CH422109A - Vollisolierte Hochspannungsschaltanlage - Google Patents

Vollisolierte Hochspannungsschaltanlage

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CH422109A
CH422109A CH946264A CH946264A CH422109A CH 422109 A CH422109 A CH 422109A CH 946264 A CH946264 A CH 946264A CH 946264 A CH946264 A CH 946264A CH 422109 A CH422109 A CH 422109A
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CH
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circuit breaker
voltage switchgear
dependent
switchgear according
disconnector
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CH946264A
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Beer Heinz
Ochla Siegfried
Olsen Willi
Lieske Manfred
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Siemens Ag
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  • Gas-Insulated Switchgears (AREA)

Description


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    Vollisolierte      Hochspannungsschaltanlage   Die Erfindung betrifft eine vollisolierte Hochspannungsschaltanlage mit einem Leistungsschalter. Bei solchen Schaltanlagen sind alle    hochspannung-      führenden   Teile von einer festen    Isolierstoffumhül-      lung   umgeben. Auf der    Isolierstoffumhüllung,   die vorzugsweise aus Giessharz besteht, sitzt z.

   B. eine üblicherweise geerdete    Metallkapselung.   Mithin liegt die gesamte Spannung an einer verhältnismässig dünnen    Isolierstoffschicht.   Da dies auch für die Verbindungsstelle zwischen den    einzelnen   Geräten der Anlage gilt, müssen die    dort   vorhandenen Fugen mit besonders hochwertigen    Isolierstoffen,   z. B. mit Öl, gefüllt sein. Der Stromübergang an den Verbindungsstellen, z. B. zwischen dem Leistungsschalter und dem diesem vor- und nachgeschalteten Trennschalter, erfolgt durch    Anschlussbolzen   der Geräte, die im Bereich der Fugen unmittelbar oder über    Kuppelkon-      taktstücke   verbunden sind. 



  Bei einer weiteren bekannten Anlage der vorgenannten Art liegen alle Geräte hintereinander in einer Reihe. Sie sind formschlüssig miteinander verbunden und stützen sich mit Rollen gegen Schienen oder ein Traggerüst ab. Da sie im    Hinblick   auf Stromkräfte auch in anderen Richtungen als gegen die Schienen festgelegt sein müssen, ist es notwendig,    Fertigungstoleranzen   der Geräte untereinander und gegenüber den    Abstützungs-   und Befestigungsstellen durch Nacharbeiten und Justieren auszugleichen. Nur dadurch kann nämlich bei der bekannten Anlage ohne starke mechanische Spannungen die Dichtigkeit der Fugen erreicht werden, die für die Bewahrung der Fugenfüllung während langer Betriebszeiten erforderlich ist. Solche Anpassungsarbeiten verteuern jedoch die Anlage ganz erheblich.

   Sie machen es ausserdem unmöglich, einzelne Geräte schnell auszutauschen. Man könnte die notwendige Dichtigkeit der Fugen auch dadurch erreichen, dass Herstellungstoleranzen für die Geräte durch flexible Dichtungsglieder, z. B. Gummimanschetten oder    Wellrohre   aus Metall    ausgeglichen   werden. Da die    flexiblen   Dichtungsglieder keine    Kräfte   übertragen    können,   müssen hierbei die Geräte    jeweils   für sich gegen Stromkräfte abgestützt werden. Daraus ergibt sich eine    unerwünscht      grosse   Zahl von Befestigungsstellen.

   Ausserdem sind die    Dichtungsglieder   selbst    kostspielig,   so dass diese Bauweise insgesamt ebenfalls einen zu grossen Aufwand    erfordert.   



  Ziel der    Erfindung   ist, eine    vollisolierte   Hochspannungsschaltanlage zu ermöglichen, bei der die Dichtigkeit der Fugen unter Berücksichtigung von Herstellungstoleranzen in möglichst einfacher Weise    erreicht   wird. Aus diesem Grunde geht die    Erfindung   aus von einer    vollisolierten   Hochspannungsschaltanlage mit einem Leistungsschalter, deren    einzelne   Teile formschlüssig miteinander verbunden sind.    Erfin-      dungsgemäss   wird der Leistungsschalter von Teilen der Anlage getragen und diese Teile sind schwenkbar angeordnet. 



  Wenn vorstehend gesagt wurde, dass die Teile der Anlage formschlüssig    miteinander   verbunden sind, so bezieht sich dies auf den Fall der    fertig   montierten Anlage. Vor dem Einbau des Leistungsschalters sind die Teile wegen der schwenkbaren Anordnung dagegen frei    beweglich.   Sie können sich    deshalb   in ihrer Lage den beiden Anschlussstellen des Leistungsschalters anpassen. Dadurch werden Fertigungstoleranzen ausgeglichen, und es können keine mechanischen Spannungen beim Zusammenbau entstehen.

   Nach dem Zusammenbau der Anlage bilden dagegen alle Teile einen starren Körper, so dass nur wenige Befestigungsstellen benötigt werden. Über die 

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 formschlüssige Verbindung an den Fugen können die notwendigen Stützkräfte für die Teile der Anlage, die nicht selbst    abgestützt   sind, wie z. B. der Leistungsschalter,    übertragen   werden. 



  Die beiden Verbindungsstellen des Leistungsschalters mit anderen Teilen liegen    zweckmässig   auf der gleichen Seite des Leistungsschalters. Der Leistungsschalter kann dann leicht an- und abgebaut werden, ohne dass andere Teile der Schaltanlage demontiert werden müssen. Die    Anschlussflächen   können z. B. in einer gemeinsamen, parallel zur    Lei-      stungsschalterachse   verlaufenden Ebene    liegen.   Es ist aber auch    möglich,      dass   die Ebenen der    An-      schlussflächen   gegeneinander geneigt sind. Es muss nur sichergestellt sein,    dass   durch die Neigung der Ebenen keine    Hinterschneidungen   entstehen, die den Anbau bzw.

   Ausbau des    Leistungsschalters   beeinträchtigen. 



     Im      allgemeinen      dürfte   es    vorteilhaft   sein,    wenn   der Leistungsschalter von den Trennschaltern getragen wird, weil dies i. a. die dem    Leistungsschalter   benachbarten Teile sind, und somit die Stützkräfte für das Gewicht des    Leistungsschalters   usw. nur durch wenige Teile    übertragen   werden müssen. Die Schwenkachsen der    Trennschalter   verlaufen    mit   Vorteil parallel zueinander. Sie können z. B. von den Antriebswellen der Trennschalter gebildet werden. Zweckmässig ist eine Schwenkachse ortsfest, die andere dagegen    beweglich   gelagert. 



  Bei einer Anlage    mit      mehrpoligen   Schaltern, deren Pole    baulich   voneinander    getrennt   sind, sind die    Trennschalterpole   vorzugsweise unabhängig voneinander um eine gemeinsame Antriebswelle schwenkbar angeordnet. Dies hat den Vorteil,    dass   für jeden Pol die Toleranzen unabhängig von den anderen Polen    ausgeglichen   werden    können,.   obwohl nur ein einziger Antriebsmotor für die drei Pole benötigt wird. 



  Vorzugsweise wird der Leistungsschalter mit    Hilfe   von zwei    Bügeln   gegen    die      Trennschalter   gedrückt. Die Bügel sind zweckmässig U-förmig ausgebildet. Sie können an den Trennschaltern ihrerseits schwenkbar befestigt sein und sind so leicht anzubringen bzw. zu lösen. 



  Die Leistungsschalter und Trennschalter müssen bei der Erfindung nicht unmittelbar miteinander verbunden sein. Es ist auch    möglich,   zwischen ihnen Wandler anzuordnen, ohne dass der bei der Erfindung mögliche Ausgleich der Fertigungstoleranzen beeinträchtigt wird. 



  Zur Erläuterung der    Erfindung   wird im folgenden anhand der    Zeichnung   ein    Ausführungsbeispiel,   beschrieben. Dabei zeigen die    Fig.   1 bis- 6 schematisch eine    vollisolierte      Hochspannungsschaltanlage   nach der Erfindung mit verschiedenen Stellungen der Einzelteile zueinander. In den    Fig.   7 bis 11 ist der Aufbau zweier Zellen in    Vorder-   und Seitenansicht sowie eine    vergrössert   gezeichnete    Einzelheit   der Schwenkachsenbefestigung zu sehen. Die    in   den Figuren 1 bis 6 dargestellte Schaltanlage besteht aus den    Sammelschienen   1, von denen die Abzweigleitungen 2 zu einem Trennschalter 3 führen.

   An diesen    schliesst   sich über einen Wandler 4 ein Leistungsschalter 5 an. Dieser ist über einen weiteren Wandler 6 mit einem Trennschalter 7 verbunden, in den ein Kabel 8 mündet. 



  Alle genannten Geräte besitzen eine    Giessharz-      umhüllung   der hochspannungsführenden Teile und eine geerdete    Metallkapselung.   Die Fugen 10 an den Stossstellen zwischen den Geräten sind mit Isolieröl gefüllt. Sie umgeben die schematisch angedeuteten    Anschlussbolzen   11, die durch nicht dargestellte    Kup-      pelkontaktstücke   verbunden sein    können.   Die    Kup-      pelkontaktstücke   greifen über die einander zugekehrten,    kugelförmig   abgerundeten Ecken benachbarter    Anschlussbolzen   und ermöglichen einen    gewissen   seitlichen Versatz der    Anschlussbolzen,   d. h.

   senkrecht zur Richtung der    Bolzenachse.   



  Besondere    flexible   Abdichtungen der Fugen sind nicht vorgesehen. Die Geräte sind    vielmehr   formschlüssig    miteinander   verbunden, wobei nicht dargestellte    Flansche   an der    Metallkapselung   mit    Hilfe   von Schrauben oder dgl. gegeneinander gepresst werden. 



  Das Gehäuse des Leistungsschalters 5 ist ein länglicher Körper, dessen Achse 15 in    vertikaler      Richtung   verläuft. Die    Anschlüsse   des Schalters liegen auf der den Trennschaltern    zugekehrten   Seite des Gehäuses. Die    Anschlussbolzen   11 verlaufen    dort   auf zwei parallelen Geraden senkrecht zur Achse 15 des Leistungsschalters. 



  Die    Anschlussbolzen   11 jedes der beiden Trennschalter 3 und 7    schliessen   dagegen einen rechten Winkel    miteinander   ein. Sie sind in der Einschaltstellung durch nicht dargestellte Trennmesser im Innern der Trennschalter verbunden,    die   durch Antriebswellen 16 und 17 betätigt werden. 



  Die Antriebswellen 16 und 17 verlaufen senkrecht zu der Ebene, die durch die beiden parallelen Geraden der Achsen der    Anschlussbolzen   des Leistungsschalters 5 bestimmt ist. Sie dienen als einzige Befestigung der dargestellten Geräte, da keine weitere Abstützung der Geräte vorgesehen ist. Auch der Leistungsschalter 5 wird von den Trennschaltern 3 und 7 getragen. Er wird mit zwei U-förmigen Bügeln 20, die am oberen und unteren Ende des Leistungsschalters zu beiden Seiten jeweils in Höhe der    Anschlussbolzen   11 verlaufen, gegen die Trennschalter gepresst. Die Bügel sind an den Trennschaltern bei 21 und 22 gelenkig gelagert. 



  Die Welle 16 ist fest,    die   Welle 17 dagegen federnd gelagert. Die Lagerung kann z. B. an einem Gerüst erfolgen. In dem    Gerüst   können auch die notwendigen    Steuerungseinrichtungen   für den Betrieb der    Anlage   untergebracht sein. 



  Die    Trenner   3 und 7 sind um die Antriebswellen 16    und   17 schwenkbar, und zwar jeder Pol der Trennschalter für sich, um Herstellungsungenauigkeiten. der    einzelnen   Geräte auszugleichen, wie im folgenden anhand der Figuren 2 bis 6 ausgeführt wird. 

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 Die Massabweichungen sind dabei der Deutlichkeit halber stark übertrieben dargestellt. 



  Bei der    in      Fig.   1 dargestellten Anlage ist angenommen, dass    alle   Geräte genau die richtigen Abmessungen aufweisen. In diesem Fall sitzt der den Sammelschienen 1 zugekehrte Trennschalter 3 ebenso wie der zum Kabel 8 führende Trennschalter 7 genau im Lot zu dem Leistungsschalter 5. Die    Anschluss-      flansche   des    Leistungsschalters   liegen in einer gemeinsamen Ebene, die parallel zur Leistungsschalterachse verläuft. Ebenso liegen auch die dem Leistungsschalter    zugekehrten      Anschlussflansche   der Trennschalter in    einer   gemeinsamen Ebene parallel zur Leistung    sschalterachse   15. 



  Bei der Darstellung nach    Fig.   2 sind die Ebenen der Anschlussflansche des Leistungsschalters gegen- über der    Leistungsschalterachse   15 geneigt. Der Abstand des Flansches von dieser Achse ist am unteren Rand des unteren    Anschlussbolzens   grösser als am oberen Rand. Am oberen    Anschlussbolzen   liegt der umgekehrte Fall vor. Der Trennschalter 3 ist    mit   dem    Wandler   4 im    Uhrzeigersinn,   der Trennschalter 7 mit dem Wandler 6 dagegen entgegen dem Uhrzeigersinn um die Antriebswelle 16 bzw. 17 geschwenkt.

   Unter Ausnutzung des in den Fugen zulässigen seitlichen Versatzes bei 28 und 29 kann dadurch die Winkelabweichung der    Leistungsschalterflansche   gegenüber der Darstellung nach    Fig.   1 ausgeglichen werden. Ähnliche Verhältnisse ergeben sich für den Fall, dass die Fugen 25 und 26 zwischen den    Tren-      nern   und den Wandlern geneigt sind. 



  Bei der Darstellung nach    Fig.   3 sind die Ebenen der Flansche am Leistungsschalter 5 im umgekehrten Sinn zu der Darstellung nach    Fig.   2 gegenüber der Achse 15 geneigt. Diese Abweichung wird durch die dargestellte umgekehrte Schwenkung der    Trenner   3 und 7 im Vergleich zu der nach    Fig.   2 unter Ausnutzung des zulässigen seitlichen Versatzes bei 27 und 28 ausgeglichen. 



  Bei der Darstellung nach    Fig.   4 sind beide    An-      schlussflansche   im gleichen Sinn gegenüber der Achse 15 geneigt, so dass ihre Ebenen annähernd parallel    liegen.   Diese Abweichungen können durch eine Schwenkung beider Trennschalter 3 und 7 um ihre Antriebswellen 16 und 17 entgegen dem Uhrzeigersinn    ausgeglichen   werden. Der seitliche Versatz in den Fugen ist dabei im Vergleich zu den vorhergehenden Fällen so gering, dass er nicht dargestellt wurde. Er kann z. B. in den Fugen bei 25 und 26 zwischen den    Trennern   und den Wandlern ohne weiteres aufgenommen werden.

   Eine entsprechende Schwenkung der    Trenner   im umgekehrten Sinne    wird   dann ausgeführt, wenn die Ebenen der    An-      schlussflansche   im Gegensinn geneigt sind. Es können auch Abweichungen der Flansche ausgeglichen werden, die    nicht,   wie dargestellt, gleich gross sind. 



  Bei der Anordnung nach    Fig.   5 ist angenommen, dass die Länge des Wandlers 4 das    Grösstmass,   die des Wandlers 6 das    Kleinstmass   aufweist. Die Trennschalter 3 und 7 sind zum Ausgleich dieser Abwei-    chungen   gegenüber dem in    Fig.   1    dargestellten      Fall   verschieden weit entgegen dem    Uhrzeigersinn   um ihre Achsen 16 und 17 geschwenkt. Der dabei in den Fugen bei 25 und 26 auftretende    seitliche   Versatz ist ebenfalls gegenüber den anderen dargestellten Fällen mit    Unparallelitäten   der    Flanschebenen   verschwindend klein und deshalb in der Figur nicht    dargestellt.   



  Die in    Fig.   6 dargestellte Anlage besitzt ebenso wie die Anordnung nach    Fig.5   einen Wandler 4, dessen Länge das    Grösstmass   aufweist, während der Wandler 6 die kleinste zulässige Länge besitzt.    Aus-      serdem   ist vorausgesetzt, dass die    Anschlussebenen   des Leistungsschalters gegenüber der Achse 15 geneigt sind. Zum Ausgleich dieser Massabweichungen sind die Trennschalter 3 und 7 um    unterschiedliche   Winkel entgegen dem    Uhrzeigersinn   um die Achsen 16 und 17 geschwenkt.

   Da der übertrieben gross gezeichnete    seitliche   Versatz bei 27 und 28 im Rahmen des Zulässigen liegt, ist auch für diesen Fall noch ein dichter, formschlüssiger Abschluss der Fugen an den Stossstellen möglich. 



  Durch die Erfindung können somit die verschiedensten Massabweichungen an den einzelnen Geräten der Anlage ausgeglichen werden. Man erhält dadurch die    Möglichkeit,   auch bei wirtschaftlich tragbaren Herstellungstoleranzen, vor allem    für   Längenabmessungen und    Parallelitäten   der die Fugen begrenzenden Teile, dichte Fugen ohne flexible Verbindungsglieder zu erreichen. 



  Der in den Figuren 7 und 8 in einer    Vorder-   und Seitenansicht dargestellte Abzweig 31 einer    dreipha-      sigen      vollisolierten      Hochspannungsschaltanlage   sitzt in einem    Gerüst   32, das mit Blech    umkleidet   sein kann. Er ist mit den Sammelschienen 33 über Abzweigstücke 34 verbunden. Diese    führen   zu den einzelnen Polen des    sammelschienenseitigen   Trennschalters 36. Der    Trenner   36 besitzt, wie    Fig.   8 zeigt, zwei rechtwinklig zueinander stehende    Anschlussbolzen   38 und 39, die von Fugen 40 und 41 eingeschlossen sind. Die Fugen verlaufen im wesentlichen in radialer Richtung. Sie sind z.

   B.    mit   Isolieröl gefüllt. Die beiden    Anschlussbolzen   38 und 39 können durch ein nicht    dargestelltes      bewegliches   Schaltstück verbunden werden, das im Innern eines    Giessharzgehäuses   angeordnet ist, auf dem eine geerdete    Metallkapselung   sitzt. 



  Hinter dem Trennschalter 36 folgt in Richtung des Energieflusses von der Sammelschiene aus der Leistungsschalter 42. Dieser    besitzt   ein im wesentlichen rohrförmiges Gehäuse, dessen Achse bei 43 angedeutet ist. Seitlich an dem Gehäuse sitzen zwei parallel zueinander verlaufende    Anschlussbolzen   44 und 45, die die Verbindung zu dem oberen Trennschalter 36    (Sammelschienenseite)   und einem unteren Trennschalter 50 (Kabelseite) darstellen. Im Zuge dieser Verbindung liegen beim Ausführungsbeispiel ferner zwei Wandler 46 und 47.

   Für den Fall, dass keine Wandler benötigt werden, sind Leistungsschalter 42 und Trennschalter 36 und 50 unmittelbar ver- 

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    bunden.   Der Leistungsschalter 42    wird   mit zwei an den    Trennschaltern   36 und 50 schwenkbar befestigten Bügeln 66 und 67 gegen die    Trennschalter   gezogen. Er ist nicht am Gerüst 32 befestigt, sondern er wird nur von den Trennschaltern getragen. 



  Der    Trennschalter   50 kann ebenso aufgebaut sein wie der    Trennschalter   36, so dass er nicht näher beschrieben werden muss. Er ist    spiegelbildlich   zum    Trenner   36 angeordnet und führt zu einem    Kabelend-      verschluss   51, der das Ende der abgehenden Leitung darstellt. 



     Fig.9   zeigt in    vergrössertem   Massstab Einzelheiten der    Abstützung   der    Trennschalter   im Gerüst 32. Daraus ist zu ersehen, dass die Antriebswelle 55 des Trennschalters 36 starr im Gerüst 32 der Hochspannungsschaltanlage festgelegt ist. Das zugehörige    Wälzlager   wird    nämlich   von einem Lagerschild 56 gehalten, das unmittelbar mit dem Gerüst 32 verschraubt ist. Die Welle 62 des Trennschalters 50 wird dagegen von einem Lagerschild 63 gehalten, das gegenüber dem Gerüst 32 beweglich ist und unter der Wirkung eines    Tellerfederstapels   57 steht. Der Stapel 57 ist durch eine Hülse 58 abgedeckt. Seine Vorspannung ist durch den    Schraubenbolzen   59 mit der Kontermutter 60 einstellbar.

   Eine    nichtdargestellte   Führung sorgt dafür, dass sich das Lager der Welle 62 nur in Richtung der Achse 43 des Leistungsschalters 42 bewegen kann. 



     Wenn   sich die Anlage erwärmt, beispielsweise durch einen hohen Betriebsstrom, so dehnen sich    sämtliche      Anlageteile   aus, da sie aus    Stoffen   mit einem    positiven      Temperaturausdehnungskoeffizienten   bestehen. Hierbei kann der Leistungsschalter 42 in der Achse seiner    Anschlussbolzen   44 und 45 ausweichen, da er in dieser Richtung nur durch die Bügel 66 und 67 gegenüber den    Trennschaltern   festgelegt ist, nicht aber gegenüber dem Gerüst 32, und die Wärmedehnung der Bügel 66, 67 der    Wärmedehnung   der von ihnen umfassten    Anlageteile   angepasst sein kann.

   Somit können    in   dieser    Richtung   keine Wärmespannungen auftreten. 



  Die    Sammelschiene   wird von der Trennschalterwelle 55 getragen und kann    deshalb   bei Temperatur- änderungen nach oben ausweichen, ohne zu Spannungen zu führen. In    Richtung   der Achse 43 des Leistungsschalters 42 kann sich auch der entsprechende Befestigungspunkt 62 des Trennschalters 50    verhältnismässig   frei bewegen. Durch die Feder 57 ist eine so grosse    Bewegungsmöglichkeit   vorgegeben, dass auch in Richtung der Achse 43 des Leistungsschalters 42 keine Wärmespannungen vorkommen können.

   Hierbei    wirkt   sich die Anordnung des Leistungsschalters senkrecht zu den    ihm   zugekehrten    Anschlussbolzen   der Trennschalter insofern günstig aus, als die Abmessungen und damit die    Wärmedeh-      nungen   der Anlage nicht in einer    Richtung   besonders gross sind. 



  Die in den Figuren 10 und 11 dargestellte Anlage entspricht in den    Grundzügen   der    Anordnung   nach den    Fig.   7 bis B. Die    Sammelschiene   70 wird von dem einen Trennschalter 71 getragen. Der andere Trennschalter 72 steht mit einem Stromwandler 73 in Verbindung. Dieser    führt   zu einem    Kabelan-      schlusskasten   75,    in   den die Kabel 76 und 77 führen. Die dem Leistungsschalter zugekehrten Anschlussbolzen der Trennschalter, die in der Figur der Klarheit wegen weggelassen sind,    liegen   parallel zueinander. Sie stehen    rechtwinklig   zur Achse 80 des im    wesentlichen      rohrförmigen   Leistungsschalters 81.

   Zur Befestigung des Leistungsschalters dienen die Bügel 82 und 83. Das Gerüst 84 der    Anlage   besteht aus verschweissten Profileisen. 



  Der obere Trennschalter 71 ist mit der festen Welle 85 gehalten, die starr im Gerüst 84 befestigt ist. Von dieser Welle werden im wesentlichen alle Kräfte aufgenommen, die in der Anlage    vorkommen   können. Von besonderer Bedeutung sind dabei das Gewicht der Sammelschienen 70 und die gegebenenfalls von diesen ausgeübten    Stromkräfte.   Da die Sammelschienenschwerpunkte auf einer Geraden durch die Wellen 85 und 87    liegen,   können keine Drehmomente um die Welle 85 auftreten, die die Verbindungsstellen zwischen den Geräten beanspruchen. 



  Der Trennschalter 72 ist an der Welle 87 aufgehängt, die im Gerüst 84 mit Hilfe des von der Feder 88 getragenen Lagerbockes 86    beweglich   angebracht ist. Wärmespannungen können    somit   nicht auftreten, da nach allen Richtungen, ausgehend von der Welle 85 als einzigem Fixpunkt der Anlage,    für   eine ausreichende Bewegungsmöglichkeit gesorgt ist. Der von der Anlage beanspruchte Raum ist gut genutzt. Der Leistungsschalter ist ohne Ausbau anderer Geräte leicht zu montieren und zu    warten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vollisolierte Hochspannungsschaltanlage mit einem Leistungsschalter, deren einzelne Teile formschlüssig miteinander verbunden sind, wobei an den Verbindungsstellen mit einem Isoliermittel gefüllte Fugen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Leistungsschalter von Teilen getragen wird und dass diese Teile schwenkbar angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Hochspannungsschaltanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verbindungsstellen des Leistungsschalters mit den Teilen auf der gleichen Seite des Leistungsschalterge- häuses liegen. 2. Hochspannungsschaltanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die An- schlussflächen des Leistungsschalters in einer gemeinsamen parallel zur Leistungsschalterachse verlaufenden Ebene liegen. 3. Hochspannungsschaltanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Leistungsschalter von den Trennschaltern getragen wird und dass die Schwenkachsen der Trennschalter parallel zueinander verlaufen. 4.
    Hochspannungsschaltanlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs- <Desc/Clms Page number 5> wellen der Trennschalter die Schwenkachsen bilden. 5. Hochspannungsschaltanlage nach Unteranspruch 4 mit mehrpoligen Schaltern, deren Pole baulich voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennschalterpole unabhängig voneinander um eine gemeinsame Antriebswelle schwenkbar sind. 6. Hochspannungsschaltanlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Schwenkachse ortsfest, die andere dagegen beweglich gelagert ist. 7.
    Hochspannungsschaltanlage nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglich gelagerte Antriebswelle unter der Wirkung einer Feder steht. B. Hochspannungsschaltanlage nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Leistungsschalter mit Hilfe von zwei vorzugsweise U-förmigen Bügeln gegen die Trennschalter gedrückt wird. 9. Hochspannungsschaltanlage nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel an den Trennschaltern schwenkbar befestigt sind. 10. Hochspannungsschaltanlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Leistungsschaltern und den Trennschaltern Wandler angeordnet sind.
CH946264A 1963-08-07 1964-07-20 Vollisolierte Hochspannungsschaltanlage CH422109A (de)

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