CH456831A - Klimatisierungsverfahren für den Passagier- und Führerraum von Fahrzeugen - Google Patents

Klimatisierungsverfahren für den Passagier- und Führerraum von Fahrzeugen

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CH456831A
CH456831A CH1185063A CH1185063A CH456831A CH 456831 A CH456831 A CH 456831A CH 1185063 A CH1185063 A CH 1185063A CH 1185063 A CH1185063 A CH 1185063A CH 456831 A CH456831 A CH 456831A
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CH
Switzerland
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air
nozzle
passenger
conditioning method
mixing
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Application number
CH1185063A
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English (en)
Inventor
Rudolf Jent Hans
Original Assignee
Rudolf Jent Hans
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60H—ARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H3/00—Other air-treating devices
    • B60H3/02—Moistening ; Humidity control
    • B60H3/024—Moistening ; Humidity control for only dehumidifying the air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Description


      Klimatisierungsverfahren    für den Passagier- und Führerraum von Fahrzeugen    Die Erfindung bezieht sich auf ein     Klimatisierungs-          verfahren    für den Passagier- und Führerraum von Fahr  zeugen und auf eine Anlage zur Durchführung des Ver  fahrens.  



  Bei bekannten Verfahren zu diesem Zweck wird  Aussenluft entweder lediglich in den Passagierraum ge  führt oder dieselbe wird zusätzlich noch erwärmt vor  dem Eintritt in den Passagierraum. Die absolute Feuch  tigkeitsmenge bleibt aber     hiebei    dieselbe. Durch die Auf  nahme von     Transpirat    der Passagiere gelangt die Luft  jedoch in kurzer Zeit an die Sättigungsgrenze und der  Wasserdampf derselben schlägt sich als sichtbehindern  des Kondensat an den Scheiben nieder.  



  Angelaufene Scheiben in Fahrzeugen beeinträchti  gen jedoch die Fahrsicherheit sehr stark. Da das Total  volumen Luft in allen Fahrzeugen sehr klein ist im Ver  hältnis zur ausgedunsteten Wassermenge, so     liegt    der  Luftzustand nach sehr kurzer Zeit an der Sättigungs  grenze.  



  Da der ruhig sitzende Mensch stündlich ca. 80 g  Wasser ausdunstet und dazu auch noch 80-100     kcal/h     Wärme abgibt, während der Wagenführer infolge seiner  Tätigkeit eher mehr Wasser ausscheidet und dazu 160  180     kcal/h    Wärme abgibt, so erklärt sich leicht, wie vor  teilhaft die Klimatisierung sich auswirkt.  



  Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist, diese Nach  teile zu vermeiden durch die Anwendung des     erfindungs-          gemässen        Klimatisierungsverfahrens    und der zur Durch  führung des Verfahrens nötigen Anlage.  



  Das erfindungsgemässe     Klimatisierungsverfahren     macht von der Erscheinung Gebrauch, dass die Luft mit  steigendem Druck immer geringere Wassermengen auf  zunehmen vermag und dass bei pulsierenden     Druck-          schwankungen    der Wasserdampf aus der Luft leichter       auszufällen    ist.  



  Bei dem erfindungsgemässen     Klimatisierungsverfah-          ren    wird die zu klimatisierende Luft schnellen Druck  schwankungen unterworfen, welchem ein- oder mehr  maligen     Kompressions-    und Entspannungsvorgang eine  turbulente Wärmeabgabe unter konstantem oder tem-         porär    variierendem Druck in einer Kühlschlange folgt,  welche fortgesetzt wird durch eine     adiabate    Expansion  in einer Düse, deren Aufgabe es ist, eine weitere Ab  kühlung der aus der Kühlschlange kommenden Luft her  beizuführen, um eine Entspannungsverdampfung zu ver  hindern, wobei die in der     Pressluft    noch vorhandene  Feuchtigkeit als Kondensat ausfällt, während die auf  diese Weise getrocknete Luft,

   welche die Düse durch  strömt, als Treibstrahl wirkend aus der Umgebung der  Düsenmündung Passagierraumluft ansaugt und dabei  einen Wärme- und Feuchtigkeitsaustausch infolge Mi  schung vollzieht zwischen der warmen, feuchten Passa  gierraumluft und der trockenen, kühleren Frischluft,  wobei die     zur        Nachwärmung    der kühleren Frischluft  nötige Wärmemenge dem Wärmeüberschuss der Passa  gierraumluft entzogen wird und gleichzeitig durch die  Mischung derselben mit trockener Luft eine Trocknung  der Passagierraumluft erfolgt, sowie das in der Düse aus  geschiedene Kondensat infolge der Oberflächenspan  nung an der Düsenmündung einen Wassertropfen bildet,  welcher infolge Adhäsion einem Rohr entlang abgeführt  wird.  



  In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der  Erfindung dargestellt. In     Fig.    1 ist schematisch eine     er-          findungsgemässe        Klimatisierungsanlage,    in     Fig.2    der  Kolbenkompressor im Schnitt, in     Fig.    2a ein Detail zu       Fig.    2 und in     Fig.    3 das kombinierte     Drossel-Misch-          Ausscheidungs-Organ    auf     Strahlwirkung    dargestellt,  während in den     Fig.    4 und 5 weitere Ausführungsmög  lichkeiten solcher Organe, ebenfalls als     Lavaldüsen,

      dar  gestellt sind.  



  So zeigt     Fig.    4 eine     Lavaldüse        Dü,    die vorne     kegelig     angedreht ist bei     ke;        Fig.    5 eine solche bestehend aus  einer Rohrverschraubung SV     mit    Sauglöchern     SgL,          Wasserablauflöchern        1w,    einer eingebauten     Lavaldüse          Dü,    einem Mischraum MR und versehen mit Wasser  ablaufnuten     WaLa,    sowie mit einem Verlängerungsrohr  g. Es ist auch möglich, im Rohr e eine gewöhnliche  Blende einzubauen.  



  Die Anlage zur Durchführung des erfindungsgemäs-      sen     Klimatisierungsverfahrens    setzt sich zusammen aus  einer Kolbenmaschine     cu,    b, c,     Fig.    2, einer Kühlstrecke       e,-d-e,        Fig.    1, wobei d eine Kühlschlange darstellt, so  wie aus einer Düse     Dü,        Fig.    3, welche eine zentrale     La-          valdüse    darstellt, die als Treibdüse wirkt und durch die  schräg angeordneten Löcher     SgL        Passagierraumluft    an  saugt,

       die    sich     mit    der Aussenluft mischt. Um die Strö  mung in der     Kühlschlange    turbulent zu halten, wird die  Leitung     e,-d-e    mit Füllkörpern angefüllt.  



  Der Kompressor kann zwecks Verhinderung von  Lärm in die Zylinderblöcke der Fahrzeugmotoren direkt  eingebaut sein.  



  Der Kompressor besteht aus: dem Kurbelgehäuse     cu     mit einer Lagerbüchse     LaBü,    in welcher eine auf Na  deln gelagerte Kurbelwelle t läuft; einer Kurbelstange s,  die mit Nadellagern     LB    versehen ist; dem Kolben b  mit den     Kolbenringen    q;

   dem mit einem zentralen Regu  liergewinde versehenen Zylinder c, zu dessen Verspan  nen mit dem Kurbelgehäuse ein Konterring     KoRi    dient,  während der Zylinder andererseits mit mehreren Luft  einlassöffnungen a versehen ist, die auch     zusammenge-          fasst        sein    können, während oben in der Zylinderboden  mitte das     Rückschlagventil    angebracht ist, welches aus  dem Ventilkörper u, der Kugel v, der Feder w, der Re  gulierschraube x, der     Abschluss-Schraube    y und der  Dichtung z besteht.  



  Löcher     ps    und     SL    dienen der Schmierung der     Pleuel-          und    Kurbellager. Ein Splint     Sp    verhindert das Lösen  einer Mutter an der Kurbelwelle. Ein Deckel de ermög  licht den Abschluss der für die Montage nötigen Öff  nung. Dem Antrieb dient eine Keilriemenscheibe     KrS     für diejenigen     Fälle,    in welchen der Kompressor     ausser-          halb    des Motorblocks angeordnet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I. Klimatisierungsverfahren für den Passagier- und Führerraum von Fahrzeugen durch Komprimieren von Luft, dadurch gekennzeichnet, dass die zu klimatisie rende Luft schnellen Druckschwankungen unterworfen wird, welchem einmaligen oder vielfachen Kompres sion,- und Entspannungsvorgang eine turbulente Wärmeabgabe unter konstantem oder temporär variierendem Druck in einer Kühlschlange (d) folgt, die fortgesetzt wird durch eine adiabate Expansion in einer Düse (Dü), deren Aufgabe es ist, eine weitere Abküh lung der aus der Kühlschlange (d)
    kommenden Luft her- beizuführen, um eine Entspannungsverdampfung zu ver hindern, wobei die in der Pressluft noch vorhandene Feuchtigkeit als Kondensat ausfällt, während die auf diese Weise getrocknete Luft, welche die Düse durch strömt, als Treibstrahl wirkend aus der Umgebung der Düsenmündung Passagierraumluft ansaugt und dabei einen Wärme- und Feuchtigkeitsaustausch durch Mi schung vollzieht zwischen der warmen, feuchten Passa- gierraumluft und der trockenen, kühleren Frischluft,
    wobei die zur Nachwärmung der kühleren Frischluft nötige Wärmemenge dem Wärmeüberschuss der Passa gierraumluft entzogen wird und gleichzeitig durch die Mischung derselben mit trockener Luft eine Trocknung der Passagierraumluft erfolgt, sowie das in der Düse ausgeschiedene Kondensat infolge der Oberflächenspan nung an der Düsenmündung einen Wassertropfen bildet, welcher infolge Adhäsion einem Rohr (e) entlang abge führt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Klimatisierungsverfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft mehrmals kom primiert und entspannt wird. 2. Klimatisierungsverfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufttrocknung durch Kompression mit nachfolgender Unterkühlung durch Entspannung in einer Lavaldüse (Dü) vollzogen wird, die als kombiniertes Drossel- Misch-Ausscheidungsorgan wirkt.
    3. Klimatisierungsverfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der erste Teil des Lufttrocknungsprozesses im Kompressor (cu, b, c) vollzieht, der zweite Teil dessel ben jedoch in der Lavaldüse (Dü). 4.
    Klimatisierungsverfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren dadurch leistungskonstant arbeitet, da die Kompressor-Förderleistung grösser ist als die Dü- sen-Ausflussleistung. PATENTANSPRUCH II. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Kompressor (cu, b, c) besteht, dem eine Kühl schlange (d) nachgeschaltet ist, welcher ein kombinier tes Drossel-Misch-Ausscheidungs-Organ folgt, welches in einem Rohr (e)
    an dessen Ende eingebaut ist und in einer Lavaldüse (Dü) besteht, welche zur Saugwirkung eingerichtet ist. UNTERANSPRÜCHE 5. Anlage nach Patentanspruch II, dadurch gekenn zeichnet, dass bei der Lavaldüse (Dü) um deren Mün dung herum drei grössere Sauglöcher (SgL) angeordnet sind, deren Axen diejenige der Düse schneiden. 6.
    Anlage nach Patentanspruch II, dadurch gekenn zeichnet, dass die Düse (Dü) eine kegelige Andrehung (ke) besitzt, welche scharfkantig an die Treibstrahl- Düsenmündung heranreicht.
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