CH413333A - Verfahren zum Tränken von Furnier - Google Patents
Verfahren zum Tränken von FurnierInfo
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- CH413333A CH413333A CH1219662A CH1219662A CH413333A CH 413333 A CH413333 A CH 413333A CH 1219662 A CH1219662 A CH 1219662A CH 1219662 A CH1219662 A CH 1219662A CH 413333 A CH413333 A CH 413333A
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- B44C—PRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
- B44C5/00—Processes for producing special ornamental bodies
- B44C5/04—Ornamental plaques, e.g. decorative panels, decorative veneers
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- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27D—WORKING VENEER OR PLYWOOD
- B27D1/00—Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
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Description
Verfahren zum Tränken von Furnier Es ist bekannt, sehr dünngeschältes Furnier, d.h. Furnier in einer Stärke bis zu 0,20 mm, auf Pa pier, Leinen oder eine andere biegsame Unterlage zu kaschieren, um das sehr dünngeschälte Furnier ge gen Platzen und Einreissen, insbesondere längs der Faser, zu schützen. Dieses Material ist bestens ge eignet, ebene, allenfalls auch noch schwach ge krümmte Flächen mit einem Furnierauftrag zu ver sehen.
Will man jedoch das auf Papier oder derglei chen kaschierte Furnier einer stärkeren Verformung unterwerfen, so kann es vorkommen, dass das Fur nier und Papier oder eines der beiden einreissen oder dass sich wellenförmige Stauungen des Papiers bilden, wodurch die Oberfläche des Furniers an Glätte ver liert und unansehnlich wird. Auch wird in diesem Fal le keine gute Haftung des Furniers auf dem zu be klebenden Formkörper erzielt.
Versuche haben nun ergeben, dass ein mit Kunst stoff, zum Beispiel PVC, durchtränktes Furnier; ohne zu platzen oder rissig zu werden, sich leicht verformen und zu Furnieraufträgen verwenden lässt, für die ein auf Papier, Leinen oder dergleichen ka schiertes Furnier weniger geeignet ist.
Es ist zwar schon bekannt, dünngeschältes Fur nier mit Kunststoff zu tränken.
Bei verhältnismässig kleinen Furnierstücken ge schieht dies in der Weise, dass auf das Furnier eine als Kleber dienende Kunststoff-Folie aufgelegt wird, die zwecks guter Haftung des Furniers auf der zu beklebenden Unterlage in einer Pressform unter An wendung von Hitze teilweise oder ganz in das Furnier hineingepresst wird.
Für grössere Furnierstücke kommt jedoch dieses Verfahren nicht in Betracht, da die Pressformen hier für zu kostspielig würden. Zum Tränken langer Furnierbahnen, wie sie beispielsweise in Rollen aufge- wickelt in den Handel kommen, ist dieses Verfahren überhaupt nicht durchführbar.
Das Tränken solch langer Furnierbahnen könnte nun in an sich bekannter Weise dadurch erfolgen, dass man die Furnierbahnen durch ein Kunststoff bad zieht oder mit Kunststoff bespritzt und hinter her trocknet. Jedoch kann bei diesem Tränkungs- verfahren die Oberflächenglätte des Furniers ver lorengehen. Ausserdem gewährleisten diese Verfah ren nicht immer, dass die Furnierbahnen in ihrer ganzen Länge und Breite gleichmässig und völlig von dem Kunststoff durchdrungen werden.
Auch müs sen die so getränkten Furnierbahnen beim Stapeln und Versand, gleichgültig, ob dies in langen Bahnen oder in Rollenform erfolgt, durch Einfügen von Zwi schenlagen schonend behandelt werden, um eine Verletzung der Furnieroberflächen zu verhindern.
Die Erfindung sieht daher, insbesondere zur Schaffung eines gut verformbaren sehr dünngeschäl ten Furniers, ein Kunststoff-Tränkungsverfahren vor, bei dessen Anwendung die Oberflächenglätte des Fur niers erhalten bleibt, eine gleichmässige und völlige Durchdringung des Furniers mit dem Kunststoff er folgt und auch sehr lange Furnierbahnen durchträn'.#:t werden können.
Erfindungsgemäss erfolgt das Tränken des Fur niers in der Weise, dass das Furnier mit einem Kunststoff-Auftrag versehen wird, für den als Träger ein den Kunststoff abweisendes biegsames Material dient, und diese Schichtung unter Druck und Hitze so zusammengepresst wird, dass der Kunststoff das Furnier durchdringt, und hiernach der biegsame Träger des Kunststoffes von dem durchtränkten Fur nier abziehbar ist.
Meist ist es für die Tränkung des Furniers ausreichend, wenn der Kunststoff einseitig auf das Furnier aufgetragen wird. Es lassen sich aber auch Fälle denken, in denen es zweckmässig ist, den Kunststoff beidseitig auf das Furnier aufzutragen.
Als Träger für den Kunststoff-Auftrag kommt vorzugsweise ein Papier zur Anwendung, das auf der den Kunststoff tragenden Seite mit Silicon bestrichen ist.
Nach dem Pressvorgang, der vorzugsweise mit Kalanderwalzen erfolgt, kann das durchtränkte Fur nier mit z.B. Siliconpapier, das als Kunststoffträ ger gedient hat, getrocknet und so, in Bahnen gesta pelt oder in Rollen aufgewickelt, zum Versand ge bracht werden.
Vor Weiterverwendung des durchtränkten Fur niers wird das als Träger für den Kunststoff benutzt Material, sofern der Kunststoff-Auftrag beidseitig er folgt ist, beidseitig wieder entfernt, wenn man das Furnier für Verschweissungen verwenden will, bei de nen das Furnier beidseitig sichtbar als Mittellage dient.
Soll dagegen das erfindungsgemäss behandelte Furnier zu Verkleidungszwecken dienen, so wird man, wenn der Kunststoff-Auftrag einseitig erfolgt ist, von dem Abziehen des als Träger für den Kunststoff benutzten Materials meist Abstand nehmen, bei beid seitigem Kunststoff-Auftrag dagegen sich mit der Ent fernung des Kunststoffträgers auf einer Seite des Fur niers begnügen. Ein erfindungsgemäss behandeltes Furnier lässt sich selbstverständlich auch als Zwi schenlage (Halbfertigfabrikat) für die Herstellung von Kunststoff-Fussböden verwenden.
Anhand der ein Ausführungsbeispiel darstellen den Zeichnung, in der die Dicken der bei der Er findung zur Anwendung kommenden Furnier- und Kunststoffträgerbahnen im Vergleich zu deren Län gen und Breiten in stark vergrössertem Massstab dar gestellt sind, sei die Erfindung näher erläutert.
In Fig. 1 ist mit 1 eine sehr dünngeschälte Fur- nierbahn bezeichnet, auf deren Unterseite beispiels weise eine Papierbahn 2 vorgesehen ist, die auf ih rer mit Silicon bestrichenen Oberseite einen Kunst stoff-Auftrag 3 (Folie oder Kleber) aufweist. Diese Schichtung (1, 2, 3) wird mit Hilfe von Kalander- walzen zusammengepresst, wobei der Kunststoff-Auf- trag 3 die sehr dünngeschälte Furnierbahn 1 durch dringt.
Es entsteht dann das in Fig. 2 dargestellte Material, bestehend aus der mit Kunststoff durch tränkten Furnierbahn 1 und dem von der Furnier bahn abziehbaren Papier 2.
Die Figuren 3 und 4 zeigen den Figuren 1 und 2 entsprechende Darstellungen mit dem Unter schied, dass bei der Darstellung in Fig. 3 im Gegen satz zu der Darstellung in Fig. 1 die Furnierbahn 1 beidseitig mit einem Kunststoff-Auftrag versehen ist, wobei als Träger für den unteren Kunststoff-Auf- trag 3 wiederum, wie in Fig. 1, ein den Kunststoff abweisendes Papier 2 dient, während ein oberes, eben falls mit Silicon oder dergleichen bestrichenes Papier 4 Träger für den Kunststoff-Auftrag 5 ist.
Durch Verpressen der Schichtung gemäss Fig. 3 durchdrin gen die Kunststoff-Aufträge 3 und 5 das Furnier 1, und es entsteht die in Fig. 4 dargestellte Schichtung, bei der dann die mit Kunststoff durchtränkte Fur- nierbahn 1 auf beiden Seiten mit je einer abziehba ren Papierbahn 2 bzw. 4 versehen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zum Tränken von Furnier, dadurch gekennzeichnet, dass das Furnier mit einem Kunst stoff-Auftrag versehen wird, für den als Träger ein den Kunststoff abweisendes biegsames Material dient, und diese Schichtung unter Druck und Hitze so zu sammengepresst wird, dass der Kunststoff das Furnier durchdringt, und hiernach der biegsame Träger des Kunststoffes von dem durchtränkten Furnier ab ziehbar ist. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kunststoff einseitig auf das Furnier aufgetragen wird (Fig. 1 und 2). 2.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kunststoff beidseitig auf das Furnier aufgetragen wird (Fig. 3 und 4).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM50999A DE1179353B (de) | 1961-11-27 | 1961-11-27 | Verfahren zum Traenken von Furnier mit thermoplastischem Kunststoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH413333A true CH413333A (de) | 1966-05-15 |
Family
ID=7306989
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1219662A CH413333A (de) | 1961-11-27 | 1962-10-18 | Verfahren zum Tränken von Furnier |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
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| CH (1) | CH413333A (de) |
| DE (1) | DE1179353B (de) |
| FR (1) | FR1338117A (de) |
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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| DE3601762C1 (de) * | 1986-01-22 | 1987-04-30 | Happich Gmbh Gebr | Sonnenblende fuer Fahrzeuge |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH292492A (de) * | 1951-04-04 | 1953-08-15 | Wettstein Alfred | Verfahren zur Verarbeitung eines Rohfurniers. |
-
1961
- 1961-11-27 DE DEM50999A patent/DE1179353B/de active Pending
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1962
- 1962-08-27 GB GB3281262D patent/GB967138A/en not_active Expired
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- 1962-10-18 CH CH1219662A patent/CH413333A/de unknown
- 1962-11-02 FR FR914236A patent/FR1338117A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT248098B (de) | 1966-07-11 |
| GB967138A (en) | 1964-08-19 |
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