CH418157A - Verfahren zur Verankerung eines Gleitschutzmittels in einem Fahrzeug-Luftreifen - Google Patents

Verfahren zur Verankerung eines Gleitschutzmittels in einem Fahrzeug-Luftreifen

Info

Publication number
CH418157A
CH418157A CH368963A CH368963A CH418157A CH 418157 A CH418157 A CH 418157A CH 368963 A CH368963 A CH 368963A CH 368963 A CH368963 A CH 368963A CH 418157 A CH418157 A CH 418157A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
nail
agent
tire
skid
slip agent
Prior art date
Application number
CH368963A
Other languages
English (en)
Inventor
Hakka Lennart
Original Assignee
Kovametalli Ab Oy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kovametalli Ab Oy filed Critical Kovametalli Ab Oy
Priority to CH368963A priority Critical patent/CH418157A/de
Publication of CH418157A publication Critical patent/CH418157A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/52Unvulcanised treads, e.g. on used tyres; Retreading
    • B29D30/66Moulding treads on to tyre casings, e.g. non-skid treads with spikes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/52Unvulcanised treads, e.g. on used tyres; Retreading
    • B29D30/66Moulding treads on to tyre casings, e.g. non-skid treads with spikes
    • B29D2030/662Treads with antiskid properties, i.e. with spikes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/52Unvulcanised treads, e.g. on used tyres; Retreading
    • B29D30/66Moulding treads on to tyre casings, e.g. non-skid treads with spikes
    • B29D2030/665Treads containing inserts other than spikes, e.g. fibers or hard granules, providing antiskid properties

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Verankerung eines Gleitschutzmittels in einem Fahrzeug-Luftreifen
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Verankerung eines nagel artigen   Gleitschutzmittels    in einem Fahrzeug-Luftreifen. Anfänglich wurden derartige   Gleihuschutzmittel      am    Reifen in Verbindung mit der Herstellung der Reifenkarkasse verankert, wobei sich das Gleitschutzmittel in seiner Lage von selbst durch die Vulkanisierung fixierte.



  Dieses Verfahren wies insofern Mängel auf, als es unmöglich war, nagelartige Gleitschutzmittel an einem fertig erstellten Reifen zu verankern, wenn der Reifen nicht mit einer neuen Lauffläche (Profil) versehen wurde. Später wurde es allgemein üblich, nagelartige Gleitschutzmittel im Reifen derart zu verankern, dass man die Lauffläche im voraus mit engen Löchern versah,   se    dass wenn die nagelartigen Gleitschutzmittel Kopf voran in die Löcher getrieben wurden, die auf dasselbe wirkenden Spannungen es an Ort und Stelle   festhieken.   



   Auch dieses Verfahren hatte seine Nachteile. Die Notwendigkeit, den Reifen mit Löchern zu versehen, erwies sich als eine umständliche und schwierige Arbeit. Aus diesem Grunde begann man bald, das nagelartige Mittel in den Reifen einzuschlagen, ohne vorher die Lauffläche mit den zugehörigen Löchern zu versehen. Doch weist auch dieses. Verfahren Mängel auf. Wenn nämlich das nagelartige Mittel in das Reifenprofil   geingeschlagen    wird, führt dies zu einer Verringerung der Profilhöhe, weil das Profil unter dem Einfluss der Schläge zusammengepresst wird. Wird ein nagelartiges Mittel in das Reifenprofil in diesem zusammengepressten Zustand eingetrieben, verbleibt ein Loch im Sinne einer Verlängerung seines Endes in bezug auf das im Profil eingebettete nagelartige Mittel, wenn das Profil mit dem darin eingebetteten Mittel in die ursprüngliche Lage zurückkehrt.

   Daraus folgt,   Idass,    wenn der Reifen selbst während ganz kurzer Zeit in Gebrauch war, das nagelartige Mittel zu tief in den Reifen gepresst wurde. Zudem kann ein Loch durch die Abgabe eines   Schlages    leicht so tief werden, dass die Leinwand beschädigt wird.



  Manchmal ist   ies    überhaupt nicht möglich, das nagelartige Mittel durch einen Schlag (oder Schläge) in das Reifenprofil zu treiben, was ebenfalls ein Nachteil ist.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es nun, die erwähnten Nachteile zu vermeiden; das Verfahren zur Verankerung eines nagel artigen Gleitschutzmittels in einem   Fahrzeug-Luftreifen    kenn   zeichnet ! sich dadurch, dass das nagelartige Gleitschutz-    mittel mit rasch aufeinanderfolgenden, kurzen Schlägen in die Lauffläche eingetrieben wird, damit durch die Schläge keine nennenswerten Veränderungen in der Höhe des Reifenprofils verursacht werden.



   Schlaghöhe und   Frequenz    sind von der Qualität des Reifens abhängig. Im allgemeinen kann die Schlaghöhe unter 2 mm liegen und die Frequenz mindestens 1000 Schläge pro Minute betragen.



   Als Beispiel kann hier angeführt werden, dass, wenn ein  Hakkapeliitta  Reifen (Finnische Marke) mit einem nagel artigen Gleitschutzmittel zu versehen ist, es sehr leicht ist, das Mittel in einen solchen Reifen einzutreiben, wenn die Schlaghöhe etwa 2 mm und die Frequenz etwa 5000 Schläge pro Minute beträgt.



   Versuche ergaben, dass ein nagelartiges Gleitschutzmittel am vorteilhaftesten in den Reifen eingeschlagen werden kann, wenn   Schlaghöhe    und   Frb    quenz in bezug auf ihre Grössenordnung entsprechend der Qualität des Reifens und der Beschaffenheit des Profils festgelegt werden. Wenn man durch Versuche festgestellt hat, dass ein solcher Schlag sich in bezug auf Höhe und Frequenz für einen bestimmten Reifen eignet, kann man solche Schläge der Praxis gut anpassen, wobei deren Schlagfrequenz  ein Mehrfaches der als zweckmässig befundenen betragen kann. Dies weist darauf hin, dass die   Schlag-    frequenz eine Funktion der spezifischen Eigenschwingung des   Gummis    sein muss.



   Bei dem erfindungsgemässen Verfahren kann ein Presslufthammer (oder eine Pressluftpistole) Verwendung finden, mit welchem   das'      nagelazitnge    Gleitschutzmittel der erforderlichen Anzahl kurzer Schläge pro Minute ausgesetzt wird. Auch kann ein Hoch  frequenzhammer    in Frage   kommen.    Es versteht sich, dass ausser den erwähnten auch andere Werkzeuge zur Durchführung des Verfahrens verwendet werden können.



   Wenn nach dem Verfahren das nagelartige Mittel kurzen Schlägen ausgesetzt wird, werden die Stösse keine merklichen Veränderungen in der Höhe des Reifenprofils verursachen. Daraus ergibt sich, dass das nagelartige Mittel im Reifen verankert werden kann, derart, dass kein nennenswertes Loch im Sinne einer Verlängerung des im   Reifenprofil    eingebetteten nagel artigen IMittels verbleibt. Aus der richtigen Grö  ssenordnung    der Schlagstärke   und -frequenz,    welcher das nagelartige Mittel ausgesetzt wird, folgt, dass das   Mittel'leicht    in den Reifen eindringt. Daher ermöglicht die   Erfindung    das Verankern durch Schläge eines   nagelartigen    Mittels am Reifenprofil, frei von nennenswerten Nachteilen.

   Um das nagelartige Mitte in den Reifen einzuführen, kann zur Aufnahme desselben im voraus ein Loch in den Reifen gemacht werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Verankerung eines nagelartigen Gleitschutzmittels in einem Fahrzeug Luftreifen, dadurch gekennzeichnet, dass das nagelartige Gleit schutzmittel mit rasch aufeinanderfolgenden, kurzen Schlägen in die Lauffläche eingetrieben wird, damit durch die Schläge keine nennenswerten Veränderungen in der Höhe des Reifenprofils verursacht werden.
    UNI 13RANSPRtJCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, Idass das nagelartige Gleitschutzmittel Schlaghüben von weniger als 5 mm Höhe unterworfen wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das nagelartige Gleitschutzmittel einer Frequenz von mehr als 1000 Schlägen pro Minute ausgesetzt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das nagelartige Gleitschutzmittel einer Schlagfrequenz ausgesetzt wird, die gleich oder ein Mehrfaches der spezifischen Eigenschwingung des Gummis ist.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kenneichnet, dass das nagelartige GleUschutzmittel mittels eines Pressluftbammers verankert wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dasl nagelartige Gleitschutzrnittel mittels einer Pressluftpistole verankert wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das nagelartige Gleits'chutzmiel mittels eines Hochfrequenzhammers verankert wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, Idass im Reifenprofil für das nagelartige GTeitschutzrnittel ein seine Einführung erleichterndes, enges Loch vorgesehen wird.
CH368963A 1963-03-23 1963-03-23 Verfahren zur Verankerung eines Gleitschutzmittels in einem Fahrzeug-Luftreifen CH418157A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH368963A CH418157A (de) 1963-03-23 1963-03-23 Verfahren zur Verankerung eines Gleitschutzmittels in einem Fahrzeug-Luftreifen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH368963A CH418157A (de) 1963-03-23 1963-03-23 Verfahren zur Verankerung eines Gleitschutzmittels in einem Fahrzeug-Luftreifen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH418157A true CH418157A (de) 1966-07-31

Family

ID=4261397

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH368963A CH418157A (de) 1963-03-23 1963-03-23 Verfahren zur Verankerung eines Gleitschutzmittels in einem Fahrzeug-Luftreifen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH418157A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH425499A (de) Dichtungsstöpsel zur Instandstellung von Luftreifen, Verfahren zur Herstellung des Dichtungsstöpsels und Verwendung desselben
CH418157A (de) Verfahren zur Verankerung eines Gleitschutzmittels in einem Fahrzeug-Luftreifen
DE1190825B (de) Reparaturkoerper zum Reparieren von loch- oder rissfoermigen Schadensstellen in Fahrzeugreifen
DE1683008A1 (de) Verfahren zum Eintreiben von Befestigungselementen in durch druckempfindliche Materialien abgedeckte feste Aufnahmewerkstoffe und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE7529743U (de) Schuhleisten
AT249521B (de) Verfahren zur Befestigung einer bolzenartigen Gleitschutzvorrichtung an einem Fahrzeugreifen od. dgl.
DE1840807U (de) Ring aus gummi, kunststoff od. dgl. fuer luftreifendecken.
DE441504C (de) Verfahren zur Veredelung von Holz
DE2217485A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines pfahls aus in den boden gegossenem beton
DE604737C (de) Blasvorrichtung zum Aufschleudern eines Gemisches von Druckluft, Sand und Wasser
DE935957C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Absaetzen
DE1925109U (de) Anordnung bei einem fahrzeugrad mit luftreifen.
DE940376C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Impraegnieren von Rundhoelzern
DE359818C (de) Sohlenvorlocher mit zwei Rueckholfedern
DE855155C (de) Schalung zum Herstellen von Schuettbetonwaenden
CH109272A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bohren, insbesondere von Gestein.
DE837640C (de) Befestigung U-foermiger Schlaegerkoepfe oder der Schlaegerarme von Schlaegermuehlen
DE521530C (de) Vorrichtung zum Biegen und Pressen schwerer Fassruempfe
DE2718677B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Farbanstrichen und zur Entrostung von Eisenkonstruktionen
DE420304C (de) Verfahren zur Herstellung von Polstern
AT156918B (de) Heftplombe, Heftklammer u. dgl. sowie Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Anbringung.
DE380986C (de) Verfahren zur Konservierung von Masten
DE952844C (de) Nagelstreifen und Geraet zu seiner Verarbeitung
DE1839003U (de) Flicken oder pflaster zur reparaturvulkanisation, insbesondere dickwandiger gummigegenstaende.
DE2202598A1 (de) Mit Spikes versehener Luftreifen