CH395741A - Zapfwellen-Anbaupumpe - Google Patents
Zapfwellen-AnbaupumpeInfo
- Publication number
- CH395741A CH395741A CH130662A CH130662A CH395741A CH 395741 A CH395741 A CH 395741A CH 130662 A CH130662 A CH 130662A CH 130662 A CH130662 A CH 130662A CH 395741 A CH395741 A CH 395741A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- pin
- pump
- pump according
- connecting piece
- pto shaft
- Prior art date
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 10
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 claims description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B47/00—Pumps or pumping installations specially adapted for raising fluids from great depths, e.g. well pumps
- F04B47/02—Pumps or pumping installations specially adapted for raising fluids from great depths, e.g. well pumps the driving mechanisms being situated at ground level
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Zapfwellen-Anbaupumpe Bisher mussten derartige Anbaupumpen fest an dem Chassis z. B. eines Traktors angeschraubt wer den. Zwar sind schon Luftpumpen bekannt, die ein fach mit ihrem Kolben exzentrisch an die Zapfwelle eines Traktors gehängt werden und dann betriebs bereit sind; eine derartige Anbringung kommt je doch für Pumpen, die auch zur Förderung unter Um ständen stark verschmutzter Flüssigkeiten Verwen dung finden sollen, nicht in Betracht, da das zum Pumpen der Flüssigkeit notwendige Drehmoment die Pumpe auf der Welle herumschleudern würde.
Um den Nachteil des umständlichen Anschrau bens der Pumpe zu vermeiden und gleichzeitig eine bezüglich der auf den Pumpenkolben übertragenen Kräfte feste Anbringung der Pumpe zu gewährlei sten, ist gemäss der Erfindung vorgesehen, dass die Kolbenstange der Pumpe an einem Ende hohlen Zapfen exzentrisch drehbar gelagert ist, wobei die Längsachse der Kolbenstange senkrecht auf der Drehachse steht, und dass ein starres Verbindungs stück, das auf seiner einen Seite um eine zur Zap fenachse parallele Achse schwenkbar an dem Zylin der der Pumpe angebracht ist, derart mit dem Hohl zapfen verbunden ist, dass sich der Hohlzapfen re lativ zu dem Verbindungsstück drehen, aber nicht verschieben kann,
wobei sich das Verbindungsstück auf einem geeigneten Teile des Chassis abstützt.
Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungs- beispieles der Erfindung anhand der Zeichnung. In dieser zeigen Fig. 1 eine teilweise geschnittene Rückansicht der Pumpe gemäss der Erfindung, Fig. 2 einen parallel zum Boden liegenden Teil schnitt des Gegenstandes der Fig. 1 durch die Mitte der Zapfwelle eines Traktors mit den Kugellagern zur übertiagung der Antriebskraft auf die Anbau pumpe gemäss der Erfindung,
Fig. 3 die Seitenansicht eines Ansaugkorbes mit Rücklaufspülung in vergrösserter Darstellung und Fig. 4 eine Ansicht von unten auf den Gegen stand der Fig. 3.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Pumpe 23 darge stellt, die aus einem hohlen Kolben 24 und einem Zylinder 31 besteht. Beim Ansaugen bewegt sich der Kolben 24 relativ zu dem Zylinder 31 nach links, wobei das Ansaugventil 12 öffnet und eine Flüssig keit z. B. über einen an dem Ansaugstutzen 11 ange brachten nicht dargestellten Schlauch angesaugt wird. Wird der Kolben 24 beim weiteren Arbeiten der Pumpe nach rechts in Fig. 1 bewegt, so schliesst das Ansaugventil 12, und das Kolbenventil 18 öffnet ; nunmehr strömt die in dem Ansaugraum 16 befind liche Flüssigkeit in den Kolbenraum 17 und weiter durch die Öffnungen 19 und 20 zum Austrittsstutzen 13.
Bei der abermaligen Umkehr der Kolbenbewe gung nach links schliesst das Kolbenventil 18 wie der, und das Ansaugventil 12 öffnet. Jetzt wird wie der Flüssigkeit in den Ansaugraum 16 gesogen und gleichzeitig die in dem Raum 32 befindliche Flüs sigkeit über die Austrittsöffnung 20 zu dem Aus trittsstutzen 13 gedrückt, von wo sie z. B. über einen nichtdargestellten Schlauch zu dem Verbraucher gerät, z. B. einer Spritze gelangt. Von dem Aus trittsstutzen 13 zweigt ein Überdruckventil 14 ab, das durch eine Einstellschraube 15 auf einen ge wünschten Druck eingestellt werden kann.
Die mit dem Kolben 24 fest verbundene Kolben stange 25 ist nach den Fig. 1 und 2 geeignet mit dem äusseren Laufring eines Kugellagers 29 fest verbun- den. Der innere Laufring dieses Kugellagers sitzt fest auf einem Zapfen 28, der mit einem an den inneren Laufringen eines weiteren Kugellagers 30 befestigten, am oberen Ende in Fig. 2 hohlen Zapfen 35 in fester Verbindung steht. Die Achse des Zapfens 28 ist ge genüber der Achse der Zapfwelle 26 parallel ver schoben.
Die Innenfläche des hohlen Teiles des Zap fens 35 ist derart mit Nuten versehen, dass er leicht auf die Keilnut-Zapfwelle 26 eines Traktors aufge schoben werden kann ; der Zapfen 35 ist dann dreh fest mit der Zapfwelle 26 verbunden. Um den Zap fen 35 gegen ein Herunterrutschen von der Zapf welle zu sichern, ist in diesem sowie in der Zapf welle ein Splintloch 27 vorgesehen, durch das ein Splint zur Sicherung des Zapfens 35 hindurchgeführt werden kann. Die Sicherung kann auch durch eine an dem Zapfen vorgesehene Feststellschraube 27a vorgenommen werden.
Die äusseren Laufringe des Kugellagers 30 sind mit einem Verbindungsstück 34 fest verbunden, des sen anderes Ende an dem Pumpenzylinder 31 um eine zur Hohlzapfenachse parallele Achse 37 schwenkbar gelagert ist.
Die Pumpe selbst ist so bemessen, dass das Ver bindungsstück 34 an irgendeiner Stelle auf einem Teil des Chassis 21 (punktiert dargestellt) aufliegt, wenn der Zapfen 35 auf die Zapfwelle 26 geschoben wor den ist. Somit ist bei einer Drehung der Zapfwelle in der durch den Pfeil in Fig. 1 dargestellten Richtung keine weitere Befestigung als die durch den Splint bei 27 (Fig. 2) oder die Feststellschraube 27a not wendig, um die Pumpe im Betrieb in einer festen Lage zu halten.
Steht bei irgendeinem Traktor kein Teil des Chassis 21 zur Auflage des Verbindungsstückes 34 zur Verfügung, so kann dasselbe auch über eine z. B. an einer Öse 22 befestigten Kette 38 an irgend einem geeigneten Punkt des Chassis festgehalten werden.
In den Fig. 3 und 4 ist eine besonders zweck mässige Ausführungsform des Ansaugkorbes der Pumpe gemäss der Erfindung dargestellt. Zwischen dem Ansaugstutzen 11 und dem entsprechenden Stutzen lla am Ansaugkorb sowie zwischen dem Stutzen 36 des Überdruckventils 14 und dem ent sprechenden Stutzen 36a besteht je eine Schlauch verbindung. Das Überdruckventil 14 wird mittels der Einstellschraube 15 so eingestellt, dass ein geringer Bruchteil der geförderten Flüssigkeitsmenge zu dem Rohr 41 an dem Ansaugkorb zurückströmt.
Das Rohr 41 weist an seinem unteren Ende ein abgebogenes Stück 40 auf, das so gerichtet ist, dass die aus ihm austretende Flüssigkeit etwa tangential an dem kreisförmigen Lochblech 39 des Ansaug korbes entlangströmt. Dadurch wird das Lochblech 39 fortwährend von einem Flüssigkeitsstrom bestri chen; eventuell an dem Lochblech sitzende Fest stoffe werden dabei fortgespült. Die Stärke der not wendigen Spülung hängt von dem Verunreinigungs grad der geförderten Flüssigkeit ab. Sie lässt sich mittels der Einstellschraube 15 genau regulieren. Statt eines Lochbleches 39 kann natürlich auch jede andere als Sieb wirkende Einrichtung verwendet wer den, z. B. eine Gaze.
Der besondere Vorteil der Zapfwellen-Anbau- pumpe gemäss der Erfindung besteht darin, dass die Montage der Pumpe nur im Aufschieben auf die Zapfwelle und Versplinten des Zapfens 35 besteht, wobei die lose Auflage auf dem Chassis 21 oder die Befestigung mittels der Kette 38 die Übertragung beliebiger Drehmomente gesttatet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zapfwellen-Anbaupumpe, dadurch gekennzeich net, dass die Kolbenstange (25) der Pumpe an einem an einem Ende hohlen Zapfen (35) exzentrisch dreh bar (28, 29) gelagert ist, wobei die Längsachse der Kolbenstange (25) senkrecht auf der Drehachse steht, und dass ein starres Verbindungsstück (34), das auf seiner einen Seite um eine zur Zapfenachse parallele Achse (37) schwenkbar an dem Zylinder (31) der Pumpe angebracht ist, derart mit dem Hohlzapfen (33) verbunden ist, dass sich der Hohl zapfen (35) relativ zu dem Verbindungsstück (34) drehen, aber nicht verschieben kann (30), wobei sich das Verbindungsstück (34) auf einem geeigneten Teil des Chassis (21) abstützt. UNTERANSPRÜCHE 1.Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Innenfläche des hohlen Teiles des Zapfens (35) mit Nuten versehen ist, die den ge normten Nuten auf der Zapfwelle (26) z. B. eines Traktors entsprechen, so dass der Zapfen (35) nach dem Aufschieben des hohlen Teiles auf die Zapf welle (26) drehfest mit dieser verbunden ist. 2. Pumpe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zap fen (35) durch einen Splint (27) gegen eine axiale Verschiebung auf der Zapfwelle (26) gesichert ist. 3. Pumpe nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (35) durch eine Feststellschraube (27a) gegen axiale Verschiebung auf der Zapfwelle (26) gesichert ist. 4.Pumpe nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Austrittstutzen (13) der Pumpe ein einstell bares Überdruckventil (14, 15) vorgesehen ist. 5. Pumpe nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (34) mit den äusseren Laufringen eines Kugellagers (30) fest verbunden ist, dessen in nere Laufringe mit dem Zapfen (35) fest verbunden sind. 6. Pumpe nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Pumpe verwendeten Ventile (12, 18) Teller ventile sind. 7.Pumpe nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der geförderten Flüssigkeit durch das über druckventil (14) zu dem Ansaugkorb zurückströmt (36a, 41, 40) und dort tangential an dem Sieb (39) des Ansaugkorbes entlanggeführt wird, so dass eine Spülwirkung an dem Sieb auftritt. B.Pumpe nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ansaugkorb ein Rohr (41) befestigt ist, das parallel zu dem Stutzen des Ansaugkorbes (11a) liegt und in Höhe des Siebes (39) ein abgebogenes Stück (40) aufweist, dessen Achse etwa in der Ebene des Siebes und im wesentlichen tangential zu dem Sieb liegt. 9. Pumpe nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Verbindungsstück (34) eine Öse (22) zur An bringung einer Kette (38) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ0008543 | 1961-02-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH395741A true CH395741A (de) | 1965-07-15 |
Family
ID=7620535
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH130662A CH395741A (de) | 1961-02-09 | 1962-02-02 | Zapfwellen-Anbaupumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH395741A (de) |
-
1962
- 1962-02-02 CH CH130662A patent/CH395741A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1575972A1 (de) | Fluessigkeitsreibungskupplung mit in unveraenderlichem Abstand angeordneten Kupplungsflaechen | |
| CH679172A5 (de) | ||
| DE2164014C3 (de) | Hydraulischer Garagen-Wagenheber | |
| CH395741A (de) | Zapfwellen-Anbaupumpe | |
| AT229718B (de) | Zapfwellen-Anbaupumpe | |
| DE1583491C2 (de) | Lagerung eines geneigten Drehrohres, insbesondere eines Drehrohrofens | |
| DE1909887U (de) | Zapfwellen-anbaupumpe. | |
| AT230221B (de) | Vorrichtung zur hydraulischen Fernbetätigung von Entlüftungseinrichtungen | |
| AT96554B (de) | Spritze für Pflanzenschutzmittel. | |
| DE2452377C3 (de) | Handgerät zur Körperpflege mittels eines pulsierenden Flüssigkeitsstrahles | |
| DE3718425C2 (de) | Pumpe, insbesondere Faßpumpe | |
| CH143686A (de) | Speisewalzenantrieb für Walzenstühle. | |
| CH211161A (de) | Stufenloses Geschwindigkeitswechselgetriebe. | |
| AT276234B (de) | Hubaggregat für hydraulische Hubvorrichtungen an Hand-Gabelhubwagen | |
| DE7147400U (de) | Schlauchpumpe | |
| AT115113B (de) | Vereinigte Hoch- und Niederdruckpumpe. | |
| DE872875C (de) | Hydraulische Tiefeneinstellung fuer Schlepperanbaugeraete | |
| DE3929851A1 (de) | Hydraulisches hubgeraet | |
| AT262157B (de) | Müllgefäß-Hubkipper | |
| DE7802594U1 (de) | Landwirtschaftliches Gerät zum dosierten Ausbringen von Flüssigkeiten | |
| DE492638C (de) | Pumpe mit umlaufender Trommel | |
| CH238382A (de) | Presspumpe für hydraulische Pressen, insbesondere Obst- und Traubenpressen. | |
| DE9304115U1 (de) | Hydraulische Hubeinrichtung für einen Handgabelhubwagen | |
| DE1278249B (de) | Hydraulische Zweistufenhandkolbenpumpe | |
| DE8806682U1 (de) | Tragbares Gerät zur Räumung und Verflüssigung von, in Leitungen allgemein, gestauten Stoffen |