CH422494A - Schmoktür für gasbeheizte Räucherkammern - Google Patents

Schmoktür für gasbeheizte Räucherkammern

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Publication number
CH422494A
CH422494A CH364965A CH364965A CH422494A CH 422494 A CH422494 A CH 422494A CH 364965 A CH364965 A CH 364965A CH 364965 A CH364965 A CH 364965A CH 422494 A CH422494 A CH 422494A
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CH
Switzerland
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schmoktür
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pressure compensation
slide
pressure
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Application number
CH364965A
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English (en)
Inventor
Tappen Hanns
Original Assignee
Raeucherschmidt Tappen Kg
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/044Smoking; Smoking devices
    • A23B4/052Smoke generators ; Smoking apparatus

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
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  • Catching Or Destruction (AREA)

Description


      Schmoktür        für        gasbeheizte    Räucherkammern    Bei gasbeheizten Räucherkammern können Ver  puffungen und Gasexplosionen vorkommen, die meist  auf falsche Bedienung auch an zündgesicherten Anla  gen oder auf ein Versagen der Zündsicherung selbst  zurückzuführen sind. Diese Verpuffungen und Gas  explosionen bewirken, dass die Türen aus ihren Schar  nieren und Verriegelungen herausgerissen werden. Es  ist schon vorgekommen, dass     Räucherkammertüren     in den Arbeitsraum geschleudert wurden und Perso  nen töteten.  



  Bei Räucherkammern sind bereits zusätzliche       Schmoktüren    bekanntgeworden, welche in die eigent  lichen Kammertüren eingebaut werden und welche  zum Nachfüllen des Sägemehls oder dergleichen dien  ten. Diese bekannten     Schmoktüren    sind jedoch stets  verriegelt, so dass sie nicht als     Druckausgleichsklap-          pen    dienen können.  



  Aufgabe der     Erfindung    ist die     Ausbildung    einer       Schmoktür    für     gasbeheizte    Räucherkammern, die  durch Verpuffung und Explosionen im Kammerin  nern weder beschädigt oder zerstört werden kann,  noch eine Gefahr für das Arbeitspersonal darstellt  und sich dadurch auszeichnet, dass sie als Druckaus  gleichsklappe ausgebildet ist, welche mittels eines       Kugelschnapp-    oder Magnetverschlusses in der ge  schlossenen Stellung gehalten wird und bei einer  Druckentwicklung in der Kammer     aufstossbar    ist.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand  beispielsweise dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine Räucherkammer, bei welcher die linke  Hälfte anders ausgeführt ist als die rechte Hälfte,  und       Fig.    2 eine in die     Räucherkammertür        einsetzbare          Druckausgleichsklappe    mit zugeordnetem     Luftregu-          lierschieber.     



  In     Fig.    1 ist die Räucherkammer auf der linken  Seite mit 1 und auf der rechten Seite mit 1 a bezeich-         net.    Die Türen 2 und 3 werden durch einen     Baskül-          stangenverschluss    4 verriegelt, der beispielsweise oben  und unten in entsprechende Riegelplatten eingreift.  Beim linken Ausführungsbeispiel ist die Tür 3 mit  einer unteren     Druckausgleichsklappe    5 versehen,  unter welcher ein     Luftregulierschieber    6 angeordnet  ist, während beim rechten Ausführungsbeispiel die       Druckausgleichsklappe    5 mit dem zugeordneten Luft  regulierschieber 6 höher angeordnet ist.

   In beiden  Fällen liegen die     Druckausgleichsklappen    mit Luft  regulierschieber über den darunter befindlichen  Rauchentwicklern. Der Rauchentwickler der Räucher  kammer 1 liegt unter dem Fussboden (Unterfeue  rung),     während    der Rauchentwickler 1b der rechten  Räucherkammer la über dem Fussboden (Oberfeue  rung) angeordnet ist.  



  Eine bevorzugte Ausführungsform der Druckaus  gleichsklappe ist in     Fig.    2 dargestellt. Die Druckaus  gleichsklappe selbst ist mit 14 bezeichnet.     An    ihrem  Rahmen 15 ist sie in     Scharnieren    13 an einem Rah  men 7 türartig aufgehängt. Die Druckausgleichs  klappe 14 greift in geschlossenem Zustand in den  Rahmen 7 ein. Dabei schnappt ein     Kugelverschluss     16 in eine entsprechende     Ausnehmung    17 im Rah  men 7 ein.  



  Der Rahmen 7 ist nach unten hin durch einen       Rahmenteil    8 verlängert. In diesem ist eine mit     öff-          nungen    10 versehene Deckplatte 11 angebracht. Vor  dieser Deckplatte 11 ist eine mit gleichen Öffnungen  versehene     Schieberplatte    9 verschiebbar angeordnet.  Die Verschiebebewegung kann mittels eines Knopfes  12 ausgeführt werden. Die aus den Rahmen 7 und 8,  aus der     Druckausgleichsklappe    14 und dem Luftre  gulierschieber 9 bestehende Baueinheit ist in eine  entsprechende     Ausnehmung    in die Tür 2 oder 3 der  Räucherkammer einzubauen.

        Es kann vorkommen, dass Kondensationsprodukte       beim    Ablagern auch die Druckverschlüsse bei man  gelhafter     Wartung    verkleben. Bei einer Gasexplosion  und einem Versagen der Druckverschlüsse sollen die  genannten Nachteile vermieden werden können. Dies  geschieht dadurch, dass der     Rahmen    7, 8 im Türblatt  in entsprechender Weise befestigt wird, so dass beim  Eintreten dieses Ausnahmefalles der ganze Rahmen  mit der     Druckausgleichsklappe    aus seiner Veranke  rung gerissen wird. Dabei ist die Verankerung     derart     bemessen, dass sie erst bei einer Druckeinwirkung  ausreisst, welche grösser ist als     diejenige,    die zur über  windung des Druckverschlusses notwendig ist.

   Die       Befestigungsmittel        für    den Rahmen besitzen entwe  der Sollbruchstellen, oder der Rahmen selbst kann  im Türblatt durch Klemmsitz oder dergleichen mit  entsprechendem Sicherheitswert befestigt sein.  



  Es besteht die     Möglichkeit,    anstelle     eines    Kugel  schnappverschlusses einen     Magnetverschluss    oder  einen anderen Verschluss einzubauen, der bei einer       bestimmten        Druckeinwirkung    von innen nach aussen  nachgibt und ein     Aufklappen    ermöglicht, so     dass    ein  Gasaustritt aus dem     Kammerinneren    nach aussen       stattfinden    kann.  



  Es ist vorteilhaft, wenn die Druckausgleichs  klappe mit einem     Luftregulierschieber    versehen wird.  Die     nebeneinandergereihten        zahlreichen    regelbaren  kleinen     Schieberöffnungen    bieten den Vorteil, dass  der für den     Räuchervorgang    erforderliche Luftdurch  satz, dessen Menge je nach Art des     Räuchergutes     verschieden ist, über etwa die Kammerbreite erfas  senden Schieber     gleichmässig    verteilt erfolgt.

       Während     die     Primärluft        für    den Brenner des Heizaggregates  möglichst aus der freien Atmosphäre zugeleitet wer  den     soll,    wurde die zur restlosen Verbrennung des  Gases erforderliche Sekundärluft bisher von den  Brennern aus dem Kammerinneren     angesaugt.    Durch  die breitverteilten     schieberartigen    Öffnungen gelangt  die für den     Räucherprozess    erforderliche Frischluft       unmittelbar    über den Brennern in die     Kammer,    so  dass die     Flammen    ihre Sekundärluft aus diesem Luft  strom erhalten.

   Jede     Druckausgleichsklappe    ist       zweckmässig    mittels Scharniere     türartig    in einem Rah  men aufgehängt, der in einer entsprechenden Öffnung       im        Türrahmen    befestigt wird. Die     Luftregulierschie-          ber    können     entweder    in der     Druckausgleichsklappe     selbst oder im Rahmen unter der Druckausgleichs  klappe angeordnet sein.

   Im letzteren Fall ist am  Rahmenteil eine Deckplatte     mit    Öffnungen vorgese  hen, vor der eine mit gleichen Öffnungen versehene       Schieberplatte        verschiebbar    ist. Die aus dem Rahmen,  der     Druckausgleichsklappe    und dem Luftregulier-         schieber    bestehende     Baueinheit        ist    derart in die Tür  eingebaut, dass sich der     Luftregulierschieber    auf  einem über den Schwelstoffen befindlichen Niveau  befindet.     Hierdurch    wird vermieden, dass der Luft  strom     Ascheteile    mitreisst und das Räuchergut be  schmutzt.

   Die     Druckausgleichsklappen    mit     Luftregu-          lierschiebern    lassen sich sowohl für     Räucherkammern     mit Unter- als auch mit Oberfeuerung verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schmoktür für gasbeheizte Räucherkammern, da durch gekennzeichnet, dass sie als Druckausgleichs klappe (5) ausgebildet ist, welche mittels eines Kugel schnapp- oder Magnetverschlusses in der geschlos senen Stellung gehalten wird und bei einer Druckent wicklung in der Kammer (1) aufstossbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. !Schmoktür nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Luftregulierschie- ber (6) versehen ist.
    2. Schmoktür nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mittels Scharniere (13) türartig an einem Rahmen (7) aufge hängt ist, der in einer entsprechenden Öffnung im Türblatt zu befestigen ist. 3. Schmoktür nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Luftregulierschieber (9) im Rahmen unter der Druckausgleichsklappe (14) angeordnet ist.
    4. Schmoktür nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Rahmenteil (8) eine Deckplatte (11) mit Öff nungen (10) vorgesehen ist, vor der eine mit gleichen Öffnungen versehene Schieberplatte (9) verschiebbar ist.
    5. Schmoktür nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen, die Druckausgleichsklappe und der Luftre gulierschieber eine Baueinheit bilden, die derart in die Tür (2, 3) eingebaut ist, dass sich nach dem Ein bau der Baueinheit der Luftregulierschieber auf einem über den Schwelstoffen befindlichen Niveau befindet. 6.
    Schmoktür nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen im Türblatt derart befestigt ist, dass nach dem Einbau in eine Räucherkammer bei einer Gas explosion und einem Versagen der Druckverschlüsse der Rahmen mit der Druckausgleichsklappe (5 bzw. 14) aus seiner Verankerung gerissen wird.
CH364965A 1965-03-16 1965-03-16 Schmoktür für gasbeheizte Räucherkammern CH422494A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20213509U1 (de) 2002-03-26 2002-11-28 Schwietering, Heinz-Georg, 48599 Gronau Kamintür mit Magnetverschluß

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE20213509U1 (de) 2002-03-26 2002-11-28 Schwietering, Heinz-Georg, 48599 Gronau Kamintür mit Magnetverschluß

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