CH407737A - Kamera mit selbsttätigem Blendenregler - Google Patents

Kamera mit selbsttätigem Blendenregler

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Publication number
CH407737A
CH407737A CH202464A CH202464A CH407737A CH 407737 A CH407737 A CH 407737A CH 202464 A CH202464 A CH 202464A CH 202464 A CH202464 A CH 202464A CH 407737 A CH407737 A CH 407737A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
diaphragm
pin
camera
control edge
wing
Prior art date
Application number
CH202464A
Other languages
English (en)
Inventor
Kowarsch Heinz
Klose Harald
Fischer Erwin
Original Assignee
Bauer Eugen Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bauer Eugen Gmbh filed Critical Bauer Eugen Gmbh
Publication of CH407737A publication Critical patent/CH407737A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/085Analogue circuits for control of aperture

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description


      Kamera    mit selbsttätigem     Blendenregler       Die Erfindung betrifft eine Kamera mit selbsttäti  gem     Blendenregler,    bei welcher sich ein     Messglied     entsprechend der Stärke     eines    von     einem    lichtemp  findlichen Element     beeinflussten    Stroms dreht und  dabei zwei     miteinander    gekuppelte     Blendenflügel    ge  gensinnig     verschwenkt,    wobei der eine     Blendenflügel     mit dem Messglied durch eine     Stift-Schlitzverbindung     gekuppelt ist.  



  Es ist bekannt, die     Verbindung    zwischen den       Blendenflügeln    dadurch herzustellen, dass der eine       Blendenflügel    einen Führungsschlitz aufweist und der  andere     Blendenflügel    einen in diesen eingreifenden       Mitnehmerstift    trägt. Dabei ist es     erforderlich,    dass  bei der Festlegung der Abmessungen     für    Schlitz und       Stift    die Toleranzen so gewählt werden, dass     in    kei  nem Fall der     Stift        in    dem Führungsschlitz klemmen  kann.

   Das hat zur Folge, dass beim     Zusammentreffen     ungünstiger Toleranzverhältnisse das Spiel zwischen       Stift    und Führungsschlitz so gross ist, dass eine un  kontrollierbare Eigenbewegung der beiden Blenden  flügel eintritt, die - besonders bei kleinen Blenden  öffnungen - zu Fehlbelichtungen führt.  



  Diese Nachteile werden nach der     Erfindung    da  durch vermieden, dass einer der beiden     Blendenflügel     einen Stift trägt, der     mit    einer     Steuerkante    des ande  ren     Blendenflügels        zusammenarbeitet,        und:        ,dass    an  dem die Steuerkante aufweisenden     Blendenflügel    eine  Feder befestigt ist, die sich auf der der Steuerkante  gegenüberliegenden Seite gegen den     Stift    abstützt.  



  Damit wird eine     spielfreie    Kupplungsverbindung  zwischen den beiden     Blendenflügeln    erreicht, was  unkontrollierbare Eigenbewegungen der beiden     Blen-          denflügel    ausschliesst.  



  Vorzugsweise weist derjenige     Blendenflügel,    der  die Steuerkante für den Stift trägt, eine Anschlag  kante auf, die zumindest     annähernd    parallel zu der    Steuerkante verläuft und deren Abstand von dieser  grösser ist als der Durchmesser des Stiftes.

   Dadurch  wird vermieden, dass derjenige     Blendenflügel,    wel  cher nicht mit dem Messglied gekuppelt ist, bei star  ken Erschütterungen der Kamera     eine        unbegrenzte     Schwenkbewegung ausführen     (kann,    wodurch .die sich  gegen den     Stift    abstützende Feder überspannt werden  könnte, was eventuell eine Deformierung derselben  und damit eine Veränderung ihrer     Wirkcharakteristik     zur Folge hätte.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der  Zeichnung wiedergegeben. Es zeigen:       Fig.    1 eine Kamera von der Seite gesehen, zum  Teil im Schnitt, in vereinfachter Darstellung,       Fig.    2 die Kamera von vorn gesehen,       Fig.    3 ein Ausführungsbeispiel von     Messglied    und       Blendenflügeln        in        vergrösserter    Darstellung.  



  In .das Gehäuse 1 einer Kamera sind in .der übli  chen Weise ein Objektiv 2, ein Sucher 3 und     eine     Photozelle 4 eingebaut. Der von der     Photozelle    ent  sprechend .dem     einfallenden    Licht erzeugte Strom       wird    über zwei Leitungen 5, 6 einem Messwerk 7 zu  geleitet, in dem ein     Messglied        in        Form        eines    von dem  Strom der Photozelle durchflossenen     Rähmchens    8  drehbar gelagert ist. Das Rähmchen ist     mit    einer  Scheibe 9 verbunden, welche einen Stift 10 trägt.

    Dieser     greift    in an sich     bekannter    Weise in den  Schlitz 11     eines        Blendenflügels    12 ein, der mit     einem          Stift    13 drehbar zwischen in dem Gehäuse 1 befestig  ten Platten 14, 15 gelagert ist. Ein zweiter Blenden  flügel 16 ist, mit einem Stift 17 ,drehbar gelagert,     in     gleicher Weise wie der     andere    Flügel zwischen den       Platten    14 und 15 aufgenommen.

   Der     Blendenflügel     12 weist eine     Durchbrechung    18 auf,     deren        eine        Sei-          tenkante    19 als Steuerkante für einen     Stift    20 ausge  bildet ist, der an dem     Blendenflügel    16 befestigt ist      und die     Durchbrechung    18     durchgreift.    An dem       Blendenflügel    12 ist eine Feder 22 befestigt, die sich  so gegen den Stift 20 abstützt, dass dieser ständig an  der Steuerkante 19 anliegt. Mit 23 ist     eine    Lötstelle  bezeichnet.  



  An ihren unten liegenden Enden sind die     Blen-          denflügel    12 und 16 verbreitert und haben einander       zugekehrte,    im wesentlichen etwa     keilförmig    verlau  fende     Aussparungen    24, 25. Diese bilden zusammen  die Öffnung der Aufnahmeblende und liegen symme  trisch im Strahlengang hinter dem Objektiv 2.     Hinter     dieser Blende liegt das     Filmfenster    26, hinter dem der  zu belichtende Film 27 vorbeigeführt wird.  



  An dem Rähmchen 8 kann     in    an sich bekannter  Weise     eine    Feder angebracht sein; die bestrebt ist,  das Rähmchen und die mit ihm verbundenen     Blen-          denflügel    in eine Endstellung, beispielsweise nach       Fig.    3, zu bringen. Statt durch die Feder kann auch  durch eine besondere     Ausbildung    des Messwerks er  reicht werden, dass das Rähmchen hei jeder Stärke  des     durchfliessenden    Stroms eine bestimmte Winkel  lage einnimmt.  



  Die     Blendenflügel    behalten die Stellung, bei  spielsweise nach     Fig.3,    bei, solange der von der  Photozelle 4 erzeugte Strom unter     einem    bestimmten       Wert    bleibt. Fällt mehr Licht     ein,    so steigt die Strom  stUke im Messwerk 7 und das Rähmchen 8 verdreht  sich entgegen dem Uhrzeigersinn.

   Der Stift 10 nimmt  infolge seines     Eingriffs    in die schlitzförmige Durch  brechung 11 den     Blendenflügel    12 mit und schwenkt  ihn so um den     Stift    13, dass seine     Aussparung    24 in  den Bereich des     Aufnahmestrahlengangs    tritt und  von seiner Seite her das Objektiv mehr und mehr ab  blendet.

   Durch die Anlage des Stiftes 20 an der Steu  erkante 19 wird auch der     Blendenflügel    16 um den  Stift 17 geschwenkt, wodurch die     Aussparung    25 des         Blendenflügels    16 von der anderen Seite her     in    den       Aufnahmestrahlengang    tritt und zum Abblenden .des  Objektivs beiträgt.  



  Sollte bei starken     Erschütterungen    der Kamera  der     Blendenflügel    16 gegen die Kraft der Feder 22  eine Schwenkbewegung um den.     Stift    17 ausführen, so  wird diese Schwenkbewegung durch die Anschlag  kante 21 begrenzt, an welcher der an dem Blenden  flügel 16 befestigte     Stift    20 anschlägt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kamera mit selbsttätigem Blendenregler, bei wel cher sich ein Messglied entsprechend der Stärke eines von einem lichtempfindlichen Element beeinflussten Stroms dreht und dabei zwei miteinander gekuppelte Blendenflügel gegensinnig verschwenkt, wobei der eine Blendenflügel mit dem Messglied durch eine Stift-Schlitzverbindung gekuppelt ist, dadurch ge kennzeichnet, dass einer (16) der beiden Blendenflü- gel einen Stift (20) trägt, der mit einer Steuerkante (19) des anderen Blendenflügels (12)
    zusammenarbei tet, und dass an dem die Steuerkante (19) aufweisen den Blendenflügel (12) eine Feder (22) befestigt ist, die sich auf der der Steuerkante (19) gegenüberlie genden Seite gegen den Stift (20) abstützt. UNTERANSPRUCH Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Blendenflügel (12) eine Anschlag kante (21) aufweist, die zumindest annähernd parallel zu der Steuerkante (19) verläuft und deren Abstand von dieser grösser ist als der Durchmesser des Stiftes (20).
CH202464A 1963-03-07 1964-02-20 Kamera mit selbsttätigem Blendenregler CH407737A (de)

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DEB0071022 1963-03-07

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CH407737A true CH407737A (de) 1966-02-15

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CH202464A CH407737A (de) 1963-03-07 1964-02-20 Kamera mit selbsttätigem Blendenregler

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AT241971B (de) 1965-08-25

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