CH452899A - Verfahren zur Herstellung von linearen, amorphen Copolymeren von Aethylen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von linearen, amorphen Copolymeren von Aethylen

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CH452899A
CH452899A CH226563A CH226563A CH452899A CH 452899 A CH452899 A CH 452899A CH 226563 A CH226563 A CH 226563A CH 226563 A CH226563 A CH 226563A CH 452899 A CH452899 A CH 452899A
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vanadium
catalyst
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ethylene
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Valvassori Alberto
Serra Renato
Sartori Guido
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Montedison Spa
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F210/00Copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond

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  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von linearen, amorphen Copolymeren von Aethylen    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur     Herstellung    von linearen,     amorphen,        hochmoleku-          laren    Copolymeren von Äthylen mit einem oder meh  reren α-Olefinen. Insbesondere betrifft die vorliegende  Erfindung ein     Verfahren    zur Herstellung von     Äthylen-          Propylen-    oder Äthylen-Buten-1-Copolymeren.  



  Gegenstand des Hauptpatentes Nr. 428 224 ist ein  Verfahren zur     Herstellung    von hochmolekularen, line  aren, amorphen Copolymeren von Äthylen mit     α-Olefi-          nen    in Anwesenheit eines Katalysators,, der durch Zu  sammenbringen von Dialkylaluminiumhalogenid und  Vanadiumtriacetylacetonat, Vanadylacetylacetonat  oder Vanadylhalogenacetylacetonat erhalten wurde,  das dadurch gekennzeichnet ist, dass sowohl die Kata  lysatorherstellung als auch die Polymerisation bei einer  Temperatur von 0 bis -80  C, vorzugsweise von -10  bis -50  C, durchgeführt werden.

   Wird mit diesen  Katalysatorsystemen unter den angeführten Bedingun  gen gearbeitet, so können sehr hohe     Copolymerausbeu-          ten    in bezug auf die Menge des verwendeten     Katalysa-          tors    erhalten     werden..     



  Wird beispielsweise die. Copolymerisation in Abwe  senheit eines inerten organischen Lösungsmittels  durchgeführt, ist es möglich, Copolymerausbeuten im  Bereich von 1000 Gew. Teilen je Gew.-Teil Katalysa  tor zu erzielen.  



       Erfindungsgemäss    wurde nun gefunden, dass die  gleichen Ergebnisse     erhalten    werden können,     wenn    zur  Herstellung des Katalysators zusammen mit den     Dial-          kylaluminiumhalogeniden    kohlenwasserstofflösliche  Additionskomplexe von Vanadiumhalogeniden bzw.  -oxidhalogeniden mit einer Lewis-Base anstelle der  obengenannten Vanadiumverbindungen verwendet  werden.  



  Weiter wurde gefunden, wie auch     im    Falle der im       Hauptpatent    beschriebenen Katalysatoren festgestellt  werden konnte, dass es erforderlich ist, sowohl die  Katalysatorherstellung als auch die Copolymerisation  bei einer Temperatur von 0 bis -80  C und vorzugs-    weise von -10 bis -50  C     durchzuführen.,    um hohe  Copolymerausbeuten je Gew.-Einheit des verwendeten  Katalysators zu erzielen.  



  Wird unter diesen Bedingungen gearbeitet, zeigen  die Katalysatoren überraschenderweise eine Aktivität,  die viel grösser ist als jene, welche von denselben,  Jedoch bei höheren Temperaturen hergestellten Kataly  satoren gezeigt wird.  



  Darüber     hinaus    wurde festgestellt, dass beim  Arbeiten im obbeschriebenen Temperaturbereich die  Aktivität des Katalysators praktisch konstant bleibt.  



  Als Beispiele der Vanadiumverbindungen, welche  zur     Herstellung    der erfindungsgemässen Katalysatoren       verwendet    werden     können,    seien die Additionspro  dukte eines Vanadiumhalogenids, wie     Vanadiumtetra-          und    trichlorid und Vanadyltrichlorid mit:  a) aliphatischen Äthern, wie Diäthyläthern,     Dipro-          pyläthern,    Diäthoxyäthan etc.,  b) zyklische Äther, wie Tetrahydrofuran, Dioxan  etc.,  c) tert. Amine, wie Trimethulamin,     Methyldiäthyla-          min    etc.  



  d) heterozyklische Stickstoffbasen, wie Pyridin,  Chinolin, etc. genannt.  



  Die Aktivität dies beim     erfindungsgemässen    Verfah  ren verwendeten     Katalysators    variiert je nach dem  Molverhältnis der Verbindungen, welche zur Herstel  lung dies     Katalysators    verwendet werden.  



  Es wurde festgestellt, dass es vorteilhaft ist, einen  Katalysator zu verwenden, in welchem das Molverhält  nis von Dialkylaluminiummonohalogenid zu Vanadi  umverbindung zwischen 2 und 30 und vorzugsweise  zwischen 4 und 20 liegt.  



  Der Katalysator kann in Abwesenheit der zu poly  merisierenden Monomeren hergestellt werden; ein.  Alkylaluminiumhalogenid gelöst in einem Lösungsmit  tel kann mit der Lösung einer     Vanadiumverbindung     gemischt     werden    und danach die Mischung in Berüh  rung     mit    den zu     copolymerisierenden        Monomeren    ge  bracht werden.      Vorzugsweise wird indessen die Herstellung des  Katalysators in Gegenwart der zu copolymerisierenden  Monomeren vorgenommen.  



  Die Polymerisation kann in einem kontinuierlichen  Verfahren vorgenommen werden, wobei periodisch  oder kontinuierlich Katalysatorzusätze zum System er  folgen und wobei das Verhältnis zwischen der Konzen  tration der Monomeren in der flüssigen Phase, in wel  cher die Copolymerisation stattfindet, konstant gehal  ten wird.  



  Dieses Ergebnis kann erreicht werden, indem kon  tinuierlich eine Monomermischung konstanter Zusam  mensetzung     zugeführt    wird.  



  Wird in Abwesenheit eines Lösungsmittels gearbei  tet, so kann Äthylen kontinuierlich in einen über  schuss von c'-Olefin, z. B. Propylen, eingebracht wer  den, wobei Druck und Temperatur konstant gehalten  werden.  



  Die Copolymerisation kann auch in Gegenwart von  inerten Lösungsmitteln durchgeführt werden, wie ali  phatischen Kohlenwasserstoffen, beispielsweise     n-Hep-          tan,    Isooktan, oder aromatischen Kohlenwasserstoffgin,  wie Benzol und Toluol, oder halogenierten Kohlenwas  serstoffgin, wie Chloroform, Trichloräthylen, Tetrachlor  äthylen, Chlorbenzol etc.  



  Vollständig amorphe Copolymere von Äthylen mit  α-Olefinen, insbesondere Propylen oder Buten-1, wer  den erhalten wenn der Molanteil an Äthylen im rohen  Copolymer unterhalb 75 % liegt.  



  Um dieses Ergebnis zu erreichen ist es notwendig,  die Zusammensetzung der Monomeren während der  ganzen Copolymerisation in der Mischung in einem  bestimmten Verhältnis zu halten.  



  Soll ein amorphes Äthylen-Propylen-Copolymer  hergestellt werden, ist es vorteilhaft, während der ge  samten Copolymerisation bei einem Molverhältnis von  Propylen zu Äthylen in der reagierenden flüssigen  Phase gleich oder grösser als 4 zu arbeiten.  



  Soll ein amorphes Äthylen-Buten-1-Copolymer  hergestellt werden, ist es zweckmässig, wenn     während     der gesamten Copolymerisation ein Molverhältnis von  Buten zu Äthylen gleich oder grösser als 20 in der  reagierenden flüssigen Phase vorliegt.  



  Es ist indessen möglich, unter Berücksichtigung  dieser Tatsachen, die Zusammensetzung des     Copoly-          mers    durch Variation des Molverhältnisses der in der  flüssigen Phase anwesenden Monomeren in einem wei  ten Bereich zu modifizieren.  



  Die erfindungsgemäss erhaltenen amorphen     Copo-          lymere    sind für eine Reihe von Verwendungszwecken  auf dem Gebiet der synthetischen Kautschuke     ausser-          ordentlich    geeignet; im vulkanisierten Zustand liefern  sie Elastomere mit sehr guten mechanischen Eigen  schaften.  



  <I>Beispiel 1</I>  Die Reaktionstemperatur besteht aus einem grossen  Glasproberohr von 750 ml Fassungsvermögen bei  einem Durchmesser von 5,5 cm, welches mit Rohren  für die Gasein- und -ableitung, einem mechanischen  Rührer und einem Thermometergehäuse versehen ist.  Das Gaseinleitungsrohr erstreckt sich bis zum Boden  des Behälters und endet in einer porösen Scheibe  (3,5 cm Durchmesser). Die Apparatur wird in einem       Thermostat    von -20  C gehalten. 350 ml wasserfreies  n-Heptan werden eingefüllt und dieses Lösungsmittel  hierauf bei einer Temperatur von -20  C durch dau  erndes Einleiten einer Mischung enthaltend Propylen    und Äthylen im Molverhältnis 4:1 mit einer Geschwin  digkeit von 250 N1/h gesättigt.  



  Gleichzeitig wird der Katalysator bei einer Tempe  ratur von -20  C hergestellt, indem 14 mMole     Diäthyl-          aluminiummonochlorid    in 20 ml wasserfreiem Toluol mit  2,8 mMolen Vanadiumtrichloridtetrahydrofuranat in  20 ml wasserfreiem Toluol vermischt werden.  



  Der so hergestellte Katalysator wird 1 Min. nach  seiner Herstellung in die Reaktionsapparatur einge  bracht. Die Zufuhr der Mischung der beiden Monome  ren wird mit einer Strömungsgeschwindigkeit von  400 N1/h fortgesetzt. 10 Min. nach Einbringung des  Katalysators werden zur Beendigung der Reaktion  20 ml Methanol zugesetzt.  



  Das so erhaltene Produkt wird von anorganischen  Verunreinigungen befreit, indem es einer wiederholten  Behandlung mit wässriger Chlorwasserstoffsäure unter  worfen wird und die beiden gebildeten Phasen getrennt  werden.  



  Die Heptanphase wird danach mit Wasser bis zur  Neutralität gewaschen und das Copolymer durch. Be  handlung mit einem Überschuss einer     Azeton-Metha-          nol-Mischung    koaguliert.  



  Das im Vakuum getrocknete Produkt umfasst 15 g  eines weissen und gummiartigen Festkörpers, welcher  sich in der Röntgenuntersuchung als vollständig  amorph erweist.  



  Es enthält etwa 40 Mol % Äthylen, wie durch       radiochemische    Untersuchung     festgestellt    werden     kann,     und besitzt eine in Tetralin bei 135  C bestimmte  Grenzviskosität von 2,4.  



  Die durchschnittliche     Copolymerisationsgeschwin-          digkeit    beträgt  
EMI0002.0020     
    Wird unter den gleichen Bedingungen wie oben  beschrieben gearbeitet, jedoch die Katalysatorherstel  lung und die Polymerisation anstelle bei -20  C bei  25  C durchgeführt, erhält man in 20 Min. 2,2 g eines  Äthylen-Propylen-Copolymer aus welchem sich nach  stehende durchschnittliche Geschwindigkeit     errechnen     lässt.  
EMI0002.0022     
    <I>Beispiel 2</I>  Es wird unter den gleichen Bedingungen wie in  Beispiel 1 gearbeitet, jedoch anstelle des     Tetrahydrofu-          ranats    von VCl3 das Pyridinat von VCl3 zur Herstel  lung des Katalysators verwendet.  



  In die in Beispiel 1 beschriebene Reaktionsappara  tur, welche zuvor entlüftet und auf -20  C im Thermo  stat eingeregelt wurde, werden unter     Stickstoff    350 ml  n-Heptan eingebracht und dieses Lösungsmittel danach  durch Einleiten einer gasförmigen Mischung von Pro  pylen-Äthylen im Molverhältnis von 4:1 mit einer Ge  schwindigkeit von 200 Nl/h gesättigt.  



  In der Zwischenzeit wird der Katalysator bei  -20  C durch Vermischen von 1,4     mMolen    des     Tripy-          ridinats    von     Vanadiumtrichlorid        (VCI,.[C,H@N]3)    in  25 ml wasserfreiem     Toluol    mit 7 m Molen Diäthylalu-      miniummonochlorid in 25 ml wasserfreiem Toluol her  gestellt.  



  1 Min. nach seiner Herstellung wird der Katalysa  tor unter Stickstoff in die Reaktionsapparatur     eingehe-          bert.     



  Die Zufuhr der beiden Monomeren wird unter  Rühren während 10 Min.     mit    einer     Geschwindigkeit     von 400 Nl/h fortgesetzt.  



  Danach werden zur Unterbrechung der Reaktion  30 ml Methanol einsgefüllt und das erhaltene     Copoly-          mer    durch wiederholte Behandlung mit wässriger  Chlorwasserstoffsäure gereinigt. Es wird danach mit       Azeton    und Methanol koaguliert. Man erhält so 4 g  eines Äthylen-Propylen-Copolymers, welches etwa  48 Mol % Äthylen enthält.

   Die durchschnittliche     Copo-          lymerisationsgeschwindigkeit    beträgt  
EMI0003.0009     
    Wird unter den gleichen Bedingungen wie oben  beschrieben gearbeitet, jedoch sowohl die Polymerisa  tion als auch die Katalysatorherstellung bei einer Tem  peratur von 25  C anstelle von -20  C durchgeführt,  erhält man in 25 Min. 0,3 g eines     Äthylen-Propylen-          Copolymers,    was nachstehender durchschnittlicher  Copolymerisationsgeschwindigkeit entspricht  
EMI0003.0012     
    <I>Beispiel 3</I>  In die im Thermostat auf -20  C gehaltene Reak  tionsapparatur des Beispiels 1 werden 350 ml wasser  freies n-Heptan eingebracht.

   Dieses Lösungsmittel wird  bei einer Temperatur von -20  C durch Zufuhr einer  Propylen-Äthylen-Mischung mit einer Geschwindigkeit  von 250 Nl/h gesättigt.  



  Der Katalysator wird bei einer Temperatur von  -20  C unter Stickstoff hergestellt, indem 14 mMole  Diäthylaluminiummonochlorid in 20 ml wasserfreiem  Toluol mit 2,8 mMolen des aus Vanadiumtrichlorid  mit symmetrischem Diäthoxyäthan gebildeten Komple  xes in 20 ml wasserfreiem Toluol vermischt werden.  



  Der so     hergestellte    Katalysator wird 1 Min. nach  seiner     Herstellung    in die Apparatur eingebracht. Die  Zufuhr der Mischung der beiden Monomeren wird mit  einer Geschwindigkeit von 400 Nl/h fortgesetzt.  20 Min. nach Einführung des     Katalysators    wird die  Reaktion durch Zugabe von 20     ml    Methanol beendet.  Das Produkt wird gereinigt und isoliert, wie in Beispiel  1 beschrieben. Nach     Vakuumtrocknung    werden 20 g  eines weissen und gummiartigen Festkörpers erhalten,  welcher sich in der Röntgenprüfung als amorph er  weist. Es enthält 4.5 Mol-% Äthylen, wie durch radio  chemische Untersuchung festgestellt werden kann.

   Die  durchschnittliche Copolymerisationsgeschwindigkeit  beträgt  
EMI0003.0018     
    Wird unter den gleichen Bedingungen gearbeitet,  jedoch die Katalysatorherstellung und die Polymerisa  tion anstelle bei -20  C bei 25  C durchgefühzt, wer-,    den in 20 Min. 0,3 g eines     Äthylen-Propylen-Copoly-          mers    erhalten., woraus sich nachstehende durchschnitt  liche     Geschwindigkeit    ergibt  
EMI0003.0022     
    <I>Beispiel 4</I>  Ein mit einem Rührer und einem Kühlwasserman  tel versehener 6 1-Autoklav wird mit 41 flüssigem  Propylen bei -10 C beschickt, welches danach mit  Äthylen unter einem Druck von 5 abs. atm bis zum.  Gleichgewicht gesättigt wird.  



  Danach werden 1,24 g     Vanadiumtrichloridtripyridi-          nat    (3,2 Mole) und 4,64 g     Diäthylaluminiummonochlo-          rid    (38,5 Mole) eingefüllt.  



  Die Copolymerisation wird während 11/2 Stunden  bei -10  C durchgeführt, wobei der Druck durch konti  nuierliche Zufuhr von Äthylen konstant gehalten wird,  um die Zusammensetzung der flüssigen Phase auf  97 Mol-% Propylen konstant zu halten. Nach Beendi  gung der Reaktion erhält man 495 g eines Copolymers  bei einer Ausbeute von 1000 g/g Vanadiumtrichlorid.

    Das getrocknete Produkt besitzt die nachfolgenden  Eigenschaften:  
EMI0003.0027     
  
    Mooney <SEP> Viskosität <SEP> ML <SEP> (1 <SEP> +4) <SEP> bei <SEP> 100  <SEP> C <SEP> 100
<tb>  Temperatur <SEP> der <SEP> minimalen
<tb>  Rückprallelastizität <SEP> -38  <SEP> C       Das     gemäss    der nachstehenden Rezeptur herge  stellte vulkanisierte Produkt:  
EMI0003.0029     
  
    Copolymer <SEP> 100 <SEP> Teile
<tb>  Russ <SEP> HAF <SEP> 50 <SEP> Teile
<tb>  Dicumylperoxyd <SEP> 2 <SEP> Teile
<tb>  Schwefel <SEP> 0,24 <SEP> Teile       ergibt nach Erhitzen in einer Presse bei 165  C wäh  rend 30 Min. die nachstehenden Eigenschaften:

    
EMI0003.0030     
  
    Zugfestigkeit <SEP> 241 <SEP> kg/cm'
<tb>  Bruchdehnung <SEP> 4750/o
<tb>  Elastizitätsmodul <SEP> bei <SEP> 300 <SEP> 0/0 <SEP> 113 <SEP> kg/cm2
<tb>  bleibende <SEP> Verformung <SEP> 6,51/o
<tb>  Reissfestigkeit <SEP> 442 <SEP> kg/cm2       <I>Beispiel 5</I>  In die gleiche in Beispiel 1 beschriebene Reak  tionsapparatur, welche auf -20  C gehalten wurde,  werden 350 ml wasserfreies n-Heptan eingeführt.  Durch das Gaseinleitungsrohr wird eine gasförmige  Mischung von Propylen-Äthylen im Molverhältnis von  4:1 eingeleitet und mit einer Geschwindigkeit von  200 Nl/h zirkuliert.

   Der Katalysator wird in einem  100 ml Kolben vorgebildet, indem in 30     ml    wasser  freiem Toluol bei -20  C unter Stickstoff 1 mMol  Vanadiumtetrachloriddipyridinat und 5 mMole     Diäthyl-          aluminiummonochlorid    umgesetzt     werden.    Der so herge  stellte Katalysator wird während 1 Min. bei -20  C ge  halten     und    danach unter     Stickstoffdruck    in den Reaktor  geheben.  



  Das Zirkulieren der     Äthylen-Propylen-Mischung     wird mit einer Geschwindigkeit von 400     Nl/h    fortge  setzt. 10 Min. nach Einbringen des     Katalysators    wird  die Reaktion durch Zugabe von Methanol unterbro  chen. Das Produkt wird wie in Beispiel 1 beschrieben,  gereinigt und gewonnen.      Nach Vakuumtrocknung werden 4 g eines in der  Röntgenuntersuchung amorphen Produkts erhalten,  welches einem nicht vulkanisierten Elastomer gleicht  und in siedendem n-Heptan vollständig löslich ist.  



  Die durchschnittliche     Copolymerisationsgeschwin-          digkeit    entspricht  
EMI0004.0002     
    Wird unter den gleichen Bedingungen wie oben  beschrieben, gearbeitet, jedoch die Katalysatorherstel  lung und die Polymerisation anstelle bei -20  C bei  25  C durchgeführt, erhält man in 20 Min. 1 g eines  Äthylen-Propylen-Copolymers, was nachstehender  durchschnittlicher Geschwindigkeit entspricht  
EMI0004.0003     
    <I>Beispiel 6</I>  350 ml wasserfreies n-Heptan werden in die im  Thermostat auf -20  C gehaltene Reaktionsapparatur  des Beispiels 1 eingefüllt. Eine gasförmige Mischung  von Propylen-Äthylen im Molverhältnis 4:1 wird  durch das Gaseinleitungsrohr eingeleitet und mit einer  Geschwindigkeit von 200 Nl/h zirkuliert.

   Der Katalysa  tor wird in einem 100 ml-Kolben dadurch vorgebildet,  dass in 30 ml wasserfreiem Toluol bei -20  C unter  Stickstoff 1 mMol des Komplexes VCl3-Pyridinoxyd  und 5 mMole Diäthylaluminiummonochlorid umgesetzt  werden. Der so hergestellte Katalysator wird. während  1 Min. auf -20  C gehalten und danach mittels Stick  stoffdruck in den Reaktor gehebert. Die Zu- und Ab  fuhr der Äthylen-Propylen-Mischung wird mit einer  Geschwindigkeit von 400 Nl/h fortgesetzt.  



  8 Min. nach Beginn wird die Reaktion durch Zu  gabe von Methanol unterbrochen und das Produkt wie  in Beispiel 1 beschrieben gereinigt und gewonnen.  



  Nach Trocknen unter Vakuum werden 5 g eines  festen Produktes erhalten, welches in der Röntgenprü  fung amorph und in siedendem n-Heptan vollständig  löslich ist und einem unvulkanisierten Elastomer  gleicht.  



  Die Copolymerisationsgeschwindigkeit entspricht  
EMI0004.0004     
    Wird unter den gleichen Bedingungen wie oben  beschrieben gearbeitet, jedoch die Katalysatorherstel  lung und die Polymerisation anstelle von -20  C bei  25'=C durchgeführt, werden 1,1 g eines     Äthylen-Propy-          len-Copolymers    im Verlauf von 20 Min. erhalten, ent  sprechend nachstehender Formel  
EMI0004.0007     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von linearen, amorphen Copolymeren von Äthylen mit einem oder mehreren &alpha;-Olefinen in Gegenwart eines durch Vermischen einer kohlenwasserstofflöslichen Vanadiumverbindung und eines Dialkylaluminiumhalogenids hergestellten Kataly- sators, dadurch gekennzeichnet, dass die Vanadiumver bindung aus der Gruppe der kohlenwasserstofflöslichen Additionskomplexe von Vanadiumhalogeniden bzw. -oxidhalogeniden mit einer Lewis-Base ausgewählt wer den, wobei die Herstellung des Katalysators und. die Polymerisation bei einer Temperatur von 0 bis -80 C vorgenommen wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Polymerisation bei einer Tem peratur von -10 bis -50 C vorgenommen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vanadium verbindungen aus der Gruppe der Additionskomplexe von Vanadiumhalogeniden mit aliphatischen Äthern, zyklischen Äthern, tert. Aminen und heterozyklischen Stickstoffbasen ausgewählt sind. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vanadium verbindungen aus den Additionskomplexen von Vana diumhalogeniden mit einer der nachstehenden Verbin dungen ausgewählt werden: Diäthyläther, Dipropyläther, Diäthoxyäthan, Tetrahydrofuran, Dioxan, Trimethyl- amin, Methyldiäthylamin, Pyridin, Pyridinoxyd und Chinolin. 4. Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass. das Vanadiumhalogenid Vanadiumtetra- oder -trichlorid oder Vanadyltrichlorid ist. 5. Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das, Molverhältnis von Dialkylaluminiummonohalogenid zu Vanadium zwischen 2 und 30 und vorzugsweise zwi schen 4 und 20 liegt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerisation in Gegenwart eines gegebenenfalls halogenierten aliphatischen oder aromatischen Kohlen wasserstofflösungsmittels durchgeführt wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteraa Spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung der Monomeren in flüssiger Phase als Lösungsmittel verwendet wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerisation in kontinuierlicher Weise durchgeführt wird, wobei die Katalysatorkomponenten periodisch oder kontinuierlich dem System zugesetzt werden und das Molverhältnis der Monomeren in der flüssigen Phase konstant gehalten wird.
    <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes</I> für <I>geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
CH226563A 1960-10-26 1963-02-22 Verfahren zur Herstellung von linearen, amorphen Copolymeren von Aethylen CH452899A (de)

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