CH421983A - Verfahren zur Herstellung eines zur Stabilisierung von Blutkonserven geeigneten Lysinderivates - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines zur Stabilisierung von Blutkonserven geeigneten LysinderivatesInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung eines zur Stabilisierung von Blutkonserven geeigneten Lysinderivates Citrate üben infolge ihres Komplexbildungsvermögens für Calcium eine Hemmwirkung auf die Blutgerinnung aus und werden in grossem Massstab bei der Blutkonservierung, z. B. bei der Stabilisierung von Blutkonserven, verwendet. Die üblicherweise für diesen Zweck verwendeten Citrate mit anorganischem Kation, wie z. B. Natriumcitrat, sind jedoch nicht in allen Fällen, bei welchen eine Blutgerinnungshemmung angestrebt wird, gleich gut geeignet. So ist vor allem bei Bluttransfusionen die Anwesenheit von anorganischen Kationen unerwünscht. Es wurde nun gefunden, dass man ein zur Stabilisierung von Blutkonserven geeignetes Lysinderivat erhält, wenn man eine wässerige Lösung der Lysinbase mit Zitronensäure auf pH 5-7 einstellt. Bei dem gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltenen Produkt sind die üblichenveise vorhandenen anorganischen Kationen, wie Natrium, Kalium, Lithium, durch das Lysinkation ersetzt. Das Verfahrensendprodukt ist bezüglich der Hemmwirkung auf die Blutgerinnung den Citraten mit anorganischem Kation gleichwertig, besitzt jedoch den Vorteil, einen Bestandteil zu enthalten, der einen essentiellen Faktor der Plasmaproteine darstellt. Das erfindungsgemässe Verfahren wird zweckmässigerweise so durchgeführt, dass man eine wässerige Lösung eines Salzes von Lysin, z. B. Lysinhy drochlorid, an einem starken Anionenaustauscher in die Lysinbase überführt und letztere mit Wasser eluiert. Diese wässerige Lösung der Lysinbase vom pH etwa 11 wird mit Zitronensäure neutralisiert, wobei ein pH von etwa 5-7 eingestellt wird. Bei höheren oder niedrigeren pH-Werten wird ein Produkt erhalten, das zur Stabilisierung von Blut nicht mehr geeignet ist. Man kann die erhaltene Lösung direkt verwenden oder durch Eindampfen im Vakuum zur Trockne bringen, wobei man ein lockeres, weisses Pulver erhält, welches einen Gehalt an Zitronensäure von etwa 48-55 O/o (meistens 51 5/) aufweist. Dieses feste Produkt kann im Zeitpunkt der Verwendung durch Lösen in Wasser für physiologische Zwecke bereitgestellt werden. Das erfindungsgemäss erhaltene, zur Stabilisierung von Blutkonserven gegen Gerinnung geeignete Lysincitrat wird zweckmässigerweise in Mengen von 0,3-0,5 O/o, vorzugsweise etwa 0,4 O/o, bezogen auf die zu stabilisierende Blutmenge, zugesetzt. Beispiel 40 g L-Lysin-monohydrochlorid werden in 500 mol Wasser gelöst und über eine Säule von Amberlit IR-410-A (in der OH-Form) filtriert. Man wäscht mit Wasser wach, sbis eine Probe keine positive Ninhydrin-Reaktion zeigt und versetzt die so erhaltene Lösung der Lysinbase mit einer gesättigten wässrigen Lösung von Zitronensäure bis zum pH 6. Die so erhaltene farblose Lösung wird im Vakuum eingedampft und der zurückbleibende Sirup 4-5 Tage unter absolutem Alkohol im Eisschrank aufbewahrt. Er zerfällt hierbei zu einem weissen Pulver. Dieses wird abgenutscht und rasch mit absolutem Alkohol, Äther und Petroläther gewaschen. Das so erhaltene lockere, farblose Pulver ist hygroskopisch und wird über Phosphorpentoxyd im Vakuumexsiccator aufbewahrt. Es zersetzt sich über 220 ohne zu schmelzen. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines zur Stabilisierung von Blutkonserven geeigneten Lysinderivates, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Lösung der Lysinbase mit Zitronensäure auf pH 5-7 einstellt. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Verfahren zur Herstellung eines zur Stabilisierung von Blutkonserven geeigneten Lysinderivates Citrate üben infolge ihres Komplexbildungsvermögens für Calcium eine Hemmwirkung auf die Blutgerinnung aus und werden in grossem Massstab bei der Blutkonservierung, z. B. bei der Stabilisierung von Blutkonserven, verwendet. Die üblicherweise für diesen Zweck verwendeten Citrate mit anorganischem Kation, wie z. B. Natriumcitrat, sind jedoch nicht in allen Fällen, bei welchen eine Blutgerinnungshemmung angestrebt wird, gleich gut geeignet.So ist vor allem bei Bluttransfusionen die Anwesenheit von anorganischen Kationen unerwünscht.Es wurde nun gefunden, dass man ein zur Stabilisierung von Blutkonserven geeignetes Lysinderivat erhält, wenn man eine wässerige Lösung der Lysinbase mit Zitronensäure auf pH 5-7 einstellt. Bei dem gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltenen Produkt sind die üblichenveise vorhandenen anorganischen Kationen, wie Natrium, Kalium, Lithium, durch das Lysinkation ersetzt. Das Verfahrensendprodukt ist bezüglich der Hemmwirkung auf die Blutgerinnung den Citraten mit anorganischem Kation gleichwertig, besitzt jedoch den Vorteil, einen Bestandteil zu enthalten, der einen essentiellen Faktor der Plasmaproteine darstellt.Das erfindungsgemässe Verfahren wird zweckmässigerweise so durchgeführt, dass man eine wässerige Lösung eines Salzes von Lysin, z. B. Lysinhy drochlorid, an einem starken Anionenaustauscher in die Lysinbase überführt und letztere mit Wasser eluiert. Diese wässerige Lösung der Lysinbase vom pH etwa 11 wird mit Zitronensäure neutralisiert, wobei ein pH von etwa 5-7 eingestellt wird. Bei höheren oder niedrigeren pH-Werten wird ein Produkt erhalten, das zur Stabilisierung von Blut nicht mehr geeignet ist. Man kann die erhaltene Lösung direkt verwenden oder durch Eindampfen im Vakuum zur Trockne bringen, wobei man ein lockeres, weisses Pulver erhält, welches einen Gehalt an Zitronensäure von etwa 48-55 O/o (meistens 51 5/) aufweist.Dieses feste Produkt kann im Zeitpunkt der Verwendung durch Lösen in Wasser für physiologische Zwecke bereitgestellt werden.Das erfindungsgemäss erhaltene, zur Stabilisierung von Blutkonserven gegen Gerinnung geeignete Lysincitrat wird zweckmässigerweise in Mengen von 0,3-0,5 O/o, vorzugsweise etwa 0,4 O/o, bezogen auf die zu stabilisierende Blutmenge, zugesetzt.Beispiel 40 g L-Lysin-monohydrochlorid werden in 500 mol Wasser gelöst und über eine Säule von Amberlit IR-410-A (in der OH-Form) filtriert.Man wäscht mit Wasser wach, sbis eine Probe keine positive Ninhydrin-Reaktion zeigt und versetzt die so erhaltene Lösung der Lysinbase mit einer gesättigten wässrigen Lösung von Zitronensäure bis zum pH 6.Die so erhaltene farblose Lösung wird im Vakuum eingedampft und der zurückbleibende Sirup 4-5 Tage unter absolutem Alkohol im Eisschrank aufbewahrt. Er zerfällt hierbei zu einem weissen Pulver.Dieses wird abgenutscht und rasch mit absolutem Alkohol, Äther und Petroläther gewaschen. Das so erhaltene lockere, farblose Pulver ist hygroskopisch und wird über Phosphorpentoxyd im Vakuumexsiccator aufbewahrt. Es zersetzt sich über 220 ohne zu schmelzen.PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines zur Stabilisierung von Blutkonserven geeigneten Lysinderivates, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Lösung der Lysinbase mit Zitronensäure auf pH 5-7 einstellt.UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Produkt aus der wässrigen Lösung durch Eindampfen im Vakuum isoliert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7617759A CH421983A (de) | 1959-07-24 | 1959-07-24 | Verfahren zur Herstellung eines zur Stabilisierung von Blutkonserven geeigneten Lysinderivates |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7617759A CH421983A (de) | 1959-07-24 | 1959-07-24 | Verfahren zur Herstellung eines zur Stabilisierung von Blutkonserven geeigneten Lysinderivates |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH421983A true CH421983A (de) | 1966-10-15 |
Family
ID=4534744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7617759A CH421983A (de) | 1959-07-24 | 1959-07-24 | Verfahren zur Herstellung eines zur Stabilisierung von Blutkonserven geeigneten Lysinderivates |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH421983A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006012615A3 (en) * | 2004-07-22 | 2006-06-01 | Shanbrom Tech Llc | Lysine citrate for plasma protein and donor protection |
-
1959
- 1959-07-24 CH CH7617759A patent/CH421983A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006012615A3 (en) * | 2004-07-22 | 2006-06-01 | Shanbrom Tech Llc | Lysine citrate for plasma protein and donor protection |
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