CH395888A - Vorrichtung an Bandwebstuhl, zum Abstellen desselben bei Schussfadenbruch - Google Patents

Vorrichtung an Bandwebstuhl, zum Abstellen desselben bei Schussfadenbruch

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CH395888A
CH395888A CH1134462A CH1134462A CH395888A CH 395888 A CH395888 A CH 395888A CH 1134462 A CH1134462 A CH 1134462A CH 1134462 A CH1134462 A CH 1134462A CH 395888 A CH395888 A CH 395888A
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CH
Switzerland
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weft thread
wheel
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Application number
CH1134462A
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English (en)
Inventor
Senn-Zehntner Richard
Original Assignee
Carl Schneider Gerster Erben
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/34Weft stop motions
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D35/00Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Vorrichtung    an Bandwebstuhl, zum Abstellen desselben  bei     Schussfadenbruch       Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung  an Bandwebstühlen, zum Abstellen desselben bei       Schussfadenbruch,    die dadurch gekennzeichnet ist,  dass sie zwei in einem     Abstellstromkreis    zusammen  zuwirken bestimmte elektrische Kontaktelemente auf  weist, die in Laufrichtung des Webbandes unmittelbar  vor der     Schussfadeneinlegestelle    angeordnet sind, und  zwar das eine über das andere unter dem Gewebe  band, wobei das eine ein Rädchen mit nach aussen  spitz zulaufendem Profil und mit quer zur     Webband-          laufrichtung    verlaufender Drehachse ist.  



  Bei einer dermassen ausgebildeten Vorrichtung  bildet das Gewebeband vor einem     Schussfadenbruch     eine Isolation zwischen den beiden Kontaktelementen,  wogegen nach erfolgtem Fadenbruch der zuletzt ein  gelegte Schussfaden schon nach wenigen Ladenschlä  gen zwischen den beiden Kontaktelementen hindurch  läuft und hernach das Rädchen sich zwischen hinter  diesem Schussfaden gelegene     Kettfadenabschnitte    hin  durchdrängt und durch Berührung des gegenüberlie  genden Kontaktelementes den     Abstellstromkreis     schliesst. Auf diese Weise kann das Eintreten von  schwerwiegenden Funktionsstörungen bzw. von Be  schädigungen zuverlässig werden. Solche würden z. B.

    beim Weben von Gummibändern unter Verwendung  von     Kantdrähten    dadurch verursacht, dass nach einem       Schussfadenbruch    diese     Kantdrähte    bald     ausgewoben     würden und dann durch die Schützen in deren Füh  rung hineingezogen würden.  



  Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dar. Es zeigen:       Fig.    1 einen Aufriss einer einzelnen Vorrichtung,       Fig.    2 zwei in einem Bandwebstuhl     nebeneinan-          derliegende,    unter sich gleiche Vorrichtungen in Drauf  sicht und in zwei verschiedenen Betriebslagen,       Fig.    3 einen Seitenriss einer der Vorrichtungen in    der gleichen Betriebslage wie die im oberen Teil von       Fig.    2 dargestellte Vorrichtung, nämlich in der Be  triebslage vor     Schussfadenbruch,

      und       Fig.    4 einen Seitenriss einer der Vorrichtungen in  der gleichen Betriebslage wie die im unteren Teil der       Fig.    2 dargestellte Vorrichtung, nämlich in der Be  triebslage nach     Schussfadenbruch.     



       In    der Zeichnung ist mit 1 die übliche überlauf  stange eines Bandwebstuhles bezeichnet, an welcher  das Gewebeband 2 nach unten abgelenkt wird. Die  vollen Linien 3 deuten das Webfach bei normalem  Arbeiten des Webstuhles und die Linie 4 die zuge  hörige Lage des jeweils zuletzt eingelegten     Schuss-          fadens,    also die zugehörige Lage der Anschlagkante  an. Die gestrichelten Linien 5 deuten die Lage an, die  das Webfach einnimmt wenn die Lade nach     Schuss-          fadenbruch    bereits wieder eine Anzahl von Schlägen  durchgeführt hat, und die Linie 6 die zugehörige  Lage der Anschlagkante.  



  Die     Abstellvorrichtung    weist einen Halter 7 auf,  der aus elektrisch isolierendem Kunststoff, z. B. als  Pressgussteil mit darin verankerten metallischen  (stromleitenden) Röhrchen 8, 9 gefestigt ist. Ein     U-          förmiger    Teil dieses Halters umgreift mit etwas radia  lem Spiel die     Überlaufstange    1 auf etwa 225  ihres  Umfanges; der Halter ist auf diese Weise an der       Überlaufstange    um deren Achse schwenkbar gelagert.  Ein im Halter sitzender Stift 10 greift     tangential    in  eine Umfangsrille 11 der     Überlaufstange    und verhin  dert so eine Verschiebung des Halters auf der Über  lauf     stange.     



       In    jedem der beiden     übereinanderliegenden,        zweck-          mässigerweise    einem quadratischen Querschnitt be  sitzenden Röhrchen 8, 9 ist ein Stab 12 bzw. 13  längseinstellbar mit Hilfe einer Feststellschraube 14  bzw. 15 gehaltert.

   Die von den Röhrchen 8, 9 ent-           fernten        Stabenden    12a, 13a verlaufen quer zur     Gewe-          bebandlaufrichtung;    das     Stabende    13a entsprechend  der ihm zugewiesenen Funktion eines elektrischen  Kontaktbügels ausgebildet; auf dem     Stabende    12a ist  drehbar aber     unverschiebbar    ein Kontakträdchen 16  gelagert, das ein nach aussen spitz zulaufendes Profil  hat. Das Rädchen 16 und das     Stabende    13a sind dazu  bestimmt, in einem     Abstellstromkreis    als elektrische  Kontaktelemente zusammenzuwirken.

   Zu diesem  Stromkreis gehören ebenfalls die Stäbe 12, 13, die  Röhrchen 8, 9, Anschlussmittel 17 am Halter 7, Leiter  18, 19 sowie nicht gezeigte, dem Fachmann nahe  liegende Elemente (Stromquelle, Schütz usw.), die so  beschaffen sind, dass bei Schliessung des     Abstellstrom-          kreises    bei den Kontaktelementen 13a, 16 des Web  stuhlantriebes angehalten wird.  



  Es liegt auf der Hand, dass eine solche Schliessung  erst, dann erfolgt, wenn anschliessend an einem     Schuss-          fadenbruch    die Lage der Anschlagkante etwa von 4  nach 6 gewandert ist. Die folgenden Stäbe 12, 13  drücken dann die Kontaktelemente 13a, 16 gegen  einander, wobei das Rädchen 16 mit seiner Umfangs  kante sich zwischen hinter der Anschlagkante gelege  ne, nicht mehr durchwobene     Kettenfadenabschnitte     hindurchdrängt. Beim normalen Arbeiten rollt das  Rädchen 16 auf dem jeweils zuletzt gewobenen     Ge-          webebandabschnitt,    der dabei die Kontaktelemente  elektrisch voneinander getrennt hält.

   Dabei ist dank  der schwenkbaren Lagerung des Halters 7 auf der       Überlaufstange    1 die Auf- und     Abbewegung    dieses       Gewebebandabschnittes    mit dem Webfach in keiner  Weise behindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung an Bandwebstuhl, zum Abstellen des selben bei Schussfadenbruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei in einem Abstellstromkreis zusammen zuwirken bestimmte elektrische Kontaktelemente auf weist, die in Laufrichtung des Webbandes unmittelbar vor der Schussfadeneinlagestelle angeordnet sind, und zwar das eine über das andere unter dem Gewebe band, wobei das eine ein Rädchen mit nach aussen spitz zulaufendem Profil und mit quer zur Webband- laufrichtung verlaufender Drehachse ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein das Rädchen tragender Stab und ein Stab, dessen eines, quer zur Webbandlauf- richtung verlaufendes Ende mit dem Rädchen als Kontaktelement zusammenzuwirken bestimmt .ist, im Sinne des Aneinanderdrückens des Rädchens und des besagten Endes federnd wirken, im Abstellstromkreis als leitende Elemente dienen und an einem gemein samen Halter befestigt sind, der mit elektrischen Anschlussmitteln versehen ist. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stäbe längseinstellbar in im Halter festsitzenden, im Abstellstromkreis als leitende Elemente dienenden Röhren gehaltert sind. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, an einem Bandwebstuhl mit einer runden überlaufstange für das Gewebeband, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter an dieser überlaufstange um deren Achse schwenkbar gelagert ist. 4. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 3.
CH1134462A 1962-09-26 1962-09-26 Vorrichtung an Bandwebstuhl, zum Abstellen desselben bei Schussfadenbruch CH395888A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3489184A (en) * 1967-06-15 1970-01-13 North American Rockwell Cloth splitting attachment

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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