CH402574A - Regeleinrichtung für Walzenstühle - Google Patents

Regeleinrichtung für Walzenstühle

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CH402574A
CH402574A CH1076362A CH1076362A CH402574A CH 402574 A CH402574 A CH 402574A CH 1076362 A CH1076362 A CH 1076362A CH 1076362 A CH1076362 A CH 1076362A CH 402574 A CH402574 A CH 402574A
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hydraulic
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CH1076362A
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Schubert Arthur
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Miag Muehlenbau & Ind Gmbh
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    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
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    • B02C4/38Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members in grain mills

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Description


      Regeleinrichtung    für     Walzenstühle       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine     hydrau-          lisch-mechanische        Regeldarichtung    zum     Stellen    der  Mahlwalzen, zum Antrieb der     Speisevorrichtungen     und zum Sichern gegen     Fehlfunktionen    von Walzen  stühlen, wobei der Regelimpuls am Gutfühler über  einen Steuerschieber hydraulisch kraftverstärkend an  einen Folgekolben gegeben wird.  



  Der Folgekolben wird bei bekannten Ausführun  gen dazu benutzt, entweder     ausschliesslich    als Steuer  organ für die     hydraulische    Einrichtung zu dienen  oder neben dieser Aufgabe mechanische Arbeit zu  leisten, zum Beispiel den Speiseschieber zu verstellen  oder stufenlos in ihrem     übersetzungsverhältnis     veränderbare Getriebe zum Antrieb der Speisewalzen  zu betätigen, wobei sowohl     Reibradgetriebe    als auch  rein hydrostatisch arbeitende Getriebe angewendet  werden.  



  An die Regeleinrichtungen von     Walzenstühlen     werden zahlreiche Forderungen gestellt, die einmal  im     rein    Betrieblichen, vom     Müllerischen    her Kom  menden begründet sind, und andererseits vom Wirt  schaftlichen her, das heisst, dass     die        Regeleinrichtung     billig herzustellen und einfach zu warten ist, wobei  die Betriebszuverlässigkeit über lange Zeiträume hin  weg besonders wichtig ist.  



  Kürzlich ist eine Regeleinrichtung bekanntgege  ben worden, die unter Erfüllung zahlreicher     mülle-          risch-betrieblicher    Bedingungen ein hydrostatisches  Getriebe verwendet, um die Speisewalzen stufenlos  anzutreiben. Bei dieser     Einrichtung    verstellt der Fol  gekolben die     hydraulische    Pumpe in bezug auf ihr  Fördervolumen.

   Als- nachteilig hat sich dabei heraus  gestellt, dass die     Verstellpumpe    und der dem Antrieb  der     Speisewalzen    dienende hydraulische Motor ver  hältnismässig teure Geräte sind, die zudem Spezial  konstruktionen darstellen, die normalerweise nur von    geschultem Personal betreut werden     können;    dies  erfordert praktisch eine Kundendienstorganisation,  die noch nicht zur Verfügung steht. Andererseits ist  beim Anfang der Verstellung der hydraulischen  Pumpe bei voller Antriebsdrehzahl die Fördermenge  gering, so dass sämtliche Fördermenge verzehrenden  Vorgänge entsprechend langsam anlaufen.  



  Die     mahltechnischen        Bedingungen,    denen Regel  einrichtungen für     Walzenstühle    genügen müssen,  sind bereits zusammengestellt     veröffentlicht    worden  und werden hier nochmals angegeben:  1. Die     Mahlwalzen    müssen ausgerückt sein und  die Speisewalzen stillstehen, wenn der     Walzenstuhl     ohne Mahlgut     leerläuft    oder wenn der     Mahlgutstrom     ausbleibt;  2.

   Die Mahlwalzen müssen auf die     erforderliche     Spaltweite und mit dem nötigen Druck     zusammenge-          presst    werden, die Speisewalzen aber so schnell lau  fen, dass alles zuströmende Mahlgut den     Mahlwalzen          gleichmässig    zugeführt     wird;    dieser Betriebszustand       muss    sich auch einstellen, wenn das Mahlgut nach  Ausbleiben wieder zuläuft, und zwar muss der Regler.

    die Mahlwalzen     allmählich        zusammenführen    und die       Speisewalzen    dürfen     mit    der     Mahlgutförderung    erst  beginnen, kurz bevor die     Mahlwalzen    in ihren Ar  beitszustand gebracht worden sind;  3. Die Drehzahl der     Speisewalzen    soll in Abhän  gigkeit vom     Mahlgutzulauf    geändert werden;    4. Die Mahlwalzen sollen bei Ausbleiben des An  triebes sogleich voneinander entfernt werden;    5.

   Die     Speisewalzen    sollen erst dann     stillgesetzt     werden,     wenn    sich nach Ausbleiben des Mahlgutes  die     Mahlwalzen    aus ihrer     Arbeitsstellung    etwas ent  fernt haben, um ein     Aufeinanderlaufen    der Mahlwal  zen zu verhindern;      6. Die     hydraulischen    Arbeitsdrücke sollen von  aussen einstellbar sein;  7.

   Der die     Mahlwalzen    bewegende Kolben soll  stets in seine äusseren Endstellungen gehen und nicht  in     Zwischenstellungen    stehenblieben, wie das vor  kommen     kann,    wenn der     Mahlgutzulauf    zu langsam  aufhört oder     beginnt,    denn in diesem Fall ist der Gut  fühler zu wenig belastet, um den mit ihm verbunde  nen     .Steuerschieber    des Folgekolbens so weit zu be  wegen, dass die     Steuerfunktion    ausreichend ausgeübt  werden kann.  



  Zu diesen Bedingungen kommen nun noch drei  weitere dazu, die mit der Einrichtung nach der Erfin  dung bei geeigneter Ausbildung dieser Einrichtung  erfüllt werden können:  B. Es sollen     Fehlfunktionen        verhindert    werden,  die sich automatisch einstellen können;  9. Man soll in die     Regelfunktionen    von Hand aus  eingreifen können, um ' vorübergehende Betriebszu  stände herstellen zu können, die dem Versuch, der  Grundeinstellung oder sonstigen Zwecken dienen;  10.

   Die     Feinfühligkeit    der Regeleinrichtung soll  dadurch gesteigert werden, dass der Steuerschieber  gegen sein Gehäuse, das ist also der Folgekolben,  eine Drehbewegung     ausführt,    so dass     dauernd    glei  tende Reibung vorliegt, nicht aber     ruhende,    die viel  grösser ist.  



  Die hydraulisch-mechanische     Regeleinrichtung     nach der     Erfindung        kann    aus einfachen und     wohlbe-          kanntere        Maschinenelementen    aufgebaut werden und  ist dadurch     gekennzeichnet,

      dass der Folgekolben     als     in einem von ihm verschiebbaren Träger axial fixiert       gelagerte        Vorgelegewelle    zwischen dem angetriebe  nen Eingangsrad eines     dem        stufenlos    veränderbaren  und     abkuppelbaren        Antrieb    der     Speisewalzen    die  nenden Getriebes und der     Hydraulikpumpe    ausgebil  det ist, die     Druckmittel        liefert,    welches über einen  hydraulischen Sicherheitsschalter den Folgekolben,

    einen Kolben zur     Betätigung    der Kupplung der Spei  sewalzen und einen Kolben     für    das Stellen der     Mahl-          walzen        beaufschlagt.    Dabei     kann    der Träger auch     mit     einem     Verstellmittel    für den     Speiseschieber    befestigt  sein, das das Ausmass der     Speiseschieberverstellung          zusätzlich    von aussen     einzustellen    gestattet.

   Weitere       Eingriffsmöglichkeiten    von aussen können     für    den  Steuerschieber und die     Speisewalzenkupplung    vor  banden sein. Der hydraulische Sicherheitsschalter ist       zweckmässig        derartig    ausgebildet, dass bei Fortblei  ben des     Drucks        in    der hydraulischen     Einrichtung    die       ganze        Anlage        in    die     Nullstellung    geht mit der Folge,

    dass bei unbeabsichtigtem oder     unkontrolliertem          Wiederanlaufen    des     Walzenstuhls    der Betriebszu  stand erst durch     Eingreifen    von Hand wieder herge  stellt werden kann. Besonders     vorteilhaft        wirkt    sich  die Einrichtung nach der     Erfindung        dahingehend    aus,       dass    bei     Doppelwalzenstühlen        mit    derselben Mahl  aufgabe nur     eine    Regeleinrichtung für beide     Mahl-          walzenpaare    vorhanden zu sein braucht.

    



       Die        Erfladung        wird    an     Hand    eines     Ausfühxungs-          beispieles,    das in der Zeichnung     als        Längsschnitt       durch     eine    Regeleinrichtung gemäss der     Erfindung     dargestellt ist, im folgenden näher erläutert.  



  Die Einrichtung befindet sich     im    Gehäuse 1 des       Walzenstuhles,    von dem eine Ecke als Ausschnitt  dargestellt ist. Dieser Raum ist     zum        Mahlraum    hin       begrenzt    durch die     Wand    16, die     parallel    zur     senk-          rechten        Wand    des     Gehäuses    1 steht.

       Dieser        Regler-          raum    ist unterteilt durch die senkrechte, den Sicher  heitsschalter enthaltende Wand 12 und die zum  Mahlraum hin versetzte untere Wand 14, die die .öl  pumpe und den Kolben für die     Speisewalzenkupp-          lung        enthält.    Zwischen     diesem        unteren.        Teil    der senk  rechten Wand und der     Abgrenzungswand    16 gegen  den Mahlraum erstreckt sich in waagerechter Rich  tung der Boden 15 eines als     ölsumpf    dienenden Rau  mes.

   Die beiden senkrechten Wände 12 und 14 wer  den durchdrungen von den Zylindern 18, 13, deren  ersterer sich nach links erstreckt und als Führung für  den Träger dient, während der letztere sich in den       Ölsumpfraum    hinein erstreckt und der Führung des  Folgekolbens dient.  



  Der Folgekolben 4 ist     axial    verschiebbar im Zy  linder 13 und ist nach rechts hin in das     Ritzel    42     hin-          ein    verlängert, während sich     links    die Welle 41 mit  dem     Zahnrad    43     anschliesst.    Von der linken     Kreis-          ringfläche    des Folgekolbens 4 geht der     Zulaufkanal     44 für das öl .aus, der     in    die Mittelkammer 48 mün  det.

   Von den Bohrungen 49 für den linken Teil 68"  des Steuerschiebers und 48' für den rechten Teil 68  des Steuerschiebers gehen     Rücklaufkanäle    45 und 46  aus, die dann am Umfang des Folgekolbens münden.  Das     Ritzet    42 des Folgekolbens kämmt     mit    dem  Zahnrad 93 der     ölpumpe    92; der Steuerschieber 68       trägt    an seinem .aus dem Folgekolben herausschauen  den Ende die Scheibe 69.

   Der Folgekolben 4 ist über  die zugehörige Welle 41 drehbar, aber axial     fixiert          mit    dem Träger 2 verbunden; dazu dient der Fixier  deckel 2' des Trägers, auf dessen Aussenseite das  Zahnrad 43 der     Welle    41 anliegt, während auf der       Innenseite    der     Bund    41' anliegt. Das Zahnrad 43 der  Welle 41 ist über ein auf dem Achsstummel 29 des  Trägers     gelagertes    Zwischenrad 21 mit dem Zahnrad  23 verbunden, das seinen Antrieb vom Eingangsrad  22 des     stufenlos    veränderbaren Getriebes für den  Antrieb der     Speisewalzen    enthält.

   Das Eingangsrad  22 ist als Kegelscheibe     .ausgebildet    und wird durch  den Riemen 24 vom     Hauptantriebsrad    des     Walzen-          stuhles    angetrieben. Es steht im     Reibschluss    mit dem  Topfrad 52 des Getriebes, welches im Schwenkge  häuse 5     gelagert    ist; dieses hingegen ist wiederum in  der Wand 14 schwenkbar gehalten und wird von der  Feder 53 so     beaufschlagt,    dass das Topfrad 52 gegen       die        Kegelscheibe    gedrückt wird.

   Im Schwenkgehäuse  5 befindet sich das Zahnradpaar 52', 54', von denen  das erste     mit        dein    Topfrad, das zweite mit der     Welle     54 verbunden     isst,    die an ihrem Ende eine Verzah  nung für     die    bewegliche Kupplung 55 aufweist.

       Ko-          axial        mit    der     Welle.54    liegt die Welle 37 der     Speise,          walze    3,6,     .die    über die     Stirnverzahnung    der     Kupp-          lungsteile    55 und 37'     abkuppelbar    angetrieben wer-      den     kann.    Die der     Verstellung    des     Kupplungsteils    55  dienende Schaltgabel 50     kann    verstellt werden ent  weder durch den     hydraulisch        

  beaufschlagbaren    Kol  ben 5.6 oder über das Zahnrad 58' von einem     ausser-          halb    des Gehäuses     liegenden    Handhebel 58, der hier  nur strickpunktiert angedeutet ist. Da die Kupplung  55 durch die Feder 57     in    der     Ausrückstellung'gehal-          ten    wird, muss der     Handhebel    58     in    der Einschalt  stellung     verriegelbar    sein.

   Es ist ausserdem noch     ein     Elektroschalter 91 vorgesehen, der im     Einrückzu-          stand    der Kupplung 55 die Glühbirne 95 zum Auf  leuchten     bringt,     Zwischen der     ;Ölpumpe    92 bzw. dem von ihr aus  gehenden Druckkanal 132 und dem     Zylinderraum     13' des Folgekolbens 4     befindet    sich ein     Sicherheits-          schalter,    der aus dem Nadelschieber 71 und dem       Hohlschieber    74 besteht; dieser wird von der Feder  78 gegen den Nadelschieber 71 gedrückt.

   Der Nadel  schieber 71 trägt an seinem unteren Ende die Nadel  73 und an seinem oberen Ende     einen        Stift    für den  Knopf 72. Der obere Rand des Hohlschiebers 74  weist     eine    Quernut 75 auf, die die Verbindung zwi  schen der Bohrung 77 des Hohlschiebers und dem  Kanal 132 herstellt. Ausserdem weist die     Bohrung    77  des Hohlschiebers 74 eine Querbohrung 76 auf, die  in der Ruhelage des Schalters mit der Querbohrung  12' der Wand 12 Verbindung hat. Die Bohrung 77  des Hohlschiebers weist an ihrem unteren Ende eine  Verengung auf, die von der Nadel 73 des Nadelschie  bers 71 durchdrungen wird.

   Der Nadelschieber, der  Hohlschieber und     die    Feder 78 können nach oben  leicht aus dem Gehäuse gezogen werden,     wenn    man  den Deckel 10 des Gehäuses entfernt. Vom Boden  der     Bohrung    für die beiden Schieber 71, 74 geht die  Druckhauptleitung 133 weiter, durchdringt den mit  dem Zylinder 13' des Folgekolbens 4 verbundenen  Ringkanal 134 und geht in die Leitung 94' über, die  unter den Kolben 94 zum Anstellen der     Mahlwalzen     führt. Es können mehrere Kolben angeschlossen sein,  wie der Pfeil 81 andeutet. Von den     Zylindern    für die       Mahlwalzenkolben    94 geht Leitung 56' aus; die hin  ter die Kolben 56 zur Betätigung der Speisewalzen  kupplung 55 führen.

   Der Pfeil 82 deutet an, dass  weitere Kupplungskolben angeschlossen werden       können.     



  Die Bewegung des Gutfühlers 6 wird durch be  kannte     Umleitmittel    61 in die Waagerechte geleitet  und über     ein    aus Kugelschale 61' und Kugel 62' be  stehendes Gelenk .auf den Hebel 62 der     Hohlwelle    63  übertragen, die an     ihrem    oberen Ende eine Stirnver  zahnung 63' trägt.     In    diese Verzahnung     greift    eine  entsprechende Verzahnung des Knopfes 64 ein, der  die     Welle    65     umschliesst    und drehend     mitnimmt    über  den     Stift    64', der in .einem Langloch 65' der Welle 65  gleiten kann.

   Die Welle 65 endet in einer Scheibe 66,  die über einen Steg 67 und einen .daran     anschliessen-          den    Arm 67'     in    den unteren Teil .der Welle 65 über  geht. Dieser ist .durch die Feder 60     umwunden,    die  das Eigengewicht des     :Gutfühlers    6 und der zuge  hörigen     Übertragungsteile    ausgleicht.

   Die Endscheibe    69 des Steuerschiebers 68 greift in eine     Bogennut    66'  ein, die in der Scheibe 66     eingebracht    ist; auf diese  Weise kann man     die    der Scheibe 66 über die Welle  65 verliehene Drehung in eine     Axialbewegung    des  Steuerschiebers 68     umlenken.     



  Am Träger 2 ist noch die Stange 3 befestigt,     und     zwar     drehbar;    die     Winkelstellung    der Stange 3 kann       fixiert    werden durch den     Schraubgriff    31 des Hebels  32. An dem in den Mahlraum hineinragenden Ende  der Stange 3 ist ein     Kegelnocken    33 angeordnet, des  sen     Mantelfläche    verschiedene Neigungen besitzt, die  von der     Achsparallelen    33" bis zu     einer        grössten     Neigung 33' reichen.

   Der     Kegelnocken    33     beauf-          schlagt    über eine     in,    der     Führung    16'     gelagerte    Stange  34     dem.        Speiseschieber    35 durch     Druck;    durch das Ge  wicht des Speiseschiebers wird die Stange 34 gegen  den     Kegelnocken    33 gedrückt.  



       Wirkung    der     Einrichtung:     Von der     Hauptantriebsscheibe    für die Mahlwal  zen wird über den Riemen 24 eine Drehbewegung auf  die Kegelscheibe 22 und von hier über die Räder 23,  21 und 43 auf die Welle 41 und damit auf den Folge  kolben 4 übertragen, dessen     Ritzel    42 über das Rad  93 die     Ölpumpe    92     antreibt.    Das öl wird aus dem       Ölsumpf    17 in     Pfeilrichtung    83 in die Leitung 131  gesaugt und von der Ölpumpe 92 durch die Leitung  132 und die Nut 75 des Hohlschiebers 74 in dessen  Bohrung 77 gedrückt,

   von wo aus es über die Quer  bohrung 76 des Hohlschiebers und die     Querbohrung     12' der Wand 12 in den Sumpf zurückgefördert     wird.     Erst wenn der Gutfühler 6 so weit nach unten ge  drückt worden ist, dass der Steuerschieber 68, 68',  68" in der gezeichneten Lage steht, hat es Zweck,  den     Sicherheitsschalter    durch Druck auf den Knopf  72 zu betätigen,     denn,    nun erst ist     Mahlgut        vorhanden     und die     Mahlwalzen    können gegeneinander geführt  werden, ohne deren Beschädigungen befürchten     zu     müssen.

   Wenn der Knopf 72 nach     unten        gedrückt     wird, was nur ganz kurz der Fall zu sein braucht,  wird über den Nadelschieber 71 auch der Hohlschie  ber 74 nach unten gedrückt mit der Folge, dass die  Querbohrung 76 ausser     Verbindung        mit    der     Quer-          bohrung    12'     kommt    und das<B>öl</B> nicht mehr in     seinen          Ölsumpf    17     zurückfliessen        kann.    Das :öl geht nun  unter     Druck    durch die Räume 133;

   134, 13' unter     die          Wirkfläche    des Folgekolbens 4, durch die Räume  133, 94'     .unter    den oder die Kolben 94 und     anschlies-          send    unter den oder die Kolben 56. Hier zweigt eine  Leitung     zum    Druckbegrenzer 96 ab; von dem die  Rückförderung des     !Öles        in    den Sumpf 17 erfolgt, wie  aus der Darstellung ohne weitere Erläuterungen er  sichtlich ist.  



  In der gezeichneten- Stellung von Steuerschieber  68 und     Folgekolben    4 bleibt dieser unter Druck ste  hen; erhöht sich der Druck, so geht der Folgekolben  4 um     eine        Kleinigkeit    nach rechts, wodurch aber, da  der -Steuerschieber 68 festgehalten ist, die Verbin  dung zwischen der Druckleitung 44, der Mittelkam  mer 48 und der Bohrung 48'     zur        Rücklaufleitung    46  hergestellt wird,

   so     dass    das Öl in     Pfeilrichtung    84     im              Ringraum    zwischen dem     Ritzel    42 und der Bohrung  des Zylinders 13 in den     .Ölsumpf    17     zurückfliesst.     Durch diese Möglichkeit des Rücklaufs fällt der  Druck und die     Kraft    der Feder 25, die über den Trä  ger 2 und die Welle 41 auf den Folgekolben 4 geleitet  wird, überwiegt und der Folgekolben geht nach links  mit der     Wirkung,    dass die ineinander übergehenden  Räume 49 und 48 wieder abgeschlossen werden, sich       Druck    bildet und der Kolben wieder nach rechts geht.

    Dieses schnelle Wechselspiel hält den Folgekolben       praktisch        ruhig.    Senkt sich der Gutfühler 6 unter  Wirkung des zulaufenden Gutes ab, so     wird    der Arm  62 der Hohlwelle 63 geschwenkt und diese gedreht,  mit der Folge, dass sich auch die Scheibe 66 dreht, da  ihre Welle 65 über die     Kuppelmittel    63', 64', 65'     mit     der Hohlwelle 63 verbunden ist. Bei Drehung der  Scheibe 66 wird die Endscheibe 69 des Steuerschie  bers 68 durch die Bogennut 66' nach rechts gezogen  mit der Folge, dass der Kolben 4     nachkommt    und  den ganzen Träger 2 nach rechts bewegt gegen die       Kraft    der Feder 25.

   Mit Auftreten des     Druckes,    wie  beschrieben, war der Kolben 56 nach rechts bewegt  worden und hatte über die Schaltgabel 50 die Kupp  lung 55 mit dem Kupplungsteil 37' auf der Welle 37  der Speisewalze 36 zum     Eingreifen    und     damit    den  Walzenstuhl in Funktionsstellung gebracht.

   Je weiter  die Kegelscheibe 22 in das Topfrad 52 eintaucht, um  so schneller     wird    dieses angetrieben, wobei das  Schwenkgehäuse 5 entgegen der Wirkung der Feder  53 drehschwenkend ausweichen     kann.    Mit dem       Nachrechtsgehen    des Trägers 2 wird auch die Stange  3 verschoben mit der     Wirkung,    dass der     Kegelnocken     33 in derjenigen Stellung, in der die Mantellinie 33'  wie dargestellt geneigt ist, die Stange 34 nach unten  drückt und damit den Speiseschieber 35 öffnet.

   Der  Grad dieses     öffnens    kann durch     Einstellung    des     Ke-          gelnockens    33 durch Drehung am Hebel 32 einge  stellt werden, wobei die eingestellte Lage durch Dre  hung des     Handgriffes    31     fixierbar    ist. Man kann,  wenn man den     Kegelnocken        mit        seiner    strichpunk  tiert dargestellten     Mantellinie    33" wirken lässt, jede       Einflussnahme    auf den Speiseschieber ausschalten,  also auch einen konstanten Wert einstellen.  



       Soll    der     Walzenstuhl    aus vollem Betrieb heraus  angehalten werden, so braucht nur der Knopf 64 her  ausgezogen und so gedreht zu werden, dass der Steu  erschieber 68 nach     links    geht, bis der Träger 2 durch  den     Achsstummel    29 am Anschlag 11 des Gehäuses  1     anliegt.    Wird dann der Steuerschieber noch weiter  nach     links    bewegt, so gibt der     linke        Steuerschieberteil     68" die Bohrung 45     frei,    was ein Absinken des       Drucks    zur Folge hat,

   so dass die Kupplung 55 durch  Wirkung der Feder 57 ausgeschaltet und der Kolben  56     zurückgedrückt    wird. Es geht auch der Kolben 94  für die Anstellung der     Mahlwalzen    zurück, das heisst,  dass die     Mahlwalzen    abgerückt werden. Verschwin  det aber der     Druck,    so     verschwindet    auch der Stau  druck des     fliessenden    Öls-, der sich durch die Veren  gung am unteren Ende der     Bohrung    77 des Hohl  schiebers 74 im Zusammenwirken     mit    der Schieber-         nadel    73 bemerkbar macht.

   In diesem Fall aber  überwiegt die Kraft der Feder 78, die den Hohlschie  ber nach oben bewegt und die Querbohrung 76 des  Hohlschiebers mit der     Querbohrung    12' des Gehäu  ses 12 in     überdeckung        bringt,    womit der eingangs  beschriebene Kurzschluss wiederhergestellt ist. Soll  die Maschine wieder in Gang gesetzt werden, so ist  nicht nur die ursprüngliche Kupplung zwischen der  Hohlwelle 63 und der     Stellwelle    65 durch     Eindrük-          ken    des Knopfes 64 wieder einzurücken, sondern  auch der Sicherheitsschalter 71, 74 durch Druck auf  den Knopf 72     zu    betätigen.

   Dieser     Sicherheitsschalter          kommt    insbesondere auch dann zur Wirkung, wenn  der Antrieb des     Walzenstuhles    plötzlich fortbleibt. In  diesem Falle verschwindet der     Öldruck,    da die  Pumpe 92 steht, durch die     Undichtigkeiten,    und be  wirkt wie vorher beschrieben ein     Nachobengehen    des  Hohlschiebers 74 mit der Wirkung, dass alle Organe  in die     Leerlaufstellung    zurückgehen.

   Läuft die Ma  schine aus irgendeinem     Grunde    unkontrolliert wieder  an, so kann kein Schaden entstehen.     Vielmehr    muss  die Bedienungsperson den     Walzenstuhl    von Hand  wieder einschalten. Durch die Bemessung der Nadel  73 und/oder der Verengung der Bohrung 77 hat man  es in Zusammenwirken mit der Bemessung der Feder  78     feinfühlig    in der Hand, den gewünschten Effekt       einzustellen    oder zu ändern.  



  Eine weitere     Eingriffsmöglichkeit    von aussen be  steht in der     Einrückbarkeit    der Kupplung 55 durch  den in Pfeilrichtung 84 zu bewegenden Handhebel  über das     Ritzel    58' und den     Schaltgabelkopf    51. Der       Stift    51' des     Schaltgabelkopfes    51 zieht sich dann aus  dem Kolben 56 entsprechend heraus. Auch der       Druckbegrenzer    96 kann ohne weiteres von aussen  leicht zugänglich angeordnet werden.  



  Aus den Darlegungen ist zu ersehen, dass die       Einrichtung    nicht nur die     eingangs    aufgezählten zehn  Betriebsbedingungen erfüllt, sondern auch mit einfa  chen Mitteln billig zu erstellen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulisch-mechanische Regeleinrichtung zum Stellen der Mahlwalzen, zum Antrieb der Speisevor richtungen und zum Sichern gegen Fehlfunktionen von Walzenstühlen, wobei der Regelimpuls am Gut fühler über einen Steuerschieber hydraulisch kraft verstärkend an einen Folgekolben gegeben wird, ge kennzeichnet dadurch, dass der Folgekolben als in einem von ihm verschiebbaren Träger (2) axial fixiert gelagerte Vorgelegewelle (4, 41) zwischen dem ange triebenen Eingangsrad 23 eines dem stufenlos verän derbaren und abkuppelbaren Antrieb der Speisewal zen (36) dienenden Getriebes (22,
    52) und der Hy- draulikpumpe (92) ausgebildet ist, die Druckmittel liefert, welches über einen hydraulischen Sicherheits schalter (71, 74) den Folgekolben (4), einen Kolben (56) zur Betätigung der Kupplung (55, 37') der Spei sewalzen (36) und einen Kolben (94) für das. Stellen der Mahlwalzen beaufschlagt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn- zeichnet dadurch, dass der Träger (2) auch ein Ver- stellmittel (3, 33) für den Speiseschieber (35) trägt, welches selbst derart einstellbar ist, dass. das Aus- mass der Speiseschieberverstellung zwischen einem Höchstmass und Null wählbar ist, zum Beispiel in Form einer drehbar in den Träger einstell- und fest stellbar gelagerten Stange (3)
    mit einem Kegelnok- ken (33) unterschiedlich geneigter Mantellinie (33', 33 "), die den Speiseschieber beaufschlagt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass der hydraulische Schalter einen handbetätigbaren Schieber (71) mit einer Nadel (73) sowie koaxial dazu einen im Gegensinn zur Handbetätigung von einer Feder (78) belasteten und von der Nadel durchdrungenen Hohlschieber (74) aufweist, der vom Druckmittel der Hydraulikpumpe (92) entlang der Nadel durch einen kalibrierten Querschnitt so durchflossen wird,
    dass der Hohl schieber im Gleichgewicht zwischen Feder- und Stau druckkraft gehalten und damit der Druckmittelfluss zu den Servokolben (94, 56) gewährleistet ist, nach dem durch seine vom Hohlschieber bewirkte Ein- schaltverstellung <I>eine</I> Öffnung. (12') für den Kurz- schluss,Rücklauf verschlossen -worden. ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass im Kraftleitweg vom Gutzu- lauffühler (6) zu dem Steuerschieber (68) eine Hand- kupplung (64) angeordnet ist, durch die eine Hand beeinflussung des Steuerschiebers unabhängig vom Gutzulauffühler ermöglicht wird.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass die Kupplung (55) für die Speisewalzen sowohl hydraulisch (56) in bekannter Abhängigkeit von der Stellung des Mahlwalzenkol- bens (94) als auch durch einen verriegelbaren Hand hebel (58) zusammen mit einem Anzeiger für die Kupplungsstellung verschiebbar ist; zum Beispiel einem Elektroschalter (91), der eine Glühlampe (95) aufleuchten lässt.
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