CH441296A - Verfahren zur Herstellung von Kampferderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kampferderivaten

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CH441296A
CH441296A CH947266A CH947266A CH441296A CH 441296 A CH441296 A CH 441296A CH 947266 A CH947266 A CH 947266A CH 947266 A CH947266 A CH 947266A CH 441296 A CH441296 A CH 441296A
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compound
camphor derivatives
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theoretical
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CH947266A
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Inventor
Takahashi Torizo
Fujimura Hajime
Hamashima Yorshio
Original Assignee
Chugai Pharmaceutical Co Ltd
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C237/00—Carboxylic acid amides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by amino groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  



  SCHWEIZERISCHE   EIDGENOSSENSCHAFT      EIDGENbSSISCHES    AMT FÜR GEISTIGES EIGENTUM Gesuchsnummer. 9472/66   Anmeldungsdatum    : 23. Dezember 1960,18 Uhr Priorität : Japan, 26. Dezember 1959  (40669/59,40670/59) Patent erteilt :   15.    August 1967 Patentschrift veröffentlicht : 15. Januar 1968 Verfahren zur Herstellung von Kampferderivaten
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Kampferderivaten. Diese neuen Kampferdenivate zeigen analgetische Wirksamkeit und sollen als Heilmittel Verwendung finden.



   Die neuen   Kampferderivate    betreffen solche, bei denen in   3-sbellungldes Kampfermoleküls ein    a-Aminosäureamid oder ein Derivat eines solchen eingeführt worden ist. Diese neuen Derivate können durch die folgende Formel dargestellt werden :
EMI1.1     
 worin   Rt,    Rg und R4 ein Wasserstoffatom oder ein niederes Alkylradikal bedeuten.



   Alle diese Verbindungen können Salze bilden, wie z. B. das Hydrochlorid.



   Die   analgetische    Wirkung dieser Verbindungen kann je nach der Auswahl der Radiale   Ri,    Rg und R4 mehr oder weniger variieren, sie ist jedoch immer ausgezeichnet und die Toxizität ist niedrig.



   Das   erfindungsgemässe    Verfahren zur Herstellung von Kampferderivaten der Formel
EMI1.2     
 worin   Rl, R3    und   R4    ein Wasserstoffatom oder ein niederes Alkylradikal bedeuten, ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel
EMI1.3     
 mit einem Alkalimetallbisulfit, Formaldehyd und einem Alkalimetallcyanid umsetzt, und die erhaltene   Verbin-    dung der Formel
EMI1.4     
 in einem niederen Alkanol gelöst, mit Chlorwasserstoff behandelt, indem man das Gas durch die genannte Lösung hindurchleitet, wobei eine Verbindung der For 'mel
EMI1.5     
 worin   Rs    ein niederes Alkylradikal bedeutet, erhalten wird, und diesen Säureester mit einer Verbindung der Formel   HNRSR4    zum entsprechenden Säureamid umsetzt.



   Beispiel 1
1,8 g Formaldehyd wird einer wässrigen Lösung von 5,8 g Natriumsulfit in einer kleinen Menge Wasser zugesetzt. Nach Beendigung der Wärmeentwicklung werden dem Gemisch 9 g   3-Aminocampfer    zugesetzt und während 2 Stunden unter Wasserkühlung gerührt.



  Dem Gemisch werden sodann unter Rühren 5,5 g Kaliumcyanid zugesetzt und das Rühren nach Beendigung der Hitzeentwicklung während   5    Stunden bei   40  C    fortgesetzt. Nach dem Kühlen wird das   Reaktionsge-    misch mit Benzol ausgeschüttelt und die   Benzolschicht    unter vermindertem Druck konzentriert. Der Rückstand wird unter vermindertem Druck destilliert und ergibt 4,2 g   3-Cyanomethylaminocampfer    als Fraktion mit dem Siedepunkt 152-155  C/5-6 mmHg.



   Analyse :   (als Ct2Ht8ON2)   
Theoretisch : C : 69,85%, H : 8,81%, N : 13,58%
Gefunden : C : 68,91%, H : 8,93%, N : 13,46%
Der Zusatz von Salzsäure zu dem derart erhaltenen   3-Cyanomethylaminocampfer    ergibt dessen   Hydrochlo-    rid, das nur wenig in Wasser löslich ist. Die Kristalle werden abfiltriert und aus Methanol umkristallisiert, Schmelzpunkt (Zersetzung)   202  C.   



   Analyse : (als   Ct2Ht8ON2. HCI)   
Theoretisch : C : 59,   37 /o,    H   : 7, 89"/o   
Gefunden : C : 59,45%, H : 7,95%
2 g des derart erhaltenen 3-Cyanomethylaminocampferhydrochlori, ds werden in 30 cm3 Athanol suspendiert und trockenes Chlorwasserstoffgas in diese Lösung eingeleitet. Nach Beendigung der Ammoniumchloridausfällung wird die Lösung unter weiterer Einleitung von HCl-Gas während 2 Stunden am Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen wird der Athanol im Vakuum entfernt. Der Rückstand wird mit einer   wäs-    serigen Natriumkarbonatlösung alkalisch gemacht und mit Äther extrahiert.

   Die Atherschicht wird sodann vom Äther befreit und der Rückstand unter   verminder-    tem Druck destilliert, wobei 1,7 g N-Camphoryl (3)-glycinäthylester als eine bei   125  C/0,    5 mmHg   übersiedende    Fraktion erhalten werden.



   Analyse : (als C14H23O3N)
Theoretisch : N : 5,53%
Gefunden : N : 5,60 /o
1,7 g   des derart erhaltenen Athylesters sverden,    mit einem Uberschuss an methanolischer Dimethylaminlösung   (40  /o)    in einem versiegelten Rohr während 5 Stunden auf   100  C    erhitzt. Die gelb-grüne Lösung im Rohr wird dabei farblos. Nach dem Abkühlen wird das Methanol abdestilliert und nach Umkristallisation aus   Ather    werden 1,4   g      N-Camphoryl- (3)-glycin-dimethyl-    amid als   säulenförmige    Kristalle vom Schmelzpunkt   126  C    in einer Ausbeute von 90  /o erhalten.



   Analyse : (als   CHOgNa)   
Theoretisch : C : 66,63 /o, H : 9,59 /o
Gefunden : C : 66,52%, H : 9,62%.



   Das derart erhaltene   N-Camphoryl- (3)-glycindime-    thylamid wird methanolischer Salzsäure zugesetzt, und man erhält nach Destillation des Methanols einen Syrup. Bei Zusatz von Methanol oder Ather zu diesem Syrup werden Kristalle erhalten, die abfiltriert und aus Methanol oder Ather umkristallisiert werden. Man erhält das   N-Camphoryl- (3)-glycindimethylamidhydro-    chlorid als   flockenförmige    Kristalle vom Schmelzpunkt   196  C    (Zersetzung).



   Analyse : (als C14H13O2N2.HCl.H2O)
Theoretisch : C : 54,80 /o, H : 8,87%
Gefunden : C : 54,63%, H : 8,96%.



   Beispiel 2
1,7 g des nach Beispiel   1    erhaltenen N-Camphoryl (3)-glycinäthylesters und 0,   6    g Diäthylamin werden in Athanol in einem versiegelten Rohr während 5 Stunden auf   150  C    erhitzt. Nach dem Abkühlen wird der Athanol abdestilliert und der Rückstand unter vermindertem Druck destilliert, wobei 1,6 g N-Camphoryl  (3)-glycindiäthylamid    als   blassgelbes    01 vom   Siede-    punkt   164-165  C/0,    02 mmHg erhalten werden (Ausbeute :   87  /o).   



   Das Hydrochlorid dieser Verbindung   lässt    sich wie in Beispiel   1    erhalten. Es bildet farblose Nadeln vom Schmelzpunkt   190  C.   



   Analyse : (als   Ct6H2802N2. HC1)   
Theoretisch :   C : 60,64%,    H : 9,22%
Gefunden : C : 60,5 l"/o, H : 9,39 /o.



   Beispiel 3
Eine gesättigte Lösung von 5,5 g Natriumbisulfit wird unter Wasserkühlung mit 1,7 g Formaldehyd gemischt. Nach 30 Minuten werden ebenfalls   unter Was-      serkühlung      9    g   3-Methylaminocampher    zu dem Gemisch zugesetzt und das Ganze sodann 3 Stunden unter gelegentlichem Schütteln stehen gelassen.



   Dem Gemisch werden dann 5 g Kaliumcyanidpulver zugesetzt und zu einer Aufschlämmung geschüttelt.



  Diese Aufschlämmung wird während 30 Minuten auf 40-50  C erwärmt und   anschliessend über    Nacht abkühlen gelassen. Die Aufschlämmung wird sodann mit   Benzol extrahiert und die Benzolschicht    unter vermindertem Druck konzentriert. Der Rückstand wird aus Ather umkristallisiert und ergibt 3,3 5 3-N-Methyl N-cyanomethylaminocampfer vom Schmelzpunkt   84     C.



   Analyse : (als   CtsH2ooN2)   
Theoretisch : N : 12,75 /o
Gefunden : N : 12,78%
3,1 g des derart erhaltenen 3-N-Methyl-N-cyano  methylaminocamphers    werden zu 30   cm    absolutem Athanol zugesetzt und trockenes Chlorwasserstoffgas in die Lösung eingeleitet. Nach Beendigung der Wärmefreisetzung wird die Lösung unter weiterer Einleitung von HCI-Gas während   2    Stunden am Rückfluss erhitzt.



  Nach dem Abkühlen wird der Athanol im Vakuum abdestilliert. Der Rückstand wird mit wässeriger Natriumcarbonatlösung alkalisch gemacht und mit Ather extrahiert. Der Ather wird sodann aus der Atherschicht entfernt und der Rückstand unter   verminder-    tem Druck destilliert, wobei 1,3 g   N-Methyl-N-cam-      phoryl- (3)-glycinäthylester    als Fraktion vom Siede  punkt 115-117  C/0,    3 mmHg erhalten werden.



   Analyse : (als   C15H25O3N)   
Theoretisch : N : 5,24%
Gefunden : N : 5,38% 
2 g des derart erhaltenen Esters wird zusammen mit einem   Oberschuss    an methanolischer Dimethyl  aminlösung      (40  /o)    während 10 Stunden in einem   versiegelten Rohr auf 100  C erhitzt. Nach dem Abküh-    len wird das Reaktionsgemisch ähnlich wie in Beispiel 2 weiterverarbeitet und ergibt 1,6 g N-Methyl-N-cam  phoryl- (3)-glycindimethylamid in    Form eines schwach   gelben Oles vom Siedepunkt 143-145     C/0,2 mmHg.



   Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 1 beschrieben   lässt sich das N-Methyl-N-camphoryl-(3)-glycindime-      thyl-amidhydrochlorid    herstellen, welches in kurzen säulenförmigen Kristallen vom Schmelzpunkt 174  C erhalten wird.

Claims (1)

  1. Analyse : (als C15H2602N2. HC1) Theoretisch : C : 59,38"/., H : 8,99 /o Gefunden : C : 59,59 /o, H : 9,15"/o PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Kampferderivaten der Formel EMI3.1 worin R. t, Rg und R4 Wasserstoffatome oder niedere Alkylradikale bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI3.2 mit einem Alkalimetallbisulfit, Formaldehyd und einem Alkalimetallcyanid umsetzt, und die erhaltene Verbin dung der Formel EMI3.3 in einem niederen Alkanol gelöst, mit Chlorwasserstoff behandelt, indem man das Gas durch die genannte Lösung hindurchleitet,
    wobei eine Verbindung der Formel EMI3.4 worin Rs ein niederes Alkylradikal bedeutet, erhalten wird, und diesen Säureester mit einer Verbindung der Formel HNRSR4 zum entsprechenden Säureamid umsetzt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Reaktionsprodukt mit einer Säure zur Bildung eines Salzes, z. B. des Hydrochlorides, umgesetzt wird.
CH947266A 1959-08-27 1960-12-23 Verfahren zur Herstellung von Kampferderivaten CH441296A (de)

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