CH400659A - Pflanzenwachstums-Regulationsmittel - Google Patents

Pflanzenwachstums-Regulationsmittel

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CH400659A
CH400659A CH516561A CH516561A CH400659A CH 400659 A CH400659 A CH 400659A CH 516561 A CH516561 A CH 516561A CH 516561 A CH516561 A CH 516561A CH 400659 A CH400659 A CH 400659A
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CH
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acid
amine
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carbon atoms
endoxohydrophthalic
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Application number
CH516561A
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August Reck Richard
William Abramitis Walter
Grove Downers
Steven Wilhelmy Charles
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Armour & Co
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D493/00Heterocyclic compounds containing oxygen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system
    • C07D493/02Heterocyclic compounds containing oxygen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D493/08Bridged systems

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description


  



     Pflanzenwachstums-Regulationsmittel   
Die Erfindung bezieht sich auf ein Pflanzenwachstums-Regulationsmittel, welches eine Lösung eines 3,   6-Endoxohydrophthalsäure-Aminsalzes    in   Ol    enthält.



   Salze, welche ein 3,   6-Endoxohydrophthalsäure-    radikal enthalten, wurden schon bisher zur Pflanzen  wachstums-Regulierung    verwendet. Die maximale Ausnützung dieser Salze wurde durch zwei Erscheinungen behindert. Erstens nimmt die Wasser-und    !      Öllöslichkeit    der kohlenwasserstoffhaltigen Salze ab, wenn die Anzahl der Kohlenstoffatome in der   Koh-    lenwasserstoffkette zunimmt. Zweitens sind wässerige Salzlösungen als Pflanzenwachtums-Regulatoren relativ unwirksam, wenn sie an Pflanzen in sehr trokkenen oder sehr regenreichen Gebieten angewendet werden. Es scheint, dass ein Lösungsmittel vorhanden sein muss, wenn das Hexahydrophthalsäuresalz in die Pflanze gelangen soll.

   In sehr trockenen Gebieten verdunstet das Wasser, bevor wirksame Mengen des Salzes in die Pflanze gelangen können, so dass die Salze unwirksam sind. In übermässig   regenreichen    Gebieten werden die Salze von der Pflanze abgewaschen und aus der obersten Erdschicht ausgewaschen, und dies mit einer Geschwindigkeit, welche die Anwendung der Salze aus wirtschaftlichen Gründen verunmöglicht.



   Es wurden nun öllösliche Aminsalze und   öl-    lösliche Gemische von Aminsalzen gefunden, welche 3,   S-Endoxohydrophthalsäureradikale    enthalten und welche einen beträchtlich erweiterten Wirkungsbereich haben.



   Gegenstand der Erfindung ist ein Pflanzenwachstums-Regulationsmittel, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass es eine Lösung mit wirksamer Konzentration mindestens eines Primäraminsalzes von 3,   6-Endoxohydrophthalsäure    in   01    enthält, wobei das Amin einen aliphatischen Teil mit wenigstens    s    8 Kohlenstoffatomen aufweist.



   Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung dieses Pflanzenwachstums Regulationsmittels, welches Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass man 3,   6-Endoxohydrophthal-      -anhydrid    mit mindestens einem aliphatischen   Primäramin,    das in seinem aliphatischen Teil wenigstens 8 Kohlenstoffatome aufweist, reagieren lässt und das gebildete Salz in   Ol    löst.



   Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der   Erfindungsgegenstände    erläutert.



   Gewisse verzweigte Aminsalze, welche sowohl ungemischt als auch gemischt mit anderen Aminsalzen gut öllöslich sind, können dadurch erhalten werden, dass man 3,   6-Endoxohydrophthalsäuren    oder -anhydride mit Primäraminen reagieren lässt, in welchen die Amingruppe an ein sekundäres oder tertiäres Kohlenstoffatom gebunden ist. Diese Amine, in welchen eine primäre Amingruppe an ein sekundäres oder tertiäres Kohlenstoffatom gebunden ist, enthalten vorzugsweise etwa 8 bis 18 Kohlenstoffatome in mindestens einem der Radikale, die an das aminierte Kohlenstoffatom gebunden sind, und optimal etwa 8 bis 14 Kohlenstoffatome. Es werden in diesem Ausführungsbeispiel vorzugsweise aliphatische Amine verwendet, in welchen die primäre Amingruppe an ein sekundäres Kohlenstoffatom gebunden ist.



   Es können auch Gemische von öllöslichen Aminsalzen verwendet werden, welche 3, 6-Endoxohydrophthalsäureradikale enthalten. Diese öllöslichen Salzgemische, welche mehr als ein Aminsalz enthalten, können dadurch erhalten werden, dass man 3, 6-Endoxohydrophthalsäuren   oder-anhydride    mit Gemi  schen    von mindestens zwei   Normal-Primäraminen    mit verschiedenen Anzahlen von Kohlenstoffatomen reagieren lässt. Diese Amine enthalten vorzugsweise etwa 8 bis 22 Kohlenstoffatome und optimal etwa 8 bis 14 Kohlenstoffatome.



   Amine, welche zur Herstellung der 3, 6-Endoxohydrophthalsäuresalze gemäss dem ersten Beispiel verwendet werden können, sind zum Beispiel :    2-Tridecylamin,    2-Nonyldecylamin,
7-Pentadecylamin, 10-Nonyldecylamin,
12-Tricosylamin,   18-Pentatriacontylamin,   
2-Tridecenylamin,   12-Tricosenylamin,       2-Amino-2-Methylnonan,    2-Amino
2-Propyloctadecan, 4-Amino-4-Nonyldocosan,    1-Phenyl-1-Octylamin,    2-Amino-2   (p-Aminophenyl)-decan, 4-Amino-l-     (m-chlorophenyl)-pentadecen,   l-Chloro-3-       aminoheneicosan, 1-(2,    4, 6-Trichlorophenyl)   2-aminoundecan, 1-Amino-1-(ss-naphthyl)-    decan, 1-Aceto-3-aminohexadecan und    2- (p-Nitrophenyl)

  -3-amino-3-methylnonan.   



   Zur Herstellung der 3, 6-Endoxohydrophthalsäuresalzgemische gemäss dem zweiten Beispiel   kön-    nen verwendet werden :
1-Tridecylamin, 1-Nonyldecylamin,    1-Pentadecylamin,    1-Nonyldecylamin,    l-Docosylamin,      1-Tridecenylamin    und    I-Tricosenylamin, Pentadecen, 1-Amino-e-    chloroheneicosan,   1-Amino-2-(ss-naphthyl)    decan,    1-Amino-4-acetohexadecan    und    l-Amino-3-methylnonan.   



   Alle 3,   6-Endoxohydrophthalsäuren    und ihre Anhydride können zur Herstellung der Aminsalze verwendet werden. So können z. B. Di-, Tetra-und Hexahydrophthalsäuren und ihre einwertigen, mit Radikalen verbundenen Analoge zur Herstellung von öllöslichen Aminsalzen verwendet werden. Radiale, welche im   Hydrophthalmolekül    an die Stelle von Wasserstoff treten können, sind z. B. Halogene, Alkylradikale, Alkoxyradikale, Aryloxy-, Acyloxyalkyl-und Nitroradikale. Die Verwendung unsubstituierter Hydrophthalsäuren und besonders der Hexahydrophthalsäure und ihres Anhydrides bei der Herstellung der Aminsalze ist vorzuziehen.



   Gute Ausbeuten an öllöslichen Aminsalzen werden erzielt, indem ein gewünschtes Amin mit einer äquivalenten Menge einer gewunschten 3, 6-Endoxohydrophthalsäure oder-anhydrid bei einer Temperatur von etwa 50 bis   80  C zusammengebracht    wird.



  Es kann aber auch bei tieferen oder höheren Temperaturen gearbeitet werden, und die Reaktionsbe  dingungen    sind in keiner Weise kritisch.



   Zum Abtöten von Kräutern können sowohl giftige als auch ungiftige Öle verwendet werden. Diese Öle können aus Erdöl oder aus tierischen oder pflanzlichen Ölen hergestellt sein. Solche Öle sind z. B. Tallöle, Reinpetrol, leichte und schwere Schmieröle und Benzol. Wenn die Lösung zur Entblätterung verwendet werden soll, ist es vorzuziehen, ein   ungiftiges Ö1    zu verwenden, welches für die Pflanze relativ harmlos ist. Es ist ferner vorzuziehen, relativ wenig flüchtige Ole, besonders Petroleumfraktionen, zu verwenden, um die wachstumsregulierenden Aminsalze maximal auszunützen.



   Die   Ollösungen    können durch Sprühen oder Pinseln auf die Pflanzen aufgetragen werden, und die Pflanzen können sogar in die Lösung getaucht werden. Wenn grosse Gebiete zu behandeln sind, ist das Sprühen vorzuziehen.



   Die Menge des 3,   6-Endoxohydrophthalsäure-    aminsalzes oder-salzgemisches in einer Lösung zur Behandlung einer bestimmten Pflanze hängt von der Art der Pflanze und vom gewünschten Resultat ab.



  Zum Beispiel wird eine gute Entblätterung junger Bohnenpflanzen erreicht, wenn die Pflanzen mit einer 0, 1 % igen Salzlösung besprüht werden ; bei jungen Stechpalmen wird eine Entblätterung durch Besprühen mit einer 1 % igen Lösung erreicht. Anderseits ist eine   Ollösung    mit 25 % oder mehr des gewünschten Aminsalzes oder-salzgemisches nötig, um Bäume abzutöten, wenn die Lösung durch Bohrlöcher in den Wurzeln oder im Stamm eingeführt wird.



   Beispiel   1   
Zur Herstellung des 10-Aminononyldecansalzes von 3,   6-Endoxohydrophthalsäure    wurden 28, 3 g 10-Aminononyldecan zu 9, 6 g fein gemahlener 96 % iger 3,   6-Endoxohydrophthalsäurehinzugefügt.   



  Das Gemisch wurde in einem Dampfbad auf etwa 70 bis   75  C erwärmt    ; dabei wurde gerührt, bis ein homogenes Reaktionsgemisch gebildet war. Das entstehende, farblose, flüssige Salz hatte ein Neutralisationsäquivalent von 398 (theoretisch : 376) und war zu 94,   4 %    rein. Es wurde in   61    gelöst, um ein   Pflanzenwachstums-Regulationsmittel    herzustellen.



   Beispiel 2
Die folgende Tabelle gibt die Löslichkeiten von drei langkettigen, aliphatischen,   n-Primäraminen    in Wasser und n-Hexan (Skellysolve B) an, zusammen mit den Löslichkeiten von drei langkettigen Salzen, in welchen die primäre Amingruppe an ein sekundäres Kohlenstoffatom gebunden ist. 



  Aminradikal des 3,6-Endoxo- Temperatur L¯slichkeit in Gramm/100 ml hexahydrophthalsÏuresalzes ¯C L¯sungsmittel
Wasser n-Hexan n-Hexyl 26 in allen Proportionen 0, 079 mischbar    n-Dodecyl    26 0, 045 0, 150 n-Octadecyl 27 0, 003 0, 135    8-Pentadecyl    30 0, 044 in allen Proportionen mischbar    10-Nonyldecyl    30 0, 021   (0,    032)       
12-Tricosyl 30 0, 036       
Beispiel 3
Unter Verwendung einer   Nebeld ! iise    werden 900 Gramm einer 10% igen Lösung des Salzes von 3, 6-Endoxohexahydrophthalsäure und Pentadecylamin in Petroleumäther auf einem Unkrautfeld versprüht, wie diese im   nördlichen    Illinois vorkommen.



  Nach wenigen Tagen erscheinen deutliche Brandstellen, und nach einer oder zwei Wochen kann die fast vollständige Vernichtung des   Unkrautes    festgestellt werden.



   Beispiel 4
Zum Entblättern von ligustrum vulgare wird eine   3 %    ige Lösung des 2-Tridecylaminsalzes von 3, 6 Endoxohexahydrophthalsäure in Motorenöl, 5 SAE, auf die Pflanze gesprüht. Nach einigen Tagen beginnt das Abstossen der Blätter und dauert an, bis die Pflanze fast blattlos ist. Einige Brandstellen können festgestellt werden.



   Beispiel 5
Eine Lösung, welche zum   Abtöten    der meisten Bäume geeignet ist, kann hergestellt werden durch Auflösen von 25 Gewichtsteilen des 12-Tricosylaminsalzes von 3,   6-Lndoxotetrahydrophthalsäure    in 75 Teilen Maisöl.



   Beispiel 6
Zum Herstellen von 3, 6-Endoxohexahydrophthalsäuresalz von Kokosaminen werden etwa 0, 1 Mol kombiniertes Gewicht (21 Gramm) eines Gemisches von Aminen aus Kokosfettsäuren bei etwa   46     C geschmolzen und in 400 ml Isopropanol eingerührt.



  Dieses Gemisch wird dann zu 10, 25 Gramm (0,   05    Mol) einer 90,   8%    igen 3, 6-Endoxohexahydrophthalsäure hinzugef gt. Das Gemisch wird in einem   Dampfbad    erwärmt, bis vollständige Lösung eintritt, dann auf Zimmertemperatur abgekühlt. Die gemischten Aminsalze der 3, 6-Endoxohexahydrophthalsäure werden dann ausfiltriert und zur Herstellung eines Pflanzenwachstums-Regulationsmittels in   bl    gelöst.



   Beispiel 7
Die folgende Tabelle gibt die Löslichkeiten von drei langkettigen aliphatischen   n-Primäraminen    in Wasser und n-Hexan an, zusammen mit den   Lös-    lichkeiten von zwei langkettigen   Salzgemischen.   



     Aminradikal des 3,6-Endoxo- Temperatur L¯slichkeit in Gramm/100 ml hexahydrophthalsÏuresalzes ¯C L¯sungsmittel  ??? ??   
Wasser n-Hexan    n-Hexyl    26 in allen Proportionen 0, 079 mischbar    n-Dodecyl    26 0, 045 0, 150    n-Octadecyl    27 0, 003 0, 135    Kokoslaanine    25 0, 34 4, 57    Sojaamine    30 0, 031 4, 932    Kokosamine enthalten Dodecylamine    als Hauptbestandteil. Es wurde also gezeigt, dass gemischte Kokosölaminsalze eine Erhöhung der   Öllöslichkeit    von mehr als 3000% gegenüber dem ungemischten Dodecylaminsalz ergeben.

   Sojabohnenamine, welche als Hauptbestandteil Octadecylamin enthalten, zeigen eine Erhöhung der Íll¯slichkeit von mehr als 3600% gegenüber dem ungemischten   Octadecylamin-    salz.



   Beispiel 8
Unter Verwendung einer Nebeldüse werden 2270 Gramm einer   4%    igen Lösung des Salzes von 3, 6-Endoxohexahydrophthalsäure und   Kokosölami-    nen in Petroleumäther auf einem Unkrautfeld versprüht, wie diese im   nördlichen      Illinois    vorkommen.



     Nack    wenigen Tagen erscheinen ausgedehnte Brandstellen, und nach einer oder zwei Wochen kann die fast völlige Vernichtung des Unkrautes festgestellt werden.



   Beispiel 9
Zum Entblättern von ligustrum   vulgare    wird eine   3%    ige Lösung der   Sojaaminsalze von    3, 6-Endoxohexahydrophthalsäure in Motorenöl, 5 SAE, auf die Pflanze gesprüht. Nach einigen Tagen beginnt das Abstossen der Blätter und dauert an, bis die Pflanze fast   blattlos    ist. Einige   Brandstellen    können   fest-    gestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Pflanzenwachstums-Regulationsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Lösung mit einer wirksamen Konzentration mindestens eines Primäramin- salzes von 3, 6-Endoxohydrophthalsäure in O1 enthÏlt, wobei das Amin einen aliphatischen Teil mit wenigstens 8 Kohlenstoffatomen aufweist.
    UNTERANSPRtYCHE 1. Mittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass im Primäramin die Amingruppe an ein sekundäres oder tertiäres Kohlenstoffatom gebunden ist.
    2. Mittel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dal3 mindestens ein organisches Radikal, das an das mit der Amingruppe verbundene Kohlenstoffatom gebunden ist, 8 bis 18 Kohlenstoffatome enthält.
    3. Mittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Lösung mindestens zwei verschiedener Normal-Primäraminsalze von 3, 6-End oxohydrophthalsäure in 61 enthält.
    4. Mittel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Amin einen aliphatischen Teil mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen enthält.
    5. Mittel nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die 3, 6-Endoxohydrophthalsäure 3, 6-Endoxohexahydrophthalsäure ist.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung des Mittels nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man 3, 6-Endoxohydrophthalsäure oder-anhydrid mit mindestens einem aliphatischen Primäramin, das in seinem aliphatischen Teil wenigstens 8 Kohlenstoffatome aufweist, reagieren lässt und das gebildete Salz in öl löst.
    UNTERANSPRUCHE 6. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Primäramin verwendet, in welchem die Amingruppe an ein sekundäres oder tertiäres Kohlenstoffatom gebunden ist.
    7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Primäramin verwendet, in welchem mindestens ein organisches Radikal, das an das mit der Amingruppe verbundene Kohlenstoffatom gebunden ist, 8 bis 18 Kohlenstoffatome enthält.
    8. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man 3, 6-Endoxohydrophthal- säure oder-anhydrid mit einem Gemisch von mindestens zwei Normal-Primäraminen mit aliphatischen Teilen verschiedener Kettenlängen reagieren lässt.
    9. Verfahren nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass man Amine verwendet, die im aliphatischen Teil 8 bis 22 Kohlenstoffatome enthalten.
    10. Verfahren nach Patentanspruch II oder einem der Unteransprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass man 3, 6-Endoxohexahydrophthalsäure oder -anhydrid verwendet.
    PATENTANSPRUCH III Verwendung des Mittels nach Patentanspruch I zum Regulieren des Wachstums einer Pflanze, dadurch gekennzeichnet, dass man das Mittel auf die Pflanze aufsprüht oder aufpinselt oder durch ein Bohrloch in die Pflanze einführt.
    UNTERANSPRUCH 11. Verwendung nach Patentanspruch III des Mittels nach einem der Unteransprüche 1 bis 5.
    Armour and Company Vertreter : Kirchhofer, Ryffel & Co., Ziirich
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