CH399352A - Einrichtung zum Eintragen von Schussfäden bei Webmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Eintragen von Schussfäden bei Webmaschinen

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CH399352A
CH399352A CH1166761A CH1166761A CH399352A CH 399352 A CH399352 A CH 399352A CH 1166761 A CH1166761 A CH 1166761A CH 1166761 A CH1166761 A CH 1166761A CH 399352 A CH399352 A CH 399352A
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CH
Switzerland
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disk
gripper
wheels
thread
grippers
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Application number
CH1166761A
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English (en)
Inventor
Gottlieb Senn Rudolf
Original Assignee
Fischer Ag Georg
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Publication date
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Publication of CH399352A publication Critical patent/CH399352A/de

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Einrichtung        zum        Eintragen    von     Schussfäden    bei     Webmaschinen       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung  zum Eintragen mittels Greifern der von beidseitig  einer Webmaschine fest angeordneten Spulen ablau  fenden Schussfäden in das Webfach, wobei die  Schussfäden abwechselnd nacheinander von der  einen und anschliessend von der andern     Webmaschi-          nenseite    bzw. Webkante her eingetragen werden.  



  Es sind Webmaschinen bekannt, bei .denen der  Schusseintrag durch     zwei        an    den     Webmaschinensei-          ten    angeordnete Greifer erfolgt, die hin- und herge  hende Bewegungen im Fach ausführen. Dadurch,  dass die     Greiferbewegungen    in ihren Endstellungen  bis zum Stillstand abgebremst und sofort wieder in       entgegengesetzter    Richtung beschleunigt werden  müssen, ergibt sich ein unruhiger Betrieb mit starkem       Verschleiss.     



  Weitere bekannte Einrichtungen gehen dahin, den       Greiferschützen    an einem, immer in gleicher Rich  tung umlaufenden, biegsamen Band     ,zu    befestigen.  Das Band wird von     ;zwei    Rädern getragen, deren  Achsen mindestens einen der Kettenbreite entspre  chenden     Albstand    voneinander haben. Diese be  kannte Einrichtung weist nur einen     Greiferschützen     auf, der den Schussfaden immer von der gleichen       Webstuhlseite    in das Fach     einzieht.    Beide Gewebe  kanten bestehen durch den einseitigen Eintrag des       Schussfadens    aus Fadenenden, so dass keine abge  bundenen Kanten entstehen.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung unterscheidet  sich von     bekannten    Konstruktionen, und sie ist da  durch     gekennzeichnet,    dass     zwei    dauernd im gleichen  Drehsinn rotierende     Scheibenräderpaare    vorgesehen  sind, welchen je ein eine Kreislaufbewegung ,ausfüh  render, biegsamer Bandgreifer zugeordnet ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes    dargestellt. Es zeigt:         Fig.    1-12 den     schamatischen    Ablauf des Eintrag  vorganges,       Fig.        13+14    eine     schematische    Darstellung des       Eintragvorganges,          Fig.    15 ein     Geschwindigkeitsdiagramm,          Fig.16    eine schematische Ansicht einer     erfin-          dungsgemässen    Einrichtung,       Fig.    17 einen Querschnitt durch ein Antriebsag  gregat,

         Fig.18    eine Ansicht eines Steuergliedes .der  Maschine,       Fig.    19 eine Ansicht     eines    Teiles der     Greifenan-          tniebseinrichtunn,g,          Fig.    20 einen Schnitt nach der Linie     XX    -     XX    in       Fig.    19,       Fig.    21 eine Ansicht eines Greifers,       Fig.    22 einen Grundrisseines Greifers.  



  In den     Fig.    1 bis 1,2 sind schematisch Mittel dar  gestellt, welche bei Anwendung :der Einrichtung be  nötigt werden. Von den feststehenden Spulen 1 und  14 werden die .Fäden 15 und 16 abgezogen. Der  Faden 15     bzw.    16 wird     ,über    Fadenbeschleuniger 2  bzw. 13, äusserem     Klemmorgan    3 bzw. 12 und Zu  bringerhaken 4 bzw. 10 zum     inneren        Klemmorgan    5       bzw.    9     geführt.        ,Beidseitig    des Gewebes 7 sind Sche  ren 6 und 8 angeordnet. Die     Fadeneintragorgane     oder Greifer sind mit .11 und 17 bezeichnet.  



  Es wird nun die Arbeitsweise der in den     Fig.    1 bis  12 schematisch     dargestellten    Webmaschine beschrie  ben. Die Figuren zeigen .dabei schematisch     idie    ver  schiedenen Stufen, die sich beim Eintragen der  Schussfäden, und     zwar    von vier     nacheinanderfolgen-          den    Schüssen, ergeben.     Durch,diese    dargestellten vier  Schüsse werden jeweils     .zwei    vollständige Haarnadel  schleifen eingetragen.

   Diese vier Schüsse     ergeben     einen vollständigen     Einschusszyklus.    Dieser Ein-           schusazyklus    wird .durch die Webmaschine automa  tisch wiederholt. Die Steuermittel für die einzelnen in  den     Fig.    1 bis 12 dargestellten Organe werden nicht  gezeigt, .da sie ausserhalb des Gegenstandes der vor  liegenden Erfindung liegen und     zudem    teilweise be  reits bekannt sind.  



  Es wird von der     Fig.    1 bzw. la ausgegangen.       Fig.    1 zeigt rechts die Grundstellung der dargestellten  Organ;, wobei jedoch die bereits eingetragenen  Schussfäden nicht eingezeichnet sind.     Fig.    1a zeigt  dieselbe     Grundstellung    jedoch mit den vier eingetra  genen     Schüssen    eines     Einschusszyklus.    Wenn im  nachfolgenden von oben, unten, rechts oder links ge  sprochen wird, so bezieht sich das lediglich auf die  bildliche Darstellung. Bei der praktischen Ausfüh  rung können die Bewegungen in anderer Richtung  erfolgen.  



  Der     Schussfadenanfang    16a ist im     Klemmorgan    9  festgehalten. Der     Zubringerhaken    10 zieht eine  Schleife des Fadens 16 zwischen den Organen 9 und  12 aus. Ebenso bildet der Fadenbeschleuniger 12  eine Fadenschleife zwischen dem     Klemmorgan    12  und der Spule 14. Die vom Zubringerhaken 10 gebil  dete .Fadenschleife :dient dazu, für den Greifer 11 den       .Faden    derart zu führen, dass der Faden durch die       Greiferöse    18 erfasst bzw. in dieselbe eingehängt wer  den kann.

   Bei der Weiterbewegung ,des Greifers 11 in  das Gewebe 7     ,bzw.    Fach wird der Fadenbeschleuni  ger 13 nach oben bewegt, in die in     Fig.    2 dargestellte  Lage, wodurch die vorher gebildete Fadenschleife  aufgehoben bzw. der Faden durch den Greifer 11 ge  streckt wird. Diese Massnahme ist erforderlich, um  keinen ruckartigen Fadenabzug von der Spule 14     zu     erhalten. Durch die Weiterbewegung des Greifers 1  wird von der Spule 14 Faden abgewickelt, da der  Fadenanfang 16a immer noch eingeklemmt ist. Der  Zubringerhaken 10     bowegt    sich nach oben in die in       Fig.    2 dargestellte Lage.

   Der Faden bildet nun eine  Schleife um die     Greiferöse    18 wie es die     Fig.    2 zeigt.  



  Bei einem     .bestimmten        Eintragweg    des Greifers  11, welcher annähernd der halben Webbreite ent  spricht, wird das     Klemmorgan    9 geöffnet und     an-          schliessend    das     Klemmorgan    12 geschlossen     (Fig.    3).

    Von der Spule 14 wird von diesem Zeitpunkt an kein  Faden mehr direkt vom Greifer 11 .abgezogen, son  dern der Fadenanfang 16a über die ganze     Webfach-          breite        ausgestreckt.    Die     Fig.    3     zeigt    den Greifer 11  während des     Ausstreckvorganges.    Die     Fig.4    zeigt  den ausgestreckten     :Schussfaden,    wobei der Greifer  11 das Webfach wieder verlassen hat. In diesem Zeit  punkt erfolgt der Ladenanschlag. Während dem Aus  streckvorgang kann der Fadenbeschleuniger 13 sich  nach unten bewegen und bereits wieder eine Faden  schleife für den nächsten Schusseintrag bilden.  



  Während diesem ersten     Teileintragszyklus    der  rechts dargestellten Organe wird auf der linken Seite  die in     Fig.4    dargestellte Grundstellung vorbereitet.  Da die Bewegungen und Stellungen der Organe auf  der linken Seite gleich, jedoch nur zeitlich verscho  ben und spiegelbildlich dargestellt sind gegenüber    denjenigen der rechten Seite, wird auf eine nähere  Umschreibung verzichtet. Die nachstehende Tabelle  zeigt, welche Figurenteile einander entsprechen.  



       Fig.    1 links     Fig.    10 rechts       Fig.    2 links     Fig.    11 rechts       Fig.    3 links     Fig.    12 rechts       Fig.    4     links        Fig.    1 rechts Grundstellung       Fig.    5 links     Fig.    2 rechts       Fig.    6 links     Fig.    3 rechts       Fig.    7 links     Fig.    4 rechts       Fig.    8 links     Fig.    5 rechts       Fig.    9 links 

      Fig.    6 rechts       Fig.    10 links     Fig.    7 rechts       Fig.    11 links     Fig.    8 rechts       Fig.    12 links     Fig.    9 rechts    Auf der rechten Seite .bleibt die in     Fig.    4 darge  stellte Stellung der Organe 8,9,10,13 auch in     Fig.    5  erhalten.

   Es ist jedoch     möglich,    die in     Fig.    6 darge  stellte Bewegung .des Zubringerhakens 10 nach unten  bereits im Zeitpunkt der     Fig.    5     auszuführen.    In     Fig.    7  rechts ist wieder eine ähnliche Stellung wie in     Fig.    1  rechts dargestellt, mit dem Unterschied, dass nicht  der Fadenanfang 16a vom Organ 9, sondern die  Fadenmitte 16m vom Gewebe festgehalten wird.  Gleichzeitig ist zu diesem Zeitpunkt der zweite  Schussfaden mit     seinem    Anfang 15a im Fach ausge  streckt worden und der zweite Ladenanschlag kann  erfolgen.  



  Die     Greiferöse    18 ergreift den Schussfaden 16  und führt ihn zwischen der Schere 8 und     demKlemm-          organ    9 durch. Der Fadenbeschleuniger 13 und der  Zubringerhaken 10 :bewegen sich nach oben in die in       Fig.    8 :dargestellte Lage.  



  Bei einem bestimmten     Eintragweg    des Greifers  11 wird der     Schussfaden    durch die Schere 8 abge  schnitten und zugleich der neue Fadenanfang     16aa     im     Klemmorgan    9 festgeklemmt. Der Greifer 11  streckt das Fadenende 16e im Gewebefach aus       (Fig.    9), wodurch der dritte Schussfaden eingetragen  ist. In     Fig.    10 ist der Greifer 11 bereits aus dem Fach  heraus, so dass der Ladenanschlag des dritten     Schuss-          fadens    erfolgen kann. Damit ist auch die erste     Haar-          nadel-.Schussfadenschleife    eingetragen.  



  Die Länge der     Haarnadelschleife    ist derart ge  wählt, dass .der Anfang 16a     bzw.    das Ende 16e nur       Cr    über die Gewebekante vorsteht. Damit dies  ring  erreicht wird, ist es notwendig, einerseits das Klemm  organ 9 bzw. 12 im richtigen Moment     (Fig.    3) zu  öffnen bzw. zu schliessen und anderseits im richtigen  Zeitpunkt     (Fig.        9),den    Schussfaden .mittels der Schere  8     abzuschneiden.     



  Während dem Ladenanschlag     (Fig.    10) bewegt  sich der Fadenbeschleuniger 13 und beim nachfol  genden Schusseintrag von links     (Fig.    11) der Zubrin  gerhaken 10 nach unten, wodurch die Grundstellung       (Fig.    la) vorbereitet wird. Während dieser Vorberei  tung wird von links der vierte Schussfaden bzw. die  zweite     Haarnadel,Schussfadenschleife    vollständig  eingetragen     (Fig.    11 und 12). In der Stellung     Fig.    1 a      bzw. 1 erfolgt wiederum ,der Ladenanschlag. Mit die  ser Operation ist ein     Eintragszyklus    beendet, wobei  zwei     Haarnadelschleifen    eingetragen sind.  



  Aus den     obgenannten    Erklärungen ist     ersichtlich,     dass die Greifer 11 und 17 jeweils immer von der  ihnen zugeordneten Maschinenseite aus arbeiten.  Dies erfordert einen kontinuierlichen Umlauf von  zwei Greifern mit je einer Öse. In den     Darstellungen     nach     Fig.    1 bis 12 bestehen die Greifer aus biegsa  men Bändern.  



  Die Ausbildung der Greifer ist sehr     einfach.    Es  sind nur entsprechend ausgebildete     Greiferösen    18  notwendig.     Klemmorgane    am Greifer fallen weg.  



  Beim Eintragen von einzelnen     Schussfäden,    d. h.  nicht von     Haarnadelschleifen,    können zum Beispiel  die     Bewegungsabläufe    rechts wie nach den     Fig.    1 bis  4 erfolgen. In der .Stellung nach     Fig.    5 müsste das  Klemmorgan 9 den Faden 16 festklemmen und die  Schere 8 denselben abschneiden. Die     Fig.    7 ergibt in  diesem Falle die genau gleiche     :Stellung    der Organe  wie die     Fig.    1. Ein     Eintragszyklus    umfasst in diesem  Falle nur die     .Fig.    1 bis 6.

   Damit eine brauchbare  Webkante in diesem Falle entsteht, können an sich  bekannte Mittel verwendet werden, um die     Schussfä-          den    abzubinden oder die Fadenanfänge und Enden  umzubiegen und in .das .Fach     einzulegen.    Als Greifer  werden auch in diesem Falle einseitige     Schützen    in  Form von biegsamen Bändern, die in     kontinuierlichem     Umlauf sind, verwendet.  



  Zur Durchführung des     Webvorganges    nach den       Fig.    1 bis 12 wird eine Einrichtung vorgeschlagen,  welche mit zwei gegenläufig arbeitenden, eine     Kreis-          laufbewegung        ausführenden,    biegsamen Bandgreifern  versehen ist. In den     Fig.    13 bis 15 ist schematisch der  Arbeitsablauf dargestellt.  



  Die Bandgreifer 11 und 17 werden je     für    sich im  Kreislauf über angetriebene Scheibenräder 21, 23  und 22, 24 geführt. Die Greifer werden durch in den       Fig.    13 und 14 nicht dargestellte Mittel gegen die  Scheibenräder gedrückt, wodurch ihnen die jeweilige  Geschwindigkeit der Scheibenräder     übertragen        wird.          Zweckmässigerweise    sind die Scheiben übereinan  der     angeordnet,    könnten jedoch auch nebeneinan  der gestellt sein. Die Geschwindigkeit der beiden Grei  fer kann aus konstruktiven Gründen nichtgleich und  konstant gehalten werden. Dies ist insbesondere  durch die Länge der     Banidgreifer    bedingt.

   Die Länge  der Greifer     muss    grösser sein als der     Achsabstand    A  der Scheibenräder, damit immer mindestens ein  Scheibenrad mit den Greifern in Berührung steht. Die       Bandgreifer    müssen immer     gestreekt    sein, damit     kein     Flattern entsteht.  



  In der     Fig.    13 ist derjenige Zeitpunkt festgehal  ten, .bei welchem der untere     Bandgreifer    17 mit seiner  Spitze beim Punkt     U1    angelangt ist, bzw. mit seinem  Ende     .das    Webfach verlassen hat. Die Geschwindig  keit in diesem Zeitpunkt ist ein Maximum. Die       Fig.    15 zeigt den Geschwindigkeitsverlauf der Greifer  11 und 17. Die     ausgezogene    Kurve 170 ist dem Grei  fer 17 und die strichpunktierte Kurve 110 dem Grei-         fer    11 zugeordnet.

   Wie aus der     Fig.    15 ersichtlich ist,  steht der Greifer 11 im Zeitpunkt nach der     Fig.    13  mit seiner Geschwindigkeit auf dem     Minimum.    Die  Greiferstellung nach     Fig.13    entspricht annähernd  derjenigen wie in den     Fig.    1 .und 7.  



  Beim weiteren Bewegungsablauf muss nun der  Greifer 17 zuerst die Strecke B verlassen, bevor der  Greifer 11 das Scheibenrad 21 verlassen     kann.    Aus  .diesem Grunde ist es auch     notwendig,    die Geschwin  digkeit ;der beiden Greifer verschieden     voneinander     zu halten. Der eine der Greifer     wird    beschleunigt,  während oder andere einer     Verzögerung    unterworfen  ist.  



  In der     Fig.    14 ist diejenige Greiferstellung ge  zeichnet, bei welcher der Greifer 11 bei seiner maxi  malen und der Greifer 17 bei seiner minimalen Ge  schwindigkeit angelangt ist (siehe auch     Fig.    15).  



  In den     Fig.    16 bis 20 ist eine     Webmaschine    sche  matisch dargestellt,     mit    welcher sich das in den     Fig.    1  bis 15 dargestellte Webverfahren ausführen     lässt.     



  An     einem    Gestell 19 ist auf einer Seite auf nicht  näher dargestellte Weise ein Gehäuse 20 befestigt. Im  Gehäuse 20 sind zwei Scheibenräder 21 und 22 je  mittels einer Welle 25, 26     gelagert.    Die Scheibenrä  der sind     übereinander    angeordnet und stehen über  ein Getriebe zur Erzeugung periodisch     wechselnder     Geschwindigkeiten miteinander in     Wirkungsver-          bindung.    Auf der anderen     Webmaschinenseite    sind  ebenfalls zwei Scheibenräder 23 und 24 gelagert. Die  Scheiben 22 und 24     bzw.    21 und 23 arbeiten zusam  men.

   Zu diesem Zwecke sind die Scheibenräder seit  lich mit einer Verzahnung 26     versehen        (Fig.    19, 20).  Ein endloser     Riemen    27 bzw. 28 ist ebenfalls .mit  einer Verzahnung 29 versehen. Die     Riemen    27 und  28     sind    über     Umlenkrollen    30 sowie über die Schei  ben 21, 23 und 22, 24 geführt. Werden die .Scheiben  21 und 22 angetrieben, so     überträgt    sich deren Rota  tionsbewegung auf die mit diesen     ,Scheiben    in     Eingriff     stehenden Riemen 27 und 28 und damit auf die  Scheiben 23 und 24. Somit dreht die Scheibe 23 syn  chron mit der Scheibe 22.  



  Zwischen der     Scheibenradoherfläche    31     (Fig.    20)  und dem Riemen 27 ist ein Zwischenraum 32 vorge  sehen, in welchem die     Bandgreifer        11.bzw.    17     geführt     werden. Der Zwischenraum entsteht .dadurch, dass  der Querschnitt des     Transmissionsriemens    oder     -bau-          .des    27 im Bereiche der Verzahnung verdickt ist.  



  Damit .die Greifer 11 und 17 um die ihnen zuge  ordneten Scheibenräder geführt werden, ist zwischen  ,denselben auf jeder Seite eine um die Achse 35       schwenkbare    Weiche 33 und 34 vorgesehen. Dieselbe  lenkt die Bandgreifer .den ihnen     zugehörigen        Schei-          benrädernzu.     



  Die Scheibenräder 21 und 22 müssen derart ange  trieben werden,     dass    ihre Geschwindigkeiten den in       Fig.    15 dargestellten Verlauf aufweisen. Zu diesem  Zweck ist ein     Schlaufengetriebe    im Gehäuse 20 vor  gesehen. Die Wellen 25 und 26 sind je mit einem  Kegelrad 36, 37 verbunden, die ihrerseits mit Kegel  rädern 38, 39 im Eingriff stehen. Die Kegelräder 36,      37 sind frei drehbar auf Wellen 40, 41     gelagert    und  mit     Mitnehmerzapfen    42 und 43 versehen. Die Mit  nehmerzapfen 42 und 43     greifen    in     Radialnuten    44  und 45 eines Schraubenrades 46 ein.

   Das Schrauben  rad 46 ist auf den Wellen 40 und 41 exzentrisch mit  tels einer Welle 53     gelagert.    Mit dem Schraubenrad  46 steht ein weiteres Schraubenrad 47 im     Eingriff,     welches auf einer im     Webmaschinengestell    gelagerten  Welle 48     aufgekeilt    ist. Die Welle 48 trägt ein Zahn  rad 49. Auf der Ladenantriebswelle 50 ist ein Zahn  rad 51     gelagert,    welches mit dem Zahnrad 49 und  einem     Motorritzel    52 im Eingriff steht.  



  Der     Scheibenradantriob        funktioniert        folgender-          massen:     Der nicht dargestellte Motor treibt über die Zahn  räder 52, 51, 49, 47 das Schraubenrad 46 an. Durch  die Rotation desselben werden auch die     Mitnehmer-          zapfen    42 und 43 mitgenommen und treiben die Win  kelräder 38 und 39 an. Da die Winkelräder 38 und  39 exzentrisch zum Schraubenrad 46 gelagert sind,  wird deren Winkelgeschwindigkeit im Verhältnis zum  Abstand Welle     53-Mitnehmerzapfen    42 bzw. 43  variieren.

   Somit drehen auch die Scheibenräder nicht       gleichmässig,    sondern von einer     maximalen    bis zu  einer minimalen und und     ,zurück        zu    einer     maximalen     Geschwindigkeit. Durch geeignete Wahl der     überset-          zungsverhältnisse    lassen sich die praktisch erforderli  chen Geschwindigkeiten und Umdrehungen der  Scheibenräder pro     Webladenanschlag    bzw. Eintrab       zyklus    erreichen.  



  Auf der Ladenantriebswelle 50 ist eine geschlos  sene     Nockenkurve    54 befestigt, in welche ein Arm 55  der Weblade 56 mittels einer Rolle 57 eingreift. Die  Weblade 56 ist mit dem     Webblatt    58 versehen und  auf einer Welle 59 im Maschinengestell 19 gelagert.  



  Die vorliegende Erfindung weist den Vorteil auf,  dass mit ihr eine     50o!oige    Webkante hergestellt wer  den kann. Dies ist insbesondere dadurch möglich,  dass     haarnadelförmige    Schussfäden eingetragen wer  den können. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht  darin, dass der Greifer keine Klemmorgane aufwei  sen muss. Der Eintrag der Schussfäden erfolgt nur  durch Einstossen ohne Klemmen. Es ist auch als Vor  teil zu erwähnen, dass in der     Webfachmitte    keine       übergab-,    des Schussfadens stattfindet, dadurch wer  den die     Greiferköpfe    einfach.

   In den     .Fig.    21 und 22  ist eine beispielsweise Ausführung eines     Greiferkop-          fes    60 dargestellt.  



  Beim Eintragen von     einzelnen    Schussfäden ist  auch ein wesentlicher Vorteil zu verzeichnen, da  keine Klemmorgane am Greifer wie bei bekannten  Webmaschinen notwendig sind. Die     Störungsanfällib          keit    wird dadurch wesentlich verringert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Eintragen mittels Greifern der von beidseitig einer Webmaschine fest angeordneten Spulen ablaufenden Schussfäden in das Webfach, wobei die Schussfäden abwechselnd nacheinander von der einen und anschliessend von der ,andern Webmaschinenseite bzw. Webkante her eingetragen werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwei, dauernd im gleichen Drehsinn rotierende Scheibenräderpaare (21, 23 und 22, 24) vorgesehen sind, denen je ein biegsamer, eine Kreislaufbewegung ausführender Bandgreifer (11 und 17) zugeordnet ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, :dass für jedes Scheibenräderpaar (21, 23 und 22, 24) ein endloses Transmissionsband (27 und 28) vorgesehen ist, das teilweise mit dem Um fang der Scheibenräder in Wirkverbindung steht und die Bandgreifer (11 und 17) mit den Scheibenrädern (21, 23 und 22, 24) in Berührung hält. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die endlosen Transmissionsbän- der (27 und 28) und die Scheibenräder (21, 23 und 22, 24) mit gegenseitig ineinandergreifenden Verzah nungen (29 und 26) versehen sind. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung (29) auf den Transmissionsbändern (27 und 28) und auf den Scheibenrädern (21, 23 und 22, 24) nur auf einem Teil ihrer Breite vorgesehen ist und der Querschnitt der Transmissionshänder (27 und 28) im Bereiche der Verzahnung (29) dicker als der übrige Quer schnitt ist, derart, dass zwischen den nicht mit Ver, zahnung (29 und 26) versehenen Teilen der Trans- missionsbänder (27 und 28) und Scheiben (21, 23 und 22, 24) ein Zwischenraum (32) vorhanden ist zur Aufnahme der Bandgreifer (11 und 17). 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass je ein Scheibenrad (21 und 22) der Räderpaare angetrieben ist, wobei diese angetrie benen Scheibenräder (21 und 22) durch ein Getriebe (47, 46, 40, 36-39) zur Erzeugung periodisch wech selnder Geschwindigkeiten verbunden sind. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (44, 45, 46, 43, 42) gleichzeitig das eine Scheibenrad beschleunigt und das andere Scheibenrad verzögert. <B>6.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Austritt der Bandgreifer (11 und 17) aus dem Webfach (7) je eine Weiche (33 und 34) vorgesehen ist, um den ,austretenden Bandgreifer (11 und 17) dem ihm zugeordneten Scheibenrad zu zuführen.
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