CH414077A - Frischsaftzentrifuge - Google Patents
FrischsaftzentrifugeInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J19/00—Household machines for straining foodstuffs; Household implements for mashing or straining foodstuffs
- A47J19/02—Citrus fruit squeezers; Other fruit juice extracting devices
- A47J19/027—Centrifugal extractors
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- Food Science & Technology (AREA)
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
Frischsaftzentrifuge Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Frischsaftzentrifuge. In der modernen Ernährung spielen Frucht- und Gemüsesäfte eine grosse Rolle.
Der frisch gepresste, naturreine Saft erfreut sich einer ganz besonderen Beliebtheit und wird der Fri sche und der Naturreinheit wegen heute oft im Haus halt mittels Frischsaftzentrifugen genannter Küchen maschinen hergestellt. Eine solche Zentrifuge besitzt ein den mit stehender Welle angeordneten Antriebs motor enthaltendes Gehäuse, und einen auf dem oberen Wellenende sitzenden Korb, dessen Umfangs wand bei den bekannten Ausführungen als Lochsieb ausgebildet ist. Ein Nachteil dieser Ausführungen liegt darin, dass ihre Reinigung, insbesondere des als Sieb ausgebildeten Korbes relativ mühsam und zeit raubend ist, was der grösseren Verbreitung dieses Haushaltgerätes hinderlich war.
Man hat versucht diesen Nachteil dadurch zu mildern, dass man in den Siebkorb einen als Grobfil ter dienenden, gelochten Folienstreifen einsetzte, der sich zu Reinigungszwecken herausnehmen lässt; die Reinigung dieses Streifens ist zwar relativ einfach, verhindert aber ein Verstopfen des Siebkorbes selbst nicht, so dass dessen relativ mühsame Reinigung auch in diesem Fall nicht wegfällt. Die Reinigung, insbesondere des feingelochten Siebkorbes ist des halb mühsam, weil die Sieböffnungen so klein sind, dass die Rückstände mit einem Wasserstrahl nicht einfach fortgeschwemmt werden können.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaf fung einer Frischsaftzentrifuge, deren Reinhaltung gegenüber den bekannten Ausführungen wesentlich erleichtert ist. Zu diesem Zweck ist die Zentrifuge erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass der Korb als Träger für wenigstens eine wegnehmbare, das einzige Siebelement bildende, gelochte Folie aus- gebildet ist und an seinem Umfang mit grossflächigen Durchlasslöchem versehen ist, zwischen welchen die Folie abstützende Stege gebildet sind.
Der nicht mehr als Sieb wirkende, grossgelochte Korb unterliegt offensichtlich keiner Verstopfungsge- fahr und lässt sich in einfachster Weise, z. B. durch Abspülen oder Eintauchen in Wasser reinigen; die wegnehmbare Siebfolie dagegen, lässt sich, sofern es. sich um eine mehrfach brauchbare Dauerfolie z. B. aus Kunststoff handelt, mit Bürste und Wasserstrahl bedeutend leichter reinigen als ein relativ schwer zu gänglicher Siebkorb.
Bei einer besonders vorteilhaf ten Ausführungsform ist die Siebfolie als nur einmal zu gebrauchende Wegwerffolie ausgebildet, so dass das Gerät keine zu reinigenden Siebteile mehr auf weist.
Ein Ausführungsbeispiel des mit Siebfolie verse- henen Korbes einer erfindungsgemässen Frischsaft zentrifuge ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigt: Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch den Korb, und Fig.2 einen Teil des Korbes nach Fig.l in Draufsicht.
In der Zeichnung ist 1 der in nicht gezeichneter Weise auf die Antriebswelle eines Elektromotors der Frischsaftzentrifuge aufsteckbare Korb, der einen leicht eingeschnürten Hals mit nach aussen gebördel- tem Rand besitzt.
Die Umfangswand des Korbes 1 ist mit relativ grossen Langlöchern 2 versehen (rechts in Fig. 1), die einerseits den auszentrifugierten Saft un gehindert durchtreten lassen ohne durch die im Saft noch enthaltenden Feststoffteile verstopft werden zu können und zwischen welchen anderseits Stege gebil det sind, die als Abstützung einer in den Korb einge setzten Siebfolie 3 dienen. Diese als fein gelochter Streifen ausgebildete Siebfolie 3 ist mit sich überlap penden Enden in den Trägerkorb 1 eingelegt.
Das innen liegende Ende der Siebfolie 3 ist mit einem nach oben ragenden Lappen 4 versehen, der zufolge Anliegens am eingeschnürten Hals des Korbes 1 das betrffende Folienende im Abstand von dem gegen die grossgelochte Umfangswand des Korbes 1 anlie genden Folienteil hält (Fig. 2) und dadurch das Her ausnehmen der Folie aus dem Korb erleichtert.
Wie erwähnt, bildet die feingelochte Folie 3 das einzige Siebelement der Zentrifuge; sie lässt sich ohne weiteres so billig herstellen, dass sie als Web werffolie dienen: kann. Das Reinigen des grossgeloch- ten Trägerkorbes 1 erfolgt dabei zweckmässig so, dass das<U>ganz</U>e Gerät in: den Spültrog gesteilt und mit dem Wasserstrahl ausgespült wird; um ein einwand freies Ausspülen des Korbes zu gewährleisten, müs sen seine Umfangslöcher relativ nahe an den Korb boden heranreichen.
Diese Reinigungsart des Korbes bedingt selbstverständlich, dass auch der Unterteil des Gerätes (insbesondere Antriebswelle, Kabelein führung, Schalter etc.) wasserdicht ist.
Die grossflächige Lochung des Trägerkorbes 1 kann jede geeignete Form aufweisen; so können an Stelle der gezeichneten horizontal liegenden Längslö cher 2 auch vertikal nebeneinander liegende Längs löcher vorgesehen sein; auch kreisförmige oder eckige Löcher sind denkbar. Wesentlich ist nur, dass sie den Saftdurchtritt gewährleisten und genügend starke Stege bilden um einerseits dem Korb die notwendige Festigkeit zu geben und anderseits eine einwandfreie Abstützung für die dünne, biegsame Siebfolie zu bil den.
Anstelle eines Folienstreifens 3 könnte auch eine in sich geschlossene Ringfolie vorgesehen sein; ebenso können jedem Gerät Siebfolien verschiedener Lochung zugeordnet sein. Es ist anderseits auch möglich, Siebfolien zu verwenden, die mehrschichtig gegen den Korbumfang anliegen. Zweckmässig be steht die Siebfolie aus Kunststoff.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Frischsaftzentrifuge mit einem den mit stehender Welle angeordneten Antriebsmotor enthaltenden Ge häuse und mit einem auf dem oberen Wellenende sit zenden Korb, dadurch gekennzeichnet, dass der Korb als Träger für wenigstens eine wegnehmbare, das ein zige Siebelement bildende, gelochte Folie ausgebildet ist und an seinem Umfang mit grossflächigen Durch- lasslöchern versehen ist, zwischen welchen die Folie abstützende Stege gebildet sind.UNTERANSPRüCHE 1. Frischsaftzentrifuge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Siebfolie (3) als Weg- werffolie ausgebildet ist. 2. Frischsaftzentrifuge nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebfolie (3) ein mit sich überlappenden Enden in den Korb eingelegter Streifen ist. 3. Frischsaftzentrifuge nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das innen liegende Streifenende einen nach oben ragenden, das Heraus nehmen des Streifens erleichternden Lappen (4) auf weist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1366164A CH414077A (de) | 1964-10-20 | 1964-10-20 | Frischsaftzentrifuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1366164A CH414077A (de) | 1964-10-20 | 1964-10-20 | Frischsaftzentrifuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH414077A true CH414077A (de) | 1966-05-31 |
Family
ID=4394260
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1366164A CH414077A (de) | 1964-10-20 | 1964-10-20 | Frischsaftzentrifuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH414077A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0572983A1 (de) * | 1992-06-05 | 1993-12-08 | Moulinex S.A. | Korb für eine Haushalt-Zentrifuge und Verfahren zum Produzieren eines solchen Korbes |
| AT1008U1 (de) * | 1995-10-31 | 1996-09-25 | Kapsberger Johann | Obstpresse |
| FR2843009A1 (fr) * | 2001-05-15 | 2004-02-06 | Japan Home Supply Kabushiki Ka | Dispositif pour preparer un plat ou une boisson a partir d'ingredients de base |
-
1964
- 1964-10-20 CH CH1366164A patent/CH414077A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2691894A1 (fr) * | 1992-06-05 | 1993-12-10 | Moulinex Sa | Panier de centrifugeuse domestique et procédé de fabrication d'un tel panier. |
| US5466408A (en) * | 1992-06-05 | 1995-11-14 | Moulinex (Societe Anonyme) | Process for the manufacture of a basket for domestic centrifuge |
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