CH480202A - Klimatisierungsverfahren für den Passagierraum von Fahrzeugen mittels eines Kompressors und Zubehörapparaten - Google Patents

Klimatisierungsverfahren für den Passagierraum von Fahrzeugen mittels eines Kompressors und Zubehörapparaten

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Publication number
CH480202A
CH480202A CH384763A CH384763A CH480202A CH 480202 A CH480202 A CH 480202A CH 384763 A CH384763 A CH 384763A CH 384763 A CH384763 A CH 384763A CH 480202 A CH480202 A CH 480202A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
air
compressor
screw connection
throttle
regulating
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Application number
CH384763A
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English (en)
Inventor
Rudolf Jent-Wettl Hans
Original Assignee
Jent Wettl Hans Rudolf
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60H—ARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00—Heating, cooling or ventilating devices
    • B60H1/32—Cooling devices
    • B60H1/3204—Cooling devices using compression

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description


      Klimatisierungsverfahren    für den Passagierraum von Fahrzeugen mittels eines Kompressors und  Zubehörapparaten    Die Erfindung bezieht sich auf ein     Klimatisierungs-          verfahren    für den Passagierraum von Fahrzeugen und  auf die zur Durchführung des Verfahrens verwendete       Anlage.     



  Bei bekannten Verfahren zu diesem Zweck wird       Aussenluft    entweder lediglich in den Passagierraum ge  führt oder dieselbe wird zusätzlich noch erwärmt vor  dem Eintritt in den Passagierraum. Die absolute Feuch  tigkeitsmenge bleibt aber hierbei dieselbe. Durch die  Aufnahme von     Transpirat    der Passagiere gelangt die  Luft jedoch in kurzer Zeit an die Sättigungsgrenze, und  der Wasserdampf derselben schlägt sich als sichtbehin  derndes Kondensat an den Scheiben nieder.  



  Das Ziel der     vorliegenden    Erfindung ist, diese Nach  teile zu vermeiden durch die Anwendung des     Klimati-          sierungsverfahren    nach Schweizer Patent 428 461 und  der nach der vorliegenden Erfindung erfolgenden Aus  gestaltung des Verfahrens wie der zur Durchführung  des Verfahrens nötigen Anlage, die zudem vereinfacht  ist.  



  Das     Klimatisierungsverfahren    nach Schweizer Pa  tent 428 461 macht von der Erscheinung Gebrauch,  dass die Luft mit steigendem     Druck    immer geringere  Wassermengen aufzunehmen vermag.  



  In den Zeichnungen sind beispielsweise ein Schema  der     erfindungsgemässen    Anlage     (Fig.    1) und Teile der  Anlage im Schnitt     (Fig.        2-4)    dargestellt. In der     Fig.    3  ist das     Drossel-Misch-Ausscheidungsorgan    der Anlage  gezeigt.  



  Die     Fig.    5 und 6 zeigen weitere Lösungsmöglichkei  ten solcher Organe, von denen dasjenige nach     Fig.    5  als     Drossel-Misch-Ausscheidungsorgan    wirkt.  



  Das erfindungsgemässe     Klimatisierungsverfahren     vollzieht sich wie folgt:  Durch Kompression der Luft im Kompressor     cu,    b,  c,     Fig.    1, mit einstellbarem     Totraum,    fällt der in der    Luft enthaltene Wasserdampf auf der Strecke     ei-d-e     grösstenteils als Kondensat aus. Der verbleibende Rest  dampf wird auf derselben Strecke bei konstantem oder  temporär variierendem Druck gekühlt und nachher in  dem kombinierten     Drossel-Misch-Ausscheidungs-Regu-          lier-Organ        Fig.    3 entspannt, wobei zusätzlich eine Unter  kühlung der Luft eintritt.

   Dabei kondensiert ein weiterer  Teil des Wasserdampfes aus im Expansionsraum Er,       Fig.    3. Dieses ausgeschiedene Wasser wird vom weiteren  Verlauf des Verfahrens abgetrennt, indem man es durch  das Loch     1w    abführt. Dieses Loch ist schräg gegen die  Strömung gerichtet und erhält so immer eine kleine  treibende Kraft zur     Abfuhr    des Kondensates.

   Anderer  seits fliesst die so getrocknete Luft weiter und saugt bei  den schräg einmündenden Sauglöchern     SgL    Passagier  raumluft an durch     Injektorwirkung.    Hier wird die ge  trocknete Kaltluft mit wärmerer, feuchter Passagier  raumluft gemischt, wobei gleichzeitig die     Nachwärmung     der trockenen Kaltluft und die Trocknung der warmen,  feuchten Passagierraumluft bewirkt wird.

   Demzufolge  wird die für die     Nachwärmung    der trockenen Kaltluft  nötige Wärmemenge dem     Wärmeinhalt    der Passagier  raumluft entzogen, welcher normalerweise ansteigt in  Funktion der Zeit und der Anzahl der     Passagiere,.    da  jeder Insasse im Mittel etwa 80     kcal/h    Wärme abgibt.  



  In     Fig.    1 ist der Passagierraum durch das strich  punktierte, eingerahmte Feld dargestellt. Das im Ex  pansionsraum Er abgeschiedene Wasser verlässt den  Passagierraum, indem es infolge der Adhäsion der Man  tellinie der schräg aufwärts gerichteten Verschraubung  SV nach abwärts läuft, zum Rohr e gelangt und dem  selben entlang     weggeführt    wird.  



  Die Anlage zur Durchführung des Verfahrens setzt  sich zusammen aus einer Kolbenmaschine     cu,    b, c, einer  Kühlstrecke     ei-d-e,    wobei d eine Schlange darstellt,  sowie aus einem kombinierten     Drossel-Misch-Ausschei-          dungs-Regulier-Organ    SV mit der Düse     Dü,    Saug-      löchern     SgL,    dem     Kondensat-Austrittsloch        1w,    der  Dichtung     Di,    dem     Expansionraum    Er und einer an die  Stelle des bei Patent 428 461 vorliegenden     Reibers    p,

   k  tretenden     Drossel-Regulierschraube        DS    mit Mutter     mu.     



  Der Einbau des Kompressors in die Zylinderblöcke  von Fahrzeugen gestaltet den Betrieb lärmfrei, da die  Luftführung vor und nach dem Kompressor wie Dros  seln wirkt und zudem das     Motorengehäuse        lärmschluk-          kende    Eigenschaften zeigt. Des weiteren bewirkt die  kurze     Verweilzeit    im Kompressor eine leichte     Vorwär-          mung    der     Luft,        die    wegen des Staudrucks kein Nachteil  ist.  



  Der Kolbenkompressor besteht im wesentlichen aus  dem Kurbelgehäuse     cu    mit einem Deckel de     (Fig.    4);  einer Kurbelwelle t mit einer     Unterlagscheibe        Us,    Mut  ter     mu;    einer Keilriemenscheibe     KrS,    die auf der Welle  mit einem     Schwerspannstift        Ssp    befestigt ist;

   einem in  das Kurbelgehäuse eingeschraubten Zylinder c mit  mehreren     Einlassöffnungen    a, welcher mit dem Kurbel  gehäuse     cu    verspannt wird mittels eines Konterringes       KoRi;    und aus dem in den Zylinderboden eingeschraub  ten     Rückschlagventilkörper    u mit der Kugel v, der Feder  w, der Regulierschraube x, der     Abschluss-Schraube    y  und der Dichtung z.  



  Vom     Drossel-Misch-Ausscheidungsorgan-Körper    SV  wird bei Bedarf eine Leitung zur Windschutzscheibe  vor dem Lenker oder an eine andere Stelle     geführt.    Ein  Teil des Körpers SV ist     kegelig.    Um ganz frische Luft  in das System zu führen, kann der Kompressor auch  nur mit einer einzigen     Lufteintritt-öffnung    a im Zylin  der     ausgeführt    sein. In diesem Falle führt von     ausser-          halb    des Fahrzeuges eine Leitung zum Lufteintritt a  am Zylinder c.  



  Die Anlage kann auch mit einem in die Zylinder  blöcke eingebauten Kompressor ohne Reguliergewinde       RG        ausgeführt    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I. Klimatisierungsverfahren für den Passagierraum von Fahrzeugen, durch Komprimieren von Luft, ver bunden mit Wärmeabgabe an die Aussenluft, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft, von der Kühlschlange (d, Fig. 1) weiterströmend, in einem kombinierten Dros- sel-Misch-Ausscheidungs-Regulier-Organ (SV, SgL, Dü, DL DS, mu, 1w, Er, Fig. 3) mit Düse entspannt wird, wo bei die Luft bei der Entspannung eine kräftige Unter kühlung erfährt,
    dabei ihren Wasserdampf als Konden- sat im Expansionsraum (Er) ausfallen lässt, wobei das Kondensat durch ein Loch (1w) abgeführt wird, während die auf diese Weise getrocknete Luft, expandierend, infolge Injektorwirkung warme, feuchte Passagierraum luft ansaugt und sich mit derselben mischt, wobei die Verdichtung der Luft in einem im Zylinderblock des Fahrzeugverbrennungsmotors eingebauten Kompressor erfolgt. UNTERANSPRUCH 1.
    Klimatisierungsverfahren nach Patentanspruch I, durchgeführt in einem Kolbenkompressor mit axial ver schiebbarem Zylinder mittels Reguliergewinde (RG, Fig. 2), dadurch gekennzeichnet, dass dieser im Zylinder block des Fahrzeuges eingebaut ist. PATENTANSPRUCH Il.
    Anlage zur Durchführung des Verfahrens ge- mäss Patentanspruch I, bestehend aus einem Kompres sor mit nachgeschalteter Kühlschlange (d, Fig. 1), wel cher ein kombiniertes Drossel-Misch-Ausscheidungsor- gan folgt, dadurch gekennzeichnet, dass das Drossel- Misch-Ausscheidungs-Organ aus einer Verschraubung (SV) besteht, in welcher ein Wasserablaufloch (1w) und mehrere schrägliegende Sauglöcher (SgL) angebracht sind,
    in welcher Verschraubung eine Düse (Dü) und eine Dichtung (Di) festgeklemmt sind, wobei als Regu- lier-Misch-Organ die Verschraubung (SV) und eine Dros selschraube (DS) mit Mutter (mu) zusammenwirken, sowie dass der Kompressor im Zylinderblock des Fahr zeugmotors eingebaut ist. UNTERANSPRÜCHE 2. Anlage nach Patentanspruch 1I, gekennzeichnet durch einen Kolbenkompressor mit axial verschiebba rem Zylinder mittels eines Reguliergewindes (RG, Fig. 2). 3.
    Anlage nach Patentanspruch 1I, dadurch gekenn zeichnet, dass das Drossel-Misch-Ausscheidungsorgan (SV, Fig. 3) eine Verschraubung darstellt, welche eine Lavaldüse (Dü) festhält. 4. Anlage nach Patentanspruch II, dadurch gekenn zeichnet, dass der dem Kompressor zugewendete Teil der Verschraubung (SV) kegelig ist. 5.
    Anlage nach Patentanspruch 1I, dadurch gekenn zeichnet, dass der zweite Teil der Verschraubung (SV) am Umfang mehrere Sauglöcher (SgL, Fig. 3) aufweist.
CH384763A 1968-09-27 1968-09-27 Klimatisierungsverfahren für den Passagierraum von Fahrzeugen mittels eines Kompressors und Zubehörapparaten CH480202A (de)

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