CH456586A - Verfahren zur Herstellung neuer Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Amine

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CH456586A
CH456586A CH1676567A CH1676567A CH456586A CH 456586 A CH456586 A CH 456586A CH 1676567 A CH1676567 A CH 1676567A CH 1676567 A CH1676567 A CH 1676567A CH 456586 A CH456586 A CH 456586A
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CH
Switzerland
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acid
dependent
salts
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Application number
CH1676567A
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English (en)
Inventor
Paul Dr Schmidt
Max Dr Wilhelm
Kurt Dr Eichenberger
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C209/00Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton
    • C07C209/60Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton by condensation or addition reactions, e.g. Mannich reaction, addition of ammonia or amines to alkenes or to alkynes or addition of compounds containing an active hydrogen atom to Schiff's bases, quinone imines, or aziranes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C209/00Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton
    • C07C209/62Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton by cleaving carbon-to-nitrogen, sulfur-to-nitrogen, or phosphorus-to-nitrogen bonds, e.g. hydrolysis of amides, N-dealkylation of amines or quaternary ammonium compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C231/00Preparation of carboxylic acid amides
    • C07C231/12Preparation of carboxylic acid amides by reactions not involving the formation of carboxamide groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer Amine
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel
EMI1.1     
 worin A die   Dimethylamino-oder    Diäthylaminogruppe darstellt oder ihrer Salze.



   Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften. So zeigen sie eine zentralhemmende Wirkung, die durch einen Antagonismus gegenüber   psychomotorischen    Stoffen, wie z. B. Mescalin, sowie durch eine Hemmung der spinalen Reflexübertragung gekennzeichnet ist, sowie eine   histaminolytische    Wirkung und können daher als psychotrope, beruhigende Medikamente in der Human- und Veterinärmedizin Verwendung finden. Sie eignen sich aber auch als Zusätze zu Tierfutter, da sie eine bessere Nahrungsverwertung bewirken. Weiter können die neuen Verbindungen als Ausgangs- oder Zwischenprodukte für die Her  stellung    anderer wertvoller Verbindungen dienen.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass man in einer Verbindung der Formel
EMI1.2     
 worin X einen der oben definierten Gruppe der Formel   -CHA    entsprechender Rest ist, der eine sich vom Stickstoffatom an ein benachbartes Kohlenstoffatom erstreckende Doppelbindung aufweist, die   CN-Doppel-    bindung reduziert.



   Die Reduktion der Azomethinbindung kann in üblicher Weise erfolgen, z. B. unter Anwendung der üblichen Reduktionsmittel, vornehmlich Metallhydriden, z. B.   Di-leichtmetallhydriden,    wie Alkaliborhydriden, oder von katalytisch aktiviertem Wasserstoff, wobei als Katalysatoren vor allem Platinoxid oder Raney-Nickel zu erwähnen sind, oder auch Ameisensäure.



   Die Ausgangsstoffe können auch in Form eines unter den Reaktionsbedingungen gebildeten Reaktionsgemisches eingesetzt werden.



   So kann man beispielsweise von Verbindungen der Formel II ausgehen, worin X die Formylgruppe bedeutet, und sie unter geeigneten reduzierenden Bedingungen mit Dimethylamin oder Diäthylamin umsetzen. Dabei erhält man als Zwischenprodukt eine Verbindung der Formel II, worin X eine   Dimethyl- oder    Diäthylammoniummethylgruppe bedeutet, die dann ohne Isolierung erfindungsgemäss reduziert wird.



   Ferner kann man z. B. von einer Verbindung der Formel II ausgehen, worin X die Methylaminomethylgruppe oder Aminomethylgruppe darstellt und diese unter reduzierenden Bedingungen mit Formaldehyd umsetzen, wobei   intermediär    ein Ausgangsstoff der Formel II entsteht, der dann ohne Isolierung erfindungsgemäss reduziert werden kann.



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach an sich bekannten Verfahren gewonnen werden.



   Die neuen Verbindungen können je nach den Re  aktionsbedingungen    und Ausgangsstoffen in freier Form oder in Form ihrer Salze erhalten werden. Die Salze der neuen Verbindungen können in an sich bekannter Weise in die freien Verbindungen übergeführt werden, z. B. Säureadditionssalze, durch Reaktion mit einem basischen Mittel. Anderseits können gegebenenfalls erhaltene freie Basen   mit    anorganischen oder organischen Säuren Salze bilden. Zur Herstellung von Säureadditions  salzen werden insbesondere therapeutisch verwendbare Säuren verwendet, z. B.

   Halogenwasserstoffsäuren, bei  spieisweise    Salzäure oder Bromwasserstoffsäure, Perchlorsäure, Salpetersäure oder Thiocyansäure, Schwefeloder Phosphorsäuren, oder organische Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Glykolsäure,   Mitch-    säure, Brenztraubensäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Äpfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Ascorbinsäure,   Hydroxy:

      maleinsäure, Dihydroxymaleinsäure, Benzoesäure, Phenylessigsäure,   4Amino-benzoesäure,    4-Hydroxybenzoesäure, Anthranilsäure, Zimtsäure, Mandelsäure, Salicylsäure,   4Amino-salicylsäure,    2-Phenoxybenzoesäure, 2-Acetoxy-benzoesäure, Methansulfonsäure, Äthansulfonsäure, Hydroxyäthansulfonsäure, BenzolsuIfonsäure, p-Toluol-sulfonsäure,   Naphthalinsulfon-    säure oder Sulfanilsäure, oder Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin. Dabei können   Mono-oder    Polysalze vorliegen.



   Die neuen Verbindungen können als Heilmittel in Form von pharmazeutischen Präparaten verwendet werden, welche diese Verbindungen zusammen mit pharmazeutischen, organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägerstoffen, die für enterale, z. B. orale, oder parenterale Gabe geeignet sind, enthalten.



   Die neuen Verbindungen können auch in der Tiermedizin, z. B. in einer der oben genannten Formen, oder bei der Aufzucht und Ernährung von Tieren in Form von Futtermitteln oder von Zusatzmitteln. für Tierfutter verwendet werden.



   In den folgenden Beispielen sind die Temperaturen in   Ceisiusgraden    angegeben.



   Beispiel 1
Eine Lösung von 23 g 2-Chlor-9-methylamino  methyl- 9,10 -dihydro - 9,10- ,L)-anhracen in    100 ml Ameisensäure und 10 ml   3.9 % igem    Formalin wird während 4 Stunden auf 900 erwärmt. Anschliessend gibt man 500 ml Wasser zu und stellt durch   Zugabs    von   iOn    Natronlauge alkalisch. Es scheidet sich ein Öl aus, das   mit Äther    extrahiert wird. Nach dem Trocknen und Eindampfen des Lösungsmittels verbleibt das    2-Chlor-9-dimethylaminomethyl-9, 1 O-dihydro       9,10athano(1 ,2)-anthracen    der Formel
EMI2.1     
 dessen Hydrochlorid bei   244-2450    schmilzt (Ausbeute   93 /0).   



   Beispiel 2
Durch Umsetzen von   2-Chlor-9, 10-dihydro-9, 10-      äthanol-(1,2)-9-anthracenaldehyd    mit Diäthylamin in Äthanol und Reduktion des so erhaltenen Kondensa  tionsproduktes    mit Wasserstoff in Gegenwart von   Raney-Nickei    kann man das    2-Chlor-9-diäthylamino-methyl-9, 1 O-dihydro-       9, 10-äthano-(1, 2)-anthracen    der Formel
EMI2.2     
 erhalten, dessen Hydrochlorid bei 2310 schmilzt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel EMI2.3 worin A die Dirnethylamin oder Diäthylaminogruppe bedeutet, oder ihrer Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man in einer Verbindung der Formel EMI2.4 worin X einen der oben definierten Gruppe der Formel -CHrA entsprechender Rest ist, der eine sich vom Stickstoffatom an ein benachbartes Kohlenstoffatom erstreckende Doppelbindung aufweist, die CN-Doppelbindung reduziert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man mit Metallhydriden reduziert.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man mit katalltisch erregtem Wasserstoff reduziert.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ausgangsstoff der Formel II in Form eines unter den Reaktionsbedingungen gebildeten rohen Reaktionsgemisches, einsetzt.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man den Ausgangs stoff der Formel II in Form eines unter den Reaktionsbedingungen durch Umsetzen von 2-Chlor-9-formyl-9, 1Sdihydro-9, 10- äthano-anthracen mit einem Amin der Formel HA gebildeten Reaktionsgemisches einsetzt.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man den Ausgangs stoff der Formel II in Form eines unter den Reaktionsbedingungen durch Umsetzen von 9-Methyl'aminomethyl-2-chlor-9, 1 O-di- hydro-9, 10Läthano-an, thracen mit Formaldehyd gebildeten Reaktionsgemisches einsetzt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Basen in ihre Salze umwandelt.
    7. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Basen umwandelt.
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