CH481868A - Verfahren zur Herstellung neuer Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Amine

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CH481868A
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CH
Switzerland
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acid
salts
anthracene
chloro
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CH1676667A
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Inventor
Paul Dr Schmidt
Max Dr Wilhelm
Kurt Dr Eichenberger
Original Assignee
Ciba Geigy
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K20/00Accessory food factors for animal feeding-stuffs
    • A23K20/10Organic substances
    • A23K20/111Aromatic compounds

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung neuer Amine    Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur  Herstellung von Verbindungen der Formel  
EMI0001.0002     
    worin A die     Dimethylamino-    oder     Diäthylaminogruppe     darstellt sowie ihrer     Salze.     



  Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharma  kologische Eigenschaften. So zeigen sie eine zentral  hemmende Wirkung, die durch einen Antagonismus  gegenüber psychomotorischen Stoffen, wie z. B.     Mesca-          lin,    sowie durch eine Hemmung der spinalen Reflex  übertragung gekennzeichnet ist sowie eine     histaminoly-          tische    Wirkung und können daher als     psychotrope,    be  ruhigende Medikamente in der Human- und Veterinär  medizin Verwendung finden. Sie eignen sich aber auch  als Zusätze zu Tierfutter, da sie eine bessere Nahrungs  verwertung bewirken. Weiter können die neuen Ver  bindungen als Ausgangs- oder Zwischenprodukte für  die Herstellung anderer wertvoller Verbindungen dienen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet,  dass man     in    einer Verbindung der Formel  
EMI0001.0012     
    worin A die angegebene Bedeutung hat, die     Äthano-          (1,2)-Bindung        einführt.       Die Einführung der     Äthano-(1,2)-Bindung    kann in  üblicher Weise erfolgen.  



  Die Umsetzung mit Äthylen erfolgt nach der Me  thode von     Diels-Alder,    wobei je nach der Reaktions  fähigkeit der     Anthracenverbindungen    gegebenenfalls hö  here Temperaturen und/oder Drücke und; oder die Ver  wendung von Katalysatoren erforderlich sein können.  



  Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach  an sich bekannten Verfahren gewonnen werden.  



  Die neuen Verbindungen können je nach den Reak  tionsbedingungen und Ausgangsstoffen in freier Form  oder in Form ihrer Salze erhalten werden. Die Salze der  neuen Verbindungen können in an sich bekannter Weise  in die freien Verbindungen übergeführt werden, z. B.       Säureadditionssalze    durch Reaktion mit einem basischen  Mittel. Anderseits können gegebenenfalls erhaltene freie  Basen mit anorganischen oder organischen Säuren Salze  bilden. Zur Herstellung von     Säureadditionssalzen    wer  den insbesondere therapeutisch verwendbare Säuren ver  wendet, z.

   B.     Halogenwasserstoffsäuren,    beispielsweise       Salzsäure    oder     Bromwasserstoffsäure,        Perchlorsäure,     Salpetersäure oder     Thiocyansäure,    Schwefel- oder Phos  phorsäuren, oder organische Säuren, wie Ameisensäure,  Essigsäure,     Propionsäure,        Glykolsäure,    Milchsäure,       Brenztraubensäure,        Oxalsäure,        Malonsäure,    Bernstein  säure,     Maleinsäure,        Fumarsäure,        Äpfelsäure,    Weinsäure,  Zitronensäure, Ascorbinsäure,

       Hydroxymaleinsäure,        Di-          hydroxymaleinsäure,        Benzoesäure,        Phenylessigsäure,          4-Amino-benzoesäure,        4-Hydroxybenzoesäure,        Anthra-          nüsäure,    Zimtsäure, Mandelsäure,     Salicylsäure,        4-Amino-          salicylsäure,        2-Phenoxy-benzoesäure,        2-Acetoxy-benzoe-          säure,        Methansulfonsäure,        Äthansulfonsäure,

          Hydroxy-          äthansulfonsäure,        Benzolsulfonsäure,        p-Toluol-sulfon-          säure,        Naphthalinsulfonsäure    oder     Sulfanilsäure,        oder          Methionin,        Tryptophan,        Lysin    oder     Arginin.    Dabei kön  nen Mono- oder Polysalze vorliegen.  



  Die neuen Verbindungen können als Heilmittel in  Form von pharmazeutischen Präparaten verwendet wer  den, welche diese Verbindungen zusammen mit pharma-           zeutischen,    organischen oder anorganischen, festen oder  flüssigen Trägerstoffen, die für     enterale,    z. B. orale, oder       parenterale    Gabe geeignet     sind,    enthalten.  



  Die neuen Verbindungen können auch in der Tier  medizin, z. B. in einer der oben genannten Formen, oder  bei der Aufzucht und Ernährung von Tieren in Form  von Futtermitteln oder von Zusatzmitteln für Tierfutter  verwendet werden.  



  In den folgenden Beispielen sind die Temperaturen  in Celsiusgraden     angegeben.     



  <I>Beispiel 1</I>  Zu einer Lösung von 15 g     2-Chlor-9-(diäthylamino-          methyl)-anthracen    in 300     cm3    Benzol leitet man im       Autoklav    Äthylen ein, bis ein Druck von 45 Atmosphä  ren erreicht ist. Hierauf wird während 17 Stunden auf  170  erhitzt. Nach dem Abkühlen wird mit 2n Salz  säure ausgeschüttelt. Den     salzsauren    Extrakt versetzt  man mit 2n Natronlauge bis zur alkalischen Reaktion  und     extrahiert    hierauf die ausgeschiedene Base mit  Äther.

   Nach dem Trocknen und Eindampfen des Lö  sungsmittels verbleibt     das        2-Chlor-9-(diäthylamino-          methyl)    - 9,10 -     dihydro-9,10-äthano-(1,2)-anthracen    der  Formel  
EMI0002.0016     
    dessen Hydrochlorid bei 231   schmilzt.  



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     2-Chlor-9-          (diäthylaminomethyl)-anthracen    kann wie folgt herge  stellt werden:  23g     2-Chlor-9-anthracenaldehyd    werden unter Rüh  ren eingetragen zu einer Suspension von 6 g     Natrium-          borhydrid    in 250 ml Äthanol. Nach einer Stunde gibt  man 500 ml Wasser zu und extrahiert den ausgefallenen  Niederschlag mit Chloroform. Nach dem Eindampfen  des Lösungsmittels verbleibt das     2-Chlor-9-(hydroxy-          methyl)-anthracen,    das nach Umkristallisation aus     Ätha-          nol    bei 140-142      schmilzt.     



  15 g     2-Chlor-9-(hydroxymethyl)-anthracen    werden  mit 7 g     Thionylchlorid    in 50 ml     Dioxan    gekocht und  anschliessend bei 12 mm Druck zur Trockne einge  dampft. Es verbleibt das 2-Chlor-9-(chlormethyl)-         anthracen,    das bei 140-143      schmilzt.    Dieses wird  während 4 Stunden mit 15 g     Diäthylamin    in 200 ml  Äthanol im     Autoklav    auf 90  erwärmt. Man dampft zur  Trockne ein, löst den Rückstand in     Methylenchlorid     und extrahiert mit Wasser.

   Nach dem Eindampfen des  Lösungsmittels verbleibt das rohe     2-Chlor-9-(diäthyl-          aminomethyl)-anthracen,    das zur     Diels-Alder-Reaktion          weiterverwendet    wird.  



  <I>Beispiel 2</I>       In    analoger Weise wie im Beispiel 1 beschrieben  kann     man    aus 2 -     Chlor-9-(dimethylaminomethyn-          anthracen    und Äthylen das     2-Chlor-9-(dimethylamino-          methyl)-9,10-dihydro-9,10-äthano-(1,2)-anthracen    erhal  ten, dessen Hydrochlorid bei 244-245      schmilzt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel EMI0002.0046 worin A die Dimethylamino- oder Diäthylaminogruppe darstellt, oder ihrer Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0002.0051 worin A die angegebene Bedeutung hat, mit Äthylen um setzt. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man erhaltene freie Basen in ihre Salze umwandelt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Basen umwandelt.
CH1676667A 1964-11-29 1965-12-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine CH481868A (de)

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