CH405353A - Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine

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CH405353A
CH405353A CH518161A CH518161A CH405353A CH 405353 A CH405353 A CH 405353A CH 518161 A CH518161 A CH 518161A CH 518161 A CH518161 A CH 518161A CH 405353 A CH405353 A CH 405353A
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CH
Switzerland
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acid
formula
salts
compounds
preparation
Prior art date
Application number
CH518161A
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English (en)
Inventor
Jean Dr Druey
Karl Dr Schenker
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D307/04Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D307/10Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with substituted hydrocarbon radicals attached to ring carbon atoms
    • C07D307/14Radicals substituted by nitrogen atoms not forming part of a nitro radical

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von sekundären Aminen der Formel
EMI1.1     
 worin R einen   niederen      aliphatischen      Kohlenwasser-    stoffrest bedeutet, oder ihren Salzen.



   Der niedere aliphatische Kohlenwasserstoffrest R ist z. B. ein niederer, gerader oder verzweigter, in beliebiger Stelle verbundener   Alkyl- oder    Alkenylrest, z. B.



  Allyl, n-Propyl, Isopropyl, Butyl,   sek.-Butyl,    Amyl, Isoamyl oder Hexyl, vor   allem    aber Methyl oder Aethyl.



   Die neuen Verbindungen und ihre Salze besitzen ausgesprochen   sympathicoiytische    Wirkung mit einer sedativen Wirkungskomponente. Sie können dementsprechend als Medikamente, vor allem als Sedativa, verwendet werden
Besonders wertvoll ist das   N-[, 5-(o-Methoxy-phen-      oxy)-äthyl]-tetrahydrofurfuryl-amin    der Formel
EMI1.2     
 und seine Salze.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel
EMI1.3     
 worin R die oben gegebene Bedeutung hat und X einen durch die Tetrahydrofurfurylaminogruppe aus  tauschbaren    Rest bedeutet   mit Tetrahydrofurfurylamin    umsetzt. Der Rest X ist vorzugsweise eine reaktionsfähig veresterte Hydroxylgruppe, wie z. B. eine mit einer starken anorganischen Säure, z. B. Halogenwasserstoffsäure, wie Salzsäure, Brom- oder Jodwasserstoffsäure, oder Schwefelsäure, oder einer starken organischen Säure, wie einer Sulfonsäure, z. B. einer   Alkan-oder    Arylsulfonsäure, veresterte Hydroxylgruppe.



   Die genannte Reaktion kann in an sich bekannter Weise, in   An- oder    Abwesenheit von Verdünnungsund/oder Kondensationsmitteln, bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur im offenen oder im geschlossenen Gefäss unter Druck durchgeführt werden.



   Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen Verbindungen in Form der Basen oder ihrer Salze. Aus den Salzen können in an sich bekannter Weise die freien   Aminbasen    gewonnen werden. Von letzteren wiederum lassen sich durch Umsetzung mit Säuren, die zur Bildung therapeutisch verwendbarer Salze geeignet sind, Salze gewinnen, wie z. B.

   Halogenwasserstoffsäuren, beispielsweise Salzsäure oder Bromwasserstoffsäure, Perchlorsäure, Salpetersäure oder Thiocyansäure,   Schwofel-oder    Phosphorsäuren, oder organische Säuren wie Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Glykolsäure, Milchsäure, Brenztraubensäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Aepfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Ascorbinsäure, Hydroxymaleinsäure, Dihydroxymaleinsäure, Benzoe  säure, Phenylessigsäure, 4-Amino-benzoesäure, 4-Hydroxy-benzoesäure, Anthranilsäure, Zimtsäure, Mandelsäure, Salicylsäure, 4-Amino-salicylsäure, 2-Phenoxybenzoesäure, 2-Acetoxy-benzoesäure, Methansulfonsäure, Aethansulfonsäure, Hydroxyäthansulfonsäure, Benzolsulfonsäure, p-Toluol-sulfonsäure, Naphthalinsulfonsäure oder Sulfanilsäure, oder Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin.



   Die Salze der neuen Verbindungen können auch zur Reinigung der erhaltenen Basen dienen, indem man die Basen in die Salze überführt, diese abtrennt und aus den Salzen wiederum die Basen freisetzt.



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.



     Die    neuen Verbindungen können als Heilmittel, z. B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie oder ihre Salze in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten.



   In dem folgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
18,7 g (0,1 Mol)   8-(o-Methoxyphenoxy)-äthyl-    chlorid und 20,2 g (0,2 Mol) Tetrahydrofurfurylamin werden nach Zugabe von 30   cm5    Isopropanol 18 Stunden unter Rückfluss gekocht. Man dampft das Lösungsmittel ab, nimmt den Rückstand in Methylenchlorid auf und schüttelt ihn nacheinander mit 100   cms    2-n. Natronlauge und zwei 50 cm3-Portionen Wasser aus. Die   Methylenchioridlösung    wird über Natriumsulfat getrocknet und dann eingedampft. Der Rückstand wird im Hochvakuum destilliert Man erhält das   N - - (o-Methoxyphenoxy) - äthylj - tetrahydrofurfuryl-    amin der Formel
EMI2.1     
 als farblose viskose Flüssigkeit vom   Kp,,,:    1280.

   Das mit Chlorwasserstoff in Essigester hergestellte Hydro  chlorid    schmilzt nach Umkristallisieren aus Essigester bei   102-104 .      

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Aminen der Formel EMI2.2 oder ihrer Salze, worin R einen niederen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI2.3 worin X einen durch die Tetrahydrofurfurylaminogruppe austauschbaren Rest bedeutet, mit Tetrahydrofurfurylamin umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, in der X eine reaktionsfähig veresterte Hydroxylgruppe darstellt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, worin X ein Halogenatom bedeutet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, worin X Chlor bedeutet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Verbindungen der Formel II der Rest R die Me ethylgruppe bedeutet.
    5. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Basen überführt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Basen in ihre Salze überführt.
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