CH403794A - Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine

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CH403794A
CH403794A CH267365A CH267365A CH403794A CH 403794 A CH403794 A CH 403794A CH 267365 A CH267365 A CH 267365A CH 267365 A CH267365 A CH 267365A CH 403794 A CH403794 A CH 403794A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
salts
preparation
secondary amines
methoxyphenoxy
Prior art date
Application number
CH267365A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Dr Druey
Karl Dr Schenker
Original Assignee
Ciba Geigy
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D307/04Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D307/10Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with substituted hydrocarbon radicals attached to ring carbon atoms
    • C07D307/14Radicals substituted by nitrogen atoms not forming part of a nitro radical

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Furan Compounds (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von sekundären Aminen der Formel
EMI1.1     
 worin R einen niederen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, oder ihren Salzen.



   Der niedere aliphatische   Kohlenwa & serstoffrest    R ist z. B. ein niederer, gerader oder verzweigter, in be liebiger Stelle verbundener   Alkyl-oder    Alkenylrest, z. B. Allyl, n-Propyl, Isopropyl, Butyl, sek.-Butyl, Amyl, Isoamyl oder Hexyl, vor allem aber Methyl oder Äthyl.



   Die neuen Verbindungen und ihre Salze besitzen ausgesprochen sympathicolytische Wirkung mit einer sedativen Wirkungskomponente. Sie können dementsprechend als Medikamente, vor allem als Sedativa, verwendet werden.



   Besonders wertvoll ist das   N-[p-(o-Methoxy-phen-      oxy)-äthyl]-tetrahydrofurfuryl-amin    der Formel
EMI1.2     
 und seine Salze.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Amine ist dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formeln
EMI1.3     
 wobei R die oben angegebene Bedeutung hat, reduzielt. Die Reduktion kann in üblicher Weise, z. B. mit Lithiumaluminiumhydrid, ausgeführt werden.



   Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen Verbindungen in Form der Basen oder ihrer Salze.



  Aus den Salzen können in an sich bekannter Weise die freien   Aminhasen    gewonnen werden. Von letzteren wiederum lassen sich durch Umsetzung mit Säuren, die zur Bildung therapeutisch verwendbarer Salze geeignet sind, Salze gewinnen, wie z. B.   Halogenwas    serstoffsäure, beispielsweise Salzsäure oder   Bromwasc    serstoffsäure, Perchlorsäure, Salpetersäure oder Thiocyansäure, Schwefel- oder Phosphorsäuren, oder organische Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Glykolsäure, Milchsäure, Brenztraubensäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Ma  leinsäure,    Fumarsäure, Äpfelsäure,   Weinsäure,    Zitronensäure,   Ascarbonsäure,    Hydroxymaleinsäure, Dihydroxymaleinsäure, Benzoesäure, Phenylessigsäure,   4Amino-benzoesäure,

        4Hydroxy-benzoesäure,    Anthranilsäure,   Zimtsäure,    Mandelsäure, Salicylsäure, 4 Amino-salicylsäure, 2-Phenoxybenzoesäure,   2-Acet-    oxy-benzoesäure, Methansulfonsäure,   2ithansulfon-    säure, Hydroxyäthansulfonsäure, Benzolsulfonsäure,    p-Tolud-sulfonsäure,    Naphthalinsulfonsäure oder Sulfanilsäure, oder Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin.



   Die Salze der neuen Verbindungen können auch zur Reinigung der erhaltenen Basen dienen, indem man die Basen in die Salze überführt, diese abtrennt und aus den Salzen wiederum die Basen freisetzt.



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.



   Die neuen Verbindungen können als Heilmittel, z. B. in Form pharmazeutischer Präparate,   sslerwen-    dung finden, welche sie oder ihre Salze in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten.



   Im folgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel I
Zu einer siedenden Suspension von 5,7 g (0,15 Mol) Lithiumaluminiumhydrid in 100 cm3 wasserfreiem Tetrahydrofuran tropft man unter Rühren eine Lösung von   25,1 g      (0,1 Mol)      N-[(o-Methoxyphenoxy)-      acetyl] -tetrahydrofurfurylamin    in 200 cm3 Tetrahydrofuran. Nach 15 Stunden Kochen unter Rückfluss fügt man unter Eiskühlung nacheinander 6   cm5    Wasser, 6   cm3      1 5-proz.    Natronlauge und nochmals   18 cm3    Wasser zu und nutscht ab. Das Filtrat wird eingedampft, in 100   cm3    2-n. Salzsäure aufgenommen und mit Äther zweimal ausgeschüttelt.

   Die salzsaure Base wird mit wässerigem Ammoniak alkalisch   ge    macht und die ausfallende Base mit   Chloroform    extrahiert. Nach Trocknen über wasserfreiem Natriumsulfat und Abdampfen des Lösungsmittels destilliert man den Rückstand im Hochvakuum, wobei das   N-[15-(o-      Methoxyphenoxy) - äthyl] - tetrahydrofurfuryla min    der Formel
EMI2.1     
 als farbloses Öl vom   Kr.0,04:      125-127     erhalten wird.



   Das Hydrochlorid schmilzt bei   103-104".   



   Das zur Reduktion verwendete   N4(oMethoxy-    phenoxy)-acetyl]-tetrahydrofurfurylamin wird z. B. folgendermassen   hergestellt:   
Man löst   10,1 g    (0,1 Mol) Tetrahydrofurfurylamin und   10,1 g Triäthylamin    in 150 cm3   Methylen-    chlorid und fügt dann unter Eiskühlung und Rühren eine Lösung von   20,1 g    (0,1 Mol) o-Methoxyphenoxyacetylchlorid in   200cm5    Methylenchlorid tropfenweise zu. Dann erhitzt man während 1 Stunde auf dem Wasserbade. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch mit je 100   cm3    2-n. Salzsäure und Wasser extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft.

   Der Rückstand gibt bei der Destillation im Hochvakuum das   N-[(o-Methoxyphenoxy)-acetyl]-te-    trahydrofurfurylamin der Formel
EMI2.2     
 als farbloses   Öl    vom   Kp.0'11:      163-165 c.   



   Beispiel 2
30,4 g (0,115 Mol)   N-[p-(o-Methoxyphenoxy)-    äthyl-N-tetrahydrofuroylamin werden in 200 ml abs.



     Tetrahydrofuran    gelöst und tropfenweise unter Rühren zu einer siedenden Suspension von   9,1 g    (0,23 Mol) Lithiumaluminiumhydrid in   150 ml    abs. Tetrahydrofuran gegeben. Dann kocht man das Reaktionsgemisch 10 Stunden unter Rückfluss. Nach dem Abkühlen fügt man nacheinander 10 ml Wasser, 10 ml 15   0/obige    Natronlauge und nochmals 30 ml Wasser zu und filtriert vom anorganischen Material ab. Das Filtrat wird eingedampft, der Rückstand in 200   ml      l-n.   



  Salzsäure aufgenommen und zweimal mit je 50 ml Benzol ausgeschüttelt. Die wässrige Schicht macht man mit konz. wässrigem Ammoniak alkalisch und extrahiert die ölig ausfallende Base mit Chloroform.



  Nach Trocknen über wasserfreiem Natriumsulfat und Abdampfen des Lösungsmittels destilliert man den Rückstand im Hochvakuum. Das   N-[ss-(o-Methoxy-      phenoxy)-äthyl]-tetrahydrofurfurylamin    der Formel
EMI2.3     
 destilliert als farbloses Öl vom   Kr.0'05:      127-129 .    Das Hydrochlorid schmilzt nach Umlösen aus Äthanol Äther bei   102, 5-104 .   



   Das als Ausgangsmaterial verwendete   N-[ss-(o-      Methoxyphenoxy)-äthyl] -N-tetrahydrofuroylamin    stellt man z. B. auf folgendem Wege her:
Zu einer eisgekühlten Lösung von   33, 4 g    (0,2 Mol)   ss-(o-Methoxyphenoxy)-äthylamin    und 20,2 g (0,2 Mol) Triäthylamin in   400ml    Methylenchlorid lässt man unter Rühren eine Lösung von 26,2 g Furan-2-carbonsäurechlorid in 100   ml    Methylenchlorid einfliessen. Dann erwärmt man noch eine halbe Stunde auf dem Wasserbad. Nach dem Abkühlen schüttelt man direkt mit 100 ml 2-n. Natronlauge und dann zweimal mit je 100 ml Wasser aus.

   Man trocknet die   Methylenchioridlösung    über wasserfreiem Natriumsulfat, dampft das Lösungsmittel im Wasserstrahlvakuum ab und löst den Rückstand in 300 ml Äthanol. Nach Zugabe von ca. 5 g Raney-Nickel-Katalysator hydriert man die Lösung in einem Autoklaven bei   80-100     und 100 atü Wasserstoffdruck.  



  Nach 10 Stunden wird abgekühlt, vom Katalysator abfiltriert und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt.



  Der Rückstand wird im Hickmann-Vigreux-Kolben fraktioniert. Man erhält so das   N-[ss-(o-Methoxy-    phenoxy)-äthyl]-N-tetrahydrofuroylamin vom   Kp0,02:      137-1420    als leicht gelbliches, viskoses Öl, das man direkt der Reduktion mit Lithiumaluminiumhydrid unterwirft.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Aminen der Formel EMI3.1 oder ihrer Salze, worin R einen niedrigen aliphatischen Kohlenwasserstoftrest bedeutet, dadurch ge kennzeichnet, dass man Verbindungen der Formeln EMI3.2 EMI3.3 reduziert UNTERANSPROCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Reduktion mit Lithiumaluminiumhydrid durchgeführt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rest R in den angegebenen Formeln die Methylgruppe bedeutet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeich- net, dass man erhaltene Salze in die freien Basen überführt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Basen in ihre Salze überführt.
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