CH422200A - Verfahren zur Herstellung von Dithioxanthonen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dithioxanthonen

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CH422200A
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CH
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CH18161A
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Bohler Hans
Fritz Dr Kehrer
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Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B57/00Other synthetic dyes of known constitution

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     Dithioxanthonen       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her  stellung von     Dithioxanthonen    der Formel  
EMI0001.0003     
    In dieser Formel bedeuten<B>A</B> und B     dIv    zur Er  gänzung     eiiies    aromatischen oder     heteroeyckschen     Restes notwendigen Atome. Diese Reste sind vor  zugsweise     Phenylenreste    oder Reste von kondensierten  Ringsystemen aus     6-Ringen    oder aus<B>6-</B> und-     5-Rin-          gen,    die durch     nichtionogene        Substituenten    substi  tuiert sein können.

   Geeignete Reste     dieger    Art sind  z. B. die des Naphthalins,     Anthrachinons,        Pyrens     oder     Carbazols.        Nichtionogene        Substituenten    der<B>A</B>  und B enthaltenden Ringe können z.

   B.     Halbgenatonie     oder     Nitro-,    Cyan-,     Trifluoralkyl-,        Alkyl#,        Alkoxy-,          Aryl-,        Aryloxy-,        Azoaryl-,        Arylamino-,        Alkylsulfo,-          ny11-,        Arylsulfonyg#,        Acyl-,        Acylamine-,        Amino-,          Alkylamino-,

          Carbonsäureester    oder     Sulfonsäuretster-          gruppen    sein.  



  Die neuen Verbindungen (I) werden durch     intra-          molekulare    Kondensation von Derivaten von     Iso-          phthalsäuren    oder deren Estern der Formel  
EMI0001.0042     
    hergestellt. In dieser Formel bedeutet R Wasserstoff  oder einen Kohlenwasserstoffrest und besonders einen         Alkylrest    mit 1-4     Kohlenstoffatomen,   <B>A</B> und B haben  die zuvor genannte Bedeutung.  



       Als    Kondensationsmittel wird zweckmässig eine  saure Verbindung verwendet. Hierfür kommen z. B.  in Betracht: Säuren der     allgemeÄnen    Formel       Z-SO2H,     in der Z z. B. OH,     Cl,        Alkyl,        Phenyl    oder     Naphthyl     bedeutet, insbesondere Schwefelsäure,     Chlo#rsulfon-          säur--    oder     Methansülfonsäurc,    ferner     Phosphor-tri-          und        -pentachlorid,        Phosphorpentoxyd,    Polyphosphor  säure,

       Phosphoroxydehlorid,        Thionylchlorid,        Alu-          miniumehlorid,    sowie     Hydrogensulfate.     



  Häufig ist es günstig,     (:ke        Kondens,ationsreaktion     in Gegenwart eines Lösungsmittels durchzuführen,  doch ist dies nicht erforderlich. So kann mit Alu  miniumchlorid in Gegenwart     eÄnes    organischen Lö  sungsmittels, wie z. B. Mono-,     Di-    oder     Trichlor-          benzol,    oder in Abwesenheit eines solchen     Lösungs-          mittelis    in der Schmelze, zweckmässig dann unter Zu  satz eines     Flussmittels,    z. B. von     Natriumchlorid,     kondensiert werden.  



  Die Wahl des Kondensationsmittels, des Lösungs  mittels und der Reaktionstemperatur sowie     die    Men  genverhältnisse richten sich nach der Ausgangsver  bindung. Verwendet man eine     Ausgangsverbindüng,     in der die<B>A</B> und B enthaltenden     Keine    ringaktivie  rende     Substituententragen,    z. B.     Alkoxygruppen,    und  Schwefelsäure als saures Kondensationsmittel, so kon  densiert man vorzugsweise in Gegenwart eines polaren  organischen Lösungsmittels, wie z.

   B.     Äthyknglykol     oder Chloressigsäure, im Temperaturbereich von  etwa<B>100</B> bis 200'<B>C.</B> Vorzugsweise jedoch verwendet  man Polyphosphorsäure von mehr als<B>75 %</B>     P205-          Gehalt    als Kondensationsmittel im Temperaturbereich  zwischen etwa<B>80</B> und<B>250' C.</B> Dabei werden die       Kondensationsprod'akte    nach Verdünnen mit Wasser      in guter Ausbeute erhalten.     Sie    sind, gelb oder orange  und können leicht gereinigt werden, z. B.. durch Um  fällen aus Schwefelsäure oder durch     Behandelh    mit  einem polaren Lösungsmittel, wie z. B.

   Schwefelsäure,       Dünethylformamid,        Dünethylacetamid,        Dimethylsulf-          oxyd,        Piperidin,        Pyridin,        Äthylenglyköl    oder auch       Chlornaphthafin,    oder durch     Umkristallisieren    aus  einem solchen Lösungsmittel.  



  <B>C</B>  Die verfahrensgemäss erhaltenen Verbindungen  sind Zwischenprodukte und können zum Färben von  Kunststoffen, insbesondere von     Polyvinylchlorid,          wässrigen        Kunstharzdispersionen    zu     Anstlichzwecken,     Drucktinten, Lacken, Spinnmassen aus     C,--Hülbse-          xanthogenat        (Viscosekunstseide)    und     Acetylcellulose     (Zweieinhalb- und     Triacetatkunstseide),    Kautschuk  sowie von wertvollen Papieren und für     Piginentdruck     auf Textilien dienen.

   Manche eignen sich auch zum  Färben von     Polypropylen,    Polyamiden (z. B.      Per-          Ion ,    eingetragene Schutzmarke) und Polyestern (z. B.        Teryllene ,    eingetragene Schutzmarke).  



       Die    Färbungen von Lacken,     Kunstharzdispersio#          nen,        Polyvinylchlorid,    die Spinnfärbungen von     Vis-          cose,        AcetatkunstsDide    und die Drucke auf Textilien  sind, nebst guten     Allgemeinechtheiten,    durch ihre  reine Nuance und eine sehr gute Lichtechtheit     ge.-          kennzeichnet.    Besonders hervorzuheben sind noch  die hervorragende     überlackierbarkeit    der     Kunstharz-          dispersions-    und der Lackfärbungen,

   die absolute       Migrationsechtheit    der     Polyvinylchloridfärbungen    so  wie die gute bis     sehrgute    Wasser-, Wasch-, Schweiss-,  Überfärbe-, Alkali-, Säure-,     Peroxydbleich-    und       Trockenreinigungsechtheit    der     Viscose-    und     Acetat-          kunstseide-Färbungen    und der Drucke auf Textilien.  



  Die in den Beispielen genannten Teile sind     Ge--          wichtsteile    und die Prozente Gewichtsprozente. Die  Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.    <I>Beispiel<B>1</B></I>  <B>2,7</B> Teile     4,6-Dithiophenoxy-isophthalsäure    wer  den mit 41 Teilen Polyphosphorsäure eine Stunde  auf     170-180'    erwärmt. Das erhaltene Produkt wird  durch Verdünnen mit Wasser abgeschieden und     iso-          lieft    Der gelbe Rückstand wird mit     2n-Natrium-          hydroxydlösung    bei<B>90-95'</B>     extralliert,    dann heiss  filtriert, mit Wasser gewaschen und schliesslich<B>ge-</B>  trocknet.

   Nach     Umkristallisieren    aus     Dimethylsulf-          oxyd    wird ein gelbes Pulver erhalten.  



  Die verwendete     4,6-I),ithiophenoxy-isophthalsäure     kann wie folgt     hergesteHt    werden:<B>10</B> Teile     4,6-Di-          brom,isophthal#äure,   <B>17,0</B> Teile wasserfreies     Kalium-          earbonat    und<B>60</B> Teile     Thioph-enol    werden in Gegen  wart von<B>0,1</B> Teilen Kupferacetat 24 Stunden unter  Rühren bei<B>170'</B> am     Rückfluss    gekocht. Nach Ver  dünnen mit Wasser und     Ansäuren    mit Schwefelsäure  wird das überschüssige     'Ihiophenol    mit Wasserdampf  entfernt und der gelbliche Niederschlag isoliert.

   Die  <B>im</B>    erhaltene     4,6-Dithiophenoxyisophthalsäure    kann  ohne Reinigung umgesetzt werden.  



  <B>C</B>  <I>Beispiel 2</I>  <B>3,0</B> Teile     4,6-Di-(3#-chlorthiophenoxy)-isophthal-          säure    werden     mit   <B>60</B> Teilen konzentrierter Schwefel  säure 2 Stunden auf<B>70-801</B> erwärmt. Nach Abkühlen  auf     Raumt2mperatur    wird die, Lösung auf<B>500</B> Teile  Eiswasser     geg'        ossen.    Der erhaltene     geqbe    Niederschlag  wird nach den Angaben des Beispiels<B>1</B> aufgearbeitet.  



  An Stelle von Schwefelsäure können auch     Äthan-          oder        Methansulfonsäurc    oder     in-    und     p-Toluallsulfon-          säure    verwendet werden. In diesem Fall erhitzt man  zweckmässig 2 Stunden auf     150-180'.     



  Ebenso kann man     4,6-Da-(4#-methoxy-thiophen-          oxy)-i,sophthalsäure    oder     4,6-I)i-(4'-methyl-thiophen-          oxy)-#isophthalsäure        cyclisieren.     



  Die verwendeten     4,6-Dithio-isophthalsäuren    kön  nen nach den Angaben des Beispiels<B>1</B> aus den ent  sprechenden substituierten     Thiophenolen    hergestellt  werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel EMI0002.0091 in der<B>A</B> und B die zur Ergänzung eines aromatischen oder heteroeyclischen Restes notwendigen Atome be#. deuten, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbin dungen der Formel EMI0002.0095 in der R Wasserstoff oder einen Kohlenwasserstoff rest bedeutet, durch intramolekulare Kondensation Cyclisiert. IL Verwendung der gemäss Patentanspruch I er haltenen Verbindungen als Piginentfarbstoffe für ni & t textile Materialien und zum Färben von Fasem und Fäden in der Masse.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass mit Hilfe eines sauren Kondlensa- tionsmittels cyclisiert wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass in der Schmelze cyclisiert wird. <B>3.</B> Verfahren nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge# kennzeichnet dass in Gegenwart eines organischen LösunLysmittels cvclisiert wird.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11832506B2 (en) 2019-12-13 2023-11-28 Samsung Display Co., Ltd. Organic electroluminescence device and fused polycyclic compound for organic electroluminescence device
US12133456B2 (en) 2020-01-17 2024-10-29 Samsung Display Co., Ltd. Organic electroluminescence device and fused polycyclic compound for organic electroluminescence device
US12404271B2 (en) * 2018-07-31 2025-09-02 Samsung Display Co., Ltd. Organic electroluminescence device and polycyclic compound for organic electroluminescence device
US12448564B2 (en) 2019-04-12 2025-10-21 Samsung Display Co., Ltd. Organic electroluminescence device and polycyclic compound for organic electroluminescence device

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