CH395732A - Kamera mit selbsttätigem Blendenregler - Google Patents

Kamera mit selbsttätigem Blendenregler

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Publication number
CH395732A
CH395732A CH760762A CH760762A CH395732A CH 395732 A CH395732 A CH 395732A CH 760762 A CH760762 A CH 760762A CH 760762 A CH760762 A CH 760762A CH 395732 A CH395732 A CH 395732A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
diaphragm
pin
wing
measuring element
camera
Prior art date
Application number
CH760762A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinsch Herbert
Original Assignee
Bauer Eugen Gmbh
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Publication date
Application filed by Bauer Eugen Gmbh filed Critical Bauer Eugen Gmbh
Publication of CH395732A publication Critical patent/CH395732A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/085Analogue circuits for control of aperture

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description


      Kamera    mit selbsttätigem     Blendenregler       Die Erfindung     betrifft    eine Kamera mit selbst  tätigem     Blendenregler,    bei welcher ein von einem  lichtempfindlichen Element     beeinflusster    Strom     ein     Messglied dreht, welches zwei miteinander     gekup-          pelte        Blendenflügel    gegensinnig     verschwenkt.     



  Es ist bekannt, mit dem Messglied einen     Stift    zu  verbinden, der in einen Schlitz jedes     Blendenflügels     greift. Da die Schlitze aufgrund der erforderlichen       Bewegungscharakteristik    und der Lage der Teile  schräg zur Bewegungsbahn !des Stiftes verlaufen, er  geben sich beträchtliche Komponenten der vom  Stift auf die Flügel ausgeübten Kraft, welche in  Richtung auf die Drehachse der Flügel gerichtet  sind, zum Bewegungsantrieb     also    nichts beitragen,  sondern nur die Reibung am     .Schlitz    und an der  Drehachse vermehren.  



  Dasselbe tritt ein, wenn der Stift .des Messglieds  nur in den Schlitz eines B     endenflügels    greift und  dieser erst den     zweiten    Flügel mitnimmt.     Dazuhin     muss bei diesen Bauformen, wenn das Messglied  einen grossen Schwenkwinkel überstreicht - was im  Interesse einer genauen Messung erwünscht ist   die Entfernung zwischen der Drehachse des Mit  nahmestiftes und dem Drehpunkt des mitgenom  menen Flügels recht gross sein, damit die Reibungs  kräfte in wenigstens     noch    erträglichem Rahmen  bleiben.

   Nach einem bekannten Beispiel beträgt diese  Entfernung das Viereinhalbfache des Halbmessers  der Bahn des     Mitnehmerstifts.    Die Energiedes Stroms  und das Drehmoment :des Messglieds werden trotz  dem noch     schlecht    ausgenützt.  



  Diese Nachteile werden nach der     Erfindung    da  durch vermieden, dass mit dem Messglied ein Zahn  kranz verbunden ist, welcher in ein Zahnsegment  eines     Blendenflügels    greift, und dass dieser Flügel,  wie an sich bekannt, durch eine zwischen den Dreh  achsen beider Flügel angeordnete Stift-Schlitz-Ver-         bindung    mit dem     zweiten        Blendenflügel    gekuppelt  ist.  



  Bei einer derart ausgebildeten Kamera wirkt am       Zahneingriff    das Drehmoment des Messgliedes in  voller Grösse als Drehmoment auf den ersten     Blen-          denflügel    ein, und die     17bersetzung    zwischen den       Drehwinkeln    beider     Teile    kann. beliebig gross ge  macht werden. Eine wirkungslose Kraftkomponente  entsteht nicht. Zum sicheren Betätigen der Einrich  tung genügen daher schon verhältnismässig kleine  Ströme.

   An der     Stift-Schlitz-Kupplung    der Blenden  flügel treten dagegen nur kleine Wege auf, so dass  hier so gut wie keine Energie verloren geht.     Das     Messglied ist vom Objektiv noch so weit entfernt,  dass es bequem in die Kamera eingebaut werden  kann ; andererseits liegt die ganze     Einrichtung        zwi          sdhen    dem Messglied und dem Objektiv eng zusam  mengebaut und raumsparend angeordnet. Die Dreh  achse des das Zahnsegment tragenden     Blendenflü-          gels    kann z.

   B. von der Achse des     Zahnkranzes    eine  Strecke entfernt sein,     die    nur dem     dreifachen    Halb  messer des Zahnkranzes     entspricht.     



  Ein Ausführungsbeispiel der     Erfindung    ist in der       Zeichnung    wiedergegeben. Es zeigen       Fig.    1 eine Kamera von der Seite gesehen,     zum     Teil im Schnitt, in     vereinfachter    Darstellung;       Fig.    2 die Kamera von vorn gesehen ;       Fig.    3 Messglied und     Blendenflügel    in     vergrös-          serter    Darstellung.  



  In das Gehäuse 1 einer Kamera sind in der  üblichen Weise ein Objektiv 2, ein Sucher 3 und  eine Fotozelle 4 eingebaut. Der von .der Fotozelle  entsprechend dem einfallenden Licht erzeugte Strom  wird über zwei Leitungen 5, 6 einem     Messwerk    7  zugeleitet, in dem ein Messglied in Form     eines    von  dem     Strom    der     Fotozelle        durchflossenen        Rähmchens     8 drehbar gelagert ist. Das Rähmchen ist mit einem           Zahnkranz    9 verbunden.

   In diesen     greift    das Zahn  segment 10 eines     Blendenflügels    11, der mit einem       Stift    12 drehbar zwischen     in    ,dem Gehäuse 1 befestig  ten Platten 13, 14 gelagert ist. Die     spitzen    Enden des  Stifts 12 werden in an sich bekannter Weise von  nicht     dargestellten        Lagersteinen        aufgenommen:.    Zwi  schen dem     Stift    12 und dem Zahnsegment 10,     näher     bei dem Stift 12 liegend, hat der     Blendenflügel    11  einen     Mitnehmerstift    15.

   Ein zweiter     Blendenflügel     16 ist, mit einem Stift 17     drehbar    gelagert, in glei  cher Weise wie der andere Flügel     zwischen    den Plat  ten 13 und 14     aufgenomen.    Der     Stift    17     liegt    zwi  schen dem Stift 12 und dem Zahnkranz 9 etwa in  der Mitte ; die Entfernung     zwischen    Zahnkranz,       Stift    17 und Stift 12 entspricht jeweils etwa dem  Halbmesser des Zahnkranzes.  



  Der     Blendenflügel    16 hat     .in    der Nähe seiner  Drehachse einen Schlitz 18, der mit engem Spiel den       Mitnehmerstift    15     umgreift.     



  An ihren unten liegenden Enden sind die     Blen-          denflügel    11 und 16 verbreitert und haben     einander     zugekehrte, im wesentlichen etwa     keilförmig    ver  laufende Aussparungen 19, 20. Diese bilden zusam  men die Öffnung der Aufnahmeblende und liegen  symmetrisch     im    Strahlengang 'hinter dem Objektiv 2.  Hinter dieser Blende liegt das     Filmfenster    21, hin  ter dem der zu belichtende     Film    22     vorbeigeführt     wird.  



  An dem Rähmchen 8 kann in an sich bekannter  Weise eine Feder angebracht sein, die bestrebt ist,  das Rähmchen und die mit ihm verbundenen     Blen-          denflügel    in .die Stellung     nach        Fig.    2 zu bringen.

    Statt durch die Feder kann auch durch eine beson  dere Ausbildung des     Messwerks    erreicht werden,       dass    das Rähmchen bei jeder Stärke des     durchflies-          senden    Stroms eine     bestimmte        Winkellage        einnimmt.     Die     Blendenflügel    behalten die Stellung nach     Fig.    3  bei, so lange der von der Fotozelle 4 erzeugte Strom  unter :einem     bestimmten    Wert bleibt.

   Fällt     mehr        Licht     ein, so steigt die     Stromstärke    im Messwerk 7 und  das Rähmchen 8 verdreht sich entgegen dem Uhr  zeigersinn. Der Zahnkranz 9     nimmt    daher das Zahn  segment 10 fast     reibungsfrei    mit; die     übertragungs-          kraft    steht dabei stets     senkrecht    auf den     Flächen     am Berührungspunkt.

   Der     Blendenflügel    11 wird so       geschwenkt,    dass seine Aussparung 19 in den Be  reich des     Aufnahme-Strahlenbündels    tritt und von  seiner Seite her das Objektiv mehr und mehr ab  blendet. Der     Mitnehmerstift    15     bewegt    sich dabei  im Uhrzeigersinn um den Stift 12 und nimmt über  den Schlitz 18 den     Blendenflügel    16 so mit, dass    dessen Aussparung 20 von der anderen Seite her in  den     Aufnahmestrahlengang    tritt und zum Abblen  den des Objektivs beiträgt.

   Da .die Schwenkwinkel  der     Blendenflügel    11 und 16 nicht gross sind, ste  hen auch an der     Stift-Schlitz-Verbindung    15, 18 die       Mitnehmerkräfte    im wesentlichen senkrecht auf der  Bewegungsrichtung des     Berührungspunkts,    so dass  auch dort so     gut    wie keine unwirksamen Kompo  nenten der     Mitnehmerkraft    entstehen.

   Es genügt da  her schon ein kleiner im Messwerk 7 wirksamer  Strom, um die     Blendenflügel    11     und    17 mit Sicher  heit in die erforderliche Stellung zu bringen, bei der  sie dem     einfallenden        Licht,    d. h. der     Helligkeit    des  aufzunehmenden Objekts entsprechend das Auf  nahmeobjektiv abblenden.  



  Für ein empfindliches und genaues Arbeiten des  Messwerks kann es sich empfehlen, dem Rähmchen  8 einen grossen Schwenkwinkel     zwischen    beiden       Grenzstellungen    zuzuordnen. Die     übersetzung    zwi  schen dem Zahnkranz 9 und dem Zahnsegment 10  kann in weiten Grenzen verändert und so ausgebildet  werden, dass auch bei grossem Schwenkwinkel des  Rähmchens 8 die     Blendenflügel    nur einen     verhält-          nismässig    kleinen Ausschlag machen, der eben zum  Abblenden des Objektivs ausreicht und an der Stift  Schlitz-Kupplung 15, 18     .günstige    Bewegungsver  hältnisse aufrecht erhält.

   Statt des Rähmchens 8  kann auch ein Messglied anderer, bekannter     Art          verwendet    werden, z. B. ein der Messtromstärke ent  sprechend bewegter Anker.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kamera mit selbsttätigem Blendenregler, bei wel cher ein von einem lichtempfindlichen Element be- einflusster Strom ein Messglied dreht, welches zwei miteinander gekuppelte Blendenflügel gegensinnig verschwenkt, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Messglied (8) ein Zahnkranz (9) verbunden ist, wel cher in ein Zahnsegment (10) eines Blendenflügels (11) greift, und dass dieser Flügel durch eine zwi schen den Drehachsen (Stifte 12, 17) beider Flügel (11, 16)
    angeordnete Stift@Schlitz-Verbindung (15, 18) mit dem zweiten Blendenflügel (16) gekuppelt ist. UNTERANSPRUCH Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drdhachse (Stift 17) des zweiten Blendenflügels (16) zwischen der Stift-Schlitz-Ver- bindung (15, 18) und dem Zahnkranz (9) des Mess- glieds (8) liegt.
CH760762A 1961-06-28 1962-06-25 Kamera mit selbsttätigem Blendenregler CH395732A (de)

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CH760762A CH395732A (de) 1961-06-28 1962-06-25 Kamera mit selbsttätigem Blendenregler

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