CH402887A - Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine

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CH402887A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
salts
formula
preparation
secondary amines
Prior art date
Application number
CH267165A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Dr Druey
Karl Dr Schenker
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D307/04Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D307/10Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with substituted hydrocarbon radicals attached to ring carbon atoms
    • C07D307/14Radicals substituted by nitrogen atoms not forming part of a nitro radical

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von sekundären Aminen der Formel
EMI1.1     
 worin R einen niederen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, oder ihren Salzen.



   Der niedere aliphatische Kohlenwasserstoffrest R ist z. B. ein niederer, gerader oder verzweigter, in beliebiger Stelle verbundener Alkyl- oder Alkenylrest, z. B. Allyl, n-Propyl, Isopropyl, Butyl, sek.-Butyl, Amyl, Isoamyl oder Hexyl, vor allem aber Methyl oder   Äthyl.   



   Die neuen Verbindungen und ihre Salze besitzen ausgesprochen   sympathicoiytische    Wirkung mit einer sedativen Wirkungskomponente. Sie können dementsprechend als Medikamente, vor allem als Sedativa, verwendet werden.



   Besonders wertvoll ist das N-[ss-(o-Methoxyphenoxy)-äthyl]-tetrahydrofurfuryl-amin der Formel
EMI1.2     
 und seine Salze.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass man Schiffsche Basen der Formel
EMI1.3     
 wobei R die oben gegebene Bedeutung hat, reduziert.



  Die Reduktion kann in üblicher Weise durchgeführt werden, beispielsweise mit Wasserstoff in Gegenwart von Katalysatoren, wie Nickelkatalysatoren, z. B. Raney-Nickel, oder mit   Di-Leichtmetallhydriden,    wie Natriumborhydrid.



   Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen Verbindungen in Form der Basen oder ihrer Salze.



  Aus den Salzen können in an sich bekannter Weise die freien Aminbasen gewonnen werden. Von letzteren wiederum lassen sich durch Umsetzung mit Säuren, die zur Bildung therapeutisch verwendbarer Salze geeignet sind, Salze gewinnen, wie z. B. Halogenwasserstoffsäuren, beispielsweise
Salzsäure oder Bromwasserstoffsäure,
Perchlorsäure, Salpetersäure oder Thiocyansäure,
Schwefel- oder Phosphorsäuren, oder organische Säuren, wie
Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure,
Glykolsäure, Milchsäure, Brenztraubensäure,
Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure,
Maleinsäure, Fumarsäure,   Apfelsäure,    Weinsäure,
Zitronensäure, Ascorbinsäure,
Hydroxymaleinsäure, Dihydroxymaleinsäure,
Benzoesäure, Phenylessigsäure,
4-Amino-benzoesäure,   4-Hydroxy-benzoesäure,   
Anthranilsäure, Zimtsäure, Mandelsäure,
Salicylsäure, 4-Amino-salicylsäure,

      2-Phenoxy-benzoesäure,    2-Acetoxy-benzoesäure,
Methansulfonsäure, Äthansulfonsäure,
Hydroxyäthansulfonsäure, Benzolsulfonsäure, p-Toluol-sulfonsäure, Naphthalinsulfonsäure oder
Sulfanilsäure, oder Methionin, Tryptophan,
Lysin oder Arginin.



   Die Salze der neuen Verbindungen können auch zur Reinigung der erhaltenen Basen dienen, indem  man die Basen in die Salze überführt, diese abtrennt und aus den Salzen wiederum die Basen freisetzt.



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.



   Die Ausgangsstoffe können auch in Form eines unter den Reaktionsbedingungen gebildeten Reaktionsgemisches verwendet werden. So kann man beispielsweise   [ss-(o-RO-Phenoxy)-äthyl]-amin    mit Furfural umsetzen und reduzieren, wobei die oben genannte Schiffsche Base als Zwischenprodukt gebildet wird.



   Die neuen Verbindungen können als Heilmittel, z. B. in Form pharmazeutischer Präparate, Verwendung finden, welche sie oder ihre Salze in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten.



   Im folgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
Eine Lösung von 16,7 g (0,1 Mol)   fl-(o-Methoxy-    phenoxy)-äthylamin und 9,6 g (0,1 Mol) Furfural in 100   cm3    Feinsprit wird 1 Stunde auf dem Wasserbad unter Rückfluss gekocht. Man füllt die Lösung hierauf in einen Autoklaven und hydriert nach Zugabe von etwa 5 g Raney-Nickel bei 800 und 100 atü Wasserstoffdruck. Nach 8 Stunden wird abgekühlt, vom Katalysator abfiltriert und das Lösungsmittel abdestilliert. Der Rückstand wird im Hochvakuum fraktioniert. Das   N-[ss-(o-Methoxyphenoxy)-äthyl]-tetra-    hydrofurfurylamin der Formel
EMI2.1     
 wird als farblose Flüssigkeit vom Kp.   00. 5    :   125-1270    erhalten. Das Hydrochlorid liefert beim Umkristallisieren aus Essigester farblose Nadeln vom F. 102 bis 1040.



   Das als Ausgangsmaterial verwendete   ss-(o-Meth-    oxyphenoxy)-äthylen wird z. B. wie folgt hergestellt:
Zu   37, 4 g    (0,2 Mol) o-Methoxyphenoxy-äthylbromid in 200 cm3 Methanol gibt man 40 g flüssigen Ammoniak und erhitzt im Schüttelautoklaven während 10 Stunden auf   100-110 .    Nach dem Abkühlen wird der überschüssige Ammoniak abgeblasen und das Methanol verdampft. Den Rückstand nimmt man in Chloroform auf, wäscht zweimal mit Wasser aus und trocknet über wasserfreiem Natriumsulfat. Nach dem Verdampfen des Lösungsmittels wird das Produkt im Wasserstrahlvakuum destilliert. Das   ss-(o-    Methoxyphenoxy)-äthylamin ist eine farblose Flüssigkeit vom Kp.   11:      139-141 .   



   Das Hydrochlorid schmilzt nach dem Umkristallisieren aus   Äthanol-Äther    bei   116-117 .      

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Amiden der Formel EMI2.2 oder ihrer Salze, wobei R einen niedrigen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man Schiffsche Basen der Formel EMI2.3 reduziert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktion mit Wasserstoff in Gegenwart von Hydrierungskatalysatoren durchgeführt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktion mit Di-Leichtmetallhydriden durchgeführt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Ausgangsstoffe der Formel II in Form eines unter den Reaktionsbedingungen gebildeten Reaktionsgemisches verwendet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Verbindungen der Formel II der Rest R die Methylgruppe bedeutet.
    5. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Basen überführt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Basen in ihre Salze überführt.
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