CH410622A - Kamera mit selbsttätigem Blendenregler - Google Patents
Kamera mit selbsttätigem BlendenreglerInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/081—Analogue circuits
- G03B7/085—Analogue circuits for control of aperture
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Description
Kamera mit selbsttätigem Blendenregler Die Erfindung betrifft eine Kamera mit selbst tätigem Blendenregler, bei welcher sich ein Messglied im Feld eines Kernmagneten entsprechend der Stärke eines von einem lichtempfindlichen Element beein flussten Stroms dreht und dabei zwei miteinander gakuppelte Blendenflügel gegensinnig verschwenkt, wobei der .eine Blendenflügel mit dem Messglied formschlüssig gekuppelt ist.
Es ist bekannt, die Verbindung zwischen ,den Blendenflügeln dadurch herzustellen, dass der eine Blendenflügel einen Führungsschlitz aufweist und der andere Blendenflügel einen in diesen eingreifen den Mitnehmerstift trägt. Dabei ist es erforderlich, bei der Festlegung der Abmessungen für Schlitz und Stift die Toleranzen .so zu wählen, dass in keinem Fall der Stift in dem Führungsschlitz klemmen kann.
Das hat zur Folge, dass beim Zusammentreffen un günstiger Toleranzen das Spiel zwischen Stift und Führungsschlitz so gross ist, dass eine unkontrollier bare Eigenbewegung der beiden Blendenflügel ein tritt, die - besonders bei kleinen Blendenöffnun- gen - zu Fehlbelichtungen führt.
Diese Nachteile werden nach der Erfindung da durch vermieden, dass einer der beiden Blendenflügel einen Stift trägt, der mit einer Steuerkante des ande ren Blendenflügels zusammenarbeitet, und dass an mindestens einem der beiden Blendenflügel ein ferro- magnetisches Plättchen im Bereich des Streufelds des Kernmagneten befestigt ist, das vom Kernmagnet angezogen wird und dem Blendenflügel ein Dreh moment vermittelt, welches den Stift kraftschlüssig a n die Steuerkante anlegt.
Damit wird eine spielfreie Kupplungsverbindung zwischen den beiden Blendenflügeln erreicht, was unkontrollierbare Eigenbewegungen der beiden Blen- denflügel ausschliesst. Das auf diese Weise vermittelte Drehmoment kann sich in manchen Fällen infolge der kraftschlüssi gem Anlage des Stiftes an der Steuerkante auf beide Blendenflügel und über die formschlüssige Kupplung von dem einen Blendenflügel auf das Messglied über tragen, was zu Fehlmessungen führen kann.
Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung ist deshalb zur Kompensation des Einflusses der kraftschlüssigen Anlage des Stiftes an der Steuer kante auf das Messglied an dem mit diesem form schlüssig gekuppelten Blendenflügel ein zweites ferro- magnetisches Plättchen im Bereich des Streufelds des Kernmagneten befestigt, .das vom Kernmagnet angezogen wird und dem Blendenflügel ein Dreh moment vermittelt, das dem über Stift und Steuer kante vermittelten Drehmoment entgegenwirkt.
Durch diese Massnahme wird nicht nur die ;ein seitige Krafteinwirkung auf Idas Messglied aufgeho ben, sondern auch die kraftschlüssige Anlage des Stiftes des einen Blendenflügels an der Steuerkante des anderen verstärkt.
Nach .einer weiteren Ausführungsform der Er findung weist derjenige Blendenflügel, der die Steuer kante für den Stift trägt, eine Anschlagkante auf, ,die zumindest annähernd parallel zu :der Steuerkante verläuft und deren Abstand von dieser grösser ist als der Durchmesser des Stiftes. Dadurch wird vermie den, dass derjenige Blendenflügel, welcher nicht mit dem Messglied gekuppelt ist, bei starken Erschütte rungen -der Kamera eine unbegrenzte Schwenk bewegung ausführen kann, wobei ,das an ihm be festigte ferromagnetische Plättchen aus dem Streufeld des Kernmagneten heraustreten könnte, was die Kamera zeitweise unbrauchbar machen würde.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben. Es zeigen: Fig. 1 eine Kamera von der Seite gesehen, zum Teil im Schnitt, in vereinfachter Darstellung, Fig. 2 die Kamera von vorn gesehen, Fig. 3 .ein Ausführungsbeispiel von Messglied und Blendenflügeln in vergrösserter Darstellung.
In das Gehäuse 1 einer Kamera sind in der übli chen Weise ein Objektiv 2, ein Sucher 3 und eine Photozelle 4 eingebaut. Der von der Photozelle ent sprechend dem ,einfallenden Licht erzeugte Strom wird über zwei Leitungen 5, 6 .einem Messwerk 7 zugeleitet, in dem ein Messglied in Form eines von dem Strom der Photozelle durchflossenen Rähm chens 8 drehbar gelagert ist. Das Rähmchen ist mit einer Scheibe 9 verbunden, welche .einen Stift 10 trägt.
Dieser greift in an sich bekannter Weise in den Schlitz 11 eines Blendenflügels 12 ein, der mit einem Stift 13 drehbar zwischen in dem Gehäuse 1 befestigten Platten 14, 15 gelagert ist. Ein zweiter Blendenflügel 16 ist, mit einem Stift 17 drehbar gelagert, in gleicher Weise wie der andere Flügel zwischen den Platten 14 und 15 aufgenommen.
Der Blendenflügel 12 weist eine Durchbrechung 18 auf, deren eine Seitenkante 19 als Steuerkante für einen Stift 20 ausgebildet ist, der an dem Blendenflügel 16 befestigt ist und die Durchbrechung 18 durchgreift. An dem Blendenflügel 16 ist ein ferromagnetisches Plättchen 21. befestigt, welches vom Kernmagneten 22 des Messwerks 7 angezogen wird.
Dadurch wird der Blendenflügel 16 gegen den Uhrzeigersinn ver- schwenkt, bis der an ihm befestigte Stift 20 an der Steuerkante 19 des Blendenflügels 12 kraftschlüssig anliegt.
An dem Blendenflügel 12 ist ein zweites ferromagnetisches Plättchen 23 befestigt, welches ebenfalls unter dem Einfluss des Kernmagneten 22 eine Schwenkkraft auf den Blendenflügel 12 ausübt, die dem Uhrzeigersinn entgegengesetzt äst. Damit wird die von der Wirkung des Plättchens 21 aus gehende, über Stift 20, Steuerkante 19, :Schlitz 11 und Stift 10 .auf das Messglied übertragene Kraft kompensiert und gleichzeitig die kraftschlüssige An lage der Steuerkante 19 an dem Stift 20 verstärkt.
An ihren unten liegenden Enden isind die Blen- denflügel 12 und 16 verbreitert und haben einander zugekehrte, im wesentlichen etwa keilförmig ver laufende Aussparungen 24, 25. Diese bilden zusam men die Öffnung der Aufnahmeblende und liegen symmetrisch im Strahlengang hinter dem Objektiv 2. Hinter dieser Blende liegt das Filmfenster 28, hinter dem der zu belichtende Film 27 vorbeigeführt wird.
An dem Rähmchen 8 kann in an sich bekannter Weise eine Feder angebracht sein, die bestrebt äst, das Rähmchen ünd,die mit ihm verbundenen Blen- denflügel in, eine Endstellung, beispielsweise nach Fig. 3, zu bringen. Statt durch die Feder kann auch durch eine besondere Ausbildung des Messwerks er reicht werden, dass das Rähmchen bei jeder Stärke des durchfliessenden Stroms eine bestimmte Winkel- lage,einnimmt.
Die Blendenflügel behalten die Stellung, beispiels weise nach Fig. 3, bei, solange der von der Photo- zelle 4 erzeugte Strom unter einem bestimmten Wert bleibt. Fällt mehr Licht ein, so steigt die Stromstärke im Messwerk 7 und das Rähmchen 8 verdreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn. Der Stift 10 nimmt infolge seines Eingriffs in die schlitzförmige Durch brechung 11 den Blendenflügel 12 mit und schwenkt ihn so um den Stift 13, dass seine Aussparung 24 in ,
den Bereich des Aufnahmestrahlengangs tritt und von seiner Seite her das Objektiv mehr und mehr abblendet. Durch die Anlage des Stiftes 20 an der Steuerkante 19 wird auch der Blendenflügel 16 um den Stift 17 geschwenkt, wodurch die Aussparung 25 des Blendenflügels 16 von der anderen Seite her in den Aufnahmestrahlengang tritt ,und zum Ab blenden des Objektivs beiträgt.
Sollte bei starken Erschütterungen der Kamera der Blendenflügel 16 gegen die Anziehungskraft des Kernmagneten 22 eine Schwenkbewegung um den Stift 17 ausführen, so wird diese Schwenkbewegung durch die Anschlagkante 26 begrenzt, an welcher der an dem Blendenflügel 16 befestigte Stift 20 anschlägt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kamera mit selbsttätigem Blendenregler, bei wel cher sich ein Messglied im Feld eines Kernmagneten entsprechend der Stärke eines von einem licht empfindlichen Element beeinflussten Stroms dreht und dabei zwei miteinander gekuppelte Blendenflügel gegensinnig verschwenkt, wobei der eine Blenden flügel mit dem Messglied formschlüssig gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, ,dass einer (16) der beiden Blendenflügel einen Stift (20) trägt, der mit einer Steuerkante (19) des anderen Blendenflügels (12)zusammenarbeitet, und dass an mindestens einem der beiden Blendenflügel ein ferromagnetisches Plätt chen (21) im Bereich des Streufelds -des Kernmagne ten (22) befestigt ist, das vom Kernmagnet angezogen wird und dem Blendenflügel (16) ein Drehmoment vermittelt, welches den Stift (20) kraftschlüssig an die Steuerkante (19) ,anlegt. UNTERANSPRÜCHE 1.Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge, kennzeichnet, dass an dem mit dem Messglied form schlüssig gekuppelten Blendenflügel (12) ein zweites ferromagnetisches Plättchen (23) im Bereich des Streufelds des Kernmagneten (22) befestigt ist, das vom Kernmagnet angezogen wird und dem Blenden flügel (12) ein Drehmoment vermittelt, das dem über Stift (20) und Steuerkante (19) vermittelten Dreh moment entgegenwirkt. 2.Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Blendenflügel (12) eine An schlagkante (26) aufweist, die zumindest annähernd parallel zu der Steuerkante (19) verläuft und deren Abstand von dieser grösser ist als der Durchmesser des Stiftes (20).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB72465A DE1204529B (de) | 1963-06-28 | 1963-06-28 | Kamera mit selbsttaetigem Blendenregler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH410622A true CH410622A (de) | 1966-03-31 |
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ID=6977457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH818664A CH410622A (de) | 1963-06-28 | 1964-06-23 | Kamera mit selbsttätigem Blendenregler |
Country Status (4)
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Family Cites Families (4)
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| FR1245155A (fr) * | 1959-12-24 | 1960-11-04 | Kamera & Kinowerke Dresden Veb | Appareil de prise de vues réflexe à miroir comportant un posemètre |
| US3230856A (en) * | 1960-05-17 | 1966-01-25 | Nippon Kogaku Kk | Mechanism for selectively automatically and manually adjusting exposure apertures inphotographic cameras |
| FR1326942A (fr) * | 1962-06-28 | 1963-05-10 | Bauer Eugen Gmbh | Caméra avec réglage automatique de diaphragme |
-
1963
- 1963-06-28 DE DEB72465A patent/DE1204529B/de active Pending
-
1964
- 1964-06-23 CH CH818664A patent/CH410622A/de unknown
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- 1964-06-26 US US378105A patent/US3279347A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3279347A (en) | 1966-10-18 |
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