CH413893A - Hydromechanisches Wechsel- und Wende-Getriebe, besonders in Schienentriebfahrzeugen, z. B. in Mehrzweck-Diesellokomotiven - Google Patents

Hydromechanisches Wechsel- und Wende-Getriebe, besonders in Schienentriebfahrzeugen, z. B. in Mehrzweck-Diesellokomotiven

Info

Publication number
CH413893A
CH413893A CH1036463A CH1036463A CH413893A CH 413893 A CH413893 A CH 413893A CH 1036463 A CH1036463 A CH 1036463A CH 1036463 A CH1036463 A CH 1036463A CH 413893 A CH413893 A CH 413893A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
shaft
gear
clutch
converter
gears
Prior art date
Application number
CH1036463A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dipl Ing Schweizer
Original Assignee
Maybach Motorenbau Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maybach Motorenbau Gmbh filed Critical Maybach Motorenbau Gmbh
Publication of CH413893A publication Critical patent/CH413893A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H47/00Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
    • F16H47/06Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type
    • F16H47/07Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type using two or more power-transmitting fluid circuits 
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C17/00Arrangement or disposition of parts; Details or accessories not otherwise provided for; Use of control gear and control systems
    • B61C17/12Control gear; Arrangements for controlling locomotives from remote points in the train or when operating in multiple units
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/08Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
    • B61C9/10Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines mechanical
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/08Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
    • B61C9/14Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines hydraulic, including combinations with mechanical gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description


  Hydromechanisches Wechsel- und Wende-Getriebe, besonders in  Schienentriebfahrzeugen, z. B. in Mehrzweck-Diesellokomotiven    Die Erfindung bezieht sich auf ein     hydromecha-          nisches    Wechsel- und Wende-Getriebe mit minde  stens vier Gängen, besonders in Schienentriebfahr  zeugen für Langsamfahrt und/oder für Schnellfahrt,  z. B. in Mehrzweck-Diesellokomotiven. Der hydrau  lische Teil dieses Getriebes besteht aus einer Gruppe  einzeln schaltbarer Föttinger-Kreisläufe, umfassend  einen     Wandler    mit hoher     Steigerung    des Moments  und mindestens einen weiteren Föttinger-Kreislauf,  welcher einen Wandler oder eine Kupplung enthält,  die eine gemeinsam angetriebene Pumpenräderwelle  und eine gemeinsame Turbinenräderwelle haben.

   Der  mechanische Teil dieses Getriebes     besteht    aus     einem     Stirnzahnräder-Wendegetriebe mit einer Eingangs  welle im Zuge der konzentrischen Wellen der     Föttin-          ger-Gruppe,    mit einem Paar gleicher, miteinander  kämmender Eingangsräder sowie koaxial dazu mit  einem Paar     gleicher,    nicht     miteinander,    aber mit dem  Wendegetriebe-Ausgangsrad kämmender Wenderäder  und aus einem Stirnzahnräder-Getriebe mit zwei  formschlüssig kuppelbaren Stufen, die eine für den  Langsamfahrt- Bereich, die andere für den Schnell  fahrt-Bereich.  



  In einem bekannten Getriebe dieser Art besteht  die Föttinger-Gruppe aus drei Kreisläufen, zwei  Wandlern und einer den zweiten Wandler über  brückenden Kupplung. Das Stufengetriebe, das zwei  verschieden übersetzte Räderpaare hat, ist in diesem  Getriebe dem     Wendegetriebe    nachgeordnet und kann  nur im     Stillstand    geschaltet werden, und zwar mit  einer Wechselkupplung, die auf der Abtriebswelle  des Gesamtgetriebes angeordnet ist.  



  Demgegenüber besteht die Erfindung in einer  derartigen Auslegung der Getriebeglieder, d. h. der  Föttinger-Kreisläufe und der Zahnräderübersetzun  gen, dass im Kraftübertragungsweg hinter der     Föt-          tinger-Gruppe    nur ein eine Stufe bildendes Räder-    paar     mit    dem einen Rad auf der als Stufengetriebe  welle verlängerten Turbinenräderwelle und mit dem  anderen Rad auf einer zweiten Stufengetriebewelle  im Zuge der zweiten Wendegetriebewelle angeordnet  ist, sowie ferner in der Anordnung je einer an sich  bekannten Abweisklauenkupplung für die beiden  Stufen zwischen dem Stufenräderpaar und den bei  den Eingangsrädern des Wendegetriebes,

   deren  Klauen in einer Umfangsrichtung schräge Stirnflä  chen sowie beidseitig etwa Taxiale     Übertragungsflan-          ken    haben und die mit einer Drehzahlangleichvor  richtung während der Fahrt schaltbar sind. Durch  die Auslegung der     Getriebeglieder    nach der     Erfin-          dung    wird einerseits ein besonderes Räderpaar für  die zweite Stufe gespart. In     Iden        Fällen,    in denen die  Wendegetriebe-Ausgangswelle im Fahrzeug tief ge  nug angeordnet ist, kann auch auf das     weitere    Rad  zum Tieferlegen .des     Abtriebs        verzichtet    werden.

   In  sofern kann man in dem Getriebe gemäss der Er  findung sogar     mit        einem    Rad weniger auskommen.       Als    besonderer     Vorzug    ist jedoch anderseits die freie  Wahl der beiden Fahrbereiche während der Fahrt  ohne Halt anzusehen. Wenn die Föttinger-Gruppe  z. B. aus zwei Wandlern besteht, so können mit die  sen Wandlern über .das     Stufenräderpaar    der eine  Fahrbereich und direkt über die Eingangsräder des  Wendegetriebes der andere Fahrbereich, beide     mit     je zwei Gängen, je nach den     Streckenverhältnissen,     gefahren werden.

   Infolge der Nachordnung des Stu  fengetriebes unmittelbar hinter     ider        Föttänger-Gruppe     haben die     Stufenkupplungen    wegen der dort kleine  ren Drehmomente wesentlich kleinere Abmessungen  als die bekannten auf der     Abtriebswelle    des Ge  samtgetriebes. Zwischen den beiden     Stufen    ist     die     Zugkraft allerdings nach wie vor infolge der form  schlüssigen Kupplungen wie in dem bekannten     Ge-          triebe    unterbrochen, doch macht sich dies bei der      entsprechend höheren Geschwindigkeit und der dazu  gehörigen niedrigen Zugkraft im Betrieb kaum be  merkbar.

   Wesentlich ist, dass die ersten Gänge, im       Bereich    geringer Geschwindigkeit, aber grosser Zug  kraft, ohne Unterbrechung.der Zugkraft fahrbar sind  und dass man, ohne anhalten     zu    müssen, aus dem  Bereich der Langsamfahrt in den Bereich der  Schnellfahrt überwechseln kann.  



  Damit die Dauer der Unterbrechung der Zug  kraft     möglichst    gering wird und ein vollständiger  Eingriff gewährleistet ist, kann der eine Klauenkranz  jeder Abweisklauenkupplung für das Stufengetriebe  an sich bekannte federnde Sperrklauen haben, die  bei ausgerückter Kupplung im Anschluss an die ho  hen Klauenflanken je um etwa eine halbe     Klanen-          teilung    versetzt sind und deren Abweisflächen etwa  in der Verlängerung der Abweisflächen der Kupp  lungsklauen angeordnet sind.

   Beim Kuppeln werden  nach Umkehr der relativen Drehrichtung der Kupp  lungshälften zueinander die     Sperrklauen    aus den  Lücken zurückgedrückt und     ermöglichen    so das völ  lige Eintauchen des Gegenklauenkranzes und damit  das einwandfreie     Greifen    der Kupplung.  



  Besonders bevorzugt wird das Stufenräderpaar  als Übersetzung ins Langsame für Iden     Langsamfahrt-          Bereich    ausgelegt. Im Schnellfahrt-Bereich wird die  Kraft direkt über die     Eingangsräder    des Wende  getriebes übertragen.  



  Vorteilhaft sind nach einer Weiterbildung der  Erfindung das erste Rad des Stufenräderpaares auf  ,der verlängerten Turbinenräderwelle sowie das zweite  Band auf der zweiten Stufengetriebewelle als Fest  räder und je eine Klauenkupplungsmuffe der beiden  Stufenkupplungen axial schiebbar auf diesen Wellen  angeordnet.    In einer     Ausführungsform,    welche     raumsparend     und gut zugänglich ist, sitzt -die Drehzahlangleich  vorrichtung zum Verzögern der einzurückenden Stu  fenkupplungshälfte während der Fahrt, z. B. eine  Bremse oder Föttinger-Kupplung, vor der     Föttinger-          Gruppe    auf deren freier Seite.

   Als     Föttinger-Kupp-          lung    ausgebildet kann eine derartige Vorrichtung  auch als Bremse für das Fahrzeug benutzt werden.  



  In den Getrieben gemäss der Erfindung ist die  an sich bekannte Anordnung     ebenfalls    baulich vor  teilhaft, wenn zwei Wandler spiegelbildlich angeord  net sind und ihre gemeinsame Pumpenräder-Hohl  welle von der Antriebsmaschine, z. B. von einem  Dieselmotor, über ein Zahnräderpaar mit einer     über-          setzung    ins Schnelle (Hochtrieb) zwischen den bei  den Wandlern     angetrieben    wird.  



  Die Zeichnung zeigt als     Ausführungsbeispiel    nach  der Erfindung ein Getriebe mit zwei Wandlern in  vorwiegend schematischer Darstellung:  Fig. 1 a Längsschnitt, abgewickelt nach Linie 1 a  (Fig. 2),  Fig. 1b und 1c Seitenansicht auf je einen Aus  schnitt der Klauenkränze der Stufenkupplungen,  Fig. 2 Räderschema.  



  Ein nicht dargestellter Dieselmotor ist mit einer    Antriebswelle 10 verbunden und treibt diese in  Pfeilrichtung an. Das Drehmoment wird über     ein     ins Schnelle übersetzendes Zahnräderpaar 11/12 auf  die gemeinsame Pumpenräderwelle 13 eines     Wand-          lers    14, mit hoher Steigerung des Moments, mit  Pumpenrad 15 und eines Wandlers 16, mit gutem  Wirkungsgrad auch bei Teillast, mit Pumpenrad 17  zwischen diesen Wandlern übertragen. Die Turbi  nenräder 18 bzw. 19 des     spiegelbildlich    angeordneten       Wandlers    14 bzw. 16 sitzen auf einer gemeinsamen  Turbinenräderwelle 20.

   Die Turbinenräderwelle 20  hat eine Verlängerung 21, auf die ein kleines Zahnrad  22 aufgepresst ist, das mit einem grösseren Zahnrad  23 die Stufe für den Langsamfahrt-Bereich ergibt.  24 ist die Eingangswelle des Wendegetriebes, die  im Zuge der Turbinenräderwelle 20-21 angeordnet  ist; 25 ist eine zweite Stufengetriebewelle im Zuge  einer zweiten Wendegetriebewelle 26.

   Die beiden  Wendegetriebewellen 24 und 26 tragen miteinander  kämmende     Eingangsräder    27 und 28 als Festräder  und die nicht miteinander kämmenden Wenderäder  29 und 30 als Losräder, die in ein Ausgangsrad 31  des Wendegetriebes greifen. 32 ist die Abtriebswelle  des Gesamtgetriebes, die über ein Abtriebsrad 33  von dem Wendegetriebe-Ausgangsrad 31 in der einen  oder anderen Richtung (ausgezogener Pfeil = Vor  wärtsfahrt, gestrichelter Pfeil = Rückwärtsfahrt) an  getrieben wird.  



  In dien Fig. 1b und 1c sind Kränze von Ab  weisklauenkupplungen im Ausschnitt schematisch  dargestellt, deren Klauen in einer Umfangsrichtung  schräge     Stirnflächen        sowie        beidseitig    etwa axiale  Übertragungsflanken haben. 34 ist :eine Klauenkupp  lungsmuffe auf der Stufengetriebewelle 25 zum Kup  peln der Stufe für den Langsamfahrt-Bereich. Der  Gegenklauenkranz 35 ist an dem Eingangsrad 28  des Wendegetriebes angeordnet. Eine Klauenkupp  lungsmuffe 36 für die direkten Gänge sitzt auf der  Verlängerung 21 der Turbinenräderwelle 20 und  kann mit einem Gegenklanenkranz 37 am anderen  Eingangsrad 27 des Wendegetriebes in Eingriff ge  bracht werden. Die Klanenkränze je der :einen Kupp  lungshälfte haben einen Sperrklauenkranz 35' bzw.  37', z.

   B. nach Patent Nr. 287 965, der mit seinen  Klanen von den hohen Übertragungsflanken der       Kupplungsklauen    aus je etwa in die Hälfte der  Klauenlücken hineinragt und dessen Stirnflächen  etwa in der Verlängerung der Abweisflächen der  Kupplungsklauen angeordnet; sind.  



  Klauenkupplungsmuffen 38 bzw. 39 im Wende  getriebe- sind auf Hohlwellen 40 bzw. 41 der Wende  räder 29 bzw. 30 angeordnet. Die Gegenklanen  kränze 42 bzw. 43 sind an den Eingangsrädern 27  bzw. 28 angeordnet. Die Wendegetriebe-Klauen  kupplungen 38-42 und 39-43 können ebenso wie  die Stufengetriebe-Klauenkupplungen 36-37 und  34-35 als Abweisklauenkupplungen ausgebildet sein.  



  Die Drehzahlangleichvorrichtung am freien Ende  der     Föttinger-Gruppe    besteht aus einer füll- und       entleerbaren        Föttinger-Kupplung    44, deren eine      Schaufelung 45 fest mit dem Gehäuse 46 des Ge  triebes verbunden ist. Die andere Schaufelung 47  der Föttinger-Kupplung 44 ist auf einer Verlän  gerung 48 der Turbinenräderwelle 20 befestigt.  



  Das Getriebe schaltet selbsttätig     folgendermassen:     Durch den Motor wird die Antriebswelle 10 an  getrieben, an der über entsprechende Zahnräder  übersetzungen die Antriebe für die     Drucköl-Steuer-          und    -Full-Pumpen angeschlossen sind. Der Übersicht  lichkeit halber sind diese Antriebe weggelassen. So  bald Drucköl vorhanden ist, wird für die     gewünschte     Fahrtrichtung (nach Fig l a: Rückwärts) die Kupp  lung 39-43     angelegt    und rückt ein, falls zufällig  Klaue auf Lücke steht, im anderen Fall beim Be  ginn der Bewegung des Rades 28. Wenn im Lang  samfahrt-Bereich gefahren werden soll, wird die  Kupplung 34-35 angelegt und rückt bei passender  Stellung der Klauen ein.

   Andernfalls wird durch  Füllen des Wandlers 14     dessen    Turbinenrad 18 be  wegt, so dass die Welle 25 über das Rad 23 sich in  Richtung des gestrichelten Pfeiles zu drehen beginnt  und die Kupplung 34-35, wie gezeigt in Fig. 1a,  einrücken kann. Damit wird auch das     Eingangsrad     28 des Wendegetriebes mitgenommen, so (dass     auch     die Kupplung     39-43    geschlossen wird und das  Fahrzeug sich in Bewegung setzt. Ist der erste Gang  mit Wandler 14 und Langsamfahrt-Stufe 2223 bis  zum oberen Umschaltpunkt ausgefahren, wird durch  Füllen des Wandlers 16 und Entleeren des Wandlers  14 auf den zweiten Gang umgeschaltet, und zwar  wie üblich ohne Zugkraftunterbrechung.  



  Der Langsamfahrt-Bereich mit den ersten beiden  Gängen ist mit seiner Endgeschwindigkeit und seiner  kleinen Endzugkraft so ausgelegt, dass die Zugkraft-    Unterbrechung     beim    Umschalten von der Langsam  fahrt-Stufe ,in die Schnellfahrt-Stufe ;sich kaum be  merkbar macht. Hierfür wind .die Klauenkupplungs  muffe 36 an den Klauenkranz 37 am Rad 27 an  gelegt und infolge     ihrer    höheren Drehzahl vom  Kranz 37 zunächst abgewiesen (Fig. 1b). Durch Ent  leeren des Wandlers 14 wird die Klauenkupplung  34-35 entlastet und kann ausrücken. Der Sperr  klauenkranz 35' (Fig. 1e) federt dabei wieder an die  Lücken des Kupplungsklauenkranzes 35 zurück.

    Durch Füllen der Föttinger-Kupplung 44 wird die  Turbinenräderwelle 48-20-21 so weit abgebremst,  dass der Kranz an Muffe 36 langsamer wird als  der     Kranz    37. Nun drückt der Kranz an     Muffe    36  den Sperrklauenkranz 37' federnd zurück, bis die  Flanken fluchten. Hierbei hat der     Kranz    an der  Muffe 36 genügend Zeit, in .den Gegenklauenkranz  37     völlig    einzutauchen; denn die Übertragung des  Drehmoments auf der gesamten Flankenhöhe ist bei  den hohen     Übertragungsleistungen,    besonders für  schwere Diesellokomotiven, eine unerlässliche For  derung.

   Damit ist die     direkte        Stufe    gekuppelt, und die  Kraft wird nunmehr über das Eingangsrad 27 auf das  mit ihm kämmende Rad 28 übertragen. In aderselben  Weise wie im Langsamfahrt-Bereich werden die  Gänge durch Umfüllen der Wandler 14 und 16  gewechselt.  



  Abwärts werden die Stufen in den unteren Um  schaltpunkten geschaltet, d. h. bei V-Werten der       Wandler,    die ohne weiteres in bekannter Weise er  reichbar sind. Entsprechend ist der Schaltverlauf für  die     Vorwärts-Fahrtrichtung.    Die     nachstehende    Ta  belle zeigt die Kraftübertragungswege in den vier  Gängen in beiden     Fahrtrichtungen    über die Räder,       Wandler    und Kupplungen:  
EMI0003.0023     
  
     Getriebe gemäss der Erfindung eignen sich dem  nach wegen ihres geringen Bauaufwandes besonders  für Mehrzweck-Diesellokomotiven, da sie sowohl für  extreme Langsamfahrt, z. B. zum Rangieren, als  auch für Schnellfahrt auf Haupt- und Nebenbahnen  gleichermassen gut verwendbar sind.

   Im     allgemeinen     wird man mit zwei Wandlern sowie mit zwei Stu  fen, d. h. insgesamt mit vier Gängen, auskommen.  Man kann aber auch anstelle des zweiten Wandlers  eine Föttinger-Kupplung anordnen und jeweils den  zweiten und vierten Gang dann mit der Kupplung  fahren, um deren besseren Wirkungsgrad auszunut  zen. Oder die Föttinger-Gruppe kann aus mehr als    zwei Kreisläufen bestehen, so dass sich in     jeder    Stufe  mit den weiteren Kreisläufen, Wandlern oder Kupp  lungen, ;entsprechend weitere Gänge in beiden Fahr  bereichen ergeben.  



  Die Verwendung der     Drehzahlangleichvorrich-          tung    als Fahrzeugbremse ist besonders vorteilhaft  in lang anhaltenden     Gefällen,    wobei beliebig jeder  Gang aus beiden     Fahrbereichen,    je nach Bedarf,  während der Fahrteingeschaltet und gewechselt wer  den kann.  



  Die     Föttinger-Kreisläufe    können auch mit an  deren bekannten Mitteln als durch Füllen und Ent  leeren, wie Ausrücken oder Verstellen der Schaufe-      Jung, oder     durch    Sperrmittel, wie Ringschieber oder  dergleichen, ein- und ausgeschaltet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydromechanisches Wechsel- und Wende-Ge triebe mit mindestens vier Gängen, besonders in Schie nentriebfahrzeugen für Langsamfahrt und/oder für Schnellfahrt, z. B. in Mehrzweck-Diesellokomotiven, dessen hydraulischer Teil besteht aus einer Gruppe einzeln schaltbarer Föttinger-Kreisläufe, umfassend einen Wandler mit hoher Steigerung des Moments und mindestens einen weiteren Föttinger-Kreislauf, wel cher einen Wandler oder eine Kupplung enthält, die eine gemeinsam angetriebene Pumpenräderwelle und eine gemeinsame Turbinenräderwelle haben,
    und dessen mechanischer Teil besteht aus einem Stirn zahnräder-Wendegetriebe mit einer Eingangswelle im Zuge der konzentrischen Wellen der Föttinger- Gruppe, mit einem Paar gleicher, miteinander käm mender Eingangsräder sowie koaxial dazu mit einem Paar gleicher, nicht miteinander, aber mit einem Wendegetriebe-Ausgangsrad kämmender Wende räder, und aus einem Stirnzahnräder-Getriebe mit zwei formschlüssig kuppelbaren Stufen, die eine für den Langsamfahrtbereich, die andere für Iden Schnell fahrt-Bereich, gekennzeichnet durch a) eine derartige Auslegung der Getriebeglieder, d. h.
    der Föttinger-Kreisläufe und der Zahnräder- Übersetzungen, dass im Kraftübertragungsweg hinter der Föttinger-Gruppe (14, 16) nur ein eine Stufe bildendes Räderpaar (22/23) mit dem einen Rad (22) auf der als Stufengetriebewelle (21) verlänger ten Turbinenräderwelle (20) und mit dem anderen Rad (23) auf einer zweiten Stufengetriebewelle (25) im Zuge der zweiten Wendegetriebewelle (26) an geordnet ist, sowie b) die Anordnung je einer Abweisklauenkupp lung (34-35, 36-37) für die beiden Stufen zwischen dem Stufenräderpaar (22/23) und den beiden Ein gangsrädern (27/28) des Wendegetriebes,
    deren Klauen in einer Umfangsrichtung !schräge Stirnflä- chen sowie beidseitig etwa axiale Übertragungsflan ken haben und die mit einer Drehzahlangleichvor richtung (44) während der Fahrt schaltbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der ;eine Klauenkranz (35, 37) jeder Abweisklauenkupplung für das Stufengetriebe federnde Sperrklauen (35', 37') hat, die bei aus gerückter Kupplung im Anschluss an die hohen Klauenflanken je um etwa eine halbe Klauenteilung versetzt sind und deren Abweisflächen etwa in der Verlängerung der Abweisflächen der Kupplungs klauen angeordnet sind. 2. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Stufenräderpaar (22/23) als Übersetzung ins Langsame für den Langsamfahrt- Bereich ausgelegt ist.
    3. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das erste Rad (22) des Stufen räderpaares auf der verlängerten Turbinenräderwelle (21) sowie das zweite Rad (23) auf der zweiten Stufengetriebewelle (25) als Festräder und je eine Klauenkupplungsmuffe (36, 34) der beiden Stufen kupplungen axial schiebbar auf diesen Wellen (21, 25) angeordnet sind. 4. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Drehzahlangleichvorrichtung zum Verzögern der einzurückenden Stufenkupplungs hälfte während der Fahrt, z.
    B. eine Bremse oder eine Föttinger-Kupplung (44), vor der Föttinger- Gruppe (14, 16) auf deren freier Seite sitzt und zur Verwendung als Fahrzeugbremse ausgebildet ist. 5. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei Wandler (14, 16) spiegel bildlich angeordnet sind und ihre gemeinsame Pum- penräder-Hohlwelle (13) von der Antriebsmaschine, z. B. von einem Dieselmotor, über ein Zahnräder paar (11/12) mit einer Übersetzung ins Schnelle zwischen den beiden Wandlern (14, 16) angetrieben wird.
CH1036463A 1962-08-23 1963-08-22 Hydromechanisches Wechsel- und Wende-Getriebe, besonders in Schienentriebfahrzeugen, z. B. in Mehrzweck-Diesellokomotiven CH413893A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM54005A DE1246010B (de) 1962-08-23 1962-08-23 Hydromechanisches Wechsel- und Wendegetriebe in Schienentriebfahrzeugen, z. B. Mehrzweck-Diesellokomotiven

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH413893A true CH413893A (de) 1966-05-31

Family

ID=7307887

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1036463A CH413893A (de) 1962-08-23 1963-08-22 Hydromechanisches Wechsel- und Wende-Getriebe, besonders in Schienentriebfahrzeugen, z. B. in Mehrzweck-Diesellokomotiven

Country Status (5)

Country Link
AT (1) AT240401B (de)
CH (1) CH413893A (de)
DE (1) DE1246010B (de)
DK (1) DK109302C (de)
GB (1) GB1037429A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3415909A1 (de) * 1984-04-28 1985-10-31 J.M. Voith Gmbh, 7920 Heidenheim Lastschaltgetriebe
DE3730340A1 (de) * 1987-09-10 1989-03-23 Voith Gmbh J M Hydrodynamisches wendegetriebe
DE3730339A1 (de) * 1987-09-10 1989-03-30 Voith Gmbh J M Mehrstufiges wechselgetriebe

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB525230A (en) * 1939-02-20 1940-08-23 Francis John Bostock Improvements in or relating to change speed gearing
DE1097465C2 (de) * 1956-07-12 1961-08-03 Voith Gmbh J M Stirnraeder- und Wendegetriebe, insbesondere fuer Antriebe von Fahrzeugen, beispielsweise Schienenfahrzeugen
DE1138415C2 (de) 1957-05-25 1963-05-09 Maybach Motorenbau G M B H Wechsel- und Wendegetriebe, besonders fuer Schienentriebfahrzeuge

Also Published As

Publication number Publication date
GB1037429A (en) 1966-07-27
AT240401B (de) 1965-05-25
DE1246010B (de) 1967-08-03
DK109302C (da) 1968-04-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1625125B1 (de) Leistungsverzweigendes hydrodynamisch-mechanisches Verbundgetriebe
DE2148974A1 (de) Wechselgetriebe
DE2150674C3 (de) Aus Brennkraftmaschine, Zahnräderwechselgetriebe und Verteilergetriebe bestehendes Antriebsaggregat für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Schlepper oder ähnliche Nutzfahrzeuge
DE2643177C3 (de) Zahnräderwechselgetriebe
DE2609282B2 (de) Leistungsverzweigendes hydromechanisches Verbundgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE3415909A1 (de) Lastschaltgetriebe
DE661783C (de) Mehrstufige Antriebsuebertragung fuer Landfahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge
DE102011106443A1 (de) Fahrzeuggetriebe
DE2355171C3 (de) Mehrwandlergetriebe für Fahrzeuge
DE1213881B (de) Viergaengiges, ohne Zugkraftunterbrechung schaltbares, hydromechanisches Verbundgetriebe fuer Landfahrzeuge, besonders Schienentriebfahrzeuge
DE4207093A1 (de) Wechselgetriebe fuer den antrieb eines fahrzeuges
DE1225969B (de) Zahnraederwechselgetriebe in Gruppenbauart fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere fuer landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge
CH413893A (de) Hydromechanisches Wechsel- und Wende-Getriebe, besonders in Schienentriebfahrzeugen, z. B. in Mehrzweck-Diesellokomotiven
EP1297271B1 (de) Hydrodynamisches 2-gang-turbogetriebe
DE613408C (de) Mehrstufiges Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Diesellokomotiven
DE4125988A1 (de) Hydrostisch-leistungsverzweigtes mehrganggetriebe
DE956585C (de) Zweigruppen-Wechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge, besonders Schienentriebwagen
DE2219242C2 (de) Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauweise für straßen und/oder geländegängige Sonderfahrzeuge
DE852251C (de) Turbomechanische Antriebsuebertragung fuer Fahrzeuge, insbesondere Schienentriebwagen
EP0306780B1 (de) Triebwerk für Nutzfahrzeuge
DE2513615C2 (de) Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart, insbesondere für land- und/oder bauwirtschaftlich nutzbare Kraftfahrzeuge
DE3021969C2 (de) Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart für Kraftfahrzeuge
DE3836995C2 (de) Strömungswendegetriebe
AT335854B (de) Kraftubertragungseinrichtung
DE1655663A1 (de) Wechselgetriebe,insbesondere fuer Traktoren