CH405353A - Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine - Google Patents
Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer AmineInfo
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- C07D307/02—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
- C07D307/04—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
- C07D307/10—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with substituted hydrocarbon radicals attached to ring carbon atoms
- C07D307/14—Radicals substituted by nitrogen atoms not forming part of a nitro radical
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Description
Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von sekundären Aminen der Formel
EMI1.1
worin R einen niederen aliphatischen Kohlenwasser- stoffrest bedeutet, oder ihren Salzen.
Der niedere aliphatische Kohlenwasserstoffrest R ist z. B. ein niederer, gerader oder verzweigter, in beliebiger Stelle verbundener Alkyl- oder Alkenylrest, z. B.
Allyl, n-Propyl, Isopropyl, Butyl, sek.-Butyl, Amyl, Isoamyl oder Hexyl, vor allem aber Methyl oder Aethyl.
Die neuen Verbindungen und ihre Salze besitzen ausgesprochen sympathicoiytische Wirkung mit einer sedativen Wirkungskomponente. Sie können dementsprechend als Medikamente, vor allem als Sedativa, verwendet werden
Besonders wertvoll ist das N-[, 5-(o-Methoxy-phen- oxy)-äthyl]-tetrahydrofurfuryl-amin der Formel
EMI1.2
und seine Salze.
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel
EMI1.3
worin R die oben gegebene Bedeutung hat und X einen durch die Tetrahydrofurfurylaminogruppe aus tauschbaren Rest bedeutet mit Tetrahydrofurfurylamin umsetzt. Der Rest X ist vorzugsweise eine reaktionsfähig veresterte Hydroxylgruppe, wie z. B. eine mit einer starken anorganischen Säure, z. B. Halogenwasserstoffsäure, wie Salzsäure, Brom- oder Jodwasserstoffsäure, oder Schwefelsäure, oder einer starken organischen Säure, wie einer Sulfonsäure, z. B. einer Alkan-oder Arylsulfonsäure, veresterte Hydroxylgruppe.
Die genannte Reaktion kann in an sich bekannter Weise, in An- oder Abwesenheit von Verdünnungsund/oder Kondensationsmitteln, bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur im offenen oder im geschlossenen Gefäss unter Druck durchgeführt werden.
Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen Verbindungen in Form der Basen oder ihrer Salze. Aus den Salzen können in an sich bekannter Weise die freien Aminbasen gewonnen werden. Von letzteren wiederum lassen sich durch Umsetzung mit Säuren, die zur Bildung therapeutisch verwendbarer Salze geeignet sind, Salze gewinnen, wie z. B.
Halogenwasserstoffsäuren, beispielsweise Salzsäure oder Bromwasserstoffsäure, Perchlorsäure, Salpetersäure oder Thiocyansäure, Schwofel-oder Phosphorsäuren, oder organische Säuren wie Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Glykolsäure, Milchsäure, Brenztraubensäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Aepfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Ascorbinsäure, Hydroxymaleinsäure, Dihydroxymaleinsäure, Benzoe säure, Phenylessigsäure, 4-Amino-benzoesäure, 4-Hydroxy-benzoesäure, Anthranilsäure, Zimtsäure, Mandelsäure, Salicylsäure, 4-Amino-salicylsäure, 2-Phenoxybenzoesäure, 2-Acetoxy-benzoesäure, Methansulfonsäure, Aethansulfonsäure, Hydroxyäthansulfonsäure, Benzolsulfonsäure, p-Toluol-sulfonsäure, Naphthalinsulfonsäure oder Sulfanilsäure, oder Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin.
Die Salze der neuen Verbindungen können auch zur Reinigung der erhaltenen Basen dienen, indem man die Basen in die Salze überführt, diese abtrennt und aus den Salzen wiederum die Basen freisetzt.
Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.
Die neuen Verbindungen können als Heilmittel, z. B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie oder ihre Salze in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten.
In dem folgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.
Beispiel
18,7 g (0,1 Mol) 8-(o-Methoxyphenoxy)-äthyl- chlorid und 20,2 g (0,2 Mol) Tetrahydrofurfurylamin werden nach Zugabe von 30 cm5 Isopropanol 18 Stunden unter Rückfluss gekocht. Man dampft das Lösungsmittel ab, nimmt den Rückstand in Methylenchlorid auf und schüttelt ihn nacheinander mit 100 cms 2-n. Natronlauge und zwei 50 cm3-Portionen Wasser aus. Die Methylenchioridlösung wird über Natriumsulfat getrocknet und dann eingedampft. Der Rückstand wird im Hochvakuum destilliert Man erhält das N - - (o-Methoxyphenoxy) - äthylj - tetrahydrofurfuryl- amin der Formel
EMI2.1
als farblose viskose Flüssigkeit vom Kp,,,: 1280.
Das mit Chlorwasserstoff in Essigester hergestellte Hydro chlorid schmilzt nach Umkristallisieren aus Essigester bei 102-104 .
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Aminen der Formel EMI2.2 oder ihrer Salze, worin R einen niederen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI2.3 worin X einen durch die Tetrahydrofurfurylaminogruppe austauschbaren Rest bedeutet, mit Tetrahydrofurfurylamin umsetzt.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, in der X eine reaktionsfähig veresterte Hydroxylgruppe darstellt.2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, worin X ein Halogenatom bedeutet.3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, worin X Chlor bedeutet.4. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Verbindungen der Formel II der Rest R die Me ethylgruppe bedeutet.5. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Basen überführt.6. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Basen in ihre Salze überführt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH518161A CH405353A (de) | 1961-05-03 | 1961-05-03 | Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine |
| GB1690262A GB952958A (en) | 1961-05-03 | 1962-05-02 | New secondary amines and processes for preparing same |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH518161A CH405353A (de) | 1961-05-03 | 1961-05-03 | Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH405353A true CH405353A (de) | 1966-01-15 |
Family
ID=4289265
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH518161A CH405353A (de) | 1961-05-03 | 1961-05-03 | Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH405353A (de) |
| GB (1) | GB952958A (de) |
-
1961
- 1961-05-03 CH CH518161A patent/CH405353A/de unknown
-
1962
- 1962-05-02 GB GB1690262A patent/GB952958A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB952958A (en) | 1964-03-18 |
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