CH436314A - Verfahren zur Herstellung neuer therapeutisch wirksamer Stoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer therapeutisch wirksamer Stoffe

Info

Publication number
CH436314A
CH436314A CH1081761A CH1081761A CH436314A CH 436314 A CH436314 A CH 436314A CH 1081761 A CH1081761 A CH 1081761A CH 1081761 A CH1081761 A CH 1081761A CH 436314 A CH436314 A CH 436314A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
formula
methyl
sulfamyl
benzothiadiazine
Prior art date
Application number
CH1081761A
Other languages
English (en)
Inventor
G Topliss John
Sperber Nathan
A Rubin Alan
Original Assignee
Scherico Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US83357A external-priority patent/US2986573A/en
Priority claimed from GB1012561A external-priority patent/GB982072A/en
Application filed by Scherico Ltd filed Critical Scherico Ltd
Publication of CH436314A publication Critical patent/CH436314A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D285/00Heterocyclic compounds containing rings having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by groups C07D275/00 - C07D283/00
    • C07D285/15Six-membered rings
    • C07D285/16Thiadiazines; Hydrogenated thiadiazines
    • C07D285/181,2,4-Thiadiazines; Hydrogenated 1,2,4-thiadiazines
    • C07D285/201,2,4-Thiadiazines; Hydrogenated 1,2,4-thiadiazines condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D285/221,2,4-Thiadiazines; Hydrogenated 1,2,4-thiadiazines condensed with carbocyclic rings or ring systems condensed with one six-membered ring
    • C07D285/241,2,4-Thiadiazines; Hydrogenated 1,2,4-thiadiazines condensed with carbocyclic rings or ring systems condensed with one six-membered ring with oxygen atoms directly attached to the ring sulfur atom
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C323/00Thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides substituted by halogen, oxygen or nitrogen atoms, or by sulfur atoms not being part of thio groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen- Or Sulfur-Containing Heterocyclic Ring Compounds With Rings Of Six Or More Members (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer therapeutisch wirksamer Stoffe
Es ist bekannt, dass gewisse Gruppen von   Sulfon-    amid-Verbindungen eine ausgeprägte Diuresewirksamkeit zeigen. Für diese Stoffe hat sich weiterhin die Bezeichnung     Sulònamid'Diureticas eingebürgert,    die auch im folgenden gebraucht wird.



   Viele der bekannten   Sulfonamid-Diuretica    gehören in die grosse Klasse der   Benzothiadiazine,    einschliesslich deren Hydrierungsprodukte, so vor allem die   Diuretica    aus der Chlorthiazid-und   Hydrochlorthiazidreihe    (z. B.



  Chlorthiazid und Hydrochlorthiazid selbst, Cyclopethiazid, Hydroflumethiazid,   Benzhydroflumethiazid    und Trichlormethiazid) sowie gewisse   3-Oxo-benzothiadi-    azine, wie das   6-Chlor-7-sulfamyl-3-oxo-3,      4-dihydro-      1,    2, 4-benzothiadiazin-1, 1-dioxyd. Weitere   Verbindungs-    klassen, in denen wertvolle   Sulfonamid-Diuretica    aufgefunden wurden, sind z. B. die 4-Chinazolone und die Isoindoline, hier vor allem das   1-Oxo-3-(3'-sulfamyl-4'-    chlorphenyl)-3-hydroxy-isoindolin und sein N-Methylderivat.

   Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit
Es existieren auch Literaturhinweise, wonach gewisse dieser   Sulfonamid-Diuretica    neben ihrer diuretischen eine schwache blutdrucksenkende Wirkung bei Patienten mit anormal hohem Blutdruck ausüben. Diese blutdrucksenkende Wirkung ist   jedoch umstritten.    Sofern sie bestätigt wurde, nahmen die betreffenden Autoren iiberwiegend einen ursächlichen Zusammenhang zwischen der   diuretischen    und der   blutdrucksenkenden    Wirkung an. Tatsächlich ist es bisher auch nicht gelungen, die beiden Wirkungen voneinander zu trennen.



   Es wurde nun beobachtet, dass ein-zunächst ganz   bestimmtes-dessulfamyliertes    Analogon eines Sulfonamid-Diureticums, d. h. eine Verbindung, die sich von dem betreffenden Sulfonamid-Diureticum durch das Fehlen   der-SOo NHe-Gruppe    unterscheidet, zwar nicht die geringste diuretische Wirksamkeit (unter Umständen sogar eher eine schwache antidiuretische Wirkung) aufweist, aber ein sehr wirksames blutdrucksenkendes Mittel ist. Besonders bemerkenswert ist, dass die blutdrucksenkende Wirkung auch an Behandelten mit normalem Blutdruck auftritt.-Ausgehend von dieser Beobachtung wurde eine Reihe von dessulfamylierten Analogen ganz verschiedener   Sulfonamid-Diuretica    auf ihre physiologische Wirkung untersucht, wobei ähnliche Ergebnisse erzielt wurden.

   Hieraus lässt sich die grundlegende neue Erkenntnis ableiten,   dal3      dessulfamylierte    Analoga von   Sulfonamid-Diureticis    potentielle blutdrucksenkende Mittel ohne diuretische Wirkung sind.



  Wie zu erwarten, ist diese Regel nicht ohne Ausnahme, doch ermöglicht sie es dem Fachmann, mittels einfacher   Reihenversuche    zu einer grossen Anzahl von in der angegebenen Weise wirksamen. Verbindungen zu gelangen.



   Ausgehend von der obigen Erkenntnis ist Gegenstand des vorliegenden Patentes die Entwicklung ! einer Gruppe solcher Stoffe mit isolierter   blutdrucksenkender    Wirkung, nämlich von Stoffen, die der folgenden Formel entsprechen
EMI1.1     
 in der R einen niedrigen, aliphatischen oder alicyclischen
Kohlenwasserstoffrest, X Substitution in einer der Stellungen 6, 7 oder 8 durch ein Halogenatom oder den   Trifluormethyl-    rest und Y Substitution in einer der Stellungen 6, 7 oder 8 durch eine   Trifluormethyl-oder    niedrige Alkyl gruppe, ein Halogenatom oder-falls X kein 6 ständiges Halogenatom ist-ein Wasserstoffatom bedeuten, einschliesslich ihrer ungiftigen Salze,   insbe-    sondere ihrer Alkalisalze.

   (Bekanntlich können 1, 2, 4  Benzothiadiazin-1,    1-dioxyde in zwei tautomeren Formen auftreten, wobei die Doppelbindung des heterocyclischen   Molekülteils    sich zwischen den Atomen 2 und 3 bzw. zwischen den Atomen 3 und 4 befindet. Obwohl in der vorliegenden Beschreibung durchgehend nur die Ietztgenannte Form angeschrieben wird, versteht sich, dass auch das jeweils andere Tautomer in der Erfindung inbegriffen ist.)    Erfindungsgemläss    stellt man die vorstehend definierten Verbindungen her, indem man eine entsprechende Verbindung der Formel
EMI2.1     
 in der Z ein Wasserstoffatom, eine Benzylgruppe oder einen niedrigen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest dar stellt, mit einer Carbonsäure der Formel R-COOH oder mit einem Ester, Orthoester,   Imidoester,    Anhydrid, Amid,

   Amidin oder Halogenid davon unter Ringschluss kondensiert.



   Als niedrige aliphatische oder alicyclische Kohlenwasserstoffreste werden hier beispielsweise gesättigte niedrige,   gerad-und    verzweigtkettige sowie ringförmige Reste mit höchstens 5 Kohlenstoffatomen nach Art von   Methyl-,    Athyl-, Propyl-, Isopropyl-, Cyclopropyl-, n-Butyl-,   tert.-Butyl-,    Cyclobutyl-, Amyl-, Isoamyl-und   Cyclopentylgruppen    genannt.



   Bei den im folgenden beschriebenen bevorzugten Verfahren zur Herstellung der in Rede stehenden Verbindungen verwendet man als Ausgangsstoffe X, Y-substituierte o-Sulfamylaniline, wobei X und Y die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit der Massgabe, dass sie je an eine der Stellungen 3, 4 oder   5    des   o-Sulf-    amylanilins gebunden sind.

   Solche   X,    Y-substituierten o-Sulfamylaniline können beispielsweise hergestellt werden, indem man ein entsprechendes X, Y-substituiertes   o-Chlornitrobenzol      (II)    durch Behandeln mit einer Mischung aus Thioharnstoff, Benzylchlorid und Alkali zu dem entsprechenden   o-Benzylthioäther      (III)    umsetzt, den man dann nacheinander mit Chlor in wässrig-saurem Medium und'mit Ammoniak behandelt, wobei das entsprechende Nitrosulfonamid (IV) gebildet wird. Dieses reduziert man, beispielsweise mit Eisen in Ammoniumchloridlösung, zu dem entsprechenden X, Y-substituierten o-Sulfamylanilin (V).

   Diese allgemeine Herstellungsweise lässt sich durch das folgende Reaktionsschema A darstellen :
EMI2.2     


<tb> A, <SEP> :
<tb>  <SEP> A <SEP> : <SEP> (\NO2 <SEP> C6H6CH2CI <SEP> \ <SEP> ! <SEP> NO2 <SEP> 1) <SEP> Cl2
<tb>  <SEP> v-y
<tb>  <SEP> I <SEP> Thioharnstoff, <SEP> ¯CH27-C6Hs <SEP> 2) <SEP> NH3
<tb>  <SEP> y <SEP> OH-y
<tb>  <SEP> (II) <SEP> (III)
<tb>  <SEP> NOS <SEP> Fe, <SEP> H+ <SEP> X-1-I
<tb>  <SEP> SOzNHz <SEP> S02NH2
<tb>  <SEP> Y <SEP> Y
<tb>  <SEP> (IV) <SEP> (V)
<tb>   (Soweit die   betreffenden o-Nitro-chlorbenzole [II]    nicht bekannt sind, können sie analog bekannten Verfahren hergestellt werden).



   Die o-Sulfamylaniline (V) können direkt in die entsprechenden   1,    2,   4-Benzothiadiazin-l, l-dioxyde (I) iiber-    geführt oder zunächst zu Zwischenprodukten umgesetzt werden, die sich ihrerseits zu den gewünschten Endprodukten   (I)    cyclisieren lassen.



   Erfindungsgemäss wird das o-Sulfamylanilin (V) mit einem Reaktionspartner nach Art eines Orthoesters, R-C   (OR2)    3 ; einer Carbonsäure, R-COOH, oder eines von deren Derivaten, nämlich eines   Säurehalogenids,      -anhydrids,-amids,-amidins    oder einfachen niedrigen Alkylesters oder eines entsprechenden Imidoesters, oder, wie weiter unten näher erläutert, mit einer anderen, im Hinblick auf das schliesslich entstehende Endprodukt, chemisch äquivalenten Verbindung, z. B. einem a-Alk  oxy-aldehyd-acetal, R30-CH (R')-CH    (OR2) 2, oder einer Verbindung, die sich unter den herrschenden Reaktionsbedingungen in eine der genannten Verbindungen umwandelt, behandelt.

   Im Falle aller dieser Reaktionspartner bedeutet R denjenigen Kohlenwasserstoffrest, der sich in Stellung 3 des gewünschten Endproduktes befinden soll, und   Ra    sowie   Ra    bedeuten niedrige Alkylgruppen. Im Falle der Umsetzung mit dem Acetal bedeutet die Gruppierung (R') CH-denjenigen Kohlenwasserstoffrest (weniger ein Wasserstoffatom), der schliesslich als 3ständiger Substituent erscheint.   (Wahrend    der Umsetzung ergänzt der Substituent seinen Wasser  stoffbedarf.)   
Bei diesen Umsetzungen sind alle genannten Re  aktionspartner    im Hinblick auf das schliesslich entstehende Endprodukt äquivalent.

   Die Umsetzung beispielsweise von 2-Sulfamyl-4-chlor-anilin mit Athyl  orthoacetat,    mit   ceMethoxy-acetaldehyd-diäthyl-acetal    oder mit Essigsäure, Acetylchlorid, Essigsäureanhydrid oder Athylacetat, führt also gleichermassen schliesslich zur Bildung von   3-Methyl-7-chlor-1,    2, 4-benzothiadiazin  1,    1-dioxyd.



   Es versteht sich, dass untergeordnete Abwandlungen in den Reaktionsbedingungen zur Durchführung der Reaktion erforderlich odler zweckmässig sein können, je nach der Natur des im Einzelfalle eingesetzten Reaktionspartners. So werden die   1,    2,   4-Benzothiadiazin-1,      1-di-    oxyde   (I)    gemäss der Erfindung vorzugsweise durch Erhitzen des entsprechenden o-Sulfamylanilins (V) mit Orthoestern, Carbonsäuren,   Säurehalogeniden,      Säure-      anhydniden    oder   a-Alkoxyaldehyd-acetalen    hergestellt ;

   wenn aber Carbonsäuren, Säurehalogenide oder   Säure-    anhydride als Reaktionspartner verwendet werden, so braucht man im allgemeinen einen Katalysator, um das entsprechende   1,    2,   4-Benzothiadiazin-1,    1-dioxyd direkt, ohne vorhergehende Bildung von Zwischenstoffen zu erhalten, obwohl man in manchen Fällen auch das Produkt direkt erhalten kann, indem man die Reaktionsteilnehmer ohne Anwendung eines Katalysators auf wesentlich höhere Temperaturen erhitzt. Ein gegebenenfalls verwendeter Katalysator kann basisch sein, so z. B. die Alkalisalze der betreffenden Carbonsäuren oder ein tertiäres Amin nach Art des Pyridins, der Picoline oder der   Lutidine,    oder auch sauer, wie im Falle der Per  chlorsäure.   



   Wenn man das o-Sulfamylanilin (V) mit einem Orthoester umsetzt, so geschieht dies   gewohnlich    bei erhöhten Temperaturen. In Abwesenheit von   Lösungs-    mitteln liegt der Temperaturbereich gewöhnlich zwischen etwa 40  C und dem Siedepunkt des betreffenden Orthoesters ; Temperaturen von etwa 80 bis   130 C    sind dabei bevorzugt. Führt man die Umsetzung in Gegenwart eines inerten organischen Lösungsmittels durch, so wird die Temperatur gewöhnlich etwa bei der Rückflusstemperatur der Reaktionsmischung eingestellt.



  Lösungsmittel nach Art des   Dioxans    oder des Dimethylen  glycol-dimethyläthers    sind bevorzugt, doch können auch andere inerte Lösungsmittel verwendet werden.



   Wenn man eine Carbonsäure als Reaktionspartner verwendet,   fuhrt    man die Umsetzung vorzugsweise katalytisch unter Druck bei Temperaturen im Bereiche von etwa 130-200  C durch (bevorzugter Beneich etwa   160-170  C).   



   Wenn man ein Säurehalogenid   oder-anhydrid    verwendet, so erhitzt man zweckmässig einen   tXberschuss      eínes    solchen Reaktionspartners mit dem betreffenden o-Sulfamylanilin   (V)    in Gegenwart einer der oben genannten Katalysatoren.



     Me    vorstehenden chemisch äquivalenten   Herstel-      lungsweisen    werden durch das folgende Reaktionsschema B erläutert :
EMI3.1     


<tb> B <SEP> :
<tb>  <SEP> --NH2 <SEP> (a) <SEP> RC <SEP> (OC2H5) <SEP> 3
<tb>  <SEP> X-
<tb>  <SEP> \Nv-sO2NH, <SEP> Hitze
<tb>  <SEP> y
<tb>  <SEP> (V)
<tb>  <SEP> Nez
<tb>  <SEP> (b) <SEP> R-COOH <SEP> oder <SEP> R-COCI <SEP> oder <SEP> (RCO) <SEP> 20 <SEP> X-C'-'R
<tb>  <SEP> Hitze <SEP> + <SEP> Katalysator <SEP> NH <SEP> (I)
<tb>  <SEP> zu
<tb> 
In dem vorstehenden Schema haben R,   X    und Y die oben angegebenen. Bedeutungen.

   Der Orthoester des Reaktionsweges B(a) ist als ¯thylester angeschrieben, doch versteht sich, da¯ andere gew¯hnliche Ester ohne Auswirkung auf das Endprodukt in ähnlicher Weise angewandt werden können, da die betreffenden Alkoxygruppen während der Umsetzung eliminiert werden.



   Vorstehend wurden Reaktionspartner und Umsetzungen beschrieben, mittel's derer man X,   Y-substituierte    3-R-1, 2,   4-Benzathiadiazin-1,    l-dioxyde   (I)    in im wesentlichen   einstufilgen    Verfahren erhält. Bei geringfügigen Abwandlungen der Reaktionsbedingungen bilden sich verschiedene Zwischenprodukte, die ihrerseits zu dem gleichen auch direkt erhältlichen Endprodukt umsetzbar sind. Wenn man beispielsweise den Katalysator bei der Umsetzung zwischen o-Sulfamylanilin (V) und Saurehalogenid oder-anhydrid weglässt, so erhält man zunächst als Zwischenprodukt das entsprechende N-acylierte o-Sulfamylanilin (VI).



   Die letztgenannte Ausführungsform wird im   allge-    meinen in einem inerten aromatischen   Kohlenwasser-    stoff, wie Benzol, Toluol, Xylol oder dergleichen, als Lösungsmittel durchgeführt, vorzugsweise bei   Rück-      flusstemperatur    ; man kann jedoch auch andere   Lösungs-    mittel, wie   Dialkyläther,    cyclische Ather oder derlichen, verwenden.

   Das acylierte Zwischenprodukt wird isoliert und über seinen Schmelzpunkt hinaus ler  hitzt, wobei es    unter Bild'ung des entsprechenden 1, 2, 4  Benzothiadiazin-1,      l-dioxydes      (I)      cyclisiert.    Ein Beispiel hierzu ist die Umsetzung von 2-Sulfamyl-4-chlor-anilin mit Acetylchlorid oder Essigsäureanhydrid in rückfliessendem Toluol, wobei   2-Sulfamyl-4-ohlor-acetanilid    entsteht. Beim Erhitzen dieses Zwischenproduktes über seinen Schmelzpunkt hinaus entsteht   3-Methyl-7-chlor-      1,    2, 4-benzothiadiazin-1, 1-dioxyd.

   Es versteht sich, dass man durch Abwandeln des als Ausgangsstoff eingesetzten   o-Sulfamylanilins    oder des Acylierungsmittels leicht die verschiedenen unter die Erfindung   faldenden    Endprodukte herstellen kann.



   Wenn man bei der vorstehend beschriebenen Umsetzung das Lösungsmittel gegen ein tertiäres Amin, beispielsweise ein solches aus der Pyridinreihe, austauscht, so entsteht ein diacyliertes Zwischenprodukt (VII), wobei die eine Acylgruppe an dem Anilin-Stickstoffatom und die andere an   dem Sulfamyl-Stickstoff-    atom hängt. Dieses diacylierte Zwischenprodukt   cycli-    siert in ähnlicher Weise durch   blouses    Erhitzen über seinen Schmelzpunkt hinaus zu dem entsprechenden 1, 2,   4-Benzothiadiazin-1,      l-dioxyde      (I).   



   Die letztgenannten beiden Ausführungsformen werden durch das folgende Reaktionsschema C erläutert : 
EMI4.1     


<tb> C <SEP> : <SEP> + <SEP> RCOCI <SEP> inertes <SEP> Lösungsmittel <SEP> -NHCOR
<tb>  <SEP> od'er <SEP> X <SEP> (VI)
<tb>  <SEP> (RCO) <SEP> 20 <SEP> rSO2NH2
<tb>  <SEP> /9/
<tb>  <SEP> Lösungsmittel <SEP> = <SEP> tert. <SEP> Amin
<tb>  <SEP> Hitze
<tb>  <SEP> gNHC <SEP> OR <SEP> Hit 
<tb>  <SEP> I
<tb>  <SEP> ) <SEP> LSO2NHCOR
<tb>  <SEP> y
<tb>  <SEP> (VII)
<tb> 
Gemäss Reaktionsschema A wird das Nitrosulfonamid (IV) durch Aminierung eines entsprechenden   Sulfamylchlorids    mit Ammoniak hergestellt.   Aquiva-    lente Verbindungen erhält man durch Aminierung mit einem primären niedrigen Alkylamin oder mit Benzylamin.

   Die erfindungsgemässen Ausgangsstoffe enthalten dann den entsprechenden zusätzlichen Substituenten, der jedoch beim Ringschluss zum 1, 2,   4-Benzothiadiazin-    1, 1-dioxyd   (I)    eliminiert wird. Wenn man beispielsweise Benzylamin verwendet, so enthält der Ausgangsstoff   (V)    in Reaktionsschema C einen Benzylsubstituenten am Stickstoffatom der   Sulfamylgruppe. Diese    Substanz wird wie beschrieben zunächst zu einem Zwischenprodukt (VI) oder (VII) acyliert, und bei dessen Erhitzen wird die Benzylgruppe wieder abgespalten, und es bildet sich das gleiche Endprodukt   (I).   



   Analog verhält es sich bei denjenigen Spielarten von Reaktionsschema B, die die Umsetzung mit Carbonsäuren und deren Derivaten betreffen.



   Die Umsetzung mit Orthoestern von modifiziertem Ausgangsmaterial (V) mit einem Benzyl-oder niedrigen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit mindestens drei Kohlenstoffatomen, vorzugsweise Isopropyl, am Sulfamyl-Stickstoffatom wird in Reaktionsschema D veranschaulicht. Diese Umsetzung läuft in zwei Stufen unter Bildung eines Zwischenproduktes (XIV) ab, das beim Erhitzen   (I)    liefert.
EMI4.2     





  D <SEP> : <SEP> OC2H5
<tb>  <SEP> I <SEP> NH2/H <SEP> RC <SEP> (OC2H5) <SEP> 3 <SEP> N=C-R <SEP> H
<tb>  <SEP> Hitze
<tb>  <SEP> I <SEP> SOZ <SEP> N/ <SEP> I)
<tb>  <SEP> Y
<tb>  <SEP> Y <SEP> z'
<tb>  <SEP> (XIII) <SEP> (XIV)
<tb>    (Z'= Benzyl    oder niedriges Alkyl mit mindestens 3 Kohlenstoffatomen)
Wie gesagt, kann man ein geeignetes Ausgangsmaterial mit einem Reaktionspartner kondensieren, der unter den herrschenden Reaktionsbedingungen in einen der oben genannten Reaktionspartner umgewandelt wird.



  Zur Veranschaulichung mag die Beobachtung dienen, dass sich z. B. Verbindungen vom Typ RCC13 beim Erhitzen mit o-Sulfamylanilinen (V) in Gegenwart einer starken Base und eines alkoholischen Lösungsmittels wahrscheinlich in entsprechende Carbonsäuren, jedenfalls aber in Verbindungen umwandeln, die mit dem o-Sulfamylanilin reagieren, so dass man beispielsweise durch Erhitzen von 2-Sulfamyl-4-chlor-anilin mit 1, 1, 1 Trichloräthan schliesslich zum   3-Methyl-7-chlor-1,    2, 4  benzothiadiazin-l,    1-dioxyd gelangt.



   Die erfindungsgemäss hergestellten neuen Verbindungen sind zur Erleichterung und Kontrolle essentieller Hypertonie, maligne Hypertonie und dergleichen sowie peripherer Gefässkrankheiten brauchbar.



   Die wirksame Dosierung der Verbindungen hängt von der Schwere, dem Stadium und den Einzelheiten eines jeden Falles ab. Im allgemeinen liegt für die durchschnittlichen Verbindungen der vorliegenden Klasse die Dosierung im Bereiche von etwa 0, 25 bis 15 mg pro kg Körpergewicht und Tag, für die besonders wirksamen bevorzugten Verbindungen im Bereiche von 0, 25 bis 2, 5 mg pro kg und Tag.



   Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen können in Form pharmazeutischer Zubereitungen angewandt werden, die das aktive Ingredienz in Mischung mit einem pharmazeutischen Träger enthalten, wie er für enterale oder parenterale Verabreichung geeignet ist. Solche Zubereitungen sind in fester Form beispielsweise Tabletten, Kapseln und Suppositorien, in flüssiger Form   beispielsweise Elixiere,    Emulsionen und Injektionslösungen.



   Für die Rezeptur pharmazeutischer Zubereitungen kann man Stoffe, die mit den aktiven Ingredienzien nicht reagieren, zusetzen, so z. B. Wasser, Gelatine, Lactose, Stärken, Magnesiumstearat, Calciumcarbonat, Talkum, Pflanzenöle, Benzylalkohole, Gummi, Poly  alkylenglycole    oder Vaseline. Das betreffende aktive Ingredienz liegt in der Zubereitung zweckmässig in einem Gewichtsanteil von 0, 1 bis   50    % vor.



   Die pharmazeutischen Zubereitungen können auch weitere aktive Ingredienzien enthalten, beispielsweise eine therapeutisch wirksame Menge eines Diureticums. 



   Herstellung der Ausgangsstoffe
Beispiel 1
2-Sulfamyl-4-chlor-anilin
Stuf.   A    : Man   tässt    eine Mischung aus 63 g Benzylchlorid, 38 g Thioharnstoff, 3 Tropfen konzentrierter Ammoniumhydroxydl¯sung und 250 ml 95% igem ¯thanol 3 Stunden r ckflie¯en. Dann k hlt man und fügt eine Lösung von 96 g 2,   4-Dichlor-nitrobenzol    in 200 ml   Athanol    zu. Man erhitzt die Mischung zum Rückfluss und versetzt sie tropfenweise mit einer Lösung von 70 g Kaliumhydroxyd in 500 ml Athanol. Man lässt noch weitere 2 Stunden rückfliessen, kühlt dann, filtriert den abgeschiedenen Feststoff ab, wäscht ihn mit wässrigem Athanol und trocknet. Man gelangt so zum   2-Benzylthio-4-chlor-nitrobenzol,    das der obigen Formel III entspricht.



   Stufe B : Man suspendiert 50 g 2-Benzylthio-4-chlornitrobenzol in 1000 ml   33% iger wässriger Essigsäure    und bläst 2 Stunden lang gasförmiges Chlor durch die auf etwa 0 bis   5  C gekühlte Suspension.    Dann extrahiert man das Gemisch dreimal mit je   400    ml Chloroform, wäscht die vereinigten Extrakte mit Wasser, trocknet die Chloroformlösung über wasserfreiem Natriumsulfat und filtriert.



   Stufe C : Man dampft die getrocknete Chloroforml¯sung zur Trockne ein, versetzt den Rückstand mit 400 ml flüssigem Ammoniak, r hrt, lässt das überschüssige Ammoniak verdampfen und reibt den R ckstand mit Hexan an. Dabei bildet sich ein kristalliner Festkörper, den man nach weiterem Digerieren mit Wasser filtriert. Man gelangt so zu im wesentlichen reinem 2-Sulfamyl-4-chlor-nitrobenzol, das der obigen Formel (IV) entspricht. Zur Reinigung kristallisiert man aus wässrigem Methanol um.



   Stufe D : Man erhitzt eine Mischung aus 4, 4 g Ammoniumchlorid, 18 m Methanol, 9 ml Wasser und 3, 0 g 2-Sulfamyl-4-chlor-nitrobenzol zum Rückfluss und versetzt portionenweise im Verlaufe von etwa   11/2    Stunden mit 4, 4 g   Eisenfeilspänen.    Man kühlt die Mischung, filtriert, konzentriert das Filtrat zu einem Rückstand, digeriert diesen mit 15 ml Wasser und filtriert ihn ab.



  Beim Umkristallisieren des Feststoffes aus wässrigem Methanol erhält man im wesentlichen reines 2-Sulfamyl4-chlor-anilin, das der obigen Formel (V) entspricht.



   Wie für den Fachmann ersichtliche kann man, wenn man das 2,   4-Dichlor-nitrobenzol    des Beispiels 1 durch andere entsprechend substituierte   2-Chlor-nitrobenzole    ersetzt, zu entsprechenden anderen als Ausgangsstoffe verwendbaren o-Sulfamyl-anilinen gelangen, wobei man im wesentlichen nach dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren arbeitet.



   So gelangt man beispielsweise, wenn man das 2, 4  Dichlor-nitrobenzol    durch eines der zur folgenden Gruppe A gehörenden 2-Chlor-nitrobenzole (II) ersetzt, mittels Verfahren, die im wesentlichen den obigen Stufen A bis D entsprechen, über die entsprechenden Zwischenprodukte III und IV zu den entsprechenden 2-Sulfamyl-anilinen   (V),    die in Gruppe B aufgezählt sind.



   Gruppe A :  (1) 2, 4,   5-Trichlor-nitrobenzol    ;  (2) 2, 4,   5-Tribrom-nitrobenzol    ;  (3) 2,   4-Dichlor-5-trifluormethyl-nitrobenzol    ;  (4) 2,   5-Dichlor-4-trifluormethyl-nitrobenzol    ;  (5)   2-Chlor-4-trifluormethyl-nitrobenzol    ;  (6) 2-Chlor-4,   5-di-trifluormethyl-nitrobenzol    ;  (7) 2,   4-Dichlor-5-methyl-nitrobenzol    ;  (8) 2,   5-Dichlor-4-methyl-nitrobenzol    ;  (9)   2-Chlor-4-trifluormethyl-5-methyl-    nitrobenzol ;  (10)   2-Chlor-4-methyl-5-trifluormethyl-    nitrobenzol ;    (11) 2-Chlor-4-trifluormethyl-nitrobenzol    ;  (12) 2-Chlor-5-trifluormethyl-nitrobenzol ;

    (13) 2,   4-Dibrom-nitrob, enzol    ;    (14)    2, 3,   5-Trichlor-nitrobenzol    ;  (15) 2,   5-Dichlor-3-methyl-nitrobenzol    ;  (16)   2,      4-Dichlor-3-methyl-nitrobenzol.   



   Gruppe B :  (1) 2-Sulfamyl-4, 5-dichlor-anilin ;  (2)   2-Sulfamyl-4, 5-dibrom-anilin    ;  (3)   2-Sulfamyl-4-chlor-5-trifluormethyl-anilin    ;  (4)   2-Sulfamyl-4-trifluormethyl-5-chlor-anilin    ;  (5)   2-Sulfamyl-4-trifluorrnethyl-anilin    ;  (6) 2-Sulfamyl-4,   5-di-trifluormethyl-anilin,     (7)   2-Sulfamyl-4-chlor-5-methyl-anilin    ;  (8)   2-Sulfamyl-4-methyl-5-chlor-anilin    ;  (9)   2-Sulfamyl-4-trifluormethyl-5-methyl-anilin    ;    (1 0) 2-Sulfamyl-4-methyl-5-trifluormethyl-anilin    ;    (11) 2-Sulfamyl-4-trifluormethyI-anilin    ;    (1 2) 2-Sulfamyll-5-trifluormethyl-anilin    ;

      (13) 2-Sulfamyl-4-brom-anilin    ;  (14) 2-Sulfamyl-3, 5-dichlor-andlin ;    (15) 2-Sulfamyl-3-methyl-5-chlor-anilin    ;  (16)   2-Sulfamyl-3-methyl-4-chlor-anilin.   



   Wenn man das Ammoniak der   Aminierungsstufe    C von Beispiel 1 durch ein primäres niedriges Alkylamin oder durch Benzylamin ersetzt, so entsteht das entsprechende   N-substituierte    Sulfamylnitrobenzol, von dem man durch weitere Umsetzung gemäss Stufe D von Beispiel   1    ebenfalls zu einem geeigneten Ausgangsstoff gelangt.

   Die Herstellung eines solchen Ausgangsstoffes wird im folgenden beschrieben :
Beispiel 2    2- (N-Isopropyl-sulfamyl)-4-chlor-anilin   
Stufe A : Man lässt 50   ml    Isopropylamin 3 Stunden bei Zimmertemperatur auf 10 g   2-Nitro-5-chlor-benzal-    sulfonylchlorid einwirken, verdampft die Reaktionsmischung zur Trockne und kristallisiert den Rückstand aus Wasser zum   N-Isopropyl-5-chlor-2-nitro-benzol-    sulfonamid.



   Stufe B : Man lässt eine Mischung von 12, 5 g N Isopropyl-5-chlor-2-nitro-benzolsulfonamid, 16, 9 g Ammoniumchlorid, 140 ml Methanol und 70 ml Wasser unter fortwährendem Rühren rückfliessen, fügt hierzu portionenweise im Verlaufe von   11/2    Stunden 16, 9 g Eisenfeilspäne und lasst weitere   11/2    Stunden rückfliessen.



  Dann kühlt man die Mischung, filtriert, verdünnt das Filtrat mit   350    ml Wasser, erhitzt neuerlich zum R ckfluss, behandelt mit Aktivkohle, filtriert, kühlt und lässt stehen, bis sich Kristalle von 2-Isopropyl-sulfamyl-4chlor-anilin bilden, die man abfiltriert.



   Das Isopropylamin von Stufe A des Beispiels 2 kann durch andere primäre niedere aliphatische Amine oder Benzylamin ersetzt werden, wobei man unter   ähn-    lichen Reaktionsbedingungen zu den entsprechenden   N-substituierten    Ausgangsstoffen gelangt.   Selbstverständ-    lich können auch andere   2-Nitro-benzolsulfonylchlloride,    beispielsweise die oben in Gruppe A aufgezählten Ver bindungen, nach Umsetzung gemäss Stufen A und B des Beispiels 1 in ähnlicher Weise in die entsprechenden X, Y-substituierten N-substituierten Sulfamyl-nitrobenzole und weiter in die entsprechenden Ausgangsstoffe übergeführt werden.



  Herstellung von Benzothiadiazinen gemäss der Erfindung
Beispiel 3    3-Methyl-7-chlor-1,    2, 4-benzothiadiazin-1, 1-dioxyd
Man erhitzt eine Mischung von 5 g 2-Sulfamyl-4chlor-anilin und 15 ml Athyl-orthoacetat   1    Stunden auf 100 bis   110 C, kühlt    und filtriert die Feststoffe ab. Durch Umkristallisieren aus   wässrigem Athanol    gelangt man zum   3-Methyl-7-chlor-1,    2, 4-benzothia  diazin-1,    1-dioxyd (Fp. = 325 bis   327  C).   



   Indem man das 2-Sulfamyl-4-chlor-anilin dieses Beispiels durch äquivalente Mengen der in Gruppe B aufgezählten Stoffe ersetzt und dann im wesentlichen entsprechend Beispiel 3 behandelt, gelangt man zu den entsprechenden Verbindungen der folgenden Gruppe C.



   Gruppe C :  (1) 3-Methyl-6, 7-dichlor-1, 2, 4-benzothiadiazin    1,    1-dioxyd ;  (2) 3-Methyl-6,   7-dibrom-1,    2, 4-benzothiadiazin
1, 1-dioxyd ;  (3) 3-Methyl-6-trifluormethyl-7-chlor-1, 2, 4 benzothiadiazin-1, 1-dioxyd ;  (4)   3-Methyl-6-chlor-7-trifluormethyl-1,    2, 4 benzothiadiazin-1, 1-dioxyd ;  (5)   3-Methyl-7-trifluormethyl-1,    2, 4 benzothiadiazin-1, 1-dioxyd ;  (6) 3-Methyl-6,   7-di-trifluormethyl-1,    2, 4 benzothiadiazin-1, 1-dioxyd ;  (7) 3,   6-Dimethyl¯7-chlor-1,    2, 4 benzothiadiazin-1, 1-dioxyd ;  (8)   3-Methyl-6-chlor-7-methyl-1,    2, 4 benzothiadiazin-1, 1-dioxyd ;  (9) 3, 6-Dimethyl-7-trifluormethyl-1, 2, 4 benzothiadiazin-1, 1-dioxyd ;

    (10)   3-Methyl-6-trifluormethyl-7-methyl-1,    2, 4 benzothiadiazin-1, 1-dioxyd ;  (11)   3-Methyl-7-trifluormethyl-1,    2, 4 benzothiadiazin-1, 1-dioxyd ;  (12)   3-Methyl-6-trifluormethyl-1,    2, 4 benzothiadiazin-1, 1-dioxyd ;  (13) 3-Methyl-7-brom-l, 2, 4-benzothiadiazin
1, 1-dioxyd ;  (14) 3-Methyl-6, 8-dichlor-1, 2, 4-benzothiadiazin    1,    1-dioxyd ;  (15)   3-Methyl-6-chlor-8-methyl-1,    2, 4 benzothiadiazin-1, 1-dioxyd ;

    (16)   3-Methyl-7-chlor-8-methyl-1,    2, 4 benzothiadiazin-1, 1-dioxyd,
In der vorstehenden Umsetzung kann jeweils das Athylorthoacetat durch äquivalente Mengen anderer gesättigter niedriger aliphatischer Orthoester ersetzt werden, wobei die entsprechenden 3-substituierten 1, 2, 4  Benzothiadiazin-1,    l-dioxyde gebildet werden. Wenn man beispielsweise das Athyl-orthoacetat durch   äqui-    valente Mengen Athyl-orthopropionat, Athyl-orthobutyrat oder Athyl-orthovalerat ersetzt, so gelangt man analog Beispiel 3 und Gruppe C zu den entsprechenden   3-Athyl-,    3-Propyl-bzw.   3-Butyl-1,    2, 4-benzothiadiazin1, 1-dioxyden.



   Beispiel 4    3-Butyl-6-chlor-7-methyl-1,    2,   4-benzothiadiazin   
1, 1-dioxyd
Man erhitzt eine Mischung von 5 g 2-Amino-4  chlor-5-methyl-benzol, sulfonamid, 1    g wasserfreiem Natriumvalerat und 50 ml Valeriansäure 5 Stunden im Autoklaven auf 160 bis 170  C, kühlt, digeriert mit Wasser und filtriert die Feststoffe. Beim Umkristallisieren aus wässrigem Athanol erhält man   3-Buty1-6-      chlor-7-methyl-1,    2, 4-benzothiadiazin-1, 1-dioxyd.



   Wiederum gelangt man bei Verwendung von Verbindungen der obigen Gruppe B anstelle des 2-Amino  4-methyl-5-chlor-benzolsulfonamids    zu den entsprechenden X, Y-substituierten   3-Butyl-1,    2, 4-benzothiadiazin    1,    1-dioxyden. In ähnlicher Weise können die Valeriansäure und ihr Natriumsalz durch andere gesättigte niedrige Alkancarbonsäuren und deren Natriumsalze ersetzt werden, wodurch man zu den entsprechenden 3substituierten Stoffen gelangt.



   Beispiel S
3-Methyl-7-trifluormethyl-1, 2, 4-benzothiadiazin    1,    1-dioxyd
Man erhitzt eine Mischung von 5 g   2-Amino-5-tri-    fluormethyl-benzolsulfonamid,   1    g wasserfreiem Natriumacetat und 50 ml Acetylchlorid 4 Stunden zum Rückfluss, kühlt und filtriert die Feststoffe ab. Durch Umkristallisieren aus   wässrigem Athanol    gelangt man zum   3-Methyl-7-trifluormethyl-1,    2, 4-benzothiadiazin1, 1-dioxyd.



   Zu entsprechend abgewandelten 1, 2, 4-Benzothia  diazin-1,    l-dioxyde gelangt man, wenn man das 2  Amino-5-trifluormethyl-benzolsulfonamid    durch Verbindungen der obigen Gruppe B und/oder das Acetylchlorid durch andere Säurechloride oder Säureanhydride wie oben erwähnt ersetzt.



   Beispiel 6
3-Methyl-6, 7-dichlor-1, 2, 4-benzothiadiazin-1, 1-dioxyd
I.   1- (a-Athoxy-äthyliden)-amino-2- (N-benzyl)-    sulfamyl-4, 5-dichlorbenzol
Stufe A : Man suspendiert 50 g   2-Benzylthio-4,    5  dichlor-nitrobenzol    in   1000    ml 33 % iger wässriger Essigsäure und bläst 2 Stunden lang bei einer Temperatur im Bereiche von 0 bis 5 C Chlorgas durch die Suspension. Dann extrahiert man die Mischung dreimal mit 400 ml Chloroform, wäscht die vereinigten Extrakte mit Wasser, trocknet die   Chloroformlosung    über wasserfreiem Natriumsulfat und filtriert. Die getrocknete Chloroformlösung wird abgedampft und der   Rück-    stand zu überschüssigem Benzylamin gefügt. Nun digeriert man mit verdünnter Chlorwasserstoffsäure und dekantiert.

   Der Rückstand bildet beim   Anreiben    mit Hexan einen kristallinen Festkörper, den man nach fortgesetzter Behandlung mit Wasser abfiltriert. Er besteht aus im wesentlichen reinem   2- (N-Benzyl)-sulfamyl-    4,   5-dichlor-nitrobenzol    und lässt sich durch Umkristallisieren aus wässrigem Methanol weiter reinigen.



   Stufe B : Man erhitzt eine Mischung aus 4, 4 g Am  moniumchlorid,    18 ml Methanol, 9 ml Wasser und 3, 5 g   2- (N-Benzyl)-sulfamyl-4,    5-dichlor-nitrobenzol zum Rückfluss, versetzt portionenweise im Verlaufe von   11/2    Stunden mit 4, 4 g Eisenfeilspänen, kiihlt die Mischung und filtriert. Das Filtrat wird abgedampft, der   Rück-    stand mit 15   ml    Wasser digeriert und der verbleibende  Festkörper abfiltriert. Durch Umkristallisieren aus wässrigem Methanol gelangt man zum   2- (N-Benzyl)-    sulfamyl-4, 5-dichlor-anilin.



   Stufe C : Man erhitzt eine Mischung von   10 g 2- (N-    Benzyl)-sulfamyl-4,5-dichior-anilin und 20 ml Athylorthoacetat   90    Minuten auf 100 bis 110¯C, k hlt, behandelt mit 30 ml Ather und filtriert das anfallende feste   1-(ithoxy-äthyliden)-amino-2- (N-benzyl)-, sulf-    amyl-4,   5-dichlorbenzol.   



     II.    3-Methyl-6, 7-dichlor-1, 2,   4-benzothiadiazin-l,    1-dioxyd
Man erhitzt das Produkt von Stufe IC 30 Minuten auf   235  C, kühlt    und kristallisiert den Rückstand aus Methanol zum kristallinen 3-Methyl-6, 7-dichlor-1, 2, 4benzothiadiazin-1, 1-dioxyd um.



   Wenn man äquivalente Mengen anderer X, Y-substituierter   2-Benzylthio-nitrobenzole,    beispielsweise die bei der Herstellung der Verbindungen von Gruppe B auftretenden Zwischenprodukte, anstelle des 2-Benzylthio-4, 5-dichlor-nitrobenzols dieses Beispiels verwendet und im übrigen dem angegebenen Verfahren folgt, so erhält man die entsprechenden   X,    Y-substituierten   
1- (a-Athoxy-äthyliden)-amino-2- (N-benzyl)- sulfamyll-benzole.   



  In ähnlicher Weise kann das Benzylamin durch Isopropylamin, Butylamin oder ähnliche Amine ersetzt werden, wobei die entsprechend substituierten Sulfamylverbindungen entstehen.



   Beispiel 7
3-Cyclopropyl-6, 7-dichlor-1, 2, 4 benzothiadiazin-1, 1-dioxyd
A. 2-(Cyclopropancarbonyl)-amino
4,   5-dichlror-benzolsulfonamid   
Man lässt eine Mischung aus 6, 0 g 2-Amino-4, 5  d, ichlor-benzolsulfonamid    und 15, 3 g Cyclopropan carbonylchlorid sowie 150 ml trockenem Benzol   @    Stunden r ckflie¯en, k hlt und filtriert das rohe    2-(Cyclopropancarbonyl)-2-amino-4, 5-dichlor-    benzolsulfonamid ab.



   B. 3-Cyclopropyl-6, 7-dichlor-1, 2, 4 benzothiadiazin-1, 1-dioxyd
Man erhitzt eine Suspension von 5, 8 g 2-(Cyclo  propancarbonyl)-amino-4,    5-dichlor-benzolsulfonamid in
10 ml Mineralöl unter Rühren 30 Minuten auf   225  C,    k hlt und filtriert das gebildete rohe 3-Cyclopropyl-6,7dichlor-1,2,4-benzothiadiazin-1,1-dioxyd ab, das sich durch Kristallisieren aus Methanol reinigen lässt.



   Beispiel 8
3-Methyl-6,7-dichlor-1 ,2,4-benzothiadiazin-1 ,1-dioxyd
A. 2-Acetylamino-4,5 -dichlor-benzolsulfonamid
Man erhitzt eine Mischung von 9 g 2-Sulfamyl-4,5dichlor-anilin, 250 ml Benzol und 26 ml Acetylchlorid 4 Stunden zum Rückfluss, k hlt die Mischung und filtriert die Feststoffe ab. Bei deren Umkristallisieren aus   wässrigem Äthanol erhält    man 2-Acetylamino-4, 5-di  chlor-benzolsulfonamid.   



   B. 3-Methyl-6, 7-dichlor-1, 2, 4 benzothiadiazin-1, 1-dioxyd
Man erhitzt das gemäss A erhaltene 2-Acetylamino4, 5-dichlor-benzolsulfonamid 10 Minuten auf   200  C,    kühlt und kristallisiert die Feststoffe aus wässrigem Athanol zu 3-Methyl-6, 7-dichlor-1, 2, 4-benzothiadiazin  1,    1-dioxyd um.



   Wenn man das Acetylchlorid dieses Beispiels durch äquivalente Mengen anderer gesättigter niedriger   Alkan-      carbonsäurechloride oder-säureanhydride,    wie Propio  nylchlorid, Butyrylchlorid, Cyclopropancarbonylchlorid,    Isobutyrylchlorid, Valerylchlorid, Trimethyl-acetylchlorid,   Caproylchlor, idt,    oder die entsprechenden   Säureanhy-      dride ersetzt    und im übrigen im wesentlichen dem vorstehend unter A angegebenen Verfahren folgt, so erhält man entsprechend    2-Propionylamino-4,      5-dichlor-benzolsulfonamid    ;
2-Butyrylamino-4, 5-dichlor-benzolsulfonamid ;    2- (Cyclopropancarbonyl)-amino-4,    5-dichlor benzolsulfonamid ;

      2-Isobutyrylamino-4,    5-dichlor-benzolsulfonamid ;    2-Valerylamino-4, 5-dichlor-benzolsulfonamid    ;    2- (Trimethyl-acetyl)-amino-4,    5-dichlor benzolsulfonamid bzw.



     2-Caproylamino-4,    5-dichlor-benzolsulfonamid.



   In ähnlicher Weise erhält man durch Umsetzung eines der vorstehend genannten Säurechloride oder Säureanhydride mit einem der in Gruppe B aufgezählten o-Sulfamylaniline, wenn man im wesentlichen dem vorstehend beschriebenen Verfahren folgt, die entsprechenden X, Y-substituierten   2-Acylamino-benzolsulfonamide.   



   Beispiel 9    3-Methyl-7-brom-1,    2,   4-benzoth, iadiazin-1, 1-dioxyd   
A.   1-Acetylamino-2- (N-acetyl)-sulfamyl-4-brombenzol   
Man erhitzt eine Mischung aus 1 g   2-Sulfamyl-4-    bromanilin, 4, 0   mt    Pyridin und 2 g Essigsäureanhydrid 4 Stunden auf   50  C und    filtriert dann den Feststoff ab, bei dem es sich um rohes   1-Acetylamino-2- (N-acetyl)-    sulfamyl-4-brombenzol handelt.



   B. 3-Methyl-7-brom-1,2,4-benzothiadiazin-1,1 -dioxyd
Das wie vorstehend beschrieben erhaltene 1-Acetylamino-2-(N-acetyl)-sulfamyl-4-brombenzol wird 30 Minuten auf   250  C    erhitzt, gekühlt und aus wässrigem Athanol zum 3-Methyl-7-brom-1, 2, 4-benzothiadiazin  1,    1-dioxyd umkristallisiert.



   Durch Austausch der Reaktionspartner analog den im Zusammenhang mit Beispiel 8 beschriebenen Modi  fikat, ionen erhält    man analog dem im Teil A des vorliegenden Beispiels beschriebenen Verfahren die entsprechenden   X,    Y-substituierten N,   N'-Diacylamino-ben-    zolsulfonamide, die dann nach dem Verfahren von Teil B dieses Beispiels in die entsprechenden X, Y-substituierten 3-R-1, 2,   4-Benzothiadiazin-l,    l-dioxyde übergeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel EMI7.1 in der R einen niedrigen, aliphatischen oder alicyclischen Kohlenwasserstoffrest, X Substitution in einer der Stellungen 6, 7 oder 8 durch ein Halogenatom oder den Trifluormethylrest und Y Substitution in einer der Stellungen 6, 7 oder 8 durch eine Trifluormethyl-oder niedrige Alkyl gruppe, ein Halogenatom oder-falls X kein 6 ständiges Halogen ist-ein Wasserstoffatom bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine entsprechende Verbindung der Formel EMI8.1 in der Z ein Wasserstoffatom, eine Benzylgruppe oder einen niedrigen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest dar stellt, mit einer Carbonsäure der Formel R-COOH oder mit einem Ester, Orthoester, Imidoester, Anhydrid, Amid,
    Amidin oder Halogenid davon unter Ringschluss konden- siert.
    UNTERANSPRUCHE l. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI8.2 mit einem Orthoester der Formel R-C (OR2) 3, worin Ra eine niedere Alkylgruppe bedeutet, kondensiert.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI8.3 mit einer Carbonsäure der Formel R-COOH oder mit einem Ester, Anhydrid oder Halogenid davon erhitzt.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man das Erhitzen in Gegenwart einer katalytischen Menge eines tertiären organischen Amins, einer starken Mineralsäure oder eines Alkalisalzes der betreffenden Carbonsäure R-COOH durchführt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in einem inerten organischen Lö- sungsmittel durchführt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltenen Verbindungen der Formel I in ihre Salze überführt.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbindungen der Formel I in ihre Alkalisalze überführt.
CH1081761A 1960-09-19 1961-09-13 Verfahren zur Herstellung neuer therapeutisch wirksamer Stoffe CH436314A (de)

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US5667160A 1960-09-19 1960-09-19
US8337761A 1961-01-18 1961-01-18
US83357A US2986573A (en) 1961-01-18 1961-01-18 Method for the treatment of hypertension
US9019861A 1961-02-20 1961-02-20
GB1012561A GB982072A (en) 1960-09-19 1961-03-20 Benzothiadiazine-1,1-dioxides and processes for their manufacture

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH436314A true CH436314A (de) 1967-05-31

Family

ID=27516053

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1081761A CH436314A (de) 1960-09-19 1961-09-13 Verfahren zur Herstellung neuer therapeutisch wirksamer Stoffe

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE608298A (de)
CH (1) CH436314A (de)
DE (1) DE1445147C3 (de)
DK (1) DK120397B (de)
SE (1) SE307583B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DK120397B (da) 1971-05-24
DE1445147B2 (de) 1977-12-15
DE1445147A1 (de) 1969-06-12
BE608298A (fr) 1962-03-19
DE1445147C3 (de) 1978-08-17
SE307583B (de) 1969-01-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH365080A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Guanidine
DE2012138C3 (de) N{4-(ß-Pyrazin- 2-carboxyamido-äthyl)benzolsulphonyl] -N&#39; - cycloalkylharnstoffe und diese enthaltende pharmazeutische Präparate
CH500987A (de) Neues Verfahren zur Herstellung von 2-Arylamino-1,3-diazacycloalkenen-(2)
DE1670484A1 (de) Benzheterocyclische Verbindungen
DE2446758A1 (de) Neue 2,6-disubstituierte 2-phenylimino- imidazolidine, deren saeureadditionssalze, diese enthaltende arzneimittel und verfahren zu deren herstellung
DE3514843C2 (de)
DE2139072C3 (de) N-(4-Sulfamoylphenyl)-pyiTolidin-2-one, Verfahren zu ihrer Herstellung und pharmazeutische Zusammensetzungen
CH436314A (de) Verfahren zur Herstellung neuer therapeutisch wirksamer Stoffe
DE2143744A1 (de) 3,4-dihydro-2h-isochinolin-1-one und verfahren zu ihrer herstellung
DE1246722B (de) Verfahren zur Herstellung von Harnstoffderivaten
US3066156A (en) Novel method for preparing disulfamylaniline compounds
DE69905191T2 (de) Kondensierte pyridazinonverbindungen
DE2753878A1 (de) Derivate des 1-(3,5-dichlorphenyl)- piperazins, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel
CH634835A5 (de) Verfahren zur herstellung von neuen benzodiazepinderivaten.
AT274809B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen benzheterocyclischen Verbindungen und ihren Salzen
EP0004904B1 (de) 2-Amino-3a,4,5,6-tetrahydro-perimidin-Derivate, diese enthaltende Arzneimittel und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1445148A1 (de) Neue blutdrucksenkende Mittel und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2438965A1 (de) Basisch substituierte 3,4-dihydro2h-isochinolin-1-thione und verfahren zu ihrer herstellung
AT234685B (de) Verfahren zur Herstellung neuer 3-Phenyl-sydnonimine
DE1670335A1 (de) Neue Nitrothiazolverbindungen und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2709720A1 (de) N-substituierte 2-arylamino-imidazoline-(2), verfahren zu deren herstellung und neue hydroxylamine als zwischenprodukte
AT273964B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen benzheterocyclischen Verbindungen und ihren Salzen
AT278778B (de) Verfahren zur herstellung von neuen benzheterocyclischen verbindungen und ihren salzen
AT256831B (de) Verfahren zur Herstellung neuer 5-Nitrothiazolderivate und ihrer Salze
DE3121137A1 (de) Neue pyridazino(4,5-b)indole, verfahren zu ihrer herstellung, ihre verwendung sowie pharmazeutische praeparate auf basis dieser verbindungen, zwischenprodukte und deren herstellung&#34;