) steht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH532862A CH394816A (de) | 1962-05-04 | 1962-05-04 | Mit einem Stellmotor und einer Steuerpumpe arbeitende hydraulische Regelvorrichtung für Schiffspropeller, Turbinen oder dergleichen |
| AT249763A AT239093B (de) | 1962-05-04 | 1963-03-28 | Hydraulische Regelvorrichtung für Schiffspropeller, Turbinen od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH394816A true CH394816A (de) | 1965-06-30 |
Family
ID=4291741
Family Applications (1)
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Country Status (2)
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|---|---|
| AT (1) | AT239093B (de) |
| CH (1) | CH394816A (de) |
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1962
- 1962-05-04 CH CH532862A patent/CH394816A/de unknown
-
1963
- 1963-03-28 AT AT249763A patent/AT239093B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT239093B (de) | 1965-03-10 |
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