CH401234A - Elektrische Maschine mit Wechselpolen - Google Patents
Elektrische Maschine mit WechselpolenInfo
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- CH401234A CH401234A CH594163A CH594163A CH401234A CH 401234 A CH401234 A CH 401234A CH 594163 A CH594163 A CH 594163A CH 594163 A CH594163 A CH 594163A CH 401234 A CH401234 A CH 401234A
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/16—Synchronous generators
- H02K19/22—Synchronous generators having windings each turn of which co-operates alternately with poles of opposite polarity, e.g. heteropolar generators
- H02K19/24—Synchronous generators having windings each turn of which co-operates alternately with poles of opposite polarity, e.g. heteropolar generators with variable-reluctance soft-iron rotors without winding
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Description
Elektrische Maschine mit Wechselpolen Die Erfindung betrifft eine elektrische Maschine mit Wechselpolen, bei denen .die ungleichnamigen Pole keine wesentliche wirksame ferromagnetische Verbindung miteinander 'haben und so angeordnet sind, dass der Magnetfluss eines feststehenden Elek- tro- oder Permanentmagneten über einen Luftspalt in gleichnamige Pole übertritt, von. :
diesen über den mit den Magneten fest verbundenen induzierten Teil in die Gegenpole und aus :diesen über einen weiteren Luftspalt in den Magneten übergeht. Bei einer be kannten derartigen Maschine sind die Wechselpole als parallel zur Maschinenachse verlaufende Klauen ausgeführt, wobei die gleichnamigen Pole auf je einem Stahlring angeordnet sind, bzw. mit diesem je eine Einheit bilden.
Aufgrund der verhältnismässig komplizierten Form der Klauenpole sind zu deren Fertigung entweder teure Stanz- und Biegeeinrich tungen oder aber umfangreiche Dreh- und Fräsarbei- ten erforderlich. Bei beiden Herstellungsarten erge ben sich somit für diesen Teil der Masdhine verhält- nismässig hohe Kosten.
Es ist auch bereits bekannt, die Wechselpole radial auf der Maschinenwelle zu beiden Seiten. eines mit Wicklung versehenen Ringkernes anzuordnen, wobei die Erregerwicklung zwischen un:gleidhn.amigen Polen am Bandringkern befestigt ist. Auch bei dieser Ausführung werden komplizierte klauenartige Pole benötigt, die ebenfalls verhältnismässig schwer her zustellen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Maschine mit Wechselpolen derart auf zubauen, dass sie im Vergleich zu den bereits be kannten Maschinen :dieser Art bei gleicher Leistung eine kleinere Baulänge -besitzt und wesentlich billiger zu fertigen ist. Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, :
dass .das Wedhselpolsystem mit ra dial gegeneinander gerichteten und ineinand'ergrei- fenden Polen ausgeführt ist, die zusammen mit den ringförmigen Polträgern eine Scheibe bilden. Der Fluss zum induzierten Teil tritt dabei vorzugsweise in axialer Richtung auf einer Seitenfläche der Pol scheibe aus.
Der induzierte Teil kann aus einem Bandringkern bestehen, dessen der flussfiührenden Seitenfläche der Polscheibe benachbarte Fläche ra dial verlaufende Nuten mit Wicklung besitzt, oder er kann ,auch aus einzelnen Segmenten, z. B. gesinterten, Ferritsegm:enten zusammengesetzt sein.
Das Wech- selpolsystem kann in Achsrichtung zwischen Erre gerspule und dem induzierten Teil angeordnet wer den und es besteht auch die Möglichkeit, den indu zierten Teil in Achsrichtung zwischen dem Wechsel- polsystem und der Erregerspule unterzubringen.
Bei der Anordnung des Wechselpolsystems, zwi schen Erregerspule und dem induzierten Teil wird zweckmässigerweisedie Erregerspule und das. Wech- selpolsystem in einem der Flussführung dienenden Gehäuse untergebracht und dieses mit einem Deckel aus magnetisch nichtleitendem Material abgeschlos- sen, an dem der induzierte Teil befestigt ist.
Bei Verwendung von Giessharz oder dergleichen als Deckelmaterial kann dabei der induzierte Teil bzw. der Ring-bandkern in den Deckel eingegossen wer den. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit der Befestigung in üblicher Weise mittels Schrauben: durchzuführen oder nur die Befestigungsschrauben in den Deckel einzugiessen.
Die Lagerung der Welle erfolget bei Anordnung des Wechselpolsystems zwischen Erregerspule und dem induzierten Teil zweckmässigerweise an der flussführenden Gehäuse -äffte, während bei der An- Ordnung des induzierten Teiles zwischen Wechsel polsystem und Trägerspule die Lagerung am Ge häusedeckel sich als günstig erweist.
Mit der erfindungsgemässen scheibenförmigen Ausbildung des Wech:selpolsystems mit radial gegen einander gerichteten Polen, die zweckmässigerweise durch Vergiessen mit einem urmagnetischen Ma terial, wie Giessharz, Aluminium oder dergleichen miteinander verbunden sind, ergibt sich vor ,allem der Vorteil, dass durch Plandrehen dieser Scheibe die Luftspalte sehr genau beherrscht und somit die Verluste verringert werden können.
Ausserdem hat natürlich eine Wechselpolscheibe vergleichsweise zu den bisher üblichen Klauenpolausführungen wesent lich kleinere axiale Abmessungen und ermöglicht so mit den Bau von sehr kleinen Maschinen.
Ausführungsbeispiele von Maschinen nach der Erfindung werden anhand der Fig. 1 bis 3 der Zeich nung näher erläutert.
Wie die Fig. 1 zeigt, besteht das Wechselpol- system aus einem äusseren Ring 1, von dem aus gleichnamige gegen die Welle gerichtete Pole 2 aus gehen. Ein weiterer Ring 3 ist unmittelbar auf der Welle angeordnet und mit ebenfalls radial gerichteten Polen 4 versehen, die in die Lücken zwischen den Polen 2 eingreifen. Der Spalt 5 zwischen den Polen 2 und 4 bzw. den Scheiben 1 und 3 ist in an sich bekannter Weise mit einem urmagnetischen Material wie Giessharz oder Aluminium ausgegossen.
Die ra dial gegeneinander gerichteten und ineinandergrei- fenden Pole 2, 4 bilden somit zusammen mit den ringförmigen Polträgern 1 und 3 eine Planscheibe.
Fig. 2 zeigt den Einbau eines Wechselpolsystems entsprechend Fig. 1 in eine Maschine. In einem ma gnetisch leitenden Gehäuse 6 ist eine Erregerspule 7 angeordnet, von der .das Wechselpolsystem 8 in. der Ausführung nach Fig. 7 auf :der Welle 9 befestigt umläuft. Die Lagerung der Welle 9 ist mittels .eines Kugellagers 10 und :eines Nadellagers 11 durchge führt.
Auf der der Fkregerspule 7 gegenüberliegenden Seite des Wechselpolsystems 8 ist der aus einem Ringbandkern aufgebaute induzierte Teil 12 an einem Maschinendeckel 14 aus Isoliermaterial be- festigt. Der induzierte Teil 12 ist mit radial ver- laufenden Nuten ausgeführt,
in denen die Wicklung 13 untergebracht ist. Die Befestigung des Ringband- kernes 12 am Deckel 14 ist in dern Ausführungs beispiel durch Eingiessen des Ringbandkernes aus geführt. An dem Deckel 14 ist ausserdem das Ma- schinenklemmbrett 18 .angebracht.
Mit dieser Ausführung ergibt sich folgende Wir kungsweise: Bei Erregung der Spule 7 bildet sich um :diese Spule ein magnetisches Feld, aus dessen Feldlinien, wie gestrichelt eingezeichnet, durch das Maschinengehäuse 6 über den Luftspalt 15 in den äusseren Ring 1 .des Wechselpolsystems 8 eintreten.
Da die von dem Ring 1 radial ausgehenden Pole 2 keine ummittelbare magnetische Verbindung mit den Polen 4 haben, treten die Feldlinien über den Luft spalt 16 zwischen Wechselpolsystem 8 und dem in- duzierten Teil 12 in den induzierten Teil 12 über und gehen von hier aus über den Luftspalt 16 in die Pole 4 es Wedhselpolsystems 8 zurück. über einen weiteren Luftspalt 17 schliesst sich dann der magnetische Kreis um die Erregerspule 7.
Wie aus der Fig. 2 deutlich zu ersehen ist, können. durch Planbearbeitung des Wechselpolsystems 8 die Luft spalte 15, 16 und 17 sehr genau beherrscht und so mit die Verluste der Maschine klein gehalten wer den.
In der Fig. 3 ist eine andere Anordnung des Wechselpolsystems 8 dargestellt. Bei dieser Maschine ist der induzierte Teil 12 im Gegensatz zu der Aus führung nach Fig. 2 zwischen dem Wechselpolsystem 8 und der Erregerspule 7 angeordnet. Der induzierte Teil 12 und die Erregerspule 7 sind bei dieser Aus führung auf einem gemeinsamen Träger 19 am Ge häuse 6 der Maschine untergebracht. Die Lagerung der Maschinenwelle 9 erfolgt bei dieser Ausführung am Deckel 20.
Bei Abnähme des Maschinendeckels 20 wird somit das Wechselpolsystem 8 ebenfalls ent fernt und- der induzierte Teil 12, sowie die Erreger spule 7 sind zugänglich. Der Fluss verläuft entspre chend Fig. 2 und ist ebenfalls gestrichelt einge zeichnet.
Die Lagerung der Welle braucht selbstverständ lich nicht, wie an den Ausführungsbeispielen gezeigt, einseitig durchgeführt zu werden, sondern sie kann selbstverständlich, wie üblich, zweiseitig ausgeführt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrische Maschine mit Wechselpolen, bei de nen die ungleichnamigen Pole keine wesentliche wirksame ferromagnetische Verbindung miteinander haben und so angeordnet sind, dass der Magnetfluss eines feststehenden Elektro- oder Permanentmagne ten über einen Luftspalt in gleichnamige Pole über tritt, von diesen über den mit den Magneten fest ver bundenen induzierten Teil in die Gegenpole und aus diesen über einen weiteren Luftspalt in den Magneten übergeht, dadurch gekennzeichnet,dass das Wech- selpolsystem mit radial gegeneinandergerichteten und ineinandergreifenden Polen ausgeführt ist, die zus.aan- men mit den ringförmigen Polträgern eine Scheibe bilden. UNTERANSPRÜCHE 1.Elektrische Maschine mit Wechselpolen nach Patentanspruch, :dadurch gekennzeichnet, dass der Fluss auf einer Seitenfläche der Polscheibe in. axialer Richtung zum induzierten Teil übergeht. 2.Elektrische Maschine mit Wechselpolen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die :der :flussführenden Seitenflä che der Scheibe benachbarte Fläche des induzierten Teiles mit radial verlaufenden Nuten mit Wicklung versehen ist. 3. Elektrische Maschine mit Wechselpolen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Wechselpolsystem in Achs richtung zwischen.Erregerspule und dem induzierten Teil angeordnet ist. 4. Elektrische Maschine mit Wechselpolen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der induzierte Teil in Achsrich tung zwischen dem Wechselpolsystem und der Er regerspule angeordnet ist 5.Elektrische Maschine mit Wechselpolen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerspule und das Wech- selpolsystem in einem der Flussführung dienenden Gehäuse untergebracht ist, das von einem aus ma gnetisch nichtleitendem, den induzierten Teil tragen den Deckel abgeschlossen ist. 6. Elektrische Maschine mit Wechselpolen nach Patentanspruch, Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, :dass die Lagerung der Welle an der nicht zur Flussführung benutzten Gehäusehälfte er folgt. 7.Elektrische Maschine mit Wechselpolen nach Patentanspruch, Unteransprüchen 1, 2, 4 und 6, da durch gekennzeichnet, ;dass .der induzierte Teil und die Erregerspule auf einem gemeinsamen Träger be festigt sind. B. Elektrische Maschine mit Wechselpolen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der induzierte Teil in Form einer gedruckten Schaltung aufgebaut ist. 9.Elektrische Maschine mit Wechselpolen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis, 8,dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkern des induzierten Teils aus Segmenten, insbesondere aus gesinterten Ferritsegme.nten aufgebaut ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0042017 | 1962-05-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH401234A true CH401234A (de) | 1965-10-31 |
Family
ID=7269693
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH594163A CH401234A (de) | 1962-05-18 | 1963-05-13 | Elektrische Maschine mit Wechselpolen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH401234A (de) |
| GB (1) | GB1029173A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29822400U1 (de) | 1998-11-25 | 1999-02-18 | Müller, Michael, 51377 Leverkusen | Elektromagnetische Axialmaschine |
-
1963
- 1963-05-13 CH CH594163A patent/CH401234A/de unknown
- 1963-05-20 GB GB2000763A patent/GB1029173A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29822400U1 (de) | 1998-11-25 | 1999-02-18 | Müller, Michael, 51377 Leverkusen | Elektromagnetische Axialmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1029173A (en) | 1966-05-11 |
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