CH406518A - Registriergerät zur graphischen Darstellung und Messung des Atmungsvolumens - Google Patents

Registriergerät zur graphischen Darstellung und Messung des Atmungsvolumens

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CH406518A
CH406518A CH1108462A CH1108462A CH406518A CH 406518 A CH406518 A CH 406518A CH 1108462 A CH1108462 A CH 1108462A CH 1108462 A CH1108462 A CH 1108462A CH 406518 A CH406518 A CH 406518A
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CH
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cylinder
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air
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air cylinder
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CH1108462A
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English (en)
Inventor
Jecminek Jaroslav
Caha Oldrich
Original Assignee
Presna Mechanika Narodny Podni
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/08Measuring devices for evaluating the respiratory organs
    • A61B5/091Measuring volume of inspired or expired gases, e.g. to determine lung capacity
    • A61B5/093Measuring volume of inspired or expired gases, e.g. to determine lung capacity the gases being exhaled into, or inhaled from, an expansible chamber, e.g. bellows or expansible bag
    • A61B5/095Measuring volume of inspired or expired gases, e.g. to determine lung capacity the gases being exhaled into, or inhaled from, an expansible chamber, e.g. bellows or expansible bag within a rigid container, e.g. the boundary being formed by a liquid surface

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Description


  



  Registriergerät zur graphischen Darstellung und Messung des Atmungsvolumens
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Re  gistriergerät    für   jdic    graphische   Darstellung und Mes-    sung des Atmungsvolumens, d. h. der vitalen   Lungen-    kapazität, durch   ! der    Untersuchung auch in der Entwicklung   begriffene und leicht einer rechtzeiligen    Diagnose entgehende Erkrankungen, wie   chronisoher      Luftröhrenkatarrh,    Lungenemphysem, Bronchialasthma, Silikose und andere die mechanische Ventilationsfähigkeit der Lunge beschränkende Krankheiten mit hinreichender Verlässlichkeit festgestellt werden können.

   Dasselbe Gerät dient auch zur glo  balen    Spirographie und zur Diagnostik des basalen Metabolismus bei verschiedenen Erkrankungen des endokrinen Systems,   insbesondere bei Ffunktionsstö-      liungen der Schilddrüse.   



   Bekannt sind derartige von Barness, Krogh, Fleisch und Sarbon gebaute Geräte und ferner der tschechaslowakische Expirator   PREMA. Diese be-       kannten Geräte wenden entweder nur für Messungen    des Metabolismus - als Metabolimeter - oder als   Ausatmungsregistriengeräte oder schliesslich, als    kombinieirte Apparate gebaut.



   Allen diesen bekannten Geräten liegt im wesentlichen dasselbe Prinzip zugrunde, laut welchem in eme Glocke oder in einen Zylinder von be  stimmtem Volumen, welche    sich in ider Regel in einem Wasserverschluss auf- und abwärts bewegen, Sauerstoff eingelassen wind. In den Raum unterhalb der Glocke   miünden    Ein-und   Ausatmungs,-    schläche,   Idie    an den   Mund jdes Patienten    angeschlossen sind (wobei seine Nase abgeschlossen ist).



  Der, Patient atmet Sauerstoff ein und atmet Kohlen  dioxyd    aus,   welches durch ein Gefäss mit Natron-    kalk   hindurchgefiihrt wird.    Der Atzkalk absorbiert das Kohlendioxyd, und der durch die Atmung ver  ursachte Sauerstoffverbrauch    kommt in einem   Herab-    sinken der Glocke zum Ausdruck. Die Glocke ist über eine Rolle mit einem   Schreibstift    verbunden, welcher auf einer Registrierwalze die Atmungsamplituden aufzeichnet, aus denen   sohliesslidh    mit Hilfe von Tabellen der Metabolismus abgeleitet werden kann. Die   Ausatmungsregistriergeräte    beruhen auf demselben Prinzip, doch sind sie mit keinem Natronkalkgefäss versehen, und die Glocke wird nicht mit Sauerstoff gefüllt.

   Nach   tiefsber    Einatmung durch einen mit   einem Mundstück versehenen Schlauch    wird das ganze Volumen der vitalen Lungenkapazität,   d.    h. sämtliche Luft aus der Lunge gewaltsam unter die Glocke ausgeblasen, die Glocke bewegt sich, aufwärts, und ihre Bewegung wind über eine Rolle auf   emen      Schreibstift      übeirführt, der    auf einer anderen Registrierwalze eine Kurve aufzeichnet, aus welcher   wiederum die Diagnose abgelei-    tet werden. kann.



   Alle bisher bekannten Geräte weisen eine Reihe von Nachteilen auf. Sie besitzen zwei Zylinder, d. h.   einen Saiuerstoffzylmder und einen separaten    Re  'gistrieEzylmder.DerSauerstoffzylinderbesteht    ge   wöhnlich aus Metall'und weist daher eine beträcht-    liche Masse auf, weshalb er durch ein Gegenge  wicht    über eine Rolle ausgewuchtet werden muss.   



  Die. grosse Masse verursacht unerwünschte Träg- heitsmomente und verzerrt dadurch die Aufzeich- nung. Die Geräte sind gewöhnlich nur m einem    für Erwachsene bestimmten Bereich gebaut. Die registrierte Ausatmung kann bei Kindern oder Personen mit geringer   Lungenkapazität    nur schwer und mangelhaft ausgewertet werden. Manche Apparate sind übermässig gross, schwer, kompliziert und teuer.



   Die erwähnten Nachteile der bisher bekannten Geräte sollen durch idie   vorliegende Erfindung be-    seitigt werden. Das Wesen des erfindungsgemässen Gerätes beruht darin, dass die drehbaren Luftzylinder, der wassergefüllte ortsfeste Zylinder, der Re gistrierzylinder und die Welle koaxial angeordnet und mittels eines zentralen Lagers an der Grundplatte befestigt sind. Die Luftzylinder können durch Rohre umgeschaltet bzw. verunden werdne, so dass   verschiedene Volumen für Personen    mit   verschie-    den grosser VibaRapazität zur Verfügung stehen.



   Der Luftzylinder und der Registrierzylinder, die miteinander eine einzige Trommel bilden, führen zugleich zwei Bewegungen, nämlich eine Dreh- und eine Translationsbewegung, aus. Der Luft- und Registrierzylinder bestehen vorzugsweise aus   Kunst-    stoffen oder anderen leichten Werkstoffen   (z.    B.



  Silon, Novodur, Polyäthylen und dergleichen). Der Motor   mit dem Üibersetzungsgehäuse    ist zweckmässig in einem Lager auf der Grundplatte drehbar gelagert, und durch Andrücken'der einen oder der anderen von zwei drehbaren   Raibungssoheiben an    einen auf der Welle aufgekeilten Teller wird die   niedrige oder hohe Djoehgeschwindigkeit der    Zylinder geschaltet. Der Registrierstift ist vorteilhaft in einer schwingbaren Hülse auf einem Stab gelagert, wobei die Hülse des Stiftes einen Hebel bildet, dessen längerer Arm durch sein Gewicht den Schreibstift an den Registrierstreifen auf der   Registrierwalze an-    drückt.   In'den Mittelteil des. festen Zylinders kann      ein Gefäss mit Natronkalk eingeschoben weaden.   



   Ein   Ausfühmmgsbeispiel des erssndungsgemässen    Gerätes ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.



   Fig. 1 zeigt das Gerät im Aufriss und
Fig. 2 im Grundriss.



     Das Gerät enthalt eine Grundplatte l,    auf der eine zylindrische Haube 2, beispielsweise mit Schrauben, befestigt ist.   Jh    der Matte der Haube 2 befindet sich in der Platte 1 ein zentrales Lager 3, in welchem ein Teller 4 drehbar gelagert ist. Mit dem inneren gebogenen Rand des Tellers 4 arbeiten zwei Antriebsreibscheiben 5 zusammen, und zwar   wahlweise'die. eine oder die. andere. Diese Scheiben    5 wenden durch einen Motor 6 mittels eines   tuber-       setzungsgetriebes bekannter Ausführung ! angetrieben.   



  Der Motor 6 samt dem   Übersetzungsgehäuse ist    in n einem Lager 7 drehbar gelagert, in welchem er durch einen. Habel gedreht werden kann, wodurch die   eine oder'die    andere   Drehgeschwmdigkeit      ein-    geschaltet wird. Diesen zwei   Drehgeschwiindigkeiten      entsprechen. am Umfang dos Registrierzylinders    20 bzw. auf   idem    Registrierstreifen Umfangsgeschwindig  keiten    von   l    mm/Sek. und   d 50 mm/Sek. Der dreh-    bare Teller ist mittels einer Feder oder mittels eines Stiftes und einer Nut mit einer Welle 8 verbunden,    die entlang ihrer ganizen Länge diese Nut ausweist.   



  In diese Nut greift ein Zapfen des mit dem   zylindri-    schen Mantel 9 bzw. mit dem Luftzylinder 19 fest verbundenen Deckels ein. Der durch zwei   kon-    zentrische. zylindrische Mäntel gebildete Luftzylinder 19 ist in einen   wassengefüllten,    feststehenden Zylinder 10 eingeschoben. Der Luftzylinder 19 sowie auch der   Luftzytinder    18 besteht aus einer ver  hältnismässig    leichten Kunstmasse (z. B.   Novodur,   
Silon, Polyäthylen und dergleichen) und ist in seinem Mittelteil durch Luftschwimmer 11 ausgewuchtet.



  In den mittleren   Te31,    des feststehenden Zylinders 10 ist ein Gefäss 12   mit Natronkalk eingeschoben, in       dessen Raum das Einatmungsrohr mündet. Das Aus-    atmungsrohr 13 mündet unmittelbar in das Natronkalk enthaltende Gefäss 12   und ist jdurch    eine   Giummi-       mansohette abgedichtet. Diese beiden Rohrleitungen    sind ausserhalb des Gerätes mit   Ealtenschläuchen    fortgesetzt, die in ein Zweiwegventil 14 mit einem Mundstück enden. Die beiden Schlauchleitungen sind in einem Halter 15 aufgehängt. An der rechten Seite der Haube   2    ist in einem Lager ein Stab 16    befestigt, der oben eine Hülse für einen Schreib-    ; stift 17 trägt.

   Die Hülse bildet einen Hebel, dessen längerer Arm durch sein Gewicht den Stift 17 gegen einen Registrierzylinder 20 andrückt.



   Das ganze Gerät besitzt daher an einer   gemein-    samen Achse eine Reihe von koaxialen, zylindrischen Mänteln, die mehrere ineinander geschobene Hohl  zylinder bilden. Der Jdsime    Luftzylinder   18,    näher der Welle 8, ist für Kinder und Personen mit geringer   Vitalkapazität    bzw. mit kleinem Atmungsvolumen bestimmt. Der von der Welle 8 weiter entfernte, grosse Luftzylinder 19 ist für Erwachsene    bestimmt. Durch Verbindung der beiden Luftzy-      linder 18 und    19 mit Hilfe von Rohren 21 kann ein Volumen erzielt werden, welches der grössten   Vitalkapazität    entspricht. An der Aussenseite ist dann der Registrierzylinder 20 angeordnet, an den der Registrierstreifen befestigt wird.

   Die beiden Luft   zylinder 18'und 19 sind mit dem Registrierzylinder    20 zu einer Trommel verbunden, die durch die   Schwimmer 11 ausgewuchtet wird.   



   Das beschriebene Gerät ist universal   verwend-    bar und dient zur Bestimmung des basalen Meta  bolismus    sowie des Atmungsvolumens, und zwar sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen.



   Wenn mit Hilfe des Geräts der Metabolismus ermittelt werden soll, wird folgendermassen vorge  gangen : An    den   Registrierzylinder    20 wird der Registrierstreifen befestigt. Der von der Sauerstoffbombe führende Schlauch wird auf die Mündung des Ventils 14 aufgesetzt, und die Trommel wird mit Sauerstoff gefüllt, so dass sie ihre höchste Lage   einnimmt.    Der Patient atmet in das Mundstück, und die Trommel   vollführt nun. eine zweifache    Be  wegung.    Nachdem sie durch das Atmen des Patienten steigt und sinkt, gleitet sie entlang der mit einer Nut   versehenem Welle 8. auf- und abwärts.   



  Gleichzeitig wird sie jedoch durch diese Welle in   veiner    Richtung gedreht, und zwar mit   einer Um-      fangsgeschwindigkeit    von 1 Millimeter pro Sekunde.



  Der Schreibstift 17 liegt auf   idem      Registrierstreifen    der Walze 20 und zeichnet das Spirogramm auf.



   Zur Messung der Atmungsvolumen   wird      folgen-    des Verfahren angewendet : Der   Registrierstreifen    wird auf die Trommel 20 aufgelegt, die sich jetzt in   fluer    gesenkten   Stellung befindet    und mit einer Umfangsgeschwindigkeit von. 50   mm/Sek.    umläuft.



  Der Patient atmet ein und atmet dann fest in das   Mundsbück iaus. Die ganze    Trommel samt dem Registrierstreifen dreht sich und steigt dabei in die Höhe. Der Schreibstift 17 verzeiohnet die Kurve der vitalen Kapazität.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Registriergerät zur graphischen Darstellung und Messung das Atnmngsvolumens, d. h. der vitalen Luagankapazität, und das Sauerstoffverbrauchs bei basalom Metabolismus, dadurch gekennzeichnet, dass drehhane Zylinder zur Aufnahme von Luft vorgesehen sind, die zusammen mit einem stationären Wasserzylinder (10) und einem Registrierzylinder (20) bezüglich der die Luftzylinder (18, 19) trageniden Achse koaxial. angeordnet und mittels eines zentralen Lagers s (3)-, an der Grundplatte (1} befestigt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Registriergerät mach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,dassdieLuftzyänder (18, 19) mittels Verbindungsrohren (21) miteinander verbunden sind.
    2. Registriergerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzylinder (18, 19) mit dem Registrierzylinder (20) zu einer ! durch Schwim- mer (11) ausgewuchteten Trommel verbunden sind.
    3. Registriengerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät mit einem Motor (6) zum Antrieb eines Tellers (4) versehen ist, welch letzterer mit der Welle (8) der Luftzylinder (18, 19) verbunden ist, wobei die Kraft2bertragung durch eine Reibungsübersetzung mittels Raibscheiben (5) erfolgt.
CH1108462A 1962-09-19 1962-09-19 Registriergerät zur graphischen Darstellung und Messung des Atmungsvolumens CH406518A (de)

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