CH437266A - Verfahren zur Herstellung von neuen Cyclobutenderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Cyclobutenderivaten

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CH437266A
CH437266A CH645766A CH645766A CH437266A CH 437266 A CH437266 A CH 437266A CH 645766 A CH645766 A CH 645766A CH 645766 A CH645766 A CH 645766A CH 437266 A CH437266 A CH 437266A
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sep
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hydrogen atom
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hydrogen
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CH645766A
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English (en)
Inventor
F Dr Jenny Erwin
Karl Dr Schenker
Original Assignee
Ciba Geigy
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  Verfahren zur Herstellung von neuen     Cyclobutenderivaten       Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur  Herstellung von     Benzoeyclobutenen    der Formel  
EMI0001.0003     
    worin     Ph    einen gegebenenfalls substituierten     o-Pheny-          lenräst,    Y eine     Aminogruppe,    R' einen     Alkykest    oder  vor allem ein     Wass        =#toffatorn    und     R"*    einen     Alkyg#rest,     einen     Arylrcµt,

      einen     Aralkylrest    oder vor allem ein       Wassergtoffatom    bedeutet, oder ihren Salzen.  



  Ein substituierter     o-Pheny#lenrest        Ph    kann ein-,     zwei-          oder    mehrfach substituiert sein.     Als        Substituenten    kom  men insbesondere     Alkylgruppen,    z.

   B. niedere     Ailkyl-          gruppen,    wie     Methyl-,        Äthyl-,        Prop)d-,        Butyl-,        Pentyl-          oder        Hexylgruppen,        Hydroxyllgruppen,        Alkoxygruppen,     z.

   B. niedere     Alkoxygruppen,    wie     Methoxy-,        Methylbn-          dioxy-,        Äthoxy-,        Propoxy-    oder     Butoxygruppen,        Acyl-          oxygruppen,    wie z. B. durch die weiter unten angeführ  ten     Acylreste    substituierte     Hydroxygruppen,        Amilnogrup-          pen,    wie freie oder     acylierte        Aminogruppen,    wie z. B.

    durch niedere     Alkanoylreste    oder     Benzoylreste    substi  tuierte     Aminogruppen,    oder mono- oder     di-niede'ral'ky-          ierte        Aminogruppen,    z. B. durch die genannten     Alkyl-          gruppen        substäulerte        Aminogruppen,        Nitrogruppen,    Ha  logenatome oder     Trifluormethylgruppen,    in Frage.  



       Als        Alkylreste    R' und     W'    kommen von     ahe-rn,    die  oben genannten in Betracht.  



  Ein     Aryhest        W'    ist insbesondere ein     Phenylrest    und  ein,     Aralkylrest        R#'    ist vor allem ein     Phenyln.iederal'kyl-          rest,    wie ein     Benzyl-    oder     Phen34äthyli2 & 4    wobei die  aromatischen Kerne     sübstituiert    sein können,     beispiel#-          weise    durch die oben für den     o-Phenylenrest    angegebe  nen     Substituenten.     



  Die     Aminogruppe    Y kann frei oder mono- oder     di-          substituiert    sein. Als     Substituenten    kommen insbeson  dere     substituierte    oder     unsubstituierte    Kohlenwasser-  
EMI0001.0085     
  
    stoffreste <SEP> in <SEP> Frage. <SEP> SoIche <SEP> Kohlenwasserstüffreste <SEP> sind,
<tb>  insbesondere <SEP> aliphafische, <SEP> cycloaliphatische, <SEP> cycloafi  phatisch-alliphäische <SEP> oder <SEP> araliphatische <SEP> Kohlenwasser  stoffreste, <SEP> die <SEP> auch <SEP> durch <SEP> Heiteroatome, <SEP> wie <SEP> Sauerstoff,
<tb>  Sticks'toff <SEP> odtr <SEP> Schwefel, <SEP> unterbrochen <SEP> sein <SEP> können, <SEP> z. <SEP> B.
<tb>  



  <B>Alkyl-,</B> <SEP> Oxaalkyl-, <SEP> Alkenyl-, <SEP> Alkinyl-, <SEP> Alkylen-,
<tb>  Oxaalkylen-, <SEP> Azaalkylen-, <SEP> Thiaalkylen-,
<tb>  Cycloaq#ky#-, <SEP> Cycl#oalkenyl-, <SEP> Cydioalkenyf-allkyl##te,
<tb>  Oxacyclo2d'kyl-alkyl-reste, <SEP> Aralkyl- <SEP> oder
<tb>  Aralkenyheste.
<tb>  



  Zu <SEP> nennen <SEP> sind <SEP> beispielsweise <SEP> niedere <SEP> AlkyTreste, <SEP> wie
<tb>  MeJth.,y94, <SEP> Äthyl-, <SEP> Propyl-, <SEP> Isopropyl-, <SEP> gerade- <SEP> Moder <SEP> ver  zweigte, <SEP> in <SEP> beliebiger <SEP> Stelle <SEP> verbundene <SEP> Butyf-, <SEP> Pentyl-,
<tb>  Hexyl- <SEP> oder <SEP> Heptylreµte, <SEP> niedere <SEP> Oxaalkyl'reste, <SEP> wie
<tb>  3-Oxaibuty,1- <SEP> oder <SEP> 3-Oxapenty#lreste, <SEP> niedere <SEP> A & enyl  reste, <SEP> wie <SEP> <B>Allyl</B> <SEP> oder <SEP> Methaglyl" <SEP> niedere <SEP> AIkinyke-ste,
<tb>  wie <SEP> der <SEP> Propargy1rest, <SEP> niedere <SEP> Alkenylreste, <SEP> die <SEP> auch
<tb>  einen <SEP> annefilierten <SEP> Benzolring <SEP> aufweisen <SEP> können, <SEP> wie
<tb>  Butylen-(1,4)-, <SEP> Butylen-(1,5)-, <SEP> Hexylen-(1,5)-,
<tb>  Hexy,fen-(1,6)-, <SEP> Hexylen-(2,5)-, <SEP> Heptyl##n-(1,7)-,
<tb>  Hepty,

  len-(2,7)-, <SEP> Benz-[2,3]-pentamethylL-,n-(1,5)-,
<tb>  Hepty#en-(2,6)-reste,
<tb>  niedere <SEP> Oxa- <SEP> oder <SEP> Aza-älkylenreste, <SEP> wie
<tb>  3-Oxa- <SEP> oder <SEP> Azapenitylen-(1,5)-,
<tb>  3-Oxa- <SEP> oder <SEP> Azahexylbn--(1,6)-reste,
<tb>  Cyclopenty11-, <SEP> Cyclohexyl-, <SEP> Cycl#opentenyl- <SEP> oder
<tb>  Cyclolh,-xe#nyl#e-st,e, <SEP> Cydlopentyl-, <SEP> CyclohexylL,
<tb>  Cyclbpentenyl-, <SEP> Cyclohexenyl-methyl- <SEP> oder
<tb>  -äthylYcste, <SEP> Furyllni--derafl(.yh.este, <SEP> wie <SEP> der
<tb>  Furfuryeest, <SEP> Plhcnylniederalky,1- <SEP> oder
<tb>  Phenylhiederal,konylreste,
<tb>  die <SEP> auch, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> wie <SEP> oben <SEP> für <SEP> den <SEP> Benzollkern <SEP> angegeben,
<tb>  substituiert <SEP> sein <SEP> und/oder <SEP> durch <SEP> Hetereatome, <SEP> z. <SEP> B.

   <SEP> die
<tb>  oben <SEP> genannten, <SEP> unterbrochen <SEP> sein <SEP> können, <SEP> wie <SEP> Benzyl-,
<tb>  Ph,enylä,thyl-, <SEP> Phenyipropyl- <SEP> oder <SEP> AnffinoMhyg# <SEP> oder
<tb>  Anilinopropylres'te. <SEP> Eine <SEP> substituierte, <SEP> Aminogruppe <SEP> Y
<tb>  ist <SEP> Insbesondere <SEP> eine <SEP> Mono- <SEP> oder <SEP> Di-niederalkyI'amino  gruppe, <SEP> wie <SEP> die <SEP> Methylamino-, <SEP> Dimethylammo-, <SEP> Äthyl  amino- <SEP> oder <SEP> Diäthylaminogruppe, <SEP> eine <SEP> Phenylniedtr-              alkylaminogruppe,    wie die     ss-Phenyläth#ylaminogruppe,     oder eine     Benzylaminogruppe,    eine     N-niederalkyil-phe-          nylniederalkylaminogruppe,

      wie die     N-Methyl-    oder     N-          Äthyl-benzylamino-    oder     -phenyl'äthylaminogruppe    oder  eine     Pyrrolidino-,        Piperidino-,        Morpholino-,        Thia-          morpholino-    oder     Piperazinogruppe,    wie     z.B.    die     N-          Methyl-piperazinogruppe    oder die     1,2,3,4-Tetrahydro-          isochindlinogruppe.     



  Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle     ph-arma-          kologische    Eigenschaften. Insbesondere sind     sk,>        analge-          tisch    wirksam. Sie können daher als Heilmittel für Tier  und Mensch, z. B. zur Linderung von Schmerzen, ver  wendet werden. Die neuen Verbindungen     sihd    aber auch  als Zwischenprodukte, z. B. zur     Hexstellung    von Heil  mitteln, wertvoll.  



  Besonders hervorzuheben sind die Verbindungen  der Formel  
EMI0002.0028     
    worin R für eine freie oder substituierte     Aminogruppe,     wie eine Mono- oder     Diniede-ralkylamitiogruppe,    eine       Pyrrolidino-,        Piperidino-,        Morpholino-,        Thiamorphofino-          oder        Piperazinogruppe    oder eine     Phenylniedera-lkyl-          aminogruppe    steht,     R,    Wasserstoff,     Niederalkyl,        Nieder-          alkoxy,

          Hallogen    oder     Trifluoreinethyli    bedeutet, R2 für       Niederalkyl    oder vorzugsweise für Wasserstoff und R3  <B>f & </B>     Niederalkyl,        Phenyl,        PhenyI'niederalkyl    oder vor  zugsweise für Wasserstoff sieht, und ihre     Sahe    und ins  besondere das     1-Aminomethyr-be,-nzocyclebuten    der  Formel  
EMI0002.0051     
    und seine Salze.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet,       dass    man eine Verbindung der Formel  
EMI0002.0053     
    worin     Ph,    W und     W'    die angegebenen Bedeutungen  haben, mit Ammoniak,     Hydroxyl'amia    oder einem min  destens ein Wasserstoffatom aufweisenden Amin um  setzt und das erhaltene Kondensationsprodukt gleich  zeitig oder anschliessend reduziert,  Die     Reduktioh    kann in üblicher Weise, z. B. mit  Wasserstoff, in Gegenwart eines Katalysators, wie eines  Platin-, Palladium- oder Nickelkatalysators, erfolgen.

    Die als Kondensationsprodukte erhaltenen     Schiffschen     Basen können aber auch mittels     DP1eidhtrneta'ähydiiden,     wie z. B.     Alkalimetall-erdnietallhydriden,    wie     Natrium-          borhydrid,    oder     Lithiumaluminiumhydrid,    reduziert wer  den.  



  Für die genannten     Verfahrenlassen    sich auch     solbhe     Derivate der Ausgangsstoffe verwenden, die sich unter  den Reaktionsbedingungen zu den genannten Ausgangs  stoffen umwandeln.    Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen Ver  bindungen     in    Form der freien Basen oder ihrer Salze.  Aus den Sahen können in an sich bekannter Weise die  freien Basen gewonnen werden. Von den letzteren las  sen sich durch Umsetzung mit organischen oder     anorga-          m,    sehen Säuren, die zur Bildung     therapeutiGch    verwend  barer Salze geeignet sind,     Sahe    gewinnen.

   Als solche  Säuren seien beispielsweise genannt:       Hallogenwasserstoffsäuren,        Schwefelsäuren,     Phosphorsäuren,     Sälpetersäure,        Pcrchldrsäure-          aliphütische,        alicyclische,    aromatische     odbr          h.eteroeyel#i,sch,e        Carbon-    oder     Sulfonsäuren,    wie  Ameisen-, Essig-,     Propion-,        Oxal-,    Bernstein-,  Glykol-, Milch-,<B>Äpfel-,</B> Wein-, Zitronen-,       Ascorbin-,        Malein-,

          Hydroxymalei"n-    oder       Brenztraubensäure;          Phenylessig-,        Benzoe-,        p-Aminobenzoe-,          Anthranil-,        p-Hydroxybenzoe-,        Sadiey,1-    oder       p-Amin-osallic#lsäure,        Embonsäure,        Methansuilfon-,          Äthan,suffon,-,        Hyd#roxyäthausullfen-,          Ä,thylensulfonsäure;

            Halo#genbenzokullfon-,        TdluolsuIfon-,          Naplh.thali,nsulfonsäuren    oder     Sugfanäsäure;          Methionin,        Tryptophan,        Lysin    oder     Arginin.     



  Die Salze.     der    neuen Verbindungen können auch zur  Reinigung der erhaltenen Basen dienen, indem man die  Basen in     Sahe    überführt, diese abtrennt -und aus den  Salzen wiederum die Basen freimacht.  



  In erhaltenen Verbindungen kann man weitere     Sub-          9,titu--nten    einführen oder vorhandene     Substituenten    ab  spalten oder umwandeln. So kann man Verbindungen, in  denen die     Aminogruppe    Y mindestens ein Wasserstoff  atom aufweist, substituieren, z. B.     alkylieren.    Die     Alky-          lierung    kann in an sich bekannter Weise erfolgen, z. B.

    durch Umsetzung mit reaktionsfähigen     Estern    von Alko  holen, wie     Niederad-kanolen    oder     Aralkanolen,    wie     Nie-          deralkyl-    oder     Ardkylhälbgeiiiden,        -sulfaten,    oder ent  sprechenden Estern von     Sulfensäuren,    wie z.

   B.     Methyl-,          Athyl-,        n-        odier        i-Propyl-    oder     Benzylchloridl        -bromid     oder     -jodid,        Dimethyle-    oder     Diäthylsu-Ifat,    Methan-,       Athan-    oder     p-Toluel-su#lfonsäuremethyl#-    oder     -äthyl-          ester,    oder durch     redtiktive        Allkyllierung,

      das heisst durch       Umsctzung    mit einer     Oxoverbindung    und anschliessen  der oder gleichzeitiger Redaktion.  



  Verbindungen, die am     Benzolkem    eine freie     Hy-          d#oxylgruppe    tragen, können nach an sich bekannten  Methoden     alk3diert    oder     acyliert    werden. Die     Alkylie-          rung    kann     beäpielsweise    durch Umsetzen mit einem       reaiktionsfähigen    Ester eines     Alkancols,    vorzugsweise in  Gegenwart einer starken Base, erfolgen. Die     Acylierung     kann durchgeführt werden, indem man mit einer Säure,  vorzugsweise in Form ihrer funktionellen Derivate, um  setzt.  



  In Verbindungen, die am     Benzolkern        Acyloxygrup-          pen    oder     Alkoxygruppen    besitzen, kann man in bekann  ter Weise die     Acyl-        bzw.        Alkylgruppen    durch Hydro  lyse entfernen.  



  Die genannten Reaktionen können in an sich be  kannter Weise, in An- oder Abwesenheit von     Verdün-          nungs-        und/oder    Kondensationsmitteln, bei tiefer,     ge-          wöhnlIcher        odtr    erhöhter Temperatur im offenen oder  im geschlossenen<B>Gefäss</B> unter Druck durchgeführt  werden.  



  Es werden vornehmlich solche Ausgangsstoffe ver  wendet, die die oben erwähnten bevorzugten Verbindun  gen ergeben.      Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach  an sich bekannten Methoden gewonnen werden.  



  Die als Ausgangsmaterialien verwendeten     Benzo-          cyclobutene,    die in     1-Stellung    eine     Acylgruppe,    wie eine       FormylL,        Alkanoyl-,        Aroyl-    oder     Aryfalkano3d#gruppe,     besitzen, können aus den     1-Cyano-benzoeyciobutenen     erhalten werden,     in    dem man diese mit einem     Alkyl-,          Aryl-    oder     Arälkyl-magnesiumhalogenid    oder einer     Al-          kyl'-,

          Aryl-    oder     Aral'kyllithiümverbindung    umsetzt oder  die,     Nitrilgruppe    zur     Carboxyllgruppe    verseift, diese in  eine     Säurechloridgruppierung    überführt und letztere zur       Formylgruppe    nach an sich bekannten Methoden redu  ziert.  



  Die dazu benötigten     1-Cyano-benzoeyelbbütene    kön  nen z. B. erhalten werden, wenn man     ss-[o-Halogeno-          phenyll-propi,oni,trile        in    Gegenwart von     Kaliumamid          intramolekular    kondensiert oder, wenn man,     Benzoeyelo-          butene    in     1-Stellung    mittels     N-Bromsuccinimid        bromiert     und anschliessend das Bromatom mit     Na-triumcyanid          ge,gen    die     Cyanogruppe    austauscht.  



  Die neuen Verbindungen können als Heilmittel, z. B.  in Form     pharmazeutisAer    Präparate, Verwendung<B>fin-</B>  den, welche sie oder ihre Salze in Mischung     mit    einem  für die     enteräle    oder     parenterale    Applikation geeigneten       pharmazeutisühen    organischen oder anorganischen,  festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten.  



  Die neuen Verbindungen können auch in der Tier  medizin, z. B. in einer der oben genannten Formen oder  in Form von Futtermitteln oder von     Zusatzmittelh    für       Tierfufter,    verwendet werden.  



  In den folgenden Beispielen sind die Temperaturen  in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel<B>1</B></I>  <B>9,0 g</B>     1-Acetyl-benzocycl#obuten    werden mit<B>9,0 g</B>       n-Buty-lamin    in<B>50</B>     mi    absolutem Benzol<B>10</B>     Std.    ge  kocht. Das dabei entstehende Wasser wird in einem       Wasserabscheider    aus dem Gleichgewicht entfernt.

   An  schliessend wird das Reaktionsgemisch     im        Wasserstrahl-          vakuum    bei     50-6011        eingedampft.    Die     zurückbleibend#e,     rohe     Schiffsche    Base, der Formel  
EMI0003.0055     
    wird, in<B>60</B> ml     Methanöl    gelöst und unter Eiskühlung  mit<B>6 g</B>     Natriumberhydrid    in 12     m,1    Wasser vorsichtig  versetzt. Anschliessend kocht man das     Reaktionsgerni#sch     <B>30</B> Min.

   Die organische Substanz wird dann mit     Methy-          lenchiforid    ausgezogen und mit Wasser neutral gewa  schen. Nach dem Abdampfen des Lösungsmittels geht  das     1-(a-Methy,1-n-butylaminomethyl)-benzocyclbbuten     der Formel  
EMI0003.0063     
    als farbloses<B>öl</B> bei     70-76'/0,09    mm     Hg    über.  



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     1-Acetyl-          be,nzo,cyclobuten    kann folgendermassen erhalten werden:  
EMI0003.0068     
  
    <B>3,5 <SEP> g</B> <SEP> getrocknete <SEP> Magnesiumspäne <SEP> werden <SEP> mit <SEP> we  nig <SEP> abs. <SEP> Äther <SEP> überschichtet <SEP> und <SEP> dann <SEP> mit <SEP> <B>17,8 <SEP> g</B> <SEP> Me  thyüjodid <SEP> in <SEP> 20 <SEP> mi <SEP> abs. <SEP> Äther <SEP> vorsichtig <SEP> zum <SEP> Reagieren
<tb>  gebracht. <SEP> Nach <SEP> dem <SEP> Zutropfen <SEP> lässt <SEP> mannoch <SEP> <B>30</B> <SEP> Minu  ten <SEP> bei <SEP> <B>50-60'</B> <SEP> weit= <SEP> eagieren <SEP> und <SEP> versetzt <SEP> dann <SEP> die
<tb>  Grignardlösung <SEP> mit <SEP> <B>12,9 <SEP> g</B> <SEP> 1-Cyanobenzocyclobuten <SEP> in
<tb>  etwa <SEP> 20 <SEP> ml <SEP> abs. <SEP> Äther.

   <SEP> Anschliessend <SEP> kocht <SEP> man <SEP> das
<tb>  Reaktionsgemisch <SEP> <B>1</B> <SEP> Stunde <SEP> am <SEP> Rückfluss, <SEP> kühlt <SEP> es <SEP> ab
<tb>  und <SEP> zersetzt <SEP> es <SEP> mit <SEP> Eisstücken. <SEP> Unter <SEP> Kühlung <SEP> gibt <SEP> man
<tb>  dann <SEP> <B>50</B> <SEP> nü <SEP> 8n <SEP> Schwefelsäure <SEP> zu, <SEP> und <SEP> extrahiert <SEP> das
<tb>  Keton <SEP> mit <SEP> Äther. <SEP> Die <SEP> ätherische <SEP> Lösung <SEP> <B>Wird</B> <SEP> mit <SEP> 2n
<tb>  Sodalösung <SEP> und <SEP> Wasser <SEP> gewaschen, <SEP> fiftriert <SEP> und <SEP> einge  dampft. <SEP> Der <SEP> ölige <SEP> Rückstand <SEP> ergibt <SEP> nach <SEP> der <SEP> Destilla  tion <SEP> das <SEP> 1-A--,etylbenzocycTobuten <SEP> vom <SEP> <B>Sdp. <SEP> 108-110'/</B>
<tb>  12 <SEP> mm <SEP> <B>Hg.</B>
<tb>  



  Auf <SEP> analoge <SEP> Weise <SEP> können <SEP> die <SEP> <B>f</B> <SEP> c4genden, <SEP> Verbindun  gen <SEP> hergestellt <SEP> werden:
<tb>  <B>1. <SEP> 1</B> <SEP> -(Aminomethyl)-benzoeyclobuten,
<tb>  <B>Kp. <SEP> 98'/12</B> <SEP> mm <SEP> <B>Hg,</B>
<tb>  HydrochTlorid: <SEP> F. <SEP> 214-2151 <SEP> (aus <SEP> abs. <SEP> Äthanol),
<tb>  2. <SEP> <B>1</B> <SEP> -(Dimethylaminomerhyl)-benzocycl#obuten  hydrochl#oiid, <SEP> F. <SEP> <B>157-158'</B>
<tb>  (aus <SEP> AiIkdholl/Essigester/Äther),
<tb>  <B>3. <SEP> 1</B> <SEP> -(Ätliyiaminomethyl)-benzocyclebuten  hydrochlorid, <SEP> F. <SEP> <B>201-2030</B> <SEP> (aus <SEP> Alköhcol),
<tb>  4. <SEP> 1-[(ss-AnäinoäthyI')-aminomethyll-benzo  cyclobuten, <SEP> <B>Kp. <SEP> 130'/0,02</B> <SEP> <U>rnrn</U> <SEP> <B>Hg,</B>
<tb>  Hydrochlorid, <SEP> F.

   <SEP> 220-,
<tb>  <B><I>5.</I></B> <SEP> 1-[(ss-Phe#nylälthyl)-aminomethy#ll-b,enzo  cyclobuten-hydrochlorid, <SEP> F. <SEP> <B>256-258",</B>
<tb>  <B>6.</B> <SEP> 1-(Piperild#inomdthy.1)-benzoeycl#obulten  hydtochlorid, <SEP> F. <SEP> 204-208  aus <SEP> abs. <SEP> Athanol/Fssiges'ter),
<tb>  <B>7.</B> <SEP> 1-(Methyl-n-butyl-aminomethyl-)-benzo  eyel,obüten-hydrochltorid, <SEP> F. <SEP> <B>1151>,</B>
<tb>  <B>8.</B> <SEP> 1-(N'-Methylipiperaiinomethyl)-benzo  cyclobu#ten-d#ihydroch-lorid, <SEP> F. <SEP> 240',
<tb>  <B>9,</B> <SEP> 1-(1,2,3,4-Tet#ralhydroisochi#noaemethyl)  benzocyc;I,obuten, <SEP> <B>Kp.</B> <SEP> 134/0,02 <SEP> mm <SEP> <B>Hg,</B>
<tb>  Hydroch,forild:

   <SEP> F. <SEP> 205c),
<tb>  <B>10.</B> <SEP> 1-(Morpholinomethyl)-benzocycl#obuten  hydtoch-forid, <SEP> F. <SEP> 2ll',
<tb>  <B>11.</B> <SEP> 1-(Aminomethyl)-5-me,ffioxy-benzocyclobuten,
<tb>  <B>Kp. <SEP> 68-73'/0,05</B> <SEP> <U>mm</U> <SEP> <B>Hg;</B>
<tb>  Hydrochlorid: <SEP> F. <SEP> <B>165-167'</B>
<tb>  (aus <SEP> abs. <SEP> Ä-tha-nol/Essigester), <SEP> sowie
<tb>  12. <SEP> 1-(Aminomethyl)-4,5-methylendioxy-benzo  cyclobuten, <SEP> <B>Kp. <SEP> 95'/0,1</B> <SEP> <U>mm</U> <SEP> <B>Hg,</B>
<tb>  Hydrochlorid: <SEP> F. <SEP> <B>2651</B> <SEP> (aus <SEP> abs. <SEP> Äthancd).
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb>  Zu <SEP> <B>25,5 <SEP> g <SEP> 90 <SEP> %</B> <SEP> iger <SEP> wässriger <SEP> Ameisensäure <SEP> werden
<tb>  unter <SEP> Eiskühlung <SEP> <B>13,3 <SEP> g</B> <SEP> 1-Aminomethyl-ben#zoeyelo  buten <SEP> getropft. <SEP> Zudieser <SEP> Lösung <SEP> gibt <SEP> man <SEP> eihen <SEP> Siede  stein <SEP> und <SEP> <B>22,5 <SEP> g <SEP> 37 <SEP> %</B> <SEP> iges <SEP> Formalin <SEP> und <SEP> taucht <SEP> den <SEP> Kol  ben <SEP> in <SEP> ein <SEP> auf <SEP> <B>90-100'</B> <SEP> vorgeheiztes <SEP> ölbad. <SEP> Nach <SEP> weni  gen <SEP> Mihuten <SEP> setzt <SEP> eineheftige <SEP> Kohlendioxydentwicklung
<tb>  ,ein.

   <SEP> Bis <SEP> zum <SEP> Abklingen <SEP> dieser <SEP> stark <SEP> exdthermen <SEP> Reak  tionen <SEP> wird <SEP> der <SEP> Kolben <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Wärmebad <SEP> entfernt.
<tb>  Anschliessend <SEP> hält <SEP> man <SEP> das <SEP> Reaktionsgemisch <SEP> <B>6</B> <SEP> Stunden
<tb>  bei <SEP> <B>90-1001.</B> <SEP> Unter <SEP> Eiskühlung <SEP> werden <SEP> <U>dann</U> <SEP> <B>50</B> <SEP> mi <SEP> 4n
<tb>  Salzsäure <SEP> zugegeben. <SEP> Das <SEP> Reaktionsgemisch <SEP> wird <SEP> im
<tb>  Wasserstrahlvakuum, <SEP> eingedampft <SEP> und <SEP> dann <SEP> in <SEP> <B>30</B> <SEP> ml
<tb>  Wasser <SEP> aufgenommen. <SEP> Die <SEP> wässrige <SEP> Lösung <SEP> wird <SEP> unter
<tb>  Eiskühlung <SEP> mit <SEP> <B>25</B> <SEP> m11 <SEP> 18n <SEP> Natronlauge <SEP> alkalisch <SEP> ge  stellt <SEP> und <SEP> mit <SEP> Äther <SEP> eietrahiert.

   <SEP> Die <SEP> mit <SEP> Wasser <SEP> neutral         gewaschene ätherische Lösung wird über Natriumsulfat  getrocknet und dann eingedampft. Das flüssige     Amih     wird mit     Chlorwasserstoff        in        abs.    Essigester     Üi    sein  Hydrochlorid verwandelt Nach der     UmkristaIhl        sation     aus     Alkohol/Essigester/Äther    erhält man das     1-(Düne-          th34aminomethyl)   <B>-</B>     benzocyclobuten   <B>-</B>     hydrochlorid.    der  Formel  
EMI0004.0013     
    vom F.

       157-1581.     



  <I>Beispiel<B>3</B></I>  Zu einer Mischung von<B>13 g</B>     1-Äthyaami#nomethyl-          benzoeyclobuten        (vgl.    Beispiel<B>1), 75</B>     mi        abs.    Aceton  und<B>25 g</B> wasserfreiem     Kaliumcarbonat    tropft man<B>9,6 g</B>       Propargylbromid    in<B>75</B> ml absolutem Aceton. Nach dem       Zutropfen    rührt man 2     Std.    bei Raumtemperatur,       nutscht    die     Pöttasche    ab und dampft das Filtrat     ein.    Der  Rückstand wird in Äther aufgenommen und das Amin  mit 2n Salzsäure extrahiert.

   Die, Base wird durch Zugabe  von     2n        Natronlaug--    bei<B>01</B> in Freiheit gesetzt, in Äther  aufgenommen und mit Wasser gewaschen. Die über Na  triumsulfat getrocknete Lösung wird filtriert und ein  gedampft. Der farblose ölige Rückstand liefert bei der  Destillation das     1-[(N-Propargyl-äthylamüio)-melhyll-          benzocyclobuten    der Formel  
EMI0004.0031     
         Sdp.        65-671/0,03    mm     Hg.    Durch Behandlung mit Salz  säure in Essigester kann dieses Amin in das kristalline       Hydrochlorid    vom F.<B>135-1360</B> umgewandelt werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung von Benzocyclobutenen <U>er</U> Formel EMI0004.0037 worin Ph einen gegebenenfalls substituierten o-Pheny- lenrest, Y eine Aminogruppe, W einen Alkylrest oder ein Wasserstoffatom und RI' einen Alkylrest, einen Arylrest, einen Arälkylrest oder ein Wasserstoffatom bedeutet, oder ihren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0004.0048 mit<U>Ammoniak,
    </U> Hydroxylamin oder einem mindestens ein Wasserstoffatom aufweisenden Amin umsetzt und das erhaftene Kondensationsprodukt reduziert. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man mit Wasserstoff in Gegenwart eines Katalysators reduziert. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man als Kondensationsprodukt erhaltene Schiffsche Basen mit komplexen Leichtmetallhydriden reduziert.
    <B>3.</B> Verfahren nach Pakentanspruch oder einem der Unteransprüche<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, worin W und W' Was serstoff atome bedeuten. 4. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel EMI0004.0060 ausgeht, worin R, für Wasserstoff, Niederalkyl, Nieder- al,koxy, Halogen oder Trifluoromethyl steht.
    <B>5.</B> Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass man mit einem Mono- oder Di-nie- deralkylamin, einem Pyrrolidin, Piperidin, Morpholin, Thiamorpholin, Piperazin oder Phenylniederalkylamin oder mit Ammoniak umsetzt. <B>6.</B> Verfahren nach Pätentanspruch oder einem der Ujiteransprüche <B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-Formy,1-benzoeycl-,obuten mit Ammoniak umsetzt und reduziert.
    <B>7.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man erhaltene Verbindungen, in denen die Aminogruppe Y mindestens ein Wasserstoff atom auf weist, mit einem gegebenenf all s substituierten Kohlen wasserstoffrest substituiert. <B>8.</B> Verfahren nach Pateiatanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man erhaltene freie Basen in Saivie um wandelt. <B>9.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Basen umwandelt.
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