CH436329A - Verfahren zur Herstellung von lokalanästhetisch wirksamen Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von lokalanästhetisch wirksamen Verbindungen

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CH436329A
CH436329A CH1086963A CH1086963A CH436329A CH 436329 A CH436329 A CH 436329A CH 1086963 A CH1086963 A CH 1086963A CH 1086963 A CH1086963 A CH 1086963A CH 436329 A CH436329 A CH 436329A
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CH1086963A
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Magnus Lofgren Nils
Philip Tegner Claes
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Astra Apotekarnes Kem Fab
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C237/00Carboxylic acid amides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by amino groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von   lokalanästhetisch    wirksamen Verbindungen
Aus Veröffentlichungen von Erdtman und   Löfgren    (Svenks Kemisk Tidskrift, 49, 163, 1937) und   Löfgren    (Arkiv für Kemi, Mineralogi och   Geologi,    22 A, 1946, Nr.   18)    ist bekannt, da¯ Alkylaminoacyltodine lokalanästhetische Eigenschaften höheren oder geringeren Grades besitzen. In diesen Aufsätzen sowie in dem Aufsatz von   Goldberg    (Acta Physiol. Scand. 18,   1,    1949) ? haben die Autoren jedoch gezeigt, dass   Toluidinverbin-      dungen,    gleichgültig ob die Methylgruppe sich in o-, moder   p-Stellung    befindet, solche Nebenwirkungen, z.

   B. stark lokale Irritation und häufig geringe   Anästhesie-      inzidenz    haben, da¯ sie klinisch nicht benutzt werden können. Es ist auch nicht bekannt, dass irgendwelche   Toluidinverbindungen    als   Lokalanästhetika    benutzt worden sein sollten. Statt dessen ist von   Löfgren    und Mitarbeitern, z. B. in der deutschen Patentschrift Nummer 968 561, gezeigt worden, da¯ nur durch Einführung einer anderen Methylgruppe in den Benzolkern brauchbare   Lokalanästhetika    erhalten werden können, vorausgesetzt, dass beide Methylgruppen in die o-Stellung eingeführt sind, so da¯ 2, 6-Xylidid erhalten wird, weil alle anderen   Xyligide    sich insbesondere als toxisch und irritierend erwiesen haben.



   Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass Alkylaminoacyl-o-toluidine sehr wertvolle   lokalanästhe-    tische Eigenschaften haben können. Diese günstigen Eigenschaften sind jedoch nur bei gewissen speziellen Verbindungen dieser Art, nämlich den (a-Monoalkylaminopropionyl)-o-toluidinen der Formel   (I)   
EMI1.1     
 nachgewiesen worden, worin R eine Alkylgruppe mit 2 bis 4, vorzugsweise 2 oder 3 Kohlenstoffatomen, bedeutet, das heisst   (a-Monoalkylaminopropionyl)-o,    toluidin, worin die Alkylgruppe vorzugsweise eine Äthyl-,   n-Propyl-oder Isopropylgruppe ist und sehr    gut auch der   Isobutylgruppe    [-CH2-CH-(CH2)2] sein kann, aber vorzugsweise nicht   n-Butyl ist,

      das mehr als 3 Kohlenstoffatome in einer geraden Kette hinter dem   Amtnostickstoff besitzt. Verbindungen dieser    Art zeigen mindestens gleich gute   anästhetische    Effekte bei klinischem Gebrauch wie Lidocain, das ein 2, 6-dimethylsubstituiertes Alkylaminoacylanilin, nämlich   Diäthyl-      aminoacetyl-2,      6-xylidin      ist, und sind völüg frei    von   Nebeneffekten    bei allen vernünftigen Dosierungen. In   Anbetracht iihrer beträchtlich niedrigeren Toxizität    besitzen sie jedoch einen g nstigeren therapeutischen Index als Lidocain.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht die Herstellung einer neuen Gruppe von   Lokalanästhetika    zum klinischen Gebrauch und bietet gleichzeitig den Vorteil, dass o-Toluidm als. Ausgangsmaterial benutzt werden kann, das heisst eine leicht in   eider fur      medi-      zinische    Synthese gen gend reinen Form erhÏltliche Verbindung.



   Das Verfahren gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel   (II)   
EMI1.2     
 mit einer Verbindung der Formel   (III)   
YNZR (III) kondensiert, wobei X einen mit der Gruppe Y reak  tionsfähigen      und abspaltJbaren Rest,    Y einen mit der Gruppe X reaktionsfähigen und abspaltbaren Rest bedeutet und Z ein   W ssensstoffatom    oder   eine Schutz-    gruppe bedeuten, welch letztere nach der Kondensation entfernt wird.



   Die Umsetzung wird vorzugsweise in einem Lö  sungsmittel    durchgeführt ; da die Ausgangsstoffe ver schieden sein können, kann die Umsetzung nach Umständen und in Abhängigkeit von der   Reaktionsfähig-    keit der Ausgangsstoffe in einigen Fällen unter Abkühlung und in anderen   Fällen, vorzugsweise unter Erwär-    mung auf mehr oder weniger erhöhter Temperatur durchgeführt werden.



   Vorzugsweise wird eine   Propiotoludid-Verbindung,    die in der a-Stellung mit einem reaktionsfÏhigen Substituent substituiert ist, verwendet. Diese Verbindung kann auch gleichzeitig mit der Kondensation nach der Erfindung hergestellt werden, und zwar dadurch, dass   o-Toluidin    oder ein reaktionsfähiges Derivat davon in an sich bekannter Weise zur Reaktion mit einem Pro  pionsäurederivat    gebracht wird, das an der   Carbonyl-    gruppe, und mit Rücksicht auf die   fortgesetzte    Reaktion selbstverständlich auch in a-Stellung, reaktionsfähig ist.

   Vorteilhafte Substituenten in der a-Stellung sind die Halogene, vorzugsweise Brom oder Chlor, oder eine   p-Toluolsulfonylgruppe.    Weitere Einzelheiten hier über gehen aus den Ausführungsbeispielen hervor.



   Als zweiter Ausgangsstoff wird vorzugsweise ein Monoalkylamin als solches verwendet, da es   gewöhn-    licherweise leicht zugänglich ist und mit den genannten Propionsäurederivaten leicht reagiert. Geeignete Derivate sind beispielsweise die Natriumverbindung,   NaNHR,    die bei sehr niedriger Temperatur, z.   B.-50     C, zur den Reaktion mit halogensubstituierten   Propio-o-toluidid    gebracht werden kann, und Amine, worin ein Wasser  stoffatom    durch eine   p-Tolouensulfonylgruppe    oder die Gruppe   (CH3)      3Si- ersetzt    ist,   wobei bromsubstituiertes      Propio-o-tolouidid    bevorzugt wird.



   Um Nebenreaktionen entgegenzuwirken, kann Z eine Schutzgruppe, z. B. eine Carbobenzoxygruppe sein, die nach der Kondensation entfernt wird.



   Für die klinische Anwendung werden die   betreffen-    den Verbindungen vorzugsweise in ihre Salze umgewandelt. Pharmakologisch wertvolle Salze sind   beispiels-    weise die Hydrochloride, Hydrobromide, Nitrate, Sul  fate, Metansulfonate, Sulfaminate, Azetate,    Propionate, Laktate, r Zitrate,   Maleate,    Fumarate, Tartrate,   Malate,    Ascorbate und   Succinate.   



   Der klinische Wert der vorliegenden Verbindungen kann auf Grund einiger pharmazeutischer Versuche beurteilt werden, die durchgeführt worden sind. Die folgende Tabelle ist   eine. Aufstellung    der Ergebnisse von Versuchen mit verschiedenen Verbindungen gemäss der obigen allgemeinen Formel, worin R die in der Tabelle unter     Verbindung   angegebene Bedeutung    hat,   wäh-      rend Lidocain als Bezugsstandard    angegeben ist. Die Verbindungen sind in Form ihrer Hydrochloride geprüft worden. Die Versuche sind nach   Standardmetho-    den der Technik durchgeführt worden.   Toxizitätsprü-    fungen wurden an Mäusen durch subkutane und intravenöse Injektionen vorgenommen.

   Die Zahlen sind die Mengen der Verbindung in Gramm je Kilogramm (g/kg) und Milligramm je Kilogramm (mg/kg) des K¯rpergewichtes der MÏuse, welche die letalen Dosen f r 50 % der geprüften Tiere sind. Irritation wurde bei subkutaner Injektion in   Kaninchenohren    und in die Innensaite des Unterarmes von Menschen beobachtet, und sie bezieht sich auf die Wirkung an der   Injektions-      seite. Der anästhetische Effekt wurde bei subkutaner    Injektion in der Innenseite des Unterarmes eines Mannes geprüft. Dabei wurde die Latenzzeit (lat.) sowie die Dauer (dur.) beobachtet.



   Tabelle
Pharmazeutische Prüfungen
Toxizität Irritation   Anästhetischer    Effekt
Verbindung als Base subkutan   intravenos    Kaninchenohr Mann Mann subkutan    Kaninchenohr       g/kg      mg/kg    subk. lat. dur.



     1    Lidocain 0, 40 37   (+) 0 1 1    2 R   =-CzHS    0, 72 42   (+) 0 1    0, 9 3 R   =-C3H7    (n)   0,    83 40 0 0 1 1 4 R = -C3H7(iso) 0, 73 43 (+) 5 R   =-C4H9 (iso)    0, 55 19 + (+)   0    1 0, 8 6 R =-C4H9 (n) 0, 38 24 +++ 0 1 0, 9
Ferner haben klinische Versuche mit der   Verbin-    dung 3, die nach der   obigen Tabelle besonders guf-    stige Eigenschaften zu besitzen scheint, gezeigt,   dal3    diese Verbindung   dem Lidocain als Leitungsanästheti-    kum eindeutig überlegen ist.



   Aus diesen Versuchen ist ersichtlich, dass aRe fünf Verbindungen nach der Vorliegenden Erfindung (2 bis 6) mindestens so gut wie Lidocain hinsichtlich des an ästhetischen   Latenzeffektes    sind, und wenn man die   Fehlergrenzen    berücksichtigb, haben sie eine ebenso lange Dauer wie diese   Vergleichsverbindung.    Am   über-    raschendsten ist, dass die   VerMndungen    2 bis 4, in denen R eine Alkylgruppe mit 2 oder 3 C-Atomen ist, dem Lidocain nicht nur gleich, sondern sogar noch beträchtlich weniger giftig sind als diese Vergleichsverbindung und auch gleich Lidocain hinsichtlich der Irritation   zumindestens    beim Menschen, was für klinische Ver  wendungtatsächlichwesentlich    ist.

   Es ist zu   betonen,    dass die   n-Propylverbindung    einen etwas, geringeren irritierenden Effekt als Lidocain hat. Auch ist es sehr über  raschend,    dass die Butylverbindungen (5 und 6) dem Lidocain hinsichtlich der Irritation beim Menschen und der Giftigkeit nahekommen. Das   Kaninchenohr    ist sehr empfindlich, und die für die Irritation an   Kaninchen-    ohren mit der   n-Butylverbindung    (6) erhaltene, relativ starke Irritation kann bezeichnend sein, da sie anzudeuten scheint, dass die Kette der Methylengruppen nicht zu lang sein darf.

   Da die   Isobutylverbindung ent-      schieden    besser als die   n-Butylverbindung    ist und sich stark den   Athyl-und    Propylverbindungen nähert, würde die Schlussfolgerung gerechtfertigt erscheinen, dass Verbindungen dieser allgemeinen Formel, in denen die  Alkylgruppe R nicht mehr als 3 Kohlenstoffatome in gerader Aufeinanderfolge ausgehend vom   Aminostick-    stoff hat, das heisst   Iso-,    sec.- und terfc-butylverbindungen eine Gruppe   wertvollerer anästihetischer Verbin-    dungen bilden werden als solche mit   langeren Kohlen-      stoffatomketten.    Innerhalb dieser Verbindungsgruppe, in der die Alkylgruppe R nur 2 oder 3 C-Atome enthält, bilden sie eine wertvollste Gruppe.



   Beispiel 1    (a-Athylaminopropio)-o-toluidid   
1 Mol   o-Toluidin    wird in. 800 cm3 EisessigsÏure aufgelöst. Die Mischung auf 10  abgekühlt, worauf 1, 1 Mol   a-Brompropionylbromid    zugegeben wird. Die Mischung wird heftig etwa   1    Minute   gerührt undl eine    Lösung von Natriumacetat (330 g CH3COONa3H20 in 1380 cm3 Wasser) oder eine andere Puffer-oderAlkali  sierungssubstanz      oder-lösung    wird du einem Anteil zugegeben. Die Reaktionsmischung wird dann eine halbe Stunde gesch ttelt. Der gebildete Niederschlag wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen   und getrock-    net. Das Produkt ist ausreichend rein f r weitere Ver  arbeitung.   



   Ausbeute : 70-80 % der sTheorie. Smp.   133-134 .   



     1    Mol des Brompropiotoluidids, das man so erhalten hat, wird mit einer Lösung von 2, 7 Mol MonoÏthylamin in   500    cm3 wasserfreien Benzols vermischt. Die Reaktionsmischung wird dann 8 Stunden in einem Auto  klaven    auf   80     erwärmt. Im Anschluss an den Abschluss der Reaktion wird die Mischung mit absolutem Ather verdünnt und d'ann das ausgefällte Athylenaminhydrobromid abfiltriert. Die   Ather-Benzollösung    wird dann mit 4n HO extrahiert, bis der Extrakt mit Ammoniak keine Trübung mehr zeigt. Die vereinigten Extrakte werden einmal durch Schütteln mit   Situer    gewaschen. Der ¯tiherextrakt wird abgegossen und die wässrige Phase durch Zusatz einer konzentrierten, wϯrigen Ammoniaklösung alkalisiert.

   Die freigesetzte Base wird in Abher aufgenommen. Nach Trocknung  ber   Na2SO4 wird    die Atherlösung eingedampft und der Rückstand unter vermindertem Druck destilliert, um ein farbloses Ol vom Kp. 145 bis   147 /0,    9 mm zu liefern. Das Ö1 ersbarrt zu farblosen Kristallen mit dem Verfestigungspunkt von 36 bis   37 .    Ausbeute :   80%.   



   Beispiel 2    (a-Athylaminopropio)-o-toluidid   
1 Mol   o-Toluidin wird im FürLffachen se3nes    Volumens eines wasserstoffl¯slichen organischen Lösungsmittels (Aceton, Dioxan   usw.)    aufgelöst. Die Lösung wird auf   10  abgekühlt,    und 1, 2 Mol a-Bromprionylbromid wird zugesetzt. Darauf wird eine Lösung von Natriumacetat wie im Beispiel   1    oder eine andere Puffer-oder Alkalisierungssubstanz z oder -l¯sung   hinzuge-    fügt und die Reaktionsmischung in derselben Weise wie im Beispiel 1 aufgearbeitet. Ausbeute : 75-80%.



   Statt eine Puffersubstanz   oder-lösung    zuzusetzen, kann die doppelte Menge o-Totuidin bei, der Synthese benutzt werden.



   Beispiel 3    ($α-n-Propylaminopropio)-o-toluidid       1    Mol a-Brompropio-o-toluidid wird mit einer Lösung von 3 Mol n-Propylamin   in 500 cm3 wasserfreiem    Benzol vermischt und die Reaktionsmischung in einem Autoklaven 8 Stunden auf   80  erwärmt.    Nach Abkühlen der Reaktionsmischung wird wie im Beispiel l behandelt. Die Base wird als farbloses   01    erhalten.



  Kp.   159-162 /0,    1 mm. Ausbeute : 55%,
Beispiel 4    (a-n-Butylaminopropio)-o-'toluidid   
1 Mol a-Brompropio-o-toluidid und 2, 7 Mol n Butylamin, aufgelöst in 1 Liter wasserfreiem Benzol, werden unter Rückfluss 8 Stunden erhitzt. Wenn die Reaktionsmischung abgekühlt ist, wird sie mit   1    Liter absolutem Äther verdünnt. Nach dom   Filbrieren    wird die Base als Hydrochlorid durch Zusatz   eaner Lösung    von Chlorwasserstoff in Ather ausgefällt. Das auf diese Weise erhaltene Hydrochlorid wird aus absolutem Alkohol umkristallisiert, und man erhält farblose Kristalle; Smp.   175-177 .    Ausbeute : 82%.



   Beispiel 5.



      (α-Isopropylaminopropio)-o-toluidid       α-Brompropio-o-toludid    wird in derselben Weise wie im Beispiel 3 mit dem einzigen Unterschied umgesetzt, dass Isopropylamin anstele von Propylamin benutzt wird. Nach Abkühlung der Reaktionsmischung wird sie mit absolutem Äther verdünnt und der erhal  tene Niederschlag (Isopropylaminhydrobromid)    abfiltriert.   Die Äther-Benzollösung    wird dann mit HC1 in   Ather    behandelt, und das so erhaltene Hydrochlorid der Base wird aus Wasser unter Zusatz einiger cm3   Chlor-    wasserstoffsäure   umkristallisaert,    um farblose   Krdtalle    vom Sp. 236-237¯ zu liefern. Ausbeute : 75 %.



   Beispiel 6    (a-Isobutylaminopropio)-o-toluidid   
1 Mol   a-Brompropio-o-boluidid    wird 8 Stunden   zu-    sammen mit 2, 7 Mol Isobutylamin in   1    Liter wasserfreiem Benzol auf   80     erwärmt. Nach der Abkühlung wird die Ausfällung mit überschüssigem HC1 in Ather vorgenommen. Der erhaltene Hydrochloridriederschlag wird abgesaugt und mit geringen Mengen kalten Wassers gewaschen. Die so erhaltene Substanz kann dwrch   Umkristalisaion    aus Wasser gereinigt werden. Sie wird in Form farbloser Kristalle vom Sp. 221-223¯ erhalten. Ausbeute : 75 %.   



   In derselben Weise kann man (a-sec.-Butylamino-      propio)-o-toluidid erhalten. Aus dem    Hydrochlorid kann die Base als farbloses   61t    gewonnen werden. Kp. 148 bis   150 /0,    7 mm Hg.



   Beispiel 7    (α-¯thylaminpropio)-o-toluidld   
1 Lösung von   1    Mol   a- (p-Toluolsulphonyloxy)-pro-      pionylchlomd    der Formel    CHaC6H4SO20CH      (CH3)    COCI in 400 cm3 wasserfreiem Benzol wird langsam zu einer Lösung von 1 Mol   o-Toluidin    in 600   cm3    wasserfreiem Benzol gegeben. Die Zugabe ist durch WÏrmeentwicklung begleitet,   und wenn diese vorüber    ist, wird die Reaktionsmischung 1 Stunde unter Rückfluss gekocht.



  Beim Abkühlen kristallisiert   a-(p-Toluolsulphonyloxy)-      propio-o-toluidid    aus der filtrierten L¯sung.



   Ausbeute :   80 %.   



     1    Mol der so erhaltenen   Tolualsulphonylverbindung    wird mit einer Lösung von 2, 7 Mol MonoÏthyiamin in 500 cm3 wasserfreiem Benzol vermischt und in einem Autoklaven 8 Stunden auf   80     erwärmt. Die Isolierung wird gemäss der Beschreibung im Beispiel   1    durchgef hrt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von lokalanästhetisch wirksamen Verbindungen der Formel (I) EMI4.1 wobei R eine Alkylgruppe mit 2-4 C-Atomen darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel (II) EMI4.2 mit einer Verbindung der Formel (III) YNZR (III) kondensiert, wobei X einen mit der Gruppe Y reak tionsfähigen und abspaltbaren Rest, Y einen mit der Gruppe X reaktionsfähigen und abspaltbaren Rest und Z ein Wasserstoffatom oder eine Schutzgruppe bedeuten, welch letztere nach der Kondensation entfernt wird.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Produkt in ein Salz umgewandelt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass R eine Alkylgruppe mit 3 C-Atomen ist.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Z eine Carbobenzoxygruppe bedeutet.
CH1086963A 1957-06-26 1958-06-18 Verfahren zur Herstellung von lokalanästhetisch wirksamen Verbindungen CH436329A (de)

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