CH453227A - Rohrverankerung für die Abzweigleitung von Verteilrohrleitungen in Wasserkraftanlagen - Google Patents

Rohrverankerung für die Abzweigleitung von Verteilrohrleitungen in Wasserkraftanlagen

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CH453227A
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CH635267A
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Lackner Franz
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Voest Ag
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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B9/00Water-power plants; Layout, construction or equipment, methods of, or apparatus for, making same
    • E02B9/02Water-ways
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description


  Rohrverankerung für     die        Abzweigleitung    von     Verteilrohrleitungen    in     Wasserkraftanlagen       Die Erfindung bezieht sich auf eine Rohrveranke  rung für die Abzweigleitung von     Verteilrohrleitungen     in Wasserkraftanlagen, wobei die zu den einzelnen  Turbinen führenden Abzweigleitungen von einem  Hauptrohr seitlich     abzweigen    und vor den Turbinen  bzw.     -schiebern    verankert sind.

   Das Hauptrohr bildet  dabei die Fortsetzung der in einem     Endfestpunkt    ver  ankerten Steilrohrleitung und ist in der Regel ebenso  wie die Stichrohre, d. h. die Abzweigleitungen,     gleitfä-          hig    gelagert. Das ganze aus dem Hauptrohr und den  Stichrohren bestehende System kann bei Temperatur  änderungen und Schwankungen des Innendruckes be  trächtliche Längenänderungen erfahren. Da die sich  daraus ergebenden Lageänderungen an den Turbinen  anschlüssen nicht zulässig sind, müssen die Enden der  Abzweigleitungen in     geeigneter    Weise verankert wer  den.  



  Es ist bekannt, das Turbinenfundament zur Ab  zweigleitungsverankerung heranzuziehen, also auf be  sondere     Abzweigleitungsfestpunkte    überhaupt zu ver  zichten. Dabei müssen aber der Anschluss am Turbi  nengehäuse und dieses selbst ausreichende     Steifigkeit     und Festigkeit besitzen, um die oft bedeutenden Ein  spannmomente und Querkräfte, die sich aus der Ver  hinderung     der    Lageänderungen des     Abzweigleitungs-          endflansches    vor dem     Gehäuseanschluss    ergeben, auf  zunehmen und in das Fundament abzuleiten.

   Axial  kräfte in den Abzweigleitungen sind dagegen nicht sehr  gross, weil die Längenänderungen der Abzweigleitun  gen, die quer zum Hauptrohr der     Verteilrohrleitung     erfolgen, zufolge der grösseren Länge und der dadurch  bedingten geringeren     Biegesteifigkeit    des Hauptrohres  keinen besonders grossen Widerstand finden.

   Abgese  hen von der notwendigen Verstärkung des Turbinenge  häuses und gegebenenfalls des Anschlusses an dasselbe  hat diese bekannte Anordnung den Nachteil, dass bei  jedem Ausbau eines der Turbine stets vorgeordneten  Turbinenschiebers der Kraftfluss in der betreffenden  Zuleitung unterbrochen wird, was zu Verschiebungen  und Verdrehungen des     Abzweigleitungsendflansches       und zu Änderungen im Gleichgewichtssystem der     Ver-          teilrohrleitung    führt.  



  Es ist ferner bekannt, die Abzweigleitungen noch  vor den Turbinenschiebern im eigenen     Einspannfest-          punkten    zu verankern, wodurch die Querkräfte und       -momente    von den nachfolgenden Turbinenschiebern,  den     Einlaufrohren    der Turbinen und den Turbinenge  häusen abgehalten werden und die beschriebenen  Nachteile beim Ausbau eines Turbinenschiebers nicht  auftreten können. Bisher werden solche Verankerungen  aber auch in axialer Richtung unnachgiebig ausgeführt,  wodurch oft sehr grosse     Axialkräfte    zufolge der verhin  derten Dehnungen oder Verkürzungen des meist gerad  linigen Leitungssystems zwischen Verankerung und  Turbine auftreten, die nur schwer zu beherrschen sind.

    Man könnte nun eine axiale Nachgiebigkeit der Veran  kerung durch eine Gleitführung der Abzweigleitung in  Richtung der Rohrachse erreichen. Gleitführungen  bringen aber Reibungswiderstände mit sich, deren  Grösse vom Erhaltungszustand der Führungsflächen  und von deren Schmierung massgebend beeinflusst  wird. Korrosion oder Verschmutzung der Gleitflächen  kann unter Umständen zu einem vollständigen Blockie  ren der axialen Nachgiebigkeit führen, so dass die  praktische Brauchbarkeit solcher Konstruktionen in  Frage gestellt ist. Schliesslich ist auch schon ein Aufla  ger für freiliegende Druckrohre bekannt geworden, bei  dem das Rohr auf Pendelstützen ruht und ausserdem  zur Übertragung von Querkräften mit Schleifbügeln an  seitlichen Führungsflächen abgestützt ist.

   Diese Aus  führung ist zur     Abzweigleitungsverankerung    bei     Ver-          teilrohrleitungen    aber nicht geeignet, da wegen der  starken Horizontalbelastung die Auswirkung der     Gleit-          führungen    zu ungünstig wäre und die beschriebenen  Nachteile brächte. Ausserdem wird dabei die Übertra  gung der grossen horizontalen Querkräfte auf das Fun  dament nur in begrenztem Masse möglich.  



  Die Erfindung bezweckt die Beseitigung aller dieser  Mängel und die Schaffung einer Rohrverankerung, die  die volle Aufnahme und Ableitung der Querkräfte und      Biegemomente gewährleistet, aber eine genügende axi  ale Nachgiebigkeit unter Vermeidung aneinander glei  tender und damit der ständigen Wartung bedürftiger  Teile aufweist.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die Abzweiglei  tung an wenigstens zwei voneinander axial     entfernten     Stellen in am Fundament abgestützten Tragelementen  festgehalten ist, die in Richtung der Rohrachse federnd  nachgiebig am Fundament befestigt sind. Durch diese  Ausbildung werden die auftretenden Querkräfte und  die in einer durch die Rohrachse verlaufenden Ebene  wirksamen Biegemomente nahezu vollständig in das  Fundament abgeleitet, so dass der in Strömungsrichtung  nachfolgende     Rohrleitungsteil    praktisch keinerlei Quer  verschiebung oder     -verdrehung    ausgesetzt ist und daher  auch das Ausbauen des Turbinenschiebers o. dgl. kei  nerlei Schwierigkeiten bereitet.

   Dagegen sind begrenzte  axiale Bewegungen der verankerten Abzweigleitung bei  nur geringem, als     Axialkraft    in das Fundament einzu  leitendem     Verformungswiderstand    möglich, welche  Bewegungen durch die Nachgiebigkeit des Hauptrohres  der     Verteilrohrleitung    in Richtung quer zu seiner  Achse ohne weiteres aufgenommen werden. Durch  diese federnde Nachgiebigkeit der     Verankerung    in  Richtung der Rohrachse werden die sonst auftretenden  grösseren     Axialkräfte    zwischen der Turbine und der  Verankerung vermieden.

   Der erforderliche gegenseitige  Abstand und die notwendige Anzahl der Tragelemente  können sich im Einzelfall aus der jeweiligen Grösse der  Querkräfte und Momente sowie der zu erwartenden       Axialbewegung    ergeben, wobei für die axiale Baulänge  der     Verankerung    auch wirtschaftliche Überlegungen  massgeblich sein werden.  



  Die Tragelemente können als an ihrem ganzen  Umfang     eingespannte    Membranen ausgebildet sein, in  welchem Fall sich eine von der Lage der Momenten  ebene unabhängige Wirkung ergibt, sofern die     Momen-          tenebene    nur durch die Rohrachse verläuft. Die Trag  elemente können aber auch als     zweiseitig,    vorzugsweise  an den Vertikalseiten eingespannte Membranen ausge  bildet werden, welche Ausbildung für die Aufnahme  von Momenten in einer normal zu den     Einspannlinien     verlaufenden Ebene besonders geeignet ist.

   In beiden  Fällen kann die     Durchbiegung    der Membran die ge  wünschte federnde Nachgiebigkeit in Richtung der  Rohrachse mit sich bringen, wobei keine Querverschie  bung der Rohrachse auftritt.  



  Die Tragelemente können ferner aus starren Schei  ben bestehen und es können als Stützen quer zur  Rohrachse angeordnete Federlamellen vorgesehen sein.  Das Durchbiegen der einseitig eingespannten Feder  lamellen kann zur axialen Nachgiebigkeit führen, wobei  eine solche Ausbildung     verwendbar    ist, wenn die Quer  kräfte und     -momente    in einer waagrechten Ebene wirken  und eine geringe lotrechte Verschiebung der Rohrachse  zulässig ist. Die Federlamellen können eine zueinander  verschiedene gegen die Turbine zu abnehmende Länge  bzw.

   Höhe aufweisen, um auf diese Weise erforderli  chenfalls durch Abstufung der     Quersteifigkeit    der  Federlamellen ein für die Einleitung des     Einspannmo-          mentes    in das Fundament günstiges     Verformungsbild     zu erzielen.  



  Schliesslich können die Tragelemente aus einem  starren Ring o. dgl. bestehen, der mittels zweier seitli  cher     Drehfederstäbe    in einem die Abzweigleitung     um-          schliessenden,    unten über zwei weitere seitliche Dreh  federstäbe in Lagerböcken am Fundament gehaltenen    Bügel abgestützt sein kann. Hier können also anstelle  von Biegefedern Drehfedern angeordnet werden, wobei  eine solche     Ausführung    dann brauchbar sein kann,  wenn die Querkräfte und Momente in einer waagrech  ten Ebene wirken und eine geringe lotrechte Verschie  bung der Rohrachse keine Rolle spielt.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in  mehreren     Ausführungsbeispielen    dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 und 2 eine     Abzweigleitungsverankerung    mit  allseits     eingespannten    Membranen im     Axialschnitt    und  in Seitenansicht,       Fig.    3 eine     Ausführungsvariante        mit    zweiseitig ein  gespannter Membran in Seitenansicht,

         Fig.    4 und 5 eine     Abzweigleitungsverankerung    mit  als Federlamellen ausgebildeten Stützen in Ansicht und  Seitenansicht und       Fig.    6 eine     Ausführung    mit     Drehfederstäben    eben  falls in Seitenansicht.  



  Die Abzweigleitung 1 mit ihrem Endflansch 2 weist  im     Verankerungsbereich    zur Krafteinleitung einen ver  stärkten Rohrschuss 3 auf. Dieser Rohrschuss 3 ist an  zwei voneinander axial entfernten Stellen in     membra-          nartigen    Tragscheiben 4 festgehalten, die an ihrem  ganzen Umfang in Gurten 5 eingespannt sind. Die  Gurte 5 sind über     eine        Grundplatte    6 mit     Schubrippen     im Fundament 7     verankert.    Die Gurte 5 können zur  Versteifung durch Zwischenbleche 8 (in     Fig.    1 strich  punktiert angedeutet) verbunden sein.

   Unter der Wir  kung einer axialen Kraft in Pfeilrichtung biegen sich  die Tragscheiben 4 unter zentrisch symmetrischer Ver  formung durch, wie dies in     Fig.    1 ebenfalls strichpunk  tiert angedeutet ist. Querkräfte und Biegemomente  werden dagegen nahezu vollständig aufgenommen und  in das Fundament eingeleitet.  



  Bei der Ausbildung nach     Fig.    3 sind die Tragschei  ben 4a als zweiseitig, nämlich an den Vertikalseiten  eingespannte Membranen ausgebildet.  



  Gemäss den     Fig.4    und 5 sind vier starre Trag  scheiben 4b vorgesehen. Zur Übertragung der Kräfte  von den Tragscheiben 4b in die     Grundplatte    6 dienen  quer zur Rohrachse angeordnete Federlamellen 9, de  ren Länge verschieden ist und gegen die Turbine bzw.  den Endflansch 2 zu abnimmt. Bei auftretender Bela  stung in     Richtung    der Rohrachse biegen sich die  Lamellen durch, wobei allerdings die Rohrachse eine  geringe Verschiebung in lotrechter Richtung     erfährt.     



  Nach     Fig.    6 ist die Abzweigleitung 1 von starren  Tragringen 4c umgeben, die sich mittels je zweier aus  Rohren bestehender     Drehfederstäbe    10 an einem Bügel  11 abstützen. Der Bügel 11 ist seinerseits mittels  zweier seitlicher     Drehfederstäbe    12 in Lagerböcken 13  der     Grundplatte    6 gehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rohrverankerung für die Abzweigleitung von Ver- teilrohrleitungen in Wasserkraftanlagen, wobei die zu den einzelnen Turbinen führenden Abzweigleitungen von einem Hauptrohr seitlich abzweigen und vor den Turbinen bzw. -schiebern verankert sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abzweigleitung (1) an wenig stens zwei voneinander axial entfernten Stellen in am Fundament (7) abgestützten Tragelementen (4; 4a; 4b; 4c) festgehalten ist, die in Richtung der Rohrachse federnd nachgiebig am Fundament befestigt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Rohrverankerung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente als membranartige Scheiben (4; 4a) ausgebildet sind. 2. Rohrverankerung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die scheibenförmigen Tragelemente (4) als an ihrem gan zen Umfang eingespannte Membranen ausgebildet sind (Fig. 1 und 2). 3. Rohrverankerung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die scheibenförmigen Tragelemente (4a) als zweiseitig eingespannte Membranen ausgebildet sind (Fig. 3). 4.
    Rohrverankerung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente aus starren Scheiben (4b) bestehen, die als Stützen quer zur Rohrachse angeordnete Federlamellen besitzen (Fig. 4 und 5). 5. Rohrverankerung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Federlamellen (9) eine zueinander verschiedene, gegen die Turbine zu abnehmende Länge bzw. Höhe aufwei sen (Fig. 4 und 5). 6.
    Rohrverankerung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente aus einem starren Ring (4c) bestehen, der mittels zweier seitlicher Drehfederstäbe (10) in einem die Abzweiglei tung (1) umschliessenden, unten über zwei weitere seit liche Drehfederstäbe (12) in Lagerböcken (13) am Fundament (7) gehaltenen Bügel (11) abgestützt ist (Fig. 6).
CH635267A 1966-07-01 1967-05-01 Rohrverankerung für die Abzweigleitung von Verteilrohrleitungen in Wasserkraftanlagen CH453227A (de)

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AT265781B (de) 1968-10-25

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