CH402965A - Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenzgruppen - Google Patents
Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit mehreren SignalfrequenzgruppenInfo
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Description
Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenzgruppen Die Erfindung betrifft eine Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit meh reren Signalfrequenzgruppen, bei dem ein Signal durch eine Frequenzkombination aus jeweils einer Frequenz jeder Gruppe gebildet wird und bei dem die Signalempfänger mit einem Sprachschutzkreis ausge rüstet sind.
Eine derartige Empfangseinrichtung wird vorwie gend in Signalverfahren eingesetzt, bei denen dieEmp- fangseinrichtung auch durch Sprache beaufschlagt wird und bei denen, obwohl die Signalfrequenzen auch im Sprachbereich liegen, dennoch sichergestellt sein muss, dass durch Sprache keine Fehlsignale aus gelöst werden. Um den Schutz gegen Sprachbeein flussung noch zu erhöhen, ist schon vorgeschlagen worden, auch den Pegel der ankommenden Zeichen mit in die Auswertung einzubeziehen.
Durch Pegel schwankungen auf der Sendeseite, frequenzabhängige Leitungsdämpfung usw. weisen die ankommenden Signalfrequenzen einen bestimmten Pegelunterschied .9 a auf. Dieser Pegelunterschied kann nur einen be stimmten Wert annehmen, der durch --die Leitungs verhältnisse usw. bestimmt wird. Über eine Pegel- kontrolleinrichtung auf der Empfangsseite wird die Auswertung eines anstehenden Signales nur freigege ben, wenn festgestellt wird, dass der Pegelunterschied der ankommenden Signalfrequenzen diesen bestimm ten Wert nicht überschreitet.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Empfangsein richtung für Code-Signalverfahren anzugeben, die diese Pegelkontrolle in einfacherer Weise löst und ohne eine besondere Pegelkontrolleinrichtung aus kommt. Die erfindungsgemässe Empfangseinrichtung mit Sprachschutzkreis zur Auswertung von Fre- quenzkombinationen aus jeweils einer Signalfrequenz jeder Frequenzgruppe ist dadurch gekennzeichnet,
dass vor den Empfängern einer Frequenzgruppe ein Sperrfilter für die Frequenzen der anderen Gruppen angeordnet ist, dessen Sperrdämpfung nur einen klei nen Betrag grösser ist als der Sprachschutzfaktor der nachgeschalteten Signalempfänger. Der den Sprach schutzfaktor der Signalempfänger übersteigende Be trag der Sperrdämpfung der Sperrfilter ist nach einer Weiterbildung der Empfangseinrichtung durch den maximal auftretenden Pegelunterschied zwischen zwei empfangenen Signalfrequenzen gegeben.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Empfangseinrich tung nach der Erfindung ist der Frequenzgang der Sperrdämpfung der Sperrfilter an den Frequenzgang des Sprachschutzfaktors der Signalempfänger ange- passt. Bei dieser Auslegung der Sperrdämpfung der Sperrfilter vor den Empfängern einer Frequenzgrup- pe wird eine automatische Pegelkontrolle auf der Empfangsseite erreicht.
übersteigt der Pegelunter schied der zwei empfangenen Signalfrequenzen den vorbestimmten Maximalwert, dann greift die mit höherem Pegel ankommende Signalfrequenz über das ihr zugeordnete Sperrfilter durch und sperrt den Empfänger für die mit niedrigem Pegel ankommende Signalfrequenz. Die mit höherem Pegel ankommende Signalfrequenz betätigt wohl den zugeordneten Sig nalempfänger, da der Signalempfänger mit niedrigem Empfangspegel jedoch nicht anspricht, erfolgt keine Auswertung.
Dadurch ist sichergestellt, dass nur Sig- nalfrequenzkombinationen, die auch die gestellte Pe gelbedingung einhalten, ausgewertet werden. Selbst wenn in der Sprache also reine Signalfrequenzkombi- nationen auftreten, reicht dies noch nicht aus, um auf der Empfangsseite ein Fehlsignal auszulösen. Es kommt noch die erschwerende Bedingung der Pegel gleichheit dazu, die bei Sprache wohl kaum gegeben ist.
Die Erfindung wird an einem Prinzipschaltbild der Empfangseinrichtung beispielsweise näher erläu tert. Dabei wird ein Zweigruppen-Frequenzcode mit je 4 Signalfrequenzen vorausgesetzt. Die Signale wer den daher dargestellt aus je einer Frequenz der Grup pe f <I>1</I><B>...</B> f 4 und der Gruppe f <I>5</I><B>... f8.</B> Auf der Emp fangsseite sind die Empfänger einer Gruppe <I>El</I><B>...</B> E4 bzw.<I>E5</I><B>...</B> E8 jeweils über ein Sperrfilter BSpl bzw. BSp2 an die Leitung angeschaltet.
Der Sperrbereich eines Filters erstreckt sich jeweils über die Signalfrequenzen des anderen Bereiches, also f5 <B>...</B> f8 bzw. f <I>1</I> . . . f4. Die nachgeschalteten Signal empfänger El<B>...</B> E8 weisen alle einen Sprach schutzkreis auf. Das bedeutet, dass alle Frequenzen ausserhalb der eigenen Signalfrequenz den Signal empfänger sperren können. Um die Sperrwirkung angeben zu können, ist der Sprachschutzfaktor einge führt.
Er gibt an, in welchem Verhältnis eine Störfrequenz zu der Signalfrequenz stehen muss, damit der Signalempfänger gesperrt wird. Das loga rithmische Verhältnis der Spannungen stellt den Sprachschutzfaktor dar. Er ist negativ, wenn die Spannung der Störfrequenz grösser ist als die Span nung der Signalfrequenz und positiv, wenn die Ver hältnisse umgekehrt sind.
Nimmt man an, dass die Signalempfänger der Gruppe f <I>1</I><B>...</B> f <I>4</I> für die Signalfrequenzen f <I>5</I><B>...</B> f <I>8</I> einen Sprachschutzfaktor von 1,0 N aufweisen, dann bedeutet dies z. B. bei einem Signal<B><I>f l,</I></B> f5, dass der Empfänger El durch die Signalfrequenz f5 gesperrt wird, wenn am Empfänger El der Pegel der Signal- frezuenz f5 weniger als 1 N unter dem Pegel der Sig nalfrequenz f 1 liegt.
Kommen die Signalfrequenzen f <I>1 und</I> f <I>5</I> mit gleichem Pegel an, dann muss das vor geschaltete Sperrfilter BSpl für die Signalfrequenz f5 mindestens eine Dämpfung aufweisen, die so gross ist wie der Sprachschutzfaktor. Dadurch ist sicherge stellt, dass die im ankommenden Signal enthaltene Frequenz f5 den Signalempfänger El nicht sperrt. Die Sperrdämpfung des Sperrfilters muss jedoch noch einen Betrag höher liegen, da durch Pegel schwankungen der Sendeseite, frequenzabhängige Leitungsdämpfung usw.
die ankommenden Signalfre quenzen im ungünstigsten Falle eine maximale Pegel differenz aufweisen können. Der zusätzliche Betrag der Sperrdämpfung der Sperrfilter ist durch diese maximale Pegeldifferenz gegeben. Ist diese Pegeldif- ferenz z. B. maximal 0,5 N, dann muss das Sperrfilter BSpl für die Signalfrequenz f5 eine Dämpfung von 1 + 0,5 = 1,5 N aufweisen. Liegt der Pegel der Sig nalfrequenz<B>11</B> am Eingang der Empfangsschaltung mehr als 0,5 N unter dem Pegel der Signalfrequenz f5, dann wird der Signalempfänger El gesperrt.
Es ist also sichergestellt, dass nur Signale ausgewertet wer den, deren Eingangspegel der einzelnen Signalfrequen zen nicht mehr als den maximalen Pegelunterschied auseinanderliegen. Dasselbe gilt für alle Signale, die aus diesem Zweigruppen-Frequenzcode gebildet wer den, wenn die Signalempfänger alle einheitlichen Sprachschutzfaktor für die Signalfrequenzen der an deren Gruppe aufweisen und auch die Dämpfung der Sperrfilter BSp <I>1</I> und BSp2 die vorher erwähnte Be dingung für die jeweilige Frequenzgruppe erfüllen.
Weist der Sprachschutzfaktor eines Signalempfängers einer Gruppe für das Frequenzband der anderen Gruppe einen frequenzabhängigen Verlauf auf, dann ist auch das vorgeschaltete Sperrfilter mit demselben Frequenzgang auszuführen und alle übrigen Signal empfänger derselben Gruppe müssen den gleichen Verlauf des Sprachschutzfaktors erhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Co de-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenz gruppen, bei dem ein Signal durch eine Frequenz kombination aus jeweils einer Frequenz jeder Gruppe gebildet wird und bei dem die Signalempfänger mit einem Sprachschutzkreis ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, dass vor den Empfängern einer Fre- quenzgruppe (El<B>...</B> E4 bzw.E5<B>...</B> E8) ein Sperr filter (BSpl bzw. BSp2) für die Frequenzen der ande ren Gruppen (f5 <B>...</B> f8 bzw. f1 <B>...</B> f4) angeordnet ist, dessen Sperrdämpfung nur einen kleinen Betrag (d <I>a)</I> grösser ist als der Sprachschutzfaktor der nachge schalteten Signalempfänger. UNTERANSPRÜCHE 1.Empfangsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrdämpfung der Sperrfilter um den Betrag<I>(d a)</I> grösser ist als der Sprachschutzfaktor der Signalempfänger, der durch den maximal auftretenden Pegelunterschied zwischen zwei empfangenen Signalfrequenzen gegeben ist. 2. Empfangseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Frequenzgang der Sperrdämpfung der Sperrfilter an den Frequenzgang des Sprachschutzfaktors der Sig nalempfänger angepasst wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| DEST18261A DE1141348B (de) | 1961-08-30 | 1961-08-30 | Empfangseinrichtung fuer ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenzgruppen in Fernsprechvermittlungsanlagen |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH1005062A CH402965A (de) | 1961-08-30 | 1962-08-23 | Empfangseinrichtung für ein tonfrequentes Code-Signalverfahren mit mehreren Signalfrequenzgruppen |
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