CH426647A - Vorrichtung zum Verbinden zweier oder mehrerer Rohrpoststrecken - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden zweier oder mehrerer RohrpoststreckenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G51/00—Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
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Description
Vorrichtung zum Verbinden zweier oder mehrerer Rohrpoststrecken Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden zweier oder mehrerer Rohrpoststrekken, mit einer so in die Verbindungsstelle geschalteten Weiche, dass jede Station der Strecke oder irgend einer Strecke auf der einen Weichenseite von jeder Station der Strecke bzw. Strecken auf der anderen Weichenseite erreicht werden kann. Zum Verbinden mehrerer Rohrpoststrecken war es bisher notwendig, an der Verbindungsstelle die einmündenden Fahrrohrstrecken mit Klappen oder Schleusenstrecken zu versehen, um die einzelnen Strecken voneinander pneumatisch zu trennen. Die Rohrpostbüchse, die eine solche Verbindungsstelle passieren musste, gelangte durch ihre Schwerkraft oder durch ihre kinetische Energie durch die Klappe hindurch, indem sie diese öffnete und wurde in der anschliessenden Weichenanordnung dem gewählten Fahrrohr zugeführt, an dessen Eingang sich meist ebenfalls eine Klappe oder Schleusenstrecke befand. Die Luftversorgung erfolgte meist zentral in der Nähe dieser Verbindungsstelle durch ein einziges Gebläse, das mit seinen Saug- und Druckluftanschlüssen in die entsprechenden Fahrrohre einmündete. In vielen Fällen mussten diese Einmündungen mit steuerbaren Ventilen versehen sein. Der Aufwand an Bauelementen, Montageleistungen und Wartung war also ziemlich hoch. Es ist deshalb der Zweck der Erfindung, eine Vorrichtung anzugeben, bei der dieser Aufwand wesentlich verringert werden kann. Gemäss der Erfindung ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass jede der einzelnen Fahr rohrstrecken -ein eigenes Gebläse für die Lieferung der Arbeitsluft besitzt und die Weiche in einem Gehäuse mit einer Öffnung zur Aussenluft untergebracht ist. Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der Zeichnung unter Bezugnahme auf eine Rohrpostanlage die Verbindung zweier ringförmiger Fahrrohranlagen durch eine Weiche beschrieben. Es ist aber auch die Verbindung dreier oder mehrerer Fahrrohranlagen miteinander an einem Punkt möglich, in denen die Büchsen in beiden Richtungen bewegt werden. Die Gebläse in den geteilten Fahrrohrstrecken können in solchen Fällen in der Weise zusammenarbeiten, dass das Gebläse in der zur Weiche führenden Strecke als Druckiuftgebläse und dass das Gebläse im abgehenden Fahrrohr als Saugluftgebläse arbeitet. Fig. 1 zeigt die schematische Anordnung des Weichengehäusese zur Verbindung zweier ringförmiger Fahrrohrstrecken; und die Fig. 2 und 3 zeigen die Weiche im Schnitt in zwei verschiedenen senkrecht zueinander stehenden Ebenen. Die beiden ringförmigen Fahrrohrstrecken Im und III/IV berühren sich am Gehäuse G. Jede Fahrrohrstrecke besitzt ein Gebläse B, das diesseits und jenseits einer Klappe K in die Rohre I/II bzw. III/IV einmündet und zweckmässig an einer Stelle angeordnet wird, die in beiden Richtungen möglichst gleich weit vom Weichengehäuse entfernt ist. Das Gehäuse G besitzt eine Öffnung zur Atmosphäre, so dass sich an ihm der Nullpunkt ausbildet. Die Weiche ist von einfachster Konstruktion. Die ankommenden Fahrrohre I und III werden, wie Fig. 2 zeigt, im Gehäuse G trichterförmig zusammengeführt. Aus Fig. 3 ist zu erkennen, dass auch die abgehenden Rohre II und IV das Gehäuse in ähnlicher Weise verlassen. Die Wandungen des Gehäuses und somit die Weichenzunge Z erhalten dadurch einen trapezförmigen Querschnitt, wie die Fig. 2 und 3 zeigen. Ebenso ist der Quer schnitt des Gehäuses in zueinander senkrechten Ebe- nen trapezförmig. An den Stellen G sind die abgehenden und an den Stellen V die ankommenden Fahrrohre angeschlossen. Mit L ist die Öffnung zur Atmosphäre bezeichnet. Die Weichenzunge Z ist um eine Achse A schwenkbar, die sich etwa in der Mitte ihrer Länge befindet. Sie wird von aussen betätigt und mit dieser Betätigung werden gleichzeitig die Gebläse der benutzten Fahrrohrstrecken eingeschaltet. Als Rohrpoststation S können Gehäuse benutzt werden, die an den Fahrrohrleitungen liegen und durch entsprechende Ausbildung sowohl zum Empfangen, Absenden und Passierenlassen einer Büchse geeignet sind. Sie sind d normalerweise gegen die Aussenluft verschlossen und werden nur zum Einlegen oder Entnehmen einer Büchse geöffnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Verbinden zweier oder mehrerer Rohrpoststrecken, mit einer so in die Verbindungsstelle geschalteten Weiche, dass jede Station der Strecke oder irgendeiner Strecke auf der einen Weichenseite von jeder Station der Strecke bzw. Strecken auf der anderen Weichenseite erreicht werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass jede der einzelnen Fahrrohrstrecken ein eigenes Gebläse für die Lieferung der Arbeitsluft besitzt und die Weiche in einem Gehäuse mit einer Öffnung zur Aussenluft untergebracht ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Weichengehäuse je eine trichterförmige Zusammenführung der ankommenden und der abgehenden Fahrrohre enthält.2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ankommenden und die abgehenden Fahrrohre in das Weichengehäuse je in einer Ebene, die senkrecht zueinander stehen, einmünden.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die der einen und der andern der beiden senkrecht zueinander stehenden Ebenen zugeordneten Seitenwandungen des Gehäuses und die Weichenzunge trapezförmig sind.4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrpoststrecken ringförmig sind und je in nur einer Richtung betrieben werden und dass die Entfernung des Gebläses von der Weiche in beiden Strecken etwa gleich gross ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST20909A DE1211552B (de) | 1963-07-25 | 1963-07-25 | Anordnung zum Verbinden dreier oder mehrerer Rohrpoststrecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH426647A true CH426647A (de) | 1966-12-15 |
Family
ID=7458756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH965264A CH426647A (de) | 1963-07-25 | 1964-07-23 | Vorrichtung zum Verbinden zweier oder mehrerer Rohrpoststrecken |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH426647A (de) |
| DE (1) | DE1211552B (de) |
| NL (1) | NL6408104A (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE488170C (de) * | 1929-12-20 | Zwietusch E & Co Gmbh | Rohrpostanlage mit unterteilter Fahrrohrstrecke | |
| DE501273C (de) * | 1927-02-16 | 1930-06-30 | Deutsche Telephonwerk Kabel | Schleuse zur Unterteilung von Rohrpoststrecken |
-
1963
- 1963-07-25 DE DEST20909A patent/DE1211552B/de active Pending
-
1964
- 1964-07-16 NL NL6408104A patent/NL6408104A/xx unknown
- 1964-07-23 CH CH965264A patent/CH426647A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1211552B (de) | 1966-02-24 |
| NL6408104A (de) | 1965-01-26 |
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