CH449874A - Einrichtung mit Teller zum Warmhalten von auf letzterem angerichteten Speisen - Google Patents
Einrichtung mit Teller zum Warmhalten von auf letzterem angerichteten SpeisenInfo
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Description
Einrichtung mit Teller zum Warmhalten von auf letzterem angerichteten Speisen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung mit Teller zum Warmhalten von auf letzterem angerichteten Speisen, mit einem Unterteil und einem Deckel sowie einem Wärmespeicher zur Aufnahme der zum Warmhal ten notwendigen Wärmemenge.
Um zu verhindern, dass auf Tellern befindliche heisse Speisen beim Servieren abkühlen, sind Wärme schüsseln im Gebrauch, auf deren Rand ein Teller mit angerichteten Speisen aufgesetzt wird, um ihn für einige Zeit warm zu halten.
Ein Nachteil dieser Wärmeschüsseln liegt darin, dass sie vor Gebrauch sehr stark erhitzt werden müssen, da mit die Speisen im betreffenden Teller nicht wesentlich abkühlen.
Die Erfindung bezweckt eine Einrichtung, die in der Lage ist, den Teller mit darauf angerichteten Speisen ausreichend lange genügend warm zu halten, ohne eine hinsichtlich ihrer Handhabung und Auswirkung uner wünscht hohe Speichertemperatur anwenden zu müssen.
Die Einrichtung mit Teller, zum Warmhalten von auf letzterem angerichteten Speisen kennzeichnet sich (erfindungsgemäss durch einen einwandigen, den Teller aufnehmenden Behälter mit Deckel, wobei ein Teil der Behälterwand verdickt und als Wärmespeicher ausge bildet ist.
Im folgenden sind zwei Ausführungsbeispiele des Er findungsgegenstandes anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt im Querschnitt das Unterteil einer Ein richtung mit dem Speicherwärme abgebenden Teil und die Anordnung des Speisentellers mit strichpunktierten Linien.
Fig. 2 zeigt eine andere Einrichtung im verwen dungsbereiten Zustand.
Das in Fig. 1 dargestellte Unterteil 1a einer Warm halteeinrichtung hat eine schüsselartige Aussenform und ist aus verhältnismässig dünnwandigem Material wie z. B. aus Chromstahl hergestellt. Der Bodenteil 2a des Unterteiles 1a ist nach innen eingezogen und so abge setzt, dass sich das Unterteil nur noch mit einer schma- len Ringfläche 3a auf seiner Auflage abstützt.
Der s9 ge bildete kreisförmige Hohlraum zwischen dem Bodenteil 2a und der Basis kann von einer mit der Ringfläche 3a verbundenen flachen Scheibe, die schwach konkav ge krümmt sein kann, verschlossen werden, wodurch das Bodenteil 2a von der Auflage noch besser wärmeisolie rend gehalten werden kann. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist das Bodenteil 2a plan gehalten, kann jedoch nach unten leicht bombiert werden, um auf seiner Oberseite eine als Wärmespeicher wirkende Platte 4a, die beispiels weise aus Aluminium sein kann und harteloxiert ist, durch Kleben oder auf andere Art zu befestigen. Die Platte 4a bildet dabei einen verdickten Behälterwand bereich.
Der Durchmesser dieser die Wärmeverluste für einige Zeit kompensierende Platte 4a ist so bemessen, dass ein Teller 5a mit seiner von einem ringförmigen Vorsprung 6a umgebenen flachen Unterseite 7a unmit telbar zum Aufliegen kommt und der Vorsprung 6a die Oberkante des Wärmespeichers 4a überragt. Der mit strichpunktierten Linien in Fig. 1 dargestellte Teller 5a liegt ausserdem mit der Unterkante 8a seines zylindri schen Randes 9a auf dem Schüsselrand 10a bündig auf. Hierdurch wird ein den Wärmespeicher 4a umgebender gut isolierender Luftzwischenraum zwischen der Rand partie des Unterteiles la und der Unterseite des Teller randes gebildet.
Man kann die Randpartie des Untertei les la auch doppelwandig gestalten, um die Isolation noch weiter zu verbessern.
Die Einrichtung findet ihre vorgesehene Verwen dung, indem das vorbeschriebene Unterteil la mit der Speicherplatte 4a auf eine Temperatur entsprechend der jeweiligen Speise und der Warmhaltedauer auf etwa 80 bis 130 C vorgewärmt wird. Ebenso wird der Teller 5a auf etwa 60 vorgewärmt, bevor die Speisen angerichtet werden. Nach Aufsetzen des Tellers direkt auf die vom Boden des Unterteiles 1a vorragende Wärmeplatte wird das Ganze mit einem den Tellerrand 9a übergreifenden Deckel (nicht dargestellt in Fig. 1), der ebenfalls wie das Unterteil vorgewärmt wurde, abgedeckt.
Eine zweckge eignete Form für den Deckel ist in Fig. 2 dargestellt. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 zeigt einige Ab änderungen an der Einrichtung.
Eine Schüssel 1b aus Leichtmetall mit einem Durch messer von beispielsweise etwa 250 mm weist einen ver dickten Boden 2b auf, der nach innen eingezogen und abgesetzt ist, wodurch jene nur mit einer schmalen Ring fläche 3b auf ihrer Auflage abgestützt wird, während ihre untere Bodenfläche mit der Auflagefläche einen gut isolierenden Luftspalt von einigen Millimetern Dicke bildet.
Die ca. 4 mm dicke Seitenwand 11 erhebt sich mit allmählichem übergang vom Boden 2b schräg nach oben und aussen um etwa 30 mm und hat eine allgemein kegelige Gestalt; die Seitenwand 11 endet mit dem Rand 10b der nahezu senkrecht zum Bodenteil 1b steht. Die Innenwand des Randes 10b ist fast zylindrisch gehalten und bildet so mit der kegeligen Wand 11 einen Absatz.
Auf diesem Absatz kommt der Teller 5b mit der Unterkarste seines zylindrischen Rands 9b zum Abstüt zen, wobei dieser an der Innenkante des Schüsselrandes 10b passend anliegt.
Die obere Abschlussfläche des Randes 10b der Schüssel 1b verläuft eben. Ebenso ist die Abschlussflä- che des Randes 12 des ähnlich der Schüssel 1b geform ten Deckels 13 plan. Der Rand 12 des Deckels verläuft ähnlich dem Rand 10b der Schüssel 1b, so dass seine Innenfläche ebenfalls fast zylindrisch ist.
An den Rand 12 des Deckels 13 schliesst sich die im Querschnitt schwach nach innen eingezogene, im allgemeinen schräg nach innen verlaufende, etwa 40 mm hohe und ca. 3 mm dicke Wand 14 an, die allmählich in das ebene Deckel teil 15 übergeht, dessen Dicke ca. 4 mm beträgt. In der Mitte des verdickten, planen Deckelteiles 15 ist ein Loch 16 vorgesehen, das zur Erleichterung des Abnehmens dienen soll.
Aus Fig. 2 geht hervor, dass der Teller 5b von der Schüssel 1b und dem Deckel 13 völlig umhüllt wird und sowohl seine Ober- wie auch seine Unterseite von ge trennten, wenigstens 5 mm weiten, isolierenden Luftspal ten umgeben ist. Die Innenflächen der Schüssel 1b und des Deckels 13 sind reflektierend.
Durch diese Massnahmen wird erreicht, dass die Speicherwärme nach Vorwärmen der Schüssel 1b, auf ca. 80-130 C ausreicht, die Wärmeabgabe (nach aus sen) lang genug auszugleichen und den Teller vor Wär meabgabe weitgehend zu schützen, um ihn auf einer Mindesttemperatur von 60 C zu halten.
Vorteilhafterweise kann die Aussenfläche der Schüs sel 1b und des Deckels 13 mit einer Harteloxalschicht von etwa 60,c1 versehen werden, wodurch beim Anfassen der vorgewärmten Teile der Wärmeübergang verringert und die Wärme weniger intensiv verspürt wird. Schüssel und Deckel kann man zweckmässigerweise eine solche Form geben, dass sie in sich und untereinander stapelbar sind, und dass ein ausreichender Luftspalt zwischen ihnen und dem Teller erhalten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung mit Teller zum Warmhalten von auf letzterem angerichteten Speisen, mit einem Unterteil und einem Deckel sowie einem Wärmespeicher zur Auf- nahme der zum Warmhalten notwendigen Wärmemenge, gekennzeichnet durch einen einwandigen, den Teller (5a, 5b) aufnehmenden Behälter (1a, 1b) mit Deckel (13), wobei ein Teil der Behälterwand verdickt und als Wär mespeicher (2b, 4a) ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Wärmespeicher durch einen fest im Behälter (la) mit dem Behälterboden verbundenen Teil (4a) gebildet ist. 2.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Wärmespeicher (4a) der Behäl terwand mit dem Teller (5a) in Berührung steht. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (2a, 2b) des Behälters (la, 1b) die Auflage nur mit einer schmalen Ringfläche (3a, 3b) berührt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil (4a) durch Klebung am Boden (2a) des Behälters (la) be festigt ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Wärmespeichers (4a) der Unterseite des Tellers (5a) angepasst ist. 6.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Behälter (la) ein den Wärmespei cher (4a) umgebender nach oben durch den Teller (5a) abgeschlossener Raum vorgesehen ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Innenflächen des Behälters (l a, 1b) und des Deckels (13) reflektierend sind. B. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ränder (8a, 10b, 12) des Behäl ters (la, 1b) und des Deckels (13) zu demjenigen des Tellers (5a, 5b) formschlüssig gestaltet sind und diesen umschliessen. 9.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschluss- flächen der Ränder des Behälters (la, 1b) und des Dek- kels (13) plan sind und aufeinander zu liegen kommen. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass unterhalb und oberhalb des Tellers (5a, 5b) zwei getrennte Räume zwischen dem Teller und dem Behälter (la, 1b) bzw. dem Deckel (13) vorge sehen sind. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aussenflächen des Behälters (la, 1b) und des Deckels (13) harteloxiert sind. 12.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Behälter (1a, 1b) und der Deckel (13) miteinander und/oder untereinander stapelbar sind. 13. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Planflächen des Behälters (la, 1b) und des Deckels (13) dicker bemessen sind als die Wände derselben.
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