CH417277A - Pneumatische oder hydraulische Spannvorrichtung für Spannzangen, Spreizdorne und Futter, für Drehbänke - Google Patents

Pneumatische oder hydraulische Spannvorrichtung für Spannzangen, Spreizdorne und Futter, für Drehbänke

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CH417277A
CH417277A CH369464A CH369464A CH417277A CH 417277 A CH417277 A CH 417277A CH 369464 A CH369464 A CH 369464A CH 369464 A CH369464 A CH 369464A CH 417277 A CH417277 A CH 417277A
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cylinder
pressure
cylinder liner
clamping
wall
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CH369464A
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Gruenenwald Karl
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Gruenenwald Karl
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Pneumatische    oder,     hydraulische        Spannvorrichtung        für    Spannzangen,       Spreizdorne    und     Futter.,        für    Drehbänke    Es !sind bereits pneumatische und hydraulische  Spannvorrichtungen für Spannzangen, Spreizdorne  und Futter, für Drehbänke bekannt. Diese bekannten  Spannvorrichtungen sind auf der Arbeitsspindel der  Drehbank angeordnet oder mit dieser fest verbun  den und drehen sich mit dieser.

   Dies hat wesentliche  Nachteile, weil die rotierende Masse, (die nicht ge  nau ausgewuchtet werden kann, durch eine solche     mit     der Arbeitsspindel     ;sich    drehende     Spannvorrichtung     wesentlich vergrössert wird.     Der    ruhige Lauf der       Arbeitsspindel    der Drehbank wird dadurch beein  trächtigt. Ausserdem wird durch eine solche rasch  rotierende, ein     verhältnismässig    grosses     Volumen        auf-          weisende    Spannvorrichtung die     Unfallgefahr    erheb  lich erhöht.

   Ferner ist     die    Zu-     rund    Ableitung des  Druckmittels bei solchen rotierenden Spannvorrich  tungen     kompliziert.    Diese     Nachteile        können    durch  die Erfindung behoben werden.  



  Die Erfindung     betrifft    eine     pneumatische    oder  hydraulische     Spannvorrichtung    für Spannzangen,  Spreizdorne und     Futter,    für Drehbänke, mit einem  durch     die    hohle Arbeitsspindel der Drehbank     hin-          durchgeführten,        mit    dieser sich drehenden, aber in  dieser     axial        verschiebbaren,        mit    dem Spannwerk  zeug verbundenen     Spannrohr,    welche dadurch ge  kennzeichnet ist, dass am Spindelstock der Dreh  bank ein Tragring     fest    angeordnet ist,

   auf     welchem     das eine Ende     eines    Zylinders     befestigt    ist, in wel  chem eine     Zylinderbüchse    angeordnet ist, wobei der  ringförmige Raum zwischen     dem    Zylinder und der  Zylinderbüchse auf der einen Seite     (durch    eine in  -den Zylinder eingesetzte, am Tragring anliegende,  feststehende Wand und auf der     anderen        Seite    durch  eine in den     Zylinder    fest     eingesetzte    Wand abge  schlossen     ist,    in welchen Wänden die Zylinderbüchse  axial     verschiebbar,

          aber        nicht    drehbar     abgedichtet       geführt ist, dass auf die Zylinderbüchse ein Kolben  axial nicht     verschiebbar        aufgesetzt        ist,    welcher den       ringförmigen,    durch die- Wände abgeschlossenen  Raum im Zylinder in zwei Druckräume     unterteilt,     welche über einen Mehrweghahn und Druckmittel  leitungen wahlweise einerseits mit einer Druckmittel  pumpe und anderseits mild einem Druckmittelbehälter       verbindbar        sind,

          und    dass die     Zylinderbüchse        mittels     zweier in sie     eingesetzten        Druckwälzlagern    und einem       zwischen.diesen        liegenden,    axial fest auf dem Spann  rohr angeordneten     Ring    drehbar, aber axial nicht  verrückbar mit dem Spannrohr verbunden ist, .das       Ganze    derart,

   dass bei einer unter der Wirkung     (dies     Druckes des     Druckmittels    erfolgenden Verschiebung  des Kolbens und damit der Zylinderbüchse im Zy  linder das sich     mit    (der     Arbeitsspindel        (drehende     Spannrohr zwecks     öffnens    oder Schliessens     des     Spannwerkzeuges mitgenommen     wird.     



  Bei einer solchen pneumatischen oder hydrauli  schen Spannvorrichtung für     Spannwerkzeuge    für  Drehbänke dreht sich     lediglich    das mit dem Spann  werkzeug verbundene,     (durch    die     Arbeitsspindel    (der  Drehbank hindurchgeführte,     mit    der Arbeitsspindel       verrastete    Spannrohr mit der     Arbeitsspindel    der  Drehbank.

   Die rotierende Masse einer :solchen     Spann-          vorrichtung        isst    somit gering und,     der        ruhige    Lauf der       Arbeitsspindel    der Drehbank     wird    nicht     gestört.    Da  diese     Spannvorrichtung    an einem fest am Spindel  stock der Drehbank befestigten Tragring gelagert ist,  werden die Lager der Arbeitsspindel durch die beim  Öffnen und     Schliessen    ödes     Spannwerkzeuges    auftre  tenden axialen Kräfte in keiner Weise belastet.

   Da       diese    Spannvorrichtung nicht rotiert, besteht     auch     keine erhöhte Unfallgefahr.  



  Zweckmässig     wind        die        erfindungsgemässe    Spann  vorrichtung derart ausgebildet, dass der Weg des      Spannrohres zum Öffnen und Schliessen     ödes        Spann-          werkzeuges    verändert und dem jeweils verwendeten       Spannwerkzeug    angepasst werden kann.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  pneumatischen oder hydraulischen Spannvorrichtung  für Spannzangen, Spreizdorne und. Futter, für Dreh  bänke gemäss der Erfindung, zum Teil in axialem       Schnitt,    dargestellt.    Mit 1 ist der Spindelstock .einer nicht weiter dar  gestellten Drehbank und mit 2 deren hohle Arbeits  spindel bezeichnet. Die Lagerung und die Antriebs  organe für die     Arbeitsspindel,    welche für die Erfin  dung nicht von Bedeutung     sind,        sind    nicht     dargestellt.     Die Arbeitsspindel 2 weist vorne die Spindelnase  2a mit     konischer        Öffnung,    und hinten einen Teil  2b kleineren Durchmessers auf.

   Am Gehäuse des  Spindelstockes 1 ist mittels zweier Schrauben 3 ein       Tragring    4     befestigt.    In der unteren Hälfte der Zeich  nung ist der     Schnitt    nicht     senkrecht    gelegt     wie    in  der oberen     Hälfte,    sondern der     besseren    Darstellung  wegen geneigt, so, dass er (durch die eine der     Sehrau=     ben 3 geht.

   An seiner vom Spindelstock 1 abgewen  deten Seite besitzt der Tragring 4 ein Innengewinde,  in welches ein     Gewindering    5     mit        entsprechendem          Aussengewinde    eingeschraubt ist. Am     Gewindering    5  liegt der eine Laufring eines Druckwälzlagers 6 an,  welcher in einen nach     innen        vorspringenden    Wulst  4a des Tragringes 4 eingepasst ist. Der andere Lauf  ring des Druckwälzlagers 6 liegt .am Flansch eines.  Flanschringes 7 an, welcher auf den Teil 2b der  Arbeitsspindel 2 aufgesetzt ist.

   Auf dem Tragring 4  ist das eine Ende     :eines    Zylinders 8 fest aufgesetzt,  in welchem eine Zylinderbüchse 9     liegt.    Der ring  förmige Raum     zwischen        ziem        Zylinder    8 und der  Zylinderbüchse 9 ist gegen den Spindelstock 1 zu  durch eine mit einem äusseren     Dichtungsring        10a     gegen den Zylinder B und einem inneren     Dichtungs-          ring        lob    gegen die     Zylinderbüchse    9 abgedichtete  ringförmige Wand 10 abgeschlossen,

   welche durch  einen Anpass 8a im Zylinder 8 fest am Tragring 4  anliegend gehalten ist und sich     nicht    drehen kann.  Auf der vom Spindelstock 1 .abgewendeten Seite ist  der     ringförmige    Raum zwischen dem Zylinder  &  und  der     Zylinderbüchse    9 durch eine fast in den     Zylinder     8 eingesetzte     ringförmige    Wand 11 abgeschlossen,  welche gegen den     Zylinder    8 durch     einen    Dich  tungsring 11a und gegen die Zylinderbüchse 9 durch  einen     Dichtungsring    11b     abgedichtet    ist.

   Die Zylin  derbüchse 9' ist in der Wand 10 und in der Wand 11  sowie im     Gewindering    5     axial    verschiebbar     geführt.     Der ringförmige Raum zwischen dem     Zylinder    8     und     der Zylinderbüchse 9 und den Wänden 10 und 11  ist durch einen     ringförmigen    Kolben 12 in     zwei:

            Druckräume    13 bzw. 14     -unterteilt.    Dieser     ring-          förmige,    aussen und     innen    durch je     einen   <B>Dich-</B>  tungsring 12a bzw. 12b gegen den Zylinder 8     bzw.     ,die Zylinderbüchse 9 abgedichtete Kolben 12 ist  durch einen in eine Nut in der Zylinderbüchse 9  eingesetzten Spreizring 15 an einem äusseren Anpass         9a    der Zylinderbüchse 9 fest anliegend gehalten,  so dass er sich auf der     Zylinderbüchse    9 nicht ver  schieben kann.

   über einen Mehrweghahn 16, welcher  aussen am Zylinder 8 angeordnet ist und welcher  einerseits an eine in der Zeichnung nicht .dargestellte  Druckmittelpumpe angeschlossen und anderseits mit  einem :ebenfalls nicht dargestellten Druckmittelbehäl  ter verbunden ist, und Druckmittelleitungen 16a bzw.  16b kann wahlweise dem einen Druckraum 13 oder  14 ein Druckmittel, Luft oder Öl, zu- und aus dem  anderen     Druckraum    14 oder 13 abgeleitet werden.  



  In die Bohrung der Arbeitsspindel 2 ist ein  Spannrohr 17 mit durchgehender Bohrung axial ver  schiebbar eingeführt, in idessen gegen die Spindel  nase 2a zu liegendes, mit einem Innengewinde     ver-          sehenes    Ende das     Spannwerkzeug,    im dargestellten  Beispiel eine Spannzange 18,     eingeschraubt    ist, deren  Spannbacken 18a in der     konischen    Öffnung der  Spindelnase 2a., über diese vorstehend, liegen.

   Die       Spannzange    18 ist durch einen Keil 18b gegen Dre  hung in der Arbeitsspindel 2     gesichert.    Der hintere,  grösseren     Durchmesser        aufweisende    Teil 17a des  Spannrohres 17 ist in einem     Wälzlager    19 axial ver  schiebbar in einer Abschlussschraube 20 gelagert,       welche    in ein Innengewinde im hinteren,     d.    h. dem  vom Spindelstock 1 abgewendeten Ende der Zylin  derbüchse 9     eingeschraubt        ist.    An seinem ausserhalb  der Abschlussschraube 20 liegenden Ende besitzt der  Teil 17a des Spannrohres 17 einen     Griff    17b.

       Innen-          seitig    liegt an der Abschlussschraube 20 der in die       Zylinderbüchse    9     eingesetzte    Laufring eines Druck  wälzlagers 21 an, dessen Wälzkörper auf einem     Ring     22 laufen, welcher auf den Teil 17a des     Spannrohres     17 aufgesetzt und an einem Anpass 17c desselben  anliegend gehalten ist. Auf der anderer <  Seite des       Ringes    22 laufen die     Wälzkörper        eines    zweiten  Druckwälzlagers 23, dessen Laufring ebenfalls in die  Zylinderbüchse 9 eingesetzt ist und an einem Anpass  9b derselben anliegt.

   Durch das Druckwälzlager 21,  den Ring 22 und .das     Druckwälzlager    23     sind    die       Zylinderbüchse    9 und     dass    Spannrohr 17 drehbar,  aber in     bezug        aufeinander        axial    nicht     verschiebbar          miteinander    verbunden.

   Zweckmässig .sind     ,die        Druck-          wälzlager    21     und        23',        wie    dargestellt,     Kegelrollen-          drucklager;    sie     können    aber auch     Kugeldrucklager          oder        Rollendrucklager    sein.

   Auf einen an den Teil  17a anschliessenden     Gewindeteil    17d des     Spannroh-          res    17 ist     eine    Büchse 24 aufgeschraubt, welche an  ihrem vom     Teil    17a     abgewendeten    Ende     einen    nach  aussen     abstehenden    Flansch 24a besitzt. Dieser  Flansch 24a der Büchse 24 liegt in     einem        zylindri-          @sehen    Ansatz 25a eines     Ringes.    25 und ist in diesem  ,durch einen     Spreizring   <B>26</B> gehalten.

   In einer radialen       Bohrung    im     Flansch    24a der Büchse 24 ist ein  Raststift 27     verschiebbar,    welcher unter     tder    Wirkung  einer     Druckfeder    28 gegen eine Rastverzahnung 25b  im     zylindrischen    Ansatz 25a des Ringes 25 gedrückt  wird.     Auf    der dem Ansatz 25a gegenüberliegenden  Seite.

       besitzt        der        Ring    25     einen        zylindrischen    Ansatz      25c kleineren Durchmessens, welcher den Teil 2b  der Arbeitsspindel 2     übergreift    und mit     diesem    durch  einen Keil 29 gekuppelt ist, welcher in den Teil  2b der     Arbeitsspindel    2 eingesetzt ist und in eine  gegen den Spindelstock 1 zu offene Keilnut 25d  des Ansatzes 25c eingreift. Die     Keilnut    25d ist gegen  ,das Ende des Ansatzes 25c zu     erweitert,    um das  Zusammenfügender Teile zu erleichtern.  



  Der Weg des Kolbens 12 im Zylinder 8 ist auf  der gegen den Spindelstock 1 zu liegenden Seite  durch einen     Anschlag    10c der     Wand    10     begrenzt.     In     die    Wand 11     sind    zwei einander diametral gegen  überliegende oder drei in gleichen Winkelabständen       voneinander        angeordnete    Büchsen 30     eingesetzt,    wel  che durch einen Dichtungsring 30a in der sie auf  nehmenden     Bohrung,der    Wand 11     abgedichtet    sind:

    Jede Büchse 30 besitzt einen innenseitig an der Wand  11 anliegenden Kopf     30b    und weist eine durchge  hende axiale Bohrung auf, in welcher ein Einstell  stift 31 geführt ist, wobei ein Dichtungsring 31a  einen dichten     Abschluss    zwischen der Büchse 30 und  :dem Einstellstift 31 bewirkt. An seinem inneren     Ende     besitzt der     Einstellstift    31     eine    quer zu ihm gestellte  Anschlagleiste 31b für den Kolben 12. Für diese  Anschlagleiste 31b sind im Kopf 30b der Büchse 30  quer über diesen verlaufende Nuten 30c bzw. 30d  verschiedener Tiefe vorgesehen.

   An Stelle von zwei  solchen Nuten 30c und 30d können auch mehr       solche    Nuten     vorgesehen        sein.    An     seinem    äusseren  Ende besitzt der     Einstellstift    31 einen     ,Kopf    31c,  der eine Einstellpfeilmarke trägt, für welche an der  Aussenseite der Wand 11 Einstellmarken, welche  den Nuten 30c bzw. 30d des Kopfes 30b der     Büchse     30 entsprechen, vorgesehen sind.

   Die     Anschlagleiste     31b begrenzt den Weg, den der Kolben 12 im     Zylin-          der    8     zurücklegen    kann und je nachdem, ob sie in  einer tieferen oder ,einer weniger tiefen Nut<B>30e</B>  oder 30d des Kopfes 30b der Büchse 30 liegt, ist  der mögliche Weg des Kolbens 12 im Zylinder 8  länger oder kürzer. Die     Einstellmarken    an der Au  ssenseite     der    Wand 11 sind mit der     entsprechenden     Weglänge ,des     Kolbens    12     beschriftet.    Durch den  im Druckraum 14 herrschenden Druck wird der  Einstellstift 31 in seiner Bohrung in der Büchse 30  stets nach aussen gedrückt.

   Soll die Weglänge des  Kolbens 12 im Zylinder 8     geändert    werden, so wird  der Einstellstift 31 nach innen gedrückt und     mittels     seines Kopfes 31c in eine solche Stellung gedreht,  dass die     Anschlagleiste    31b am inneren Ende des       Einstellstiftes    31 in die der verlangten Weglänge     des     Kolbens 12 entsprechende Nut 30c oder 30d einra  sten kann.  



  Zu     Beginn        wird        die        Spannzange    18     so    weit in     das          Gewinde    des     Spannrohres    17 eingeschraubt, als es  für     .die    auszuführenden Arbeiten     erwünscht    ist. Wird  die Arbeitsspindel 2 angetrieben, so dreht sich das  Spannrohr 17 mit ihr, weil es durch den     Keil    29, den       Ring    25, die Rastverzahnung 25b,     den        Raststift    27  und die Büchse 24 mit ihr gekuppelt ist.

   Die     Ver-          rastung    25b, 27 hat dabei keine wesentlichen Kräfte    zu übertragen, sondern bezweckt     lediglich,    dass bei  Einsetzen der Drehung der Arbeitsspindel 2 die  Kupplung derselben mit dem Einspannrohr 17 nicht  durch Massenträgheitskräfte gelöst wird.  



  In der Zeichnung     ist    die Spannvorrichtung bei  geöffneter Spannzange 18, 18a gezeichnet.     In        dieser     Stellung liegt der Kolben 12 am Anschlag 10c der  Wand 10 an, und das     Spannrohr    17     befindet    sich in  seiner gegen das einzuspannende Werkstück zu lie  genden     Grenzstellung.    Der Mehrweghahn 16     äst    hier=  bei so eingestellt, dass er den Druckraum 14 mit der  Druckmittelpumpe und den Druckraum 13 mit dem  Druckmittelbehälter verbindet.

   Soll nun ein Werk  stück     eingespannt,    die     Spannzange    18, 18a also  geschlossen werden, so wird der Mehrweghahn 16  umgestellt, so dass .er den     Druckraum    13 mit der  Druckmittelpumpe und den Druckraum 14 mit .dem       Drückmittelbehälter    verbindet.

   Unter der Wirkung  des Druckes des     Druckmittels    im Druckraum 13     wird     der Kolben 12 im Zylinder 8 vom Anschlag 10c  der Wand 10 weggedrückt und nimmt dabei .die sich  nichtdrehende Zylinderbüchse 9 mit, welche     ihrer-          seits    diese     Axialbewegung    über     Idas        Druckwälzlager     23 und den     Ring    22 auf das Spannrohr 17 überträgt.  Die Spannzange 18, 18a wird dabei in     die    Spindel  nase 2a     hineingezogen    und     geschlossen,    wobei das  Werkstück in der Spannzange 18, 18a eingespannt  wird.

   Nach beendeter Bearbeitung des     eingespannten     Werkstückes kann die Spannzange 18, 18a durch  Umstellen des     Mehrweghahns    16 in sinngemäss glei  cher Weise wieder     geöffnet        werden,        das    bearbeitete  Werkstück somit aus dieser gelöst werden.  



  Der Mehrweghahn 16     wird    im allgemeinen von  Hand     betätigt.    Es     kann    aber auch ein     Endanschlag     vorgesehen sein, welcher bei Beendigung eines Bear  beitungsvorganges     in        Funktion    tritt     und    über mecha  nische, elektrische, elektromagnetische oder gegebe  nenfalls     elektronische    Mittel     eine        automatische    Um  stellung des     Mehrweghahns    16     zwecks    Öffnung der  Spannzange 18, 18a     bewirkt.     



  Bei zweckentsprechender     Ausbildung    des Spann  rohres 17 kann die     beschriebene    Spannvorrichtung  auch für die Betätigung von     Spreizdornen,        Futtern,     und dergleichen verwendet werden.    Da .das Spannrohr 17 eine durchgehende Bohrung       aufweist,    welche sich auch durch     seinen    Griff 17b  erstreckt, können auch Bearbeitungen ab Stange aus  geführt wenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pneumatische oder hydraulische Spannvorrich- tung für Spannzangen, Spreizdorne rund Futter, für Drehbänke, mit einem durch die hohle Arbeitsspindel der Drehbank hindurchgeführten, mit dieser sieh drehenden, aber in dieser axial verschiebbaren, seit dem Spannwerkzeug verbundenen Spannrohr, da durch gekennzeichnet, dass am Spindelstock (1) .der Drehbank sein Tragring (4) fest angeordnet ist, auf welchem das eine Ende .eines Zylinders (8) befestigt ist,
    in welchem eine Zylinderbüchse (9) angeordnet ist, wobei der ringförmige Raum zwischen Odem Zylinder (8) und der Zylinderbüchse (9) auf der einen Seite durch eine in.
    den Zylinder (8) eingesetzte, am Tragring (4) anliegende, feststehende Wand (10) und auf der anderen Seite durch eine in den Zylinder (8) fest eingesetzte Wand (11) abgeschlossen ist, in welchen Wänden (10 und 11) die Zylinderbüchse (9) axial verschiebbar, aber nicht ,drehbar abgedichtet geführt ist, dass auf die Zylinderbüchse (9) ein Kol ben (12) axial nicht verschiebbar aufgesetzt ist;
    welcher den ringförmigen, durch die Wände (10 und 11) abgeschlossenen Raum im Zylinder (8) in zwei Druckräume (13 und 14) unterteilt, welche über einen Mehrweghahn (16) und Druckmittelleitun gen (16a bzw.
    16b) wahlweise einerseits mit einer Druckmittelpumpe und anderseits mit einem Druck= mittelbehälter verbindbar sind, und dass die Zylinder büchse (9) mittels zweier in sie eingesetzter Druck- wälzlager (21 und 23) und einem zwischen diesen liegendem, axial fest auf dem Spannrohr (17) ange ordneten Ring (22) drehbar, aber axial nicht verrück bar mit dem Spannrohr verbunden ist, das Ganze derart,
    dass bei einer unter der Wirkung .des Druckes des Druckmittels erfolgenden Verschiebung des Kol bens (12) und damit der Zylinderbüchse (9) im Zylinder (8) das sich mit der Arbeitsspindel (2) drehende Spannrohr (17) zwecks Öffners oder Schie ssens des Spannwerkzeuges mitgenommen wind. UNTERANSPRUCH Spannvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,
    dass in die Iden Druckraum (14) auf der vom Spindelstock (1) abgewendeten Seite abschliessende Wand (11) mindestens zwei Büchsen (30) mit einem innenseitig an der Wand (11) anlie- genden Kopf (30a) eingesetzt sind, in welchen je ein Einstellstift (31) axial verschiebbar geführt ist, welcher an seinem in den Druckraum (14) ragenden Ende eine quer zu ihm gestellte,
    den Weg des Kolbens (12) im Zylinder (8) begrenzende Anschlagleiste (31b) besitzt, für welche im Kopf (30a) der Büchse (30) mindestens zwei quer über ihn verlaufende Nuten (30c, 30d) verschiedener Tiefe vorgesehen sind, und welcher Einstellstift (31) an ,seinem äusseren Ende einen mit einer Einstellpfeilmarke versehenen Kopf (31e) aufweist,
    und dass aussenseitig an der Wand (1.1) den Nuten (30c, 30d) des Kopfes (30a) ,der Büchse (30) entsprechende Einstellmarken an gebracht sind, das Ganze derart, dass durch Ein drücken und Drehen der unter der Wirkung des Druckmittels im Druckraum (14) nach aussen ge- drückten Einstellstifte (31),
    deren AnschlaAisten auf eine gewählte Nut (30c oder 30d) in den Köpfen (31b) der Büchsen (30) ausgerichtet werden können,' so dass diese Anschlagleisten (31b) nach Freigabe der Einstellstifte (31) in die gewählten Nuten (30c oder 30d) einrasten können und dann den Weg ides Kol bens (12) im Zylinder (8) je nach der Tiefe der gewählten Nuten (30c oder 30d) begrenzen.
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EP0037371B1 (de) * 1980-03-28 1983-10-26 Jos. Habegger AG Umlaufende Druck-Hohlspanneinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0037371B1 (de) * 1980-03-28 1983-10-26 Jos. Habegger AG Umlaufende Druck-Hohlspanneinrichtung
US4422654A (en) 1980-03-28 1983-12-27 Jos. Habegger, Ag Hollow rotary clamping apparatus

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