CH413626A - Für Reifen mit oder ohne Schlauch verwendbare zweiteilige Felge - Google Patents

Für Reifen mit oder ohne Schlauch verwendbare zweiteilige Felge

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CH413626A
CH413626A CH1365162A CH1365162A CH413626A CH 413626 A CH413626 A CH 413626A CH 1365162 A CH1365162 A CH 1365162A CH 1365162 A CH1365162 A CH 1365162A CH 413626 A CH413626 A CH 413626A
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CH
Switzerland
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rim
tire
bead
flange
base
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CH1365162A
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English (en)
Inventor
Joseph Robson James
Allan Robertson Thomas
Original Assignee
Firestone Tire & Rubber Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B25/00Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/04Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings
    • B60B25/14Locking means for flange rings or seat rings
    • B60B25/18Arrangement of split rings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60B25/00Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/04Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings
    • B60B25/08Continuous flange rings; Arrangement of recesses enabling the flange rings to be slipped over the rim body

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


  Für     Reifen        mit    oder ohne Schlauch verwendbare zweiteilige Felge    Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine     verbesserte     zweiteilige Folge, insbesondere eine     Universalfelge,     die mit Erfolg entweder für schlauchlose Reifen wie  auch für Reifen mit Schlauch verwendet werden kön  nen.  



  Das bis anhin vorliegende Problem bestand in  der Entwicklung einer     Leichtfelge,    insbesondere für       schlauchlose    Lastwagenreifen, die unter Reifen  wülsten von herkömmlichen Profilen einen     Luftab-          schluss    aufweisen.  



  Eine übliche Reifenfelge benützt einen abnehm  baren     Flanschring    mit einem rechtwinklig abstehen  den, unter den Reifenwulst greifenden Teil, welcher  Ring durch einen Sperring in seiner Lage festgehalten  ist. Zusätzlich zum     Hauptfelgenteil    und den     obge-          nannten    beiden Ringen erfordert diese Konstruktion  bei Verwendung mit schlauchlose Reifen einen aus  Gummioder ähnlichem Material bestehenden O-Ring  zum Abdichten der unter höherem als Luftdruck be  findlichen, vom schlauchlosen Reifen und der Felge  gebildeten Kammer.

   Diese Vielfalt von Teilen erhöht  die     Herstellungs-    und Materialkosten, macht das Mon  tieren und Demontieren zeitraubend, und verlässt sich  zum     Abdichten    auf einen Dichtungsring aus Gummi  oder dergleichen, der mit der Zeit eine bleibende De  formation annehmen und dadurch in seiner Funk  tion fehlen kann.  



  Eine weitere, dreiteilige Felge für übliche Schlauch  reifen verwendet einen axial gespaltenen mit einem       Wulstsitzteil    aus einem Stück bestehenden Sperring  und einen separaten     Felgeflanschring,    und ist z. B.  Gegenstand des     amerik.    Patentes 2.537.624. Geteilte  oder Spreizringe weisen eine verhältnismässig niedri-         ge        Reiffestigkeit    auf, und der Spalt bildet zudem noch  eine weitere :potentielle     Leckstelle,    und ferner haben  die Enden eines geteilten Ringes eine Neigung zum  Wiegen, wodurch das Scheuern verstärkt wird. Eine  solche Felge eignet sich nicht für schlauchlose Reifen.  



  Eine andere, an sich bekannte Felge für     Schlauch-          reifen    verwendet einen     Hauptfelgenteil    in Verbindung  mit einem axial geteilten Ringglied, der einen Sperr  teil, einen Felgenflansch und einen teilweisen Wulst  sitz aufweist.  



  Ferner ist eine zweiteilige     Halb-Tiefbettfelge    be  kannt, bei der ein     Wulstsitzteil    einen radialen Trog  von beträchtlicher     Axialbreite    aufweist, um so eine  Vertiefung zu bilden zum Einsetzen des kontinuierli  chen Seitenringes. Auch dieser Felgentyp weist be  stimmte Nachteile auf: Ein auf der demontierbaren  Reifenseite aufgesetzter und gegen den     Seitenflansch-          ring    anstossender Reifenwulst muss die ziemlich brei  te zum Einsetzen dieses Ringes vorgesehene     Axiallücke     überbrücken.

   Die aus Gummi oder     dgl.    bestehende       Reifenwulstbasis    wird     schliesslich    sich radial nach  innen in diesen freien Raum deformieren und in  dieser neuen, ausgebrauchten Form eine permanente       Anhärtung    erfahren. Reifen werden ab und zu von  ihren Felgen abgenommen, z. B. zur Inspektion oder  zum     Neugummieren,    und dann wieder auf die     Felgen     aufgezogen.

   In diesen     Fällen    verunmöglicht die Ge  genwart dieser deformierten     Reifenwulst-Basisfläche     oft, solche einen Reifen auf dessen     Feilge    wieder  luftdicht abzuschliessen, da es fast unmöglich ist, ein  genaues     Wiedereinpassen    der Deformation in die Ver  tiefung wirklich zu gewährleisten. Die Gegenwart  dieses Troges vermindert gleichzeitig die für die Rei-           fenwulstabstützung    zur Verfügung stehende     Felgen-          wulst-Sitzfläche.     



  Die     Trogbildung    im     Hauptfelgenteil    bedingt auch  in dieser Felgenzone das Vorhandensein einer be  trächtlichen radialen,     einwärtsgerichteten    Deformation  von Felgenmetall. Wo es sich als wünschenswert er  weist, in diesen Zonen Passringe zu befestigen, oder  wo diese Felgen mit speziellen doppelmontierenden  Rädern verwendet werden sollen, erweisen sich die  radial     einwärtsgerichteten    Vorsprünge als entschiede-         ner    Nachteil.  



  Demgemäss ist ein Ziel der vorliegenden Erfin  dung die Schaffung eines neuen Felgentyps, insbeson  dere für Lastwagen, Omnibusse und     Hochleistungs-          fahrzeuge,    der ohne Änderungen oder Zusätze ent  weder für Reifen mit oder ohne Schläuche verwendet  werden kann.  



  Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung  einer zweiteiligen Felge, die leicht und     wirtschaftlich     herzustellen, leicht im Gewicht, einfach in der War  tung, und handlich zum Montieren und Demontieren  von Reifen ist.  



  Diese Ziele werden erreicht mit einer für Reifen  mit oder ohne Schlauch verwendbare zweiteilige Fel  ge, die gekennzeichnet ist durch eine ringförmige Ba  sis, eine     Reifenwulst-Abstützfläche    auf beiden Seiten  der Basis zur Aufnahme der     Axialfläche    eines Rei  fenwulstes, einen ringförmigen, axial nach aussen über  die genannte     Wulstabstützfläche    reichenden Sitz auf  wenigstens einer Seite der Basis, der in einem Wider  lager endet, und einen     wegnehmbaren,    endlosen, auf  dem genannten Sitz angeordneten     Felgenflansch,    der  axial gegen das     Widerlager    anliegt.  



  Bei einer vorteilhaften Ausführungsform dieser  zweiteiligen Folge, bildet der     Hauptbasisteil    einen       Flanschsitz,    der selbst keinen radial abstehenden       Flanschenteil    zur Zusammenarbeit mit der     Radialflä-          che    des Wulstes aufweist und kein Hindernis bietet  für die Reifenwulste bei deren Auf- und Abziehen.

    Gleichzeitig erhebt sich der     Hauptfelgenteil    um we  niges radial nach aussen, um einige Abstützung für die  Ferse des Reifenwulstes zu bilden, und geht dann über  in einen Sitz für einen im Umfangssinn kontinuierli  chen, axial ununterbrochenen, demontierbaren Fel  genflansch von beträchtlicher voller Höhe, der sich  an die ganze radiale     Wulstseite    legt und diese ab  stützt.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der  Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 die Felge im Schnitt,       Fig.    2 den rechten Teil der     Fig.    1 in einem     grösse-          ren    Massstab, mit dem strichpunktiert gezeichneten  Wulst eines aufgezogenen Reifens,       Fig.    3 einen Seitenriss des Felgenflansches in       Fig.    1 und 2,       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der     Fig.    3,  und       Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der     Fig.    3.

    Die Felge nach der     Erfindung    ist allgemein mit  1 bezeichnet und weist eine Basis mit einem halbver-         tieften    Betteil 2 und     Wulststützteile    3, 4 auf. Letztere  weisen unter dem herkömmlichen Winkel von     ca.    5   abfallende     Wulstsitze    auf. Der     Wulstsitz    5 geht über  in einen radial aufstehenden     Felgenflansch    6. Nahe  am axial äussern Teil des     Wulstsitzes    7 steigt dessen  Oberfläche über eine kurze ziemlich steil an in der  Zone, die zum satten Anliegen an die Ferse des Rei  fenwulstes bestimmt ist, wie bei 8 angegeben.  



  Die Beziehungen zwischen dem Reifenwulst, der  strichpunktiert gezeichnet ist, und diesem     Wulstsitz     sind in     Fig.    2 veranschaulicht.  



  Auf der Aussenseite des erhabenen Teiles 8 ist  eine im wesentlichen axiale Fläche 9 vorgesehen, die  einen radialen Sitz für das radial innere Ende 10 des  im Umfangsinn kontinuierlichen, abnehmbaren Fel  genflansch 11 bildet. Letzterer weist zur Hauptsache  einen radialen Teil 12 auf, der in einen nach aussen  gekrümmten Endteil 13 übergeht. Die axial innere  Seite 14 des Flansches 11 ist zur Aufnahme der axia  len Aussenseite     -15-    des Reifenwulstes 30 bestimmt.  Die Innenseite 14 des Felgenflansches 11 reicht un  unterbrochen radial bis zum     Hauptfelgenteil    in der  Nähe der Ferse des Reifenwulstes. Das radial innere  Ende 10 des Felgenflansches ist bei 16 abgesetzt  zwecks     Bildens    einer     radialstehenden    Fläche 17.

   Der  Flansch 11 wird in seiner Stellung axial auf dem       Hauptfelgenteil    verriegelt durch die vom Reifenwulst  30 ausgeübte Pressung gegen eine radial aufsteigende  Fläche 18 an der Leiste 19 am Ende des     Wulsttütz-          teils    4.  



  Am     Absatz    16 ist ein geringer Spielraum zwischen  dem Felgenflansch und der Leiste 19 vorgesehen, um  das Aufsetzen des     Flansches    auf die Felge zu er  leichtern.  



  Durch diese neue Konstruktion von Felgenflansch  und     Flanschsitz    ist unter dem     Wulstsitz-Stützteil    4  eine zylindrische Fläche 20 gebildet. Der Durchmesser  letzterer kann somit gleich dem Durchmesser unter  dem andern     Wulststützteil    3 sein, welcher Umstand  die Verwendung ähnlicher Passtücke auf beiden Sei  ten der Felge ermöglicht.  



  Wie ersichtlich bilden die     Hauptfelgenflächen    7-9  und 18 einen äussern Felgenteil, der die     Wulstferse     und den abnehmbaren Felgenflansch 11 abstützt, ohne  das Auf- und Abziehen der Reifenwülste zu behin  dern. Dadurch ist auch die nach innen gerichtete zy  lindrische Fläche 20 gebildet, die das unbehinderte  Aufbringen der Passstücke für     Doppelreifenanordnun-          gen    ermöglichen.  



  Der Seitenflansch 11 ist durchgehend und, wie aus       Fig.    2 ersichtlich, über den grössten Teil seines Um  fanges von angenähert der gleichen Höhe wie das       Wulstlager.    Der     Flanschinnendurchmesser    ist an zwei  gegenüberliegenden Punkten zu sichelförmigen Zonen  31 reduziert, um das Aufbringen des     Flansches    11  über den Hauptdurchmesser der Leiste 19 am     Haupt-          falgenteil    zu erleichtern. Der Flansch 11 ist     ferner    bei  32 gekerbt zum Einsetzen des für den Beginn des       Abhebens    des Flansches vom     Hauptfelgenteil    erfor  derlichen Werkzeugs.

        Die Felge nach der Erfindung mit     halbvertieftem     Bett ist auf einer Seite am Umfang in nur zwei Teile  geteilt. Die Teillinie liegt in der     Wulstferse    des     Rei-          fens,    so dass der     Hauptfelgenteil    keinen radial auf  stehenden, den Wulst berührenden Teil aufweist, son  dern ein niedriges Profil, über das die Reifenwülste  zum Aufziehen auf die Felge geführt werden. Ferner  ist eine radial abstehende Reifenstütze von angenähert  voller Höhe und durchgehendem Umfang, und in der  Form eines demontierbaren Flansches von voller  Höhe geschaffen.

   Auf diese Weise ist eine Teillinie  zwischen Metallteilen längs der Fläche des Reifen  wulstes vermieden, und dadurch das Problem des       Durchscheuerns    des Wulstes     ausgeschaltet.     



  Die Felge ist zusätzlich unter den     Wulststützteilen     frei von Hindernissen, zwecks     Erzielens    einer     grössern     Auswahl von Rädern und Passringen.  



  Wenn es die Umstände erfordern, kann die Felge  nach der Erfindung einen zentralen Abschnitt und  beidseits demontierbare Flanschen aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Für Reifen mit oder ohne Schlauch verwendbare zweiteilige Felge, gekennzeichnet durch eine ring förmige Basis, eine Reifenwulst-Abstützfläche auf bei den Seiten der Basis zur Aufnahme der Axialfläche eines Reifenwulstes, einen ringförmigen, axial nach aussen über die genannte Wulstabstützfläche reichen den Sitz auf wenigstens einer Seite der Basis, der in einem Widerlager endet, und einen wegnehmbaren, endlosen, auf dem genannten Sitz angeordneten Fel genflansch, der axial gegen das Widerlager anliegt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Reifenfelge nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ringsitz axial nach aussen über die Wulstferse des Reifens hinausreicht. 2. Reifenfelge nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der wegnehmbareFelgenflansch ra dial :auf dem Ringsitz angeordnet ist. 3. Reifenfelge nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die ganze Axialfläche des Reifen wulstes an der Stützfläche zum Anliegen bestimmt ist. 4.
    Reifenfelge nach Patentanspruch, dass am Ende jeder Stützfläche ein Felgenflansch radial von der Basis absteht, und wenigstens einer dieser beiden Flansche von der Basis wegnehmbar ist und eine ra diale Höhe aufweist, die annähernd gleich derjeni gen des andern Flansches ist.
CH1365162A 1961-11-27 1962-11-21 Für Reifen mit oder ohne Schlauch verwendbare zweiteilige Felge CH413626A (de)

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