CH430372A - Vorschubsteuereinrichtung für Revolverschlitten von Revolverdrehmaschinen - Google Patents

Vorschubsteuereinrichtung für Revolverschlitten von Revolverdrehmaschinen

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CH430372A
CH430372A CH1589065A CH1589065A CH430372A CH 430372 A CH430372 A CH 430372A CH 1589065 A CH1589065 A CH 1589065A CH 1589065 A CH1589065 A CH 1589065A CH 430372 A CH430372 A CH 430372A
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lever
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cam
curve
turret
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CH1589065A
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Spohn Karl
Foell Gerhard
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Index Werke Kg Hahn & Tessky
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Description


  Vorschubsteuereinrichtung für Revolverschlitten von Revolverdrehmaschinen    Die Erfindung betrifft eine Vorschubsteuereinrich  tung für Revolverschlitten von Revolverdrehmaschinen.  



  Es ist bereits bekannt, bei Revolverdrehmaschinen  anstelle einer einzigen Vorschubkurve, die entsprechend  der zum Einsatz gelangenden Werkzeuge verschiedene  Arbeitskurvenabschnitte aufweist und die für jedes  Werkstück speziell     anzufertigen    ist, eine Vielzahl von  entsprechende Arbeitskurvenabschnitte aufweisenden  Kurvenstücke zu verwenden, die auf einer als Kurven  träger dienenden Welle in entsprechender Folge derart  zueinander     anzuordnen    sind, dass sie nach Umschalten  des Revolverkopfes nacheinander von der Abtastrolle  des Abtasthebels eines unter Federdruck stehenden, auf  den Revolverschlitten wirkenden Zahnsegmenthebels ab  getastet werden.

   Sofern hierbei ein Satz entsprechender  Kurvenstücke in Vorrat gehalten wird, lässt sich eine  enggestufte Auswahl von Vorschubgeschwindigkeiten  erhalten, und es kann jeweils ein Kurvensatz zusammen  gestellt werden, durch welchen die zur     Bearbeitung    eines  Werkstückes erforderlichen Vorschubgeschwindigkeiten  erhältlich sind. Bei einer solchen Vorschubsteuerung ist  die Lage der einzelnen Kurven derart zu wählen, dass sie  unmittelbar nacheinander auf den Zahnsegmenthebel  des Revolverschlittens wirken.

   Beim Kurvenwechsel  solcher Vorschubsteuerungen ergeben sich grosse Ver  lustzeiten, da die     die    Kurvenstücke tragende Welle zur  Bearbeitung     eines    Werkstückes mit gleichbleibender  Geschwindigkeit eine volle Umdrehung ausführt und  dies bringt mit sich, dass die Abtastrolle des Zahnseg  menthebels, bevor diese auf den nächsten Arbeitskur  venabschnitt eines Kurvenstückes abfallen kann, zu  nächst die Kurvenspitze der im Einsatz gewesenen Kurve  umfahren muss, und hierbei hat die die Kurvenstücke       tragende    Welle einen Leerweg zu     durchfahren,    der min  destens dem Radius der Abtastrolle entspricht.  



  Dieser Nachteil wird nun bei einer Einrichtung zur  Vorschubsteuerung des Revolverschlittens von Revol  verdrehmaschinen mit auf einem durch eine Antriebs  vorrichtung antreibbaren Kurventräger angeordneten,  entsprechende Arbeitskurvenabschnitte aufweisenden    Kurvenstücken, die nacheinander nach Umschalten des  Revolverkopfes von der Abtastrolle des Abtasthebels  eines unter Federdruck stehenden, auf den Revolver  schlitten wirkenden Zahnsegmenthebles abgetastet wer  den,     erfindungsgemäss    dadurch vermieden, dass zwei  nebeneinander angeordnete Kurventräger vorgesehen  sind, auf denen die Kurvenstücke entsprechend ihrer  Einsatzfolge derart angeordnet sind,     dass    jeweils ab  wechselnd ein     Kurvenstück    eines Kurventrägers mit dem  Abtasthebel zusammenwirkt,

   und dass eine     Schnell-          schaltvorrichtung    vorgesehen ist, mit deren Hilfe der  Kurventräger um einen solchen Betrag in Drehrichtung  schaltbar ist, dass der Abtastarm, wenn er am Ende des  entsprechenden Arbeitskurvenabschnittes ankommt,  vom Kurvenstück freikommt. Die Erfindung gewähr  leistet somit, dass der in der Endphase eines Arbeits  ganges üblicherweise mit unveränderbarer Geschwindig  keit langsam     zu    durchfahrende Leerweg nunmehr  schnell überfahren wird, so     dass    eine kontinuierliche  Einsatzfolge der Kurvenstücke erreicht und Verlust  zeiten weitgehend ausgeschaltet werden.

   Auf     Grund    der  doppelten Kurventrägeranordnung und dem dadurch       möglichen,        jeweils        abwechselnden    Einsatz von Kurven  stücken des einen oder anderen Kurventrägers bietet sich  dabei eine solche Möglichkeit der gegenseitigen Kurven  einstellung, dass in einem Bereich von 360 , in dem sich  normalerweise bei einer einzigen Kurventrägerwelle die  Arbeitskurvenabschnitte überlappen, nunmehr sämtliche  zum Einsatz gelangenden Kurvenstücke vom Ursprung  ihres Arbeitskurvenabschnittes durch die Abtastrolle       abtastbar    sind. Der sich durch die einzelnen Kurven  stücke bietende     Vorschubbereich    kann dabei voll aus  genützt werden.  



  Mittel und Weg zur Verwirklichung des Erfindungs  gedankens können sehr     vielgestaltig    sein, und eine vor  teilhafte     Konstruktion    bietet sich beispielsweise, wenn  die Kurventräger als mit ihrer Achse parallel     zur     Schwenkebene des     Abtastarmes    angeordnete Trommel  ausgebildet sind, die an ihrem Umfange die Kurven  stücke tragen, und wenn der     Abtasthebel    sich zwischen      beiden     Trommeln    befindet und mit je einer zum Umfang  der Trommeln gerichteten Abtastrolle die Kurven ab  tastet.

   Die     Kurvenstücke,    die in diesem Falle als     Rund-          kurvenstücke    auszubilden sind, wird man     zweckmässig     an den     Trommeln,    sowohl in Umfangsrichtung als auch  in axialer Richtung verstellbar und feststellbar     anordnen,     so dass die Kurveneinstellung mit     grösster    Genauigkeit  durchgeführt werden kann.

   Die Anrodnung der Rund  kurvenstücke hat dann an den     Trommeln    so zu erfolgen,  dass das Rundkurvenstück der einen Trommel mit dem  Anfang des Arbeitskurvenabschnittes an der dieser  Trommel zugerichteten Abtastrolle ankommt, wenn die  der anderen Trommel zugeordnete Abtastrolle von der  gerade abgefühlten Rundkurve abfällt.

   Die Befestigung  der Rundkurvenstücke an den Trommeln lässt sich in       vorteilhafter    Weise durch Aufstecken auf Befestigungs  elemente     durchführen,    die in sich     entlang    von Mantel  linien     erstreckenden    Nuten der     Trommeln    verschiebbar  angeordnet sind, und wenn die Ausnehmungen der Rund  kurvenstücke zur Aufnahme der Befestigungselemente als  quer zu den Nuten     gerichtete        Längsschlitze    ausgebildet  sind, deren Länge sich mindestens über den Bereich des  Abstandes zweier Längsnuten erstreckt.

   Auf Grund der  Nutanordnung sind somit die Rundkurvenstücke in axia  ler     Richtung    der     Trommel    und durch die Anordnung der  Längsschlitze auch in     Umfangsrichtung    derselben ver  stellbar und sie lassen sich dadurch an den Trommeln in  jede gewünschte Lage bringen.  



  Es ist zweckmässig, die Schnellschaltvorrichtung zur  Verstellung der Kurventräger in ihrer Bewegung selbst  begrenzend auszubilden; um zusätzliche Begrenzungs  mittel zur Fixierung des Schnellschaltschrittes zu ver  meiden. Vorteilhaft wird hierzu vorgeschlagen, als  Schnellschaltvorrichtung ein Zylinderaggregat vorzu  sehen, dessen Kolbenstange zum Verdrehen mittelbar  oder unmittelbar auf einen oder auf beide Kurventräger       einwirkt.     



  Zweckmässig erfolgt der Antrieb der     Trommeln    über  ein Schneckengetriebe, wobei die Schnecken auf einer  gemeinsamen Antriebswelle verschiebbar angeordnet  und über     Hebelglieder    durch je ein Zylinderaggregat  verschiebbar sind. Bei dieser Konstruktion wirken somit  die     Zylinderaggregate    mittelbar auf die     Trommeln,    wo  bei die Zylinder in ihrer Länge so auszubilden sind, dass  der mögliche Kolbenweg in Verbindung mit der durch  die Hebelglieder     geschaffenen    Übersetzung dem ge  wünschten Schaltschritt entspricht.  



  Eine weitere     vorteilhafte        Verwirklichung    des     Er-          findungsgedankens    kann auch in der Ausbildung der  Kurventräger als koaxial zueinander zugeordnete Wellen  bestehen. Hierbei kann jedem auf den Wellen zugeord  neten Kurvenstück ein Abtasthebel zugeordnet sein, der  relativ zum Zahnsegmenthebel verschwenkbar ist, und  mit einem     Übertragungsglied    auf den letzteren einwirkt.  



  Vorteilhaft ist es hierbei, die Abtasthebel als an ei  nem Hebelende die Abtastrolle und am anderen Hebel  ende das     Übertragungsglied    tragender     Winkelhebel    aus  zubilden und das Übertragungsglied beispeilsweise in  Form einer Stellschraube verstellbar und feststellbar an  zuordnen. Die Einstellbarkeit der Übertragungsglieder  bietet dabei die Möglichkeit, den Schwenkweg des mit  dem Revolverschlitten zusammenwirkenden Zahnseg  menthebels zu verändern, so dass trotz der durch die  Kurvenstücke vorgegebenen Vorschubstrecke der Vor  schubweg des     Revolverschlittens    veränderbar ist.  



  Zweckmässig haben der Zahnsegmenthebel und die  Abtasthebel eine gemeinsame Schwenkachse, wobei der    Zahnsegmenthebel zwischen den auf beiden Träger  wellen vorgesehenen Gruppen von Abtasthebeln gelagert  ist und seitliche Ansätze aufweist, auf die die Abtast  hebel gruppenweise wirken. Hierbei kann die Konstruk  tion so getroffen sein, dass sowohl das Zahnsegment als  auch die     seitlichen,        leistenartigen    Ansätze Lagerstellen  zur Lagerung auf den Trägerwellen der Abtasthebel auf  weisen.  



  Zum Antrieb der als Kurventräger vorgesehenen  Wellen kann dabei je ein von einer Schnecke getriebenes       Schneckenrad    dienen, wobei sich eine besonders ein  fache Konstruktion ergibt, wenn die Schneckenwelle       axial    beweglich und mit der     Kolbenstange    des zur       Schnellschaltung    dienenden Zylinderaggregates verbun  den ist. In diesem Falle wirkt     dann    das     Zylinderaggregat     unmittelbar auf die Kurventräger ein und der Kolben  weg des     Aggregates    entspricht dem gewünschten Schalt  schritt.  



  Des weiteren ist es denkbar, zum Antrieb der als  Kurventräger dienenden Wellen ein gemeinsames  Schneckengetriebe vorzusehen. Eine entsprechende Kon  struktion lässt sich vorteilhaft     verwirklichen,    wenn  dessen Schneckenrad auf einer     Übertragungswelle    sitzt,  die über Zwischenräder die     einzelnen    Trägerwellen an  treibt. Um auch bei einem zentralen Antrieb den bei  einem Kurvenwechsel geforderten Schnellschaltschritt  durchführen zu können, können beispielsweise die Rä  der der Trägerwellen oder die der     Übertragungswelle    in  Antriebsrichtung einen Freilauf haben und über den  Kolben je eines Zylinderaggregates um einen vorbe  stimmten Betrag verdrehbar sein.  



  In der Zeichnung     sind    bevorzugte Ausführungsbei  spiele der Erfindung     dargestellt.    Es zeigen:  Fig.1 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht  auf eine Revolverschlittenanordnung einer     Revolver-          drehmaschine    mit einer ersten     erfindungsgemässen    Vor  schubsteuereinrichtung,  Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1,  Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A der  Fig. 2 in grösserem Massstab als Fig. 2,  Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Kurventrommel,  Fig. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 1, in  grösserem Massstab als Fig. 1,  Fig.

   6 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht  auf eine Revolverschlittenanordnung einer Drehma  schine, die zur Veranschaulichung einer zweiten Aus  führungsform einer erfindungsgemässen Vorschubsteuer  einrichtung dient,  Fig. 7 eine Ansicht auf die Vorschubsteuerung     ge-          mäss    Fig. 6 in Richtung des Pfeiles B der Fig. 6,  Fig. 8 einen Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 6 in  grösserem Massstab als Fig. 6 zur Veranschaulichung  des Antriebes der bei dieser Konstruktion vorhandenen  Kurventrägerwellen,  Fig. 9 einen Schnitt nach Linie 9-9 der Fig. 8,  Fig. 10 eine Darstellung gemäss Fig. 9 in einer an  deren Schaltstellung,  Fig. 11 eine Variante des Trägerwellenantriebes der  Vorschubsteuerung gemäss Fig.

   6,       Fig.    12 einen     Schnitt    nach Linie 12-12 der     Fig.    11.  Die in den     Fig.    1-5 gezeigte     Vorschubsteuerein-          richtung    weist einen     als    Ganzes mit 20 bezeichneten auf  einer Achse 22 gelagerten     Zahnsegmenthebel    auf, dessen       Zahnsegment    24 in an sich bekannter Weise mit der  Zahnstange 26 eines als     Ganzes    mit 28 bezeichneten       Revolverschlittens    zum     Antrieb    desselben kämmt.

   Der  Revolverschlitten ist auf einer     Revolverschlittenführung         30 eines Maschinengestelles 32 einer Revolverdrehma  schine verschiebbar angeordnet. Eine in an sich bekann  ter Weise in der Schlittenführung untergebrachte, mit  ihrem einen Ende sich am     Schlittengehäuse    abstützende,  nicht gezeichnete Druckfeder, versucht den Revolver  schlitten in seiner Ausgangsstellung zu halten. Die     er-          findungsgemässe    Vorschubsteuereinrichtung weist im  Maschinengestell 32 zwei im Abstand voneinander an  geordnete, an ihren beiden Enden gelagerte Kurven  trommeln 34 und 36 auf, zwischen welchen der Abtast  hebel 38 eingreift.

   Der letztere weist an seinem Ende zu  beiden Seiten je eine zum Umfang einer Kurventrommel  gerichtete Abtastrolle 40 bzw. 42 auf. Der Antrieb der  Trommeln erfolgt über auf den Wellen 44 und 46 der  Trommeln an ihrem unteren Ende befestigte Schnecken  räder 48 und 50, die mit Schnecken 52 und 54 kämmen.  Die letzteren sind hülsenartig ausgebildet und auf einer  im     Maschinengestell    gelagerten Antriebswelle 56 ver  schiebbar, jedoch unverdrehbar angeordnet. Die An  triebswelle wird über ein nicht näher gezeigtes Getriebe  durch die Steuerwelle der Maschine angetrieben. Die  Schneckenhülsen weisen an ihren einander zugekehrten  Enden eine Umfangsnut 58 auf, in welche je ein bei 60  gelagerter doppelarmiger Hebel 62 mit seinem Mitneh  mer 64 eingreift.

   Der Hebelarm 66 ist bei 68 mit der  Kolbenstange 70 des in einem Zylinder 72 geführten  Kolbens 74 gelenkig verbunden. Die Zylinderaggregate  72, 74 werden durch nicht näher gezeigte Ventile ge  steuert.  



  Zur Betätigung des Segmenthebels bzw. zur Steue  rung des Revolverschlittens sind entsprechend der Zahl  der im Revolverkopf vorgesehenen Werkzeuge erforder  lichen Arbeitsgänge Kurvenstücke 76 am Umfang ent  sprechend anzuordnen. Die Anordnung der Kurven  stücke hat erfindungsgemäss so zu erfolgen, dass das  nach Abfühlen eines Kurvenstückes als nächstes zur Re  volverschlittensteuerung vorgesehene Kurvenstück auf  der anderen Trommel anzuordnen ist. Wie aus Fig. 4 zu  ersehen ist, sind die Kurvenstücke 76 als Rundkurven  stücke auszubilden, derart, dass sie am Umfang der  Trommel     anliegen.    Zur Befestigung derselben sind am  Trommelumfang entlang von Mantellinien eine     Vielzahl     von T-Nuten 78 angebracht, die sich über die gesamte  Länge der Trommel erstrecken.

   Diese Nuten dienen zur  Aufnahme von Nutensteien 80, in die Schrauben 81 zur  Befestigung der Kurvenstücke schraubbar sind.  



  Hierzu weisen die Kurvenstücke quer zu den Längs  nuten in verschiedenen Ebenen angeordnete Längs  schlitze 82 auf, so dass die Möglichkeit geschaffen ist,  sowohl     axial        als    auch in Umfangsrichtung die Kurven  stücke bzw. deren     Kurvenfläche    in jede     gewünschte     Lage zu bringen. über     eine    Graduierung 83 an den  Trommeln ist die Einstellung leicht möglich.  



  Im folgenden soll die Wirkungsweise dieser Vor  schubsteuereinrichtung beschrieben werden.  



  Um für jedes im Revolverkopf 84 des Revolver  schlittens 28 eingesetzte Werkzeug 86 den richtigen Vor  schub des     Schlittens    zu erzeugen, sind aus einem Kur  vensatz, der eine enggestufte Auswahl von Vorschubge  schwindigkeiten gestattet, die Rundkurvenstücke auszu  wählen, deren Arbeitskurvenabschnitt den gewünschten  Vorschub gewährleistet. Die einzelnen Kurvenstücke  sind dann entsprechend ihrer Einsatzfolge auf den  Trommeln derart anzuordnen, dass das jeweils als näch  stes zum Einsatz kommende Kurvenstück auf der ande  ren Trommel vorgesehen ist.

   Sobald nun beispielsweise  durch die Abtastrolle 40 die Kurvenfläche eines auf der    Trommel 34 angeordneten Rundkurvenstückes abge  fühlt und die Abtastrolle im Bereich des Kurvenendes  angelangt ist, so tritt das rechte Zylinderaggregat 72a,  74a in Funktion und schiebt die     Schneckenhülse    54 um  einen vorbestimmten Weg in     Pfeilrichtung,    der durch  den Kolben 74a fixiert wird.

   Hierbei nimmt die  Schnecke das Schneckenrad 50 und die Trommel 34 mit,  so dass die letztere einen Schnellschaltschritt ausführt,  um zu vermeiden, dass die Abtastrolle 40 mit der glei  chen Geschwindigkeit, mit der das entsprechende Kur  venstück abgetastet wurde, die Kurvenspitze     umfährt     und dadurch der Abtasthebel erst nach einer längeren  Zeit von der Kurve abfällt, während der die auf der  Kurventrommel 36 vorgesehene, als nächste zum Ein  satz kommende Kurve nicht zur Steuerung des Revol  verschlittens     verwendet    werden kann.

   Durch den über  das Zylinderaggregat 72a, 74a bewirkten Schnellschalt  schritt wird somit bewirkt, dass unmittelbar nach Ab  tasten des entsprechenden Kurvenstückes der Abtast  hebel abfällt und mit seiner anderen Abtastrolle 42 auf  die Kurvenfläche des auf der anderen Trommel 36 an  geordneten Kurvenstückes gelangt. Während durch ein  auf der Trommel 36 gesetztes Kurvenstück der Schlitten  vorschub erfolgt, wird im Schnellschaltschritt das Zylin  deraggregat 72a, 74a entgegen der     Pfeilrichtung    in Aus  gangsstellung gebracht. Nach Abtasten des jeweils im  Einsatz befindlichen Kurvenstückes erfolgt über die  Zylinderaggregate 72a, 74a bzw. 72b, 74b ein Schnell  schaltschritt, der die kurventragende Trommel entspre  chend weiterschaltet, so dass Verlustzeiten bei der Steu  erung von Revolverschlitten auf ein Minimum herabge  setzt werden.

    



  Bei dem Ausführungsbeispiel einer Vorschubsteuer  einrichtung gemäss Fig. 6 ist ein als Ganzes mit 100 be  zeichneter, auf einer Achse 102 gelagerter Zahnsegment  hebel vorgesehen, dessen Zahnsegment 104 mit einer  Zahnstange 106 eines     als    Ganzes mit 108 bezeichne  ten Revolverschlittens kämmt, der auf einer Schlitten  führung 110 eines Maschinengestelles 112 einer Re  volverdrehmaschine hin- und herverschiebbar angeord  net ist. Eine nicht näher gezeigte Druckfeder, die in der  Schlittenführung angeordnet ist und sich gegen einen Teil  des Revolverschlittens abstützt, versucht, den Revolver  schlitten in seiner Ausgangsstellung zu halten. Zur Er  zeugung der Vorschubgeschwindigkeit für die im Re  volverkopf 114 eingesetzten Werkzeuge 116 dienen Kur  venstücke, die in ihrer Zahl der Anzahl der eingesetzten  Werkzeuge 116 entsprechen.

   Diese     Kurvenstücke    118  123 sind auf zwei als Kurventräger dienenden, einander  koaxial zugeordneten Wellen 124, 126 befestigt. Diesen  Kurvenstücken ist jeweils ein     Abtasthebel    128 zugeord  net, die auf der Welle 102 eines     Zahnsegmenthebels    ge  lagert sind. Diese     Abtasthebel    sind als     Winkelhebel    aus  gebildet, an deren einem Hebelarm die     Abtastrolle    130  zum Abtasten des entsprechenden Kurvenstückes und  am anderen Hebelarm ein     übertragungsglied    132 in  Form einer Stellschraube angeordnet ist, die ihrerseits  mit einem leistenartigen, sich seitlich vom Zahnsegment  hebel wegerstreckenden Anlagestück 134 bzw. 136 zu  sammenwirken.

    



  Auch bei dieser Konstruktion     sind    die in ihrer Ein  satzfolge unmittelbar nacheinander zur Wirkung kom  menden Kurvenstücke auf verschiedenen Trägern ange  ordnet, was aus     Fig.    7 des näheren zu ersehen ist. Wäh  rend das Kurvenstück<B>118</B> auf der Trägerwelle 124 be  festigt ist, ist das Kurvenstück 119 auf der Trägerwelle  126 befestigt, und dadurch wird es in gleicher Weise wie      bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel möglich,  dass nach Abtasten eines Kurvenstückes der     betreffende     Träger um einen entsprechenden Winkelbetrag schnell  gedreht werden     kann,    damit der nachfolgend zum Ein  satz kommende,

   mit dem Kurvenstück der anderen  Trägerwelle zusammenwirkende Abtasthebel 128 eine       kontinuierliche        Steuerung    des     Revolverschlittens    bewir  ken     kann.    Mit Hilfe der als Stellschrauben ausgebildeten  Übertragungsglieder 132 der Abtasthebel ist es hierbei       möglich,        trotz    des durch die Kurvenstücke festgelegten  Schwenkweges der Abtasthebel, den Schwenkweg des  Zahnsegmentes bzw. den Vorschubweg des Revolver  schlittens     veränderlich    zu gestalten.  



  Aus Fig. 7 ist die Konstruktion des Zahnsegmenthe  bels 100 ersichtlich, und es ist zu ersehen, dass sowohl  der Segmenthebel mit einem Lager 138 als auch die sich  seitlich von diesem wegerstreckenden Anlagestücke 134,  136 mit einem Lager 140 bzw. 142 auf der Achse 102       gelagert        sind.     



  Der     Antrieb    der     Trägerwellen    124, 126 erfolgt je  weils über ein auf diesen drehfest angeordnetes  Schneckenrad 144, das von einer Schnecke 146     antreib-          bar    ist. Die letztere bildet einen Teil einer von einem       Getriebe    getriebenen Welle 148.

   Die     die        Schnecken    auf  weisenden     Wellen    148 und in Lagern 150 und 152     axial     verschiebbar angeordnet und deren im Lager 150 vor  gesehenes Wellenende 154 ist drehfest     mit    der Kolben  stange 156 eines Kolbens 158 verbunden, der in einem       Zylinder    160 verschiebbar ist.  



  Während der Bearbeitung eines Werkstückes dreht  sich die Welle 148 werkstückabhängig in gleich bleiben  der Geschwindigkeit und sobald die Abtastrolle 130 am       Kurvenende    eines     Kurvenstückes    angelangt ist, wird  über ein     Druckmedium    der Kolben 158 aus seiner Be  reitschaftsstellung gemäss Fig. 9 in seine Schaltstellung  gemäss Fig. 10 gesteuert, wodurch die Welle 148 zu  sammen mit der Schnecke 146 axial verschoben und die  Abtastrolle 130 (siehe Fig. 10) freigegeben wird, so dass  der Abtasthebel abfallen, d. h.

   der Revolverschlitten in  seine Umschaltstellung zurückfahren und das auf der       gegenüberliegenden    Welle angeordnete, in der Einsatz  folge nächste Kurvenstück die     Schlittensteuerung    über  nehmen     kann.    Das in     Funktion    tretende Zylinderaggre  gat bewirkt somit eine schnelle Drehung der das ent  sprechende     Kurvenstück    tragenden Welle, wodurch ver  mieden wird, dass die Abtastrolle die Kurvenspitze 162  entsprechend langsam umfährt, bevor der Abtasthebel  von der Kurve abfallen und sich der     Revolverschlitten          in    seine Umschaltstellung bewegen kann.  



  In Fig. 11 ist ein weiterer Antrieb der Trägerwellen  124 und 126 gezeigt und diesen beiden Wellen ist paral  lel und im Abstand eine Übertragungswelle 170 zuge  ordnet, die an ihren beiden Enden je ein     Zahnrad    172  bzw. 174 trägt. Diese Zahnräder kämmen mit je     einem     auf den Wellen 124 bzw. 126     drehfest    angeordneten       Zahnrad    176     bzw.    178. Die Übertragungswelle     trägt    ein       Schneckenrad   <B>180,</B> das von einer Schnecke 182     ange-          trieben    wird. Die Zahnräder 172 und 174 sind über  einen Keil 184 mit der Übertragungswelle 170 gekop  pelt.

   Die Keilnut 186 der Zahnräder weist dabei ein  Mehrfaches der Breite des Keiles 184 auf, so dass die       Zahnräder    auf der Übertragungswelle einen Freilauf  haben, d. h. relativ zur     Übertragungswelle    um     einen    vor  bestimmten     Winkelbetrag    drehbar sind. Die beiden  Zahnräder 172 und 174 weisen eine Buchse 188 auf,  auf welcher ein     Zahnkranz    190 angeordnet ist. Dieser       Zahnkranz    kämmt mit einer Zahnstange 192, die zu-    gleich die Kolbenstange des in einem Zylinder 194     ge-          führten    Kolbens 196 bildet.

   Die     Verbindung    zwischen  Zahnkranz und Buchse 188 wird durch eine selbsttätige  Schaltkupplung 198, die zwischen diese beiden Teile ge  schaltet ist, bewirkt. Die Kupplungsteile sind durch Mit  nehmerrollen 200 miteinander kuppelbar und sie wirken       derart,    dass sie in einer     bestimmten    Drehrichtung die  gegenseitige     Bewegung    der     zu        kuppelnden    Teile sperren,  also als Mitnehmer wirken und in entgegengesetzter  Richtung dagegen einen     Freilauf        ermöglichen.     



  Ist nun der mit dem sich im     Einsatz    befindlichen  Kurvenstück zusammenwirkende Abtasthebel bzw.  dessen Abtastrolle am Kurvenende angelangt, so wird  das     Zylinderaggregat    194, 196 eingeschaltet, und es be  wirkt nun, unabhängig von der Übertragungswelle 170,  eine Verdrehung der Zahnräder 172 bzw. 174 in Dreh  richtung der     Übertragungswelle    170, jedoch     mit    wesent  lich grösserer Geschwindigkeit, so dass die Abtastrolle  130, wie in Fig. 12 gezeigt, schnell von der Kurven  spitze     freikommt    und     unmittelbar    danach das auf der  anderen Trägerwelle zum Einsatz gelangende Kurven  stück die Steuerung des Revolverschlittens übernehmen  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Vorschubsteuerung des Revolver schlittens von Revolverdrehmaschinen, mit auf einem durch eine Antriebsvorrichtung antreibbaren Kurven träger angeordneten, entsprechende Arbeitskurvenab schnitte aufweisenden Kurvenstücken, die nacheinander nach Umschalten des Revolverkopfes von der Abtast rolle des Abtasthebels einen unter Federdruck stehen den, auf den Revolverschlitten wirkenden Zahnsegment hebels abgetastet werden, gekennzeichnet durch zwei nebeneinander angeordnete Kurventräger, auf denen die Kurvenstücke entsprechend ihrer Einsatzfolge derart an geordnet sind, dass jeweils abwechselnd ein Kurven stück eines Kurventrägers mit dem Abtasthebel zusam menwirkt,
    und dass eine Schnellschaltvorrichtung vor gesehen ist, mit deren Hilfe der Kurventräger um einen solchen Betrag in Drehrichtung schaltbar ist, dass der Abtastarm, wenn er am Ende des entsprechenden Ar beitskurvenabschnittes ankommt, vom Kurvenstück freikommt. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schnellschaltvorrichtung für die Kurventräger ein Zylinderaggregat aufweist, dessen Kolbenstange zum Verdrehen mittelbar oder unmittel- bar auf einen oder auf beide Kurventräger einwirkt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Kurventräger als mit ihrer Achse parallel zur Schwenkebene und senkrecht zur Schwenk achse des Abtastarmes angeordnete Trommeln ausge bildet sind, die an ihrem Umfange die Kurvenstücke tra gen, und dass der Abtasthebel sich zwischen beiden Trommeln befindet und mit je einer zum Umfang der Trommel gerichteten Abtastrolle die Kurven abtastet. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kurvenstücke an den Trommeln sowohl in Umfangsrichtung als auch in axialer Richtung verstellbar und feststellbar sind. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass die als Rundkurven ausgebildeten Kurvenstücke mittels Ausnehmungen auf Befestigungs elemente aufsteckbar sind, die in sich entlang von Man- tellinien erstreckenden Nuten verschiebbar angeordnet sind. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ausnehmungen der Kurven stücke zur Aufnahme der Befestigungselemente als quer zu den Nuten gerichtete Längsschlitze ausgebildet sind, deren Länge sich mindestens über den Bereich des Ab standes zweier Längsnuten erstreckt. 6. Einrichtung nach Unteransprüchen 2-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Trommeln über ein Schneckengetriebe erfolgt, wobei die Schnecken auf ei ner gemeinsamen Antriebswelle verschiebbar angeord net und über Hebelglieder durch je ein Zylinderaggregat verschiebbar sind. B.
    Einrichtung nach Patenanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kurventräger koaxial zueinander angeordnete Trägerwellen sind und jedem auf den Wel len angeordneten Kurvenstück ein Abtasthebel zugeord net ist, der relativ zum Zahnsegmenthebel verschwenk- bar ist und mit einem Übertragungsglied auf den letz teren einwirkt. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abtasthebel als an einem Hebel ende die Abtastrolle und am anderen Hebelende das Übertragungsglied tragender Winkelhebel ausgebildet sind und das Übertragungsglied verstellbar und fest stellbar angeordnet ist. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zahnsegmenthebel und die Ab tasthebel eine gemeinsame Schwenkachse haben. 10.
    Einrichtung nach Unteransprüchen 7-9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnsegmenthebel mindestens einen seitlichen Ansatz aufweist, auf den die Abtasthebel wirken. 11. Einrichtung nach Unteransprüchen 7-9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnsegmenthebel zwischen den auf beiden Trägerwellen vorgesehenen Gruppen von Abtasthebeln gelagert ist und seitliche Ansätze aufweist, auf die die Abtasthebel wirken. 12. Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Zahnsegment als auch die seitlichen leistenartigen Ansätze Lagerstellen zur Lagerung auf den Trägerwellen der Abtasthebel auf weisen. 13.
    Einrichtung nach Unteransprüchen 7-12, da durch gekennzeichnet, dass zum Antrieb der als Kurven träger dienenden Wellen je ein von einer Schnecke ge triebenes Schneckenrad dient, wobei die Schneckenwelle axial beweglich und mit der Kolbenstange des Zylinder aggregates verbunden ist. 14.
    Einrichtung nach Unteransprüchen 7-12, da durch gekennzeichnet, dass zum Antrieb der als Kur venträger dienenden Wellen ein Schneckengetriebe dient, dessen Schneckenrad auf einer Übertragungswelle sitzt, die über Zwischenräder die Trägerwellen antreibt, wo bei die Räder der Kurvenwelle oder der übertragungs- welle in Antriebsrichtung einen Freilauf haben und durch den Kolben je eines Zylinderaggregates um einen vorbestimmten Betrag verdrehbar sind.
CH1589065A 1964-12-05 1965-11-18 Vorschubsteuereinrichtung für Revolverschlitten von Revolverdrehmaschinen CH430372A (de)

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