CH416383A - Verfahren zum Aufkleben einer Laufsohle auf Zwickeinschläge bei der Schuhfabrikation, und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Aufkleben einer Laufsohle auf Zwickeinschläge bei der Schuhfabrikation, und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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CH416383A
CH416383A CH554464A CH554464A CH416383A CH 416383 A CH416383 A CH 416383A CH 554464 A CH554464 A CH 554464A CH 554464 A CH554464 A CH 554464A CH 416383 A CH416383 A CH 416383A
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CH
Switzerland
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syringe
adhesive
sand
dependent
container
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CH554464A
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Inventor
Mahlmeister Guenther
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Fretz & Co Ag
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    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
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    • A43D25/18Devices for applying adhesives to shoe parts
    • A43D25/183Devices for applying adhesives to shoe parts by nozzles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D37/00Machines for roughening soles or other shoe parts preparatory to gluing

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren     zum    Aufkleben einer     Laufsohle    auf     Zwickeinschläge    bei der       Schuhfabrikation,     und     Vorrichtung        zur        Durchführung    dieses Verfahrens    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auf  kleben einer Laufsohle auf     Zwickeinschläge    bei der       Schuhfabrikation,    wobei die untere Oberfläche der       Zwickeinschläge        aufgerauht,    und mit Klebstoff ver  sehen wird.

   Bisher werden die     Zwickeinschläge    mit  tels rotierender Bürsten     aufgerauht,    was von geschick  ten Spezialarbeitern ausgeführt werden muss, welche  den in Herstellung begriffenen Schuh mit dem nöti  gen, sanften Druck gegen die Bürsten halten und  dabei     sorgfältig    vermeiden müssen, auch benachbarte  Teile des Oberleders     aufzurauhen.    Hierauf wird Leim  oder dgl. mittels eines Pinsels,     Schwammes    oder dgl.  auf die     aufgerauhten        Zwickeinschläge    aufgebracht.

    Die Erfindung bezweckt, das Aufkleben der Lauf  sohlen auf die     Zwickeinschläge    zu     beschleunigen,     qualitativ zu verbessern, und dabei diese Arbeit un  gelernten Hilfsarbeitern überlassen zu können.  



  Das Verfahren nach der Erfindung zeichnet sich       hierzu    dadurch aus, dass das Aufrauhen der Zwick  einschläge durch Sandstrahlen erfolgt, wobei die den       Zwickeinschlägen    benachbarten Teile des Oberleders  durch eine Maske abgedeckt werden. Vorzugsweise  wird auch der Klebstoff auf die durch das Sand  strahlen     aufgerauhte    Oberfläche der     Zwickeinschläge     unter Verwendung der     gleichen    Maske aufgespritzt.  



  Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur  Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung.  Diese Vorrichtung zeichnet sich aus durch einen     Be.     hälter, der mit einem Deckel versehen ist, welcher  eine     öffnung    aufweist, auf die eine Maske passt,  welche ihrerseits mit einer     öffnung    versehen ist, längs  welcher die Maske eine Auflagefläche für die den       Zwickeinschlägen    benachbarten Teile des Oberleders    aufweist; und durch eine im Behälter angeordnete  Sandspritze, deren     Sandstrahl-Austrittsstutzen    auf der  Innenseite des Randes des Maskenöffnung längs dem  selben bewegbar ist.

   Vorzugsweise ist auch eine Kleb  stoffspritze vorgesehen, deren im Behälter angeordne  te Spritzdüse ebenfalls auf der Innenseite des Randes  der Maskenöffnung längs demselben bewegbar ist.  



  Die Erfindung wird     nachfolgend    anhand der  Zeichnung beispielsweise erläutert. In der Zeichnung  ist:       Fig.    1 ein schematischer     Vertikalschnitt    durch eine  Sandstrahl- und Klebvorrichtung;       Fig.    2 eine Draufsicht auf eine Maske;       Fig.    3 ein Schnitt gemäss Linie     III-III    von     Fig.    2;       Fig.    4 eine Draufsicht auf eine Führungsplatte;  und     Fig.    5 einen schematischen Querschnitt durch  einen Schuh.  



  Um den Zweck der in     Fig.    1 dargestellten Vor       richtung    zu erläutern, sei zunächst anhand von     Fig.    5  daran erinnert, dass bei vielen Schuhen,     namentlich     Damenschuhen, die Laufsohle 1 auf die sog.  Zwick  einschläge  2 geklebt wird, welche den unteren, um  den Rand der Brandsohle 3 umgelegten Randteil des  Oberleders 4 bilden.

   Der Klebstoff soll dabei möglichst  nur auf diese     Zwickeinschläge    aufgebracht werden  und nicht auf die Brandsohle 3 selbst, da eine voll  ständige Flächenverbindung derselben mit der Lauf  sohle 1 eine unangenehm harte, unelastische Ver  bundsohle ergeben würde, ein     absatzseitiger    Teil der  Brandsohle 3 kann gegebenenfalls in bekannter Weise  durch ein vorzugsweise mit einer Metalleinlage     ver-          sehenes    Gelenkstück aus Hartpapier oder dgl. ersetzt  sein, was in der Zeichnung     nicht    dargestellt ist.

        Die Vorrichtung nach     Fig.    1 dient dazu, die untere  Oberfläche der     Zwickeinschläge    2     aufzurauhen    und  mit Klebstoff zu versehen. Hierzu weist diese Vor  richtung einen zylindrischen Behälter 5 auf, der unten  mit einem trichterförmigen Boden 6 und oben mit  einem Deckel 7 versehen ist, der vorzugsweise (auf  nicht dargestellte Weise) abgenommen werden kann.  Im Deckel 7 ist eine rechteckige     Öffnung    8 vorgese  hen, die einen     aufwärts    gerichteten Rand 9 aufweist.  Eine Maske 10 weist einen abwärts gerichteten Rand  11 auf, der in der in     Fig.    1 gezeigten Arbeitslage den  Deckelrand 9 übergreift. Die Maske 10 besteht z. B.

    aus einer Kunststoffplatte, die in erwärmtem Zustand  unter     Bildung    des Randes 11 der Form der unteren  Partie des herzustellenden Schuhes entsprechend     s.@     deformiert worden ist, wie dies aus den     Fig.    2 und 3  hervorgeht. Die Maske 10 bildet eine Auflagefläche  12 für den in Herstellung begriffenen, im     wesentlichen     aus dem Oberleder 4 und der Brandsohle 3 (mit oder       ohne    Gelenkstück) bestehenden Schuh.

   Diese Aufla  gefläche 12 besteht aus einer Randzone 12a, auf wel  che die unmittelbar oberhalb der     Zwickeinschläge    2  befindlichen, in     Fig.    5 mit 4' bezeichneten Teile des  Oberleders 4 zu liegen kommen, und einem     hinteren     Teil 12b, auf den das Absatzende des Schuhes zu lie  gen kommt, auf den später der Absatz z. B. mittels  schrauben zu befestigen ist.  



  Die     Auflagefläche    12 wird innen durch eine läng  liche     Öffnung    13     und    aussen durch einen     Wulst    14       begrenzt.     



  Im Behälter 5 ist eine Sandspritze 15 unterge  bracht, deren Gehäuse 16 mittels eines     T-Stückes    17  mit zwei horizontalen, in Flucht miteinander liegen  den Rohren 18 und 19 verbunden ist, wobei das Inne  re des Gehäuses 17 aber nur mit dem Inneren des  Rohres 18 kommuniziert, während es vom Inneren des  Rohres 19 durch einen     Blindflansch    20 getrennt ist.  Die Rohre 18 und 19 sind durch zwei einander ge  genüberliegende Öffnungen 21 des Behälters 5 hin  durchgeführt, wobei diese Öffnungen sich in horizon  taler Richtung so weit erstrecken, als es für eine  später näher erläuterte Bewegung der Sandspritze 15  nötig     isi.     



  Das Rohr 18 ist an seinem     ausserhalb    des Be  hälters 5 befindlichen Ende über einen Bogen 22 mit  einem     vertikalen    Rohr 23 verbunden, das anderer  seits über einen Bogen an einen pistolenartigen Griff  25 angeschlossen ist.  



  Der Griff 25, der mit einem     Druckluft-Zufüh-          rungsschlauch    26 verbunden ist, enthält ein nicht dar  gestelltes Ventil, das bei Druck auf einen Drücker 27  geöffnet wird, so dass dann die     Druckluft    vom       Schlauch    26 in die Sandspritze 15 gelangen kann.  



  Das Gehäuse 16 weist einen     Sandeintrittsstutzen     23 auf, der durch einen     Schlauch    29 mit einem am  untersten Ende des trichterförmigen Bodens 6 vorge  sehenen     Ansaugenapf    30 in Verbindung steht. Das  untere Ende des Schlauches 29 ist durch einen Halte  31 lose gehalten, so dass es bei Bewegung der Sand  spritze 15 stets in den     Ansaugenapf    30 eintaucht. Das    Gehäuse 16 weist ferner einen Austrittsstutzen 32 für  den Sandstrahl auf.     Im    Gehäuse 16 ist eine nicht dar  gestellte     Luftdurchtrittsdüse    enthalten, in welcher die  Druckenergie der Luft, die z.

   B. 8-10 atü haben kann,  soweit in kinetische Energie umgewandelt wird,     dass     sich im Gehäuse 16 ein Vakuum bildet, das genügt,  um aus dem Napf 30 Sand anzusaugen. Der Sand, der  den im wesentlichen auf Atmosphärendruck befind  lichen Behälter 5 beispielsweise bis zu dem gestrichelt  angedeuteten Niveau 33 füllen kann (die Höhe dieses  Niveaus ist unwesentlich), wird von dem Luftstrahl  mitgerissen und vertikal nach oben aus dem Stutzen  32     'hinausgeblasen.    Die Sandspritze 15 wird dabei auf  später noch näher erläuterte Weise so geführt, dass  der Sandstrahl sukzessive auf alle Teile der über den  Rand der Maskenöffnung 13 vorstehenden Zwick       einschläge    2     trifft,

      wodurch letztere     aufgerauht    wer  den.  



  Die vorliegende Vorrichtung weist auch eine     Kleb-          stoffspritze    34 auf, die zum Aufbringen des Kleb  stoffes, z. B. Leim, auf die     aufgerauhten        Zwickein-          schläge    2 dient. Die     Klebstoffspritze    34 weist ein Ge  häuse 35 auf, das auf dem äusseren Ende des Rohres  19 sitzt und durch einen     Schlauch    36 mit einem Leim  behälter 37 verbunden ist. Das Gehäuse 35 ist ferner  durch einen Schlauch 38 mit einem zweiten pistolen  artigen Griff     25a    verbunden, der in der Zeichnung  hinter dem Griff 25 liegt und mit demselben bzw. mit  dem vertikalen Rohr 23 starr verbunden ist.

   Der Griff  25a gestattet, mittels eines Drückers 27a Druckluft  aus einem Zuführungsrohr 26a in das Gehäuse 35  einzulassen, wo sie in ähnlicher Weise wie im Sand  spritzengehäuse 16 ein Vakuum erzeugt, das den  Leim ansaugt. Das     Luft-Leim-Gemisch    gelangt dann  von dem Gehäuse 35 durch eine Leitung 39, die teil  weise im Rohr 19 verläuft, zu einer Spritzdüse 40, die  sich in der Nähe des     Sandaustrittsstutzens    32 befindet  und am freien Ende eines am Rohr 19 befestigten  Armes 41 angebracht ist.  



  Es wird bemerkt,     dass    es selbstverständlich mög  lich und voraussichtlich sogar zweckmässiger ist,  einen einzigen Griff zu verwenden und denselben mit  zwei Bedienungsorganen (27 u. 27a) zu versehen, um  wahlweise die Sandspritze 15 oder die     Klebstoffspritze     34 mit Druckluft zu beschicken.  



  Zur Führung des Stutzens 32 und der Düse 40  ist unter dem Deckel 7 eine Führungsplatte 42 im  Behälter 5 angeordnet, die in     Fig.    4 schematisch in  Ansicht (nicht massstabsgetreu) dargestellt ist. Die  Platte 42 weist eine     längliche    Öffnung 43 auf, deren  Rand im wesentlichen demjenigen der     Öffnung    13  der Maske 10 entspricht.

   Der Austrittsstutzen 32 für  den Sand und die Spritzdüse 40 für den Leim sind  von einer in     Fig.    1 weggelassenen, gemeinsamen Hülse  44 umschlossen, die mit dem als Führung dienenden  Rand 45 der     Öffnung    42 in Berührung zu halten ist,  während die Hülse 44 im Sinne der Pfeile 46     hin    und  her bewegt wird, so dass sie also einmal an der einen  und einmal an der anderen Hälfte des Randes 45  anliegt. Zum Sandstrahlen hält der Arbeiter den Pi-           stolengriff    25, drückt den Drücker 27 und bewegt  die Hülse 44 längs des Randes 45 hin und her, wäh  rend er zum     Beleimen    entsprechend unter Benützung  des     Griffes    25a verfährt.

   Es ist klar, dass zur Er  möglichung dieser Hin- und     Herbewegung    das Ge  häuse 35 einen genügend grossen Abstand vom     T-          Stück    17 haben, d. h. das Rohr 19 länger sein muss,  als dies in der schematischen     Fig.    1 dargestellt ist.  Selbstverständlich kann auch die ganze Klebstoff  spritze 34 innerhalb des Behälters 5 angeordnet sein.  



  Wie in     Fig.    4 gezeigt, ist die Austrittsöffnung 47  des Stutzens 32 schlitzförmig, wobei ihre Längsrich  tung etwa senkrecht zur Längsrichtung der     Führung,     45 ist, weil sich dadurch ein scharfer Strahl von den       Zwickeinschlägen    entsprechender Breite erzielen lässt.  Für die     Leimspritzdüse    40 hat sich dagegen eine runde       Austrittsöffnung    als zweckmässig erwiesen.  



  Das Oberleder 4 und die Brandsohle 3     (Fig.    5)  sind auf einem Leisten     (Fig.    1) aufgezogen, mit dem  der Arbeiter den in Herstellung begriffenen Schuh  auf die Auflagefläche 12 der Maske 10 setzt und ihn       dort    mit einer Hand hält, während er mit der anderen  Hand zunächst den     Griff    25 und dann den Griff 25a  auf die bereits beschriebene Weise bedient.  Sowohl für das Sandstrahlen als auch für das Auf  spritzen des Leimes sind jeweils nur Bruchteile einer  Minute erforderlich, z. B. 10-l5 sec., so dass die  Schuhe in viel kürzerer Zeit für das Aufsetzen der  Laufsohle auf die mit Klebstoff versehenen Zwick  einschläge bereit sind; letzteres wird in üblicher Weise,  vorzugsweise durch einen anderen Arbeiter, durch  geführt.

   Ausserdem ist die Wirkung des Sandstrahlers  viel gleichmässiger und schonender als diejenige der  bisher verwendeten, rotierenden Bürsten und hat die  Leimschicht eine dem Rand der Maskenöffnung 13  entsprechende, ganz glatte, äussere     Begrenzungslinie,     so .dass irgendwelches Nacharbeiten zum Säubern des  Oberleders 4. entfällt. Besonders wichtig ist es ferner,  dass die beschriebene Arbeit mühelos von     Hilfsar-          beitern    durchgeführt werden kann, während das Auf  rauhen der     Zwickeinschläge    mit den Bürsten erhebli  ches Geschick und Aufmerksamkeit     erfordert,    insbe  sondere um ein Aufrauhen von später sichtbaren Tei  len des Oberleders 4 zu vermeiden.

   Ein weiterer Vor  teil des beschriebenen Verfahrens ist der, dass es  leicht automatisiert werden kann, so dass der Arbei  ter den Schuh nur auf die Maske setzen und ihn von  derselben wieder wegnehmen muss, die Bewegung des  Aggregates 15, 34 und die Zuführung der     Druckluft     zur Sandspritze 15, bzw. zur     Klebstoffspritze    34 nach  Betätigung eines Knopfes, Pedals oder dgl. aber auto  matisch erfolgt.  



  Der im     Behälter    5 enthaltene Sand geht bei der  Arbeit nicht verloren, so dass eine Erneuerung bzw.  Ergänzung desselben erst notwendig wird, wenn  sich zu viele abgeriebene Lederpartikel in ihm an  gehäuft haben. Es ist auch besonders vorteil  haft, wenn die Sandspritze 15, wie beschrieben, mit  Vakuum arbeitet, da so der Sand vom Boden des  Behälters, bzw. dem Napf 30 angesaugt wird.

   Ob-    wohl die Anwendung der dargestellten, sowohl eine       Sandspritze    15 als auch eine     Klebstoffspritze    34 um  fassenden Vorrichtung wesentlich vorteilhafter ist, be  deutet es gegenüber dem bisherigen Arbeitsverfahren  auch noch einen grossen Fortschritt, wenn man nur  das Aufrauhen der     Zwickeinschläge    2 auf die be  schriebene Weise vornimmt, den     Klebstoff    dagegen  auf die bisher übliche Weise mit einem Pinsel oder  dgl. auf die     aufgerauhte    Oberfläche aufträgt. Die be  schriebene Vorrichtung weist ferner gegenüber bisher  üblichen     Sandstrahlvorrichtungen,    die schon etwa in  der Schuhfabrikation verwendet worden sind (z. B.

    zum Aufrauhen des Oberleders zwecks     Neueinfär-          bung    bei Modewechsel, aber nicht zum Aufrauhen der       Zwickeinschläge),    den grossen Vorteil auf, dass der  Arbeiter den Schuh nicht mit handschuhbewehrten  Händen in ein Gehäuse hineinhalten muss, um ihn  dem Sandstrahl auszusetzen, was ebenfalls viel Ge  schick, Aufmerksamkeit und Zeit erfordert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Aufkleben einer Laufsohle auf Zwickeinschläge bei der Schuhfabrikation, wobei die untere Oberfläche der Zwickeinschläge aufgerauht, und mit Klebstoff versehen wird, dadurch gekenn zeichnet, dass das Aufrauhen der Zwickeinschläge (2) durch Sandstrahlen erfolgt, wobei die den Zwickein- schlägen benachbarten Teile des Oberleders (4) durch eine Maske (10) abgedeckt werden. Il.
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen Behälter (5), der mit einem Deckel (7) versehen ist, welcher eine öffnung (8) aufweist, auf die eine Maske (10) passt, welche ihrerseits mit einer öffnung (13) versehen ist, längs welcher die Maske eine Auflage fläche (12) für die den Zwickeinschlägen (2) benach barten Teile des Oberleders (4) aufweist; und durch eine im Behälter (5) angeordnete Sandspritze (15) de ren Sandstrahl-Austrittsstutzen (32) auf der Innen seite des Randes der Maskenöffnung (13) längs dem selben bewegbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man den Klebstoff auf die durch das Sandstrahlen aufgerauhte Oberfläche des Zwick einschläge (2) unter Verwendung der gleichen Maske (10) aufspritzt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (16) der Sand spritze (15) auf einem beweglichen Rohr (18) mon tiert ist, durch das der Sandspritze Druckluft zuführ- bar ist und das zum Behälter (5) hinausgeführt und ausserhalb desselben mit einem Griff (25) versehen ist, mit dem die Sandspritze (15) längs einer Führung (45) bewegt werden kann. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Griff (25) mit einem Bedie- nungsorgan (27) versehen ist, der zum Ein- und Aus schalten der Druckluftspeisung der Sandspritze (15) dient. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sandspritze (15) mit einer in den unteren Teil des Behälter (5) hinabragendei@ Sandsausgleitung (29) versehen ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> gekenn zeichnet durch eine Klebstoffspritze (34), deren im Behälter (5) angeordnete Spritzdüse (40) ebenfalls auf der Innenseite des Randes der Maskenöffnung (13) längs demselben bewegbar ist. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sandstrahl-Austrittsstutzen (32) und die Klebstoffspritzdüse (40) nebeneinander zu gemeinsamer Bewegung montiert sind. 7.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 2, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem genannten Rohr (18) mechanisch verbundenes, aber nicht mit ihm kommunizierendes zweites Rohr (19) zum Be hälter (5) hinaus geführt ist und mittelbar oder un mittelbar zur Zuführung des Klebstoffes zur Kleb stoffspritzdüse (40) dient und dass die Klebstoffspritze (34) ebenfalls mit Druckluft betätigt wird. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Rohr (19) einen Teil einer zur Düse (40) führenden Klebstoffleitung (39) enthält. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Rohre (18, 19) in Flucht miteinander liegen und durch einander gegen überliegende Öffnungen (21) des Behälters (5) hin durch geführt sind, die sich in horizontaler Richtung soweit erstrecken, wie es für die gemeinsame Bewe gung des Sandstrahl-Austrittsstutzens (32) und der Klebstoffspritzdüse (40) erforderlich ist. 10.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass für die Bewegung und Bedienung der Klebstoffspritze (34) ein zweiter mit einem Bedienungsorgan (27a) für die derselben zu zuführende Druckluft versehener Griff (25a) vorge sehen ist, oder dass ein einziger Griff mit zwei Be dienungsorganen für die wahlweise Druckluftzufüh- rung zur Sand- oder zur Klebstoffspritze versehen ist. 11.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung (47) des Sandstrahl-Austrittstutzens (32) schlitzförmig ist, wo bei ihre Längsrichtung senkrecht zur Längsrichtung der Führung (45) ist. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Sandstrahl- Austrittsstutzens und der Klebstoffspritzdüse, sowie die Zuführung von Druckluft zur Sandspritze und zur Klebstoffspritze automatisiert sind.
CH554464A 1964-04-28 1964-04-28 Verfahren zum Aufkleben einer Laufsohle auf Zwickeinschläge bei der Schuhfabrikation, und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens CH416383A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1374709A1 (de) * 2002-06-20 2004-01-02 OFFICINE MECCANICHE MOLINA &amp; BIANCHI S.p.A. Verfahren zum Aufbringen von Klebstoff auf eine Innensohle

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EP1374709A1 (de) * 2002-06-20 2004-01-02 OFFICINE MECCANICHE MOLINA &amp; BIANCHI S.p.A. Verfahren zum Aufbringen von Klebstoff auf eine Innensohle

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