CH407313A - In Giessharz eingebettete Hochspannungswicklung, insbesondere für Transformatoren - Google Patents
In Giessharz eingebettete Hochspannungswicklung, insbesondere für TransformatorenInfo
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Description
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In Giessharz eingebettete Hochspannungswicklung, insbesondere für Transformatoren Die Erfindung betrifft eine in Giessharz eingebettete Hochspannungswicklung, insbesondere für Transformatoren, z. B. Messwandler.
Um eine von Gas- und Feuchtigkeitseinschlüssen freie Giessharzisolation einer solchen Hochspannungswicklung zu erzielen, ist bereits vorgeschlagen worden, die Hochspannungswicklung aus mehreren einander koaxial umgebenden, im Pilgerschritt ohne Isolierzwischenlagen gewickelten und elektrisch in Reihe geschalteten Spulen zusammenzusetzen.
Ein Ausführungsbeispiel einer solchen bekannten Hochspannungswicklung ist in der Fig. 1 dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Hochspannungswicklung aus den vier im Pilgerschritt gewickelten Spulen 1, 2, 3 und 4 zusammengesetzt, die die Form von Hohlzylindern haben; die Spulen 2 bis 4 sind als Kegelstümpfe ausgeführt. Die so zusammengesetzte Hochspannungswicklung ist nach Herstellung der Reihenschaltung in den Giessharzkörper 5 eingebettet, in dessen Schaft 6 die Ausleitungen der Hochspannungswicklung hochgeführt sind.
Unter Pilgerschrittwicklung ist hier eine Wicklungsart zu verstehen, bei der konzentrisch zur Wickelachse auf einem Kegel der Draht Windung an Windung geordnet nach oben und nach Erreichen des äussersten Spulendurchmessers zwecks Wicklung des nächsten Schrittes mit nur wenigen Windungen zum Wickelgrund herabgeführt wird. Bei dieser Wicklungsart können die bei einer Lagenwicklung infolge der relativ hohen Lagenspannungen sonst notwendigen Isolierzwischenlagen erspart werden. Ausserdem entsteht durch das schnelle Herabführen des Drahtes in wenigen Windungen eine für das Giessharz verhältnismässig durchlässige Wicklung.
Vor dem Vergiessen einer derartigen Hochspannungswicklung werden ihre einzelnen Spulen durch Ständer oder Zentriersterne an den Stirnflächen aufgenommen und ausgerichtet sowie die Anschluss- drähte der Spulen zur Erzielung der Reihenschaltung in dementsprechender Weise miteinander verlötet.
Um diese Arbeitsgänge sowie zusätzliche Stütz- bzw. Zentriereinrichtungen zu vermeiden und gleichzeitig die Durchdringbarkeit der Wicklung für das Giessharz zu verbessern, besteht die Hochspannungswicklung gemäss der Erfindung aus einer fortlaufend in Kegellagen-Kreuzwickeltechnik ohne Isolierzwi- schenlagen gewickelten Spule mit zickzackförmigem Querschnitt.
Für die Herstellung einer derartigen Hochspannungswicklung ist damit auch infolge des in einem Zuge ablaufenden Wickelvorganges die Möglichkeit gegeben, diesen Wickelvorgang vollselbsttätig durchzuführen.
Unter einer Kegellagen-Kreuzwicklung ist, wie die Fig. 2 und 3 in verschiedenen Ansichten beispielsweise zeigen, in Abweichung von der bekannten Kreuzwicklung, bei der die Lagen immer zylindrisch angeordnet sind, eine Kreuzwicklung mit kegeligen Lagen zu verstehen. Der Wickelvorgang beginnt an der Stelle A am Umfang des Winkeldornes D, setzt sich nach links oben fort und verläuft zum Winkeldorn D zurück und so weiter, bis der Wickelring R mit dreieckförmigem Querschnitt hergestellt ist. Dann wird an der Fläche des Wickelkegels auf- und absteigend weitergewickelt, wobei nach jeder Windung eine Verschiebung um einen konstanten Winkelbetrag erfolgt.
Es ergeben sich also auf dem Wickelkegel elliptische Drahtwindungen - in den Fig. 2 und 3 ist jede 10. Windung mit den Anfängen Al, Alo, A2o, A 3o gezeigt - deren Mittelpunkte (z. B. Ml, Mlo, M20, Mao) getriebetechnisch um einen konstanten Winkelbetrag (z. B. 99) je Umdrehung verschoben
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sind. Diese elliptischen, sich durch die Verschiebung kreuzenden Windungen (z.
B. W1, Wio, W20, Wso) werden in Richtung der Wickelachse (Vorschub V) fortgeführt, wodurch eine sehr poröse und lockere Wicklung mit kleiner Lagenspannung entsteht. Dass diese Wicklung locker ist, erkennt man daran, dass z. B. eine elliptische Drahtwindung auf dem Wickelkegel der Kegellagen -Kreuzwicklung schon durch ver- hältnismässig geringen Drahtzug zur konzentrischen Windung wird. Es ist also erforderlich, bei der Herstellung einer Kegellagen-Kreuzwicklung mit sehr kleinem Drahtzug zu wickeln.
In der Fig. 4 ist ein Teil einer beispielsweisen Hochspannungswicklung gemäss der Erfindung im Schnitt gezeigt. Der zickzackförmige Querschnitt entspricht dem in der Fig. 1 gezeigten Querschnitt der in Reihe geschalteten Spulen 1 bis 4. An Stelle der verlöteten Anschlussdrähte ist das zügige Weiterwickeln getreten, das durch Wendepunkte ermöglicht ist, die ebenfalls nach dem beschriebenen Wickelschema (Fig. 2 und 3) erzeugt werden.
Der Wickelkegel ist dabei, wie die Fig. 5 zeigt, durch sogenannte Stufenwickeleinschübe E schrittweise verändert, bis wieder der richtige Anstieg in bezug auf die Vorschubrichtung V erreicht ist; dann wird die Kegellagen-Kreuzwicklung in der beschriebenen Form durchgeführt.
Bei der Hochspannungswicklung gemäss der Erfindung handelt es sich um eine solche, die ohne Isolierzwischenlagen gewickelt ist, für Giessharz sehr durchlässig ist, kleine Lagenspannungen aufweist und die Schrumpfspannungen des Giessharzes einwandfrei aufnimmt.
Die sonst zur Herstellung einer aus mehreren Spulen zusammengesetzten Hochspannungswicklung erforderlichen Arbeitsgänge sind vermieden, da die Hochspannungswicklung fortlaufend als eine einzige Spule gewickelt wird; auch die sonst erforderlichen Lötstellen für die Anschlussdrähte werden erspart. Die Hochspannungswicklung kann ohne manuelle Berührung eingeformt und vergossen werden.
Durch mehrfaches Wickeln der Wendepunkte (Fig. 5) und der dazugehörigen Lagen ist es möglich, eine Hochspannungswicklung, z. B. für Messwandler, beliebiger Spannungsreihen zu erzeugen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. In Giessharz eingebettete Hochspannungswicklung, insbesondere für Transformatoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochspannungswicklung aus einer fortlaufend in Kegellagen-Kreuzwickeltechnik ohne Isolierzwischenlagen gewickelten Spule mit zickzackförmigem Querschnitt besteht. II. Verfahren zur Herstellung einer in Giessharz eingebetteten Hochspannungswicklung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendestellen der Wicklung mit zickzackförmigem Querschnitt durch stufenweises übereinanderwickeln von Kegellagen-Kreuzwindungen voller Länge und Stufenwindungseinschüben kleinerer Länge erzeugt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962S0078238 DE1253354B (de) | 1962-02-27 | 1962-02-27 | Verfahren zur Herstellung einer in Giessharz eingebetteten Hochspannungswicklung fuer Transformatoren, Wandler od. dgl. Induktionsgeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH407313A true CH407313A (de) | 1966-02-15 |
Family
ID=7507325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH242663A CH407313A (de) | 1962-02-27 | 1963-02-26 | In Giessharz eingebettete Hochspannungswicklung, insbesondere für Transformatoren |
Country Status (2)
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Family Cites Families (3)
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| DE1155853B (de) * | 1961-02-08 | 1963-10-17 | Siemens Ag | In einen Giessharzkoerper eingebettete Hochspannungswicklung fuer Transformatoren, Wandler od. dgl. |
-
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1963
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1253354B (de) | 1967-11-02 |
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