CH397220A - Quer zur Faserrichtung gestrecktes selbsttragendes Furnier - Google Patents
Quer zur Faserrichtung gestrecktes selbsttragendes FurnierInfo
- Publication number
- CH397220A CH397220A CH1276561A CH1276561A CH397220A CH 397220 A CH397220 A CH 397220A CH 1276561 A CH1276561 A CH 1276561A CH 1276561 A CH1276561 A CH 1276561A CH 397220 A CH397220 A CH 397220A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- veneer
- fibers
- cracks
- cavities
- outside
- Prior art date
Links
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 21
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 claims description 3
- 229920002522 Wood fibre Polymers 0.000 claims description 2
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 claims description 2
- 239000002025 wood fiber Substances 0.000 claims description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 1
- 229920000136 polysorbate Polymers 0.000 claims 1
- 239000004566 building material Substances 0.000 description 3
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 2
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 description 2
- 230000008961 swelling Effects 0.000 description 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- 240000003085 Quassia amara Species 0.000 description 1
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 1
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27D—WORKING VENEER OR PLYWOOD
- B27D1/00—Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
- B27D1/005—Tenderising, e.g. by incising, crushing
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27D—WORKING VENEER OR PLYWOOD
- B27D1/00—Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)
- Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)
Description
Quer zur Faserrichtung gestrecktes selbsttragendes Furnier Das Patent betrifft ein quer zur Faserrichtung gestrecktes selbsttragendes Furnier.
Obgleich Holz wegen seiner weiten Verbreitung und seiner leichten Bearbeitbarkeit ein sehr be liebter Baustoff ist, hat es doch den Nachteil, Wasser zu absorbieren und daher aufzuquellen.. Wenn z. B. Holzfurnier mit einem anderen Baustoff verbunden ist, führt es bei seinem Aufquellen eine relative Be wegung in bezug auf den anderen Baustoff aus, oder wenn es eingespannt ist, verzieht es sich und baucht aus.
Es wurden viele Versuche unternommen, um diesen Nachteil zu vermeiden. Beispielsweise wurden in beide Furnierseiten Nuten eingefräst, um ein Aufquellen der Fasern zuzulassen. Da dadurch die Furniere unansehnlich werden, fand diese Massnahme keine praktische Anwendung. Auch wurde versucht, Risse in die Furniere einzubringen oder diese gar zu zerbrechen. Dadurch wird natürlich die Festig keit der Furniere zerstört, so dass diese auf eine Trägerschicht aufgebracht werden müssen. Wenn nun aber die Furniere auf eine Trägerschicht gebracht werden müssen, so gehen die durch das Trennen der einzelnen Fasern erzielten Vorteile wieder verloren.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist daher die Schaffung eines Furniers, bei welchem zwar der Zusammenhalt der einzelnen Fasern gelockert ist, ohne dass jedoch die Festigkeit des Holzes so stark vermindert wird, dass das Furnier nicht mehr selbst tragend ist.
Das erfindungsgemässe Furnier ist dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens ein Teil der einzelnen Holzfasern durch Risse voneinander getrennt sind, welche sich von beiden Aussenseiten des Furniers bis mindestens annähernd in den Bereich der neu tralen Zone des Furniers erstrecken und Hohlräume bilden, in welche hinein sich die durch Wasserab sorption aufgequollenen; Fasern ausdehnen können: In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt der Vorrichtung zur Behand lung des Furniers, wobei der erste Behandlungsschritt dargestellt ist, Fig. 2 einen Teilschnitt des Furniers vor dessen Behandlung, Fig.3-6 vier der Fig.2 ähnliche Teilschnitte, welche das Furnier nach dem 1., 2., 3. bzw. 4.
Durchgang durch die Vorrichtung zeigen, Fig. 7 einen der Fig. 2 ähnlichen Teilschnitt des Furniers nach dem letzten Behandlungsschritt und Fig.8 eine teilweise Draufsicht des Furniers, wobei die Hohlräume auf der Furnieroberseite als Risse sichtbar sind.
Gemäss Fig. 1 wird das Furnier in einer Vorrich tung 10 behandelt, die eine Walze 12 von kleinem Durchmesser aufweist, welche mittels Wälzlager 16 auf einer Welle 14 drehbar gelagert ist. Eine Druck walze 18, deren Durchmesser bedeutend grösser ist als derjenige der Walze 12 und welche vorzugsweise aus Gummi besteht, liegt auf der Walze 12 auf und übt auf sie einen gewissen Druck aus.
Zwei Förderbänder 20 und 22, von welchen das eine 20 die Walze 12 umschlingt und das andere 22 von der Druckwalze 18 gefasst wird, tragen zwi schen sich ein nasses Furnier 24, dessen Fasern 26 (Fig.2) quer zu der Furnieroberseite und -unter- seite verlaufen und. bringen es zu den Walzen 12 und 18. Dort wird das Furnier 24 von der elastischen Walze 18 auf die kleine Walze 12 gedrückt, so dass in der der Gummiwalze 18 zugekehrten Seite des Furniers 24 Risse 32 (Fig. 3) entstehen.
Diese Risse 32 trennen die .einzelnen Fasern voneinander und erstrecken sich als Hohlräume bis in die Nähe der Neutralachse 30 (Fig. 3) oder Mitte der Dicke des Furniers. Dadurch, dass sich die Hohlräume nicht durch die ganze Schichtdicke des Furniers hindurch erstrecken, wird das gänzliche Zerbrechen des Fur niers verhindert, obwohl die einzelnen Fasern von einander getrennt werden, so d.ass das Furnier selbst tragend bleibt und daher nicht verstärkt werden muss.
Gemäss Fig. 3 ist das Furnier 23 nach dem ersten Durchgang durch die Vorrichtung 10 etwas länger geworden, da sich an: den Trennstellen 28 (Fig. 2) der Fasern 26 Risse 32 gebildet haben.
Für den nächsten Durchgang durch die Vorrich tung 10 wird das Furnier 24 gewendet, so dass sich auf der anderen Seite des Furniers 24 Risse 34 (Fig. 4) ausbilden, welche auch wieder bis ungefähr zur Mitte der Furnierdicke reichen. Dabei ist das Furnier wieder etwas gestreckt worden.
Beim dritten, vierten und fünften Durchgang durch die Vorrichtung 10, vor welchem das Furnier 24 jedesmal gewendet wird, bilden sich weitere Risse 36, 38 und 40 (Fig.5-7) aus, und. das Furnier ist nochmals gestreckt worden. Die effektiv benötigte Anzahl der Risse bzw. Hohlräume ist durch die erforderliche Streckung bestimmt und muss auf Grund von Versuchen ermittelt werden.
Das noch nasse Furnier muss nun getrocknet werden, und zwar in eingespanntem Zustand: und vorzugsweise zwischen Pressplatten, so dass ihm die Möglichkeit, beim Trocknen zu schwinden, genom men wird und die eingebrachten Risse auch tat sächlich geöffnet bleiben.
Das so erhaltene Furnier 24 ist, obwohl es selbsttragend ist und seine Quellenspannungen sehr klein geworden sind, auch nach der Trocknung in der Plattenpresse nicht völlig dimensionsbeständig, sondern spricht auf Feuchtigkeitsänderungen noch an, und muss für den Transport aus diesem Grunde feuchtigkeitssicher verpackt werden. Die Dimensions beständigkeit tritt vielmehr erst dann ein, wenn das behandelte Furnier mit der Unterlage (Fuss boden, Wand, Möbelstück) mit einem Leim starr verklebt ist, welcher nicht zu elastisch und zu weich sein darf.
Dabei ist eine flexible Trägerschicht nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich und zerstört die Vorzüge des vorliegenden Furniers wieder.
Das vorliegende Furnier ist sehr flexibel und absolut flach. Natürlich kann es auch auf gekrümmte Flächen aufgeleimt werden., was infolge seiner gro ssen Flexibilität sehr leicht ist. Da sich die Risse erstens nicht durch die ganze Dicke des Furniers hindurcherstrecken und zweitens in der Länge be grenzt sind (Fig. 8), findet keine komplette Tren nung der Fasern weder in der Dicke des Furniers noch in der parallel zu der Faserrichtung verlaufen den Breite des Furniers statt.
Auch hat das vor liegende Furnier quer zur Faserrichtung eine grössere Länge, als erhalten würde, wenn das Furnier voll- ständig mit Wasser gesättigt wäre. Wenn nun das vorliegende Furnier infolge Aufbringen auf die Unter lage eingespannt ist, können sich die einzelnen Fa sern 26, wenn sie durch Wasser aufgequollen sind, in die zahlreichen Hohlräume hinein ausdehnen. Da mehr Hohlräume vorhanden sind als die Fasern beim Aufquellen ausfüllen können, so verzieht sich das Furnier nicht.
Claims (1)
- PATENTANPRUCH 1 Quer zur Faserrichtung gestrecktes selbsttragen des Furnier, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der einzelnen Holzfasern durch Risse von einander getrennt sind, welche sich von beiden Au ssenseiten des Furniers bis mindestens in den Be reich der neutralen Zone des Furniers erstrecken und- Hohlräume bilden, in welche hinein sich die durch Wasserabsorption aufgequollenen Fasern aus dehnen können. UNTERANSPRÜCHE 1.Furnier nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Breite des Furniers quer zu ,der Faserachse grösser ist, als wenn das Furnier ganz mit Wasser getränkt wäre, wobei in der Form von Hohlräumen genügend Platz für die Querdehnung der Fasern vorhanden ist. 2. Furnier nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fasern sich von einer Platten seite zur andern erstrecken. 3. Furnier nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die von der einen Aussenseite des Furniers in die Nähe der neutralen Zone kom menden Risse zwischen den von der anderen Aussen seite herkommenden Risse liegen.PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung eines Furniers ge mäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein nasses Furnier, dessen Faserrichtung quer zu der Furnieraussenseite verläuft, mindestens einanal zwi schen zwei Walzen verschiedenen Durchmessers, wo von die Walze mit grösserem Durchmesser aus ela stisch nachgiebigen Material besteht, durchgezogen wird, wodurch die Fasern voneinander getrennt wer den, so dass sich Hohlräume zwischen den Fasern bilden, und dass das Furnier in eingespanntem Zu stand getrocknet wird.UNTERANSPRUCH 4. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Furnier mehrere Male zwi schen den Walzen durchgezogen wird., wobei das Furnier nach den einzelnen Durchgängen gewendet wird, so dass das Furnier beidseitig Hohlräume auf weist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL259319D NL259319A (de) | 1956-02-24 | ||
| GB43360/60A GB917270A (en) | 1956-02-24 | 1960-12-16 | Stretched and stress relieved veneers and other wood members |
| CH1276561A CH397220A (de) | 1956-02-24 | 1961-11-03 | Quer zur Faserrichtung gestrecktes selbsttragendes Furnier |
| FR878624A FR1305193A (fr) | 1961-11-03 | 1961-11-10 | Placage de bois allongé et dépourvu de tensions |
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US567516A US2815779A (en) | 1956-02-24 | 1956-02-24 | Method of and apparatus for stretching and stress relieving lumber |
| GB43360/60A GB917270A (en) | 1956-02-24 | 1960-12-16 | Stretched and stress relieved veneers and other wood members |
| CH1276561A CH397220A (de) | 1956-02-24 | 1961-11-03 | Quer zur Faserrichtung gestrecktes selbsttragendes Furnier |
| FR878624A FR1305193A (fr) | 1961-11-03 | 1961-11-10 | Placage de bois allongé et dépourvu de tensions |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH397220A true CH397220A (de) | 1965-08-15 |
Family
ID=27429460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1276561A CH397220A (de) | 1956-02-24 | 1961-11-03 | Quer zur Faserrichtung gestrecktes selbsttragendes Furnier |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH397220A (de) |
| GB (1) | GB917270A (de) |
| NL (1) | NL259319A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2058315B (en) * | 1979-08-20 | 1984-04-04 | Meinan Machinery Works | Method of and apparatus for drying veneer sheet |
| DE3207548C2 (de) * | 1982-03-03 | 1984-02-23 | Gebrüder Linck Maschinenfabrik und Eisengießerei "Gatterlinck", 7602 Oberkirch | Vorrichtung zur Herstellung von flachen Holzerzeugnissen, wie Brettern |
-
0
- NL NL259319D patent/NL259319A/xx unknown
-
1960
- 1960-12-16 GB GB43360/60A patent/GB917270A/en not_active Expired
-
1961
- 1961-11-03 CH CH1276561A patent/CH397220A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB917270A (en) | 1963-01-30 |
| NL259319A (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1003564B (de) | Verfahren zum Herstellen eines dehnbaren nicht gekreppten Papiers | |
| DE1957585U (de) | Zugband. | |
| CH397220A (de) | Quer zur Faserrichtung gestrecktes selbsttragendes Furnier | |
| DE682190C (de) | Verfahren zum Elastischmachen von Textilstoffen | |
| DE559463C (de) | Verfahren zur Herstellung einer mit einer Stoff- oder aehnlichen Schicht bewehrten duennen Holzschicht | |
| DE102011000003A1 (de) | Funierschichtholz und Verfahren zu einer Herstellung | |
| DE1760200A1 (de) | Aus Fasern bestehender ungewebter Verstaerkungsstoff und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE3031217C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eines Furnierblattes | |
| DE849051C (de) | Bespannung, insbesondere von Flugzeug-Trag- oder -Steuerflaechen und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE582721C (de) | Verfahren zur Trocknung von Baendern | |
| DE2416050C3 (de) | Verfahren zur Behandlung von Furnier | |
| DE660408C (de) | Flaches Kraftband aus faserigen Stoffen | |
| DE456833C (de) | Verfahren zur Herstellung von Furnierkoerpern | |
| DE618434C (de) | Anordnung zum Auspressen von Fluessigkeit aus einem Gemisch von Fluessigkeit und Faserstoff oder festen Bestandteilen durch Presswalzen | |
| DE60005968T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von gepresstem holz | |
| DE2112618A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von verguetetem Holz | |
| DE479975C (de) | Verfahren zur Herstellung von Holztapete o. dgl. | |
| DE355128C (de) | Aus gesperrten Furnierlagen hergestellter Holzring | |
| DE2416050A1 (de) | Verfahren zur behandlung von furnier | |
| AT149678B (de) | Verfahren zur Herstellung von Leichtbauplatten. | |
| DE1460584A1 (de) | Verfahren zum Modifizieren von Textilien durch Gefriertrocknen | |
| DE674644C (de) | Verfahren zur Beschleunigung der Feuchtigkeitsentfernung bei der Trocknung von Holz | |
| DE578897C (de) | Verfahren zur Herstellung von Rohren und Rohrverbindungen aus Papier | |
| CH164288A (de) | Bremsbelag und Verfahren zu dessen Herstellung. | |
| AT165297B (de) | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Schichtkörpern |