CH413181A - Verfahren zur Herstellung von symmetrischen Chinacridin-7,14-dionen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von symmetrischen Chinacridin-7,14-dionen

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CH413181A
CH413181A CH331263A CH331263A CH413181A CH 413181 A CH413181 A CH 413181A CH 331263 A CH331263 A CH 331263A CH 331263 A CH331263 A CH 331263A CH 413181 A CH413181 A CH 413181A
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CH
Switzerland
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symmetrical
quinacridine
diones
acid
preparation
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CH331263A
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Hans Dipl Chem Bohler
Fritz Dr Kehrer
Pierro Dr Maderni
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Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B48/00Quinacridones

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     symmetrischen        Chinacridin-7,14-dionen       Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur  Herstellung von symmetrischen     Chinacridin-7,14-          dionen    durch     Cyclisieren    von symmetrischen     2,5-Di-          arylamino-terephthal:säuren    oder deren Estern bei  höheren Temperaturen mit einem in einem orga  nischen Lösungsmittel     gelösten    Kondensationsmittel.  



  Die     Cyclisierung    erfolgt durch Erwärmen der       2,5-Diarylamino-terephthalsäuren    bzw. deren Ester  vorzugsweise auf Temperaturen oberhalb von 120  C  mit einem Kondensationsmittel, das vorzugsweise  sauer ist, wie z. B. mit     Phosphorpentoxyd,    Schwefel  säure, Aluminiumchlorid, organischen     Säurehaloge-          nid'en    oder     -anydriden,    organischen     Sulfonsäuren    oder       Flusssäure.     



  Als organische Lösungsmittel können z. B.     Cymol,          2-Äthylnaphthalin,        1-Methylnaphthalin,        Tetrahydro-          naphthalin,        Hexahydronaphthalin,        1-Chlor-naphtha-          lin,        2-Chlor-naphthalin,        Di-    oder     Trichlorbenzole,     Nitrobenzol,     p-Nitro-diphenyl,        o-Nitro-diphenyl;

          1-          Nitro-naphthalin,        Diphenyl,        Diphenyläther,        Diphenyl-          oxyd,    das     eutektische    Gemisch von     Diphenyl    und       Diphenyloxyd,    ferner     Carbonsäuren    wie z. B.     Benzoe-          säure    und     Monochlor-essigsäure,    Alkohole, wie z. B.

         Äthylenglykol,        Propylenglykol,        Polyäthylenglykol,     Methanol, Äthanol oder     Phenole    dienen.  



  Bei     Verwendung    von     Phosphorpentoxyd        als    Kon  densationsmittel sind die Lösungsmittel Methanol,  Äthanol und Phenol besonders     geeignet,    bei Ver  wendung von Aluminiumchlorid besonders     Dichlor-          benzol,        Trichlbrbenzol,        1-Chlor-naphthalin,        2-Chlor-          naphthalin,        Cymol,        2-Äthyl-naphthalin,

          1-Methyl-          naphthalin    oder Nitrobenzol und bei! Verwendung  von Schwefelsäure besonders     Chlor-essigsäure    oder       Äthylenglykol.     



  Die so     erhaltenen    symmetrischen     Chinaeridone     haben die Formel  
EMI0001.0065     
    In dieser Formel bedeutet A einen aromatischen  oder     heterocyclischen    Rest. Die Reste A     sind    vor  zugsweise     Phenylreste    oder Reste von kondensierten       Ringsystemen    aus     6-Ringen    oder aus 6- und     5-          Ringen.    Geeignete Reste dieser Art sind z.

   B. die  des Naphthalins,     Anthrachinons,        Pyrens    oder     Carba-          zols.        Diese    Reste     können    ausserdem     nichtionogene          Substituenten    enthalten, wie z. B.

   Halogenatome oder       Nitro-,    Cyan-,     Trifluoralkyl-,        Alkyl-,        Alkoxy-,        Aryl-,          Aryloxy-,        Azoaryl-,        Arylamino-,        Alkylsulfonyl-,          Arylsulfonyl-,        Acyl-,        Acylamino-,        Amino-,        Alkyl-          amino-,        Carbonsäureester-    oder     Sulfonsäureester-          gruppen.     



  Unter den durch     Alkyl-    oder     Alkoxygruppen          substituierten        Chinacridonen    sind     diejenigen    bevor  zugt, die höchstens zwei     niedrigmolekulare        Alkyl     oder     Alkoxygruppen    in den Stellungen 1, 4, 8 und 11  enthalten.  



  Nach Aufarbeiten dienen die     erhaltenen    orangen  bis blauen     symmetrischen        Chinacrid'one    z. B. zum  Färben von Kunststoffen, insbesondere     Polyvinyl-          chlorid,        Polypropylen,        synthetischen    Polyamiden und       linearen    aromatischen Polyestern, von Lacken,  Spinnmassen aus     Cellulosexanthogenat        (Viscose-          kunstseide)    und     Acetylcellulose        (Zweieinhalb-    und       Triacetatkunstseid'e)    oder Kautschuk,

   für den Pigment  druck auf     Textilien    und für die     Herstellung    von  Drucktinten und wertvollen pigmentierten Papieren.      Diese Färbungen haben gute Allgemeinecht-:       heiten,    reine Nuancen und eine sehr gute bis hervor  ragende Lichtechtheit.

   Besonders hervorzuheben sind  noch die hervorragende     überlackierbarke:it    der Kunst  harzdispersions- und der Lackfärbungen, die absolute       Migrationsechtheit    der     Polyvinylchloridfärbungen    so  wie die gute bis sehr gute Wasser-, Wasch-, Schweiss-,       Überfärbe-,    Alkali-, Säure-,     Peroxydbleich-    und     Trok-          kenreinigungsechtheit    der     Viscose-    und     Acetatkunst-          seide-Färbungen    und der Drucke auf Textilien.  



  In den folgenden Beispielen     bedeuten    die Teile  Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente.  Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  In 26,8     Teile    wasserfreien     Äthylalkohols    werden  unter Kühlen bei 15 bis 20  33,2     Teile        .Phosphor-          pentoxyd    eingetragen. Zu dieser Lösung fügt man bei  100  4 Teile     2,5-Di-(4'-methylphenylamino)-tere-          phthalsäure    und erwärmt anschliessend 30 Minuten  auf 195 bis 200 . Das danach     erhaltene        2,9-Di          methyl-chinacridon    wird nach Verdünnen mit Wasser  abgetrennt und getrocknet.

   Zur     Reinigung    kann man  es aus polaren     Lösungsmitteln,    beispielsweise     Di-          methylformamid,        Dimethylsulfoxyd,        Äthylenglykol,     Gemischen aus 10%iger alkoholischer Kalilauge und       Dimethylformamid    oder     Dimethylsulfoxyd        oder    aus  konzentrierter Schwefelsäure     umkristallisieren    .  



  Durch Erhöhung des     Phosphorpentoxydgehaltes     im Reaktionsgemisch kann die     Reaktionstemperatur     erniedrigt werden.  



  <I>Beispiel 2</I>  Zu einer Lösung von 20 Teilen konzentrierter  Schwefelsäure und 20 Teilen     Mono-chloressigsäure     werden     bei    80 bis 90  2 Teile     2,5-Di-(3'-chlor-phenyl-          amino)-terephthalsäure    gegeben und 30 Minuten auf  150 bis 155  erwärmt. Das     Reaktionsprodukt    kann  nach den Angaben im Beispiel 1 aufgearbeitet wer  den. Man erhält     3,10-Dichlor-chinacridon    in fast  quantitativer Ausbeute.  



  <I>Beispiel 3</I>  An Stelle der im Beispiel 2 verwendeten     2,5-Di-          (3'-chlorphenylamino)-terephthalsäure    werden 2 Teile       2,5-Di-(2',5'-dichlorphenylamino)-berephthalsäure-di-          äthylester    verwendet. Im übrigen kondensiert man  nach den Angaben im Beispiel 2.         Beispiel   <I>4</I>  2 Teile     2,5-Di-(4'-methoxy-phenylamino)-tere-          phthalsäure    werden mit 22 Teilen     Athylenglykol    und  0,9 Teilen konzentrierter Schwefelsäure 90 Minuten  auf 175 bis 185  erwärmt und nach den Angaben  im Beispiel 1 aufgearbeitet und gegebenenfalls ge  reinigt.  



  Man erhält     2,9-Dimethoxy-chinacridon    in guter  Ausbeute.  



  In der in den vorhergehenden Beispielen ange  gebenen     Weise    können andere     2,5-Diarylamino-tere-          phthalsäuren    der Formel  
EMI0002.0053     
         cyclisiert    werden, wobei die     Substituenten    A folgende  Bedeutung     haben:     
EMI0002.0057     
  


Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von symmetrischen Chinacridin-7,14-dionen, dadurch gekennzeichnet, dass man symmetrische 2,5-Diarylamino-terephthal- säuren oder deren Ester bei erhöhter Temperatur mit einem in einem organischen Lösungsmittel gelösten Kondensationsmittel cyclisiert. 11. Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I erhaltenen Verbindungen zum Pigmentieren von Kunststoffmassen.
CH331263A 1958-07-29 1958-07-29 Verfahren zur Herstellung von symmetrischen Chinacridin-7,14-dionen CH413181A (de)

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