CH438342A - Verfahren zur Herstellung optischer Aufheller der Stilbenreihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung optischer Aufheller der Stilbenreihe

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CH438342A
CH438342A CH228467A CH228467A CH438342A CH 438342 A CH438342 A CH 438342A CH 228467 A CH228467 A CH 228467A CH 228467 A CH228467 A CH 228467A CH 438342 A CH438342 A CH 438342A
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CH
Switzerland
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stilbene
amino
optical brighteners
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compound
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CH228467A
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English (en)
Inventor
Reinhard Dr Zweidler
Rudolf Dr Keller
Max Dr Keller
Original Assignee
Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D249/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having three nitrogen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D249/16Heterocyclic compounds containing five-membered rings having three nitrogen atoms as the only ring hetero atoms condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D249/22Naphthotriazoles
    • C07D249/24Naphthotriazoles with stilbene radicals directly attached in position 2

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung optischer Aufheller der Stilbenreihe
Es wurde gefunden, dass man wertvolle optische Aufheller der Stilbenreihe erhält, wenn man die Diazoniumverbindung einer 4-Amino-3'-halogen-stilben-2-sulfonsäure mit dem unsulfierten oder in 1-Stellung sulfierten 2-Amino-naphthalin kuppelt und den erhaltenen o-Aminoazofarbstoff zu einer Verbindung der Formel I,
EMI1.1     
 in der X Halogen bis einschliesslich Atomnummer 17, insbesondere jedoch Chlor, bedeutet, oxydiert.



   Die als Ausgangsstoffe verwendbaren 4-Amino3'-halogen-stilben-2-sulfonsäuren erhält man beispielsweise durch Kondensation von 3-Halogen-benzaldehyd mit 4-Nitro-toluol-2-sulfonsäurephenylester zu 4-Nitro3'-Halogen-stilben-2-sulfonsäurephenylester, Verseifung der Sulfonsäurephenylestergruppe und Reduktion der Nitrogruppe nach an sich bekannten Methoden.



   Die bevorzugte Diazokomponente ist die 4-Amino  3'-chlor-stilben-2-sulfonsäure.   



   Die Kupplung der diazotierten 4-Amino-3'-halogen-stilben-2-sulfonsäure mit den definitionsgemässen Kupplungskomponenten erfolgt nach bekannten Methoden, vorteilhaft in wässriger Pyridinlösung. Die Oxydation des o-Aminoazofarbstoffes zur Naphthotriazolverbindung der Formel I wird vorteilhaft mit Luft in Gegenwart von Kupfer (II) salzen durchgeführt.



   Die neuen optischen Aufheller der Formel I verleihen dem damit behandelten Fasermaterial einen rotstichigen Weisston. Diesem Rotstich verdanken sie die Eigenschaft, die bei wiederholter Wäsche verstärkte Vergilbung synthetischer Polyamid- und natürlicher oder regenerierter Cellulosefasern besonders wirksam auszugleichen.



   Mehrmalige Wäsche der aus diesen Fasern bestehenden Textilien in den die neuen Aufheller enthaltenden Waschflotten und auch verhältnismässig hohe Dosierung der Weisstöner geben stets brillantere Weisseffekte, während bekannte optische Aufheller ähnlicher Konstitution unter diesen Bedingungen zunehmend grünstichigere Effekte ergeben, so dass die Weisstönung schliesslich überdeckt und unwirksam wird.



   Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen besteht in ihrer Verträglichkeit mit den meisten heutzutage gebräuchlichen Waschmitteln und in ihrer Beständigkeit gegen Bleichmittel, insbesondere gegen aktives Chlor abgebende Mittel. Daher eignen sich die neuen Weisstöner der Formel I für die Verwendung in Waschflotten, welche aktives Chlor abgebende Mittel enthalten.



   Das folgende Beispiel veranschaulicht die Erfindung. Darin sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben. Teile bedeuten, wenn nichts anderes vermerkt ist, Gewichtsteile.



   Beispiel
EMI1.2     

Eine Lösung des Natriumsalzes von 31,0 g 4-Amino-3'-chlor-stilben-2-sulfonsäure und 7,0 g Natriumnitrit in 800 ml Wasser wird bei einer Temperatur von   8-10     durch Einlaufenlassen in eine Lösung von 12,8 g Salzsäure in 120 ml Wasser indirekt diazotiert.



  Die Suspension der Diazoverbindung wird hierauf bei einer Temperatur von 5 bis   10     innerhalb   24    Stunden  einer Lösung von 22,7 g 2-Amino-naphthalin-2-sulfonsäure in einem Gemisch von 900 g technischem Pyridin und 50 g Wasser zugesetzt. Nach Beendigung der Kupplung wird die Mischung noch kurze Zeit gerüht.



  Dann werden dem Reaktionsgemisch eine   300/obige,    wässrige Lösung von   14, 4 g      Natriumhydroxyd    bis zu einem pH-Wert von 11 und hierauf 200 g Natriumchlorid zugegeben. Nach kurzem Stehen werden die beiden entstandenen Schichten getrennt und die pyridinische Farbstofflösung nach Zugabe einer Lösung von 2,5 g kristallisiertem Kupfersulfat in   100ml    Wasser und 10 g Monoäthanolamin bei einer Temperatur von   90-95     unter raschem Rühren durch Einleiten von Luft zur Naphthotriazolverbindung vorstehender Formel oxydiert. Nach dem Verschwinden des roten o Aminoazofarbstoffes werden die Kupfersalze durch Zugabe von etwas überschüssigem Natriumsulfid ausgefällt und das Kupfersulfid durch eine Klärfiltration von der siedend heissen Lösung abgetrennt.

   Die wässrigpyridinische Lösung des Triazols wird nun durch direktes Einleiten von Wasserdampf zum Sieden gebracht, mit 5 g Natriumhydrosulfit versetzt und dann das Pyridin mittels Wasserdampf abdestilliert. Sobald die rohe Triazolverbindung zum grössten Teil ausgeschieden ist, wird die Wasserdampfdestillation unterbrochen, die Mischung etwas abgekühlt, die Kristallmasse abgenutscht und mit warmem Wasser gut ausgewaschen. Das Rohprodukt wird zur weiteren Reinigung unter Zugabe von etwas Natronlauge in wässrigem,   ca. 70 0/oigem    technischem Pyridin unter leichtem Rückfluss gelöst und zwecks Klärung filtriert. Man kühlt das Filtrat auf Zimmertemperatur und filtriert das auskristallisierte Produkt ab, schlämmt es hierauf mit etwas Natronlauge und Wasser an und destilliert es zur Entfernung des überschüssigen Pyridins nochmals mit Wasserdampf.

   Nach der Entfernung des Pyridins wird das Gemisch abgekühlt, der Niederschlag warm abfiltriert und auf der Nutsche mit warmem Wasser nachgewaschen. Das auf diese Weise erhaltene Produkt wird in 96   0/obigem      Äthanol    während 30 Minuten bei Rückflusstemperatur verrührt, abgekühlt, abgenutscht, auf der Nutsche mit wenig Äthanol gut nachgewaschen und hierauf im Vakuum bei einer Temperatur von   120-125     getrocknet.



   Die gereinigte   Naphthotriazolverbindung    muss auf einen allfälligen Gehalt an färbenden Verunreinigungen geprüft werden. 200 mg des Produkts sollen, in 10 g Dimethylformamid gelöst, im UV-freien Tageslicht eine farblose Lösung ergeben. Ist die Lösung gelbstichig, so müssen die vorstehend beschriebenen Reinigungsoperationen wiederholt werden.



   Man erhält das Natriumsalz der 2-(3"'-Chlor-stil   byl-4")-(naphtho¯1', 2': :4,5)1,2,3 3-triazol (-2"-sulfonsäure    vorstehender Formel als blasses, schwach gelbstichiges Pulver mit einem Schmelzpunkt über 3000.



   Die gleiche Verbindung erhält man, wenn man im vorstehenden Beispiel die 2-Amino-naphthalin-1-sulfonsäure durch 14,5 g 2-Amino-naphthalin ersetzt und im übrigen nach dem gleichen Verfahren, wie im Beispiel angegeben, arbeitet.



   Verwendet man anstelle der   31,0 g    4-Amino3'-chlor-stilben-2-sulfonsäure eine äquimolare Menge   4-Amino-3'-fluor-stilben-2-sulfonsäure    und verfährt ansonst wie im Beispiel angegeben, so erhält man das Natriumsalz der 2-(3"'-Fluor-stilbyl-4")-(naphtho  1',2' :4,5)-1,2,3-triazol-2"-sulfonsäure,    welche ähnliche   Aufhellungseffekte    ergibt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung optischer Aufheller der Stilbenreihe, dadurch gekennzeichnet, dass man die Diazoniumverbindung einer 4-Amino-3'-halogen-stilben-2-sulfonsäure mit dem unsulfierten oder in 1-Stellung sulfierten 2-Amino-naphthalin kuppelt und den erhaltenen o-Aminoazofarbstoff zu einer Verbindung der Formel I EMI2.1 in der X Halogen bis einschliesslich Atomnummer 17 bedeutet, oxydiert.
    Unteranspruch Verfahren nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die Verwendung der Diazoniumverbindung der 4-Amino-3'-chlor-stilben-2-sulfonsäure.
CH228467A 1965-09-23 1965-09-23 Verfahren zur Herstellung optischer Aufheller der Stilbenreihe CH438342A (de)

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CH228467A CH438342A (de) 1965-09-23 1965-09-23 Verfahren zur Herstellung optischer Aufheller der Stilbenreihe
NL666613414A NL147727B (nl) 1965-09-23 1966-09-22 Werkwijze voor de bereiding van optische bleekmiddelen van de stilbeenreeks, werkwijze voor het optisch bleken, alsmede optisch gebleekte gevormde voortbrengselen.

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CH1314965A CH449570A (de) 1965-09-23 1965-09-23 Verfahren zum optischen Aufhellen von Textilfasern aus Cellulose oder synthetischem Polyamid
CH228467A CH438342A (de) 1965-09-23 1965-09-23 Verfahren zur Herstellung optischer Aufheller der Stilbenreihe

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