CH436263A - Verfahren zur Herstellung von neuen Cyclobutenderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Cyclobutenderivaten

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CH436263A
CH436263A CH941462A CH941462A CH436263A CH 436263 A CH436263 A CH 436263A CH 941462 A CH941462 A CH 941462A CH 941462 A CH941462 A CH 941462A CH 436263 A CH436263 A CH 436263A
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alkyl
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F Dr Jenny Erwin
Karl Dr Schenker
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Ciba Geigy
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients

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Description


  Verfahren zur Herstellung von neuen Cyclobutenderivaten    Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur  Herstellung von Benzocyclobutenen der Formel  
EMI0001.0000     
    worin Ph einen gegebenenfalls substituierten     o-Phenylen-          rest,    Y eine Aminogruppe, R' einen Alkylrest oder vor  allem ein Wasserstoffatom und R" einen Alkylrest, einen  Arylrest, einen Aralkylrest oder vor allem ein Wasser  stoffatom bedeutet, oder ihren     Salzen.     



  Ein substituierter o-Phenylenrest Ph kann ein-,     zwei-          oder    mehrfach substituiert sein. Als Substituenten kom  men insbesondere Alkylgruppen, z. B. niedere Alkyl  gruppen, wie Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Butyl-,     Pentyl-          oder    Hexylgruppen, Hydroxylgruppen, Alkoxygruppen,  z. B. niedere Alkoxygruppen, wie Methoxy-,     Methylen-          dioxy-,    Äthoxy-, Propoxy- oder Butoxygruppen,     Acyl-          oxygruppen,    wie z.

   B. durch die weiter unten ange  führten Acylreste substituierte Hydroxygruppen,     Amino-          gruppen,    wie freie oder acylierte Aminogruppen, wie  z. B. durch niedere Alkanoylreste oder Benzoylreste  substituierte Aminogruppen, oder mono- oder     di-nieder-          alkylierte    Aminogruppen, z. B. durch die genannten  Alkylgruppen substituierte Aminogruppen, Nitrogruppen,  Halogenatome oder Trifluormethylgruppen, in Frage.  



  Als Alkylreste R' und R" kommen vor allem die  oben genannten in Betracht.  



  Ein Arylrest R" ist insbesondere ein Phenylrest und  ein Aralkylrest R" ist vor allem ein Phenylniederalkyl  rest, wie ein Benzyl- oder Phenyläthylrest, wobei die  aromatischen Kerne     substituiert    sein können, beispiels  weise durch die oben für den o-Phenylenrest angegebe  nen Substituenten.  



  Die Aminogruppe Y kann frei oder mono- oder    disubstituiert sein. Als Substituenten kommen insbe  sondere substituierte oder unsubstituierte Kohlenwasser  stoffreste in Frage. Solche Kohlenwasserstoffreste sind  insbesondere aliphatische, cycloaliphatische,     cycloalipha-          tisch-aliphatische    oder araliphatische Kohlenwasserstoff  reste, die auch durch Heteroatome, wie Sauerstoff, Stick  stoff oder Schwefel, unterbrochen     sein.    können, z. B.

    Alkyl-, Oxaalkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-, Alkylen-,     Oxa-          alkylen-,    Azaalkylen-, Thiaalkylen-, Cycloalkyl-,     Cyclo-          alkenyl-,    Cycloalkenyl-alkylreste,     Oxacycloalkyl-alkyl-          reste,    Aralkyl- oder Aralkenylreste.

   Zu nennen sind  beispielsweise niedere Alkylreste, wie Methyl-, Äthyl-,  Propyl-, Isopropyl-, gerade oder verzweigte, in beliebi  ger Stelle verbundene Butyl-, Pentyl-, Hexyl- oder     Hept-          ylreste,    niedere Oxaalkylreste, wie 3-Oxabutyl- oder     3-          Oxapentylreste,    niedere Alkenylreste, wie Allyl oder  Methallyl, niedere Alkinylreste, wie der Propargylrest,  niedere Alkylenreste, die auch einen annellierten Benz  olring aufweisen können, wie Butylen-(1,4)-,     Butylen-          (1,5)-,    Hexylen-(1,5)-, Hexylen-(1,6)-, Hexylen-(2,5)-,  Heptylen-(1,7)-, Heptylen-(2,7)-,     Benz[2,3]-pentameth-          ylen-(1,5)-,    Heptylen-(2,6)

  -reste, niedere Oxa- oder     Aza-          alkylenreste,    wie 3-Oxa- oder Azapentylen-(1,5)-,     3-Oxa-          oder    Azahexylen-(1,6)-reste, Cyclopentyl-, Cyclohexyl-,  Cyclopentenyl- oder Cyclohexenylreste, Cyclopentyl-,  Cyclohexyl-, Cyclopentenyl-, Cyclohexenyl-methyl- oder  -äthylreste, Furylniederalkylreste, wie der Furfurylrest,  Phenylniederalkyl- oder Phenylniederalkenylreste, die  auch, z. B. wie oben für den Benzolkern angegeben,  substituiert sein und/oder durch Heteroatome, z. B. die  oben genannten unterbrochen sein können, wie Benzyl-,  Phenyläthyl-, Phenylpropyl- oder Anilinoäthyl- oder  Anilinopropylreste.

   Eine substituierte Aminogruppe Y  ist insbesondere eine Mono- oder     Di-niederalkylamino-          gruppe,    wie die Methylamino-, Dimethylamino-,     Äthyl-          amino-    oder Diäthylaminogruppe, eine     Phenylnieder-          alkylaminogruppe,    wie die ss-Phenyläthylaminogruppe,  oder eine Benzylaminogruppe, eine     N-Niederalkyl-          phenylniederalkylaminogruppe,    wie die N-Methyl- oder       N-Äthyl-benzylamino-    oder     -phenyläthylaminogruppe         oder eine Pyrrolidino-, Piperidino-, Morpholino-,

       Thia-          morpholino-    oder Piperazinogruppe, wie z. B. die     N-          Methyl-piperazinogruppe    oder die     1,2,3,4-Tetrahydroiso-          chinolinogruppe.     



  Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharma  kologische Eigenschaften. Insbesondere sind sie     analge-          tisch    wirksam. Sie können daher als Heilmittel für Tier  und Mensch, z. B. zur     Linderung    von Schmerzen, ver  wendet werden. Die neuen Verbindungen sind aber auch       als    Zwischenprodukte, z. B. zur     Herstellung    von Heil  mitteln, wertvoll.  



  Besonders hervorzuheben sind die Verbindungen der  Formel  
EMI0002.0011     
    worin R für eine freie oder substituierte Aminogruppe,  wie eine Mono- oder Diniederalkylaminogruppe, eine  Pyrrolidino-, Piperidino-, Morpholino-,     Thiamorpholino-          oder    Piperazinogruppe oder eine     Phenylniederalkyl-          aminogruppe    steht, R, Wasserstoff, Niederalkyl,     Nieder-          alkoxy,    Halogen oder Trifluoromethyl bedeutet, R. für  Niederalkyl oder vorzugsweise für Wasserstoff und R3  für Niederalkyl, Phenyl, Phenylniederalkyl oder vor  zugsweise für Wasserstoff steht, und ihre Salze und ins  besondere das 1-Aminomethyl-benzocyclobuten der For  mel  
EMI0002.0018     
    und seine Salze.

    



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren zur Herstellung  der neuen Verbindungen     ist    dadurch gekennzeichnet,  dass man eine Verbindung der Formel  
EMI0002.0021     
    worin Ph, R' und R" die angegebenen Bedeutungen  haben und X eine reaktionsfähig veresterte Hydroxyl  gruppe bedeutet, mit einer Verbindung der Formel HY,  worin Y die angegebene Bedeutung hat,     umsetzt.     



  Reaktionsfähig veresterte Hydroxygruppen sind z. B.  Hydroxygruppen, die mit starken anorganischen oder       organischen    Säuren,     vorzugsweise    mit Halogenwasser  stoffsäuren, wie Chlor-, Brom- oder Jodwasserstoffsäure,  oder mit Arylsulfonsäuren, wie Benzol- oder     Toluolsulf-          onsäure,    verestert sind.  



  Die genannte Reaktion kann     in.    an sich bekannter  Weise, in An- oder Abwesenheit von Verdünnungs  und/oder Kondensationsmitteln, bei tiefer, gewöhnlicher  oder erhöhter Temperatur im offenen oder im geschlos  senen Gefäss unter     Druck        durchgeführt    werden.  



  Für die     genannten    Verfahren lassen sich auch sol  che Derivate der Ausgangsstoffe verwenden, die sich  unter den     Reaktionsbedingungen    zu den genannten Aus  gangsstoffen     umwandeln.       Je nach der     Arbeitsweise        erhält    man die neuen  Verbindungen in Form der freien Basen oder ihrer  Salze. Aus den Salzen können     in    an sich bekannter  Weise die freien Basen gewonnen werden. Von den  letzteren lassen sich durch     Umsetzung    mit organischen  oder     anorganischen    Säuren, die zur Bildung therapeu  tisch verwendbarer     Salze    geeignet sind, Salze gewinnen.

    Als solche Säuren seien beispielsweise genannt: Halogen  wasserstoffsäuren, Schwefelsäuren, Phosphorsäuren, Sal  petersäure, Perchlorsäure; aliphatische, alicyclische, aro  matische oder heterocyclische Carbon- oder     Sulfonsäu-          ren,    wie Ameisen-, Essig-, Propion-, Oxal-, Bernstein-,  Glykol-, Milch-, Äpfel-, Wein-, Zitronen-, Ascorbin-,  Malein-, Hydroxymalein- oder Brenztraubensäure;  Phenylessig-, Benzoe-, p-Aminobenzoe-, Anthranil-,     p-          Hydroxybenzoe-,    Salicyl- oder p-Aminosalicylsäure,  Embonsäure, Methansulfon-, Äthansulfon-,     Hydroxy-          äthansulfon-,    Äthylensulfonsäure;

   Halogenbenzolsulfon-,  Toluolsulfon-, Naphthalinsulfonsäuren oder     Sulfanil-          säure;    Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin.  



  Die Salze der neuen     Verbindungen        können    auch zur  Reinigung der erhaltenen     Basen    dienen, indem man die  Basen     in.    Salze überführt, diese abtrennt und aus den       Salzen        wiederum    die. Basen freimacht.  



  In erhaltenen Verbindungen kann man weitere     Sub-          stituenten    einführen oder vorhandene Substituenten ab  spalten oder umwandeln. So kann man Verbindungen,  in. denen die Aminogruppe Y mindestens ein Wasser  stoffatom aufweist, substituieren, z. B. alkylieren. Die  Alkylierung kann in an sich bekannter Weise erfolgen,  z. B. durch Umsetzung mit reaktionsfähigen Estern von  Alkoholen, wie Niederalkanolen oder Aralkanolen, wie  Niederalkyl- oder Aralkylhalogeniden, -sulfaten, oder  entsprechenden Estern von Sulfonsäuren, wie z. B.

    Methyl-, Äthyl-, n- oder i-Propyl- oder Benzylchlorid,  -bromid oder -jodid, Dimethyl- oder Diäthylsulfat, Meth  an-, Äthan- oder p-Toluol-sulfonsäuremethyl- oder  -äthylester, oder durch reduktive Alkylierung, d. h. durch  Umsetzung mit einer Oxoverbindung und     anschliessen-          der    oder gleichzeitiger Reduktion.  



  Verbindungen, die am Benzolkern eine freie Hydr  oxylgruppe tragen, können nach an sich bekannten  Methoden alkyliert oder acyliert werden. Die     Alkylie-          rung    kann beispielsweise durch Umsetzen mit einem  reaktionsfähigen Ester eines Alkanols, vorzugsweise in  Gegenwart einer starken Base, erfolgen. Die Acylierung  kann durchgeführt werden, indem man mit einer Säure,  vorzugsweise in Form ihrer funktionellen Derivate, um  setzt.  



  In Verbindungen, die am Benzolkern     Acyloxygrup-          pen    oder Alkoxygruppen besitzen, kann man in bekann  ter Weise die Acyl- bzw. Alkylgruppen durch Hydrolyse  entfernen.  



  Die genannten Reaktionen können in an sich be  kannter Weise, in An- oder Abwesenheit von     Verdün-          nungs-    und/oder Kondensationsmitteln, bei tiefer, ge  wöhnlicher oder erhöhter Temperatur im offenen oder       im    geschlossenen Gefäss unter Druck     durchgeführt    wer  den.  



  Es werden vornehmlich solche Ausgangsstoffe ver  wendet, die die oben erwähnten bevorzugten Verbin  dungen ergeben.  



  Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach       an    sich bekannten Methoden gewonnen werden.  



  Die als Ausgangsstoffe verwendeten in     1-Stellung     eine     reaktionsfähig        veresterte        Hydroxymethylgruppe    auf  weisenden     Benzocyclobutene        können    z.

   B. erhalten wer-      den, wenn man in an sich bekannter Weise in     1-Cyano-          benzo-cyclobutenen    die Nitrilgruppe in eine     Carbalkoxy-          gruppe    überführt, diese zur Hydroxymethylgruppe redu  ziert und in der letzteren die Hydroxylgruppe reaktions  fähig verestert. 1-Hydroxymethylbenzocyclobutene kön  nen auch erhalten werden, wenn man     Benzocyclo-          butene,    die in 1-Stellung eine Acylgruppe aufweisen,  reduziert. Die dazu benötigten     1-Cyano-benzocyclo-          butene    können z.

   B. erhalten werden, wenn man     ss-[o-          Halogenophenyl]-propionitrile    in Gegenwart von     Ka-          liumamid    intramolekular kondensiert oder, wenn man  Benzocyclobutene in 1-Stellung mittels     N-Bromsuccin-          imid    bromiert und anschliessend das Bromatom mit  Natriumcyanid gegen die Cyanogruppe austauscht.  



  Benzocyclobutene, die in 1-Stellung eine Acylgruppe,  wie eine Formyl-, Alkanoyl-, Arcyl- oder     Arylalkanoyl-          gruppe,    besitzen, können aus den     1-Cyano-benzocyclo-          butenen    erhalten werden, in dem man diese mit einem  Alkyl-, Aryl- oder Aralkyl-magnesiumhalogenid oder  einer Alkyl-, Aryl- oder Aralkyllithiumverbindung um  setzt oder die Nitrilgruppe zur Carboxylgruppe verseift,  diese in eine Säurechloridgruppierung überführt und  letztere zur Formylgruppe nach an sich bekannten Me  thoden reduziert.  



  Die neuen Verbindungen können als Heilmittel, z. B.  in Form pharmazeutischer Präparate, Verwendung fin  den, welche sie oder ihre Salze in Mischung mit einem  für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten  pharmazeutischen organischen oder anorganischen, fe  sten oder flüssigen Trägermaterial enthalten.  



  Die neuen Verbindungen können auch in der Tier  medizin, z. B. in einer der oben     genannten    Formen oder  in Form von Futtermitteln oder von Zusatzmitteln für  Tierfutter verwendet werden.  



  In den folgenden Beispielen sind die Temperaturen  in Celsiusgraden angegeben.    <I>Beispiel 1</I>  8,65 g     1-(p-Toluolsulfonyloxymethyl)-benzocyclo-          buten    (vgl. M. P. Cava et al. J. Org. Chem. 27, 631  (1962)) in 10,0 ml absolutem Benzol werden zu 7,7 g  Piperidin in 20 ml absolutem Benzol getropft. Das  Reaktionsgemisch wird 6 Stunden gekocht und dann  auf Eis gegossen. Das     Reaktionsprodukt        wird    mit Äther  extrahiert und mit Wasser gewaschen. Der Äther wird  abgedampft und der Rückstand destilliert. Das erhaltene  Öl wird mit alkoholischer Salzsäure in das     Hydrochlor-          id    übergeführt.

   Das so erhaltene     1-(Piperidinomethyl)-          benzocyclobuten-hydrochlorid    der Formel  
EMI0003.0027     
    schmilzt nach Umkristallisation aus absolutem Alkohol/  Essigester bei 204-208 .  



  Auf analoge     Weise    können die folgenden Verbin  dungen hergestellt werden:  1. 1-(Aminomethyl)-benzocyclobuten, Kp. 98 /  12 mm Hg; Hydrochlorid: F. 214-215' (aus abs.     Äthan-          al),     2.     1-(Dimethylaminomethyl)-benzocyclobuten-hydro-          chlorid,    F. 157-158  (aus Alkohol/Essigester/Äther),  3. 1-(Furfurylaminomethyl)-benzocyclobuten, Kp.

    125 /0,2 mm Hg; Hydrochlorid: F. 205 ,    4.     1-(Äthylaminomethyl)-benzocyclobuten-hydro-          chlorid,    F. 201-203' (aus Alkohol),  5.1-[(3-Anilinoäthyl)-aminomethyl]-benzocyclobuten,  Kp. 130 /0,02 mm Hg; Hydrochlorid: F. 220 ,  6.     1-[(3-Phenyläthyl)-aminomethyl]-benzocyclobut-          en-hydrochlorid,    F. 256-258 ,  7.     1-(&alpha;-Methyl-n-butylaminomethyl)-benzocyclobut-          en,    Kp. 70-76 /0,09 mm Hg,  B.     1-(Methyl-n-butyl-aminomethyl)-benzocyclobuten-          hydrochlorid,    F. 115',  9. 1-(Methyl-benzylaminomethyl)-benzocyclobuten,  Kp. 90 /0,04 mm Hg; Hydrochlorid:

   F. 160 ,  10. 1-(Diallylaminomethyl)-benzocyclobuten, Kp.  140 /12 mm Hg,  11.     1-(N'-Methylpiperazinomethyl)-benzocyclobuten-          dihydrochlorid,    F. 240 ,  12.     1-(1,2,3,4-Tetrahydroisochinolinomethyl)-benzo-          cyclobuten,    Kp. 134 /0;02 mm Hg; Hydrochlorid: F.

    <B>205-,</B>  13.     1-(Morpholinomethyl)-benzocyclobuten-hydro-          chlorid,    F. 211  ,  14.     1-[(Propargyl-äthylamino)-methyl]-benzocyclo-          buten,    Kp. 65-67 /0,03 mm Hg; Hydrochlorid: F.     135-          136 ,     15. 1-(Aminomethyl)-5-methoxy-benzocyclobuten,  Kp. 68-73 /0,05 mm Hg; Hydrochlorid: F. 165-167   (aus abs. Äthanol/Essigester), sowie  16.     1-(Aminomethyl)-4,5-methylendioxy-benzo-          cyclobuten,    Kp. 95 /0,1 mm Hg; Hydrochlorid: F. 265   (aus abs. Äthanol).  



  <I>Beispiel 2</I>  Zu 25,5 g 90%iger wässeriger Ameisensäure wer  den unter Eiskühlung 13,3 g     1-Aminomethyl-benzocyclo-          buten    getropft. Zu dieser Lösung gibt man einen Siede  stein und 22,5 g 37 % Formalin und taucht den Kolben  in ein auf 90-100  vorgeheiztes Ölbad. Nach wenigen  Minuten setzt eine heftige     Kohlendioxyd-Entwicklung     ein. Bis zum Abklingen dieser stark exothermen Reak  tion wird der Kolben aus dem     Wärmebad    entfernt.     An-          schliessend    hält man das     Reaktionsgemisch    6 Stunden  bei 90-100 . Unter Eiskühlung werden dann 50     ml    4-n  Salzsäure zugegeben.

   Das     Reaktionsgemisch    wird im  Wasserstrahlvakuum eingedampft und dann. in 30 ml  Wasser aufgenommen. Die wässerige Lösung wird unter  Eiskühlung mit 25 ml 18-n Natronlauge     alkalisch    ge  stellt und mit Äther     extrahiert.    Die     mit    Wasser neutral  gewaschene ätherische Lösung wird über Natriumsulfat  getrocknet und dann eingedampft. Das flüssige     Amin     wird mit Chlorwasserstoff in abs. Essigester in sein       Hydrochlorid    verwandelt.

   Nach der Umkristallisation aus  Alkohol/Essigester/Äther erhält man das     1-Dimethyl-          aminomethyl-benzocyclobuten-hydrochlorid    der Formel  
EMI0003.0069     
    vom F. 157-158 .  



  <I>Beispiel 3</I>  Zu einer Mischung von 13 g     1-Äthylaminomethyl-          benzocyclobuten    (vgl. Beispiel 1), 75     ml        abs.    Aceton  und 25g     wasserfreiem        Kaliumcarbonat        tropft    man 9,6 g       Propargylbromid    in 75     ml    absolutem Aceton. Nach dem      Zutropfen rührt man 2 Stunden bei Raumtemperatur,  nutscht die Pottasche ab und dampft das Filtrat ein. Der  Rückstand wird in Äther aufgenommen und das     Amin          mit    2-n Salzsäure extrahiert.

   Die Base     wird    durch Zu  gabe von 2-n Natronlauge bei 0  in     Freiheit    gesetzt,  in Äther aufgenommen und mit Wasser gewaschen. Die  über     Natriumsulfat    getrocknete Lösung wird     filtriert          und    eingedampft. Der farblose ölige Rückstand liefert  bei der Destillation das     1-[(N-Propargyl-äthylamino)-          methyl]-benzocyclobuten    der Formel  
EMI0004.0009     
    Siedepunkt 65-67 /0,03 mm Hg. Durch Behandlung  mit Salzsäure in Essigester kann dieses Amin in das       kristalline    Hydrochlorid vom F. 135-136  umgewandelt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Benzocyclobutenen der Formel EMI0004.0012 worin h einen gegebenenfalls substituierten o-Phenylen- rest, Y eine Aminogruppe, R' einen Alkylrest oder ein Wasserstoffatom und R" einen Alkyl-, Aryl- oder Ar- alkylrest oder ein Wasserstoffatom bedeutet, oder ihren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbin dung der Formel EMI0004.0018 worin X eine reaktionsfähig veresterte Hydroxylgruppe bedeutet, mit einer Verbindung der Formel HY um- setzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, worin X ein. Halogenatom oder eine Arylsulfonyloxygruppe bedeutet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, worin X eine Benzolsulfonyloxygruppe bedeutet. 3. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, worin R' und R" Was serstoffatome bedeuten. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel EMI0004.0024 ausgeht, worin R1 für Wasserstoff, Niederalkyl, Nieder- alkoxy, Halogen oder Trifluoromethyl steht. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Verbindung der Formel HY ein Mono- oder Di-niederalkylamin, ein Pyrrolidin, Pi- peridin, Morpholin, Thiamorpholin, Piperazin oder Phenylniederalkylamin oder Ammoniak verwendet. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0004.0031 mit Ammoniak umsetzt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man erhaltene Verbindungen, in denen die Aminogruppe Y mindestens ein. Wasserstoffatom aufweist, mit einem gegebenenfalls substituierten Koh lenwasserstoffrest substituiert. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man erhaltene freie Basen in Salze um wandelt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Basen umwandelt.
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