CH397220A - Quer zur Faserrichtung gestrecktes selbsttragendes Furnier - Google Patents

Quer zur Faserrichtung gestrecktes selbsttragendes Furnier

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CH397220A
CH397220A CH1276561A CH1276561A CH397220A CH 397220 A CH397220 A CH 397220A CH 1276561 A CH1276561 A CH 1276561A CH 1276561 A CH1276561 A CH 1276561A CH 397220 A CH397220 A CH 397220A
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veneer
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CH1276561A
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O'connor Higgins Frank
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Bauwerk Bodenbelagsind Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring

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  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


  Quer zur     Faserrichtung    gestrecktes selbsttragendes Furnier    Das Patent betrifft ein quer zur Faserrichtung  gestrecktes selbsttragendes Furnier.  



  Obgleich Holz wegen seiner weiten Verbreitung  und seiner     leichten        Bearbeitbarkeit    ein sehr be  liebter Baustoff ist, hat es doch den Nachteil, Wasser  zu absorbieren und daher     aufzuquellen..    Wenn z. B.       Holzfurnier    mit einem anderen Baustoff verbunden  ist, führt es bei seinem Aufquellen eine relative Be  wegung in bezug auf den anderen Baustoff aus,  oder wenn es eingespannt ist, verzieht es sich und  baucht aus.  



  Es wurden viele Versuche unternommen, um  diesen Nachteil zu vermeiden. Beispielsweise     wurden     in beide     Furnierseiten    Nuten eingefräst, um ein  Aufquellen der Fasern zuzulassen. Da dadurch die  Furniere unansehnlich werden, fand diese Massnahme  keine praktische     Anwendung.    Auch wurde versucht,  Risse in die Furniere einzubringen oder diese gar  zu zerbrechen. Dadurch wird natürlich die Festig  keit der Furniere     zerstört,    so dass diese auf eine  Trägerschicht aufgebracht     werden    müssen. Wenn nun  aber die Furniere auf eine Trägerschicht gebracht  werden müssen, so gehen die durch das Trennen der  einzelnen Fasern erzielten Vorteile wieder verloren.

      Zweck der vorliegenden Erfindung ist daher die  Schaffung eines Furniers, bei welchem zwar der       Zusammenhalt    der einzelnen Fasern gelockert ist,  ohne dass jedoch die Festigkeit des     Holzes    so stark       vermindert    wird, dass das Furnier nicht mehr selbst  tragend ist.  



  Das erfindungsgemässe Furnier ist dadurch ge  kennzeichnet, dass mindestens ein Teil der einzelnen  Holzfasern durch Risse voneinander     getrennt    sind,  welche sich von beiden Aussenseiten des Furniers  bis mindestens annähernd in den Bereich der neu  tralen Zone des Furniers erstrecken und Hohlräume    bilden,     in    welche hinein sich die durch Wasserab  sorption     aufgequollenen;        Fasern    ausdehnen     können:     In der Zeichnung ist     ein        Ausführungsbeispiel        des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt;    es zeigen:

         Fig.    1 einen     Schnitt    der Vorrichtung zur Behand  lung des Furniers, wobei der erste Behandlungsschritt  dargestellt ist,       Fig.    2 einen Teilschnitt des Furniers vor dessen  Behandlung,       Fig.3-6    vier der     Fig.2    ähnliche Teilschnitte,  welche das     Furnier    nach dem 1., 2., 3. bzw. 4.

    Durchgang durch die     Vorrichtung    zeigen,       Fig.    7 einen der     Fig.    2 ähnlichen Teilschnitt des  Furniers nach dem letzten Behandlungsschritt und       Fig.8    eine teilweise Draufsicht des Furniers,  wobei die Hohlräume auf der     Furnieroberseite    als  Risse sichtbar sind.  



  Gemäss     Fig.    1 wird das Furnier in einer Vorrich  tung 10 behandelt, die eine     Walze    12 von     kleinem     Durchmesser aufweist, welche mittels     Wälzlager    16  auf einer Welle 14 drehbar gelagert ist. Eine Druck  walze 18, deren Durchmesser bedeutend grösser ist  als derjenige der Walze 12 und welche     vorzugsweise     aus Gummi besteht,     liegt    auf der Walze 12 auf  und übt auf sie einen gewissen Druck aus.  



  Zwei Förderbänder 20 und 22, von welchen  das eine 20 die     Walze    12 umschlingt und das andere  22 von der Druckwalze 18 gefasst wird,     tragen    zwi  schen sich ein nasses Furnier 24, dessen Fasern 26       (Fig.2)    quer zu der     Furnieroberseite    und     -unter-          seite    verlaufen und. bringen es zu den     Walzen    12  und 18. Dort wird das Furnier 24 von der     elastischen          Walze    18 auf die kleine     Walze    12 gedrückt, so dass  in der der Gummiwalze 18 zugekehrten Seite des  Furniers 24 Risse 32     (Fig.    3) entstehen.

   Diese Risse  32 trennen die     .einzelnen        Fasern    voneinander und  erstrecken sich als Hohlräume bis in die Nähe der           Neutralachse    30     (Fig.    3) oder Mitte der Dicke des  Furniers. Dadurch, dass sich die Hohlräume nicht  durch die ganze     Schichtdicke    des Furniers     hindurch     erstrecken, wird das gänzliche Zerbrechen des Fur  niers verhindert, obwohl die einzelnen Fasern von  einander getrennt werden, so     d.ass    das Furnier selbst  tragend bleibt und daher nicht verstärkt werden muss.  



  Gemäss     Fig.    3 ist das Furnier 23 nach dem ersten  Durchgang durch die     Vorrichtung    10 etwas länger  geworden, da sich an: den Trennstellen 28     (Fig.    2)  der Fasern 26 Risse 32 gebildet haben.  



  Für den nächsten Durchgang durch die Vorrich  tung 10 wird das Furnier 24 gewendet, so dass sich auf  der anderen Seite des     Furniers    24 Risse 34     (Fig.    4)  ausbilden, welche auch wieder bis ungefähr zur Mitte  der     Furnierdicke    reichen. Dabei ist das Furnier  wieder etwas gestreckt worden.  



  Beim dritten, vierten und     fünften    Durchgang  durch die Vorrichtung 10, vor welchem das Furnier  24 jedesmal gewendet wird, bilden sich weitere Risse  36, 38 und 40     (Fig.5-7)    aus, und. das Furnier  ist nochmals gestreckt worden. Die effektiv benötigte  Anzahl der Risse bzw. Hohlräume ist durch die  erforderliche     Streckung    bestimmt und muss auf     Grund     von Versuchen ermittelt werden.  



  Das noch nasse Furnier muss nun getrocknet  werden, und zwar in eingespanntem     Zustand:    und  vorzugsweise zwischen     Pressplatten,    so     dass    ihm die  Möglichkeit, beim     Trocknen    zu     schwinden,    genom  men wird und die eingebrachten Risse auch tat  sächlich geöffnet bleiben.  



  Das so erhaltene Furnier 24 ist, obwohl es       selbsttragend    ist und seine     Quellenspannungen    sehr  klein geworden sind, auch nach der Trocknung in  der Plattenpresse nicht     völlig    dimensionsbeständig,  sondern spricht auf     Feuchtigkeitsänderungen    noch  an, und muss für den Transport aus diesem Grunde  feuchtigkeitssicher verpackt werden. Die Dimensions  beständigkeit tritt vielmehr erst     dann    ein, wenn  das behandelte Furnier mit der Unterlage (Fuss  boden, Wand, Möbelstück) mit einem     Leim    starr  verklebt ist, welcher nicht zu elastisch und zu weich  sein darf.

   Dabei ist eine flexible Trägerschicht nicht  nur     unnötig,    sondern sogar schädlich und zerstört  die Vorzüge des vorliegenden Furniers wieder.  



  Das vorliegende Furnier ist sehr flexibel und  absolut flach. Natürlich kann es auch auf     gekrümmte     Flächen     aufgeleimt    werden., was     infolge    seiner gro  ssen Flexibilität sehr leicht ist. Da sich die Risse  erstens nicht durch die ganze Dicke des Furniers       hindurcherstrecken    und     zweitens        in    der Länge be  grenzt sind     (Fig.    8), findet keine komplette Tren  nung der     Fasern    weder in der Dicke des Furniers  noch in der parallel zu der Faserrichtung verlaufen  den Breite des     Furniers    statt.

   Auch hat das vor  liegende Furnier quer zur Faserrichtung eine     grössere     Länge, als erhalten     würde,    wenn das Furnier voll-         ständig        mit    Wasser gesättigt wäre. Wenn nun das  vorliegende Furnier     infolge    Aufbringen auf die Unter  lage eingespannt ist,     können    sich die einzelnen Fa  sern 26, wenn sie durch Wasser aufgequollen sind,  in die zahlreichen Hohlräume hinein ausdehnen.  Da mehr Hohlräume vorhanden     sind    als die Fasern  beim Aufquellen     ausfüllen    können, so verzieht sich  das     Furnier    nicht.

Claims (1)

  1. PATENTANPRUCH 1 Quer zur Faserrichtung gestrecktes selbsttragen des Furnier, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der einzelnen Holzfasern durch Risse von einander getrennt sind, welche sich von beiden Au ssenseiten des Furniers bis mindestens in den Be reich der neutralen Zone des Furniers erstrecken und- Hohlräume bilden, in welche hinein sich die durch Wasserabsorption aufgequollenen Fasern aus dehnen können. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Furnier nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Breite des Furniers quer zu ,der Faserachse grösser ist, als wenn das Furnier ganz mit Wasser getränkt wäre, wobei in der Form von Hohlräumen genügend Platz für die Querdehnung der Fasern vorhanden ist. 2. Furnier nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fasern sich von einer Platten seite zur andern erstrecken. 3. Furnier nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die von der einen Aussenseite des Furniers in die Nähe der neutralen Zone kom menden Risse zwischen den von der anderen Aussen seite herkommenden Risse liegen.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung eines Furniers ge mäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein nasses Furnier, dessen Faserrichtung quer zu der Furnieraussenseite verläuft, mindestens einanal zwi schen zwei Walzen verschiedenen Durchmessers, wo von die Walze mit grösserem Durchmesser aus ela stisch nachgiebigen Material besteht, durchgezogen wird, wodurch die Fasern voneinander getrennt wer den, so dass sich Hohlräume zwischen den Fasern bilden, und dass das Furnier in eingespanntem Zu stand getrocknet wird.
    UNTERANSPRUCH 4. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Furnier mehrere Male zwi schen den Walzen durchgezogen wird., wobei das Furnier nach den einzelnen Durchgängen gewendet wird, so dass das Furnier beidseitig Hohlräume auf weist.
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GB2058315B (en) * 1979-08-20 1984-04-04 Meinan Machinery Works Method of and apparatus for drying veneer sheet
DE3207548C2 (de) * 1982-03-03 1984-02-23 Gebrüder Linck Maschinenfabrik und Eisengießerei "Gatterlinck", 7602 Oberkirch Vorrichtung zur Herstellung von flachen Holzerzeugnissen, wie Brettern

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