CH423265A - Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Anlagerungsprodukten von Epoxyäthan und Epoxypropan - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Anlagerungsprodukten von Epoxyäthan und Epoxypropan

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CH423265A CH862960A CH862960A CH423265A CH 423265 A CH423265 A CH 423265A CH 862960 A CH862960 A CH 862960A CH 862960 A CH862960 A CH 862960A CH 423265 A CH423265 A CH 423265A
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Anlagerungsprodukten von Epoxyäthan und Epoxypropan
Im Haushalt und in der gewerblichen Wirtschaft besteht ein steigender Bedarf an Wasch-, Spül-,   Netz-,    Emulgier-und Dispergiermitteln, die bei hohem Wirkungsgrad unter den Bedingungen der üblichen maschinellen Prozesse geringe oder kleine Schaumwirkung besitzen.



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Produkten aus höhermolekularen, lipophile Reste enthaltenden Verbindungen, die in alkoholischen oder phenolischen Hydroxylgruppen, in der Hydroxylgruppe von Alkanolamiden sowie in   Thioalkohol-oder    Thiophenolgruppen austauschbare Wasserstoffatome enthalten und Epoxyäthan und Epoxypropan.



   Ein solches Verfahren ist aus der amerikanischen Patentschrift Nr. 2174761 bekannt. Gemäss dieser Patentschrift werden die höhermolekularen Verbindungen, z. B. Alkohole, Phenole oder   Hydroxyalkyl-    amine, zuerst mit Epoxypropan umgesetzt und anschliessend wird an das erhaltene Produkt Epoxy äthan angelagert, obwohl auch erwähnt ist, dass die Reihenfolge umgekehrt werden kann. Die Reaktion von Epoxyäthan mit dem Kondensationsprodukt von Epoxypropan und den höhermolekularen   Verbindun-    gen dient dazu, dass die Endprodukte wasserlöslich werden. Wenn sie dadurch nicht ausreichend wasserlöslich geworden sind, können sie noch sulfoniert werden.

   Das ist besonders erwünscht, wenn die   höher-    molekularen Verbindungen wenigstens 8 und meistens 8-18 Kohlenstoffatome pro   Molekiil    enthalten. Gemäss einem Beispiel dieser Patentschrift wird 1 Mol Cetylalkohol mit 6 Mol Epoxypropan und 2 Mol Epoxyäthan kondensiert, wonach sulfoniert wird.



  Gemäss einem anderen Beispiel wird auf 1 Mol Cetylalkohol 4 Mol Epoxypropan verwendet und wird anschliessend das Reaktionsprodukt entweder   sulfoniert    oder mit 16-20 Mol Epoxyäthan konden  siert.      Sulfonierung    ist im letzten Fall überflüssig.



  Weiter ist dieser Patentschrift zu entnehmen, dass durch die Reaktion von 1 Mol Dodecylalkohol, 2 Mol Epoxypropan und Anlagerung von 4-6 Mol Epoxy äthan an das erhaltene Reaktionsprodukt wasserunlösliche Verbindungen entstehen.



   Es wurde nun gefunden, dass Verbindungen erhalten werden können, die als solche und in konzentrierter wässriger Lösung flüssig sind, sich ohne Quellung leicht lösen und homogene Lösungen ergeben sowie bei bestimmten Temperaturen in   wäss-    riger Lösung nicht schäumen, wenn man an die genannten höhermolekularen Verbindungen pro Kohlenstoffatom des lipophilen Restes 0, 5-1, 5 Mol   Epoxyäthan    anlagert und an die erhaltenen Produkte anschliessend pro Mol   Epoxyäthan    0, 4-2 Mol Epoxypropan anlagert. Die so erhaltenen Produkte haben eine besonders geringe Schaumwirkung. Überdies enthalten die erhaltenen Produkte keine unlöslichen   Nebenbestandteile,    wie zu niedrig epoxydierte oder unveränderte Ausgangsstoffe, die leicht zu störenden Belägen auf dem Behandlungsgut führen.

   Der ameri  kanischen Patentschrift    Nr. 2174761 war es nicht zu entnehmen,   dal3    man durch Kondensation mit Epoxyäthan und anschliessend mit Epoxypropan und durch Anwendung von sehr speziellen Verhältnissen Produkte erhalten kann, die eine geringe Schaumwirkung haben und die trotz ihrer nicht grossen Löslichkeit es doch nicht notwendig machen, dass sie in entsprechende Schwefelsäureestersalze übergeführt werden. 



   Als höhermolekulare lipophile Reste enthaltende Verbindungen mit austauschbaren Wasserstoffatomen können aliphatische, cycloaliphatische bzw. alkylaro  matische    Verbindungen angewandt werden, darunter Alkohole, Phenole,   Fettsaurealkanolamide, Mer-    captane oder Thiophenole. Anlagerungsprodukte von Epoxyäthan an diese höhermolekularen Verbindung sind, je nach Epoxydierungsgrad, bis zu gewissen Temperaturgrenzen klar wasserlöslich und besitzen ein ausgezeichnetes Reinigungsvermögen, während sie stark schäumen. Das   Schäum-    vermögen wird durch die Anlagerung von Epoxypropan gedrückt. Je mehr Epoxypropan angelagert wird, umsomehr wird das Schäumvermögen auch bei niedrigen Arbeitstemperaturen gebremst.



   Die für das Drücken des Schäumvermögens bei einer bestimmten Arbeitstemperatur auszuwendende Menge Propylenoxyd richtet sich nach der Kettenlänge und der Struktur des   Kohlenwasserstoffrestes    und nach dem vorliegenden   Athoxylierungsgrad.   



   Die verwendeten   Äthylenoxydanlagerungspro-    dukte können höhermolekulare   Kohlenwasserstoff-    reste von wenigstens 8 Kohlenstoffatomen der aliphatischen, cycloaliphatischen bzw.   fettaromatischen    Reihe besitzen und   Athylenoxydketten    von etwa 5-20 Mol tragen.



   Geht man von einer bestimmeten Kohlenwasser  stoffkettenlänge    aus, so braucht man zum   Löslich-    machen eine bestimmte Menge   Athylenoxyd. Um    die   Schäumfähigkeit    zu bremsen, benötigt man, bezogen auf die   angelagerte    Menge   l2ithylenoxyd,    je nach Arbeitstemperatur die halbe bis doppelte Menge Propylenoxyd. Man kann durch Auswahl der Propylenoxydmenge in Abhängigkeit von der Temperatur ganz bestimmte   Lösungszustände einstellen,    die geringe oder überhaupt keine Schaumbildung verursachen.



   Die neuen Produkte unterscheiden sich ebenfalls vorteilhaft von bekannten, ebenfalls schwach schäumenden Äthoxylierungsprodukten mit niederem    thoxylierungsgrad    durch ihre klare Löslichkeit bei @ niederen Wassertemperaturen unterhalb der kritischen Temperatur und ihren einheitlichen flüssigen Zustand.



   Beispiele
1. Auf 1, 35 kg eines   Fettalkoholgemisches    C12 bis   Cl.      (6,    66 Mol) werden in Gegenwart von   3,    1 g Natriummethylat 2, 64 kg   (60    Mol) Äthylenoxyd   auf-    gepresst. Die Anlagerung   des Athylenoxyds.    erfolgt bei   120-148     während 7 Stunden. Man erhält 3, 99 kg Anlagerungsprodukt von salbenartiger Kon  sistenz,    dessen wässrige Lösungen bis etwa   75     klar bleiben, jedoch oberhalb und unterhalb der Tem  peratur    schäumen. Das Kondensat löst sich in Wasser nur sehr langsam unter starker Gelbildung.



   An 2, 39 kg (4 Mol) des obigen   Fettalkoholpoly-      äthylenglykoläthers werden    nach Zugabe von 3, 5 g Natriummethylat innerhalb von etwa 9 Stunden bei   125-144     C 2, 32 kg (40 Mol) Propylenoxyd angelagert. Man erhält 4, 71 kg eines gelblichen Öles, das beim Abkühlen auf   0  C    nicht erstarrt. Das Produkt kann durch Eingiessen in Wasser von Raumtemperatur ohne störende Gelbildung sofort in Lösung gebracht werden.



   2. KL   CteC14    (1 :   1)    + 7 AO + 4 PrO
302 g (1, 5 Mole) eines Fettalkoholgemisches aus gleichen Gewichtsteilen   Lauryl-und Myristylalkohol    und 0, 6 g   Nattriummethylat    werden in einen   Edel-    stahl-Rührautoklaven von 1, 7 1 Inhalt eingefüllt. Nach Vertreiben der Luft mittels Stickstoff wird bei 125 bis   143  C allmählich Äthylenoxyd    bis zur   Anlage-    rung von 463 g aufgepresst.



   An 255 g des enthaltenen Fettalkoholpolyäthy  lenglykoläthers    werden nach Zugabe von 0, 3 g Na  triummethylat    bei   130-146     insgesamt 119 g Propylenoxyd (entsprechend 4 Mole) angelagert.



   Man erhält 374 g eines honiggelben Öles, das beim Eingiessen in Wasser von Raumtemperatur ohne störende Gelbildung sofort in Lösung geht. Der Trübungspunkt der 0,   1 %    igen wässrigen Lösung liegt bei   40     C.



   Lagert man je Mol des obigen   Fettalkoholhepta-    äthylenglykoläthers statt 4 insgesamt 7 Mole Propylenoxyd an, so wird ebenfalls ein bei Raumtemperatur flüssiges Produkt erhalten. Der   Trübungs-    punkt der 0,   1 %    igen wässrigen Lösung liegt (auf Grund des höheren Propoxylierungsgrades) bei 34  C.



   3.   Kokosfettsäuremonoäthanolamid     + 10 AO + 8 PrO.



   Wie in Beispiel 2 beschrieben, werden in einem 1, 7-1-Rührautoklaven aus Edelstahl 663 g   tlthylen-    oxyd im Lauf von etwa 8 Stunden   bei 120-134  C    an 399 g Kokosfettsäuremonoäthanolamid (1, 5 Mole) in Gegenwart von 0, 8 g Natriummethylat als Katalysator angelagert.



   An 177 g der erhaltenen, bei Raumtemperatur salbenartigen Masse   (1/4 Mol)    werden nach Zugabe von 0, 1 g Natriummethylat bei   134-142     C in etwa 5 Stunden 116 g Propylenoxyd angelagert, wobei 293 g eines klaren, gelben Öles erhalten werden, das bei Raumtemperatur in Wasser ohne störende Gelbildung klar löslich ist. Der Trübungspunkt der 0, 1   % igen wässrigen Lösung liegt    bei   45     C.



   4.   Kokosfettsäurediäthanolamid     + 10 AO + 4 PrO.



     77, 5    g   ( Mol) des Anlagerungsproduktes    von 10 Molen Athylenoxyd pro Mol eines technischen Kokosfebtsäurediäthanolamids werden nach Zugabe von 0, 1 Gewichtsprozent Natriummethylat mit 61 g Propylenoxyd (entsprechend 4 Mole) bei 126 bis   140  C    umgesetzt. Das erhaltene braune   01    (Ausbeute 238 g) ist bei Raumtemperatur klar wasserlöslich. Der Trübungspunkt der 0,   1%    igen wässrigen Lösung liegt bei   45     C.



   Die obere Grenztemperatur für das Schäumen von   wässrigen Lösungen solcher kombinierter Äthy-      len-propylenoxydkondensate    ist in einfacher Weise durch Wahl des   VerhältnissesÄthylenoxyd    : Propylenoxyd einstellbar.



   Durch Anlagerung unterschiedlicher Mengen   Äthy-    lenoxyd an das gleiche Ausgangsprodukt kann man zwar ebenfalls Produkte unterschiedlicher   Trübungs-      grenztemperaturen (T)    ihrer wässrigen Lösungen erhalten. Diese Produkte schäumen jedoch auch oberhalb dieser Temperatur erheblich, sind schlecht löslich und enthalten grössere Mengen freier Alkohole oder Anteile niederer Kondensate. Sie sind bei niederer Temperatur salbenartig, bei höherer Temperatur inhomogen. In der nachstehenden Tabelle I sind diese Beziehungen im Vergleich mit dem Verhalten der   Alkylenoxydanlagerungsprodukte    der vorliegenden Erfindung näher veranschaulicht.



   Es wurde von einem Fettalkoholgemisch aus gleichen Teilen   Dodecylalkohol    und Tetradecylalkohol ausgegangen, an welches die nachstehend angegebenen Mengen an   Athylenoxyd    bzw. Propylenoxyd angelagert wurdlen. Aus den Anlagerungspro  dukten    wurden 1 % ige wässrige Lösungen bzw. Dis  persionen    hergestellt.



   Tabelle   1      Athylenoxyd-Anlagerungprodukt    Vergleichs mit x Mol Athylenoxyd temperatur Technologische Eigenschaften
Mol   Athylenoxyd    T   C
9 75 dickflüssig, in Wasser unter Gelbildung langsam löslich,   schämt    auch oberhalb   T       
8 64 inhomogen, in Wasser unter Gelbildung langsam
6 45 löslich, schäumt auch oberhalb T    
4, 5 35 inhomogen, schlecht in Wasser löslich, auch
3, 5 24 unterhalb T  trüb, unbrauchbar   Athylenoxyd-Anlagerungprodukt    mit 9 Mol Athylenoxyd und   Vergleichs-    x Mol Propylenoxyd temperatur Technologische Eigenschaften    Mol PropylenoxydTC   
0 75 dickflüssig, mit Wasser unter Gelbildung langsam löslich,

     schäumt    auch oberhalb   T    
2 64
4 55    6      45    flüssig, völlig homogen, in Wasser ohne Gelbildung    8      35    leicht löslich, oberhalb   T  praktisch    schaumfrei    10    24
Aus der nachstehenden Tabelle II ist ersichtlich, wieviele Mol Äthylenoxyd und Mol Propylenoxyd erforderlich sind, um Produkte der   erfindungsgemä-    ssen Art, welche die in der Tabelle I angegebenen   Trübungspunkte    aufweisen, zu erhalten (A) und ferner, wieviel Mole Propylenoxyd auf ein Mol Athylenoxyd in diesen Verbindungen kommen (B).



  Am Ende der Tabelle B sind die entsprechenden Mittelwerte angegeben. Am Fusse der Tabelle befindet sich eine schematische Darstellung der Verbindungen, wie sie nach der Tabelle II hergestellt werden.



   Aus der Zeichnung sind die Propylenoxydmengen ersichtlich, welche pro Mol Athylenoxyd im Äthylenoxydenlagerungsprodukt angewendet werden   müs-    sen, um Schaumfreiheit zu erreichen.



   Tabelle 11 A. Mole Propylenoxyd (Po) auf n Mole Äthylenoxyd   (Ao)      Trübungs-C    12-Säure   punkt R Alkohol 1214 Nonylphenol äthanolamid       oc    C mono di n Mole   Ao 6 7 8 9 9 12 15 10 10       20-13 13 14 9, 5 11, 5 17 17    15    30 Mole    Po 9 10 10 11 7 9, 5 14, 5 13, 5 11    40-5 6, 5 8, 5 4 8 11, 5 10    6, 5
50-1 3, 5 5, 5 1, 5 6 9 6 2
60---3-4, 5 6 2, 5 
B.

   Mole Propylenoxyd (Po) auf ein Mol Äthylenoxyd   (Ao)      Trübungs-C      12-Säure-Mole    Po punkt   R Alkohol 12-14 Nonylphenol iithanolamid    im Mittel auf   C mono di 1 Mol Ao n Mole Äo 6 7 8 9 9 12   15 10 10       20-1,    9 1, 6 1, 8 1, 0   0,    96   1,      1 1,    7 1, 5 1, 5
30 Mole Po 1, 5 1, 4 1, 3 1, 2 0, 78 0, 79 0,   97 1,    4 1, 1 1, 2
40-0, 71 0,   81 0, 95 0,    45 0, 67 0,   77 1, 0    0, 65 0, 77    50-0,    16 0,   44 0, 35 0,    17 0, 50 0, 60 0, 6 0, 2 0, 41    60---0, 33-0,    37 0,   40 0,    25-0, 30
EMI4.1     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung flüssiger, mit Wasser ohne Gelbildung beliebig verdünnbarer Alkylenoxyd- anlagerungsprodukte, deren wässrige Losungen gerin- ges Schaumvermögen besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass man an höhermolekulare, lipophile Reste enthaltende Verbindungen, die in alkoholischen oder phenolischen Hydroxylgruppen, in der Hydroxylgruppe von Alkanolamiden sowie in Thioalkohol- oder Thiophenolgruppen austauschbare Wasserstoff- atome enthalten, pro Kohlenstoffatom des lipophilen Restes 0, 5-1, 5 Mol Athylenoxyd anlagert und an die erhaltenen Produkte in zweiter Stufe pro Mol Äthylenoxyd weiterhin 0, 4-2 Mol 1, 2-Propylenoxyd anlagert.
    UNTERANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Alkylenoxydan lagerungsprodukten gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Athylenoxydanlage- rungsprodukten so viel Propylenoxyd anlagert, als bei einer bestimmten Temperatur zur Beseitigung der Schaumwirkung des Anlagerungsproduktes in wäss- riger Lösung erforderlich ist.
CH862960A 1959-07-31 1960-07-28 Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Anlagerungsprodukten von Epoxyäthan und Epoxypropan CH423265A (de)

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