CH422494A - Schmoktür für gasbeheizte Räucherkammern - Google Patents
Schmoktür für gasbeheizte RäucherkammernInfo
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Description
Schmoktür für gasbeheizte Räucherkammern Bei gasbeheizten Räucherkammern können Ver puffungen und Gasexplosionen vorkommen, die meist auf falsche Bedienung auch an zündgesicherten Anla gen oder auf ein Versagen der Zündsicherung selbst zurückzuführen sind. Diese Verpuffungen und Gas explosionen bewirken, dass die Türen aus ihren Schar nieren und Verriegelungen herausgerissen werden. Es ist schon vorgekommen, dass Räucherkammertüren in den Arbeitsraum geschleudert wurden und Perso nen töteten.
Bei Räucherkammern sind bereits zusätzliche Schmoktüren bekanntgeworden, welche in die eigent lichen Kammertüren eingebaut werden und welche zum Nachfüllen des Sägemehls oder dergleichen dien ten. Diese bekannten Schmoktüren sind jedoch stets verriegelt, so dass sie nicht als Druckausgleichsklap- pen dienen können.
Aufgabe der Erfindung ist die Ausbildung einer Schmoktür für gasbeheizte Räucherkammern, die durch Verpuffung und Explosionen im Kammerin nern weder beschädigt oder zerstört werden kann, noch eine Gefahr für das Arbeitspersonal darstellt und sich dadurch auszeichnet, dass sie als Druckaus gleichsklappe ausgebildet ist, welche mittels eines Kugelschnapp- oder Magnetverschlusses in der ge schlossenen Stellung gehalten wird und bei einer Druckentwicklung in der Kammer aufstossbar ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 eine Räucherkammer, bei welcher die linke Hälfte anders ausgeführt ist als die rechte Hälfte, und Fig. 2 eine in die Räucherkammertür einsetzbare Druckausgleichsklappe mit zugeordnetem Luftregu- lierschieber.
In Fig. 1 ist die Räucherkammer auf der linken Seite mit 1 und auf der rechten Seite mit 1 a bezeich- net. Die Türen 2 und 3 werden durch einen Baskül- stangenverschluss 4 verriegelt, der beispielsweise oben und unten in entsprechende Riegelplatten eingreift. Beim linken Ausführungsbeispiel ist die Tür 3 mit einer unteren Druckausgleichsklappe 5 versehen, unter welcher ein Luftregulierschieber 6 angeordnet ist, während beim rechten Ausführungsbeispiel die Druckausgleichsklappe 5 mit dem zugeordneten Luft regulierschieber 6 höher angeordnet ist.
In beiden Fällen liegen die Druckausgleichsklappen mit Luft regulierschieber über den darunter befindlichen Rauchentwicklern. Der Rauchentwickler der Räucher kammer 1 liegt unter dem Fussboden (Unterfeue rung), während der Rauchentwickler 1b der rechten Räucherkammer la über dem Fussboden (Oberfeue rung) angeordnet ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Druckaus gleichsklappe ist in Fig. 2 dargestellt. Die Druckaus gleichsklappe selbst ist mit 14 bezeichnet. An ihrem Rahmen 15 ist sie in Scharnieren 13 an einem Rah men 7 türartig aufgehängt. Die Druckausgleichs klappe 14 greift in geschlossenem Zustand in den Rahmen 7 ein. Dabei schnappt ein Kugelverschluss 16 in eine entsprechende Ausnehmung 17 im Rah men 7 ein.
Der Rahmen 7 ist nach unten hin durch einen Rahmenteil 8 verlängert. In diesem ist eine mit öff- nungen 10 versehene Deckplatte 11 angebracht. Vor dieser Deckplatte 11 ist eine mit gleichen Öffnungen versehene Schieberplatte 9 verschiebbar angeordnet. Die Verschiebebewegung kann mittels eines Knopfes 12 ausgeführt werden. Die aus den Rahmen 7 und 8, aus der Druckausgleichsklappe 14 und dem Luftre gulierschieber 9 bestehende Baueinheit ist in eine entsprechende Ausnehmung in die Tür 2 oder 3 der Räucherkammer einzubauen.
Es kann vorkommen, dass Kondensationsprodukte beim Ablagern auch die Druckverschlüsse bei man gelhafter Wartung verkleben. Bei einer Gasexplosion und einem Versagen der Druckverschlüsse sollen die genannten Nachteile vermieden werden können. Dies geschieht dadurch, dass der Rahmen 7, 8 im Türblatt in entsprechender Weise befestigt wird, so dass beim Eintreten dieses Ausnahmefalles der ganze Rahmen mit der Druckausgleichsklappe aus seiner Veranke rung gerissen wird. Dabei ist die Verankerung derart bemessen, dass sie erst bei einer Druckeinwirkung ausreisst, welche grösser ist als diejenige, die zur über windung des Druckverschlusses notwendig ist.
Die Befestigungsmittel für den Rahmen besitzen entwe der Sollbruchstellen, oder der Rahmen selbst kann im Türblatt durch Klemmsitz oder dergleichen mit entsprechendem Sicherheitswert befestigt sein.
Es besteht die Möglichkeit, anstelle eines Kugel schnappverschlusses einen Magnetverschluss oder einen anderen Verschluss einzubauen, der bei einer bestimmten Druckeinwirkung von innen nach aussen nachgibt und ein Aufklappen ermöglicht, so dass ein Gasaustritt aus dem Kammerinneren nach aussen stattfinden kann.
Es ist vorteilhaft, wenn die Druckausgleichs klappe mit einem Luftregulierschieber versehen wird. Die nebeneinandergereihten zahlreichen regelbaren kleinen Schieberöffnungen bieten den Vorteil, dass der für den Räuchervorgang erforderliche Luftdurch satz, dessen Menge je nach Art des Räuchergutes verschieden ist, über etwa die Kammerbreite erfas senden Schieber gleichmässig verteilt erfolgt.
Während die Primärluft für den Brenner des Heizaggregates möglichst aus der freien Atmosphäre zugeleitet wer den soll, wurde die zur restlosen Verbrennung des Gases erforderliche Sekundärluft bisher von den Brennern aus dem Kammerinneren angesaugt. Durch die breitverteilten schieberartigen Öffnungen gelangt die für den Räucherprozess erforderliche Frischluft unmittelbar über den Brennern in die Kammer, so dass die Flammen ihre Sekundärluft aus diesem Luft strom erhalten.
Jede Druckausgleichsklappe ist zweckmässig mittels Scharniere türartig in einem Rah men aufgehängt, der in einer entsprechenden Öffnung im Türrahmen befestigt wird. Die Luftregulierschie- ber können entweder in der Druckausgleichsklappe selbst oder im Rahmen unter der Druckausgleichs klappe angeordnet sein.
Im letzteren Fall ist am Rahmenteil eine Deckplatte mit Öffnungen vorgese hen, vor der eine mit gleichen Öffnungen versehene Schieberplatte verschiebbar ist. Die aus dem Rahmen, der Druckausgleichsklappe und dem Luftregulier- schieber bestehende Baueinheit ist derart in die Tür eingebaut, dass sich der Luftregulierschieber auf einem über den Schwelstoffen befindlichen Niveau befindet. Hierdurch wird vermieden, dass der Luft strom Ascheteile mitreisst und das Räuchergut be schmutzt.
Die Druckausgleichsklappen mit Luftregu- lierschiebern lassen sich sowohl für Räucherkammern mit Unter- als auch mit Oberfeuerung verwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schmoktür für gasbeheizte Räucherkammern, da durch gekennzeichnet, dass sie als Druckausgleichs klappe (5) ausgebildet ist, welche mittels eines Kugel schnapp- oder Magnetverschlusses in der geschlos senen Stellung gehalten wird und bei einer Druckent wicklung in der Kammer (1) aufstossbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. !Schmoktür nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Luftregulierschie- ber (6) versehen ist.2. Schmoktür nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mittels Scharniere (13) türartig an einem Rahmen (7) aufge hängt ist, der in einer entsprechenden Öffnung im Türblatt zu befestigen ist. 3. Schmoktür nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Luftregulierschieber (9) im Rahmen unter der Druckausgleichsklappe (14) angeordnet ist.4. Schmoktür nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Rahmenteil (8) eine Deckplatte (11) mit Öff nungen (10) vorgesehen ist, vor der eine mit gleichen Öffnungen versehene Schieberplatte (9) verschiebbar ist.5. Schmoktür nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen, die Druckausgleichsklappe und der Luftre gulierschieber eine Baueinheit bilden, die derart in die Tür (2, 3) eingebaut ist, dass sich nach dem Ein bau der Baueinheit der Luftregulierschieber auf einem über den Schwelstoffen befindlichen Niveau befindet. 6.Schmoktür nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen im Türblatt derart befestigt ist, dass nach dem Einbau in eine Räucherkammer bei einer Gas explosion und einem Versagen der Druckverschlüsse der Rahmen mit der Druckausgleichsklappe (5 bzw. 14) aus seiner Verankerung gerissen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH364965A CH422494A (de) | 1965-03-16 | 1965-03-16 | Schmoktür für gasbeheizte Räucherkammern |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH364965A CH422494A (de) | 1965-03-16 | 1965-03-16 | Schmoktür für gasbeheizte Räucherkammern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH422494A true CH422494A (de) | 1966-10-15 |
Family
ID=4260526
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH364965A CH422494A (de) | 1965-03-16 | 1965-03-16 | Schmoktür für gasbeheizte Räucherkammern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH422494A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20213509U1 (de) | 2002-03-26 | 2002-11-28 | Schwietering, Heinz-Georg, 48599 Gronau | Kamintür mit Magnetverschluß |
-
1965
- 1965-03-16 CH CH364965A patent/CH422494A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE20213509U1 (de) | 2002-03-26 | 2002-11-28 | Schwietering, Heinz-Georg, 48599 Gronau | Kamintür mit Magnetverschluß |
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