CH424253A - Härtbares Gemisch, tertiäre Aminogruppen besitzende Mischpolymerisate und Epoxyharze enthaltend - Google Patents

Härtbares Gemisch, tertiäre Aminogruppen besitzende Mischpolymerisate und Epoxyharze enthaltend

Info

Publication number
CH424253A
CH424253A CH6191958A CH6191958A CH424253A CH 424253 A CH424253 A CH 424253A CH 6191958 A CH6191958 A CH 6191958A CH 6191958 A CH6191958 A CH 6191958A CH 424253 A CH424253 A CH 424253A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
epoxy
sep
compounds
copolymers
type mentioned
Prior art date
Application number
CH6191958A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Dr Maeder
Willy Dr Fisch
Otto Dr Ernst
Heinz Dr Zumstein
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Priority to CH6191958A priority Critical patent/CH424253A/de
Publication of CH424253A publication Critical patent/CH424253A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L57/00Compositions of unspecified polymers obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L63/00Compositions of epoxy resins; Compositions of derivatives of epoxy resins

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Epoxy Resins (AREA)

Description


  



  Härtbares Gemisch, tertiäre Aminogruppen besitzende Mischpolymerisate und Epoxyharze enthaltend
Es ist bekannt, dass   Polyepoxydverbindungen    durch Reaktion mit gewissen anderen Stoffen, welche mit den aktiven Gruppen der   Polyepoxyde      reaktions,      fähige    Gruppen enthalten, in gehärtete unschmelzbare und   unlösliche Stoffe von verhältnismässig hohem    Molekulargewicht übergeführt werden können. Diese anderen Stoffe oder Härter können von sehr verschiedenem chemischem Typ sein und umfassen unter anderem organische mehrbasische Carbonsäuren und deren   funküonelle Derivate, organische Amine    und Polyamine,   anorganische Säuren und Friedel-Crafts-    Katalysatoren.



   Die Erfindung bezieht sich auf härtbare Gemische, dadurch gekennzeichnet, dass sie von Säuregruppen im wesentlichen freie Epoxyharze mit einer   Epoxy-      äquivalenz      grösser    als 1 und als Härtungsmittel für die Epoxyharze tertiäre Aminogruppen aufweisende Mischpolymerisate enthalten, die zu weniger als 40 Gewichtsprozent aus olefinisch ungesättigten tertiären Aminen mit einer oder mehr als einer Gruppe der Formel
EMI1.1     
 worin N ein tertiäres Aminstickstoffatom darstellt und   R,    und   Rg    organis,   reste, dite    je 1 bis 6   Kohlen-      stoffatome aufweisen,

      und die miteinander zu einem mit dem   N-Atom    einen heterocyolischen Ring bildenden zweiwertigen Rest verknüpft sein können, bedenten, und zum Rest aus nichtbasischen olefinisch unge  sättigten Verbindungen,    die mindestens zum Teil Amide von olefinisch ungesättigten Säuren sind, aufgebaut sind.



   In den   erfindungsgemäss angewendeten Poly-      epoxyden    kommen als   Epoxydgruppen    in der Regel 1,   2-Epoxydgruppen,    d. h.
EMI1.2     


<tb>



  -C <SEP> C-Gruppen
<tb>  in Betracht.



   Wenn die   Polyepoxydverbindung    aus einer einzigen Verbindung besteht und alle   Epoxydgruppen    unverändert vorliegen, so ergeben sich ganzzahlige   Epoxyäquivalenzen, wie    2, 3 oder 4. Im Fall von polymeren   Polyepoxyden    können die Polyepoxyd   verbindungen auch etwas monomere Monoepoxyde    enthalten, oder   die Epoxydgruppen können hydrati-    siert oder in anderer Weise umgesetzt sein,   und/oder    es können Makromoleküle mit etwas verschiedenem Molekulargewicht vorliegen, so dass die   Epoxyäqui-    valenz,   d.    h. die Anzahl   Epoxydgruppen berechnet    auf das durchschnittliche Molekulargewicht durch nicht ganzzahlige Werte dargestellt wird.

     Beispiels-    weise kann die   Epoxyäquivalenz    1, 5, 1, 8,   2.,      5 usw.    betragen.



   Der Gehalt einer Verbindung an   Epoxydgruppen    wird in der Regel durch die Anzahl Mol   Epoxyd-    gruppen pro kg   Epoxydverbindungen    angegeben   (Epoxydäquivalente/kg).   



   Geeignete   Polyepexyde    sind beispielweise die folgenden : a) Di-oder   Polyglycidyläther    von Di-oder Poly   hydroxylverbindungen, insbesondere von mehrwerti-    gen Alkoholen oder mehrwertigen Phenolen, wie Äthylenglykol, Butandiol(1,4), Glycerin, Trimethylolpropan,   Pentaerythrit, Polyallylalkohol, Polyvinyl-       alkohol, Pölyäthylenglykol, Hexamethylolmelamin,    4, 4'-Dihydroxydiphen yldimethylmethan und   Poly-    phenole, erhalten durch saure Kondensation von Aldehyden mit Phenolen (Novolake).

   b) Polyglycidyester von mehrbasischen Carbonsäuren, wie Oxalsäure,   Adipinsäure, Malainsäure,    Pyromellitsäure, Phthalsäure und   Cyanursäure,    Naphthalin-1,4-dicarbonsäure und cyanursäure, ferner   Polygtycidylester    von sauren Polyester aus Dicarbonsäuren und mehrwertigen Alkoholen und von Polysulfonsäuren bzw.

   deren Amide, wie   m-Benzoldisul-      fonsäure.    c) Polyglycidyläther   oder-ester,    welche durch Polymerisation von   ungesättigten Glycidyläthern    oder   Glycidylestern    erhalten, wie   Poly- (allylglycidyläthern),    Poly-   (vinylglycidyläther), Poly- (glycidylacrylat), Poly-    glycidylcrotonat) und   Poly- (allylglycidylmaleat),    sowie Mischpolymerisate der   monomeren Glycidylverbin-    dungen mit andern polymerisierbaren Verbindungen, wie Styrol oder Acrylnitril.

   d) Polyglycidylthioäther von   Polythiolen.    e) Polyepoxydverbindungen, erhalten durch Umsetzen von Verbindungen mit aktiven   Wasserstoff-    atomen, wie Polyphenole mit im   Uberschuss    vorhandenen   anphatischen Polyepoxydverbindungen,    wie   Butadiendioxyd    oder   Diglycidyläther.    f)   AminHpolyepoxyde,    vorzugsweise erhalten durch Dehydrohalogenierung von Umsetzungsprodukten aus Epihalogenhydrinen und primären oder sekundären Aminen, wie anlinm 4,4'-Di-(monomethylamino)-diphenylmethan und 4,   4'-Diaminodiphenylmethan.    g) Durchg Epoxydierung von ungesättigten   Verbin-      dungen    erhaltene   Polyepoxydverbindungen.

   Als    hierfür geeignete ungesättigte Verbindungen seien ge  nannt      :    ungesättigte Fettsäureester, Di- und Polyester aus ungesättigten Säuren (z. B.   Maleinsäure, A3-Tetra-      hydrophthalsäure oder A-Tetrahydrobenzoesäure)    und Alkoholen oder aus ungesättigten Dicarbonsäuren und   ungesättigten Alkoholen (z. B. Allylalkohol,    Oleylakohol oder   Tetrahydrobenzylalkohol),    unge  sättigte    Mischpolymere vom Typ Olefin-Diolefin (z. B.   Styrol-Butadien)    und   ungesättigte Olefinhomo-    polymere, wie aus. Di-und Tricyclopentadien.



   Die wasserlöslichen   Polyglycidylpolyäther    mehrwertiger Alkohole stellen sehr geeignete Polyepoxydverbindungen dar Besonders geeignete Vertreter dieser Gruppe sind die   Glycidyläther    von aliphatischen mehrwertigen Alkoholen mit 2 bis 6   Kohlenstoff-    atomen und 2 bis 4 Hydroxylgruppen, wie beispielsweise   e Athylenglykol    und   Butandiol- (l,    4), sowie Gly  cidyläther    von Glycerin oder   Pantaerythrit.

   Vorzugs-    weise erhält man Glycidyläther in bekannter Weise durch Umsetzen des, mehrwertigen Alkohols mit Epichlorhydrin in Gegenwart   eines Friedel-Crafts-Kataly-      sa.torsundanschlieasendeDehydrohalogenierung    der gebildeten Chlorhydrine mit entsprechenden Mengen Alkalien. Solche Produkte besitzen in der Regel zwischen 1, 1 und 3 Epoxyd'gruppen pro   durchschnitt-    liches   Molelculargewicht,    wobei dieses vorzugsweise zwischen 300 und 800 beträgt.



   Besondere Bedeutung haben auch die monomeren und polymeren   Glycidyläther    zweiwertiger Phenole, die durch Reaktion von Epichlorhydrin mit einem zweiwertigen Phenol im alkalischen Medium erhalten werden. Die monomeren Produkte dieser Art werden durch folgende allgemeine Formel dargestellt :
EMI2.1     
 worin   R    einen zweiwertigen Kohlenwasserstoffrest eines zweiwertigen Phenols bedeutet.

   Die polymeren Produkte bestehen im allgemeinen nicht aus einem einzigem einfachen   Molelcül,    sondern aus einer   Mi-      schung    von   Glycidylpolyäthern    mit verschiedenem Molekulargewicht der allgemeinen Formel
EMI2.2     
 worin R der zweiwertige Kohlenwasserstoffrest eines zweiwertigen Phenols und   n    eine ganze Zahl der Folge 0, 1, 2, 3 usw. ist.



   Besonders bevorzugte Glieder der genannten Gruppe sind die   Glycidylpolyäther    zweiwertiger   Phe-    nole und insbesondere von 4,   4'-Dihydroxydiphenyl-    dimethylmethan mit zwischen 0, 5 und 5, 88 Epoxyd äquivalenten/kg sowie einem durchschnittlichen Mo  lekulargewicht    zwischen   300'und3000LDie    Herstellung dieser   Polyglycidyläther    erfolgt in bekannter Weise durch Umsetzen der Phenole mit   Epichlor-    hydrin oder Glycerinchlorhydrin in Gegenwart der erforderlichen Menge Alkali.



   An Stelle von Epoxyharzen einheitlicher Art können   auch Gemische verschiedener Epoxyharztypen    verwendet werden. Beispielsweise können Gemische von Polyglycidyläthern aus. 4,   4'-Dihydroxydiphenyl-    dimethylmethan und   Butandiol- (1,    4) verwendet werden. Ferner eignen sich Epoxyharze, welche zur Erniedrigung der Viskosität ein reaktionsfähiges Ver  dünnungsmittel enthalten,    wie beispielsweise Phenyl  glycidyläther    oder   Butylglycidyläther.    Auch können die Epoxyharze Weichmacher, wie Dibutylphthalat, oder   Streck-und    Füllmittel enthalten, wie Quarzmehl, Kaolin, Steinmehl, Glas- oder Asbestfasern.



   Die Angabe, dass die organischen Reste   Rl    und   R2    miteinander zu einem mit dem   N-Atom    einen hetero  cyclischen Rimg    bildenden zweiwertigen Rest ver  knüpft    sein   können, bedeutet, dass. Verbindungen    mit einer tertiären Aminogbrupp der Formel
EMI2.3     
 zur Herstellung der Mischpolymerisate in Betracht kommen, wobei der   zweckmässig      ungesättigte heteroo    cyclische Ring vorzugsweise über eine   Kohlenstoff-    brücke und ein Heteroatom mit der   polymerisations-      fähigen-C=C-Grupplerung verbunden    ist. Als Beispiel hierfür sei das Acrylsäure-ss-N-morpholinoäthylamid genannt.



   Zur Herstellung der tertiäre Aminogruppen aufweisenden Mischpolymerisate eignen sich als Ausgangsstoffe mit basischer   tertiärer    Aminogruppe der definierten Art vorzugsweise Amide der   Acrylsäure-    reihe der Formel
EMI3.1     
 Ester der   Acrylsäurereihe    der Formel
EMI3.2     
   Vinyläther    der Formel
EMI3.3     
 und Vinylaryl-oder Vinylalkylverbindungen der Formel
EMI3.4     
 worin q und p die Zahl 1 oder 2 bedeuten, A ein Kohlenwasserstoffrest mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen ist, B ein solcher mit   1    bis 7   KohlenstoHatomen    und   Ri    und   R2    die oben angegebene Bedeutung haben.



   Die Kohlenwasserstoffreste A und B können aliphatisch oder carbocyclisch sein. Beispielsweise seien für A die Reste
EMI3.5     
 genannt und für B die Reste
EMI3.6     

Als Beispiele von basischen Amiden der Formel   (1)    seien genannt :    Acryls, äure-y-diäthylaminopropylamid, Methacrylsäure-&gamma;-dimethylaminopropylamid, Acrylsäure-y-di-(hydroxyäthyl) aminopropylamid, Methacrylsäure-ss-diäthylaminoäthylamid, AcrylsäureS dimelylaminoäthylamid, Methacrylsäure-(4-dimethlylaminocyclohexyl)-amid,    Acrylsäure-   (4-dimethylaminophenyl)-amid,      Acrylsäure-ss-N-morpholinoäthylamid und Acrylsäure--pyrrolidino-äthylamid.   



   Als Beispiele von basischen Estern der Formel (2) kommen in Betracht : Acrylsäre-ss-diäthylaminoäthylester,    Acrylsäure-, ?-dimethylaminoäthylester, Methacrylsäure-&gamma;-diäthylaminopropylester,    Acrylsäure-y-di- (2-cyanoäthyl)-aminopropylester, Acrylsäure-y-di-n-butylaminopropylester,   Acrylsäure-y-diphenylaminopropylester    und   Acrylsäure- (4-diäthylaminophenyl)-ester.   



   Als Beispiele für die der Formel (3)   entsprechen-    den basischen   Vinyläther sind solche    zu erwähnen, die eine tertiäre Aminogruppe und nur aliphatische Reste enthalten oder die eine tertiäre Aminogruppe und, neben aliphatischen Resten, nur heterocyclische oder nur einen aromatischen Rest mit nur einem, und zwar einem. sechsgliedrigen Ring, enthalten. Im einzelnen seien hier   ss-Di-äthylaminoäthylvinyläther,    ss-Di-n-butylaminoäthylvinyläther, ss-Morpholinoäthylvinyläther und   4-Dimethylaminophenyl- (l)-methyl-      vinyläther    genannt.



   Als Beispiele für die der Formel (4)   entsprechen-    den basischen   Vinylarylverbindungen seien erwähnt    : 2- (Dimethylamino)-styrol,    4- (Dimethylamino)-styrol, 2-(Diäthylamino)-styrol,    3- (Diisopropylamino)-styrol, 4- (Dimethylamino)-3-methylstyrol, 2,   4-bis- (Dimethylamino)-5-methylstyrol,       3-(Dimethylamino)-a-mlethylstyrol und 4- (N, N-Dimethylamino-methyl)-styrol.   



   Als Vertreter der dieser Formel (4)   entsprechen-    den   Vinylalkylverbindungen kommen insbesondere    N,   N-Dimethylallylamin    und N,   N-Diäthylallylamin    in Betracht.



   Weiterhin kommen nicht nur Amide und Ester von Monocarbonsäuren in Betracht [Formeln (1) und (2)], sondern auch eine oder zwei tertiäre Aminogruppen besitzende basische Amide oder Ester von aliphatischen a, ss-ungesättigten Dicarbonsäuren.



   Als ungesättigte Dicarbonsäuren seien Maleinsäure, Itaconsäure und insbesondere Fumarsäure ge  nannt. Beispiele für    solche basische Amide oder Ester   sindMaleinsäure-y-dimethylaminopropylamid, Fumar- säure-di- [y-dimethylaminopropyl]-amid und Fumar- säure-di-W-diäthylaminoäthyl]-ester.   



   Je nachdem, ob es sich beim Monomeren um ein Amid, einen Ester oder einen Äther mit einer tertiären Aminogruppe [Formeln   (1),    (2) oder (3)] oder ob es sich um eine solche Verbindung mit zwei tertiären  Aminogruppen handelt, erhält man auch verschiedene Eigenschaften der Polymerisate ;   ebenso ist    dies für die Monomeren der Formel   (4), welche    ausser dem tertiären Stickstoffatom kein anderes Heteroatom enthalten, der Fall. Durch geeignete Auswahl des oder der Monomeren mit einer tertiären Aminogruppe oder mit zwei tertiären Aminogruppen hat es der Fachmann in der Hand,   Polymerislate    mit spezifischen Eigenschaften herzustellen.



   Verwendet man zur Herstellung der   Mischpoly-    merisate Monomere der Formel (1) und/oder (2), d. h. basische Amide oder Ester oder die   entsprechen-    den Diamide   und/oder    Diester, so erhält man hinsichtlich ihrer   Härteeigenschaften    besonders wertvolle Polymerisate. Bevorzugte Monomere dieser beiden Verbindungsklassen stellen die basischen Amide der Formel (1) oder die entsprechenden Diamide dar, da diese ein an das   Amidstickstoffatom    gebundenes Wasserstoffatom enthalten, welches mit den Epoxydgruppen reagieren kann. Besonders geeignete basische Amide sind das   Acrylsire-&gamma;-dimethylaminopropyl-    amid und   das Acrylsäurbytdiäthylaminopropylamid.   



  Aus der Gruppe der basischen Ester kommt insbesondere der bei Raumtemperatur flüssige Fumarsäure  di-(y-diäthylaminoproplyl)-ester in Betracht.   



   Als Beispiele für die zur Herstellung der   Misch-    polymerisate geeigneten, nicht basischen Amide einer   mischpolymerisierbaren Säure seien    genannt Amide der Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure und Fumarsäure sowie die am   Amidstickstoffatom    monooder disubstituierten Derivate. Von diesen kommen insbesondere in Betracht N-Methyl-oder   N-Äthyl-    acrylamid,   N,      N-Dimethylacryl-, N, N-di-N-butylacryl-      oder-methacrylamid,    N-tert-   Butyl-oder    N-tert.



     Octylacrylamid,      N-Cyclohexylacrylamid,    N,   N-Di-(ss-    hydroxyäthyl)-acrylamid,   N-Cyclohexyl-N-    (2-hydr   oxy)-propylacrylamid und Hexamethylolmelamintri-    acrylamid. Die drei   letztgenanntenAcrylamide,    welche freie Hydroxylgruppen besitzen, stellen besonders geeignete Monomere dar, da daraus hergestellte Mischpolymerisate sehr rasch   reagierende Härtungs-    mittel ergeben.



   Im allgemeinen ist es. vorteilhaft,   Mischpolymeri-    sate zu verwenden, welche eine dritte, nichtbasische   mischpolymerisierbare    Verbindung einpolymerisiert enthalten. Als solche Mischpolymerisationskomponenten kommen von Aminogruppen freie Verbindungen in Betracht, die eine Kohlenstoff-Doppelbindung, insbesondere eine
EMI4.1     


<tb> H2C <SEP> = <SEP> C\-Gruppierung
<tb>  enthalten, wie Vinylester   organisciher Säuren,    z. B.



     Vinylacetat, Vinylformiat, Vinylbutyrat, Vinylbenzoat,    ferner   Vinylalkylketone,      Vinylhalogenide,    wie Vinylchlorid, Vinylfluorid, Vinylidenchlorid, Vinylarylverbindungen, wie Styrol und, substituierte Styrole, weiterhin Verbindungen der Acrylsirereihe, wie Ester aus Acrylsäure und Alkoholen oder Phenolen, die keine Aminogruppen enthalten, z.   B.      Athylacrylat,    Butylacrylat, Dodecylacrylat oder das   Acrylsäurenitril,    ferner analoge Derivate der Methacrylsäure, a-Chloracrylsäure, Crotonsäure, Itaconsäure, Maleinsäure oder Fumarsäure.

   Des weiteren können   polymerisier-      bare Olehine,    wie Isobutylen, Butadien oder   2-Chlor-    butadien,   benützt werden. Schliesslich kann    auch Acrylsäure selbst oder eine   andere mischpolymerisier-    bare Säure herangezogen werden, wobei Mischpolymerisate entstehen, die gleichzeitig saure oder   basi-    sche Gruppen enthalten.



   Die Mischpolymerisate können 39 bis ; 1 Gewichtsprozent, vorzugsweise 38 bis   20"/o,    an Resten der basischen Verbindung mit einer Tertiären Aminogruppe der definierten Art, vorzugsweise einer Verbindung der Formeln   (1)    bis   (4),    und 611 bis 99 Ge  wichtsprozent,    vorzugsweise 62 bis   80 1/o,    an Resten des nicht basischen Amides oder eines Gemisches, welches aus dem nicht b ! asischen Amid und einer   anderen nicht basischen mischpolymerisierbfaren    Verbindung besteht, enthalten.

   Im Falle der vorzugsweise verwendeten Gemische enthalten diese 15 bis 65 Ge  wichtsprozent, vorzugsweise 20    bis   40  /o, an    Resten des nicht basischen Amids und   85    bis 35 Gewichtsprozent, vorzugsweise   80    bis 6.   0"/o, an    Resten einer anderen   mischpolymerisierbaren Verbindung.   



   Für die Herstellung von   Giesslingen, Überzügen,      Kleb ;,    Modellier-und Spachtelmassen ist es besonders vorteilhaft, solche Polymerisate als Härtungsmittel einzusetzen, welche bei Raumtemperatur dünnflüssige oder wenigstens niederviskose Polymerisate darstellen.



  Bei der Herstellung von Mischpolymerisaten hat es der Fachmann in der Hand, durch geeignete Auswahl der Monomeren Mischoplymerisate mit der gewünschten Viskosität zu erhalten. Besonders   zweckmässig    ist es, hierfür als mischpolymerisierbare monomere Verbin  dungen    Alkyloster der Acrylsäure einzusetzen, beispielsweise das   Methyl-oder    Äthylacrylat, das n Butylacrylat oder insbesondere das Isobutylacrylat.



   Der besondere Vorteil der vorliegenden Erfindung beruht darin, dass Härtungsmittel für Epoxyharze mit ganz bestimmten, dem jeweiligen spezifischen Verwendeungzweick angepassten Eigenschaftenhergestellt werden können. Diese werden dadurch erzielt, indem die Monomeren und deren Mengen so ausgewählt werden, dass die Polymerisate die gewünschten Eigenschaften besitzen. So erhält man je nach Art und Menge des Monomeren mit mindestens einer tertiären   Ammogruppe    der definierten Art sowie des nicht    t    basischen Amides und gegebenenfalls der anderen   mischpolymerisierb, aren Verbindungen    bei Raumtemperatur oder in der Hitze härtbare, langsam oder rasch härtende Polymerisat-Epoxyharz-Gemische, welche gehärtete Produkte mit verschiedenen mechanischen Eigenschaften ergeben.

   Die bisher verwendeten, che  misch    einheitlichen Härtungsmittel, wie Amine oder Säureanhydride, besitzen demgegenüber von vornherein   nichtveränderlicheEigenschaften,ebenso    die daraus hergestellten gehärteten Produkte.



   Die Herstellung von manchen   erfindungsgemäss    zu benützenden Mischpolymerisaten ist bekannt. Es wird an dieser Stelle für die Herstellung kein Schutz beansprucht. Zweckmässig wird die   Mischpolymeri-    sation   in Gegenwart von Kohlendioxyd oder    Acetylen durchgeführt.



   Die Mengenverhältnisse, in welchen die   Misch-      polymeris, ate    und Epoxyharze angewendet werden, kann in weiten Grenzen schwanken, doch erweisen sich gewisse Verhältnisse als besonders vorteilhaft, die durch den Fachmann in jedem einzelnen Fall leicht durch   orientierende    Vorversuche festgestellt werden können. In der Regel verwendet man auf 100 Gewichtsteile Epoxyharz als untere Grenze 5 bis 20 und als obere Grenze   400    bis   500    Gewichtsteile des   Polymerisates.    Vorzugsweise verwendet man auf   100    Gewichtsteile Epoxyharz   20    bis   400    Gewichtsteile Polymerisat.

   Für viele Zwecke kann es vorteilhaft sein, Epoxyharze zusammen mit anderen   Polymeri-      sationsharzen,    wie Acrylharzen, Vinylesterharzen,   Polystyrolen und/oder    Aminoplasten, wie   Melamin-    oder   Harnstoff-Formaldehyd-Kondensationsproduk-    ten   und/oder      Phenol-Formaldehyd-Kondensationspro-    dukten oder   Esterharzen,    zur Anwendung zu bringen.



   In vielen Fällen werden besonders gute Ergebnisse erzielt, wenn als Härtungsmittel nicht allein die Polymerisate verwendet werden, sondern Gemisch.   e aus    diesen und bekannten Härtungsmitteln für Epoxyharze. Als solche seien genannt z. B.   Triäthylentetra-    min, Tris- (dimethylaminomethyl)-phenol, Phthalsäureanhydrid, Tetrahydrophthalsäureanhydrid oder Hexa  chloro endomethylentetrahydrophthalqsäureanhydrid.   



   Weiterhin können plastifizierende Mittel, Pigmente, Füll-und Streckmittel mitverwendet werden.



  Ganz besonders vorteilhafte Ergebnisse werden erzielt, wenn   Monoepoxyverbindungen    mit einem   höhermole-      kularen    aliphatischen Kohlenwasserstoffrest zum Mo  difizieren    benützt werden. Solche Verbindungen sind   Olefinoxyde, wie 1, 2-Epaxydodecan,    1,   2-Epoxyhexa-    decan oder 1,   2-Epoxyoctadecan    und epoxydierte Fettsäureester. Durch den Zusatz dieser Verbindungen lässt sich die Weichheit und Flexibilität des gehärteten Kunstharzmaterials beeinflussen.



   Die Anwendung der Mischpolymerisate und Epoxyharze sowie der gegebenenfalls noch weiterhin zuzusetzenden Verbindungen kann in der für   Epoxy-    harze üblichen Weise erfolgen, indem man die einzelnen Bestandteile kurz vor der Anwendung mischt und die Härtung bei gewöhnlicher Temperatur oder durch Erhitzen bewirkt. Werden Komponenten benützt, die bei gewöhnlicher Temperatur von etwa 20  C nicht oder nur sehr langsam reagieren, so kann man auch Gemische herstellen, die eine ausreichende Lagerstabilität haben. Zur Zubereitung solcher   Kunstharz-    massen   können organische Lösungsmittel herange-    zogen werden. Vorteilhaft werden jedoch wässerige Dispersionen der   Epoxyverbindungen    hergestellt, wobei die Polymerisate und Mischpolymerisate als Emulgatoren dienen können.

   Solche Dispersionen werden vorzugsweise zur Veredlung von Leder und Papier verwendet.



   Im übrigen können die Kunstharzmassen in der Regel überall dort eingesetzt werden, wo Epoxyharze Verwendung finden, z. B. als Bindemittel,   Klebe-    mittel,   Giessharze,      Imprägnierharze,    Spachtelmassen, Modelliermassen und Überzugsmassen. Die Härtu. ng der Kunstharzmassen erfolgt bei Raumtemperatur oder durch Erhitzen auf höhere Temperatur, die je nach der Reaktionsfähigkeit der Komponenten variiert ; sie liegt in der Regel zwischen   50    und   200  C,    vorzugsweise bei   80    bis 140  C.



   In den folgenden Beispielen bedeuten die Teile Gewichtsteile.



   Beispiel 1
Ein Mischpolymerisat aus 20 Teilen   N-Diäthyl-      aminopropylacrylamid, 50 Teilen    N-tert. Butylacrylamid und 30 Teilen Äthylacrylat wird mit den nachfolgenden Epoxyharzen verwendet.



      Epoxyharz A   
Bei Raumtemperatur   flüssiger Polyglycidyläther    aus Epichlorhydrin und 4,   4'-Dihydroxydiphenyldime-      thylmethan    mit einem   Epoxydgruppengehalt    von   5,.    10 bis 5, 35   Epoxydäquivalenten/kg.   



   Epoxyharz B   
Polyglycidyläther aus Äthylenglykal und Epichlor-    hydrin mit 5, 2   Epoxydäquivalenten/kg.   



   Epoxyharz C
Aliphatischer   Polyglycidyläther,    der bei   25  C    eine Viskosität von 90 bis 150   cP und 6, 06    bis 7, 14   Epoxyäquivalente/kg    aufweist.



   Epoxyharz D    Polyglycidyläther    auf   ButylengLykol-1,    4 und Epichlorhydrin mit 7, 68   Epoxydäquivalenten/kg.   



   Es können die folgenden optimal aushärtenden Harzmischungen hergestellt werden. Das basische Mischpolymerisat dient im vorliegenden Fall als geeigneter Emulgator für die Epoxydverbindungen, die mittels einer Homogenisiermaschine oder einem Schnellrührer direkt eingearbeitet werden können. Die verwendeten Mengen sind, bezogen auf Harztrockengehalte, angegeben.   



  Missdh-Epoxy-Epoxy-Epoxy-Epoxy-    polymerisat harz harz harz harz   N-Diäthyl-A    B   C    D   aminopropyl-    acrylamid tert. Butyl   aeryLami, d Athylaorytat    20 : 50 : 30 a) 60   40    b) 60   40    c) 80   20       d) 60 40 e) 80 20 f) 80 20    
Die Mischung a) gibt nach dem Trocknen und 10 Minuten langem Härten bei 130  C einen schwach klebenden, sehr gut haftenden   Uberzug,    der gegen Wasser und Aceton eine sehr gute Beständigkeit aufweist.



   Die Mischungen   b)    und c) liefern flexible, klare und farblose Überzüge, welche in Wasser und Aceton unlöslich sind.



   Mit der Mischungen   d),    e) und f) erhält man besonders gut haftende, gegenüber Wasser und Aceton hochbeständige, flexible, farblose, klare   Harzüberzüge    oder Beschichtungen auf beliebigen Materialien.



   Besonders geeignete   Harzmischungen    erhält man, wenn man als Epoxyharzlcomponente Emulsionen verwendet, die teils Epxoyharz A und Epoxyharz D und gegebenenfalls   Ci6Cs-Epoxyalkane enthalten.   



  Emulsionen des letzteren Typs erhält man   zweck-    mässig wie folgt:
In einer   Homogenisiermaschine    stellt man eine Lösung von 6 Teilen partiell acetyliertem Polyvinylalkohol (ein etwa zu   88 0/o    verseiftes Polyvinylacetat, dessen   4"/oigne    wässerige Lösung eine Viskosität von 35 bis 45   cP bei 20  C    besitzt),   3 Teilen eines Poly-    propylenglykolesters der Alginsäure, und 1, 5 Teilen des   Kondensationsprodüktes aus. l Mol    Nonylphenol und 9 Mol Äthylenoxyd in 141 Teilen Wasser her. Zu dieser Lösung setzt man eine Mischung von 87 Teilen Epoxyharz D, 60 Teilen Epoxyharz A und 3 Teilen Olefinoxyd mit 16 bis 18 Kohlenstoffatomen zu.

   Man    n    homogenisiert und setzt schliesslich noch 58, 5 Teile Wasser zu, wonach eine   sirupöse,    feinteilige, stabile Emulsion entsteht.



   Unter Verwendung dieser Emulsion kann man in der vorgehend beschriebenen Weise mit dem Mischpolymerisat aus   N-Diäthylaminopropylarylamid,    tert.



  Butylacrylamid und Äthylacrylat, die dort angeführten Mischungen unter Berücksichtigung   der Trocken-    masse der Emulsion herstellen.



   Die so erhältlichen Mischungen eignen sich vor  züglich    als Mittel für das Beschichten, Bedrucken oder   Appretieren    von Leder oder Papier sowie allgemein zur Herstellung von Überzügen, die flexibel und beständig gegen Wasser und organische Lösungsmittel, wie Aceton, sind'.



   . 10 Teile   eines handelsüblichen. Epoxyharzes    aus 4,   4'-Dihydroxydiphenyidimethylmethan mit 2, 2'-      Epoxydäquivalenten/kg    werden in   10'Teilen Athylen-      glykolmonomethyläther glelöst.    Diese Lösung wird mit 14 Teilen einer   50"/oigen Lösung des    oben be  schriebenen      Mischpolymerisates    in Äthylenglykolmonomethyläther versetzt. Anstriche aus diesem Gemisch, mit dem   Pinsel    auf Aluminiumbleche aufgetragen, härten in 1 Stunde bei   120  C    zu sehr harten   kratzEesten, flexiblenUberzügen    mit   überdurchschnitt-      lichem    Glanz.

   Die gemessene   Erichsen-Tiefung    betrug 7, 9   mm.    Ein mittels Filmgiessdreieck auf   Spiegelglas-    platten ausgezogener Überzug desselben Gemisches zeigte nach   einstündiger Härtung    bei 120  C eine Pendelhärte nach Persox von   370    Sekunden bei einer mittleren Filmdicke von 35 bis 40 u.



   Zu ähnlichen Ergebnissen gelang man, wenn das Mischpolymerisat anstelle der 50 Teile an Resten des tert. Butylacrylamids 40 Teile des tert. Butylacrylamid und 10 Teile des Acrylamids enthält.



   Beispiel 2    10    Teile eines bei Raumtemperatur flüssigen   Epoxyharzes.    A mit   einem Epoxydgruppengehalt    von 5, 25 Grammäquivalenten Epoxydgruppe pro kg, 8, 5 Teile eines   lösungsmittelfreien Mischpolymerisates.      aus 39 Teilen N-Diäthylarninophenylacrylamid    und 61 Teilen N-tert.   Octylacrylamid    und 23 Teile Kaolin werden miteinander vermischt. Die Mischung stellt eine geeignete   Modellier-oder Spachtelmasse    dar und ergibt bei   zweistündiger Härtung bei 180  C gehärtete    Produkte mit ausgezeichneten mechanischen   Eigen-    schaften.



   Beispiel 3
Man vermischt bei Raumtemperatur   10    Teile des im Beispiel 2 beschriebenen Epoxyharzes A mit 1 Teil eines lösungsmittelfreien Msichoplymerisates aus 2 Teilen   N-Dimethylaminoäthylvinyläther,    59 Teilen   Athylacrylat und 39 Teilen    Cyclohexylacrylamid sowie mit 1, 3 Teilen Triäthylentetramin. Wird das Gemisch in dünner Schicht auf Glasplatten aufgetragen und 7 Tage bei Raumtemperatur oder 2 Stunden bei 120  C gehärtet, so erhält man harte Überzüge die   nach zweistündiger    Behandlung bei Raumtemperatur gegen Wasser, Benzol, 0, 5   n-Salz-    säure und   30''Voige    Natronlauge beständig sind.



   Beispiel 4
28 Teile   N-Diäthylaminopropylacrylamid,    20 Teile N-Cylcohexyl-N-(2-hydroxypropyl)-acrylamid und 32 Teile Isobutylacrylat werden in   120    Teilen absolutem Alkohol gelöst und in Gegenwart von   CO2    während 12 Stunden bei   80  C plolymerisiert.    Anschliessend wird das Lösungsmittel entfernt. Die Ausbeute an Polymeren beträgt 84 bis 85% der Theorie.



   Das Harz stellt eine hochviskose, zähe,   gelbklare    Masse dar, die in Alkohol und Benzol löslich und in Wasser unlöslich ist.



   Es werden die nachfolgenden Epoxyharze verwendet :
Epoxyharz   z    I
Durch alkalishce   Kondensation von Terephthal-    säure und Epichlorhydrin hergestelltes. Harz mit einem   Epoxydgruppengehalt    von 3, 3   Grammäquiva-    lenten   Epoxydgruppe pro    kg.



      Epoxyharz II   
In alkalischem Medium erhaltenes Umsetzungsprodukt von Epichlorhydrin mit einem   Novolack,    der aus. 2 Mol Phenol und 1 Mol Formaldehyd in Gegenwart von   verdünnter S, alzsäure erhalten    wurde.



      Epoxyharz III   
Flüssiges. Epoxyharz, hergestellt durch   Konden-    sation von 1 Mol   4f4'-Dihydroxydiphenyldimethyl-    methan mit mindestens 2 Mol Epichlorhydrin in Gegenwart von wässeriger Natronlauge. Der Epoxydgruppengehalt beträgt 5, 25 Grammäquivalent   Ep-      oxydgruppe pro    kg.



   Epoxyharz IV
Wie Epoxyharz   III,    jedoch ein festes Harz mit 2, 5   Grammäquivalenten      Epoxydgruppe    pro kg.



   Epoxyharz V
Epoxyharz, erhalten durch alkalische Behandlung eines Kondensationsproduktes aus 1 Mol Anilin und mindestens 2 Mol Epichlorhydrin. Der   Epoxydgrup-      pengehalt    beträgt 6, 7 Grammäquivalent   Epoxyd-      grue,    pro kg.
EMI7.1     


<tb>



   <SEP> Epoxyharz <SEP> ce
<tb>  <SEP> Epoxyharz
<tb>  <SEP> I <SEP> II <SEP> III <SEP> IV <SEP> V
<tb>  <SEP> cru
<tb>  <SEP> m
<tb>  <SEP> O <SEP>  'S
<tb>  <SEP> : <SEP> cl
<tb>  <SEP> i <SEP> ! <SEP> !
<tb>  <SEP> a) <SEP> 5 &  <SEP> S
<tb>  <SEP> 0fS <SEP> ss) <SEP> =S <SEP> 0 <SEP> ä
<tb> 1 <SEP> 10 <SEP> 5, <SEP> 75
<tb> 2 <SEP> 10 <SEP> 9
<tb> 3 <SEP> 10 <SEP> 9, <SEP> 2
<tb> 4 <SEP> 8, <SEP> 3 <SEP> 1, <SEP> 7 <SEP> 15, <SEP> 6
<tb> 5 <SEP> 9 <SEP> 1 <SEP> 9, <SEP> 4
<tb> 6 <SEP> 82 <SEP> 10 <SEP> 4, <SEP> 9
<tb> 7 <SEP> 10 <SEP> 11, <SEP> 75
<tb> 8 <SEP> 10 <SEP> 3, <SEP> 2
<tb> 
Die bei Raumtemperatur oder Temperaturen bis zu 120  C hergestellten Mischungen Nr.

     1    bis 8 der obenstehenden Tabelle eignen sich zur Herstellung    g    von   Giesslingen,      Überzügen, Imprägnierungen sowie    zur Herstellung von   Spachtel-und    Modelliermassen. Ferner können sie auch zum Verkleben von Werkstücken verwendet werden. Mit der Mischung Nr. 3 erhält man vorzügliche Verklebungen. Bei entfetteten und geschliffenen Blechen aus einer   korrosions,    festen Aluminiumlegierung   (170. 25. 1,    5 mm) wird mit einer Probe nach   3-stündiger    Härtung bei   120  C    eine Zugscherfestigkeit von 2, 5   kg/mm2    erreicht.

   Das Gemisch Nr. 6 stellt ohne den Zusatz von Kaolin ein sehr dünnflüssiges   Imprägnierharz    dar, welches sich fernerhin sehr gut zur Herstellung   von. Überzügen    und   Giesslingen    eignet. Dieses Gemisch Nr. 6 unter Zusatz von Kaolin, wie in der Tabelle angegeben, stellt eine bei Raumtemperatur härtbare, spachtelbare bzw.   modellierbare    Masse dar. Die gehärteten Spachtel-bzw.

   Modelliermassen besitzen ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Wasser, Benzol, 0, 5   n-    Salzsäure und   30"/oige Natronlauge.    Gemisch Nr. 8 härtet   in l/2    Stunde bei   120  C    und ergibt bei 12. 0  C harte und ausgezeichnet haftende Filme sowie mechanisch einwandfreie   Giesslinge.   



   Beispiel 5
Man vermischt bei   145  C 10 Teile    des im Beispiel 2 beschriebenen   Epoxyharzes A mit    8 Teilen eines lösungsmittelfreien   Mischpolymerisates    aus 17 Teilen   Acrylsäure-y-diäthylaminopropylamid    und 28 Teilen   Hexamethylolmelamintriacrylamid.    Die Mi  schung    stellt eine ausserordentlich raschhärtende Masse dar und ergibt Giesslinge mit ausgezeichneten mechanischen Eigenschaften sowie Überzüge mit guter   Chemikalienbestandigkeit    und vorzüglicher Haftfestigkeit auf Glas.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Härtbare Gemische, dadurch gekennzeichnet, dass sie von Säuregruppen im wesentlichen freie Epoxy- harze mit einer Epoxyäquivalenz grosser als 1 und als Härtungs. mittel für die Epoxyharzo tertiäre Aminogruppen aufweisende Mischpolymerisate enthalten, die zu weniger als 40 Gewichtsprozent aus olefinisch ungesättigten tertiären Aminen mit einer oder mehr als einer Gruppe der Formel EMI7.2 worin N ein tertiäres Aminstickstoffatom darstellt und R, und R2 organische Reste, die je 1 bis 6 Koh lenstoffatome aufweisen, und die miteinander zu einem mit dem N-Atom einen heterocyclischen Ring bildenden zweiwertigen Rest verknüpft sein können, bedeuten,
    und zum Rest aus nichtbasischen olefinisch ungesättigten Verbindungen, die mindestens zum Teil Amide von, olefinisch ungesättigten Säuren sind, aufgebaut sind.
    UNTERANSPRUCHE 1. Härtbares Gemisch gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als, Mischpolymeri- sate der genannten Art solche einer tertiäre Aminogruppen der genannten Art besitzenden basischen Verbindung der Acrylsäurereihe, Fumarsäurereihe oder der Gruppe der Vinyläther, der Vinylarylverbindungen oder VinylalkylverbindUngen enthält.
    2. Härtbares Gemisch gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Mischpolymeri- sate der genannten Art solche eines im Amid-oder Esterteil tertiäre Aminogruppen der genannten Art aufweisenden basischen Amids oder basischen Esters der Acrylsäure-oder Fumarsäurereihe enthält.
    3. Härtbares Gemisch gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Mischpolymeri- sate der genannten Art solche von Acrylsäure-y-di- äthylaminopropylmid oder Acrylsäure-ss-diäthyl aminopropylamid oder Acrylsäure-ssdiäthylamino- äthylester enthält.
    4. Härtbares Gemisch gemäss Patentanspruch, dadurchgekennzeichnet,dassesalsMischpolymeri- sate der genannten Art solche, die N-Cyclohexyl-N- (2-hydroxy)-propylacrylamid einpolymerisiert enthalten, enthält.
    5. Härtbares Gemisch gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Mischpolymerisate der genannten Art, solche, die einen Alkylester der Acrylsäure einpolymerisiert enthalten, enthält.
CH6191958A 1958-07-18 1958-07-18 Härtbares Gemisch, tertiäre Aminogruppen besitzende Mischpolymerisate und Epoxyharze enthaltend CH424253A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH6191958A CH424253A (de) 1958-07-18 1958-07-18 Härtbares Gemisch, tertiäre Aminogruppen besitzende Mischpolymerisate und Epoxyharze enthaltend

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH6191958A CH424253A (de) 1958-07-18 1958-07-18 Härtbares Gemisch, tertiäre Aminogruppen besitzende Mischpolymerisate und Epoxyharze enthaltend

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH424253A true CH424253A (de) 1966-11-15

Family

ID=4523981

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH6191958A CH424253A (de) 1958-07-18 1958-07-18 Härtbares Gemisch, tertiäre Aminogruppen besitzende Mischpolymerisate und Epoxyharze enthaltend

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH424253A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2520489C2 (de) Photopolymerisierbare Massen
DE975516C (de) Haertbare Masse fuer die Lack- und Kunststoffherstellung
DE2640967C2 (de) Verfahren zur Herstellung von hitzehärtbaren, selbstvernetzenden Harzen
DE2533846B2 (de) An der Luft härtbare Masse
DE68922938T2 (de) Härtbare Epoxydharzzusammensetzungen.
DE1645440B2 (de) Neue haertbare ungesaettigte polyesteramidharzmassen
DE1085667B (de) Verwendung eines tertiaere Aminogruppen besitzenden Mischpolymerisates als Haertungsmittel fuer Epoxyharze
DE2453874A1 (de) Klebstoffzusammensetzungen
DE2025343A1 (de)
EP0254722B1 (de) Härtbare zusammensetzung
EP0043463B1 (de) Verfahren zur Herstellung von wässrigen Epoxidharzdispersionen und deren Verwendung
CH629231A5 (de) Verfahren zur herstellung von metallsalz-aminkomplexen.
DE3329877C2 (de)
DE69110244T2 (de) Bei Raumtemperatur härtende Beschichtungszusammensetzungen mit zwei Komponenten.
DE2025159A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Formkörpern und Überzügen
DE1669941A1 (de) Waermehaertbare fluessige Harzzusammensetzung
DE2640409C2 (de) Epoxidharz-Härter-Mischungen zur Herstellung von Formkörpern und Überzügen
CH424253A (de) Härtbares Gemisch, tertiäre Aminogruppen besitzende Mischpolymerisate und Epoxyharze enthaltend
AT230099B (de) Härtungsmittel für Polyepoxydverbindungen
DE2807213C2 (de)
DE68920665T2 (de) Beschichtungsmittel.
DE2334827A1 (de) Neue epoxy-acrylsaeureester, verfahren zu ihrer herstellung und ihre anwendung
AT227946B (de) Härtungsmittel für Polyepoxydverbindungen
CH426258A (de) Härtbares Gemisch, tertiäre Aminogruppen besitzende Polymerisationsprodukte und Epoxyharze enthaltend
DE2009347A1 (de) Verbindungen mit endständigen Oxiran- und Thiiran-Gruppen, ihre Herstellung und Massen, welche die Verbindungen enthalten