CH402965A - Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenzgruppen - Google Patents

Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenzgruppen

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CH402965A
CH402965A CH1005062A CH1005062A CH402965A CH 402965 A CH402965 A CH 402965A CH 1005062 A CH1005062 A CH 1005062A CH 1005062 A CH1005062 A CH 1005062A CH 402965 A CH402965 A CH 402965A
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CH
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signal
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speech
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CH1005062A
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Inventor
Gasser Lorenz
Beyerle Ernst
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/26Systems using multi-frequency codes
    • H04L27/30Systems using multi-frequency codes wherein each code element is represented by a combination of frequencies
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/44Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
    • H04Q1/444Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies
    • H04Q1/45Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using multi-frequency signalling
    • H04Q1/453Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using multi-frequency signalling in which m-out-of-n signalling frequencies are transmitted

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)

Description


      Empfangseinrichtung    für ein tonfrequentes     Code-Signalverfahren     mit mehreren     Signalfrequenzgruppen       Die Erfindung betrifft eine Empfangseinrichtung  für ein     tonfrequentes        Code-Signalverfahren    mit meh  reren     Signalfrequenzgruppen,    bei dem ein Signal  durch eine     Frequenzkombination    aus jeweils einer  Frequenz jeder Gruppe gebildet wird und bei dem die  Signalempfänger mit einem     Sprachschutzkreis    ausge  rüstet sind.  



  Eine derartige Empfangseinrichtung wird vorwie  gend in     Signalverfahren    eingesetzt, bei denen     dieEmp-          fangseinrichtung    auch durch Sprache     beaufschlagt     wird und bei denen, obwohl die Signalfrequenzen  auch im Sprachbereich liegen, dennoch sichergestellt  sein muss, dass durch Sprache keine Fehlsignale aus  gelöst werden. Um den Schutz gegen Sprachbeein  flussung noch zu erhöhen, ist schon vorgeschlagen  worden, auch den Pegel der ankommenden Zeichen  mit in die Auswertung einzubeziehen.

   Durch Pegel  schwankungen auf der Sendeseite,     frequenzabhängige     Leitungsdämpfung usw. weisen die ankommenden       Signalfrequenzen    einen     bestimmten    Pegelunterschied       .9    a auf. Dieser Pegelunterschied kann nur einen be  stimmten Wert annehmen, der durch --die Leitungs  verhältnisse usw. bestimmt wird. Über eine     Pegel-          kontrolleinrichtung    auf der Empfangsseite wird die  Auswertung eines anstehenden     Signales    nur freigege  ben, wenn festgestellt wird, dass der Pegelunterschied  der ankommenden Signalfrequenzen diesen bestimm  ten Wert nicht überschreitet.  



  Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Empfangsein  richtung für     Code-Signalverfahren    anzugeben, die  diese Pegelkontrolle in einfacherer Weise löst und  ohne eine besondere     Pegelkontrolleinrichtung    aus  kommt. Die     erfindungsgemässe        Empfangseinrichtung     mit     Sprachschutzkreis    zur     Auswertung    von Fre-         quenzkombinationen    aus jeweils einer     Signalfrequenz     jeder     Frequenzgruppe    ist dadurch gekennzeichnet,

    dass vor den Empfängern einer     Frequenzgruppe    ein  Sperrfilter für die     Frequenzen    der anderen Gruppen  angeordnet ist, dessen Sperrdämpfung nur einen klei  nen Betrag grösser ist als der     Sprachschutzfaktor    der  nachgeschalteten Signalempfänger. Der den Sprach  schutzfaktor der Signalempfänger übersteigende Be  trag der     Sperrdämpfung    der     Sperrfilter        ist    nach einer  Weiterbildung der Empfangseinrichtung durch den  maximal auftretenden Pegelunterschied zwischen  zwei empfangenen     Signalfrequenzen    gegeben.

   Nach       einer    weiteren Ausgestaltung der Empfangseinrich  tung nach der     Erfindung    ist der     Frequenzgang    der  Sperrdämpfung der Sperrfilter an den     Frequenzgang     des     Sprachschutzfaktors    der Signalempfänger     ange-          passt.    Bei dieser Auslegung der Sperrdämpfung der  Sperrfilter vor den     Empfängern    einer     Frequenzgrup-          pe    wird eine automatische     Pegelkontrolle    auf der  Empfangsseite erreicht.

   übersteigt der Pegelunter  schied der zwei empfangenen     Signalfrequenzen    den  vorbestimmten Maximalwert, dann greift die mit  höherem Pegel ankommende     Signalfrequenz    über das  ihr zugeordnete     Sperrfilter    durch und sperrt den  Empfänger für die mit niedrigem Pegel ankommende       Signalfrequenz.    Die mit höherem Pegel     ankommende     Signalfrequenz betätigt wohl den zugeordneten Sig  nalempfänger, da der Signalempfänger mit     niedrigem     Empfangspegel jedoch nicht anspricht, erfolgt keine  Auswertung.

   Dadurch ist sichergestellt, dass nur     Sig-          nalfrequenzkombinationen,    die auch die gestellte Pe  gelbedingung einhalten,     ausgewertet    werden. Selbst       wenn        in    der Sprache also reine     Signalfrequenzkombi-          nationen    auftreten, reicht dies noch nicht aus, um auf      der Empfangsseite ein Fehlsignal auszulösen. Es  kommt noch die erschwerende Bedingung der Pegel  gleichheit dazu, die bei Sprache wohl kaum gegeben  ist.  



  Die Erfindung wird an einem     Prinzipschaltbild     der Empfangseinrichtung beispielsweise näher erläu  tert. Dabei wird ein     Zweigruppen-Frequenzcode    mit  je 4 Signalfrequenzen     vorausgesetzt.    Die Signale wer  den daher dargestellt aus je einer     Frequenz    der Grup  pe     f   <I>1</I><B>...</B>     f    4 und der Gruppe     f   <I>5</I><B>... f8.</B> Auf der Emp  fangsseite sind die Empfänger einer Gruppe  <I>El</I><B>...</B> E4 bzw.<I>E5</I><B>...</B> E8 jeweils über ein Sperrfilter       BSpl    bzw.     BSp2    an die Leitung angeschaltet.

   Der  Sperrbereich eines Filters erstreckt sich jeweils über  die Signalfrequenzen des anderen Bereiches, also       f5   <B>...</B>     f8    bzw.     f   <I>1</I> . . .     f4.    Die     nachgeschalteten    Signal  empfänger El<B>...</B> E8 weisen alle einen Sprach  schutzkreis auf. Das bedeutet, dass alle Frequenzen       ausserhalb    der eigenen     Signalfrequenz    den Signal  empfänger sperren können. Um die     Sperrwirkung     angeben zu können, ist der     Sprachschutzfaktor    einge  führt.

   Er gibt an, in welchem Verhältnis eine  Störfrequenz zu der Signalfrequenz stehen muss,  damit der     Signalempfänger        gesperrt    wird. Das loga  rithmische Verhältnis der Spannungen stellt den       Sprachschutzfaktor    dar. Er ist negativ, wenn die  Spannung der     Störfrequenz        grösser        ist    als die Span  nung der Signalfrequenz und positiv, wenn die Ver  hältnisse     umgekehrt    sind.  



  Nimmt man an, dass die Signalempfänger der  Gruppe     f   <I>1</I><B>...</B>     f   <I>4</I> für die     Signalfrequenzen        f   <I>5</I><B>...</B>     f   <I>8</I>  einen     Sprachschutzfaktor    von 1,0 N aufweisen, dann  bedeutet dies z. B. bei einem Signal<B><I>f l,</I></B>     f5,    dass der  Empfänger El durch die     Signalfrequenz        f5    gesperrt  wird, wenn am Empfänger El der Pegel der     Signal-          frezuenz        f5    weniger als 1 N unter dem Pegel der Sig  nalfrequenz     f    1 liegt.

   Kommen die     Signalfrequenzen          f   <I>1 und</I>     f   <I>5</I> mit gleichem Pegel an, dann muss das vor  geschaltete Sperrfilter     BSpl    für die Signalfrequenz     f5     mindestens eine Dämpfung aufweisen, die so gross ist  wie der     Sprachschutzfaktor.    Dadurch ist sicherge  stellt, dass die im ankommenden Signal enthaltene       Frequenz        f5    den Signalempfänger El nicht     sperrt.     Die Sperrdämpfung des Sperrfilters muss jedoch  noch einen Betrag höher liegen, da durch Pegel  schwankungen der Sendeseite,     frequenzabhängige     Leitungsdämpfung usw.

   die ankommenden Signalfre  quenzen im ungünstigsten Falle eine maximale Pegel  differenz aufweisen können. Der zusätzliche Betrag  der Sperrdämpfung der Sperrfilter ist durch diese  maximale     Pegeldifferenz    gegeben. Ist diese Pegeldif-         ferenz    z. B. maximal 0,5 N, dann muss das Sperrfilter       BSpl    für die Signalfrequenz     f5    eine Dämpfung von  1 + 0,5 = 1,5 N aufweisen. Liegt der Pegel der Sig  nalfrequenz<B>11</B> am Eingang der Empfangsschaltung  mehr     als    0,5 N unter dem Pegel der     Signalfrequenz          f5,    dann wird der Signalempfänger El gesperrt.

   Es ist  also sichergestellt, dass nur Signale ausgewertet wer  den, deren Eingangspegel der einzelnen Signalfrequen  zen nicht mehr als den maximalen Pegelunterschied       auseinanderliegen.    Dasselbe gilt für alle Signale, die  aus diesem     Zweigruppen-Frequenzcode    gebildet wer  den, wenn die Signalempfänger alle einheitlichen       Sprachschutzfaktor    für die Signalfrequenzen der an  deren Gruppe aufweisen und auch die Dämpfung der  Sperrfilter     BSp   <I>1</I> und     BSp2    die vorher erwähnte Be  dingung für die jeweilige     Frequenzgruppe    erfüllen.

    Weist der     Sprachschutzfaktor    eines Signalempfängers  einer Gruppe für das Frequenzband der anderen  Gruppe einen     frequenzabhängigen    Verlauf auf, dann  ist auch das vorgeschaltete Sperrfilter mit demselben       Frequenzgang    auszuführen und alle übrigen Signal  empfänger derselben Gruppe müssen den gleichen  Verlauf des     Sprachschutzfaktors    erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Co de-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenz gruppen, bei dem ein Signal durch eine Frequenz kombination aus jeweils einer Frequenz jeder Gruppe gebildet wird und bei dem die Signalempfänger mit einem Sprachschutzkreis ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, dass vor den Empfängern einer Fre- quenzgruppe (El<B>...</B> E4 bzw.
    E5<B>...</B> E8) ein Sperr filter (BSpl bzw. BSp2) für die Frequenzen der ande ren Gruppen (f5 <B>...</B> f8 bzw. f1 <B>...</B> f4) angeordnet ist, dessen Sperrdämpfung nur einen kleinen Betrag (d <I>a)</I> grösser ist als der Sprachschutzfaktor der nachge schalteten Signalempfänger. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Empfangsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrdämpfung der Sperrfilter um den Betrag<I>(d a)</I> grösser ist als der Sprachschutzfaktor der Signalempfänger, der durch den maximal auftretenden Pegelunterschied zwischen zwei empfangenen Signalfrequenzen gegeben ist. 2. Empfangseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Frequenzgang der Sperrdämpfung der Sperrfilter an den Frequenzgang des Sprachschutzfaktors der Sig nalempfänger angepasst wird.
CH1005062A 1961-08-30 1962-08-23 Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenzgruppen CH402965A (de)

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